WO2025153145A1 - Kühlrohranordnung für linearmotor - Google Patents
Kühlrohranordnung für linearmotorInfo
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- H02K41/03—Synchronous motors; Motors moving step by step; Reluctance motors
- H02K41/031—Synchronous motors; Motors moving step by step; Reluctance motors of the permanent magnet type
Definitions
- Linear motors are not free from ohmic conduction losses and magnetic iron losses, which lead to motor overheating.
- the coils of the primary section are the dominant heat source.
- the heat generated in the linear motor, and especially in the primary section must be dissipated. The more effective the motor's heat dissipation, the higher the achievable power density.
- the invention is based on the object of enabling even more uniform heat dissipation in a linear motor.
- the object is achieved by a cooler having the features of claims 1 or 2.
- Advantageous embodiments of the invention can be found in the dependent patent claims.
- the cooler according to the invention comprises a cooling channel for the passage of a liquid cooling medium.
- a liquid cooling medium can be, for example, oil or water.
- the cooling medium can be introduced through an inlet opening into a flow section of the cooling channel and discharged through an outlet opening from a return section of the cooling channel.
- the discharged cooling medium can be cooled again via a heat exchanger, which can be part of a closed cooling circuit, and then fed back to the cooler through the inlet opening.
- the cooling channel is thus divided into a supply section, which, viewed from the inlet opening, takes up approximately half the length of the cooling channel in the direction of flow, and a return section, which runs from the end of the supply section in the direction of flow to the outlet opening and thus comprises approximately the second half of the cooling channel. From the inlet to the outlet opening, the cooling medium is continuously heated by the losses generated by the linear motor.
- the supply section and return section can be sections of a single-piece cooling channel. However, they can also be designed as separate, interconnected channel sections.
- the invention is based on the finding that a particularly homogeneous temperature distribution can be achieved by arranging the flow section in a spiral shape from the outside to the inside in the direction of flow of the cooling medium, and the return section in a spiral shape from the inside to the outside in the direction of flow of the cooling medium, such that pipe sections of the return section are arranged directly adjacent between two pipe sections of the flow section.
- the inlet and outlet openings for the cooling medium are located in the outer region of the spiral cooling channel.
- the same inventive idea is the basis for a cooler in which the flow section is spirally arranged from the inside to the outside in the direction of flow of the cooling medium. and the return section runs spirally from the outside to the inside in the direction of flow of the cooling medium, such that pipe sections of the return section are arranged directly adjacent between two pipe sections of the supply section.
- the inlet and outlet openings for the cooling medium are located in the inner region of the spiral-shaped cooling channel.
- FIG 1 schematically shows a meandering cooling channel course according to the prior art
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Kühler (1 ) für einen Linearmotor (19), ein Primärteil (9) für einen Linearmotor (19) mit einem derartigen Kühler (1) sowie einen Linearmotor (19) mit einem derartigen Primärteil (9). Um eine gleichmäßigere Entwärmung des Primärteils zu erreichen, umfasst der Kühler (1 ) einen Kühlkanal (14) zur Durchleitung eines flüssigen Kühlmediums, wobei der Kühlkanal (14) in einen Vorlaufabschnitt (3) mit einer Einlassöffnung (6) zur Einleitung des Kühlmediums in den Vorlaufabschnitt (3) und einen Rücklaufabschnitt (4) mit einer Auslassöffnung (7) zur Ausleitung des Kühlmediums aus dem Rücklaufabschnitt (4) aufgeteilt ist, wobei der Vorlaufabschnitt (3) in Fließrichtung des Kühlmediums spiralförmig von außen nach innen verläuft und der Rücklaufabschnitt (4) in Fließrichtung des Kühlmediums derartig spiralförmig von innen nach außen verläuft, dass Rohrabschnitte des Rücklaufabschnitts (4) unmittelbar benachbart zwischen zwei Rohrabschnitten des Vorlaufabschnitt (3) angeordnet sind.
Description
KÜHLROHRANORDNUNG FÜR LINEARMOTOR
Die Erfindung betrifft einen Kühler für einen Linearmotor, ein Primärteil für einen Linearmotor mit einem derartigen Kühler sowie einen Linearmotor mit einem derartigen Primärteil.
Ein Linearmotor umfasst mindestens ein Primärteil und mindestens ein Sekundärteil, das über einen Luftspalt von dem Primärteil beabstandet ist. Das Primärteil weist eine mehrphasige, häufig 3-phasige Wicklung auf, mit dem ein magnetisches Feld erzeugt wird. Dieses übt eine Kraftkomponente über den Luftspalt auf das Sekundärteil aus, um eine translatorische Bewegung zu ermöglichen. Das Sekundärteil umfasst häufig Permanentmagnete, deren Magnetfeld mit dem magnetischen Feld des Primärteils wechselwirken, um so besagte Kraftkomponente zu erzeugen. Anstelle von Permanentmagneten kann das Sekundärteil auch eine Spulenwicklung tragen, die zur Erzeugung des entsprechenden Magnetfeldes dient. Darüber hinaus sind Linearmotoren bekannt, bei denen das Primärteil sowohl mit einer mehrphasigen Spulenwicklung als auch mit Permanentmagneten bestückt ist, während das Sekundärteil frei von magnetfelderzeugenden Komponenten ist, sondern lediglich als gezahnte Struktur aus ferromagnetischem Material gefertigt ist.
Linearmotoren sind nicht frei von ohmschen Leitungsverlusten und magnetischen Eisenverlusten, die zu einer Erwärmung des Motors führen. Insbesondere die Spulen des Primärteils sind als dominierende Wärmequelle zu nennen. Um eine unzulässige Aufheizung des Linearmotors und/oder angrenzender Bauteile zu vermeiden, muss die im Linearmotor und insbesondere im P rim ärteil erzeugte Wärme abgeführt werden. Je effektiver die Entwärmung des Motors gestaltet wird, desto höher ist die mit dem Motor erzielbare Kraftdichte.
Zur Entwärmung eines Primärteils eines Linearmotors sind Kühler mit Kühlkanälen zur Durchleitung eines flüssigen Kühlmediums bekannt. Als Kühlmedium kann beispielsweise Wasser oder Öl eingesetzt werden. Hierbei werden die Kühlkanäle häufig direkt in ein Blechpaket des Primärteils integriert, dass auch die Primärspulen trägt. Alterna-
tiv ist auch bekannt, den Kühler mit besagten Kanälen als separates Bauteil auszuführen, das mit dem Blechpaket des Primärteils thermisch gekoppelt ist.
Um Hotspots zu vermeiden, wird in jedem Fall eine möglichst homogene Temperaturverteilung im Primärteil angestrebt. Zu diesem Ziel offenbart die EP 2 720 351 B1 eine Vorrichtung zur Entwärmung eines Blechpakets einer dynamoelektrischen Maschine, mittels einer ersten Kühlschlange und mittels mindestens einer weiteren Kühlschlange, wobei die erste und die weitere Kühlschlange über Distanzabschnitte miteinander verbundene, mäandergeformte Abschnitte zur Entwärmung einzelner, nicht benachbarter Bereiche des Blechpakets, aufweisen, wobei die Distanzabschnitte der ersten Kühlschlange zur Überbrückung derjenigen Bereiche vorgesehen sind, zu deren Entwärmung der mäandergeformte Abschnitt der weiteren Kühlschlange vorgesehen ist, und wobei Distanzabschnitte der weiteren Kühlschlange zur Überbrückung der Bereiche vorgesehen sind, welche durch die mäandergeformten Abschnitte der ersten Kühlschlange zur Entwärmung vorgesehen sind.
Die CN 102158043 B zeigt einen flüssigkeitsgekühlten Linearmotor mit reduziertem Temperaturunterschied zwischen einem vorderen und einem hinteren Ende seines Primärteils. Ein Kühlrohr besteht aus einem Wassereinlassrohr und einem Wasserauslassrohr, wobei das Wassereinlassrohr aus einer Vielzahl von parallelen Kühlabschnitten und einer Vielzahl von gebogenen Verbindungsabschnitten besteht. Jeweils zwei benachbarte Kühlabschnitte sind durch die Verbindungsabschnitte miteinander verbunden. Das Wasserauslassrohr besteht aus einer Vielzahl von parallelen Kühlabschnitten und einer Vielzahl von gebogenen Verbindungsabschnitten. Zwei benachbarten Kühlabschnitte sind durch die Verbindungsabschnitte miteinander verbunden. Die Kühlabschnitte des Wassereinlassrohrs und die Kühlabschnitte des Wasserauslassrohrs sind abwechselnd angeordnet. Am hinteren Ende des Primärteils des Motors sind das Wassereinlassrohr und das Wasserauslassrohr miteinander verbunden, um einen Durchgang zu bilden. Ein Wasserauslass des Wasserauslassrohrs und ein Wassereinlass des Wassereinlassrohrs sind am vorderen Ende des Primärteils des Motors angeordnet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine noch gleichmäßigere Entwärmung bei einem Linearmotor zu ermöglichen.
Die Aufgabe wird durch einen Kühler mit den Merkmalen der Ansprüche 1 oder 2 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind den abhängigen Patentansprüchen zu entnehmen.
Der erfindungsgemäße Kühler umfasst einen Kühlkanal zur Durchleitung eines flüssigen Kühlmediums. Dieses kann beispielsweise Öl oder Wasser sein. Das Kühlmedium kann hierbei durch eine Einlassöffnung in einen Vorlaufabschnitt des Kühlkanals eingeführt werden und durch eine Auslassöffnung aus einem Rücklaufabschnitt des Kühlkanals ausgeleitet werden. Über einen Wärmetauscher, der Teil eines geschlossenen Kühlkreislaufes sein kann, kann das ausgeleitete Kühlmedium wieder abgekühlt werden, um es anschließend wieder durch die Einlassöffnung dem Kühler zuzuführen.
Der Kühlkanal teilt sich somit auf in einen Vorlaufabschnitt, der von der Einlassöffnung betrachtet in Fließrichtung in etwa die Hälfte der Länge des Kühlkanals einnimmt, und in einen Rücklaufabschnitt, der vom Ende des Vorlaufabschnittes in Fließrichtung bis zur Auslassöffnung verläuft und folglich in etwa die zweite Hälfte des Kühlkanals umfasst. Von der Einlass- zur Auslassöffnung erwärmt sich das Kühlmedium kontinuierlich durch die vom Linearmotor erzeugten Verluste. Vorlaufabschnitt und Rücklaufabschnitt können hierbei Abschnitte eines einstückigen Kühlkanals sein. Sie können aber auch als separate, miteinander verbundene Kanalabschnitte ausgebildet sein.
Der Erfindung liegt nunmehr die Erkenntnis zugrunde, dass eine besonderes homogene Temperaturverteilung dadurch erzeugt werden kann, dass der Vorlaufabschnitt in Fließrichtung des Kühlmediums spiralförmig von außen nach innen verläuft und der Rücklaufabschnitt in Fließrichtung des Kühlmediums derartig spiralförmig von innen nach außen verläuft, dass Rohrabschnitte des Rücklaufabschnitts unmittelbar benachbart zwischen zwei Rohrabschnitten des Vorlaufabschnittes angeordnet sind. Hierbei liegen Einlass- und Auslassöffnung für das Kühlmedium im äußeren Bereich des spiralförmig verlaufenden Kühlkanals.
Der gleiche erfinderische Gedanke liegt einem Kühler zugrunde, bei dem der Vorlaufabschnitt in Fließrichtung des Kühlmediums spiralförmig von innen nach außen ver-
läuft und der Rücklaufabschnitt in Fließrichtung des Kühlmediums derartig spiralförmig von außen nach innen verläuft, dass Rohrabschnitte des Rücklaufabschnitts unmittelbar benachbart zwischen zwei Rohrabschnitten des Vorlaufabschnitts angeordnet sind. Hierbei liegen Einlass- und Auslassöffnung für das Kühlmedium im inneren Bereich des spiralförmig verlaufenden Kühlkanals.
In beiden Fällen handelt es sich um einen bifilaren, schneckenförmigen Kühlkanalverlauf. Die Fließrichtung des Kühlmediums ist bei zwei nebeneinanderliegenden Rohrabschnitten stets gegenläufig. Die spiralförmige, bifilare Verlegung der Kühlkanäle führt zu einer hervorragenden Homogenisierung der Temperaturverteilung innerhalb des Kühlers. Die über zwei benachbarte Rohrabschnitte gemittelte Kühlmediumtemperatur ist hierbei im Wesentlichen gleich, was bei aus dem Stand der Technik bekannten Kühlem für Linearmotoren nicht in gleicher weise erzielt werden kann.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der Kühlkanal in eine Aluminiumplatte eingebettet ist. Hierbei kann ein Blechpaket des Primärteils unmittelbar auf der Aluminiumplatte montiert werden, um einen guten Wärmeübergang zu gewährleisten. Denkbar ist aber auch eine Ausgestaltung der Erfindung, bei der der Kühlkanal direkt in das Joch des Blechpaketes integriert wird und somit das Blechpaket des Primärteils selbst als Kühler fungiert. Alternativ kann auch eine Kupferplatte verwendet werden.
Die Einlassöffnung kann unmittelbar neben der Auslassöffnung angeordnet sein, so dass der Kühlmittelanschluss zwischen dem Linearmotor und einem eventuell vorgesehenen Wärmetauscher besonders kompakt gestaltet werden kann.
Vorteilhafterweise umfasst der Kühler eine thermische Isolation an einer Montageseite des Kühlers. Diese Montageseite ist hierbei zum Beispiel eine dem Primärteil des Linearmotors abgewandte Seite, mit der der Linearmotor samt Kühler auf einer Produktionsanlage oder Werkzeugmaschine montiert werden kann. Die thermische Isolation kann in Form einzelner Isolationspads aus thermisch schlecht leitfähigem Material realisiert werden. Durch die Isolationspads kann sich zwischen der Montageseite des Kühlers und angrenzenden Bauteilen eine Luftschicht mit hervorragenden Isolationseigenschaften ausbilden,
Wird ein Kühler nach einer der zuvor geschriebenen Ausführungsformen am Jochrücken eines Blechpaketes eines Primärteils montiert, das mit Spulen umwickelte Zähne aufweist, kann ein Linearmotor mit besonders homogener Wärmeverteilung realisiert werden.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Funktional gleich wirkende Elemente sind hierbei mit gleichen Bezugszeichen versehen, auch dann, wenn deren konkrete Ausgestaltung sich voneinander unterscheidet.
Es zeigen:
FIG 1 schematisch ein mäanderförmiger Kühlkanalverlauf gemäß dem Stand der Technik,
FIG 2 eine dreidimensionale Darstellung eines Kühlkanals nach dem Schema gemäß FIG 1 ,
FIG 3 schematisch einen spiralförmigen und bif ilaren Kühlkanalverlauf gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
FIG 4 eine dreidimensionale Darstellung eines Kühlkanals nach dem Schema gemäß FIG 3,
FIG 5 einen Kühler in Form einer Aluminiumplatte gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
FIG 6 ein Primärtei I eines Linearmotors gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
FIG 7 ein Sekundärteil für einen Linearmotor gemäß einer Ausführungsform der Erfindung und
FIG 8 eine schematische Darstellung eines Linearmotors gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
In den FIG 1 und 2 ist mäanderförmiger Kühlkanalverlauf eines Kühlers für Linearmotoren dargestellt, wie er aus dem Stand der Technik bekannt ist. Der mäanderförmige Kühlkanal 14 kann hierbei sowohl in Bewegungsrichtung des Linearmotors als auch quer zu dieser ausgeführt sein.
Der Kühlkanal 14 umfasst eine Einlassöffnung 6 für ein flüssiges Kühlmedium und eine Auslassöffnung 7, durch die besagtes Kühlmedium wieder aus dem Kühlkanal 14 ausgeleitet wird, um in einem nicht dargestellten Wärmetauscher wieder abgekühlt zu werden.
In FIG 1 sind Rohrabschnitte des Kühlkanals mit Nummern versehen, die die Reihenfolge der Rohrabschnitte beziffern, in der sie von dem Kühlmedium durchströmt werden. Mit aufsteigender Zahl nimmt die Temperatur in den Rohrabschnitten zu durch die zum Beispiel von einem Primärteil eines Linearmotors eingebrachte Wärme. Durch die mäanderförmige Verlegung des Kühlkanals 14 steigt die Temperatur daher in FIG 1 von rechts nach links betrachtet kontinuierlich an. Dies hat zur Folge, dass sich ein Kühler, in dem der dargestellte Kühlkanal 14 integriert ist, inhomogen erwärmt. Er wird im linken Bereich deutlich wärmer als im rechten Bereich sein mit Bezug auf die Darstellung in FIG 1. Wird nun ein solcher Kühler beispielsweise in einer Industrieanlage montiert, so wird diese inhomogene Wärmeverteilung auch auf diese übertragen, was in vielen Anwendungsfällen unerwünscht ist.
Oben genannte Ausführungen gelten analog in Bezug auf die 3-dimensionale Darstellung in FIG 2, wobei hier jedoch die linke und die rechte Seite im Vergleich zu FIG 1 vertauscht dargestellt sind, da hier der mäanderförmige Kühlkanal in Fließrichtung von links nach rechts verläuft.
FIG 3 zeigt schematisch einen spiralförmigen und bifilaren Kühlkanalverlauf gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. FIG 4 zeigt eine dreidimensionale Darstellung eines Kühlkanals, der nach dem in FIG 3 gezeigten Schema realisiert ist.
Auch hier gelangt ein flüssiges Kühlmedium über eine Einlassöffnung 6 in den Kühlkanal 14 und wird über eine Auslassöffnung 7 wieder aus diesem hinausgeleitet. Auch in FIG 3 sind ähnlich wie in FIG 1 die Rohrabschnitte des Kühlkanals 14 in Fließrichtung des Kühlmediums durchnummeriert.
Der Kühlkanal teilt sich auf in einen Vorlaufabschnitt 3, der durch die Einlassöffnung 6 mit dem Kühlmedium gespeist wird, und einen Rücklaufabschnitt 4, der mit der Aus-
lassöffnung 7 endet. Es kann ein Übergangspunkt 21 definiert werden, der sich in etwa in der Mitte der Länge des gesamten Kühlkanals 14 befindet und den Vorlaufabschnitt 3 von dem Rücklaufabschnitt 4 trennt. In diesem Zusammenhang ist wichtig zu verstehen, dass die Trennung in Vorlauf- und Rücklaufabschnitt nicht zwangsläufig mit einer zweiteiligen Ausgestaltung des Kühlkanals verbunden ist, sondern lediglich grundsätzlich zur gedanklichen Trennung des Vorlauf- und Rücklaufabschnitts 3,4 dient. Vor- und Rücklaufabschnitt 3,4 können sehr gut Elemente eines Kühlkanals 14 in einstückiger Form sein.
Der Kühlkanalverlauf ist bifilar und spiralförmig. D.h. Rohrabschnitte des Vorlaufabschnittes 3 verlaufen mit unmittelbar benachbarten Rohrabschnitte des Rücklaufabschnitts 4 schneckenförmig von außen nach innen. Dies hat zur Folge, dass die über zwei nebeneinanderliegende Rohrabschnitte gemittelte Temperatur des Kühlmediums deutlich homogener ist als bei der in den FIG 1 und 2 gezeigten mäanderförmigen Ausführung.
Die Einlassöffnung 6 befindet sich im radial äußersten Bereich des schneckenförmig verlaufenden Kühlkanals 14 und die Auslassöffnung 7 unmittelbar benachbart hierzu um eine Radialposition nach Innen versetzt. Selbstverständlich können die Radialpositionen von Einlassöffnung 6 und Auslassöffnung 7 und somit die Positionen der Rohrabschnitte des Vorlaufabschnittes 3 und des Rücklaufabschnittes 4 auch um diese eine Radialposition vertauscht sein.
FIG 5 zeigt einen Kühler in Form einer Aluminiumplatte 5 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Die dargestellt Aluminiumplatte 5 ist zur Montage am Joch eines Primärteils eines Linearmotors vorgesehen, um dieses effektiv zu entwärmen.
FIG 6 zeigt schließlich ein Primärteil 9 eines Linearmotors gemäß einer Ausführungsform der Erfindung mit der in FIG 5 gezeigten Aluminiumplatte 5, die auf einem Jochrücken 12 eines aus miteinander verbackenden Motorblechen aufgebauten Blechpaketes 10 montiert ist, um dieses zu entwärmen. Über einen Kühlwasseranschluss 15 wird ein bifilar und spiralförmig in der Aluminiumplatte integrierter Kühlkanal 14 mit einem flüssigen Kühlmittel gespeist. Spulen 11 umschließen konzentrisch Zähne des Blechpaketes 10 und bilden eine 3-phasige Zahnspulenwicklung zur Erzeugung des
Ankerfeldes. Die Stromversorgung der Spulen 11 erfolgt über einen Kabelabgang 16. Zur Verbesserung der Wärmeleitung innerhalb der Spulen 5 ist ein Vakuumverguss 13 vorgesehen. Die Aluminiumplatte 5 ist an einer Montageseite mit thermischen Isolationspads 8 bestückt. Durch diese wird ein Wärmeeintrag vom Primärteil bzw. dessen Kühler auf anliegende Bauteile reduziert.
FIG 7 zeigt ein Sekundärteil 20 für einen Linearmotor gemäß einer Ausführungsform der Erfindung und FIG 8 schließlich schematisch einen derartigen Linearmotor 19.
Das Sekundärteil besteht im Wesentlichen aus einer Basisplatte 17, die mit Permanentmagneten 18 bestückt ist.
Bezuqszeichenliste
Kühler
Linearmotor
Vorlaufabschnitt
Rücklaufabschnitt
Aluminiumplatte
Einlassöffnung
Auslassöffnung
Thermische Isolationpads
Primärteil
Blechpaket
Spule
Jochrücken
Vakuumverguss
Kühlkanal
Kühlwasseranschluss
Kabelabgang
Basisplatte
Permanentmagnet
Linearmotor
Sekundärteil
Übergangspunkt
Claims
1. Kühler (1 ) für einen Linearmotor (2) mit einem Kühlkanal (14) zur Durchleitung eines flüssigen Kühlmediums, wobei der Kühlkanal (14) in einen Vorlaufabschnitt (3) mit einer Einlassöffnung (6) zur Einleitung des Kühlmediums in den Vorlaufabschnitt (3) und einen Rücklaufabschnitt (4) mit einer Auslassöffnung (7) zur Ausleitung des Kühlmediums aus dem Rücklaufabschnitt (4) aufgeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorlaufabschnitt (3) in Fließrichtung des Kühlmediums spiralförmig von außen nach innen verläuft und der Rücklaufabschnitt (4) in Fließrichtung des Kühlmediums derartig spiralförmig von innen nach außen verläuft, dass Rohrabschnitte des Rücklaufabschnitts (4) unmittelbar benachbart zwischen zwei Rohrabschnitten des Vorlaufabschnitts (3) angeordnet sind.
2. Kühler (1 ) für einen Linearmotor (2) mit einem Kühlkanal (14) zur Durchleitung eines flüssigen Kühlmediums, wobei der Kühlkanal (14) in einen Vorlaufabschnitt (3) mit einer Einlassöffnung (6) zur Einleitung des Kühlmediums in den Vorlaufabschnitt (3) und einen Rücklaufabschnitt (4) mit einer Auslassöffnung (7) zur Ausleitung des Kühlmediums aus dem Rücklaufabschnitt (4) aufgeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorlaufabschnitt (3) in Fließrichtung des Kühlmediums spiralförmig von innen nach außen verläuft und der Rücklaufabschnitt (4) in Fließrichtung des Kühlmediums derartig spiralförmig von außen nach innen verläuft, dass Rohrabschnitte des Rücklaufabschnitts (4) unmittelbar benachbart zwischen zwei Rohrabschnitten des Vorlaufabschnitts (3) angeordnet sind.
3. Kühler (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Kühlkanal (14) in eine Aluminiumplatte (5) eingebettet ist.
4. Kühler (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Einlassöffnung (6) unmittelbar neben der Auslassöffnung (7) angeordnet ist.
5. Kühler (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer thermischen Isolation (8) an einer Montageseite des Kühlers (1 ).
6. Primärteil (9) mit einem Blechpaket (10), das mit Spulen (11 ) umwickelte Zähne und einen Jochrücken (12) zur Bildung eines magnetischen Rückschlusses aufweist, wobei der Jochrücken (12) auf einem Kühler (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 montiert ist.
7. Linearmotor (19) mit einem Primärteil (9) nach Anspruch 6 und einem Sekundärteil
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 121 | Ep: the epo has been informed by wipo that ep was designated in this application |
Ref document number: 25701301 Country of ref document: EP Kind code of ref document: A1 |