AT301163B - Verfahren zum kontinuierlichen herstellen von formfesten rohren - Google Patents

Verfahren zum kontinuierlichen herstellen von formfesten rohren

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AT301163B
AT301163B AT05261/66A AT526166A AT301163B AT 301163 B AT301163 B AT 301163B AT 05261/66 A AT05261/66 A AT 05261/66A AT 526166 A AT526166 A AT 526166A AT 301163 B AT301163 B AT 301163B
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  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 

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   Um ein schnelles Erhärten des Kunstharzes zu bewirken, das in den um den Schlauch-11-herumgelegten Gewebebahnen-15 und 16-enthalten ist, können Heizelemente vorgesehen werden. 



  Beispielsweise können gemäss Fig. l Heizelemente-30 bzw. 31-auf den   Führungseinrichtungen --25   und 
 EMI2.1 
 --15-- nach- mit dem   Heizelement --30-- mit   stumpf aneinanderstossenden   Längsrändern-27-um   den   schlauch --11-- herumgelegt   worden ist und vollständig oder teilweise erhärtet ist, wird die zweite   Gewebebahn --16-- so   um den   Schlauch --11-- herumgelegt, dass   sie die vorher aufgebrachte Gewebebahn - überdeckt. Die   Längsränder--28-der   zweiten   Gewebebahn --16-- werden   ebenfalls so angeordnet, dass sie stumpf aneinanderstossen, u. zw. gemäss Fig. 2 gegenüber den   Längsrändern-27-der   ersten Gewebebahn --15-- um 180  am Schlauchumfang versetzt.

   Erforderlichenfalls werden weitere Gewebebahnen um den aufgeblasenen Schlauchteil herumgelegt, jedoch stets derart, dass die Längsränder von zwei benachbarten Gewebebahnen nicht übereinander liegen, sondern mindestens um einen kleinen Winkel gegeneinander versetzt sind. 



   Der   Schlauch --11-- und   die Gewebebahnen-15 und   16-bilden   zusammen das fertige Rohr   - -29--,   das seine Form auch ohne weitere Zufuhr von Druckluft beibehält, sobald das Kunstharz genügend hart geworden ist. Im vorderen Ende des   Rohres --29-- sitzt   der   Stopfen --14-- mit   der 
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Gurte aufweist, welche gegen die Mantelfläche des Rohres gedrückt werden. Da das Rohr auf diese Weise vorwärtsbewegt wird, werden die Gewebebahnen-15 und 16-sowie der   Schlauch --11-- gleichzeitig   von ihren Vorratsspulen--17, 18 bzw. 10--abgezogen.

   Sobald ein Rohr--29--der gewünschten Länge hergestellt worden ist, wird das fertige Rohr abgeschnitten und der   Stopfen --14-- zum   Anschliessen der
Druckluftzuleitung --13-- wird in das neue vordere Ende des restlichen   Schlauches --11-- eingebaut,   worauf mit der Rohrherstellung fortgefahren werden kann. 



   Der mit Druckluft aufgeblasene Schlauchteil dient anfänglich als Kern, um den die Gewebebahnen herumgelegt oder herumgewickelt werden. Durch das Aufblasen mit Druckluft erhält der Schlauch eine ausreichende Starrheit, so dass sich seine Form praktisch nicht verändert, während die Gewebebahnen aufgebracht werden. Da die Gewebebahnen--15 und 16-- um den Schlauch--11--in Achsrichtung des   Rohres--29--herumgelegt   werden, ergibt sich eine relativ grosse Berührungsfläche zwischen jeder
Gewebebahn und dem Schlauch, so dass die spezifische Flächenbelastung des Schlauches beim Aufbringen der Gewebebahnen relativ gering ist und diese Verfahrensweise daher besondere Vorteile bietet, wenn der vom aufgeblasenen Schlauchteil gebildete Kern nicht ganz starr ist. 



   Nachdem der aufgeblasene Schlauchteil seine Aufgabe als Kern erfüllt hat, verbleibt der Schlauch im fertigen   Rohr-29-in   Form einer Auskleidung und bildet eine innere Schicht, die glatt, wasserdicht, korrosionsbeständig usw. ist. 



   Die Gewebebahnen können auch wendelförmig auf den Schlauch aufgewickelt werden. In diesem Fall werden zweckmässig verschlossene   Imrägnierungsbäder-19   und 20-benutzt oder schon vorher imprägnierte Gewebebahnen verwendet. Um zu gewährleisten, dass auch bei der   wendelförmigen   Anordnung der Gewebebahnen die Längsränder der Gewebebahnen stumpf aneinanderstossen, muss die Wickelgeschwindigkeit der Gewebebahnen genau auf die Vorschubgeschwindigkeit des Schlauches abgestimmt werden. 



   Es können insbesondere auch mehrere Gewebebahnen mit entgegengesetztem Wicklungssinn wendelförmig auf den Schlauch aufgewickelt werden, so dass sich die Längsränder der Gewebebahnen überkreuzen. 



   Vorzugsweise wird jede nachfolgende Gewebebahn an einer Arbeitsstelle auf dem Schlauch aufgebracht, die in einem gewissen Abstand hinter der Aufbiegestelle der vorhergehenden Gewebebahn herumgelegt wird. Das in der zuerst aufgebrachten Gewebebahn enthaltene Kunstharz ist dann vollständig oder mindestens teilweise hart geworden, bevor die nächste Gewebebahn aufgebracht wird, so dass der Schlauch schnell eine gewisse Starrheit erhält, die dazu beiträgt, die richtige Form während der Herstellung des Rohres aufrechtzuerhalten ; ausserdem ist es bei dieser Verfahrensweise möglich, das gesamte Rohr innerhalb einer kürzeren Zeit vollständig hart werden zu lassen. 



   Der Schlauch --11-- besteht vorzugsweise aus einem thermoplastischen Material, doch können auch andere Materialien verwendet werden, z. B. Papier, Gummi, Cellophan, Gewebe u. dgl. 



   Die Gewebebahnen bestehen vorzugsweise aus Glasfasergewebe, und als Kunstharz wird vorzugsweise ein Epoxy- oder Polyesterharz verwendet. Die Aussenfläche des Schlauches kann gegebenenfalls mit einem Klebstoffüberzug versehen werden, um die Haftung zwischen dem Schlauch und der ersten Gewebeschicht zu verbessern. Ausser Druckluft kann als Füllmittel für den Schlauch auch ein anderes Material, z. B. Sand, verwendet werden. Im letzteren Fall wird das Rohr in der Weise hergestellt, dass es sich senkrecht von unten nach oben bewegt ; der Schlauch, dessen unterer Teil durch die beiden Walzen verschlossen gehalten wird, wird hiebei mit Sand gefüllt,   u. zw.   bis zu der Höhe, bis zu welcher die Gewebebahnen um den Schlauch herumgelegt werden sollen.

   Wenn sich der Schlauch nach oben bewegt, behält der darin enthaltene Sand gegenüber der Umgebung eine konstante Standhöhe bei. 

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   Die gemäss der Erfindung hergestellten Rohre sind für zahlreiche Verwendungszwecke geeignet ; sie können   z. B.   als Wasserleitungen, Entwässerungsleitungen, Luftkanäle, Entlüftungskanäle, Rutschen und Regenwasserablaufrohr verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen von formfesten Rohren durch Aufbringen einer Aussenschicht aus mit härtbarem Kunstharz getränkten Fäden auf einen Schlauch aus thermoplastischem Kunststoff od. dgl. und Härten des Kunststoffes, wobei jeweils ein Teil des Schlauches in der gewünschten Rohrform abgestützt wird und wobei während des Aufbringens der Aussenschicht auf den Schlauch der betreffende Schlauchteil durch inneren überdruck abgestützt wird nach Patent Nr.282930, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Aussenschicht mindestens eine Gewebebahn mit ihren Längsrändern stumpf aneinanderstossend um den Schlauch gelegt wird.
AT05261/66A 1966-06-02 1966-06-02 Verfahren zum kontinuierlichen herstellen von formfesten rohren AT301163B (de)

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