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Einrichtung zur Unterdrückung von höheren Harmonischen im Verbrancl1skreise von Gleicl11icl1teranlagen.
Zur Unterdrückung von höheren Harmonischen im Verbrauchskreise von Gleichrichteranlagen und zur Verhütung der durch sie veranlassten Telephonstörungen hat man bereits verschiedene Mittel vor-
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dazu dienen sollten, den Durchtritt störender Oberwellen zu verhindern, doch hat sieh diese Anordnung in der Praxis nicht bewährt, weil die Siebketten zu grosse Abmessungen erhalten müssen. Vorteilhafter ist die Verwendung von Resonanzkreisen, die auf die störenden Schwingungen abgestimmt sind und zur Ablenkung störender Oberwellen parallel zum Verbrauchskreise geschaltet werden.
Sie können verhältnismässig geringe Abmessungen erhalten und bewähren sich namentlich in Verbindung mit einer vorgeschalteten Hauptstromdrosselspule, durch welche nicht nur der vom Gleichrichter gelieferte pulsierende Gleichstrom geglättet, sondern auch die Spannungskurve des Gleichrichters ausgeebnet wird. Einen gewissen Nachteil weisen die Schutzeinrichtungen aber insofern auf, als die die störenden Oberwellen ablenkenden Resonanzkreis dem Verbrauch parallel geschaltet werden müssen und dementsprechend der Verbrauch noch immer derjenigen oberen Frequenz ausgesetzt bleibt, die an den Klemmen des Resonanzkreises besteht. Es wird deshalb in den Verbrauchskreis immer noch ein Strom störender Frequenz entsandt werden können.
Erfindungsgemäss soll nun auch diese Störung beseitigt werden, indem die Resonanzkreise dem Verbrauchskreis nicht unmittelbar, sondern unter Zwischenschaltung einer weiteren Hauptstromdrosselspule parallel geschaltet werden.
Eine solche Anordnung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt. Mit 1 ist ein Gleichrichter bezeichnet, der über eine Hauptstromdrosselspule 2 und Resonanzkreis 3, 4, 5 ein Netz 6 speist, von dem durch die Resonanzkreise störende Oberwellen ferngehalten werden können. Die Resonanzkreise 3, 4 und 5 können in beliebiger Anzahl vorhanden sein und sind auf die vorkommenden höheren Harmonischen abgestimmt. Ein jeder Kreis besteht aus einer Drosselspule 7 und einem Kondensator 8. Sämtliche Resonanzkreise sind parallel zueinander geschaltet und mit dem einen Ende an die eine Leitung des Netzes 6 angelegt.
Zum Unterschiede von den bekannten Anordnungen sind die Resonanzkreis nach der Eifindung an die zweite Leitung des Verbrauchsnetzes 6 nicht unmittelbar angeschlossen, sondern an den Zwischenpunkt zwischen der ersten Hauptstromdrosselspule 2 und einer gemäss der Erfindung hinzugefügten zweiten Hauptstromdrosselspule 9, die von der ersten Spule 2 magnetisch getrennt ist und zu der zweiten Leitung des Netzes 6 führt.
Die Restspannung, die an den Resonanzkreisen 3 : 4, 5 noch entsteht und der jeweils auftretenden höheren Frequenz entspricht und die gleich dem Ohmschen Abfall einschliesslich der Verluste in jedem Resonanzkreise ist, kann nunmehr nur wesentlich kleinere Stromstärken in den Verbrauchskreis ent- senden, weil diese Stromstärken durch die neu hinzugefügte Drosselspule 9 nicht in ihrer vollen Grösse, sondern nur zu einem sehr kleinen Teil hindurchgelassen werden.
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Device for the suppression of higher harmonics in the combustion circuit of equalizing systems.
To suppress higher harmonics in the consumer circuit of rectifier systems and to prevent the telephone interference caused by them, various means have already been proposed.
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should serve to prevent the passage of interfering harmonics, but see this arrangement has not proven in practice because the sieve chains must be too large. It is more advantageous to use resonance circuits that are matched to the interfering oscillations and that are connected in parallel to the consumption circuit to deflect interfering harmonics.
They can have relatively small dimensions and prove themselves especially in connection with an upstream main current choke coil, through which not only the pulsating direct current supplied by the rectifier is smoothed, but also the voltage curve of the rectifier is flattened. The protective devices have a certain disadvantage insofar as the resonance circuit deflecting the disturbing harmonics must be connected in parallel to the consumption and accordingly the consumption is still exposed to the upper frequency that exists at the terminals of the resonance circuit. It will therefore still be possible to send a current of a disturbing frequency into the consumption circuit.
According to the invention, this disturbance is now also to be eliminated in that the resonance circuits are not connected directly to the consumption circuit, but rather with the interposition of a further main current choke coil.
Such an arrangement is shown schematically in the drawing. 1 with a rectifier is referred to, which feeds a network 6 via a main current choke coil 2 and resonance circuit 3, 4, 5, from which interfering harmonics can be kept away by the resonance circuits. The resonance circuits 3, 4 and 5 can be present in any number and are matched to the higher harmonics that occur. Each circuit consists of a choke coil 7 and a capacitor 8. All resonant circuits are connected in parallel to one another and one end is connected to one line of the network 6.
In contrast to the known arrangements, the resonance circuit is not directly connected to the second line of the consumption network 6, but to the intermediate point between the first main current choke coil 2 and a second main current choke coil 9 added according to the invention, which is magnetically separated from the first coil 2 and leads to the second line of the network 6.
The residual voltage that still arises at the resonance circuits 3: 4, 5 and corresponds to the respectively occurring higher frequency and which is equal to the ohmic drop including the losses in each resonance circuit, can now only send significantly smaller currents into the consumption circuit, because this Amperages through the newly added choke coil 9 are not allowed to pass through in their full size, but only to a very small extent.