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Bohrergerät für Viehkennzeichnung mit Einbettung metallener Marken in der Hornsubstanz.
Die Erfindung betrifft ein Bohrgerät in Form einer Zange, welche dazu dient, Vertiefungen in die Hornsubstanz, hauptsächlich an den Hörnern von Hornvieh, andernfalls auch bei Huftieren, zu bohren, damit in solchen Vertiefungen metallene Marken zur Kenn- zeichnung des Viehs angebracht werden können. Zu diesem Zwecke ist die eine Zangenbacke durch einen zentrumbohrerartigen Einsatz gebildet, der vermöge des Zangenschlusses gegen die Hornseite gepresst und mittels Handgriffes zur Erzielung einer Bohrerwirkung gedreht werden kann. Die andere Backe besitzt zweckmässig eine zum Gegenhalteingnff dienliche Körnerspitze.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 die Zange in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, wobei die Lagerbüchse für den Bohrerschaft im Schnitt gezeichnet ist. Fig, 2 zeigt die runde Metallmarke in Oberai. sicht und Sehnet. Fig. 3 veranschaulicht durch schnittweise Darstellung die Einbettung bzw. Einpressung der Marke in die Hornsubstanz oder der daran gebohrten Vertiefung.
Die Vorrichtung (Fig.)) besteht im wesentlichen aus einer Zange mit den Zangenschenkeln u und v, die durch eine Feder s einem Spreizungszwange unterliegen. Die Zangenbacke a trägt eine Büchse b, in welcher der zylindrische Schaft des Zentrumbohrers c drehbar gelagert ist. Der nach aussen hindurchreichende, mit Vierkant e versehene Teil des Bohrerschaftes dient zur Aufnahme des z. B. schlüsselförmigen Handgriffs d, der mittels einer Schraubenmutter. f gegen Abgleiten gehalten sein kann. Die andere Backe al besitzt die Körnerspitze Cl, welche beim Schliessen der Zange über dem anzubohrenden Horn (in der Figur punktiert gezeichnet in dasselbe etwas eindringt und dadurch den Bohrer c an der gewünschten Stelle sicher anzugreifen ermöglicht.
Beim Gebrauch erfasst man die Zangenschenke ! mit der linken Hand und dreht den Griff d mit der rechten Hand, bis ein Loch von der gewünschten Tiefe in der Hornsubstanz erzeugt ist.
Die gebohrte Vertiefung braucht nur flach zu sein und dient, wie aus Fig. 3 ersichtlich, zur Einzwängung einer metallenen Marke ni (Fig. 2), die vorzugsweise in gewölbter Form und mit gezacktem Rande z angewendet wird.
Zum Einpressen der Marke in die Hornvertiefung dient entweder ein besonderes Einpressgerät oder auch die Zange nach Fig. 1, nachdem man den Zentrumbobrereinsat/r
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zum Lochungszwecke (für Ohrmarken) kann die Zange kombiniert werden.
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Drill device for cattle identification with embedding of metallic marks in the horn substance.
The invention relates to a drilling device in the form of pliers, which is used to drill depressions in the horny substance, mainly on the horns of horned cattle, otherwise also in ungulates, so that metal marks for identifying the cattle can be attached in such depressions. For this purpose, one of the pliers jaws is formed by a center drill-like insert which, by virtue of the pliers closure, can be pressed against the horn side and rotated by means of a handle to achieve a drill effect. The other jaw expediently has a center point that serves as a counter-holding device.
In the drawing, FIG. 1 shows the pliers in an exemplary embodiment, the bearing bush for the drill shank being drawn in section. Fig, 2 shows the round metal mark in Oberai. sight and longing. Fig. 3 illustrates by a sectional representation the embedding or pressing of the mark into the horny substance or the recess drilled thereon.
The device (Fig.)) Consists essentially of a pair of pliers with the pliers legs u and v, which are subject to a spring s spreading force. The pliers jaw a carries a sleeve b in which the cylindrical shank of the center drill c is rotatably mounted. The outwardly extending, provided with square e part of the drill shaft serves to accommodate the z. B. key-shaped handle d, which by means of a screw nut. f can be held against sliding. The other jaw a1 has the center point Cl which, when the pliers are closed, penetrates the horn to be drilled (shown in dotted lines in the figure) and thereby enables the drill c to be safely attacked at the desired point.
When using, you grasp the pliers handle! with the left hand and turn the handle d with the right hand until a hole of the desired depth is made in the horny substance.
The drilled recess only needs to be flat and, as can be seen from FIG. 3, serves to constrain a metal mark ni (FIG. 2), which is preferably used in a curved shape and with a jagged edge z.
To press the mark into the horn recess, either a special press-in device or the pliers according to FIG. 1 are used, after the center hammer insert
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The pliers can be combined for perforation purposes (for ear tags).
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