<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Bei den bekannten Knet- und Mahlmaschinen, die zum Zerfasern von Papier und ähnlichen Stoffen für die Papierfabrikation dienen und mit Knetflügeln oder Mahlscheiben arbeiten, ergibt sich ein sehr grosser Arbeitsverbrauch, wenn das Knetgut etwas trockener wird. Es findet alsdann eine starke Erhitzung der Knetelemente statt, und das Knetgut backt besonders im hinteren Teil der geschlossenen Tröge steinhart zusammen. Versucht man mit offenen Trogen zu arbeiten. so werden grössere Papierstückchen schneller nach dem Ausfluss hin geschleudert als der geknetete
EMI1.2
nicht büttenreif.
Ein weiterer Nachteil der jetzigen Papierknetmaschinen besteht darin, dass Lumpen und Schnüre, die sich in erheblicher Menge in den sogenannten sortierten Altpapieren befinden, sich
EMI1.3
den Arbeitsverbrauch durch Reibung erhöhen. Die Maschine muss infolgedessen sehr oft gereinigt werden.
EMI1.4
kann. Es kann deshalb mehr Stoff in die Maschine eingebracht, werden, als bei den bisherigen Konstruktionen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt einer nur mit Staublecben versehenen Maschine. Fig. 2 ist ein Querschnitt
EMI1.5
der auch noch versetzte Rippen vorgesehen sind.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 rotieren in dem Trog a in an sich bekannter Weise zwei Wellen b mit darauf sitzenden Knet- 1md Mahlelementen, die bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel die Form von mit Erhöhungen versehenen Scheiben c haben.
EMI1.6
<Desc/Clms Page number 2>
Boi der Ausführungsform nach Fig. 3 greifen die Mahlscheiben c der beiden Weiten über- einander. Die untere Begrenzung der Staubleche f ist diesem Umstand angepasst. Ausserdem sind bei dieser Ausführungsform die an sich bekannten im Trog angeordneten Rippen i und il vorgesehen. Diese Rippen sind hier versetzt zueinander, das heisst die Rippe i umgibt nur die eine Welle, während in diesem Querschnitt der Trog auf der anderen Seite ohne Rippe ist. Statt dessen befindet sich die Rippe il erst hinter der auf dieser Seite des Troges befindlichen MahlScheibe, ist also gegen die Rippe i versetzt. Diese Rippen haben sich als sehr zweckmässig erwiesen, weil dabei der Stoff nur sehr langsam nach vorn bewegt und von den Rippen zurückgehalten wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Knet-und Mahlmaschine für die Zwecke der Papierfabrikation mit in einem oben ganz oder teilweise offenen Troge angeordneten Knet-und Mahlelementen auf einer oder mehreren Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des offenen Teiles des Troges Staubleche vorgesehen sind. die von oben zwischen die Mahl-und Knetelemente ragen.
<Desc / Clms Page number 1>
EMI1.1
In the known kneading and grinding machines, which are used to shred paper and similar materials for paper manufacture and work with kneading blades or grinding disks, there is a very high labor consumption when the kneaded material becomes somewhat drier. The kneading elements then heat up strongly, and the kneading material bakes together rock-hard, especially in the rear part of the closed troughs. If you try to work with open troughs. larger pieces of paper are thrown towards the discharge faster than the kneaded one
EMI1.2
not ready-to-serve.
Another disadvantage of the current paper kneading machines is that there are rags and cords, which are found in considerable quantities in the so-called sorted waste paper
EMI1.3
increase labor consumption through friction. As a result, the machine must be cleaned very often.
EMI1.4
can. Therefore, more material can be introduced into the machine than with previous designs.
Two embodiments of the invention are shown in the drawing. Fig. 1 shows a longitudinal section of a machine provided only with dust plates. Fig. 2 is a cross section
EMI1.5
the staggered ribs are also provided.
In the embodiment according to FIGS. 1 and 2, two shafts b with kneading elements seated on them rotate in the trough a in a manner known per se, which in the illustrated embodiment are in the form of raised disks c.
EMI1.6
<Desc / Clms Page number 2>
In the embodiment according to FIG. 3, the grinding disks c of the two widths overlap one another. The lower limit of the baffle plates f is adapted to this fact. In addition, in this embodiment the known ribs i and il arranged in the trough are provided. These ribs are offset from one another here, that is to say the rib i only surrounds one shaft, while in this cross section the trough on the other side is without a rib. Instead, the rib il is only located behind the grinding disc on this side of the trough, that is, it is offset from the rib i. These ribs have proven to be very useful because the fabric moves forward very slowly and is held back by the ribs.
PATENT CLAIMS:
1. Kneading and grinding machine for the purposes of paper manufacture with kneading and grinding elements on one or more shafts arranged in a trough which is completely or partially open at the top, characterized in that baffles are provided above the open part of the trough. which protrude from above between the grinding and kneading elements.