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Österreichische PATENTSCHRIFT Now 18594.
GUSTAV MÜLLER iN DESSAU.
Flüssigkeitsverschluss für die Gasleitung an Flüssigkeitserhitzern.
Gegenstand der Erfindung bildet ein durch die Wasserleitung unter Anwendung einer Saugdüse absaugbarer Flüssigkeitsverschluss für die Gasleitung an Gasbadeöfen u. s. w., zu dem Zwecke, die Heizung des Ofens erst zu ermöglichen, nachdem der Wasserleitungshahn geöffnet ist. Diese Vorrichtung besteht aus einem durch eine Querwand geteilten, oben und unten verschlossener., rohrförmigen. Behälter, dessen eine Hälfte zwei in Verbindung stehende Kammern besitzt, in denen die Abschlussflüssigkeit, z. B. Öl, steht. In den unteren Teil des Behälters tritt das Gaszuleitungsrohr ein ; der obere Teil ist durch ein Röhrchen mit der Wasserleitung verbunden.
Genanntes Röhrchen mündet in eine vor dem Wasserabsperrhahn in die Wasserleitung eingeschaltete Saugdüse, die beim Öffnen des Zunusshahnes die Luft aus der einen Hälfte des Behälters, welche durch ein Rohr mit der anderen Hälfte in Verbindung steht, absaugt. Das Absaugen der Luft aus dem einen Teil des Behälters hat ein Ansaugen des Öles ans dem anderen Teil zur Folge, so dass das Gas durch die in Verbindung stehenden Kammern zu dem Brenner strömen und dort entzündet werden kann. Beim Schliessen des Wasserhahnes fliesst das Öl zurück und schliesst die Gasleitung selbsttätig wieder ab.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt dargestellt.
Der rohrförmige Behälter a besitzt den Boden b und wird oben durch eine Einfüll- schraube c verschlossen. Er wird durch die mittlere Wand d in zwei Hälften e, f geteilt. An der Wand d ist das Rohr 9 angeordnet, das sich in die untere Hälfte e des Be- hälters a erstreckt und diese in zwei in Verbindung stehende Kammern h, i teilt, in denen sich die Abschlussflüssigkeit befindet. In der oberen Hälfte f des Behälters a befindet sich das Rohr k, das durch das Rohr l mit der Wasserzuleitung m verbunden ist. Wird nun der Hahn 71 der Wasserleitung m geöffnet, so setzt der Wasserstrahl die Düse v in Wirkung, welche die Luft aus der oberen Hälfte f absaugt.
Demzufolge wird das Öl aus der unteren Hälfte e des Behälters a durch das Verbindungsrohr o in die obere Hälfte gesaugt. Dadurch wird der Abschluss zwischen den Kammern h, i aufgehoben und das Gas,
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Weg durch die Kammern !',/t und g zum Brenner nehmen. Beim Schliessen des Wasserhabnes n hört die Düseawirkung auf ; durch das verjüngt zulaufende Haarröhrchen r tritt sofort Luft in die obere Hälfte des Behälters, wodurch ein Ansaugen von Wasser vermieden wird ; das Öt fällt in die untere Hälfte e zurück und sperrt den ferneren Gas-
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Bohälterhälfte genügend abgesaugt ist.
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Austrian PATENT LETTER Now 18594.
GUSTAV MÜLLER IN DESSAU.
Liquid seal for the gas line on liquid heaters.
The subject of the invention is a liquid seal that can be sucked off through the water pipe using a suction nozzle for the gas pipe on gas bath stoves and the like. s. w., for the purpose of allowing the stove to be heated only after the water tap has been opened. This device consists of a tubular which is divided by a transverse wall and closed at the top and bottom. Container, one half of which has two communicating chambers in which the final liquid, e.g. B. Oil, stands. The gas feed pipe enters the lower part of the container; the upper part is connected to the water pipe by a tube.
Said tube opens into a suction nozzle, which is switched on in the water line in front of the water stopcock, which sucks the air out of one half of the container, which is connected to the other half by a pipe, when the initial tap is opened. Sucking the air out of one part of the container results in the oil being sucked into the other part so that the gas can flow through the communicating chambers to the burner and can be ignited there. When the tap is closed, the oil flows back and closes the gas line again automatically.
In the drawing, an embodiment of the invention is shown in longitudinal section.
The tubular container a has the bottom b and is closed at the top by a filling screw c. It is divided into two halves e, f by the middle wall d. The tube 9 is arranged on the wall d, which extends into the lower half e of the container a and divides it into two communicating chambers h, i in which the sealing liquid is located. In the upper half f of the container a is the pipe k, which is connected through the pipe l to the water supply line m. If the tap 71 of the water line m is opened, the water jet activates the nozzle v, which sucks the air out of the upper half f.
As a result, the oil is sucked from the lower half e of the container a through the connecting pipe o into the upper half. This removes the seal between chambers h, i and the gas,
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Take the way through the chambers! ', / T and g to the burner. When the water trap closes, the nozzle action ceases; through the tapered hair tube r, air immediately enters the upper half of the container, which prevents water being sucked in; the oil falls back into the lower half e and blocks the further gas
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Half of the container is sufficiently vacuumed.
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