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Rotationsdruckmaschinenanlage.
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leicht gehandhabt werden können, ohne dass die Betätigung der Druckvorrichtungen auf dem nächsten Stockwerk gestört wird. Jede Rolle ist in einem besonderen, nicht dargestellten Lager gelagert und die Rollen sind zweckmässig unmittelbar über den zugehörigen Druekeinheiten angebracht. Die Papierbahn von jeder Rolle wird senkrecht nach unten durch das Stockwerk 3 nach der Druckvorriehtung geleitet und dann nach dem Bedrucken senkrecht nach unten und durch das Stockwerk 2 der Falzvorrichtung auf dem Stockwerk 1 unterhalb des Stockwerkes 2 zugefuhrt.
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Diese Anordnung ist bekannt und braucht daher nicht näher erläutert zu werden. Dasselbe gilt von der Transportvorrichtung auf den einzelnen Stockwerken und der Antriebsvorrichtung für die verschiedenen Druckeinheiten. Die letztere wird jedoch zweckmässig so eingerichtet, dass alle oder eine
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Auch solche Vorrichtungen sind bekannt und üblich, so dass sieh eine nähere Beschreibung erübrigt.
Der Falzer F'ist etwas vor der Druckeinheit 3 angeordnet, vor-, F vor 7, F4 vor 9, F5 vor 10 und F6 vor 12. Die Falzer können jedoch auch anders angeordnet werden, u. zw. zweckmässig in einer Linie und im wesentlichen in derselben Ebene. Es sind zwölf Satz-Wendestangen oder Winkelschienen Tl bis T vorgesehen, u. zw. je eine für eine Druckeinheit. Jede gedruckte Papierbahn kann, nachdem sie in das Falzstockwerk eingeführt ist, unmittelbar über die zugehörige Führungsrolle g4 und dann nach Falzer gehen, oder auch vorher über eine Wendestange.
Wenn z. B. die Bahn w4 nur zwei Seiten breit ist, so könnte sie unmittelbar von der Rolle über
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nach dem Falzer F3 oder F4 geführt werden, während der andere Teil über die Winkelschienen T4 umgelenkt mit der ersten Hälfte vereinigt und mit dieser nach dem Falzer F3 oder F1 geleitet würde, je nachdem in welcher Art die Presse betätigt werden soll.
Bei dieser Presse laufen alle Bahnen tatsächlich in derselben Richtung m1 : l abwärts. Die Wendestangen T'bis T, 2 sind vorzugsweise unter geringen Winkeln zueinander angeordnet und münden in die Rollen t oder f aus unmittelbar über den zugehörigen Falzern. Dies soll ein gutes Laufen der Papierbahnen gewährleisten und ein Führen der Bahnen über Rollen velmeiden, bevor sie zu den Rollen f oder f1 gelangen.
Nachdem die unterste Bahn eines vereinigten Satzes von Bahnen nach dem gewünschten Falzer geleitet ist, können die ändern damit zu vereinigenden Bahnen leicht durch diese Bahn in den Falzer geführt werden.
Die beschriebene Presse ist sehr einfach in der Anordnung ihrer Teile, die Bahnen können leicht gehandhabt werden und es sind verhältnismässig wenig tote Führungen vorhanden, über welche die Bahnen gehen, was den sicheren Lauf der Bahnen erhöht.
Die Teile sind vorzugsweise so angeordnet, dass die Bahnen in gerader Richtung in die Falzer ohne seitliche Ablenkung laufen können.
Die Zeichnungen zeigen doppelt breite Druckeinheiten. Aber selbstverständlich ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt, da die Zylinder zwei Platten, drei Platten, vier Platten oder fünf Platten breit sein können, je nach den besonderen Erfordernissen.
Wenn doppelt breite Papierbahnen benutzt werden, so ist es vorteilhaft, einen doppelten Satz von nebeneinander angeordneten Falzern zu benutzen, so dass jede Hälfte der breiten Bahnen in gerader Richtung in die zugehörigen Falzer laufen kann ohne Ablenkung über Winkelschienen.
Die Maschine gemäss der Erfindung sieht eine Reihe von Druckeinheiten vor, die so zu einer Reihe von Falzern angeordnet sind, dass jede gewünschte Kombination von Druckeinheiten ihr Erzeugnis zu jedem gewünschten Falzer oder zu einer Gruppe von Falzern in grossen oder kleineren Mengen fördern kann.
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Z. B. würde eine Batterie von üblichen Sechsfachpressen mit einer Gesamtdruckleitung gleich derjenigen der vorher beschriebenen Presse nicht imstande sein, die Verschiedenartigkeit der Produkte zu liefern, welche mit der genannten Presse erzielt werden können, da solche Sechsfachpressen sechsfache Produkte drucken würden und nichts mehr. Bei der Presse gemäss der Erfindung können die Druckeinheiten so kombiniert werden, dass sechsfache Produkte erzielt werden und durch Änderung der Führungen für die Bahnen und Vereinigen der Erzeugnisse der Druckeinheiten in verschiedener Weise vierfache oder achtfache Erzeugnisse von derselben Druckvorilchtung erhalten werden können.
Diese Dehnbarkeit ist von grossem Wert für grosse Zeitungsverlage, wo gewöhnlich regelmässige Ausgaben gedruckt werden, aber an Sonntagen oder bei besonderen Gelegenheiten grössere Mengen in der einen oder andern Kombination erfordert werden. Die Bahnen von den verschiedenen Druekeinheiten können nach verschiedenen Falzern auf einer grossen Anzahl von verschiedenen Wegen geführt werden, je nach den gewünschten Erzeugnissen und der Art, in welcher die Presse betätigt werden soll.
Dadurch, dass die Einheiten in Reihe angeordnet sind, können alle dicht beieinander angebracht werden und doch noch genügend Raum für den Drucker lassen. Dies ist bei den üblichen Druckmaschinen unmöglich. Bei der dargestellten Anordnung ist der ganze Papiervorrat auf dem obersten oder dritten Stockwerk untergebracht, die ganze Druckanlage auf dem zweiten Stockwerk und die ganze Falzvorrichtung auf dem ersten Stockwerk, der gleichzeitig auch als Packraum dienen kann.
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1.
Rotationsdruckmaschinenanlage, bestehend aus einer Mehrzahl von im Abstand voneinander gehaltenen Druckmaschinen (Masehineneinheiten) auf einer Höhe oder einem Stockwerk, einer entsprechenden Anzahl von Papierzuführungsvorrichtungen auf einem andern Stockwerk, einer Anzahl Falzvorrichtungen auf einem weiteren, dem Druckstockwerk parallelen Stockwerk, wobei das Druckstockwerk zwischen den beiden andern Stockwerken liegt und sämtliche Stockwerke in genügend grossem Abstand voneinander angeordnet sind, um freien Zutritt zu den Papierzuführungen, den Druck-und Falzeinheiten auf den zugehörigen Stockwerken zu gewähren, ohne den Zutritt zu den Vorrichtungen auf den andern Stockwerken zu beeinträchtigen.
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Rotary printing machine system.
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can be easily manipulated without interfering with the operation of the printing devices on the next floor. Each roller is stored in a special warehouse, not shown, and the rollers are conveniently attached directly above the associated pressure units. The paper web from each roll is guided vertically downwards through the floor 3 after the printing device and then fed vertically downwards and through the floor 2 of the folding device on the floor 1 below the floor 2 after the printing.
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This arrangement is known and therefore does not need to be explained in more detail. The same applies to the transport device on the individual floors and the drive device for the various printing units. The latter is expediently set up so that all or one
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Such devices are also known and customary, so that a more detailed description is superfluous.
The folder F 'is arranged somewhat in front of the printing unit 3, in front of, F in front of 7, F4 in front of 9, F5 in front of 10 and F6 in front of 12. However, the folders can also be arranged differently, e.g. between appropriately in one line and essentially in the same plane. There are twelve set of turning bars or angle rails Tl to T provided, u. between one for each printing unit. Each printed paper web, after it has been introduced into the folding floor, can go directly over the associated guide roller g4 and then to the folder, or also beforehand over a turning bar.
If z. B. the web w4 is only two pages wide, it could be transferred directly from the roll
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after the folder F3 or F4, while the other part would be deflected by the angle rails T4 and combined with the first half and then directed to the folder F3 or F1, depending on how the press is to be operated.
In this press, all tracks actually run downwards in the same direction m1: l. The turning bars T'to T, 2 are preferably arranged at small angles to one another and open into the rollers t or f directly above the associated folders. This should ensure that the paper webs run smoothly and avoid guiding the webs over rollers before they reach the rollers f or f1.
After the bottom web of a merged set of webs has been directed to the desired folder, the other webs to be merged therewith can easily be fed through that web into the folder.
The described press is very simple in the arrangement of its parts, the tracks can be handled easily and there are relatively few dead guides over which the tracks go, which increases the safe running of the tracks.
The parts are preferably arranged so that the webs can run straight into the folders without lateral deflection.
The drawings show double-width printing units. But of course the invention is not limited to this, as the cylinders can be two plates, three plates, four plates or five plates wide, depending on the particular requirements.
If double-wide paper webs are used, it is advantageous to use a double set of side-by-side folders so that each half of the wide webs can run in a straight direction into the associated folder without being distracted by angle rails.
The machine according to the invention provides a series of printing units which are arranged to form a series of folders so that any desired combination of printing units can convey their product to any desired folder or to a group of folders in large or small quantities.
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For example, a battery of conventional six-fold presses with an overall pressure line similar to that of the previously described press would not be able to provide the variety of products that can be achieved with the said press, since such six-fold presses would print six-fold products and nothing more. In the press according to the invention, the printing units can be combined in such a way that six-fold products are obtained and, by changing the guides for the tracks and combining the products of the printing units, four-fold or eight-fold products can be obtained from the same printing device in various ways.
This flexibility is of great value to large newspaper publishers, where regular editions are usually printed, but larger quantities in one or the other combination are required on Sundays or on special occasions. The webs from the different printing units can be guided to different folders in a large number of different ways, depending on the products desired and the manner in which the press is to be operated.
By arranging the units in a row, they can all be placed close together and still leave enough space for the printer. This is impossible with conventional printing machines. In the arrangement shown, the entire paper supply is housed on the top or third floor, the entire printing system on the second floor and the entire folding device on the first floor, which can also serve as a packing room.
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1.
Rotary printing machine system, consisting of a plurality of printing machines (machine units) held at a distance from one another on one level or one floor, a corresponding number of paper feed devices on another floor, a number of folding devices on another floor parallel to the printing floor, the printing floor between the two is on other floors and all floors are arranged at a sufficiently large distance from one another to allow free access to the paper feeds, the printing and folding units on the associated floors without impairing access to the devices on the other floors.