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Die Erfindung betrifft einen Abstandshalter für Rohrsysteme aus zwei oder mehreren konzentrischen, durch isolierende Abstandshalter aus bandförmigem Material in Lage gehaltene Rohre, von denen mindestens das innerste ein erwärmtes oder gekühltes flüssiges oder gasförmiges Medium führt, beispielsweise ein in supraleitendem Zustand betriebenes elektrisches Kabel.
Gegenstand des Patentes Nr. 297125 ist ein derartiger Abstandshalter, bei dem das zwischen jeweils zwei Rohren zur Abstandshalterung dienende Bandmaterial in Form einer den von den Rohren gebildeten Raum mindestens an einzelnen Stellen längs des Rohrsystems ausfüllenden Wendel aus lose übereinander angeordneten Bändern eines isolierenden Materials geringer thermischer Leitfähigkeit ausgebildet ist, wobei diese an sich losen Bänder lediglich in Abständen zusammengehalten, d. h. miteinander in eine definierte Berührung gebracht werden.
Hiedurch soll erreicht werden, dass sich die zahlreichen, lose übereinander liegenden Bänder einer solchen Wendet die einen Bruchteil der geforderten Dicke der Wendel aufweisen und lediglich in bestimmten Abständen zusammengehalten werden, in den Zwischenstücken nur punkt- oder linienförmig berühren. Das hat zur Folge, dass Wärmebrücken lediglich an den statistisch verteilten Berührungsstellen zwischen den einzelnen Lagen gebildet werden, so dass die wärmeübertragende Gesamtfläche wesentlich reduziert wird. Darüberhinaus tritt an den Berührungsstellen der einzelnen lose übereinander liegenden Bänder durch Spaltwirkung ein Temperatursprung auf, so dass der Wärmewiderstand der Wendel weiter erhöht wird.
Die Erfindung befasst sich mit einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Abstandhalters nach dem Stammpatent und sieht vor, dass die Bänder durch einen durch sämtliche Bänder in Abständen hindurchgeführten Faden zusammengehalten sind. Die einzelnen Bänder können sich somit gegeneinander etwas verschieben. Das hat den Vorteil, dass man bei Bedarf die Wendel um den zu stützenden Leiter legen kann, ohne sie zu verdrillen.
Die Bänder können auf handelsüblichen Maschinen, beispielsweise mit einer Stichlänge von etwa 20 mm, vernäht werden. Falls die Bänder im kalten Zustand für das Nähen zu spröde sind, könnten die einzelnen Bänder in Weiterführung des Erfindungsgedankens vor dem Nähen beispielsweise in Vorwärmöfen auf eine erhöhte Temperatur gebracht werden. Zweckmässig weist die Nadel, mit der der Faden durch die Bänder geführt wird, einen grösseren Durchmesser auf als der Faden. Dadurch werden die Reibkräfte des Fadens an den Bändern verringert und die Flexibilität bzw. die Verschiebbarkeit der Bänder gegeneinander erhöht sich. Als Faden verwendet man vorzugsweise einen Kunststoffaden mit möglichst geringem Wärmeleitvermögen und einem möglichst geringen Reibungskoeffizienten gegen das Material der Bänder.
Die Erfindung sei an Hand des in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel dargestellten Abstandhalters erläutert.
Die einzelnen Bänder --5-- werden an den Stellen-6, 7 und 8--, die vorzugsweise einen Abstand von 2 bis 20 cm aufweisen, zusammengehalten. Hiezu wird ein Faden --9-- verwendet, der mit einer handelsüblichen, nicht dargestellten Vorrichtung durch die einzelnen Bänder--5--hindurchgeführt wird. Die
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und insbesondere seiner geringen Wärmeleitfähigkeit. Durch die Erfindung entsteht zwischen den Bändern --5--, die sowohl mit glatter Oberfläche als auch geriffelt ausgeführt sein können, nur eine geringe Anzahl von Wärmebrücken, über die die Wärme auf den benachbarten Leiter fliessen kann, so dass die erfindungsgemässe Wendel einen hohen Wärmewiderstand aufweist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Abstandshalter für Rohrsysteme aus zwei oder mehreren konzentrischen, durch isolierende Abstandshalter aus bandförmigem Material in Lage gehaltene Rohre, von denen mindestens das innerste ein erwärmtes oder gekühltes flüssiges oder gasförmiges Medium führt, beispielsweise ein in supraleitendem Zustand betriebenes elektrisches Kabel, wobei das zwischen jeweils zwei Rohren zur Abstandshalterung dienende Bandmaterial in Form einer den von den Rohren gebildeten Raum mindestens an einzelnen Stellen längs des Rohrsystems ausfüllenden Wendel aus lose übereinander angeordneten Bändern eines isolierenden Materials geringer thermischer Leitfähigkeit ausgebildet ist, wobei diese an sich losen Bänder lediglich in Abständen zusammengehalten, d. h. miteinander in eine definierte Berührung gebracht werden, nach Patent Nr.
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