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Taschenbehälter mit Bolladenverschluss für Zigaretten, Zigarren und andere Gegenstände.
Die bisherigen Taschenbehälter mit Rolladenverschluss waren u. a. auch so ausgebildet, dass nach Betätigung eines Verschlussorgans der Rolladen durch Feder-oder Gummizug sich selbsttätig zurückzog und dadurch den Behälter öffnete. Diese Anordnung hatte den Nachteil, dass bei Versagen des Verschlussorgans oder der Schliesse oder bei deren zufälliger Selbstauslösung der Rolladen sich zurückzog, den Behälter öffnete und der Inhalt des Behälters herausfiel.
Durch die Erfindung soll ein solches selbsttätiges Öffnen des Rolladen vermieden werden. Dies wird dadurch erreicht, dass beim Öffnen des Rolladens durch Herunterziehen des Betätigungsknopfes eine Feder gespannt wird, die beim Auslassen des Knopfes den Rolladen selbsttätig in die Verschlussstellung zurückbringt und den Laden durch die Federkraft ohne besonderes Verschlussorgan in dieser Lage hält. Da, bei dieser Einrichtung die Feder in der Endstellung (Schliessstellung) des Rolladen die geringste Spannung besitzt, muss damit tatsächlich der Rolladen immer auch ohne besonders starke Feder geschlossen wird, die Reibung des Rolladen beim Bewegen möglichst gering sein.
Die Reibung wird dadurch vermindert, dass der Rolladen möglichst wenig abgebogen wird, was durch eine Viertelkreisbogenführung oder ähnliche Kurve erreicht wird. Da bekanntlich der Viertelkreisbogen bei gleicher Dicke des Behälters gegenüber andern Kurven (Halbkreis) die Anwendung des grössten Krümmungshalbmessers gestattet. Ausserdem wird durch Abdichtung und Verhinderung von Beschmutzung und Verstopfung die Reibung ebenfalls vermindert.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei der Behälter in geschlossenem Zustand, seitlich aufgerissen, dargestellt ist.
Der Rolladen 1, der in Viertelkreisbogen das obere Ende des Behälters abschliesst, wird mittels Federn in die Hohlkehle 2 der Rückenwand 3 des Behälters hineingedrückt. Die Federn 4,5 sind mit ihren Enden einerseits an den Seitenwänden 6,7 des Behälters und anderseits mit den Seitenplatten 8, 9 eines Schiebers a befestigt, der mit dem Rolladen verbunden ist. Der Schieber a befindet sich in der Mitte zwischen den beiden Federn 4, 5 und kann daher nicht ecken. Dadurch wird auch die Reibung des Rolladens herabgesetzt. Um den für den Betätigungsknopf unvermeidlichen Schlitz 10 zu verdecken, dadurch Verschmutzung zu verhindern und dennoch einen grossen Hub zur Betätigung des Rolladens zu erzielen, ist ein dünnes Plättchen (Folie) 11 an der vorderen grossen Seitenwand 3'des Behälters angenietet.
Diese Folie ragt durch die Schieberbrücke 12 hindurch und legt sich wieder an die genannte Seitenwand an. Dadurch, dass diese Abdeckfolie mit dem Schieber nicht mitwandert, erzielt man einen Abschluss des Schlitzes auch bei sehr grossem Hub sowohl im offenen wie im geschlossenen Zustande des Rolladens.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Taschenbehälter mit Rolladenverschluss für Zigaretten, Zigarren und andere Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, dass der Rolladen (1) durch Federkraft (4, 5) selbsttätig in die Verschlussstellung gezogen und in dieser ohne besonderes Verschlussorgan gehalten wird.
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Pocket container with flask lock for cigarettes, cigars and other items.
The previous pocket containers with shutter lock were u. a. also designed so that after actuation of a closure member, the roller shutter automatically retracts by means of a spring or elastic band and thereby opens the container. This arrangement had the disadvantage that if the closure member or the clasp failed or if the shutter was accidentally triggered itself, the roller shutter would retract, the container opened and the contents of the container fell out.
The invention is intended to avoid such automatic opening of the roller shutter. This is achieved in that when the roller shutter is opened, a spring is tensioned by pulling down the operating button, which automatically returns the roller shutter to the closed position when the button is released and holds the shutter in this position by the spring force without a special locking element. Since, with this device, the spring in the end position (closed position) of the roller shutter has the lowest tension, the roller shutter must actually always be closed without a particularly strong spring, the friction of the roller shutter when moving must be as low as possible.
The friction is reduced by the fact that the roller shutter is bent as little as possible, which is achieved by a quarter-circle arc or similar curve. Since, as is well known, the quarter-circle arc with the same thickness of the container allows the use of the largest radius of curvature compared to other curves (semicircle). In addition, by sealing and preventing contamination and clogging, friction is also reduced.
The drawing shows an exemplary embodiment of the invention, the container being shown in the closed state, torn open at the side.
The roller shutter 1, which closes the upper end of the container in a quadrant, is pressed into the groove 2 of the back wall 3 of the container by means of springs. The ends of the springs 4.5 are attached to the side walls 6,7 of the container on the one hand and to the side plates 8, 9 of a slide a on the other hand, which is connected to the roller shutter. The slide a is located in the middle between the two springs 4, 5 and therefore cannot corner. This also reduces the friction of the roller shutter. In order to cover the slot 10, which is unavoidable for the actuating button, thereby preventing soiling and still achieving a large stroke for actuating the roller shutter, a thin plate (film) 11 is riveted to the large front side wall 3 'of the container.
This film protrudes through the slide bridge 12 and rests against the named side wall again. Because this cover film does not migrate with the slide, the slot is closed even with a very large stroke, both in the open and in the closed state of the roller shutter.
PATENT CLAIMS:
1. Pocket container with shutter lock for cigarettes, cigars and other objects, characterized in that the shutter (1) is automatically pulled into the locked position by spring force (4, 5) and is held in this without a special locking member.
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