Claims (2)
AT 403 953 B Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrverbindung gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1. Bei solchen Rohrverbindungen sind die zu verbindenden Enden der Rohre meist mit Flanschen versehen, zwischen denen eine Dichtung eingelegt ist und die mit Schrauben zusammengespannt sind. Weiter sind auch Rohrverbindungen bekannt, bei denen die zu verbindenden Rohrenden mit einem Innen- bzw. Außengewinde versehen sind, die ineinander geschraubt sind. Dabei können als Dichtung z.B. Hanffasem in die Gewindegänge eingelegt werden. Weiter sind auch Rohrverbindungen bekannt, bei denen eines der zu verbindenden Rohrenden mit einem Flansch und das andere Rohrende mit einem Außengewinde versehen ist. Dabei ist auf dem den Flansch aufweisenden Rohrende eine Überwurfmutter aufgeschoben, die mit dem zweiten Rohrende verschraubt ist. Aus der DE 34 36 579 A1 ist eine gattungsgemäße Rohrverbindung bekanntgeworden, bei der eine Schelle eine vorspringende Ringschulter des einen Rohres und eine entsprechende Schulter eines mit dem zweiten Rohrende verklemmten Muffenteils übergreift, wobei zusätzlich zwischen Schelle und Muffenteil oder Muffenteil und Ringschulter des zweiten Rohrendes eine Federung, insbesondere eine Schraubenfeder, vorgesehen ist. Zur Montage muß nach dem Einlegen der Ringdichtungen zunächst der Muffenteil aufgeschoben werden und danach - ohne Berücksichtigung der Schraubenfeder - die Schelle übergestülpt und verschraubt werden. Der Nachteil dieser Lösungen liegt in dem erheblichen Montageaufwand bei der Herstellung einer solchen Rohrverbindung. Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Rohrverbindung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die sich auf einfache Weise herstellen läßt. Erfindungsgemäß wird dies bei einer Rohrverbindung der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches erreicht. Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen ist es möglich, die beiden Rohrenden in das Überwurfteil mit eingelegten Dichtungen einzustecken und durch Einschieben des Sicherungsteiles zu sichern. Dabei wird durch die beiden Dichtungen eine sichere Abdichtung erreicht, wobei bei den einzelnen Teilen relativ große Herstellungstoleranzen zugelassen werden können. Außerdem kann die vorgeschlagene Rohrverbindung sehr rasch und einfach hergestellt werden, wobei auch die einzelnen Teile sehr einfach hergestellt werden können, wobei auf Gewinde verzichtet werden kann. Ferner ergibt sich der Vorteil einer sehr sicheren und definierten Anlage des Überwurfteiles bzw. des Sicherungsteiles. Dadurch wird auch das Axialspiel der beiden Rohre klein gehalten. Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch eine erfindungsgemäße Rohrverbindung zeigt. Bei der erfindungsgemäßen Rohrverbindung ist ein Rohr 1 mit zwei in axialer Richtung des Rohres 1 distanzierten flanschartigen Ausformungen 6, 7-versehen, wobei in der zwischen diesen verbleibenden Rille 11 eine Dichtung 3 eingelegt ist. Dabei schließt die Ausformung 7 mit der Stirnseite 8 des Rohres 1 ab. Das zweite Rohr 5 weist ebenfalls Ausformungen 6 und 7 auf, zwischen denen ebenfalls eine Dichtung 3 in die zwischen den beiden Ausformungen 6, 7 gebildete Rille 11 eingelegt ist. Dabei weisen die Ausformungen 6 und 7 Ringschultern 10 auf, die sich im wesentlichen senkrecht zur Längsachse der Rohre 1, 5 erstrecken. Zusammengehalten werden die beiden Rohre 1 und 5 durch einen Überwurfteil 2, das die Ausformung 6 des Rohres 1 hintergreift und sich über die Ausformungen 6 und 7 des Rohres 5 hinweg erstreckt. Dabei weist der Überwurfteil 2 eine glatte zylindrische Innenwand 9 auf, an der die Dichtungen 3 anliegen, wodurch sich eine entsprechende Abdichtung ergibt. Zur axialen Lagesicherung ist ein Sicherungsteil 4 vorgesehen, das den Überwurfteil 2 im wesentlichen in Richtung einer Sehne durchsetzt und die Ausformung 6 des Rohres 5 hintergreift. Die Rohrverbindung läßt sich sehr einfach herstellen. Dabei ist es lediglich erforderlich, die beiden Rohre 1 und 5, nach dem Einlegen der Dichtungen 3 zwischen die Ausformungen 6 und 7, stirnseitig aneinander anzulegen und den Überwurfteil 2 überzuschieben und den Sicherungsteil 4 einzustecken. Patentansprüche 1. Rohrverbindung zur stimseitigen Verbindung zweier Rohre (1, 5), bei der mindestens eine Dichtung (3) vorgesehen ist, beide Rohre (1, 5) in ihren einander zugekehrten Endbereichen im Bereich ihrer Mantelflächen mit in Umfangsrichtung verlaufenden Rillen (11) zur Aufnahme je einer ringförmigen Dichtung (3) versehen sind und beide Rohrenden in einem eine radial vorspringende Ringschulter (10)AT 403 953 B The invention relates to a pipe connection according to the features of the preamble of claim 1. In such pipe connections, the ends of the pipes to be connected are usually provided with flanges, between which a seal is inserted and which are clamped together with screws. Furthermore, pipe connections are also known in which the pipe ends to be connected are provided with an internal or external thread which are screwed into one another. Here, e.g. Hemp fibers are inserted into the threads. Furthermore, pipe connections are also known in which one of the pipe ends to be connected is provided with a flange and the other pipe end is provided with an external thread. In this case, a union nut is pushed onto the pipe end having the flange and is screwed to the second pipe end. From DE 34 36 579 A1, a generic pipe connection has become known, in which a clamp overlaps a projecting ring shoulder of the one pipe and a corresponding shoulder of a socket part jammed with the second pipe end, with an additional one between the clamp and socket part or socket part and ring shoulder of the second pipe end Suspension, in particular a coil spring, is provided. For installation, after inserting the ring seals, the sleeve part must first be pushed on and then - without taking the coil spring into account - the clamp must be put on and screwed on. The disadvantage of these solutions lies in the considerable assembly effort involved in producing such a pipe connection. The aim of the invention is to avoid these disadvantages and to propose a pipe connection of the type mentioned at the outset, which can be produced in a simple manner. According to the invention, this is achieved in a pipe connection of the type mentioned at the outset by the characterizing features of the claim. The proposed measures make it possible to insert the two pipe ends into the coupling part with inserted seals and to secure them by inserting the securing part. A secure seal is achieved by the two seals, and relatively large manufacturing tolerances can be permitted for the individual parts. In addition, the proposed pipe connection can be made very quickly and easily, and the individual parts can also be made very easily, without the need for threads. Furthermore, there is the advantage of a very safe and defined installation of the coupling part or the securing part. This also keeps the axial play of the two tubes small. The invention will now be explained in more detail with reference to the drawing, which schematically shows a pipe connection according to the invention. In the pipe connection according to the invention, a pipe 1 is provided with two flange-like formations 6, 7 spaced apart in the axial direction of the pipe 1, a seal 3 being inserted in the groove 11 remaining between them. The formation 7 closes with the end face 8 of the tube 1. The second tube 5 also has formations 6 and 7, between which a seal 3 is likewise inserted into the groove 11 formed between the two formations 6, 7. The formations 6 and 7 have annular shoulders 10 which extend substantially perpendicular to the longitudinal axis of the tubes 1, 5. The two pipes 1 and 5 are held together by a coupling part 2 which engages behind the formation 6 of the pipe 1 and extends over the formations 6 and 7 of the pipe 5. The union part 2 has a smooth cylindrical inner wall 9 against which the seals 3 rest, which results in a corresponding seal. To secure the position in the axial direction, a securing part 4 is provided which essentially passes through the throwing part 2 in the direction of a chord and engages behind the formation 6 of the tube 5. The pipe connection can be made very easily. It is only necessary to place the two tubes 1 and 5 on the front side after inserting the seals 3 between the formations 6 and 7 and to push the coupling part 2 over and to insert the securing part 4. 1. Pipe connection for the end-side connection of two pipes (1, 5), in which at least one seal (3) is provided, both pipes (1, 5) in their mutually facing end regions in the region of their lateral surfaces with circumferential grooves (11) each have an annular seal (3) and both tube ends in a radially projecting annular shoulder (10)
2 AT 403 953 B eines Rohres (1) hintergreifenden Überwurfteil (2) eingesteckt sind, an dessen glatter Innenwand (9) die Dichtungen (3) anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (11) jeweils zwischen zwei Auswölbungen (6, 7) der Rohre (1, 5) angeordnet sind und daß der Überwurfteil (2) von mindestens einem Sicherungsteil (4) durchsetzt ist, der an der von der Trennebene der beiden Rohre (1, 5) abgekehrten Auswölbung (6) des zweiten Rohres (5) anliegt und diesen gegen axiale Verschiebung sichert, wobei die Auswölbungen (6, 7) der Rohre (1, 5) im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des jeweiligen Rohres (1, 5) verlaufende Ringschultern (10) aufweisen, an deren einer der Überwurfteil (2) und an dessen anderer der Sicherungsteil (4) anliegt. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 32 AT 403 953 B of a pipe (1) engaging behind the coupling part (2) are inserted, on the smooth inner wall (9) of which the seals (3) bear, characterized in that the grooves (11) are each between two bulges (6, 7) of the pipes (1, 5) are arranged and that the coupling part (2) is penetrated by at least one securing part (4) which on the bulge (6) of the second pipe (5) facing away from the parting plane of the two pipes (1, 5) ) and secures it against axial displacement, the bulges (6, 7) of the tubes (1, 5) having ring shoulders (10) extending essentially perpendicular to the longitudinal axis of the respective tube (1, 5), on one of which the coupling part ( 2) and on the other of which the securing part (4) rests. With 1 sheet of drawings 3