Energiebordnetz für ein Fahrzeug
Die Erfindung betrifft ein Energiebordnetz für ein Fahrzeug, aufweisend einen elektrischen Stromversorgungspfad, eine erste Spannungsmessvorrichtung an einem ersten Ende des Stromversorgungspfads, eine zweite Spannungsmessvorrichtung an einem zweiten Ende des Stromversorgungspfads und eine mit den Spannungsmessvorrichtungen verbundene Auswerteeinrichtung, die dazu eingerichtet ist, einen anomalen Degradationszustand des Stromversorgungspfads festzustellen. Die Erfindung betrifft auch ein Fahrzeug mit einem solchen Energiebordnetz. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Feststellen eines Degradationszustands eines Stromversorgungspfads eines Energiebordnetzes eines Fahrzeugs. Die Erfindung ist insbesondere vorteilhaft anwendbar auf Elektrofahrzeuge.
Entlang eines Stromversorgungspfads eines Fahrzeugs kann eine anomale Degradation z.B. durch Reibungseffekte usw. auftreten, welche deren elektrische Leitungsfähigkeit ver schlechtern und im schlimmsten Fall zu einer Pfadunterbrechung führen kann. Um die Verfügbarkeit einer Stromversorgung insbesondere von sicherheitsrelevanten Funktions komponenten des Fahrzeugs zu gewährleisten, erfolgt deren Stromversorgung häufig über zwei redundante Stromversorgungspfade.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise zu überwinden und insbesondere eine verbesserte Möglichkeit bereit zustellen, eine Versorgung von elektrisch betriebenen Funktionskomponenten eines Fahr zeugs sicherzustellen.
Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevor zugte Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Energiebordnetz für ein Fahrzeug, aufweisend einen elektrischen Stromversorgungspfad zwischen zwei Funktionskomponenten des Energie bordnetzes, eine erste Spannungsmessvorrichtung an einem ersten Ende des Stromver sorgungspfads, eine zweite Spannungsmessvorrichtung an einem zweiten Ende des Stromversorgungspfads und eine mit den Spannungsmessvorrichtungen verbundene
Auswerteeinrichtung, die dazu eingerichtet ist, einen mittels der ersten Spannungsmess vorrichtung gemessenen ersten Spannungsverlauf und einen mittels der der zweiten Spannungsmessvorrichtung gemessenen zweiten Spannungsverlauf einer Kreuzkorrela tion zu unterziehen und dann, wenn das Ergebnis der Kreuzkorrelation ein vorgegebenes Kriterium erfüllt, einen anomalen Degradationszustand des Stromversorgungspfads fest zustellen.
Dieses Energiebordnetz ergibt den Vorteil, dass sich durch die Kreuzkorrelation der Ge- sundheits- oder Degradationszustand des Stromversorgungspfads besonders genau und zuverlässig feststellen und dabei rechentechnisch mit geringem Aufwand umsetzen lässt. Insbesondere lässt sich eine Verschlechterung der Stromleitfähigkeit durch anomale De gradationsvorgänge prädiktiv diagnostizieren und dann ein Ausfall der Stromversorgungs leitung, die wiederum zu einem Ausfall oder zu Fehlfunktionen von Funktionskomponen ten des Energiebordnetzes führen könnte, durch die Einleitung entsprechender Gegen maßnahmen unterbinden. Mithilfe einer solchen prädiktiven Energiebordnetzdiagnose kann somit die Verfügbarkeit von Funktionskomponenten bzw. -einheiten erhöht werden, wodurch eine kostengünstige Alternative oder zusätzliche Absicherung zu der derzeit ge handelten redundanten Auslegung von Stromversorgungspfaden eröffnet wird.
Das Energiebordnetz kann ein Energiebordnetz eines Fahrzeugs sein. Das Energiebord netz kann ein Hochvolt-Bordnetz, Niedervolt- Bordnetz oder kombiniertes Hochvolt- und Niedervolt-Bordnetz sein.
Der Stromversorgungspfad ist insbesondere dazu vorgesehen, Strom bzw. elektrische Energie zur Versorgung mindestens des Energiebordnetzes, z.B. eines Verbrauchers, zu leiten. Eine reine Datenleitung (z.B. Messleitung, Datenbusleitung, usw.) wird insbeson dere nicht als Stromversorgungspfad angesehen.
Es ist eine Weiterbildung, dass der Stromversorgungspfad mindestens eine Stromversor gungsleitung, z.B. ein Kabel, und/oder mindestens ein die Stromversorgungsleitung ver bindendes elektrisches Verbindungssystem umfasst. Letzteres ist besonders vorteilhaft, da elektrische Verbindungssysteme besonders anfällig für eine anomale Degradation
sind. Es ist eine Weiterbildung, dass der Stromversorgungspfad mindestens einen inner halb mindestens einer Funktionskomponente vorhandenen elektrischen Leitungspfad um fasst.
Die Spannungsmessvorrichtung dient zum Bestimmen, insbesondere Messen, einer Spannung an dem jeweiligen Ende des Stromversorgungspfads.
Die Auswerteeinrichtung kann ein Bordcomputer des Fahrzeugs oder eine damit verbun dene dedizierte Auswerteeinrichtung sein. Die Auswerteeinrichtung ist dazu eingerichtet, z.B. programmiert, innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters, insbesondere zeitgleich, gemessene Spannungsmesswerte als Verlauf bzw. Kurve zu speichern und einer Kreuz korrelation zu unterziehen. Die Kreuzkorrelation ist grundsätzlich aus dem Bereich der Signalverarbeitung gut bekannt.
Es ist eine Weiterbildung, dass die Kreuzkorrelation eine verschiebungsfreie diskrete Kreuzkorrelation über einen Folge von M paarweise zu gleichen Zeitpunkten (in gleichen Abtastintervallen) aufgenommenen Spannungsmesswerten der beiden Spannungsver läufe ist. Das Ergebnis der Kreuzkorrelation ist insbesondere ein Kreuzkorrelationskoeffi zient cp. Der Kreuzkorrelationskoeffizient cp ist ein Maß für die Übereinstimmung bzw. Ab weichung der beiden Spannungsverläufe zueinander. Je geringer der Kreuzkorrelations koeffizient cp ist, desto größer ist die Abweichung der Spannungsverläufe voneinander.
Die verschiebungsfreie Kreuzkorrelation ist besonders einfach implementierbar und spezi ell für den Fall praktisch einsetzbar, dass die Spannungsmesswerte der beiden Span nungsverläufe zu gleichen Zeitpunkten aufgenommen werden. Jedoch ist grundsätzlich auch eine Kreuzkorrelation anhand von zeitlich verschoben aufgenommenen Spannungs verläufen möglich, wobei die Spannungsverläufe dann z.B. durch Zeitverschiebung in De ckung gebracht werden können.
Ein Beispiel für eine Formel zur verschiebungsfrei diskreten Bestimmung des Kreuzkorre lationskoeffizienten cp aus einer Menge von M zeitsynchron aufgenommenen Paaren von Messwerten Ui und U
2 zu M Mess- bzw. Abtastzeitpunkten lautet:
wobei Ui [n] ein n-ter an dem ersten Ende des Stromversorgungspfads gemessener Spannungswert der Folge von M Spannungswerten des zugehörigen Spannungsverlaufs und U
2 [n] analog ein n-ter an dem zweiten Ende des Stromversorgungspfads gemesse ner Spannungswert ist.
Bei dem vorliegenden Energiebordnetz wird ausgenutzt, dass es an dem Stromversor gungspfad aufgrund seines ohmschen Widerstands zu einem Spanungsabfall kommt, so dass die beiden Spannungsverläufe zwar eine hochgradig gleiche Form, aber nicht die gleiche Spannungshöhe aufweisen. Mit zunehmendem Widerstand des Stromversor gungspfads wächst auch der Spannungsunterschied zwischen den beiden Spannungsver läufen, wodurch der Kreuzkorrelationskoeffizient cp sinkt. Der zunehmende Widerstand kann durch anomale Degradationseffekte hervorgerufen werden, so dass der Kreuzkorre lationskoeffizient cp ein Maß zur Feststellung des anomalen Degradationszustands dar stellt.
Unter einer anomalen Degradation wird insbesondere eine Verschlechterung der Fähig keit des Stromversorgungspfads zur Stromführung verstanden, welche nicht auf einer zu lässigen (normalen) Degradation durch Alterung beruht. Eine solche anomalen Degrada tion führt typischerweise merklich schneller zu einem Funktionsausfall des Stromversor gungspfads als die (zulässige) Alterung und kann zudem bei der Auslegung des Energie bordnetzes nicht berücksichtigt werden. Während beispielsweise eine anomale Degrada tion innerhalb von Stunden oder Tagen zum Ausfall des Stromversorgungspfads führen kann, liegt ein Ausfall aufgrund einer Alterung typischerweise im Bereich von Jahren, falls er überhaupt auftritt. Die anomale Degradation kann grundsätzlich sämtliche Phänomene außer einer normalen Alterung umfassen, die sich in einer Widerstandserhöhung des Stromversorgungspfads bemerkbar machen, z.B. Korrosionsvorgänge, Verschleißvor gänge an Kontakten, Reibkorrosion, Beschädigungen an der Stromleitung, Relaxations phänomene, Lichtbögen, Leitungsverschlechterungen aufgrund außergewöhnlich hoher Stromlasten, Kabelbeschädigungen und -brüche, Wackelkontakte usw.
Das Feststellen der anomalen Degradation bzw. des anomalen Degradationszustands des Stromversorgungspfads dient insbesondere dazu, einen Beginn oder eine bereits ein setzende anomale Degradation festzustellen, bevor es zu einer kritischen Beeinträchti gung der Stromleitungsfähigkeit des Stromversorgungspfads kommt.
Mit Feststellen des anomalen Degradationszustands kann mindestens eine Aktion ausge löst werden, z.B. an den Nutzer des Fahrzeugs und/oder an eine Servicestelle (Werkstatt, Hersteller des Fahrzeugs, usw.) eine Nachricht ausgeben werden.
Der Stromversorgungspfad kann insbesondere zwei Funktionskomponenten des Energie bordnetzes elektrisch miteinander verbinden. Die Funktionskomponenten des Energie bordnetzes können beispielsweise mindestens eine Energiequelle (Batterie, Generator, usw.), mindestens einen Verbraucher, mindestens einen Stromverteiler, mindestens eine elektronische Sicherung usw. umfassen. So kann der Stromversorgungspfad beispiels weise eine elektronische Sicherung mit einem Verbraucher verbinden. Die elektronische Sicherung dient dabei insbesondere der Absicherung des Stromversorgungspfads.
Es ist eine Ausgestaltung, dass das Kriterium ein Erreichen oder Unterschreiten eines vorgegebenen Schwellwerts durch einen Kreuzkorrelationskoeffizienten ist. Das Kriterium umfasst in anderen Worten einen Vergleich, ob der Kreuzkorrelationskoeffizient gleich dem vorgegebenen Schwellwert oder kleiner als dieser ist. Dies ergibt den Vorteil einer besonders einfachen Umsetzung.
Es ist eine Weiterbildung, dass ein anomaler Degradationszustand des Stromversor gungspfads erst dann festgestellt wird, wenn der Kreuzkorrelationskoeffizient cp den Schwellwert mehrmals innerhalb einer vorgegebenen Zeitdauer erreicht oder unterschrei tet. Dadurch lassen sich nur kurzfristige, nicht auf einer Degradation beruhende Effekte, die den Kreuzkorrelationskoeffizient cp beeinflussen, vorteilhafterweise ausschließen. Sol che nicht auf einer Degradation beruhende Effekte können z.B. durch Störungen in einer Datenübermittlung oder einer Stromquelle bewirkt sein. Dabei wird die Tatsache berück sichtigt, dass eine Degradation typischerweise bleibend ist und sich nicht selbst heilt, son dern im Gegenteil häufig sogar selbst verstärkend ist.
Es ist eine Ausgestaltung, dass der Schwellwert ein variabel an mindestens einen Umge bungsparameter anpassbarer Schwellwert ist. So wird der Vorteil erreicht, dass Umge bungseffekte, welche den Kreuzkorrelationskoeffizienten beeinflussen, aber nicht auf ei ner anomalen Degradation beruhen, mitberücksichtigt werden, wodurch wiederum die Wahrscheinlichkeit für Fehlfeststellungen bzw. Fehlalarme deutlich verringerbar ist. Dass der Schwellwert ein variabel anpassbarer Schwellwert ist, kann auch so aufgedrückt wer den, dass der Schwellwert ein von mindestens einem Umgebungsparameter abhängiger Schwellwert ist.
Es ist eine Weiterbildung, dass der mindestens eine Umgebungsparameter mindestens einen Parameter aus der Gruppe
- Temperatur des Stromversorgungspfads und/oder
- Feuchtigkeit im Bereich des Stromversorgungspfads, umfasst.
Die Berücksichtigung der Temperatur des Stromversorgungspfads ist besonders vorteil haft, weil ihr ohmscher Widerstand und damit auch die darüber abfallende Spannung merklich von der Temperatur abhängt. So wiederum wird der Vorteil erreicht, dass die Wahrscheinlichkeit einer Fehlerkennung oder einer Nichterkennung einer anomalen De gradation merklich verringert wird. Die Temperatur kann z.B. über einen Temperatur sensor gemessen werden, aus einer Temperatur in dem Motorraum des Fahrzeugs und/oder aus einer Umgebungstemperatur des Fahrzeugs abgeschätzt werden.
Es ist auch möglich, die Temperatur des Stromversorgungspfads über eine Stromstärke eines dadurch fließenden Stroms oder durch eine Betrachtung einer Stromhistorie durch den Stromversorgungspfad abzuschätzen, z.B. auf der Basis von - beispielsweise in einer Tabelle oder Kennlinie abgelegten - Erfahrungswerten oder durch modellgestützte Ab schätzungen. Je höher die Stromstärke ist, desto höher ist üblicherweise auch die Tempe ratur des Stromversorgungspfads. Der Schwellwert kann folglich auch ein von der Strom stärke des durch den Stromversorgungspfad fließenden Stroms abhängiger Schwellwert sein.
Die Feuchtigkeit kann durch Kriechströme ebenfalls den ohmschen Widerstand des Stromversorgungspfads beeinflussen. Je höher die Feuchtigkeit ist, desto stärker sinkt ty pischerweise der Widerstand und desto höher wird der Kreuzkorrelationskoeffizient. Die Feuchtigkeit kann z.B. eine Luftfeuchtigkeit in der Umgebung des Fahrzeugs sein.
Es ist eine Weiterbildung, dass der Schwellwert ein von einer (zulässigen) Alterung des Stromversorgungspfads abhängiger Schwellwert ist. So wird der Vorteil erreicht, zwischen einer zulässigen Alterung der Stromleitung und einer "anomalen" Degradation, z.B. auf grund von Verschleißerscheinungen, Komponenten-, Montage- und/oder Materialdefekten usw. unterschieden werden kann. Dies ist vorteilhaft, weil der Effekt einer zulässigen Alte rung einem Hersteller des Fahrzeugs typischerweise bekannt ist und z.B. durch übliche Wartungen behoben werden kann und deshalb in der Regel nicht zu einem Ausfall des Stromversorgungspfads während eines Fährbetriebs führt. Die anomale Degradation ist hingegen bei der Auslegung des Energiebordnetzes nicht vorhersagbar und deshalb be sonders kritisch, da sie zu einem unvorhergesehenen Ausfall des Stromversorgungspfads führen kann. Dass der Schwellwert ein von einer zulässigen Alterung der Stromleitung ab hängiger Schwellwert ist, kann beispielsweise so umgesetzt sein, dass er sich mit steigen dem Alter oder Betriebsdauer des Fahrzeugs oder der Stromleitung ändert, z.B. verringert wird.
Es ist eine Weiterbildung, dass ein anomaler Degradationszustand des Stromversor gungspfads festgestellt wird, wenn der Verlauf des Kreuzkorrelationskoeffizienten ein be stimmtes Verhalten zeigt, z.B. einen vergleichsweise schnellen Abfall.
Es ist eine Ausgestaltung, dass das Kriterium eine Abweichung eines Verlaufs der Kreuz korrelationskoeffizienten von einem Sollverlauf des Kreuzkorrelationskoeffizienten um fasst. Dadurch lassen sich vorteilhafterweise auch zeitliche Änderungen des Kreuzkorre lationskoeffizient auswerten, wodurch die Feststellung eines anomalen Degradationszu stands noch zuverlässiger wird. So kann der Sollverlauf des Kreuzkorrelationskoeffizien ten z.B. aus Historienwerten des Fahrzeugs bestimmt werden, werksseitig festgelegt, usw. werden. Der für die Kreuzkorrelation verwendete Sollverlauf kann aus einer Gruppe oder Schar verschiedener Sollverläufe ausgewählt werden, z.B. durch beste Übereinstim mung mit Sollverläufen zu: typischen Fahrszenarien (z.B. Stadtverkehr, Überlandverkehr,
usw.), unterschiedlichen Standorten des Fahrzeugs (z.B. automatisch über GPS be stimmt), unterschiedlichen Temperaturwerten des Stromversorgungspfads und/oder un terschiedlichen Feuchtigkeitswerten im Bereich des Stromversorgungspfads, usw. Es ist folglich eine Ausgestaltung, dass der Sollverlauf einen für eine Fahrt des Fahrzeugs typi schen Verlauf von Kreuzkorrelationskoeffizienten umfasst.
Das Maß der Abweichung zwischen dem aktuellen Verlauf des Kreuzkorrelationskoeffi zienten cp und dem Sollverlauf kann beispielsweise durch die Methode der kleinsten Quadrate oder über eine weitere Kreuzkorrelation festgestellt werden.
Es ist eine Ausgestaltung, dass die Spannungsverläufe in einem mitlaufenden Zeitfenster, insbesondere konstanter Breite, bestimmt werden. Dies ermöglicht eine besonders zuver lässige Feststellung des anomalen Degradationszustands. Die Breite des Zeitfensters kann z.B. eine vorgegebene Zeitdauer oder eine Zahl von aufeinanderfolgenden Mess werten sein, insbesondere, wenn die Messwerte in konstanten Zeitabständen aufgenom men werden. Ein Zeitfenster einer konstanten Breite umfasst eine gleiche Zahl von Mess werten, wird aber zeitlich mitgeführt, wobei dann insbesondere ein zuletzt gemessener Messwert in den Spannungsverlauf aufgenommen wird und dafür der älteste Messwert des Zeitfensters fallengelassen wird.
Es ist eine Ausgestaltung, dass der Stromversorgungspfad mindestens ein elektrisches Verbindungssystem, umfasst. Dies ist besonders vorteilhaft für Steckverbindungen, weil speziell Steckverbindungen aufgrund der Anforderung nach einer lösbaren Verbindung besonders anfällig für anomale Degradationsphänomene wie Reibkorrosion usw. sind. Je doch ist das Verbindungssystem nicht darauf beschränkt und kann z.B. auch eine ver schraubte Verbindung sein.
Es ist eine Ausgestaltung, dass das erste Ende und/oder das zweite Ende des Stromver sorgungspfads eine elektronische Sicherung aufweist, in welche in die Spannungsmess vorrichtung integriert ist. Dies ergibt den Vorteil, dass die Spannung an der elektronischen Sicherung (auch als "E-Fuse" bekannt) ohne zusätzlichen Messaufwand gemessen wer den kann, da eine Spannungsmessfunktion an elektronischen Sicherungen bereits bau teilbedingt vorgesehen ist.
Ferner sind elektronische Sicherungen bekannt, die auch für eine Strommessung einge richtet sind. Eine Verwendung der elektronische Sicherung für eine Strommessung ergibt den Vorteil, dass so mit geringem Aufwand auch die Stromstärke des durch den Strom versorgungspfad fließenden elektrischen Stroms bekannt ist, der z.B. wiederum zur An passung des Schwellwerts oder zur Auswahl einer Sollkurve verwendbar ist.
Es ist eine Weiterbildung, dass eine elektronische Sicherung in einen Stromverteiler inte griert ist.
Es ist eine Ausgestaltung, dass der Stromversorgungspfad an ihrem anderen Ende an ei nen Verbraucher des Energiebordnetzes angeschlossen ist, z.B. an ein elektrisch betrie benes Lenksystem, eine elektrische Bremse usw. Der Spannungsmesspunkt befindet sich dann vorteilhafterweise hinter dem zugehörigen Verbindungssystem, so dass auch eine Degradation dieses Verbindungssystems (das dem Stromversorgungspfad zugeordnet ist) berücksichtigt werden kann.
Es ist eine Weiterbildung, dass der Stromversorgungspfad das Energiebordnetz des Fahr zeugs mit einer externen Stromversorgungseinrichtung (z.B. einer Ladestation, einer Steckdose eines Hausanschlusses, usw., insbesondere für Elektrofahrzeuge) verbindet. Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Fahrzeug mit einem solchen Energiebordnetz.
Das Fahrzeug kann analog zu dem Energiebordnetz ausgebildet sein, und umgekehrt, und weist die gleichen Vorteile auf.
Es ist eine Ausgestaltung, dass das Fahrzeug ein Landfahrzeug, Wasserfahrzeug, Luft fahrzeug oder Raumfahrzeug ist. Das Landfahrzeug kann ein Pkw, ein Lkw, ein Motorrad, ein Bus, usw. sein. Das Energiebordnetz ist nicht auf eine bestimmte Antriebsart des Fahrzeugs beschränkt und kann z.B. an Fahrzeugen mit Motorantrieb, Hybridantrieb oder Elektroantrieb (z.B. auf Basis eines Batterie- oder Wasserstoffantriebs) eingesetzt wer den.
Die Aufgabe wird außerdem gelöst durch ein Verfahren zum Feststellen eines Degradati onszustands eines Stromversorgungspfads eines Energiebordnetzes für ein Fahrzeug, bei dem
io
- ein erster Spannungsverlauf an einem ersten Ende des Stromversorgungspfads aufge zeichnet wird,
- zeitgleich ein zweiter Spannungsverlauf an einem zweiten Ende des Stromversor gungspfads aufgezeichnet wird,
- der erste Spannungsverlauf und der zweite Spannungsverlauf einer Kreuzkorrelation unterzogen werden und
- dann, wenn das Ergebnis der Kreuzkorrelation ein vorgegebenes Kriterium erfüllt, ein anomale Degradationszustand des Stromversorgungspfads festgestellt wird.
Das Verfahren kann analog zu dem Energiebordnetz und/oderzu dem Fahrzeug ausge bildet werden und weist die gleichen Vorteile auf.
Das Verfahren kann "online" im laufenden Betrieb des Fahrzeugs durchgeführt werden. Das Verfahren kann alternativ oder zusätzlich "offline" außerhalb eines Fährbetriebs durchgeführt werden, z.B. in einer Werkstatt, einer Garage. Auch ist es möglich, die Messwerte oder Degradationsgrade zu speichern und als Backend-Daten auszulesen und auszuwerten.
Auch ist es vorteilhaft, das Verfahren während einer Produktion des Fahrzeugs einzuset zen, z.B. um fehlerhafte Verbindung, Steckverbindungen und/oder Stromleitungen zu er kennen.
Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusammenhang mit der folgenden schematischen Beschreibung eines Ausführungsbei spiels, das im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert wird.
Fig.1 zeigt eine vereinfachte Skizze eines Bordnetzes eines Fahrzeugs;
Fig.2 zeigt einen Ausschnitt aus der Skizze aus Fig.1 ;
Fig.3 zeigt Kurvenverläufe von Spannungsmesswerten in einem undegradierten Zu stand; und
Fig.4 zeigt Kurvenverläufe von Spannungsmesswerten in einem degradierten Zu stand.
Fig.1 zeigt eine vereinfachte Skizze eines Bordnetzes 1 eines Fahrzeugs F. Das Bordnetz 1 weist rein beispielhaft einen Generator 2 (z.B. eine Lichtmaschine) und eine Batterie 3 auf, deren Minuspole über verschraubte Stromleitungen Ls an eine als Bezugspotential dienende Karosserie 4 des Fahrzeugs F angeschlossen sind.
Ein Pluspol der Batterie 4 ist über eine weitere verschraubte Stromleitung Ls an einen ers ten Stromverteiler 5 angeschlossen, der über noch eine weitere verschraubte Stromlei tung Ls an einen zweiten Stromverteiler 6 angeschlossen ist. An den ersten Stromverteiler 5 können noch weitere Komponenten des Bordnetzes 1 angeschlossen sein (o. Abb.).
Der zweite Stromverteiler 6 ist außerdem über noch eine verschraubte Stromleitung Ls an einen Pluspol des Generators 2 angeschlossen und über ein Kabel 8 gesteckt an einen Verbraucher 7 angeschlossen. Der Verbraucher 7 ist über eine Stromleitung Lst an die Karosserie 4 angeschlossen.
Vorliegend existiert unter anderem ein Stromversorgungspfad SVP zwischen dem zweiten Stromverteiler 6 und dem Verbraucher 7, der das Kabel 8, eine erste elektrische Steckver bindung S1 des Kabels 8 mit dem zweiten Stromverteiler 6 und eine zweite elektrische Steckverbindung S2 des Kabels 8 mit dem zweiten Stromverteiler 6 umfasst.
Die Absicherung des Stromversorgungspfads SVP und damit des Verbrauchers 7 erfolgt über eine in den zweiten Stromverteiler 6 integrierte elektronische Sicherung 12, an der zumindest die daran anliegende Spannung U(12) sowie vorteilhafterweise auch der durch sie und damit auch durch den Stromversorgungspfad SVP fließende Strom messbar sind. In die elektronische Sicherung 12 sind somit eine Spannungsmessvorrichtung und vorteil hafterweise auch eine Strommessvorrichtung funktional integriert.
Am anderen Ende des Stromversorgungspfads SVP befindet sich in oder an dem Ver braucher 7 eine Spannungsmessvorrichtung 13, an der eine Spannung U(13) messbar ist und die in einer Weiterbildung ebenfalls als elektronische Sicherung ausgebildet sein kann. Auch andere Leitungen oder Zweige des zweiten Stromverteilers 6 können mit je weiligen elektronischen Sicherungen abgesichert sein (o. Abb.).
Die Spannungsmessvorrichtungen 12, 13, usw. sind mit Datenleitungen 9 verbunden, über die davon gemessene elektrische Spannungen und/oder Ströme bzw. deren Mess werte an eine Auswerteeinrichtung, hier beispielhaft in Form eines Bordcomputers 10, übertragbar sind.
Fig.2 zeigt einen Ausschnitt aus dem zweiten Stromverteiler 6 des Bordnetzes 1. Die elektronische Sicherung 12 ist über einen Leitungspfad 14 mit einem Steckverbindungs element 15 der ersten Steckverbindung S1 und ein damit gestecktes Steckverbindungs- gegenelement 16 der ersten Steckverbindung S1 mit dem Kabel 8 verbunden. Das Steck verbindungselement 15 kann z.B. in ein Gehäuse des zweiten Stromverteilers integriert sein.
Der zweite Stromverteiler 6 weist ferner einen Ausgang zu dem ersten Stromverteiler 5 und mindestens einen weiteren Stromversorgungsausgang, wie hier zu einem Verbrau cher 11 angedeutet, auf.
Wieder zurückkehrend zu Fig.1 lässt sich die Spannung bzw. Spannungsdifferenz DII an dem Stromversorgungspfad SVP, einschließlich des Leitungspfads 14, der Steckverbin dung S1 , des Kabels 8, der Steckverbindung S2 und ggf. eines Leitungspfads von der Steckverbindung S2 zu der Spannungsmessvorrichtung 13 (o. Abb.) durch Differenzbil dung der Spannung U(12) und der Spannung U(13) gemäß AU = U(12) - U(13) berech nen. Dabei werden die Spannungen U(12) und U(13) vorteilhafterweise gleichzeitig bzw. zeitsynchron gemessen.
Analog zu dem Stromversorgungspfad SVP können Spannungen bzw. Spannungsdiffe renzen grundsätzlich auch an beliebigen anderen Stromversorgungspfaden des Energie bordnetzes 1 gemessen werden. Beispielsweise können auch der Generator 2, die Batte rie 3, der erste Stromverteiler 5 usw. mit jeweiligen Spannungsmessvorrichtungen (o. Abb.) versehen sein, die ebenfalls mit Datenleitungen 9 verbunden sind, über die an diesen Komponenten gemessene elektrische Spannungen und ggf. Ströme an den Bord computer 10 übertragbar sind.
Der Bordcomputer 10 ist dazu eingerichtet, z.B. programmiert, die Spannungen U(12) und U(13) zumindest für die Dauer At eines vorgegebenen, ggf. variabel anpassbaren Zeit fensters als Spannungsverläufe bzw. Kurven K[U(12)] und K[U(13)] zu speichern und ei ner Kreuzkorrelation zu unterziehen.
Fig.3 zeigt als Auftragung der Spannung U über die Zeit beispielhafte Spannungsverläufe K[U(12)] und K[U(13)] in einem undegradierten Zustand. Fig.4 zeigt in einer zu Fig.3 ana logen Auftragung die Spannungsverläufe K[U(12)] und K[U(13)] in einem degradierten Zu stand unter ansonsten gleichen Randbedingungen oder Belastungsszenarien, beispiel weise bei gleicher Stromstärke, Temperatur, Feuchtigkeit, Alterung, usw.
Das Ergebnis der Kreuzkorrelation ist ein Kreuzkorrelationskoeffizient cp, der umso gerin ger ist, je stärker K[U(12)] und K[U(13)] voneinander abweichen. Der Kreuzkorrelationsko effizient cp kann vorliegend für Zeitfenster mit M Messpunkten z.B. gemäß
berechnet werden. Da die zugehörigen Spannungsmesseinrichtungen 12 und 13 die End punkte des gemeinsamen Stromversorgungspfads SVP darstellen, ist deren Form, z.B. umfassend Spannungsspitzen usw., hochgradig ähnlich. So treten Spannungsspitzen bzw. Spannungseinbrüche zur gleichen Zeit auf. Aufgrund des Ohm'schen Widerstands des Stromversorgungspfads SVP liegt der Spannungsverlauf K[U(13)] tiefer als der Span nungsverlauf K[U(12)]. Daraus wiederum folgt, dass der Kreuzkorrelationskoeffizient cp ein Maß für den Ohm'schen Widerstand des Stromversorgungspfads SVP ist. Je höher der Widerstand ist, desto geringer ist der Wert des Kreuzkorrelationskoeffizienten cp.
Eine Degradation des Stromversorgungspfads SVP schlägt sich in einem erhöhten Ohm'schen Widerstand des Stromversorgungspfads SVP nieder. Entsprechend liegt, bei gleicher Form und Lage des Spannungsverlaufs K[U(12)], der Spannungsverlauf K[U(13)] in Fig.4 tiefer als der Spannungsverlauf K[U(13)] in Fig.3. In anderen Worten wächst der Abstand der Spannungsverläufe K[U(12)] und K[U(13)] mit wachsender Degradation. Die
Degradation des Stromversorgungspfads SVP führt dann zu einer Verringerung des Kreuzkorrelationskoeffizienten cp.
Nun wieder bezogen auf Fig.1 ist der Bordcomputer 10 ferner dazu eingerichtet, z.B. pro grammiert, den Kreuzkorrelationskoeffizienten cp auszuwerten und dann, wenn der Kreuz korrelationskoeffizient f ein vorgegebenes Kriterium erfüllt, einen anomalen Degradati onszustand des Stromversorgungspfads SVP festzustellen.
In einer besonders einfach umsetzbaren Weiterbildung kann der Bordcomputer 10 den Wert des Kreuzkorrelationskoeffizienten f mit einem vorgegebenen Schwellwert verglei chen. Entspricht der Kreuzkorrelationskoeffizient f dem Schwellwert oder liegt er unter dem Schwellwert, wird ein anomaler Degradationszustand des Stromversorgungspfads SVP festgestellt.
Dies kann so erweitert werden, dass ein anomaler Degradationszustand des Stromversor gungspfads erst dann festgestellt wird, wenn der Kreuzkorrelationskoeffizient f den Schwellwert mehrmals innerhalb einer vorgegebenen Zeitdauer erreicht oder unterschrei tet.
Der Schwellwert ist vorteilhafterweise ein von mindestens einem Umgebungsparameter wie der Temperatur und/oder der Feuchtigkeit und/oder ein von einem Betriebsalter des Stromversorgungspfads SVP abhängiger Schwellwert, was den Vorteil ergibt, dass Werte dieser Parameter, die einen merklichen Einfluss auf den Ohm'schen Widerstand des Stromversorgungspfads SVP besitzen können, berücksichtigt werden, um von diesen Pa rametern bewirkte Änderungen des Kreuzkorrelationskoeffizienten f von durch eine ano male Degradation bewirkten Änderungen unterscheiden zu können.
In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung wird ein zeitlicher Verlauf des Kreuz korrelationskoeffizienten f ausgewertet. In einer Variante kann ein anomaler Degradati onszustand des Stromversorgungspfads festgestellt werden, wenn der Verlauf ein be stimmtes Verhalten zeigt, z.B. einen vergleichsweise schnellen Abfall. In noch einer Vari ante kann ein anomaler Degradationszustand des Stromversorgungspfads festgestellt werden, wenn der Verlauf des Kreuzkorrelationskoeffizienten f über ein vorgegebenes Maß von einem Sollverlauf abweicht, sich insbesondere zu kleineren Werten hin von dem
Sollverlauf entfernt. Diese Abweichung kann beispielsweise durch die Methode der kleins ten Quadrate oder über eine weitere Kreuzkorrelation festgestellt werden.
Der verwendete Sollverlauf ist vorteilhafterweise ein durch den Bordcomputer 10 aus ei ner Gruppe oder Schar von Sollverläufen ausgesuchter Sollverlauf. Die Sollverläufe die ser Schar können sich, analog zu dem Schwellwert, z.B. beruhend auf der aktuellen Tem peratur und/oder der Feuchtigkeit und/oder beruhend auf einem Betriebsalter des Strom versorgungspfads SVP voneinander unterscheiden. Auch können sich die Sollverläufe in Bezug auf ein Fahrszenario unterscheiden, z.B. einer Stadtfahrt oder einer Überlandfahrt. Allgemein kann ein Sollverlauf einen typischen Verlauf des Kreuzkorrelationskoeffizienten f während einer Fahrt abbilden. Der Sollverlauf kann beispielsweise durch Berechnung en, Experimente, Simulationen und/oder Historienwerte festgelegt worden sein. Auch kann ein Sollverlauf beruhend auf einem Standort des Fahrzeugs ausgewählt werden, wo bei der Standort z.B. dazu verwendet werden kann, eine Klimazone festzustellen, in wel cher sich das Fahrzeug befindet. Dies ist besonders vorteilhaft, falls nach Nutzung in ei ner ersten Klimazone das Fahrzeug an einen Nutzer in einer zweiten Klimazone verkauft wird, die merklich unterschiedliche Tagestemperaturen und/oder Feuchtigkeiten aufweist.
Wird ein anomaler Degradationszustand des Stromversorgungspfads SVP festgestellt, kann z.B. eine Nachricht bzw. ein Hinweis an den Nutzer des Fahrzeugs und/oder an min destens eine externe Instanz wie z.B. an eine Werkstätte, den Hersteller des Fahrzeugs usw. ausgegeben werden.
Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf das gezeigte Ausführungsbei spiel beschränkt.
Allgemein kann unter "ein", "eine" usw. eine Einzahl oder eine Mehrzahl verstanden wer den, insbesondere im Sinne von "mindestens ein" oder "ein oder mehrere" usw., solange dies nicht explizit ausgeschlossen ist, z.B. durch den Ausdruck "genau ein" usw.
Auch kann eine Zahlenangabe genau die angegebene Zahl als auch einen üblichen Tole ranzbereich umfassen, solange dies nicht explizit ausgeschlossen ist.
Bezugszeichenliste
1 Bordnetz
2 Generator
3 Batterie
4 Karosserie
5 Erster Stromverteiler
6 Zweiter Stromverteiler
7 Verbraucher
8 Kabel
9 Datenleitung
10 Bordcomputer
11 Verbraucher
12 Elektronische Sicherung
13 Spannungsmessvorrichtung
14 Leitungspfad
15 Steckverbindungselement
16 Steckverbindungsgegenelement
F Fahrzeug
K[U(12)] Zeitlicher Verlauf der Spannung U(12)
K[U(12)] Zeitlicher Verlauf der Spannung U(13)
Ls Verschraubte Stromleitung
Lst Stromleitung
SVP Stromversorgungspfad
51 Erste Steckverbindung
52 Zweite Steckverbindung
U(12) Spannung an der elektronischen Sicherung
U(13) Spannung an der Spannungsmessvorrichtung