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Vorrichtung zur Erzeugung einer möglichst homogenen Durchstrahlung von körperlichen Gebilden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Erzeugung einer möglichst homogenen oder Tiefen-Bestrahlung von körperlichen Gebilden.
Durch eine Reihe von Arbeiten ist versucht worden, Methoden ausfindig zu machen, um in der Tiefe des menschlichen bezw. tierischen Körpers grosse, therapeutisch wirksame Mengen von X-Strahlen ohne Schädigung der Oberfläche zur Wirkung kommen zu lassen.
Dies wird als "Homogenstrahlung" bezeichnet, um damit zum Ausdruck zu bringen. dass als erstes Hauptmoment eine homogene Durchstrahlung des ganzen Körpers im Gegensatz zur lokalen Bestrahlung mit in der Tiefe rasch abnehmenden biologischen Effekt in Frage kommt. Den Zwecken des homogenen X-Strahlenfeldes entspricht eine Durchstrahlung des m beeinflusFf 11de1l Körpergebildes mit solchen Strahlen, deren Eigenschaften in Bezug auf die durchstrahlten Medien möglichst gleichartig sind.
Das heisst also, wenn der menschliche Körper das durchstrahlte Gebiet ist, so müssen die Strahlen derartig beschaffen sein, dass die verschiedenen Bestandteile des menschlichen Körpers, seine Knochen-und Weichteile, diese Strahlung möglichst gleichartig absorbieren. Es eignen sich also nicht solche Strahlen, die an und für sich stark absorbieit wetden. sondern nur solche Strahlungen, die vermöge ihrer hohen Penetration im menschlichen Körper mit seinen verschieden dichten Bestandteilen eine gleichmässige und ganz geringe Ahsorption erfahren.
Es gilt also einmal das zu beeinflussende Gebilde derart in ein Strahlenfeld zu bringen dass seine eigenen Tiefenabstände keine Rolle spielen. Es ist dies die Forderung der räumlichen Homogenität. Dies wird erreicht, indem die Strahlenquelle möglichst welt von dem zu bestrahlenden Körper. entfernt wird, oder indem zwei oder mehrere gleichzeitig betriebene Strahlenquellen auf das Feld wirken.
Es gilt dann weiter auch eine Homogenität in Bezug auf die Strahlungseigenschaften herbeizuführen, d. h. die Strahlung qualitativ derartig zu gewinnen, dass in Bezug auf sie Unterschiede in der Absorptionsfähigkeit kaum vorhanden sind. Wenn diese beiden Forderungen erfüllt werden, gelingt es mit einiger Annäherung den Körper homogen zu durchstrahlen.
In demselben Masse, in dem die Annäherung an die vollkommene Homogenität erreicht wird, wächst die Aussicht für Tiefenwirkung in der medizinischen Anwendung. Ebenso wird für gewisse physikalische Versuchsanordnungen dadurch eine Voraussetzung erfüllt.
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X-Strahlenfeld zu erhalten.
Die Strahlung, welche von einem oder mehreren Strahlungszentren aus erheblichem Abstand zu dem zu beeinflussenden Gebiete herandringt muss vor ihrem Eindringen in das zu beeinflussende
Gebiet eine Reihe von Stoffen durchdringen, die teils ala Filter, teils als Sekundärstrahltngs- transformatoren dienen. Umgibt man z. B. das zu beeinflussende Gebiet mit Bleiglas, so gehen durch dieses Bleiglas nur die allerpenetrantesten Strahlen.
Die Strahlung, welche nach der
Durchdringung des Bleiglases weiter wandert, ist von ungemein hoher Penetration, und wird in Stoffen. die sich in Bezug auf die spezifische Dichte nur wenig unterscheiden (Knochen und Weiclite-le des menschlichen Körpers) wenig und fast homogen absorbiert.
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In einem räumlich möglichst homogenen Strahlenfelde wird in den Weg der Strahlung zu dem homogen zu beeinflussenden Gebiete hin eine Schicht von Stoffen eingelegt, die geeignet sind, nur sehr penetrante Strahlungen hindurchzulassen, bezw.
nur solche Sekundärstrahlungen und Primärstrahlungen weiter wandern zu lassen, die das homogen zu durchstrahlende Reaktions-
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Seiten möglich zu machen, ohne dass eine Verschiebung der Filterwände, erforderlich ist, wird dadurch erreicht, dass ein vollständiges Gehäuse aus geeigneten Filtrationsmaterialien verwendet wird, in welchem der zu bestrahlende Körperteil sich befindet.
In der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht :
Fig. 1 die Ausführung der Homogenbestrahlung eines Patienten.
Fig. 2 zeigt, wie eine HomogenbestrahJ1Ulg eines Körperteiles, z. B. eines Armes, vorgenommen wird.
In Fig. 1 stellt a ein aus einer geeigneten Glasart hergestelltes Glashaus dar, in dessen Innern der Patient Platz nimmt. Die Röhren b finden ausserhalb des Gehäuses eine beliebige zweckentsprechende Anordnung. Der z n bestrahlende Patient kann im Innern bei entsprechender Wahl des Filters nur von solchen Strahlen getroffen werden, die für die vorliegende Absicht zweckentsprechend sind. Alle ungeeigneten Strahlungsgruppen sind durch diese vollkommene Umhüllung des Patienten bezw. des zu bestrahlenden Objekts durch die Glaswände eliminiert.
In einem derartigen Filtergehäuse können natürlich auch einzelne Körperteile eingeschlossen und homogen bestrahlt werden. So stellt Fig. 2 dar, wie eine Homogen bestral11ung eines Armes nach dem vorliegenden Verfahren vorgenommen wird.
Der Patient ist dabei vollkommen gedeckt, während das zu behandelnde Organ im FilterGehäuse liegt.
Als besonders geeignete Stoffe für Filtergehäuse haben sich bei den bisher angestellten Versuchen Glas, Porzellan, zwischen Doppelwänden von Holz oder dergl. in mehr oder weniger dicken Schichten angeordnetes Kohlenpulver, verschiedene Kohlenstoffverbindungen, ferner Wasser und einige andere Flüssigkeiten, tierische und menschliche Häute und andere organische Stoffe herausgestellt. Es können selbstverständlich noch beliebig viele andere geeignete Filterstoffe zur Herstellung des Apparates verwendet werden, ohne dass an seiner Wirkung etwas geändert wird.
Es ist absolut erforderlich, dass der Boden des Gehäuses gleichfalls aus einer Filterzone besteht, auch ist es zulässig. eine, unter Umständen sogar zwei Wände des Gehäuses, wegzulassen, wenn die Röluenanordnmg eine geeignete ist, bezw. wenn die weggelassenen Wandflächen klein
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