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Chirurgische Verbandschiene
In der Chirurgie werden heute vielfach Verbandschienen verwendet, die aus einem U-förmigen Bügel aus stärkerem Draht bestehen, dessen Schenkel durch Querverbindungen aus dünnerem Draht miteinander verbunden sind.
Bei der bisher einzigen bekannten Ausführung
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der Sprossen einer Leiter-verbunden, deren Enden die Schenkel des U-förmigen Bügels ösenförmig umschlingen und ausserdem noch entweder durch Punktschweissung oder durch einen ganz dünnen Bindedraht festgehalten sind, der in Schraubenwindungen je einen Schenkel und damit auch die Querdrahtösen umschlingt, wodurch diese voneinander distanziert werden.
Ausserdem ist das ganze noch feuerverzinkt.
Diese Verbandschienen wurden bisher, da Handarbeit aus Kostengründen nicht in Frage kommt, mittels hiefür eigens konstruierter Spezialmaschinen hergestellt.
Da diese Spezialmaschinen im Inlande nicht zur Verfügung stehen, sind derartige Verbandschienen trotz ihrer Wichtigkeit in der Heilpflege kaum erhältlich.
Durch die Erfindung wird eine Verbandschiene der genannten Art geschaffen, die bei verbesserter Wirkung und Haltbarkeit ohne Spezialmaschinen mit einfachsten maschinellen Vorrichtungen erzeugt werden kann.
Die Verbandschiene nach der Erfindung weist einen U-förmigen Bügel aus stärkerem Draht und Querverbindungen auf, die aus einem zu-
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dünnerem Draht bestehen.
An Hand der Zeichnung wird nachstehend beschrieben, wie beispielsweise eine derartige Verbandschiene hergestellt werden kann. Die Fig. 1 zeigt ein Zwischenprodukt und Fig. 2 die fertige Schiene, beides perspektivisch.
Aus dem für die Querverbindungen bestimmten
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ist zweckmässig aber nicht unbedingt notwendig, gleich eine Schraube mit länglichem, rechteckigem, ovalem oder ähnlichem Querschnitt herzustellen, dessen grössere Dimension dem Abstand der Schenkel des Bügels B entspricht. Diese Drahtschraube wird nun über den Bügel geschoben, wie Fig. 1 zeigt. Nun werden mittels einer Presse die einzelnen Windungen des Drahtes A an den Berührungsstellen mit dem Draht B so deformiert, dass sich der Draht A ösenartig um den Schenkel B legt, wie Fig. 2 zeigt. Das Ganze wird nun feuerverzinkt, wodurch sich eine feste Lötverbindung zwischen den Drähten A und B an der Umschlingungstelle ergibt.
Die Anbringung eines Bindedrahtes zur Sicherung des Abstandes der Ösen oder denn Verschweissung mit dem Bügel B ist hier nicht erforderlich, weil die Querdrähte, die ja nicht rechtwinkelig, sondern schräge zu den Drahtschenkeln B verlaufen, selbst als Abstandhalter wirken, um so mehr, als es sich bei der Erfindung nicht um einzelne auf den Bügeln befestigte Querdrähte, sondern um einen endlosen, schraubenlinienartig geführten Draht handelt. Eine derartige Verbindung zeigt gleich- zeitig gegen hochkantiges Verbiegen eine gegen- über den bekannten Schienen bedeutend er- höhte Festigkeit, weil die im Zickzack verlaufenden
Querdrähte einer Diagonalverstrebung gleich- kommen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Chirurgische Verbandschiene aus Draht, die aus einem U-förmigen Bügel aus stärkerem
Draht besteht, dessen Schenkel durch Quer- verbindungen aus dünneren Drähten unter- einander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Querverbindungen aus einem zusammen- hängenden, zickzack zwischen den Schenkeln (B) des Bügels hin-und herlaufenden Draht (A) bestehen.
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Surgical bandage splint
In surgery today bandage splints are often used which consist of a U-shaped bracket made of thicker wire, the legs of which are connected to one another by cross connections made of thinner wire.
In the only known version so far
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The rungs of a ladder-connected, the ends of which loop around the legs of the U-shaped bracket and are also held in place either by spot welding or by a very thin binding wire, which loops around a leg in screw windings and thus also the cross wire eyelets, thereby spacing them apart will.
In addition, the whole thing is still hot-dip galvanized.
These bandage splints have so far been manufactured using specially designed machines, since manual labor is out of the question for reasons of cost.
Since these special machines are not available in Germany, such bandage splints are hardly available despite their importance in medical care.
The invention provides a bandage splint of the type mentioned, which can be produced with the simplest of mechanical devices without special machines, with improved effectiveness and durability.
The bandage splint according to the invention has a U-shaped bracket made of stronger wire and cross connections, which consist of a
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consist of thinner wire.
With reference to the drawing it is described below how such a bandage splint can be produced, for example. FIG. 1 shows an intermediate product and FIG. 2 shows the finished rail, both in perspective.
From the one intended for the cross connections
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It is useful but not absolutely necessary to immediately produce a screw with an elongated, rectangular, oval or similar cross-section, the larger dimension of which corresponds to the distance between the legs of the bracket B. This wire screw is now pushed over the bracket, as FIG. 1 shows. The individual turns of the wire A at the points of contact with the wire B are now deformed by means of a press so that the wire A is looped around the leg B, as shown in FIG. The whole thing is now hot-dip galvanized, which results in a solid soldered connection between wires A and B at the looping point.
The attachment of a binding wire to secure the distance between the eyelets or welding to the bracket B is not necessary here because the transverse wires, which are not at right angles but at an angle to the wire legs B, themselves act as spacers, all the more so than it The invention does not involve individual transverse wires attached to the brackets, but rather an endless, helically guided wire. At the same time, a connection of this type shows a significantly increased strength against edgewise bending compared to the known rails, because those that run in a zigzag
Cross wires are equivalent to a diagonal bracing.
PATENT CLAIMS:
1. Surgical bandage made of wire, which consists of a U-shaped stirrup made of stronger
Wire, the legs of which are connected to one another by cross connections of thinner wires, characterized in that the cross connections consist of a coherent, zigzag wire (A) running back and forth between the legs (B) of the bracket.
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