AT339440B - Rontgen-streustrahlenraster - Google Patents

Rontgen-streustrahlenraster

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AT339440B
AT339440B AT652074A AT652074A AT339440B AT 339440 B AT339440 B AT 339440B AT 652074 A AT652074 A AT 652074A AT 652074 A AT652074 A AT 652074A AT 339440 B AT339440 B AT 339440B
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ray
individual
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Harald Dipl Ing Angel
Hans Dipl Ing Niedermayer
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Elin Union Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/06Diaphragms
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21KTECHNIQUES FOR HANDLING PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
    • G21K1/00Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating
    • G21K1/02Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating using diaphragms, collimators
    • G21K1/025Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating using diaphragms, collimators using multiple collimators, e.g. Bucky screens; other devices for eliminating undesired or dispersed radiation

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die unvermeidliche Entstehung von Streustrahlen in durch Primärstrahleneinwirkung bestrahlten Objekten bzw. biologischen Geweben führt bekanntlich zu einer deutlichen Verschlechterung der Bildqualität, sowohl in der Röntgenaufnahme als auch in der Röntgendurchleuchtung. Die physikalischen Ursachen dafür sind bekannt und in der Fachliteratur ausreichend beschrieben. Ebenso sind Abhilfsmassnahmen durch Einsatz von
Rasterplatten verschiedener Bauart empfohlen und bekannt. Als wichtigstes Mittel werden derzeit Rasterblenden bzw. Kreuzrasterblenden verwendet, die in verschiedenen Qualitäten angeboten werden.

   Der technologische
Vorgang zur Herstellung dieser Raster besteht jeweils in einer Schichtung von röntgenstrahlendurchlässigem und röntgenstrahlenundurchlässigem Material, das nach verschiedenen Methoden zu einer Platte vereinigt wird, die im
Prinzip stets einem Streifenraster entspricht. Feinheiten in der Anordnung bzw. Verbesserung in der Wirkung werden wegen des verschiedenen Winkeleinfalles der Nutzstrahlen durch Fokussieren dieser Streifen erreicht. 



   Eine weitere Verbesserung bieten die bekannten Kreuzrasterblenden, bei welchen zwei Linienraster unter   90    verdreht übereinandergelegt und teilweise auch konstruktiv vereinigt sind. 



   Je feiner die Rasterung hergestellt wird, umso weniger störend tritt diese bei der Bildwiedergabe in Erscheinung. Eine völlige Beseitigung des störenden Einflusses ist nur durch Bewegen des Rasters während der Aufnahme möglich, wie sie die bekannten Laufrastereinrichtungen bieten. 



   Die Herstellungsschwierigkeiten der Streustrahlenblenden steigen mit der gewünschten Feinheit des Rasters. 



  Der Erfindungsvorschlag geht nun dahin, die an sich bekannte Glasfaserplattentechnik auch für
Röntgenrasterblenden anzuwenden, wodurch die Vorteile einer an sich bekannten Technologie einem neuen Anwendungszweck zugeführt werden kann. 



   Die Erfindung betrifft somit einen Röntgenstreustrahlenraster, der   erfindungsgemäss   aus einer oder mehreren Glasfaserplatte (n) besteht, die aus hoch röntgenstrahlenabsorbierendem Material, z. B. Bleiglas   od. dgi.   hergestellt ist (sind), wobei jede der parallel angeordneten, etwa senkrecht zur Plattenebene stehenden Fasern durch ein an sich bekanntes Verfahren hohl geätzt ist. 



   Gemäss einem weiteren Erfindungsvorschlag kann zur Herstellung einer Fokussierung auf den Brennfleck der Röntgenröhre das Gesamtformat des Rasters aus mit verschiedenem Winkel geschnittenen, zusammengekitteten Einzelplatten zusammengesetzt sein, deren einzelne, untereinander parallele Fasern kofokal angeordnet sind. 



   Bei dieser Anordnung ergibt sich, da sich die Kittstellen der Einzelplatten als Linien abbilden, eine Unterteilung des Gesamtformates in Planquadrate, wodurch unter Umständen die exakte Ortung von Einzelheiten auf der Röntgenaufnahme erleichtert wird. 



   Im übrigen gelten für die Wahl der Schichtdicken die gleichen Überlegungen wie bei Lamellenblenden, es müssen dafür nur die entsprechenden Werte der Kapillarröhrchen, sowohl bezüglich der Geometrie als auch bezüglich des Schwächungskoeffizienten eingesetzt werden. 



   Die nähere Erläuterung der Erfindung erfolgt an Hand der nachstehenden Zeichnungen, in denen die Fig. l und 2 Streustrahlenraster gemäss dem Stand der Technik zeigen und die Fig. 3 und 4 im Detail bzw. in Gesamtansicht den   erfindungsgemässen   Röntgenstreustrahlenraster darstellen. 



   Fig. l zeigt einen bekannten Streustrahlenstreifenraster. Die Röntgenprimärstrahlen sind   mit--P--,   die im bestrahlten Objekt bzw. biologischen Gewebe entstehenden Streustrahlen mit--S--bezeichnet. Die röntgenstrahlendurchlässige Schicht des Rasters ist   mit--c--,   diejenige Schicht, welche die Röntgenstrahlen absorbiert ist mit--d--bezeichnet. 



   Für Fig. 2 gelten die gleichen Bezeichnungen, nur ist hier ein fokussierter Streustrahlenstreifenraster dargestellt, dessen einzelne Schichten auf den Brennfleck der Röntgenröhre fokussiert sind. 



   In Fig. 3 ist der Aufbau eines erfindungsgemässen Streustrahlenrasters aus einzelnen Glasfasern dargestellt. 



  Die   Rohrwandungen-a-der Kapillarröhrchen-b--sind   aus stark röntgenstrahlenabsorbierendem Material hergestellt. Der freie Kapillarraum ist röntgenstrahlendurchlässig. Er kann mit beliebigem, röntgenstrahlendurchlässigem Material gefüllt sein, beispielsweise als reiner Staubverschluss. Es können auch die Kapillarräume mit der gesamten Platte durch eine Folie abgedeckt sein, um die genügende Steifigkeit sicherzustellen. 



   Fig. 4 zeigt eine Gesamtdarstellung des   erfindungsgemässen   Streustrahlenrasters. Aus ihr ist zu entnehmen, dass der Raster aus einzelnen Plattenelementen aufgebaut ist, deren einzelne Glasfasern kofokal angeordnet sind. 



   Der Vorteil der erfindungsgemässen Anordnung ist vor allem der, dass durch die ausserordentlich feine Rastrierung einerseits gegenüber einer herkömmlichen Lamellenblende der für diese sonst notwendige, mehr oder minder komplizierte und kostspielige Laufmechanismus entfällt und anderseits sich im Vergleich zu einer Kreuzrasterblende eine wesentlich höhere Bildqualität wegen der erwähnten feineren Rastrierung ergibt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> ist (sind), wobei jede der parallel angeordneten, etwa senkrecht zur Plattenebene stehenden Fasern durch ein an sich bekanntes Verfahren hohl geätzt ist. EMI2.1 einer Fokussierung auf den Brennfleck der Röntgenröhree das Gesamtformat des Rasters aus mit verschiedenem Winkel geschnittenen, gekitteten Einzelplatten zusammengesetzt ist, deren einzelne, untereinander parallele Fasern kofokal angeordnet sind. EMI2.2 Kapillarräume durch eine die gesamte Rasterplatte einnehmende Folie, insbesondere zur Erlangung genügender Steifigkeit abgedeckt sind. EMI2.3
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2576694A1 (fr) * 1985-01-28 1986-08-01 Gilles Karcher Collimateur pour tomoscintigraphie

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2576694A1 (fr) * 1985-01-28 1986-08-01 Gilles Karcher Collimateur pour tomoscintigraphie
EP0196238A1 (de) * 1985-01-28 1986-10-01 Medicorp Research Laboratories Corporation Kollimator für Tomographiegeräte

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