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Untersetzungsgetriebe für Wasserzähler
Bei Wasserzähler ist es ebenso wie bei vielen andern Zählerarten erforderlich, zwischen dem Trieb- werk und dem Anzeigeorgan, das als Zahlenrollen- oder Zeigerwerk ausgebildet ist, ein Untersetzungsge- triebe anzuordnen. Diese Notwendigkeit ergibt sich aus der Tatsache, dass das Triebwerk bei Wasserzäh- lern der Woltman-Flügel oder ein Flügelrad eine grosse Anzahl von Umdrehungen ausführt, bis die klein- ste zur Anzeige kommende Menge durch den Zähler geflossen ist.
Bei den bisher ausgeführten Wasserzählertypen wird zur Lösung dieser Aufgabe eine mehrfache Zahn- radübersetzung, die als Stirnrädergetriebe ausgebildet ist, verwendet. Es sind auch Ausführungen bekannt geworden, bei denen zweifache Schneckentriebe als Untersetzungsgetriebe verwendet werden. Mitunter ist die Anordnung so getroffen, dass das Messorgan die Schnecke des ersten Schneckentriebes trägt. Die er- forderliche Übersetzung beträgt etwa 1 : 200, Da Zähler eichfähig sein müssen, werden an die Getriebe hin- sichtlich deren Präzision hohe Anforderungen gestellt.
Zusammen mit dem Wunsch nach geringem Platzbedarf und möglichst langer Lebensdauer bei geringen Ansprüchen an Wartung und billiger Herstellung des
Getriebes ergeben sich dadurch schwer zu erfüllende Forderungen,
Gegenstand der Erfindung ist ein Untersetzungsgetriebe für Wasserzähler mit zweifachem Schneckentrieb und rotierendem Messorgan, das die Schnecke des ersten Schneckentriebes trägt. Erfindungsgemäss steht die Schnecke des als Woltman-Flügel oder Flügelrad ausgebildeten Messorgans mit einem Tellerrad in Eingriff, das seitlich eine Planschnecke besitzt, die ihrerseits mit dem Zahnrad des Zählwerkes in Eingriff steht. Mit einem Untersetzungsgetriebe gemäss der Erfindung können die eingangs aufgezählten Forderungen erfüllt werden.
Insbesondere ist der Platzbedarf gegenüber den Getrieben, wie sie bisher für solche und ähnliche Zwecke vorgeschlagen worden sind, wesentlich verringert. Zwischen dem Messorgan, das die erste Schnecke trägt, und dem Zählwerk befindet sich nur das Tellerrad, so dass, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, das Getriebe selbst fast keinen zusätzlichen Platz beansprucht.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemässen Anordnung ergibt sich aus dem Umstand, dass mit nur zwei Zahnrädern 2 und 4 ausserordentlich hohe Übersetzungen vom Triebwerk auf das Zählwerk erfolgen können.
Vorteilhafterweise kann die Schnecke als Rohr ausgebildet werden, in dem der Woltman-Flügel oder das Flügelrad drehfest angebracht ist.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. In Fig. 1 ist die als Rohr ausgebildete Schnecke 1 zu sehen. Im Inneren der Schnecke ist das rotierende Messorgan, ein Woltman-Flügel oder ein Flügelrad, drehfest angebracht. Die strömende Flüssigkeit bewirkt mittels des Triebwerkes die Drehung der Schnecke. Das mit der Schnecke in Eingriff stehende Tellerrad 2 wird dadurch in Umdrehung versetzt. Bei jeder Umdrehung der Schnecke wird das Tellerrad um einen Zahn weitergedreht.
Gleichzeitig greift die Planschnecke 3, die oben auf dem Tellerrad angebracht ist, in die Verzahnung des Rades 4, Dieses wird bei jeder Umdrehung des Tellerrades um einen Zahn weitergedreht und treibt seinerseits das Zahlenrollenwerk 5, Unter der Annahme, dass das Tellerrad z Zähne hat und das Zahnrad 4 eine ähnezahlz be- sitzt, ergibtsich eine Gesamtübersetzung 2-, Fig, 2 stellt die Seitenansicht der in Fig. 1 dargestell- zr z2 ten Einrichtung dar. Fig. 3 zeigt das Tellerrad 2 mit der Planschnecke 3 von oben gesehen.
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Reduction gear for water meters
With water meters, as with many other types of meters, it is necessary to arrange a reduction gear between the drive mechanism and the display element, which is designed as a number roller or pointer mechanism. This necessity arises from the fact that in the case of water meters, the Woltman blades or an impeller, the engine rotates a large number of times until the smallest amount that is displayed has flowed through the meter.
In the previously implemented water meter types, a multiple gear transmission, which is designed as a spur gear, is used to solve this problem. Designs are also known in which double worm drives are used as reduction gears. Sometimes the arrangement is made such that the measuring element carries the worm of the first worm drive. The required gear ratio is around 1: 200. Since meters must be calibratable, high demands are placed on the gear units with regard to their precision.
Together with the desire for a small footprint and the longest possible service life with low maintenance requirements and cheaper production of the
Transmission results in difficult to meet requirements,
The invention relates to a reduction gear for water meters with a double worm drive and a rotating measuring element which carries the worm of the first worm drive. According to the invention, the worm of the measuring element designed as a Woltman wing or impeller is in engagement with a ring gear which has a face worm on the side, which in turn is in engagement with the gear of the counter. With a reduction gear according to the invention, the requirements listed at the beginning can be met.
In particular, the space requirement compared to the gears, as previously proposed for such and similar purposes, is significantly reduced. Only the ring gear is located between the measuring element, which carries the first worm, and the counter, so that, as can be seen from FIG. 1, the gear itself takes up almost no additional space.
Another essential advantage of the arrangement according to the invention results from the fact that with only two gear wheels 2 and 4 extraordinarily high gear ratios from the drive mechanism to the counter can take place.
Advantageously, the screw can be designed as a tube in which the Woltman vane or the vane wheel is attached in a rotationally fixed manner.
The drawing shows an embodiment of the invention. In Fig. 1, the screw 1 designed as a tube can be seen. The rotating measuring element, a Woltman vane or an impeller, is attached in a rotationally fixed manner inside the screw. The flowing liquid causes the screw to rotate by means of the drive mechanism. The ring gear 2 which is in mesh with the worm is thereby set in rotation. With each revolution of the worm, the ring gear is turned one tooth further.
At the same time, the worm gear 3, which is attached to the top of the ring gear, engages the toothing of the wheel 4, this is rotated by one tooth with each revolution of the ring gear and in turn drives the number roller mechanism 5, assuming that the ring gear has z teeth and The gearwheel 4 has a similar number, resulting in an overall gear ratio 2-, FIG. 2 shows the side view of the device shown in FIG. 1. FIG. 3 shows the ring gear 2 with the planar worm 3 seen from above.