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Prismen-oder Spiegelsystem zum Justieren von Teilen optischer Instrumente
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neigte, teildurchlässige Reftexionsflächen4 und 5 sowie zwei symmetrisch und parallel zu diesen angeordnete Vollreflektoren 6 und 7. Das einfallende Strahlenbündel wird an der teildurchlässigen Reflexionsfläche4 aufgespalten in ein durchgelassenes, an der teildurchlässigenReflexiansfläche 5 rechtwinklig abgelenktes Strahlenbündel a sowie ein an der teildurchlässigen Reflexionsfläche 4 rechtwinklig abgelenk- tes und an den beiden Vollreflektoren 6 und 7 zweimal rechtwinklig abgelenlttes Teilstrahlenbündel b, welches beim Durchsetzen der teildurchlässigen Reflexionsfläche 5 mit dem ersten Teilstrahlenbündel wieder vereinigt wird.
Beiden Teilstrahlenbündeln entsprechen je zwei Bildebenen la und 2a bzw. 1b und 2b, deren zwei, nämlich la und 2b, in einer Ebene zusammenfallen. Diese ist durch Heben oder Senken des Mikroskoptubus leicht aufzufinden, da allein in ihr die Blenden 1 und 2 zugleich abgebildet werden.
Die Beleuchtung der Blenden kann mit durchfallendem Licht oder, von der gegenüberliegenden Seite des Strahlenteilers her, mit auffallendem Licht erfolgen.
Die teildurchlässigen Reflektoren werden zweckmässig durch die tellversplegelten Basisflächen rechtwinkliger Dreieckprismen 8 und 9 gebildet, die mit Ergänzungsprismen 10 und 11 gleicher Grösse verkittet sind. Die so gebildeten Teilungswürfel sind zur Vermeidung von Reflexionsverlusten und Brechungs- sprüngen ebenfalls mit einem Medium gleichen Brechungsvermögens miteinander verkittet. Die Volare flektoren 6 und 7 werden zweckmässig durch die vollverspiegelten Kathetenflächen eines totalreflektierenden Dreikantprismas 12 gebildet.
Das Strahlenteilungssystem nach Fig. 1 kann, wie aus Fig. 2 ersichtlich, auch bei optischen Instrumenten Anwendung finden, in denen die zu justierenden Elemente in der gleichen optischen Achse wie das abbildende Element liegen.
Ferner lässt Fig. 2 erkennen, dass die Vollreflektoren 6', 7'des Strahlenteilersystems in Richtung von dessen Symmetrieachse verschieblich angeordnet sein können, um die Differenz der optischen Weglänge der beiden Teilstrahlenbündel a und b in beliebigen Grenzen verändern zu können. In der in Fig. 2 dar-
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unabgelenkt5t hindurchtretende Teilstrahlenbündel a mit dem auf dem Umweg über die Vollreflektoren 6', 7'zweimal und sodann an dem zweiten teildurchlässigen Reflektor 5t reflektierten zweiten Teilstrahlenbündel b vereinigt. Die beiden VollreflektorenS', 7'werden beispielsweise mittels eines Schlittens 18 mit Spindeltrieb 19 auf den richtigen Abstand (gleiche optische Weglänge) verschoben.
Fig. 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform eines Strahlungsteilersystems mit Wiedervereinigung det Teilstrahlenbündel nach der Erfindung. Es enthält einen im Winkel von 45 zur Richtung des zu teilenden Strahlenbündels geneigten, teildurchlässigen Reflektor und einen senkrecht zum abgelenkten Teilstrahlenbündel stehenden teildurchlässigen Reflektor, sowie einen diesem nachgeordneten Tripelspiegel..
Die beiden teildurchlässigen Reflektoren werden zweckmässig gebildet durch die teildurchlässig verspie-
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13che 15 desselben. Das von links einfallende, zu teilende und wieder zu vereinigende StrahlenbilndelwM an der Diagonalfläche des Teilungswürfels im rechten Winkel nach unten reflektiert. Das reflektierte Strahlenbündel wird geteilt an der teildurchlässigen Basisfläche 15, wobei ein Teil a an dieser nach oben reflektiert wird und, die Diagonalfläche 13 des Teilungswürfels durchsetzend. oben austritt. Das durch die
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vereinigt. Der Abstand des Tripelspiegels vom Teilungswülfel ist so gewählt, dass der durch den Tripelspiegel bestimmte Umweg der Abstandsdifferenz der beiden in einer gemeinsamen Bildebene darzustellenden Objekte entspricht.
Die Anordnung ist unempfindlich gegen Verkippungen bei einer Verschiebung des Tripelspiegels 16.
Fig. 4 zeigt eine weitere abgewandelte Ausführungsform eines Strahlenteilers nach der Erfindung, dessen teildurchlässige Reflexionsfläche wiederum durch die teildurchlässig verspiegelte Diagonalfläche 13'des Teilungswürfels 14'gebildet wird. Die entsprechend der Anordnung nach Fig. 3 durch den Tripelspiegel 16'verursachte Bildumkehr wird bei der Anordnung nach Fig. 4 durch einenzweiten Tripelspiegel 17'wieder aufgehoben, welcher der der Strahleneintrittsfläche des Teilungswürfels gegen- überliegenden Fläche aufsitzt.
Das von links einfallende Strahlenbündel wird an der teildurchlässigen Diagonalfläche des Teilungswürfels aufgespalten in ein hindurchgelassenes und am Tripelspiegel 17'In sich selbst und sodann an der
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gen Diagonalfläche rechtwinklig abgelenktes und am Tripelspiegel 16'in sich selbst reflektiertes Teilstrahlenbündel b, das an seiner Durchstossungsfläche der Diagonalfläche 13'mit dem Teilstrahlenbündel a wieder vereinigt wird.
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Ausführungen der in den Fig. 2,3 und 4 gezeigten Art mit verschieblichem Vollreflektor gestatten es, auch eine grössere Reihe von Blenden im Strahlengang in ihrer Lage zueinander zu justieren, ohne dass es axialer Verschiebungen derselben bedarf. Allein durch die axiale Verschiebung des einen Vollreflektors erhält man jeweils zwei der Blenden zugleich scharf abgebildet.
Durch die angeführten Ausführungsbeispiele ist das Wesen der Erfindung nicht erschöpft. Die gleiche Wirkung kann auch mit Prismen anderer Form erzielt werden, wie beispielsweise auch das System nach Fig. 1 aus zwei V -förm1g aneinandergesetzten rhombischen Prismen und einem mit diesem verkitteten Dreieckprisma mit teildurchlässig verspiegelten Kathetenflächen bestehen kann.
Zur Erzeugung mindestens annähernd gleich heller Bilder in der gemeinsamen Bildebene empfiehlt es sich, die Teilungsflächen in den Systemen nach Fig. 1, 2 und 4 mit einem 5ago durchlässigen Reflexionsbelag zu versehen, während die Diagonalfläche des Teilungswürfels nach Fig. 3 zweckmässig eine Durchlässigkeit von zuid die Basisfläche des Teilungswürfels eine Durchlässigkeit von 60% haben sollte, PATENTANSPRÜCHE :
1.
Anordnung zum Justieren zweier in einem gemeinsamen Strahlengang eines optischen Instrumentes mit verschiedenem Abstand von einem abbildenden System angeordneter Objekte (Blenden, Marken), gekennzeichnet durch einen dem abbildenden System vorzuordnendenStrahlenteiler mit teildurchlässigen
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bzw. 6'7'bzw. 16 bzw. 16', 17') durch welchen zwei ausgangsseitig wieder miteinander vereinigte Teilstrahlenbündel (a, b) verschiedener und so bemessener optischer Weglänge erzeugt werden, dass eine Bildebene des einen Objekts mit einer solchen des andern zusammenfällt.
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Prism or mirror system for adjusting parts of optical instruments
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Inclined, partially transparent reflection surfaces 4 and 5 as well as two full reflectors 6 and 7 arranged symmetrically and parallel to them. tes and at the two full reflectors 6 and 7 twice deflected partial beam b, which is reunited with the first partial beam when passing through the partially transparent reflective surface 5.
Both partial beams correspond to two image planes la and 2a or 1b and 2b, the two of which, namely la and 2b, coincide in one plane. This can easily be found by raising or lowering the microscope tube, since the diaphragms 1 and 2 are displayed in it alone.
The aperture can be illuminated with transmitted light or, from the opposite side of the beam splitter, with incident light.
The partially transparent reflectors are expediently formed by the base surfaces of right-angled triangular prisms 8 and 9, which are peeled off and cemented with supplementary prisms 10 and 11 of the same size. The dividing cubes formed in this way are also cemented to one another with a medium of the same refractive power to avoid reflection losses and refraction jumps. The volar flexors 6 and 7 are expediently formed by the fully mirrored cathetus surfaces of a totally reflective triangular prism 12.
As can be seen from FIG. 2, the beam splitting system according to FIG. 1 can also be used in optical instruments in which the elements to be adjusted lie in the same optical axis as the imaging element.
Furthermore, FIG. 2 shows that the full reflectors 6 ′, 7 ′ of the beam splitter system can be arranged displaceably in the direction of its axis of symmetry in order to be able to change the difference in the optical path length of the two partial beams a and b within any limits. In the shown in Fig. 2
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Partial bundle of rays a passing undeflected 5t combined with the second part of bundle of rays b reflected twice via the full reflectors 6 ', 7' and then reflected at the second partially transparent reflector 5t. The two full reflectors S ', 7' are shifted to the correct distance (same optical path length), for example by means of a slide 18 with spindle drive 19.
Fig. 3 shows a modified embodiment of a beam splitter system with reunification of the partial beams according to the invention. It contains a partially transparent reflector inclined at an angle of 45 to the direction of the beam to be split and a partially transparent reflector perpendicular to the deflected partial beam, as well as a triple mirror arranged downstream of this.
The two partially transparent reflectors are expediently formed by the partially transparent mirror
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13che 15 of the same. The incident beam from the left, which is to be divided and reunited, reflects downwards at a right angle on the diagonal surface of the dividing cube. The reflected bundle of rays is divided on the partially transparent base surface 15, part a being reflected upwards on this and passing through the diagonal surface 13 of the dividing cube. exits at the top. That through the
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united. The distance between the triple mirror and the dividing cube is selected so that the detour determined by the triple mirror corresponds to the difference in distance between the two objects to be displayed in a common image plane.
The arrangement is insensitive to tilting when the triple mirror 16 is displaced.
4 shows a further modified embodiment of a beam splitter according to the invention, the partially transparent reflection surface of which is again formed by the partially transparent mirrored diagonal surface 13 'of the splitting cube 14'. The image reversal caused by the cube-corner mirror 16 'according to the arrangement according to FIG. 3 is canceled again in the arrangement according to FIG. 4 by a second cube-corner mirror 17', which sits on the surface opposite the beam entry surface of the graduation cube.
The bundle of rays incident from the left is split up on the partially transparent diagonal surface of the dividing cube into one that has passed through and on the cube-corner mirror 17 'and then on the
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Partial beam b, deflected at right angles towards the diagonal surface and reflected into itself at the cube-corner mirror 16 ', which is reunited with the partial beam a on its penetrating surface of the diagonal surface 13'.
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Embodiments of the type shown in FIGS. 2, 3 and 4 with a displaceable full reflector also make it possible to adjust the position of a larger number of diaphragms in the beam path in relation to one another without the need for axial displacements thereof. Just by axial displacement of one full reflector, two of the apertures are sharply imaged at the same time.
The essence of the invention is not exhausted by the exemplary embodiments cited. The same effect can also be achieved with prisms of a different shape, such as, for example, the system according to FIG. 1 can also consist of two V -shaped rhombic prisms attached to one another and a triangular prism cemented to this with partially transparent mirrored cathetus surfaces.
To generate at least approximately equally bright images in the common image plane, it is advisable to provide the dividing surfaces in the systems according to FIGS. 1, 2 and 4 with a transparent reflective coating, while the diagonal surface of the dividing cube according to FIG. 3 expediently has a permeability of zuid the base area of the dividing cube should have a permeability of 60%, PATENT CLAIMS:
1.
Arrangement for adjusting two objects (diaphragms, marks) arranged in a common beam path of an optical instrument at different distances from an imaging system, characterized by a beam splitter to be assigned to the imaging system with partially transparent
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or 6'7 'or. 16 or 16 ', 17') through which two partial beams (a, b) of different and dimensioned optical path lengths that are reunited on the output side are generated so that an image plane of one object coincides with that of the other.