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Vorrichtung zur raumsparenden Lagerung von Gegenständen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur raumsparenden Lagerung von Gegenständen, beispielsweise von in Garagen benötigten Teilen, insbesondere Zubehörteilen, wie Dichtungsstücke usw. für Fahrzeugmotoren u. dgl. Die Lagerung derartiger Gegenstände bereitet erfahrungsgemäss häufig Schwierigkeiten, da einerseits zur Lagerung zahlreicher verschiedener Gegenstände ein relativ grosser Platz erforderlich ist und anderseits die Lagerung häufig unübersichtlich wird. Darüber hinaus muss dann, wenn ein gelagerter Gegenstand ausgegangen ist und eine neue Bestellung erforderlich ist, zumeist durch zeitraubende Nachschlagearbeit in Katalogen u. dgl. die Fabrikationsnummer des betreffenden Gegenstandes festgestellt werden.
Es besteht daher ein Interesse daran, die Entnahme, Aufbewahrung und Identifizierung der zu lagernden Gegenstände unmittelbar vornehmen zu können, d. h. dass hiezu keine. Hilfsmittel ausser der Lagereinrichtung selbst erforderlich sind.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, zur Lagerung von Gegenständen mehrere dünne Tafeln vorzusehen, auf welche die zu lagernden Gegenstände aufgehängt werden, wobei die relativ zueinander beweglichen Tafeln voneinander durch rahmenartige Einfassungen in Abstand gehalten werden. Die Erfin-' dung setzt sich zur Aufgabe, eine derartige Konstruktion zu verbessern und insbesondere die Lagerhaltung
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oder Gegenstandsgruppen vorzugsweise in natürlicher Grösse und in der Stellung aufgeklebt ist, in welcher die Gegenstände auf Tragorganen, beispielsweise Haken, der Tafel od. dgl. aufgehängt werden sol- len, wobei die mit einer durchsichtigen Schutzschicht, vorzugsweise aus plastischem Material, überzogent bildlichen Darstellungen mit Hinweisen, z. B.
Bezugszahlen, Benennungsabkürzungen od. dgl. zur unmittelbaren Identifizierung der aufzuhängenden Gegenstände versehen sind.
Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass die Lagerhaltung wesentlich vereinfacht werden kann. Die Photographien bzw. Zeichnungen geben nicht nur einen Hinweis auf das Aussehen des zu lagernden Ge- ge : 1standes, sondern geben gleichzeitig auch an, wie der betreffende Gegenstand auf den zahlreichen Haken der Tafeln aufgehängt werden soll. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn zahlreiche kleinue Gegenstände auf Lager gehalten werden sollen (z. B. Dichtungen usw.), welche ansonsten wahllos auf die Haken aufgehängt werden müssten.
In einem solchen Fall würde sich eine schlechte Ausnützung des auf den Tafeln zur Verfügung stehenden Raumes ergeben, und es könnten die auf den Haken aufgehängten Gegenstände einander überlappen, wodurch die Abnahme der Gegenstände erschwert würde. Die auf den Platten bzw. Tafeln in er- findungsgemässer Weise angeordneten Zeichnungen bzw. Photographien der Gegenstände geben nun aber genau die Sollage in der Aufhängestellung an, wodurch eine ökonomische Lagerhaltung gesichert ist.
Dariiber hinaus wird durch die Hinweise auf die Identifizierung der aufzuhängenden Gegenstände ermöglicht, eine Nachbestellung von ausgegangenen Dichtungsstücken od. dgl. unmittelbar nach der Fabri- kationsnummer od. dgl. vorzunehmen, ohne dass erst aus Katalogen od. dgl. die Fabrikationsnummer des ausgegangenen Gegenstandes festgestellt werden muss.
Dadurch können auch die sonst bei der Feststellung der Fabrikationsnummer aus Katalogen od. dgl.
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häufig auftretenden Gedächtnisfehler vermieden werden.
Dadurch, dass die bildlichen Darstellungen mit einer durchsichtigen Schutzschicht überzogen sind, wird verhindert, dass die bidlichen Darstellungen mit der Zeit unleserlich werden, welche Gefahr ins- besondere durch scharfe Kanten von Zubehörteilen für Fahrzeugmotoren usw. gegeben ist. Ausserdem I wird dadurch die Reinigung der Tafeln erleichtert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt die erfindungsgemässe Vorrichtung in geöffneter Stellung, während Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in geschlossener Stellung ist. Fig. 3 stellt eine Draufsicht auf eine Ausführungsva- riante der Erfindung in geöffneter Stellung dar, während Fig. 4 eine Seitenansicht eines Teiles einer er- findungsgemässen Vorrichtung darstellt.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Lagerung von Gegenständen weist mehrere Tafeln 1, 2,3 usw. auf, deren jede eine rahmenartige Einfassung 1', 1", 2', 2" usw. an ihrem Ober- bzw. Unteren- de aufweist. Diese rahmenartige Einfassung kann jedoch auch rings um die Tafel herumlaufen, so dass jede Tafel eine Art kleinen Schrank bildet. Die rahmenartige Einfassung kann hiebei von an der Tafel befestigten Winkeleisen od. dgl. gebildet sein.
Die einzelnen Tafeln sind um eine gemeinsame, zweckmässig vertikal angeordnete Achse 8 schwenk- bar, wozu an jeder Tafel Bügel 5,6, 7 (Fig. 3) befestigt sind, welche um die Achse 8 schwenkbar sind.
Die Achse 8 ist ihrerseits mittels konsolenartigen Armen 9, 10 (Fig. 4) entweder unmittelbar oder unter
Zwischenschaltung einer Leiste 11 an einer Wand od. dgl. befestigt.
Auf jeder Tafel ist ein die Grösse der Tafel aufweisendes Blatt befestigt, z. B. aufgeklebt, welches eine bildliche Darstellung 12,13 der zu lagernden Gegenstände in natürlicher Grösse aufweist. Die Ab- bildungen der zu lagernden Gegenstände, z. B. Zubehör- oder Ersatzteile der Fahrzeugindustrie usw., sind ferner mit Benennungen bzw. Kennzahlen versehen, welche eine unmittelbare Identifizierung des jeweiligen Gegenstandes, welcher an dieser Stelle der Tafel dargestellt ist, erlauben.
Die zu lagernden Gegenstände werden an Haken 14 der Tafeln 1, 2 usw. aufgehängt, welche in
Löcher der Zubehörteile od. dgl. eingeführt werden. Die Darstellungen 12, 13 der zu lagernden Gegen- stände bzw. die Haken 14 sind auf der Fläche der Tafeln 1, 2 derart verteilt, dass sich die raumsparend- ste Lagerung der Gegenstände ergibt, ohne dass das Aufhängen bzw. das Abnehmen der Gegenstände von 'den Haken 14 auf Schwierigkeiten stösst.
Da die zu lagernden Gegenstände, z. B. Zylinderkopfdichtungen usw., mitunter scharfe Kanten auf- weisen, welche die bildlichen Darstellungen der zu lagernden Gegenstände beschädigen und mit der Zeit unkenntlich machen könnten, sind die auf den Tafeln l, 2 usw. angeordneten Zeichnungen bzw. Photo- graphien der zu lagernden Gegenstände von einer dünnen, durchsichtigen Schutzschicht aus plastischem
Material überzogen, welche eine lange Lebensdauer der Zeichnungen gewährleistet und auch eine Reini- gung der Tafeln gestattet, ohne dass die bildlichen Darstellungen dabei beschädigt werden können.
Die Benützung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist überaus einfach : Nachdem jeweils eine Anzahl von einander gleichen zu lagernden Gegenständen auf den zu der betreffenden Zeichnung des jeweiligen
Gegenstandes zugehörigen Haken 14 aufgehängt wurde, werden die Tafeln 1, 2 usw. um die Achse 8 ver-
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Wird ein bestimmter Gegenstand benötigt, so wird die Vorrichtung durch Verschwenkung einzelner Tafeln 1, 2 usw. um die Achse 8 geöffnet, und es wird der benötigte Gegenstand von den Haken 14 abgenommen.
Wird ein Platz auf den Tafeln 1, 2 usw.. leer oder ist auf einem Platz nur mehr eine bestimmte Mindestanzahl von Gegenständen vorhanden und soll dieser Gegenstand nachgeschafft werden, so kann die Fabrikationsnummer, Benennung, Herstellerfirma usw. des betreffenden Gegenstandes sofort den den bidlichen Darstellungen beigefügten Aufschriften entnommen werden, ohne dass erst eine Nachschlagearbeit bzw. Nachfragen erforderlich sind. Hiedurch wird an Zeit gespart und Fehler werden vermieden.
Diese den bildlichen Darstellungen der Gegenstände beigefügten Hinweise, z. B. Bezugszahlen, Benennungen usw., können gegebenenfalls selbstverständlich auch in entsprechenden Abkürzungen vorhanden sein.
Die Erfindung ist nicht auf die Lagerung von Zubehörteilen, wie Dichtungsstücken usw. für Fahrzeugmotoren u. dgl. beschränkt, sondern kann auf jede beliebige Art von Gegenständen, welche sich in der erfindungsgemässen Weise lagern lassen, angewendet werden.