AT373643B - Verfahren und vorrichtung zur ausscheidung von klebrigen verunreinigungen aus einer waesserigen stoffsuspension - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur ausscheidung von klebrigen verunreinigungen aus einer waesserigen stoffsuspension

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AT373643B AT167282A AT167282A AT373643B AT 373643 B AT373643 B AT 373643B AT 167282 A AT167282 A AT 167282A AT 167282 A AT167282 A AT 167282A AT 373643 B AT373643 B AT 373643B
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ausscheidung von klebrigen Verunreinigungen aus einer wässerigen Stoffsuspension, die aus Altpapier gewonnen wurde. 



   Die Erfindung betrifft weiters eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. 



   Klebrige Verunreinigungen, sogenannte Stickies, in der Regel gummiartige Klebstoffe, die sich in einer aus Altpapier gewonnenen Stoffsuspension zum Herstellen von neuem Papier befinden, bilden eine Quelle von Schwierigkeiten und Störungen, da sie   z. B.   die Siebe von Papiermaschinen verkleben. Bisher war es nicht möglich, diese klebrigen Verunreinigungen wirksam aus der Stoffsuspension zu entfernen. Es ist einzig festgestellt worden, dass die klebrigen Verunreinigungen teilweise durch einen Hydrozyklon ausgeschieden werden können. 



   Die Erfindung hat die Schaffung eines neuartigen Verfahrens und einer Vorrichtung zum Ziel, mit dessen bzw. deren Hilfe derartige Verunreinigungen viel wirksamer und wirtschaftlicher als bisher aus der wässerigen Stoffsuspension ausgeschieden werden können. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren, durch welches dieses Ziel erreicht wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffsuspension in einem Massenkraftfeld, z. B. Schwerkraft oder Zentrifugalkraft in der Form einer Strömung bewegt wird, und dass die Stoffsuspension auf der von der Massenkraft entlasteten Seite der Strömung mit einer Aufnahmefläche in Berührung gebracht wird, welche mit einer Oberfläche versehen ist, die gegenüber den auszuscheidenden klebrigen Verunreinigungen haftende Eigenschaften aufweist, indem die Aufnahmefläche mit einer Oberflächenschicht eines Materials,   z. B.   einem Kunststoff wie Polyäthylen versehen ist, welches eine Affinität gegenüber den klebrigen Verunreinigungen aufweist, und bzw. oder die Aufnahmefläche eine strukturierte Oberfläche aufweist. 



   Beim vorliegenden Verfahren wirken das Massenkraftfeld, der Anpressdruck und die Haftfähigkeit der klebrigen Verunreinigungen auf der Aufnahmefläche zusammen, wobei durch die gemeinsame Bewegung der Strömung und der Aufnahmefläche mit im wesentlichen gleicher Geschwindigkeit die Aufnahme der Verunreinigungen noch weiter unterstützt wird. Die Stoffsuspension wird hiebei unter Druck mit der Aufnahmefläche in Berührung gebracht. 



   Die ausscheidende Wirkung kann weiter dadurch verbessert werden, dass die Stoffsuspension vor Aufbringen auf die Aufnahmefläche erwärmt und/oder die Stoffsuspension von der erwärmten Aufnahmefläche beheizt wird. Dadurch kann je nach Beschaffenheit die Haftfähigkeit der klebrigen Teilchen auf der Aufnahmefläche verbessert werden. 



   Es ist günstig, wenn die Strömungsgeschwindigkeit der Stoffsuspension der Geschwindigkeit der bewegten Aufnahmefläche entspricht. 



   Weiters kann die ausscheidende Wirkung auch dadurch verbessert werden, dass in den Stoffsuspensionsstrom, insbesondere vor dem Einbringen in das Massenkraftfeld, freie Luft eingeführt wird. Die dadurch gebildeten Luftbläschen helfen die klebrigen Teilchen auszutragen. 



   Vorzugsweise kann die Stoffsuspension der Aufnahmefläche in einer Schicht von maximal 20 mm Dicke zugeführt werden. Dadurch werden das Ausscheiden und der Haftvorgang auf der Aufnahmefläche erleichtert, da die Teilchen der klebrigen Verunreinigungen auf ihrem Weg zur Aufnahmefläche nur eine kurze Strecke zu überwinden haben. 



   Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine Führungseinrichtung, z. B. Gehäuse, zur Bildung und Führung einer Strömung der Stoffsuspension in Berührung mit der Aufnahmefläche eines Aufnahmeteiles,   z. B.   Aufnahmebandes, die mit einer Oberfläche versehen ist. die gegenüber den auszuscheidenden klebrigen Verunreinigungen haftende Eigenschaften aufweist. 



   Nach dem Prinzip dieser Vorrichtung sind verschiedene Ausführungsformen denkbar. So kann als Führungseinrichtung ein Gehäuse in Form eines Rotationskörpers vorgesehen sein, das zur Bildung einer Wirbelströmung geeignet ist, und in dessen zentralem Bereich sich ein Rotor befindet, der die Aufnahmefläche aufweist. Dadurch wird eine einfache und wirksame Vorrichtung erhalten, bei welcher das Massenkraftfeld durch das Zentrifugalfeld der Wirbelströmung gebildet wird, so dass hohe Beschleunigungskräfte möglich sind. 



   Bei einer andern Ausführungsform kann sich die Aufnahmefläche auf einem Zylinder oder auf einem Aufnahmeband befinden, wobei gegebenenfalls der Zylinder mit einem Führungssieb zusammenwirkt, auf welchem sich eine Schicht der Stoffsuspension befindet. 

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   Dabei kann das Führungssieb den Zylinder entlang eines Teiles seines Umfanges umschliessen. 



  Bei dieser Ausführungsform wird ebenfalls ein Zentrifugalfeld erhalten, das hohe Massenkräfte zur Folge hat, welche zusammen mit der Siebspannung das Ausscheiden beschleunigen. 



   Das Führungssieb kann jedoch auch nach der Art eines Langsiebes gerade verlaufen, wobei sich der Zylinder über dem Führungssieb befindet. 



   In allen Fällen, wo sich die Schicht der Stoffsuspension auf einem Führungssieb befindet, werden besonders kurze Ausscheidungswege der Teilchen aus der Suspension zur Aufnahmefläche erhalten. 



   Es ist auch möglich, dass das Aufnahmeband am Umfang des Zylinders befestigt ist, oder eine Schlaufe bildet, welche den Zylinder entlang eines Teiles seines Umfanges umschlingt. Dadurch wird die Aufnahmefläche über die Umfangsfläche des Zylinders hinaus vergrössert, wobei auch zusätzliche Möglichkeiten einer Reinigung des Bandes bestehen. 



   Weiter kann das Aufnahmeband auch über mindestens zwei Führungszylinder geführt sein und einen Abschnitt aufweisen, der entlang des Führungssiebes verläuft und die auf diesem befindliche Schicht der Stoffsuspension berührt. Diese Ausführungsform, welche ebenfalls für Papiermaschinen nach dem Langsiebprinzip geeignet ist, gestattet ebenfalls eine Vergrösserung der Aufnahmefläche gegenüber einem einfachen Zylinder. 



   Die Erfindung wird an Hand in den Zeichnungen schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine erste Ausführungsform der. erfindungsgemässen Vorrichtung im schematischen Teilschnitt, Fig. 2 eine etwas abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. l, Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. l in grösserem Massstab, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung nach dem Prinzip der Vorrichtungen nach den Fig. l und 2, die Fig.   5,   6,7 Teilschnitte entsprechend der Linie II-II in Fig. l, die Fig.   8,   9,10 verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung mit einem Zylinder, der mit einem Langsieb zusammenwirkt und Fig. 11 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung. 



   Die Vorrichtung gemäss Fig. l umfasst einen Zylinder --1-- als Aufnahmeteil, dessen Oberfläche eine   Aufnahmefläche-l'-bildet,   und ein   Führungssieb --2-- als   Führungseinrichtung, welches den Zylinder --1-- entlang eines Teiles seines Umfanges, welcher mit dem Winkel a bezeichnet ist, umschlingt. Das   Führungssieb --2-- ist   über   Führungswalzen --3-- geführt.   Entlang des umschlungenen Umfanges des Zylinders --1-- erstreckt sich ein   Auffangbehälter --4-- für   ausgeschleudertes Wasser.

   Einem Keilraum --5-- zwischen dem Führungssieb --2-- und dem Zylinder --1-- ist eine   Zuführeinrichtung --6-- als   Führungseinrichtung zugeordnet, welche einen dünnen flächigen Strahl --7-- der zu reinigenden Stoffsuspension zwischen den Zylinder --1-- und das Führungs-   sieb --2-- einführt.   Unterhalb des Zylinders-l-ist ein   Auffangbehälter --8-- für   den gereinigten Faserstoff --F-- angeordnet, welcher vom   Führungssieb --2-- in   den   Auffangbehälter --8-- fällt.   



  Auf dem Zylinder --1-- haftengebliebene Faserstoffklumpen können durch einen Schaber --10-- abgeschabt werden, dessen Kante sich in einem Abstand A von der Oberfläche des   Zylinders --1-- be-   findet. In Drehrichtung des Zylinders-l-betrachtet, ist nach dem Schaber --10-- ein zweiter Schaber --11-- angeordnet, dessen Kante auf der Oberfläche des Zylinders-l-aufliegt, bzw. sich näher zu dieser Oberfläche als die Kante des Schabers --10-- befindet, und welcher zum Ab- 
 EMI2.1 
 



  Diese fallen in einen   Auffangbehälter --12--.   



   Gemäss Fig. 5 kann die Oberfläche des Zylinders-l-strukturiert sein. So sind im linken Teil der Fig. 2 Rillen --13-- dargestellt, die sich am Umfang des Zylinders-l-erstrecken. Im rechten Teil der Fig. 2 befinden sich blinde Bohrungen --14--. Am Anfang des Betriebes füllen sich die Rillen --13-- und Bohrungen --14-- mit dem ausgeschiedenen klebrigen Material, das dann seinerseits wieder eine besondere Affinität gegenüber im weiteren ausgeschiedenen Material aufweist. Auf diese Weise kann sich auf der Oberfläche des Zylinders --1-- eine Schicht aufbauen, deren Dicke   z. B.   durch den Schaber --11-- in Grenzen gehalten wird. Unter Umständen ist es jedoch möglich, die Schicht bis zu einer gewissen Dicke ohne Abschaben ansteigen zu lassen und dann auf einmal bei Stillstand der Vorrichtung zu entfernen. 



   Gemäss Fig. 6 wird die Haftfähigkeit der auszuscheidenden klebrigen Verunreinigungen auf der Oberfläche des   Zylinders --1-- dadurch   verbessert, dass auf der durch Rillen --15-- strukturierten 

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 Oberfläche des Zylinders --1-- eine Schicht --16-- eines Materials angebracht wird, welches eine besonders gute Affinität gegenüber den klebrigen Verunreinigungen aufweist. Ein derartiges Material kann   z. B.   ein Kunststoff wie Polyäthylen   usw. sein.   



   Gemäss Fig. 7 ist die Oberfläche des   Zylinders --1-- mit   einem Aufnahmeband --17-- als Aufnahmeteil in Form eines aufgeschrumpften Siebes versehen, welches auf einfache Weise eine Oberflächenstruktur bildet, die besonders gut zur Aufnahme und zum Festhalten der auszuscheidenden klebrigen Verunreinigungen geeignet ist. Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1 und 3 ist   z. B.   das Aufnahmeband --17-- auf der Oberfläche des Zylinders-l-aufgeschrumpft. Die Arbeitsweise ist dann gleich, wie sie im Zusammenhang mit der Strukturierung nach Fig. 5 beschrieben wurde. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist das Aufnahmeband --17-- in der Form einer Schlaufe ausgebildet, welche den   Zylinder --1-- und   eine   Führungswalze --18-- entlang   eines Winkels umschlingt. Im übrigen entspricht die Vorrichtung nach Fig. 2 der Vorrichtung nach   Fig. l.   wie dies durch die gleichen Bezugszeichen der vergleichbaren Teile angedeutet ist. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 besteht die Möglichkeit einer Reinigung des Aufnahmebandes --17-- bei jedem Umlauf, wie dies durch eine   Spritzdüse --20-- angedeutet   ist. Das vom Aufnahmeband --17-- entfernte Material fällt in einen   Auffangbehälter --21--.   



   Fig. 4 zeigt eine Vorrichtung, die nach dem gleichen Prinzip wie die Vorrichtung nach den Fig. l und 2 arbeitet, jedoch einen wesentlich einfacheren Aufbau hat. Die Achse --B-- des Zylinders-l-kann in diesem Fall horizontal oder auch vertikal sein, was übrigens auch für die Ausführungsformen nach den Fig. l und 2 nach einigen Änderungen gegenüber der dargestellten Ausführungsform gilt. 



   Was noch Fig. 1 betrifft, so ist in dieser die   Zuführeinrichtung --6-- zum   Bilden des Flüssigkeitsstrahles --7-- mit einem   Zuführrohr --22-- versehen,   in welches eine   Luftleitung --23-- mündet,   die zum Einführen von freier Luft in Form von Luftblasen --24-- in die Stoffflüssigkeit dient. 



  Durch eine Heizspirale --25-- ist angedeutet, dass die durch die   Zuführleitung --22-- zugeleitete   Stoffflüssigkeit beheizt werden kann, wie dies auch ben den   Zuführeinrichtungen --6-- nach   den Fig. 2 und 4 möglich ist. 



   Anderseits ist in Fig. 4 durch eine   Wärmeübertragerspirale --26-- angedeutet,   dass der Zylin-   der --1-- beheizt   oder auch gekühlt werden kann. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass es bei gewissen klebrigen Verunreinigungen vorteilhaft sein kann, die durch Erwärmen weich gewordenen Teilchen auf einer kühlen Oberfläche erstarren zu lassen, wodurch sie sich auf dieser Oberfläche festhalten. 



   Die Fig. 8 bis 10 zeigen Ausführungsformen der Vorrichtung, bei welchen das Führungssieb - nicht den   Zylinder --1-- umschlingt,   sondern nach der Art eines Langsiebes gerade verläuft. Der   Zylinder --1-- befindet   sich in allen Fällen über dem   Führungssieb --2--.   



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 wirkt der   Zylinder --1-- direkt   mit seiner Oberfläche mit der auf dem   Führungssieb --2-- befindlichen Schicht --30-- der   Stoffsuspension zusammen. 



   Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 9 und 10 ist der   Zylinder --1-- von   dem Aufnahmeband --17-- umschlungen, das über einen (Fig. 9) oder zwei   (Fig. 10)   Führungszylinder geführt ist. Wie bereits erwähnt, kann das Aufnahmeband --17-- vorzugsweise ein Sieb sein. Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 hat das Aufnahmeband --17-- einen Abschnitt --31--, welcher entlang des   Führungssiebes --2-- verläuft   und die auf diesem befindliche Schicht --30-- der Stoffsuspension berührt. 



   Die in Fig. 11 dargestellte Vorrichtung umfasst ein   Gehäuse --40-- in   der Form eines Rotationskörpers, das zum Bilden einer Wirbelströmung geeignet ist. Zu diesem Zweck führt in das Ge-   häuse --40-- tangential   ein   Zuführrohr -41-- als   Führungseinrichtung für die Stoffflüssigkeit. 



  Die im   Gehäuse --40-- wirbelnde   Stoffflüssigkeit bildet einen   Flüssigkeitsspiegel --42-- und   verlässt das Gehäuse durch einen Ausgangsstutzen --43--. Im   Gehäuse --40-- befindet   sich ein koaxial angeordneter Rotor --44-- als Aufnahmeteil, dessen Oberfläche die   Aufnahmefläche --45-- bildet.   



  Der Rotor --44-- dreht sich im gleichen Sinn. und mit im wesentlichen gleicher Geschwindigkeit, wie die Wirbelströmung im Gehäuse --40--. Das Entfernen der ausgeschiedenen Teilchen von der   Aufnahmefläche   --45-- des Rotors --44-- geschieht auf die Weise, dass jeweils der Rotor --44-- 

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 aus dem Gehäuse --40-- herausgezogen und gereinigt wird. Die Dicke der Schicht der Stoffflüssigkeit im   Gehäuse --40-- ist   in Fig. 11 mit D bezeichnet. Die Dicke dieser Schicht ist vorzugsweise, wie bereits erwähnt, nicht grösser als 20 mm. Dadurch werden beim Ausscheiden kurze Wege der auszuscheidenden Teilchen bis zur Aufnahmefläche erhalten. 



   Es versteht sich, dass bei den Vorrichtungen mit Führungssieb die Schicht --30-- wesentlich dünner ist, wobei sich ihre Dicke vorlaufend durch ein Entwässern durch das Sieb vermindert. 



   Wie erwähnt, braucht das Aufnahmeband --17-- nicht unbedingt ein Siebband zu sein. Es sind auch Ausführungsformen denkbar, bei welchen das Aufnahmeband --17-- die Form einer Folie aus einem entsprechenden Material, z. B. Kunststoff, haben kann. In einem solchen Fall kann z. B. das Aufnahmeband --17-- so lange umlaufen, bis sich auf ihm eine Schicht mit einer gegebenen Dicke befindet, worauf das Aufnahmeband --17-- gegen ein neues ausgewechselt werden kann. 



   Bei den Vorrichtungen nach den Fig. 8 und 10 bewegen sich die   Aufnahmeflächen-l'-der     Zylinder --1-- bzw.   des   Aufnahmebandes --17-- zweckmässigerweise   mit der gleichen Geschwindigkeit und im gleichen Sinn wie die Strömungen   bzw. Schichten --30-- der Stoffsuspension,   d. h. auch wie die   Führungssiebe-Z-.   Beim Aufnahmeband --17-- der Vorrichtung nach Fig. 2 erfolgt diese gemeinsame Bewegung zwangsweise. 



   In Fig. 9 ist eine weitere mögliche Anordnung des   Zylinders --1-- bzw.   des Aufnahmebandes - dargestellt. Der Zylinder --1-- und die Walze --18-- stehen in diesem Fall schräg zur Bewegungsrichtung des   Führungssiebes-Z-.   Diese Anordnung ist auch bei den Ausführungsformen nach den Fig. 8 und 10 denkbar. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 kann sich, wie erwähnt, die   Aufnahmefläche --45--   des Rotors --44-- mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit oder auch Winkelgeschwindigkeit bewegen, wie die Wirbelströmung im   Gehäuse --40--.   Es sind jedoch auch Betriebszustände denkbar, bei welchen der Rotor --44-- mit seiner   Aufnahmefläche --45-- steht,   oder mit einer abweichenden Geschwindigkeit bewegt wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Ausscheidung von klebrigen Verunreinigungen aus einer wässerigen Stoffsuspension, die aus Altpapier gewonnen wurde, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffsuspension in einem Massenkraftfeld, z. B. Schwerkraft oder Zentrifugalkraft in der Form einer Strömung bewegt wird, und dass die Stoffsuspension auf der von der Massenkraft entlasteten Seite der Strömung mit einer Aufnahmefläche in Berührung gebracht wird, welche mit einer Oberfläche versehen ist, die gegenüber den auszuscheidenden klebrigen Verunreinigungen haftende Eigenschaften aufweist, indem die Aufnahmefläche mit einer Oberflächenschicht eines Materials,   z.

   B.   einem Kunststoff wie Polyäthylen versehen ist, welches eine Affinität gegenüber den klebrigen Verunreinigungen aufweist, und/oder die Aufnahmefläche eine strukturierte Oberfläche aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffsuspension vor Aufbringen auf die Aufnahmefläche erwärmt und/oder die Stoffsuspension von der erwärmten Aufnahmefläche beheizt wird (Fig. l, 4).
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsgeschwindigkeit der Stoffsuspension der Geschwindigkeit der bewegten Aufnahmefläche entspricht.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Stoffsuspensionsstrom, insbesondere vor dem Einbringen in das Massenkraftfeld, freie Luft eingeführt wird.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffsuspension der Aufnahmefläche in einer Schicht von maximal 20 mm Dicke zugeführt wird.
    6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekenn- EMI4.1 <Desc/Clms Page number 5>
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Führungseinrichtung ein Gehäuse (40) in Form eines Rotationskörpers vorgeehen ist, das zur Bildung einer Wirbelströmung geeignet ist, und in dessen zentralem Bereich sich ein Rotor (44) als Aufnahmeteil befindet, der die Aufnahmefläche (45) aufweist (Fig. 11). EMI5.1 falls der Zylinder (1) mit einem Führungssieb (2) als Führungseinrichtung zusammenwirkt, auf welchem sich eine Schicht (30) der Stoffsuspension befindet (Fig. l, 2,4, 8,9, 10).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungssieb (2) den Zylinder (1) entlang eines Teiles (a) seines Umfanges umschliesst (Fig. l, 2,4).
    10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungssieb (2) nach der Art eines Langsiebes gerade verläuft, wobei sich der Zylinder (1) über dem Führungssieb (2) befindet (Fig. 8, 9, 10).
    11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeband (17) am EMI5.2 mindestens zwei Führungszylinder (1) geführt ist und einen Abschnitt (31) aufweist, der entlang des Führungssiebes (2) verläuft und die auf diesem befindliche Schicht (30) der Stoffsuspension berührt (Fig. 10).
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