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Elektrische Entladungsröhre.
Es wurde bereits vorgeschlagen, bei Oxydkathoden für elektrische Entladungsröhren eine dünne emittierende Schichte zu verwenden und als Träger dieser Schichte ein Material mit geringerem Strahlungsvermögen als Nickel, insbesondere Kupfer, zu verwenden. Dadurch wurde es ermöglicht, Kathoden mit kleinem Wärmestrahlungsverlust herzustellen, die eine wesentlich geringere Heizleistung pro Quadratzentimeter Oberfläche benötigen, als die üblichen Kathoden mit Nickelträger und dicker Oxydschicht.
Diesen bekannten Kupferkathoden haftete jedoch der Nachteil an, dass bei den im Betrieb erforderlichen Temperaturen das Kupfer, wenn auch in geringerem Masse, verdampft.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diesen Übelstand zu vermeiden, ohne den Vorteil der geringen Wärmeausstrahlung des Kupfers preiszugeben.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass man zwischen dem Kupfer und der emittierenden
Schichte eine äusserst dünne Zwischenschichte aus einem Material anbringt, das einen geringeren
Dampfdruck als Kupfer hat, z. B. aus Nickel. Durch diese Zwischenschicht werden die Strahlung- eigenschaften der Kupferkathode praktisch nicht beeinflusst, wenn die Schichte nur genügend dünn ist. Als geeignete Dicke hat sich beispielsweise eine Nickelschicht erwiesen mit einer Stärke von zirka 0-01 bis 0-1 Mikron, Trotz dieser äusserst geringen Dicke wird durch eine solche Schichte die Ver- dampfungsgeschwindigkeit des Kupfers bedeutend herabgesetzt, ohne dass das Wärmeausstrahlungs- vermögen wesentlich erhöht würde.
Obgleich auch direkt geheizte Kathoden mit einer Zwischenschichte nach der Erfindung ver- sehen werden können, bezieht sich die Erfindung vorzugsweise auf indirekt heizbare Kathoden, bei welchen das Problem der Heizökonomie von wesentlich grösserer Bedeutung ist.
Die Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
Die aus Kupfer bestehende Hülse einer indirekt heizbaren Kathode wird z. B. auf elektrolytischem
Wege mit einer äusserst dünnen Nickelschicht überzogen, deren Dicke 0-1 Mikron beträgt. Gemäss einem der bekannten Verfahren wird dann dieser Körper mit einer Suspension von Barium-und ! oder
Kalziumkarbonat, z. B. durch Aufspritzen dieser Stoffe aus einer Suspension bedeckt, worauf die
Kathode auf die gewöhnliche Weise fertiggestellt und in eine Entladungsröhre eingebaut wird.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Elektrische Entladungsrohre, die mit einer vorzugsweise indirekt heizbaren Kathode ver- sehen ist, deren Trägerkörper für den emittierenden Stoff wenigstens oberflächlich aus Kupfer besteht, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar auf der Kupferoberfläche und unterhalb der Emissions- schichte eine sehr dünne Zwischenschichte angebracht ist, durch welche zwar die Verdampfungsgeschwindigkeit des Kupfers herabgesetzt, seine Strahlungseigenschaften aber nicht wesentlich geändert werden.
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Electric discharge tube.
It has already been proposed to use a thin emitting layer in oxide cathodes for electrical discharge tubes and to use a material with a lower radiation capacity than nickel, in particular copper, as a carrier for this layer. This made it possible to manufacture cathodes with low heat radiation loss, which require a significantly lower heating power per square centimeter of surface than the usual cathodes with a nickel carrier and a thick oxide layer.
These known copper cathodes, however, had the disadvantage that at the temperatures required in operation the copper evaporated, albeit to a lesser extent.
The object of the present invention is to avoid this drawback without giving up the advantage of the low heat radiation of copper.
According to the invention, this is achieved in that between the copper and the emitting
Layer attaches an extremely thin intermediate layer of a material that has a lesser one
Has vapor pressure than copper, e.g. B. made of nickel. The radiation properties of the copper cathode are practically not influenced by this intermediate layer, if the layer is only sufficiently thin. For example, a nickel layer with a thickness of approximately 0-01 to 0-1 micron has proven to be a suitable thickness. Despite this extremely small thickness, such a layer significantly reduces the evaporation rate of the copper without significantly increasing the heat radiation capacity would.
Although directly heated cathodes can also be provided with an intermediate layer according to the invention, the invention preferably relates to indirectly heatable cathodes, in which the problem of heating economy is of much greater importance.
The invention will be explained in more detail using an exemplary embodiment.
The existing copper sleeve of an indirectly heatable cathode is z. B. on electrolytic
Paths covered with an extremely thin layer of nickel, the thickness of which is 0-1 micron. According to one of the known methods, this body is then treated with a suspension of barium and! or
Calcium carbonate, e.g. B. covered by spraying these substances from a suspension, whereupon the
Cathode is finished in the usual way and built into a discharge tube.
PATENT CLAIMS: I. Electrical discharge tubes, which are provided with a preferably indirectly heatable cathode, whose support body for the emitting substance consists at least on the surface of copper Intermediate layer is attached, through which the rate of evaporation of the copper is reduced, but its radiation properties are not significantly changed.
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