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Füllfederhalter
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Füllfederhalter mit einem im Reservoirraum des
Halterschaftes angeordneten, von einem starren Gehäuse umschlossenen, sich durch Kapillarwirkung selbsttätig füllenden Speicherelement, einer aus dem Vorderende der Halterschaftshöhlung hervorragen- den Schreibfeder und einer in der Halterschaftshöhlung angeordneten Schreibfederscheide, welche das
Vorderende der Halterschaftshöhlung im wesentlichen abschliesst. Derartige Füllfederhalter sind bekannt und weisen gegenüber den üblichen Konstruktionen den Vorteil auf, dass die Halterschaftshöhlung im wesentlichen abgeschlossen ist, so dass die im Inneren der Halterschaftshöhlung liegenden Bauteile gegen Berührung bzw. gegen Beschädigung gesichert sind.
Es trat jedoch bei diesen Konstruktionen der Nachteil auf, dass sich der Einbau der relativ zahlreichen Einzelteile in die Halterschaftshöhlung nur schwierig mit genügender Präzision durchführen liess. Insbesondere war die Einbaulage der Schreibfeder und des Speicherelementes gegenüber dem Halterschaft nur schwer zu sichern und es kam-immer wieder vor, dass bei der Montage oder auch im Gebrauch eine Verdrehung der Schreibfeder bzw. der andern in der Halter- schaftshöhlung gelagerten Bauteile gegenüber dem Halterschaft eintrat. In diesen Fällen musste der Füllfederhalter jedes Mal auseinandergenommen und neu zusammengesetzt werden.
Die vorliegende Erfindung setzt sich nun zur Aufgabe diesen Nachteil zu vermeiden und besteht im wesentlichen darin, dass die Schreibfeder, die Schreibfederscheide und das Gehäuse formschlüssig unverdrehbar in der Höhlung des Halterschaftes angeordnet sind und eine nach rückwärts aus dem Halterschaft herausnehmbare Einheit bilden. Auf diese Weise wird einerseits verhindert, dass sich die Schreibfeder, die Schreibfederscheide und das das Speicherelement umschliessende Gehäuse beim Gebrauch des Füllfederhalters gegenüber dem Halterschaft verdrehen, anderseits wird auch ein leichter Ein- und Ausbau der Einheit gewährleistet, wobei die richtige Einbaulage der einzelnen Bauteile gegenüber dem Halterschaft und gegeneinander zwangsweise erreicht wird.
Hiedurch werden Funktionsstörungen des Füllfedèrhalters, welche auf unrichtigen oder unpräzisen Einbau der Einzelteile zurückzuführen sind, mit Sicherheit vermieden, was insbesondere bei sich durch Kapillarwirkung selbsttätig füllenden Füllfederhaltern, welche gegen derartige Einbaumängel relativ empfindlich sind, einen wesentlichen Vorteil darstellt und den Ausschuss stark herabsetzt. Überdies können nunmehr für den Zusammenbau der Einzelteile bzw. für den Einbau der Einheit in den Halterschaft ungeschulte und daher billige Arbeitskräfte verwendet werden, während bisher der richtige Einbau ein gewisses Mass an Erfahrung voraussetzte, daher Spezialkräfte erforderte und dennoch nicht mit völliger Sicherheit durchgeführt werden konnte.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform'der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, dass das Gehäuse und die Schreibfederscheide unmittelbar formschlüssig unverdrehbar in der Höhlung deshalterschaf- tes gelagert sind, und dass die Schreibfeder iran sich bekannter Weise mit der Schreibfederscheide formschlüssig zusammenwirkt, durch welche beiden Massnahmen die Schreibfeder gegenüber dem Halterschaft unverdrehbar gehalten ist. Eine derartige Ausbildung hat den Vorteil, dass die natürliche Gestaltung der Schreibfeder dazu herangezogen werden kann, um die Verdrehungssicherung der Schreibfeder zu erreichen, wodurch weniger besondere Haltevorrichtungen erforderlich sind.
Es können aber auch diese besonderen Haltevorrichtungen im Rahmen der Erfindung dadurch besondersle fach gestaltet werden, dass der Querschnitt der von der Schreibfederscheide von dem das Speicherelement umschliessenden Gehäuse und von der Schreibfeder gebildeten Einheit zumindest über einen Teil der in Richtung der Längsachse des
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abweicht, wobeise über einen. Teil der in Richtung der Längsachse desj Füllfederhalters gemessenen Länge der Schreibfederscheide bzw. des Gehäuses zur Längsachse des Füllfederhalters exzentrisch angeordnet bzw. ausgebildet sein. Es ist auch möglich, diese beiden Varianten in einer einzigen Konstruktion zu vereinen, beispielsweise die Schreibfederscheide durch Exzentrizität, das Gehäuse jedoch dadurch unverdrehbar zu lagern, dass sein Querschnitt von der Kreisform abweicht.
Hiebei können auch gemäss einer Ausführungsvatiante der vorliegenden Erfindung das Gehäuse und bzw. oder die Schreibfederscheide mit jeweils zumindest einem Anschlag versehen sein, welche mitGegenanschlägen des Halterschaftes zwecks Verhin- derung einer Verdrehung des Gehäuses bzw. der Schreibfederscheide zusammenwirken. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform sind hiebei in der Längsrichtung des Halterschaftes angeordnete Ausnehmungen des Halterschaftes vorgesehen, in welche die Anschläge des Gehäuses bzw. der Schreibfederschei- de eingreifen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Füllfederhalters schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht des Füllfederhalters von der Seite teilweise im Schnitt. Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch den Füllfederhalter in grösserem Massstab, während Fig. 3 eine Untersicht des Vorderendes des Füllfedernalters darstellt. Fig. 4 ist eine Stirnansicht des Hinterendes des Füllfederhalters, während Fig. 5 die Schreibfederscheide, die Schreibfeder und das Vorderende des das Speicherelement umschliessenden Gehäuses in auseinandergezogener Stellung zeigt. Fig. 6 zeigt dieselben Teile in zusammengebautem Zustand und dazu das Vorderende des Halterschaftes im Schnitt.
Fig. 7-10 stel-
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schnitt 14 und einem hinteren Abschnitt 16 besteht, wobei diese Abschnitte in üblicher Weise, z. B. durch ein Gewinde 18 miteinander verbunden sind. Der Halterschaftsabschnitt 14 ist in Richtung zur Schreibfeder verjüngt und bedeckt diese mit Ausnahme der Federspitze. Der hintere Abschnitt 16 hat eine Höhlung 24 und weist an seinem hinteren Ende eine becherartige Verschlusskappe 28 auf, die mit der für den Füllfederhalterinnenraum notwendigen Lüftungsöffnung versehen ist.
Der vordere Abschnitt 14 des Halterschaftes 12 ist vorzugsweise der grössere Abschnitt des Halterschaftes und enthält die Einheit 43, die aus der Schreibfeder 68 und den zugehörigen Elementen besteht. Die Halterschaftshöhlung 44 weist einen im wesentlichen zylindrischen Reservoirraum 46, der sich jedoch gegen das der'Feder zugewendete Ende etwas verjüngt, auf. Über eine Absetzung 49 geht das vordere Ende des Reservoirraumes 46 in eine kurze, kegelige Stirnwand 48 über.
Die Stirnwand 48 geht in einen im wesentlichen zylindrischen Abschnitt 50 über. Der Abschnitt 50 ist vorne kegelig abgesetzt und geht in den zum Reservoirraum 46 konzentrisch gelegenen zylindrischen Füllabschnitt 52 über, dessen Erzeugende an der, der Federspitze zugewendeten Seite einen kreisförmigen Meridianschnitt bilden, während dieser auf der gegenüberliegenden Seite von der Kreisbogenform abweicht, wobei diese exzentrische Aufweitung 56 gerade so gross ist, dass die Erzeugende im Scheitelpunkt dieser exzentrischen Aufweitung mit der Erzeugenden des Abschnittes 50 auf gleichen Radius zuliegenkommt (Fig. 6).
Hiedurch wird eine Fixierung im Halterschaft 12 unmittelbar durch ein der Schreibfeder 68 selbst zugeordnetes Element der Einheit 43 nämlich der Schreibfederscheide 70, durch die Formgebung dieser Schreibfederscheide 70, im Sinne der Erfindung erreicht. DieStirnwand 48 und der Abschnitt 50 weisen vorzugsweise drei Längsnuten 62 auf. In diese Längsnuten 62 greifen entsprechende sich verjüngende, hohle Längsrippen 90 der Einheit 43 ein. Die Längsnuten 62 und die Längsrippen 90 halten die Einheit 43 in der gewünschten Stellung.
Durch die Anordnung'der hohlen Längsrippen 90 und der Längsnuten 62 wird gleichzeitig eine Sicherung der Einheit 43 gegen Verdrehung und ein rasches Füllen desSpeicherelementes 66, mittels des gegenüber den übrigendurchlässen relativ grossen Querschnittes der hohlen Längsrippen 90 erreicht, deren Hohlräume 92 ein freies Hindurchfliessen der Tinte gestatten.
Die Einheit 43 besteht aus verschiedenen Bauteilen, u. zw. dem Gehäuse 64, einem Speicherelement 66, einer Schreibfeder 68, einer Schreibfederscheide 70 und einem Verschluss 72. Das Gehäuse 64 das z. B. aus Silber besteht, ist zu einem Rohr geformt, dessen grössenmässiger Hauptabschnitt 74 im wesentlichen zylindrisch und dicht, wenigstens an seinem der Schreibfeder zugewendeten Ende, in den Reservoirraum 46 eingepasst ist. Das mit dem Verschluss 72 versehene Ende der Einheit 43 sitzt mit Reibung'im Gehäuse 64 und legt sich gegen das hintere Ende des Speicherelementes 66 an, um die Stellung dieses Speicherelementes 66 im Gehäuse 64 zu sichern. Der Verschluss 72 hat eine Mittelöffnung 76. Querliegend Durchlässe 78 bilden Lüftungskanäle, die sich über den gesamten Durchmesser des Speicherelementes 66 er-
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strecken (Fig. 10).
Eine Aushöhlung 79 des Verschlusses 72 soll das Zurückfliessen von Tinte aus dem hinteren Abschnitt 16 des Halterschaftes 12 in das Speicherelement 66 hinein erleichtern, für den Fall, dass sich Tinte in diesem hinteren Abschnitt 16 gesammelt hat. Die Einheit 43 wird als Ganzes in der gewünschten Stellung mittels eines federnden Abdichtungsringes 80 und eines Lagerringes 82 gehalten, wobei der Ring 80 auf einer Lagerfläche 86, die zum Teil wenigstens bogenförmig ausgebildet ist, ruht. Der
Lagerring 82 liegt auf einer Absetzung 20 des Vorderende des hinteren Halterschaftsabschnittes 16 und hat vorzugsweise einen Abschnitt verringerten Durchmessers, der mit Reibung so dicht in der Höhlung 24 liegt, dass der Durchtritt von Tinte verhütet wird. Die Mittelbohrung 84 des Lagerringes 82 bildet einen Teil des
Lüftungskanales des Speicherelementes 66.
Die Mittelbohrung 84 verengt sich in Richtung zur Schreibfe- derspitze und geht in einen zylindrischen Teil über, um das Zurückfliessen von Tinte aus der Höhlung 24, die sich in der von der Schreibfederspitze abgewendeten Richtung verjüngt, zu erleichtern, sobald der
Federhalter mit seiner Feder in der üblichen Schreibstellung nach unten gehalten wird. Beim Vorwärts- drücken des Lagerringes wird der federnde Abdichtungsring 80 nach aussen gepresst, so dass er sich dichtend gegen denHalterschaftsa. bschnitt 14 und gegen den Verschluss 72 legt, wodurch das Durchsickern von Tinte durch das Gewinde 18 verhindert wird. Der Ring 80 überträgt federnd nachgiebig die Kraft die die Einheit 43 nach vorne gegen die Absetzungen der Halterschaftshöhlung 44 drückt.
Diese Kraft wird von dem hinteren Halterschaftsabschnitt ; 16 ausgeübt. Schreibfederseitig vor dem Hauptabschnitt 74 des Gehäuses 64 liegt ein'kegeliger Abschnitt 88, der mit kleinerem Durchmesser am Gehäuse 64 anschliesst und dessen Mantelfläche dicht an der kegeligen Stirnwand 48 anliegt und sich bis in den Abschnitt 50 erstreckt. Zwischen den Abschnitten 74 und 88 ist eine Absetzung 89 angeordnet. Im kegeligen Abschnitt 88 der Einheit 43 sind die hohlen Längsrippen 90 angeordnet. Da der Kegelabschnitt 88 an seinem der Schreibfederspitze zugewendeten Ende einen kleineren Durchmesser aufweist als der Abschnitt 50, bildet sich ein Ringraum 94, der das Speicherelement 66 umgibt.
Der Ringraum 94 hat eine grössere Abmessung als die Kapillarräume des Speicherelementes 66. Das Gehäuse 64 hat unmittelbar vor dem kegeligen Abschnitt 88 eine Einschnürung 96, die eine von dem hinteren Ende der Schreibfeder 68 berührte Innenabsetzung und eine von dem hinteren Ende der Schreibfederscheide berührte Aussenabsetzung 100 bildet. Das Gehäuse 64 endet in Richtung zur Schreibfederspitze in einem abgesetzten Abschnitt 102, der sich bei eingesetzter Schreibfeder 68 in den Füllabschnitt 52 erstreckt und der eine vordere Schrägfläche 104 aufweist, die einer vorderen Abschrägung. 58 des Halterschaftes 12 entspricht.
Der abgesetzte Abschnitt 102 des Gehäuses 64 trägt die Schreibfeder 68 und die Schreibfederscheide 70, wobei die Schreibfederscheide 70 zusammen mit der Fläche des Füllabschnittes 52 das vordere Ende der Einheit 43 und die Schreibfeder 68 dem Halterschaft 12 gegenüber in Stellung hält. Durch diese Anordnung wird eine sichere Halterung der Schreibfeder gewährleistet und die Schreibfeder gegen Verschmutzung und mechanische Beschädigungen geschützt. Die Schreibfede, r 68 ist aus dem Gehäuse 64 herausnehmbar und wird in diesem Gehäuse durch Reibung gehalten, wodurch ein leichtes Herausnehmen und Auswechseln der Schreibfeder 68 ermöglicht ist.
Die Schreibfeder 68 weist ein rohrartiges Ende 106 auf und ist mit diesem Teil und einem Teil des zugespitzten Teiles der Schreibfeder in dem abgesetzten Abschnitt 10 des Gehauses 64 eingeschlos.-- sen und von diesem abgesetzten Teil 102 umgeben, während die Schreibfeder 68 um einen Abschnitt des Speicherelementes 66 liegt. Das Speicherelement 66 ist ein beliebig geformter Kapillaspeicher, vorzugsweise eine in Spiralform aufgerollte oder aufgewickelte perforierte Folie, z. B. aus Silber oder Kunststoff.
Die beiden Enden des Speicherelementes 66 sind offen, wobei das hintere Ende des Füllfederhalters durch die Durchlässe 78, Öffnungen 76, Aushöhlung 79, die Mittelbohrung 84, ein zylindrisches Entlüftungsrohr 42, einer Entlüftungsbohrung 36 des Gewindeteiles 34 sowie einer Öffnung 41 eines Abschlussstückes 40, das mit der Verschlusskappe 28 das Ende des Halterschaftes 12 bildet, mit der Aussenluft in Verbindung steht. Die radiale Anordnung der Durchlässe 78 ermöglicht eine schnelle und wirksame Entlüftung des Speicherelementes 66. Der Verschluss 72 berührt das Speicherelement 66 vom Aussenabschnitt des Speicherelementes bis nahe zur Mitte, so dass im wesentlichen alle Windungen des Speicherelementes unmittelbar von dem Verschluss 72 berührt und gegen Verschiebung gesichert wenden.
Der hintere Abschnitt des Speicherelementes 66 ist so bemessen, dass er dicht an der Innenfläche des hinteren Hauptanschnittes 74 des Gehäuses 64 anliegt. Das vordere Ende des Speicherelementes 66 entspricht in seiner Form dem kegeligen Abschnitt 88 und der Absetzung 89. Diese Form kann dadurch hergestellt werden, dass z. B. die äusseren Windungen nach der Aufwicklung der Folie weggeschnitten werden.
Von dem kegelförmigen Abschnitt 88 erstreckt sich ein Füllelement 126 nach vorn in Richtung zur Schreibfederspitze zu, dessen Durchmesser dem übrigen Abschnitt desSpeicherelementes 66 gegenüber kleiner ist, Das Füllelement 126, das an sich als Speicher wirkt, kann eine einstückige Verlängerung der inneren Windungen des Hauptteiles des Speicherelementes 66 oder eine Verlängerung eines Kernstückes sein, dass von den Aussenwindungen gesondert ist und um das die Aussenwindungen herumgewickelt sind.
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In beiden Fällen ist das Füllelement 126 dicht in das rohrartige Ende der Schreibfeder 68 eingepasst und bildet mit der den Füllabschnitt umgebenden Schreibfeder 68 einen Kapillarraum. Die Schreibfeder 68 ist in üblicher Weise mit einem Schlitz und einer Öffnung versehen. Das vordere Ende des Füllelementes
126 ist nahe den Schrägflächen 58 und 104, an denen das Füllelement 126 sich der vorderen Stirnwand 128 der Schreibfederscheide nähert, stark geneigt. Vorzugsweise berührt das vorderste zugespitzte Ende des Füllelementes 126 die vordere Stirnwand 128 nahe der Schreibfeder, während der an der Federunterseite liegende Teil bei 129 einen Durchlass 131 von wesentlichen Abmessungen zwischen dem Füllelement 126 und der vorderen Stirnwand 128 bildet, wodurch ein freies Durchfliessen der Tinte beim Füllen des Füllfederhalters erreicht wird.
Die Schreibfederscheide 70 weist einen rohrförmigen Schaftteil 130 auf, der mittels eines Einschnittes 132, den der Schreibfederunterseite entsprechenden Teil der Schreibfederscheide 70 in einen zylindrischen hinteren Abschnitt 134 und einen vorderen Abschnitt 136 teilt. Dieser Teil
136 ist unrund ausgebildet und der exzentrischen Aufweitung 56 angepasst. Der exzentrische Teill36 liegt der Schreibfederspitze zugewendet vor dem Einschnitt 132, während der zylindrische Abschnitt 134 am entgegengesetztenende der Schreibfederscheide 70 liegt (Fig. 5 und 6). Der'rohrförmige Schaftteil130 ist vorzugsweise längs seines. Scheitels bei 137 geschlitzt (Fig. 7).
Dieser Schlitz 137 ermöglicht es, die Schreibfederscheide etwas zusammenzuschieben oder zu dehnen, um sie mit der gewünschten Reibung auf den übrigen Elementen des Füllfederhalters zu fixieren. Der Schlitz 137 bildet zusammen mit dem abgesetzten Abschnitt 10 2 und dem vordersten zugespitzten Ende des Halterschaftsabschnittes 14 einen Kapilla- ren Durchlass, der gegen die Schreibfederspitze zu mit den Räumen 140 und 142 und am andern Ende mit dem Durchlass 94 verbunden ist. Der rohrförmige Schaftteil 130 liegt mit dem zylindrischen Abschnitt 134 um den gesamten abgesetzten Abschnitt 102 des Gehäuses 64 mittels Reibung an.
Die vordere Stirnwand 128 der Schreibfederscheide 70 ist entsprechend dem Verlauf der Schreibfederseitenkante 117 geformt und liegt an dieser an und erstreckt sich bis knapp unter die Schreibfederspitze. Schlitze 138 in der Stirnwand 128 der Schreibfederscheide 70 dienen dem Durchtritt der Tinte beim Füllen. Durch diese bevorzugte Ausführungsform ist die gesamte Schreibfeder abgedeckt und keine störenden Teile des Füllfederhalters liegen unterhalb der Schreibfeder, wodurch der Füllfederhalter beim Schreiben in j eder beliebigen bequemen Winkellage gehalten werden kann.
Der vordere zugespitzte Endabschnitt der Stirnwand 128 bildet mit derFederunterseite einen Raum 133, der kapillare Abmessungen hat und der, solange Tinte in dem Füllfederhalter vorhanden ist, eine Tintenmenge enthält, die aus dem Füllelement 126 des Speicherelementes 66 durch Kapiliarwirkung herausgezogen wird, so dass der Füllfederhalter selbst nach längerer Nichtverwendung sofort schreibfertig ist.
Die einzelnen Teile werden vorzugsweise in der aus den Fig. 5 und 6 ersichtlichen Reihenfolge zusammengesetzt, jedoch ist auch eine andere einwandfreie Art des Zusammenbaues des Füllfederhalters möglich. Das Gehäuse 64 und die Schreibfeder 68 werden vorzugsweise zuerst zusammengesteckt und die Schreibfeder 68 in den abgesetzten Abschnitt 102 des Gehäuses 64 eingeschoben, so dass das hintere Ende desSchreibfederschaftes gegen die von der Einschnürung 96 gebildete Absetzung anliegt und die Spitze des abgesetzten Abschnittes 102 sich über den zugespitzten Vorderabschnitt der Schreibfeder 68 befindet. Dann wird die Schreibfederscheide 70 über den abgesetzten Abschnitt 102 in die Stellung geschoben, in der der zylindrische rohrförmige Schaftteil 130 die Absetzung 100 berührt.
In dieser Stellung steht die Spitze der Schreibfeder 68 nach vorne über die vordere Stirnwand 128 hinaus. Als nächster Arbeitsgang wird das Speicherelement 66 in das hintere Ende des Gehäuses 64 eingeschoben, so dass das Füllelement 126 in dem rohrförmigen Schaftteil 130 der Schreibfeder liegt. Durch Aufsetzen des Verschlusses 72 wird dann das Speicherelement in seiner Stellung gesichert.
Die zusammengesetzte Einheit 43 wird dann in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise in den vorderen Halterschaftsabschnitt 14 des Halterschaftes eingesteckt, worauf der Dichtungsring 80 aufgesetzt wird und schliesslich der Endabschnitt des Halterschaftes 16 mit dem darin befindlichen Lagerring 82 auf den vorderen Abschnitt des Halterschaftes aufgeschraubt wird. Zum Füllen wird das Vorderende des Füllfederhalters so tief in die Tinte eingetaucht, dass der Spiegel der Tinte nahe der oberhalb der in Fig. 2 dargestellten Schnittlinie 8-8 liegt. Die Tinte fliesst dann durch
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wirkung in den übrigen Abschnitt des Speicherelementes 66 gehoben.
Die Tinte fliesst auch frei durch die Schlitze 138 und durch den Durchlass 131 sowie durch den exzentrischen Teil 136 der Schreibfederschei- de 70, dann durch die exzentrische Aufweitung 56 des Füllabschnittes 52 in den Ringraum 94. Alle diese Letzterwähnten Durchlässe sind von sehr viel grösserer Abmessung als die in dem Speicherelement 66 vorgesehenen Kapillarräume. Vom Ringraum 94 fliesst die Tinte frei in und durch die Hohlräume 92 der Längsrippen 90 und füllt das Speicherelement 66.
Die in den Längsrippen 90 befindlichen Hohlräume 92 stehen mit all denjenigen Räumen des Speicherelementes 66 in unmittelbarer Verbindung, die radial auswärts des Füllabschnittes 126 liegen, von dort fliesst die Tinte beim Schreiben durch Kapillarwirkung in
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den zwischen Füllabschnitt und Feder liegenden Kapillarraum und fliesst aus diesem Raum in die bekannte Öffnung und den üblichen Schlitz der Schreibfeder 68. Die Tinte findet den Weg auch in die Räume 140 und 142, und überzieht einen Abschnitt der Schreibfeder und einen Abschnitt des Federschlitzes mit einem dünnen Tintenfilm, so dass die in dem Schlitz befindliche Tinte flüssig gehaltenwirdundbeim Schreiben sofort ausfliesst, wobei die Tinte auch in den Raum 133 fliesst.
Bei dem erfindungsgemässen Füllfederhal- ter kann die Einheit 43 oder irgendeiner ihrer Bestandteile leicht ersetzt werden. Die Einheit 43 wird z. B. aus dem Füllfederhalterschaft dadurch leicht herausgenommen, dass die Teile des Halterschaftes 12 aus- einandergeschraubt werden und die Einheit 43 aus dem Vorderabschnitt des Halterschaftes 12 herausgezo- gen wird. Die Einheit 43 stellt einen selbständigen Bauteil dar, dessen Einzelteile nach dem Ausbau leicht entfernt oder ersetzt werden können. Das Gehäuse 64 ist ein ausreichender Schutz für das Speicherelement
66, das leicht zerbrechlich ist, da zu seiner Herstellung dünne Folien verwendet werden müssen, um einen möglichst grossen Speicherraum im Verhältnis zur Gesamtabmessung des Füllfederhalters zu schaf- fen.
Der Halterschaft 12 ist starr und es kann daher, ohne dass Gefahr für die Einheit 43 besteht, mit dem
Füllfederhalter in üblicher Weise hantiert werden.
PATENTANSPRÜCHE : l. Füllfederhalter mit einem im Reservoirraum des Halterschaftes angeordneten, von einem starren Gehäuse umschlossenen, sich durch'Kapillarwirkung selbsttätig füllenden Speicherelement, einer aus dem Vorderende der Halterschaftshöhlung hervorragenden Schreibfeder und einer in der Halterschaftshöhlung angeordneten Schreibfederscheide, welche das Vorderende der Halterschaftshöhlung im'wesentlichen abschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibfeder (68), die Schreibfederscheide (70) und dasGehäuse (64) formschlüssig unverdrehbar in der Höhlung des Halterschaftes (12) angeordnet sind und eine nach rückwärts aus dem Halterschaft (12) herausnehmbare Einheit (43) bilden.
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Fountain pen
The present invention relates to a fountain pen with a in the reservoir space of the
Holder shaft arranged, enclosed by a rigid housing, automatically filling by capillary action, a pen protruding from the front end of the holder shaft cavity and a pen sheath arranged in the holder shaft cavity, which the
The front end of the holder shaft cavity essentially closes off. Such fountain pens are known and have the advantage over conventional designs that the holder shaft cavity is essentially closed so that the components located inside the holder shaft cavity are secured against contact or damage.
However, with these constructions the disadvantage occurred that the installation of the relatively numerous individual parts in the holder shaft cavity was difficult to carry out with sufficient precision. In particular, the installation position of the pen and the storage element with respect to the holder shaft was difficult to secure and it happened again and again that the pen or the other components mounted in the holder shaft cavity were twisted with respect to the holder shaft during assembly or also during use entered. In these cases, the fountain pen had to be taken apart and reassembled each time.
The present invention now has the task of avoiding this disadvantage and consists essentially in the fact that the pen, the pen sheath and the housing are positively non-rotatable in the cavity of the holder shaft and form a unit that can be removed backwards from the holder shaft. In this way, on the one hand, the pen, the pen sheath and the housing surrounding the storage element are prevented from twisting with respect to the holder shaft when the fountain pen is in use, and on the other hand, easy installation and removal of the unit is ensured, with the correct installation position of the individual components the ownership and against each other is forcibly achieved.
In this way, malfunctions in the fountain pen, which can be traced back to incorrect or imprecise installation of the individual parts, are avoided with certainty, which is a significant advantage in particular in the case of fountain pens which fill automatically due to capillary action and which are relatively sensitive to such installation defects, and which greatly reduces waste. In addition, untrained and therefore cheap labor can now be used to assemble the individual parts or to install the unit in the holder, whereas previously the correct installation required a certain amount of experience and therefore required special workers and yet could not be carried out with complete safety .
According to a preferred embodiment of the invention, the arrangement is such that the housing and the nib sheath are mounted directly in a form-fitting non-rotatable manner in the cavity of the holder, and that the nib interacts in a known manner with the nib sheath, by means of which two measures the Pen is held non-rotatable relative to the holder shaft. Such a design has the advantage that the natural design of the pen can be used to secure the pen against twisting, which means that fewer special holding devices are required.
However, these special holding devices can also be designed in a particular way within the scope of the invention that the cross section of the unit formed by the pen sheath of the housing enclosing the memory element and by the pen nib is at least over part of the in the direction of the longitudinal axis of the
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deviates, whereby about one. Part of the length of the pen sheath or the housing measured in the direction of the longitudinal axis of the fountain pen can be arranged or configured eccentrically to the longitudinal axis of the fountain pen. It is also possible to combine these two variants in a single construction, for example the pen sheath due to eccentricity, but the housing can be mounted so that its cross section deviates from the circular shape.
According to one embodiment of the present invention, the housing and / or the pen sheath can each be provided with at least one stop which interacts with counter stops of the holder shaft to prevent the housing or pen sheath from rotating. According to a preferred embodiment, recesses of the holder shaft which are arranged in the longitudinal direction of the holder shaft are provided, in which the stops of the housing or the pen tip engage.
In the drawings, an embodiment of a fountain pen according to the invention is shown schematically. Fig. 1 shows an overall view of the fountain pen from the side, partially in section. Fig. 2 shows a longitudinal section through the fountain pen on a larger scale, while Fig. 3 shows a bottom view of the front end of the fountain pen. Fig. 4 is an end view of the rear end of the fountain pen, while Fig. 5 shows the pen sheath, the pen and the front end of the housing enclosing the memory element in an exploded position. Fig. 6 shows the same parts in the assembled state and the front end of the holder shaft in section.
Fig. 7-10
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section 14 and a rear section 16, these sections in the usual manner, for. B. are connected to one another by a thread 18. The holder shaft section 14 is tapered in the direction of the nib and covers it with the exception of the nib tip. The rear section 16 has a cavity 24 and at its rear end has a cup-like closure cap 28 which is provided with the ventilation opening necessary for the interior of the fountain pen.
The front portion 14 of the holder shaft 12 is preferably the larger portion of the holder shaft and contains the unit 43, which consists of the pen 68 and the associated elements. The holder shaft cavity 44 has an essentially cylindrical reservoir space 46 which, however, tapers somewhat towards the end facing the spring. The front end of the reservoir space 46 merges into a short, conical end wall 48 via a shoulder 49.
The end wall 48 merges into an essentially cylindrical section 50. The section 50 is conically offset at the front and merges into the cylindrical filling section 52, which is concentric to the reservoir space 46, the generatrix of which forms a circular meridional section on the side facing the nib tip, while this deviates from the circular arc shape on the opposite side, with this eccentric expansion 56 is just large enough that the generatrix at the apex of this eccentric widening is at the same radius as the generatrix of section 50 (FIG. 6).
As a result, fixation in the holder shaft 12 is achieved directly by an element of the unit 43 assigned to the pen 68 itself, namely the pen sheath 70, by the shape of this pen sheath 70, in the sense of the invention. The end wall 48 and section 50 preferably have three longitudinal grooves 62. Corresponding tapering, hollow longitudinal ribs 90 of the unit 43 engage in these longitudinal grooves 62. The longitudinal grooves 62 and the longitudinal ribs 90 hold the unit 43 in the desired position.
The arrangement of the hollow longitudinal ribs 90 and the longitudinal grooves 62 simultaneously secure the unit 43 against rotation and rapid filling of the storage element 66 by means of the relatively large cross-section of the hollow longitudinal ribs 90 compared to the other passages, the cavities 92 of which allow the ink to flow freely allow.
The unit 43 consists of various components, u. between the housing 64, a storage element 66, a pen 68, a pen sheath 70 and a closure 72. The housing 64, the z. B. consists of silver, is formed into a tube, the size of the main section 74 is essentially cylindrical and tight, at least at its end facing the pen, fitted into the reservoir space 46. The end of the unit 43 provided with the closure 72 sits with friction in the housing 64 and rests against the rear end of the storage element 66 in order to secure the position of this storage element 66 in the housing 64. The closure 72 has a central opening 76. Transverse passages 78 form ventilation ducts which extend over the entire diameter of the storage element 66.
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stretch (Fig. 10).
A cavity 79 in the closure 72 is intended to facilitate the backflow of ink from the rear section 16 of the holder shaft 12 into the storage element 66 in the event that ink has collected in this rear section 16. The unit 43 is held as a whole in the desired position by means of a resilient sealing ring 80 and a bearing ring 82, the ring 80 resting on a bearing surface 86 which is in part at least curved. Of the
Bearing ring 82 rests on a shoulder 20 of the front end of the rear holder shaft portion 16 and preferably has a reduced diameter portion which is frictionally close enough in cavity 24 to prevent the passage of ink. The central bore 84 of the bearing ring 82 forms part of the
Ventilation channel of the storage element 66.
The central bore 84 narrows in the direction of the nib tip and merges into a cylindrical part in order to facilitate the flow back of ink from the cavity 24, which tapers in the direction averted from the nib tip, as soon as the
Penholder is held down with its pen in the usual writing position. When the bearing ring is pushed forward, the resilient sealing ring 80 is pressed outwards so that it seals against the holder shaftsa. Section 14 and against the closure 72, thereby preventing the leakage of ink through the thread 18. The ring 80 resiliently transmits the force which presses the unit 43 forwards against the steps in the holder shaft cavity 44.
This force is from the rear holder shaft section; 16 exercised. On the nib side in front of the main section 74 of the housing 64, there is a conical section 88, which adjoins the housing 64 with a smaller diameter and whose outer surface rests tightly on the conical end wall 48 and extends into the section 50. A step 89 is arranged between the sections 74 and 88. The hollow longitudinal ribs 90 are arranged in the conical section 88 of the unit 43. Since the conical section 88 has a smaller diameter than the section 50 at its end facing the pen tip, an annular space 94 is formed which surrounds the storage element 66.
The annular space 94 has a larger dimension than the capillary spaces of the storage element 66. Immediately in front of the conical section 88, the housing 64 has a constriction 96 which has an inner shoulder touched by the rear end of the pen 68 and an outer shoulder 100 touched by the rear end of the nib sheath forms. The housing 64 ends in the direction of the nib tip in a stepped section 102 which, when the pen 68 is inserted, extends into the filling section 52 and which has a front inclined surface 104 which is a front bevel. 58 of the holder shaft 12 corresponds.
The stepped portion 102 of the housing 64 carries the nib 68 and the nib sheath 70, the nib sheath 70 together with the surface of the filling portion 52 holding the front end of the unit 43 and the nib 68 in position opposite the holder shaft 12. This arrangement ensures that the pen is held securely and protects the pen against soiling and mechanical damage. The pen 68 can be removed from the housing 64 and is held in this housing by friction, whereby the pen 68 can be easily removed and replaced.
The pen 68 has a tubular end 106 and is enclosed with this part and a part of the tapered part of the pen in the recessed section 10 of the housing 64 and surrounded by this recessed part 102, while the pen 68 is surrounded by a section of the storage element 66 is located. The storage element 66 is a capillary storage device of any shape, preferably a perforated film rolled up or wound up in a spiral shape, e.g. B. made of silver or plastic.
The two ends of the storage element 66 are open, whereby the rear end of the fountain pen passes through the passages 78, openings 76, cavity 79, the central bore 84, a cylindrical ventilation tube 42, a ventilation bore 36 of the threaded part 34 and an opening 41 of an end piece 40, the with the closure cap 28 forms the end of the holder shaft 12 with which the outside air is in communication. The radial arrangement of the passages 78 enables rapid and effective ventilation of the storage element 66. The closure 72 touches the storage element 66 from the outer section of the storage element to near the center, so that essentially all turns of the storage element are in direct contact with the closure 72 and secured against displacement turn.
The rear section of the storage element 66 is dimensioned such that it rests tightly against the inner surface of the rear main section 74 of the housing 64. The front end of the storage element 66 corresponds in shape to the conical section 88 and the offset 89. This shape can be produced in that, for. B. the outer turns are cut away after winding the film.
From the conical section 88, a filling element 126 extends forward in the direction of the nib tip, the diameter of which is smaller than the remaining section of the storage element 66. The filling element 126, which in itself acts as a storage unit, can be an integral extension of the inner turns of the main part of the Storage element 66 or an extension of a core piece that is separate from the outer turns and around which the outer turns are wound.
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In both cases, the filling element 126 is tightly fitted into the tubular end of the pen 68 and forms a capillary space with the pen 68 surrounding the filling section. The pen 68 is provided with a slot and an opening in the usual manner. The front end of the filler element
126 is strongly inclined near the inclined surfaces 58 and 104, at which the filling element 126 approaches the front end wall 128 of the pen sheath. The foremost pointed end of the filling element 126 preferably touches the front end wall 128 near the pen, while the part lying on the underside of the nib at 129 forms a passage 131 of substantial dimensions between the filling element 126 and the front end wall 128, whereby a free flow of the ink when Filling the fountain pen is achieved.
The nib sheath 70 has a tubular shaft part 130 which, by means of an incision 132, divides the part of the nib sheath 70 corresponding to the underside of the nib into a cylindrical rear section 134 and a front section 136. this part
136 is non-circular and adapted to the eccentric widening 56. The eccentric part 36 is facing the nib tip in front of the incision 132, while the cylindrical portion 134 is at the opposite end of the nib sheath 70 (FIGS. 5 and 6). The tubular shaft part 130 is preferably along its. Slotted vertex at 137 (Fig. 7).
This slot 137 enables the nib sheath to be pushed together or stretched somewhat in order to fix it with the desired friction on the other elements of the fountain pen. The slot 137, together with the stepped section 10 2 and the foremost pointed end of the holder shaft section 14, forms a capillary passage which is connected to the spaces 140 and 142 and at the other end to the passage 94. The tubular shaft part 130 rests with the cylindrical section 134 around the entire stepped section 102 of the housing 64 by means of friction.
The front end wall 128 of the nib sheath 70 is shaped in accordance with the course of the nib side edge 117 and rests against this and extends to just below the nib tip. Slits 138 in the end wall 128 of the pen sheath 70 allow the ink to pass through during filling. With this preferred embodiment, the entire pen is covered and no interfering parts of the fountain pen are below the pen, whereby the fountain pen can be held in any convenient angular position when writing.
The front tapered end portion of the end wall 128 forms with the underside of the nib a space 133 which has capillary dimensions and which, as long as there is ink in the fountain pen, contains an amount of ink which is drawn out of the filling element 126 of the storage element 66 by capillary action, so that the fountain pen is ready to write even after a long period of non-use.
The individual parts are preferably put together in the order shown in FIGS. 5 and 6, but another perfect way of assembling the fountain pen is also possible. The housing 64 and the nib 68 are preferably plugged together first and the nib 68 is inserted into the stepped section 102 of the housing 64 so that the rear end of the pen shaft rests against the step formed by the constriction 96 and the tip of the stepped section 102 extends over the tapered front portion of the pen 68 is located. Then the pen sheath 70 is pushed over the stepped section 102 into the position in which the cylindrical tubular shaft part 130 contacts the step 100.
In this position, the tip of the pen 68 projects forward beyond the front end wall 128. As the next operation, the storage element 66 is pushed into the rear end of the housing 64, so that the filling element 126 lies in the tubular shaft part 130 of the pen. The storage element is then secured in its position by putting on the closure 72.
The assembled unit 43 is then inserted into the front holder shaft section 14 of the holder shaft in the manner shown in FIG. 6, whereupon the sealing ring 80 is placed and finally the end section of the holder shaft 16 with the bearing ring 82 located therein is screwed onto the front section of the holder shaft . For filling, the front end of the fountain pen is dipped so deeply into the ink that the level of the ink is close to the section line 8-8 shown in FIG. 2. The ink then flows through
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effect lifted into the remaining section of the storage element 66.
The ink also flows freely through the slots 138 and through the passage 131 as well as through the eccentric part 136 of the nib disk 70, then through the eccentric widening 56 of the filling section 52 into the annular space 94. All of these last-mentioned passages are of much larger dimensions than the capillary spaces provided in the storage element 66. The ink flows freely from the annular space 94 into and through the cavities 92 of the longitudinal ribs 90 and fills the storage element 66.
The cavities 92 located in the longitudinal ribs 90 are in direct connection with all those spaces of the storage element 66 which are located radially outward of the filling section 126, from where the ink flows in during writing by capillary action
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the capillary space lying between the filling section and the nib and flows out of this space into the known opening and the usual slot of the pen 68. The ink also finds its way into the spaces 140 and 142, and covers a section of the pen and a section of the nib slot with a thin film of ink, so that the ink in the slot is kept liquid and flows out immediately when writing, the ink also flowing into the space 133.
In the fountain pen according to the invention, the unit 43 or any of its components can easily be replaced. The unit 43 is z. B. easily removed from the fountain pen shaft in that the parts of the holder shaft 12 are screwed apart and the unit 43 is pulled out of the front section of the holder shaft 12. The unit 43 is an independent component, the individual parts of which can be easily removed or replaced after removal. The housing 64 is a sufficient protection for the memory element
66, which is easily fragile because thin foils have to be used for its manufacture in order to create the largest possible storage space in relation to the overall dimensions of the fountain pen.
The holder shaft 12 is rigid and it can therefore, without risk to the unit 43, with the
Fountain pens can be handled in the usual way.
PATENT CLAIMS: l. Fountain pen with a storage element which is arranged in the reservoir space of the holder shaft and is enclosed by a rigid housing and which automatically fills itself through capillary action, a pen protruding from the front end of the holder shaft cavity and a nib sheath arranged in the holder shaft cavity, which essentially closes the front end of the holder shaft cavity characterized in that the pen (68), the pen sheath (70) and the housing (64) are positively non-rotatable in the cavity of the holder shaft (12) and form a unit (43) which can be removed backwards from the holder shaft (12).