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SKODAWERKE, ACTIENGESELLSCHAFT IN PILSEN.
Auswechselbare Vorholvorrichtung für Geschütze mit Rohrrücklauf.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine bei Geschützen mit der Rücklauf- bremse vereinigte Vorholvorrichtung, welche sich dadurch kennzeichnet, dass sie als Ganzes in die Obertafette eingeschoben und zwecks Auswechselns aus derselben herausgenommen worden kann.
Diese Verhelevorrichtung besteht im Wesen aus mehreren Schraubenfedern, welche zwischen fernrohrartig verschiebbaren Rohren angeordnet sind, von denen das äusserste in der Oberlafette geführt und mit der Bremskolbenstange in Verbindung ist, während das
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durch feste und verschiebbare Ringtheile abgeschlossen, welche den Federenden als Stützen dienen. Durch Schraubringe, wetche mit den festen Ringtheilen bezw. mit dem Brems- t'ylinder verschraubt sind, ist ein Abschieben eincs Rohres von einem anderen, sowie vom Bremscylinder unter dem Drucke der dazwischen eingeschlossenen Federn verhindert.
Die Vorbol'orrichtung bildet somit ein Ganzes und kann mit in vorgespanntem Zustande befindlichen Federn in die Oberlafette eingebracht und durch den die Verbindung mit dem Bremscylinder herstellenden Schraubenring festgehalten, im Bedarfsfalle nach Herausschrauben dieses Ringes als Ganzes ausgewechselt werden.
Beim Rllcklftiff des Gesc1\ützrohres erfolgt durch das mitgenommene äusserste Rohr der\orholvorrirhtung gleichzeitig mit der Verschiebung des Bremskolbens das Zusammen-
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Fig. 1 stellt eine Seitenansicht des Geschützrohres und einen Längenschnitt durch Oberlatette, Bremscylinder und Vorholfedorn in der Stellung vor dem Schusse vor.
P) g. 2 ist eine Seitenansicht des Geschützrohres und der Brems- und Vorholvorrichtung bei un Längsschnitt dargestellter Oberlafotte, wobei sämmtliche Theile in ihren Stellungen nach erfolgtem Rohrrücklauf sich befinden.
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Vorholvorrichtung unter dem Druck der eingeschobenen und vorgespannten Feder fol, fi zu verhindern und letztere in vorgespannter Stellung zu erhalten, sind hinter die Ringtheile c und k Schraubringe o und p in das bezügliche Ende des Rohres e eingeschraubt, so dass demnach die Vorholvorrichtung als Ganzes ausgewechselt werden kann, zu welchem Zwecke bloss der Schraubring d vom Bremscylinder losgeschraubt bezw. nach Einschieben der neuen
Vorholvorrichtung wieder aufgeschraubt zu werden braucht.
Beim Rücklauf des Geschützrohres h macht das Rohr 9 und dadurch auch der Brems- kolben m die Bewegung innerhalb der Oberlafette b mit ; die Feder 12 wird durch den mitgenommenen, am Rohr e sich führenden Ringtheil k zusammengedrückt und wirkt, so- bald ihre Spannung grösser wird, als der Widerstand der Feder fl, verschiebend auf das
Rohr e, welch letzteres sammt den Schraubringen o und p mit Bezug auf den Brems- cylinder a und den durch den Schraubring d gehaltenen Ringtheil c verschoben wird und die Feder f1 zusammendrückt.
In beiden Federn wird durch diese fernrohrartige Verchiebung der Rohre 9 und e und die dadurch hervorgebrachte Zusammendrückung der Feder die zum Vorholen des
Geschützrohres nothwendige Kraft aufgespeichert.
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Interchangeable advance device for guns with barrel return.
The subject of the present invention is a recoil device combined with the reverse brake in guns, which is characterized in that it can be pushed as a whole into the upper panel and removed from it for the purpose of replacement.
This Verhelevorrichtung consists essentially of several coil springs, which are arranged between telescope-like displaceable tubes, the outermost of which is guided in the upper carriage and connected to the brake piston rod, while the
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closed by fixed and movable ring parts, which serve as supports for the spring ends. By screw rings, wetche with the fixed ring parts respectively. are screwed to the brake cylinder, a pushing off of one pipe from another and from the brake cylinder under the pressure of the springs enclosed in between is prevented.
The Vorbol'orrichtung thus forms a whole and can be inserted into the upper mount with the springs in a pretensioned state and held by the screw ring that establishes the connection with the brake cylinder; if necessary, it can be replaced as a whole after unscrewing this ring.
When the exhaust pipe is pulled back, the outermost pipe of the lifting device that is taken along with the displacement of the brake piston
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Fig. 1 shows a side view of the gun barrel and a longitudinal section through the upper latette, brake cylinder and recoil spring in the position before the shot.
P) g. Figure 2 is a side view of the gun barrel and the braking and retrieval device with the upper blade shown in longitudinal section, with all parts in their positions after the barrel has returned.
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To prevent the retraction device under the pressure of the inserted and pre-tensioned spring fol, fi and to keep the latter in a pre-tensioned position, screw rings o and p are screwed behind the ring parts c and k into the relevant end of the tube e, so that the retraction device as a whole is replaced can be, for what purpose only the screw ring d unscrewed from the brake cylinder respectively. after inserting the new one
Needs to be screwed back up.
When the gun barrel h returns, the barrel 9 and thus also the brake piston m join in the movement within the upper mount b; The spring 12 is compressed by the part of the ring k which is carried along and which leads to the tube e and acts, as soon as its tension is greater than the resistance of the spring f1, in a shifting manner
Tube e, which the latter together with the screw rings o and p is displaced with respect to the brake cylinder a and the part of the ring c held by the screw ring d and compresses the spring f1.
In both springs this telescope-like displacement of the tubes 9 and e and the resulting compression of the spring is used to bring the
Gun barrel necessary power accumulated.