<Desc/Clms Page number 1>
Trommelfilter mit aus Zellen gebildetem Trommelmantel und von den Zellen ausgehenden Abflussrohren, insbesondere zum Reinigen der Abwässer von Papierfabriken.
Bei dem Trommolniter nach dem Patente Nr. 27723 findet zwar auch schon während des Niederganges der Zellen eine Filtrierwirkung insofern statt, als sich die Zellen und die anschliessenden Rohre mit filtriertem Wasser füllen und dabei die entsprechende Menge
EMI1.1
anschliessenden Rohren entstehende Wassersäule der äusseren das Gleichgewicht hält, so fehlt es an dem Momente, durch welches die auf dem Filterorgane abgesetzten Massen an crsterem festgehalten werden ; es tritt daher leicht der Fall ein, dass die abgesetzten Stufte wieder von dem Filterorgane abfallen.
Auch ist die Filtrierwirkung in quantitativer Beziehung infolge der beschränkten Wassermenge, welche die Zellen und Rohre aufzunehmen imstande
EMI1.2
geeignetes Stück hinter dem Einlaufende zurücklegt. Das freie Ende der Rohre ist wieder Imieartig aufgebogen. Die Rohre sind auch hier gleichmässig über die I, änge der Trommel
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Erfindungsgegenstand bildenden Stutzen 9 versehen, in welchem der Ventilsitz f eines Kugelventiles angeordnet Ist. Die den Ventilkörper bildende Kugel h wird von einem zweckentsprechend gelochten Gehäuse i'mit genügendem Spielraume umgeben, das Gehäuse i ist am Stutzen 9 befestigt.
Sobald die Rohre 1, 2, 3 usw. bei Drehung der Trommel A mit ihren oberen Enden die senkrechte Trommelachse zu überschreiten beginnen, wird die Vontilkugel h von ihrem Sitze selbsttätig abgehoben, das Ventil also geöffnet und so durch das Ventil hindurch in unmittelbarer Nähe des Zellenbodens ein Auslass nach dem Trommelinnern hergestellt. Beim Eintauchen einer Zelle in die Flüssigkeit wird letztere infolge des äusseren hydrostatischen Überdruckes durch das die Trommel umspannende Filterorgan in die Zelle gedrückt und gelangt von hier durch den Stutzen bei geöffnetem Kugelventile zum Austritte, ohne in dom Rohre hochsteigen zu können.
Da der die Flüssigkeit durch das Filterorgan treibende Druck mit dem Zellonniedergange beständig zunimmt, ein Gegendruck aber nicht auftreten kann, so wird auch schon auf dem absteigenden Trommelteile eine erhebliche Filtrierwirkung unter Ausnutzung des vollen hydrostatischen Druckes geleistet. Beim Aufstiege der Rohre legt sich die Ventilkugel h, sobald ihr Eigengewicht den Wasserdruck zu überwinden vermag, selbsttätig auf ihren Sitz f und wird durch die nunmehr einsetzende Saugwirkung festgehalten.
Die Filtrierwirkung auf dem aufsteigenden Trommelteile vollzieht sich im Sinne des Stamm-Patentes.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Eine Ausführung des durch Patent Nr. 27723 geschützten Trommelfilters zum Reinigen der Abwässer von Papierfabriken, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der an die Trommelzellen (b) angeschlossenen Saugrohre (1, 2, 3 usw. ) in der Nähe seiner Anschluss- stelle mit einem beim Niedergange der Zellen (b) geöffneten, beim Hochgange derselben jedoch geschlossenen Sonderauslasse (9) versehen ist.
<Desc / Clms Page number 1>
Drum filter with a drum shell formed from cells and drainage pipes extending from the cells, in particular for cleaning waste water from paper mills.
In the case of the drum molniter according to patent no. 27723, a filtering effect already takes place during the decline of the cells in that the cells and the subsequent tubes fill with filtered water and the corresponding amount
EMI1.1
The outer water column that arises in the adjacent pipes maintains equilibrium, so there is a lack of the moment by which the masses of creme deposited on the filter element are retained; the case therefore easily occurs that the stepped steps fall off the filter element again.
The filtration efficiency is also in quantitative relation due to the limited amount of water which the cells and tubes can absorb
EMI1.2
suitable distance behind the inlet end. The free end of the tubes is bent up again like an imitation. Here, too, the tubes are uniform over the length of the drum
EMI1.3
<Desc / Clms Page number 2>
EMI2.1
Subject of the invention forming nozzle 9, in which the valve seat f of a ball valve is arranged. The ball h forming the valve body is surrounded by an appropriately perforated housing i ′ with sufficient clearance; the housing i is attached to the connecting piece 9.
As soon as the tubes 1, 2, 3 etc. begin to cross the vertical drum axis with their upper ends when the drum A rotates, the Vontile ball h is automatically lifted from its seat, i.e. the valve is opened and so through the valve in the immediate vicinity of the Cell bottom an outlet is made to the inside of the drum. When a cell is immersed in the liquid, the latter is pressed into the cell as a result of the external hydrostatic overpressure by the filter element surrounding the drum and from here passes through the nozzle with the ball valve open to the outlet without being able to climb up into the domed pipes.
Since the pressure driving the liquid through the filter element increases steadily with the cellular descent, but counterpressure cannot occur, a considerable filtering effect is already achieved on the descending drum parts using the full hydrostatic pressure. When the pipes ascend, the valve ball h automatically lies down on its seat f as soon as its own weight is able to overcome the water pressure and is held in place by the suction that now begins.
The filtering effect on the ascending drum parts takes place in the sense of the Stamm patent.
PATENT CLAIMS:
1. An embodiment of the drum filter protected by patent no. 27723 for cleaning the waste water from paper mills, characterized in that each of the suction pipes (1, 2, 3, etc.) connected to the drum cells (b) in the vicinity of its connection point with a special outlet (9) is provided which is open when the cells (b) go down, but closed when they go up.