WO2014090232A1 - Aussenrastspannvorrichtung mit rückstellung - Google Patents

Aussenrastspannvorrichtung mit rückstellung Download PDF

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  • the invention provides that the legs of the locking tabs and the reset tabs of the locking element are executed at an angle between 6 ° to 30 ° spread legs.

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung (6) mit einem rückstellbaren Rastsystem (11) zum Spannen eines Zugmittels (5) eines Zugmitteltriebs (1) einer Brennkraftmaschine. Die Spannvorrichtung (6) umfasst ein Gehäuse (8), in dem ein federkraftbeaufschlagter Spannkolben (10) verschiebbar geführt ist. Ein innerhalb des Gehäuses (8) integriertes, ein schrittweises Nachstellen des Arbeitsbereichs des Spannkolbens (10) ermöglichendes Rastsystem (11) umfasst ein Rastelement (13), das mit dem Spannkolben (10) zusammenwirkt. Das spangenartig ausgebildete, federelastische Klemmabschnitte (16a, 16b) einschließende Rastelement (13) steht mit einer sägezahnartigen Rastprofilierung (12) in Wirkverbindung, wobei zur Rückstellung des Rastsystems (11) das Rastelement (13) von außen durch eine Öffnung (14) im Gehäuse (10) verstellbar ist.

Description

Außenrastspannvorrichtung mit Rückstellung
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung mit einem rückstellbaren Rastsys- tem zum Spannen eines Zugmittels eines Zugmitteltriebs einer Brennkraftmaschine gemäß den oberbegriffsbildenden Merkmalen von Anspruch 1.
Spannvorrichtungen mit rückstellbaren Rastsystemen sind bekannt und werden insbesondere für als Steuerkettentriebe bezeichnete Zugmitteltriebe von Brenn- kraftmaschinen eingesetzt. Dabei bildet ein Gehäuse der Spannvorrichtung gemeinsam mit einem federkraftbeaufschlagten Spannkolben in der Kolbenbohrung des Gehäuses einen mit Hydraulikmittel gefüllten Druckraum. Das Rastsystem bzw. die Nachstelleinrichtung derartiger Spannvorrichtungen definiert eine Blockiereinrichtung, die ein Durchrutschen, ein zu tiefes Einfahren des Spannkolbens in das Gehäuse mittels eines Anschlags unterbindet. Andererseits ermöglicht das Rastsystem eine Nachstellung des Arbeitsbereiches von dem Spannkolben. Spannvorrichtungen mit Nachstelleinrichtungen zur Begrenzung der Einfahrbewegung eines Spannkolbens und einer gleichzeitigen Definition des freien Arbeitswegs des Spannkolbens sind in unterschiedlichen Kon- zepten und Ausführungsformen bekannt. Diese Lösungen besitzen vielfach einen relativ komplexen Aufbau und erfordern einen hohen Aufwand bezüglich der Abstimmung auf dessen Funktionen sowie eine individuelle Herstellung der notwendigen Komponenten. Die Spannvorrichtung mit einer Nachstelleinrichtung nach der DE 196 80 418 C1 umfasst einen Spannkolben mit mehreren axial zueinander beabstandeten umlaufenden Rastnuten. Eine den Rastnuten zugeordnete Rastspange greift mittels eines ringförmigen Abschnitts in die oberste Rastnut des Spannkolbens ein. Das Rastsystem schließt als Nachstellfunktion für die Rastspange an dem Gehäuse eine untere angefaste Anschlagfläche sowie einen in der stirnseitigen Ausnehmung des Gehäuses eingelassenen Anschlagring ein, die den Arbeitsbereich des Spannkolbens definieren. Bei einer Nachstellung des Arbeitsbereichs schlägt die Rastspange am oberen Anschlagring an. Dies erfolgt bei- spielsweise durch eine verschleißbedingte Längung des Zugmittels, bei der der weiter ausfahrende Spannkolben den ringförmigen Abschnitt der Rastspange radial aufspreizt und bei einer ausreichenden Ausfahrbewegung die Rastspange in die nächste Nut der Rastprofilierung verschiebt.
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine einfach aufgebaute, kostengünstig realisierbare Spannvorrichtung mit einem rückstellbaren Rastsystem vorzuschlagen, die einfach, bauraumoptimiert und leicht montierbar ausgeführt ist. Die Lösung dieser Problemstellung ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1. Die abhängigen, auf den Anspruch 1 rückbezogenen Ansprüche geben jeweils vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung wieder. Gemäß der Erfindung ist eine Spannvorrichtung vorgesehen, deren Rastsystem in dem Gehäuse integriert ist. Der Aufbau umfasst ein spangenartig ausgebildetes Rastelement mit voneinander abweichenden, federelastischen Klemmabschnitten, das durch eine lokale Öffnung in dem Gehäuse verstellbar ist. Das Rastelement umfasst aufspreizende Verriegelungslaschen mit unterschiedlich wirkenden Klemmabschnitten. Diese ermöglichen eine nahezu ungehinderte Ausfahrbewegung des Spannkolbens aus dem Gehäuse und unterbinden eine Einfahrbewegung in das Gehäuse. Vorteilhaft kann aufgrund des Aufbaus und der Anordnung des erfindungsgemäßen, mit der Spannvorrichtung in einer Wirkbeziehung stehenden Rastsystems aus jeder Position zurückgesetzt wer- den. Gegenüber bisherigen Konzepten, bei denen die Spannvorrichtung vor einer Rückstellung zunächst vollständig ausgefahren oder in eine Rücksetzposition gebracht werden muss, bietet das erfindungsgemäße Rastsystem eine vereinfachte Handhabung. Weiterhin kann mittels der äußeren Verstellung bzw. Betätigung des Rastelements ein kompaktes Rastsystem realisiert werden, das weitestgehend bauraumneutral in Spannsysteme integrierbar ist. Vorteilhaft kann die Rückstellung durch eine relativ kleine Öffnung in dem Gehäuse bzw. dem Motorcover erfolgen, so dass die Rastelementverstellung die Umgebungs- konstruktion der Spannvorrichtung nicht beeinflusst. Das rückstellbare Rastsystem der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung ermöglicht außerdem ein einfaches, vollständig zerstörungsfreies Einfahren des Spannkolbens. Ein in dieser Endstellung befindlicher, insbesondere lagefixierter Spannkolben erleichtert eine Montage oder Demontage sowie einen Transport der Spannvorrichtung.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Rastsystems umfasst ein als Rastblech ausgebildetes, den Spannkolben um mehr als 180° umschließendes, bogenförmiges Rastelement. Das segmentartig ausgeführte Rastelement, das zwei radial vorgespannte, federelastische Klemmabschnitte einschließt, gewährleis- tet mit den zugehörigen Verriegelungslaschen eine ungehinderte Nachstellung des Spannkolbens, beispielsweise als Ausgleich einer Zugmittellängung. Andererseits ermöglicht das erfindungsgemäße, einfach manuell bzw. händisch verstellbare Rastelement durch die Rücksetzlaschen eine wirksame Rückstellung des Spannkolbens. Vorzugsweise ist ein konstruktiver Aufbau des Rastelements vorgesehen, bei dem jedem freien Ende der zwei bogenförmigen Klemmabschnitte jeweils eine Rücksetzlasche zugeordnet ist, an die sich Verriegelungslaschen anschließen. Bevorzugt schließen sich umfangsseitig zwischen den Rücksetzlaschen mehrere, über den gesamten Teilumfang erstreckende Verriegelungslaschen an. Vor- teilhaft eignet sich ein Federblech als Werkstoff für das Rastelement, aus dem dieses weitestgehend spanlos formbar ist. Die Verriegelungslaschen und die Rücksetzlaschen weisen ein entgegen dem Gehäuseboden gespreiztes, V- förmiges, zwei Schenkel umfassendes Querschnittprofil auf. In einer Einbaulage sind die äußeren Schenkel der Laschen konzentrisch zu einer Längsachse des Spannkolbens ausgerichtet. Ein zweiter innerer, geneigter Schenkel der Verriegelungslaschen verrastet vorgespannt, formschlüssig in die komplementär ausgebildete Rastprofilierung des Spannkolbens. Abweichend dazu bildet der zweite innere, geneigte Schenkel der Rücksetzlaschen jeweils einen abgewinkelten Endabschnitt, der einen formschlüssigen Eingriff der Rücksetzla- sehen in das Sperrkolben-Rastprofil wirksam unterbindet. Diese Gestaltung der Rücksetzlaschen bewirkt, dass deren Funktion zunächst eine radiale Verstellung des Rastelements zur Aufhebung des formschlüssigen Eingriffs der Verriegelungslaschen erfordert. Anschließend sind die Klemmelemente des Rastelements ausschließlich über die Rücksetzlaschen an dem Rastprofil abgestützt, wobei der abgewinkelte Endabschnitt der Rücksetzlaschen eine ungehinderte Rückstellung, ein Einfahren des Spannkolbens ermöglicht. Als Rastprofilierung des Spannkolbens eignet sich insbesondere ein Sägezahnprofil mit mehreren axial beabstandeten, umlaufenden Rastrillen, in die die Verriegelungslaschen des Rastelements formschlüssig verrasten. Diese Profilierung gewährleistet ein wirksames Nachstellen von dem Arbeitsbereich des Spannkolbens und folglich die Sicherstellung einer ausreichenden Zugmittelspannung. Vorteilhaft ist das Rastelement verliergesichert in dem Gehäuse eingesetzt. Dazu ist die zur Verstellung des Rastelements bestimmte Ausnehmung, Öffnung oder der Einstich in dem Gehäuse weitestgehend auf die Größe einer Betätigungslasche des Rastelements beschränkt.
Eine Weiterbildung der Erfindung schließt eine Maßnahme ein, die ein nachteiliges Aufspreizen des Rastelements beim Einfahren des Spannkolbens verhindert. Dazu bildet das Gehäuse im Bereich der Ausnehmung einen radial nach innen gerichteten, mit dem Rastelement in Wirkverbindung stehenden Ansatz. Der bevorzugt innerhalb der Ausnehmung an dem zum Gehäuseboden ausgerichteten Endbereich angeordnete Ansatz ist so ausgelegt, dass die äußeren Schenkel beider Verriegelungslaschen unmittelbar an dem Ansatz abgestützt sind.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Schenkel der Verriegelungslaschen und der Rücksetzlaschen des Rastelements in einem Winkel zwischen 6° bis 30° gespreizte Schenkel ausgeführt sind.
Für die Spannvorrichtung, insbesondere für das Gehäuse, ist als bevorzugter Werkstoff Aluminium vorgesehen. Zur kostengünstigen Herstellung eignet sich Aluminium-Druckguss, nach dem Abguss des Gehäuses ist nur zur Herstellung einer Aufnahmebohrung für den Spannkolben eine spanende Bearbeitung erforderlich. Gleichzeitig kann bei dieser spanenden Bearbeitung eine lokale Aufnahme für das Rastelement und deren zugehörige Betätigungslasche ins Gehäuse eingebracht werden. Das Rastelement ist mit einem definierten Einbau- spiel in der Aufnahme des Gehäuses der Spanneinrichtung eingesetzt, das einerseits eine ungehinderte Funktion der Verriegelung des Rastelements sicherstellt und andererseits einen möglichen Verschleiß ausgleicht. Die vorzugsweise als Zahnprofil gestaltete Rastprofilierung des aus Stahl oder Aluminium hergestellten Spannkolbens kann kostengünstig mittels einer Drehbear- beitung hergestellt werden. Zur Stellwegbegrenzung des Spannkolbens schließt die Spannvorrichtung sowohl einen Ausfahranschlag als auch einen Einfahranschlag ein.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Be- Schreibung der Figuren, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in verschiedenen Zeichnungen darstellen, wobei die Erfindung nicht auf das abgebildete Ausführungsbeispiel beschränkt ist. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Spannvorrichtung mit rückstellbarem Rastsystem für einen Zugmit- teltrieb;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Spannvorrichtung;
Fig. 3 in einer ersten Perspektive das Rastelement als Einzelteil;
Fig. 4 in einer zweiten Perspektive das Rastelement als Einzelteil;
Fig. 5 das gelöste Rastsystem, bei dem die Rücksetzlaschen des Rastele- ments am Spannkolben abgestützt sind; und
Fig. 6 das eingerückte Rastsystem, bei dem die Verriegelungslaschen des Rastelements den Spannkolben umschließen.
Der in Fig. 1 gezeigte Zugmitteltrieb 1 für eine Brennkraftmaschine umfasst ein Antriebsrad 2, das mit einer nicht abgebildeten Kurbelwelle verbunden ist, und die Räder 3 und 4, die beispielsweise einem Generator und einem Klimakom- pressor der Brennkraftmaschine zugeordnet sind. Eine Antriebsverbindung stellt ein die Räder 2 bis 4 verbindendes Zugmittel 5 sicher. Zur Erzielung einer ausreichenden Vorspannung des Zugmittels 5 ist eine Spannvorrichtung 6 vorgesehen, die über eine Spannrolle 7 das Zugmittel 5 vorspannt. Bei anderen Ausführungsformen kann alternativ zu dem in Fig. 1 gezeigten Aggregatetrieb ein erfindungsgemäßer Zugmitteltrieb als Steuertrieb ausgeführt werden, der zum Antrieb von Nockenwellenrädern einer Brennkraftmaschine bestimmt ist oder für einen Ausgleichswellenantrieb eingesetzt wird. Die Spannvorrichtung 1 schließt ein Gehäuse 8 ein, in dem ein durch eine Druckfeder 9 beaufschlagter Spannkolben 10 längsverschiebbar ist. Die Spannvorrichtung 6 umfasst ein integriertes Rastsystem 11 , bestehend aus einer Rastprofilierung 12 des Spannkolbens 10 und einem im Gehäuse 8 eingesetzten Rastelement 13, dessen Betätigungslasche 15 durch eine Öffnung 14 des Gehäuses 8 geführt ist. Im Betriebszustand des Zugmitteltriebs 1 besteht ein Kräftegleichgewicht zwi- sehen der durch die Druckfeder 9 und dem Öldruck erzeugten Kraft und der gleichgroßen, entgegengesetzt wirkenden Reaktionskraft, die von dem Zugmittel 5 auf den Spannkolben 10 ausgeübt wird. Sobald sich eine Verlängerung des Zugmittels 5 einstellt und die von der Druckfeder 9 ausgeübte Kraft die entgegengesetzte Kraft des Zugmittels 5 übersteigt, wird das Zugmittel 5 nach- gespannt. Dabei verschiebt die Druckfeder 9 den Spannkolben 10 zum Zugmittel 5. Bei der sich einstellenden Relativbewegung zwischen dem bewegbaren Spannkolben 10 und dem ortsfesten Gehäuse 8 stellt sich gleichzeitig eine Verschiebung zwischen dem Rastelement 13 und der Rastprofilierung 12 ein, wobei das Rastelement 13 in einer der geänderten Position entsprechenden Ras- te der Rastprofilierung 12 verrastet.
Der in Fig. 2 gezeigte Längsschnitt durch das Gehäuse 8 verdeutlicht die Einbaulage von Verriegelungslaschen 17a, 17b der Klemmabschnitte 16a, 16b des Rastelements 13, die in den Fig. 3 bis Fig. 6 detailliert gezeigt sind. Die Verrie- gelungslaschen 17a, 17b schließen zwei miteinander verbundene, in einem Winkel von 6° bis 30° in Pfeilrichtung radial gespreizte Schenkel 18a, 18b ein, von denen der Schenkel 18a konzentrisch zu einer Längsachse des Gehäuses 8 verläuft und der weitere, zum Spannkolben 10 geneigte Schenkel 18b endsei- tig in die sägezahnartig ausgeführte Rastprofilierung 12 des Spannkolbens 10 eingreift. Das Rastelement 13 mit den Klemmabschnitten 16a, 16b, die zusätzlich weitere, in den Fig. 3 bis Fig. 6 gezeigte Rücksetzlaschen 19a, 19b einschließen, ist in einer Ausnehmung 20 des Gehäuses 8 eingepasst. In einer Sperr- oder Verriegelungsposition wird der Spannkolben 10 durch die Verriegelungslaschen 17a, 17b fixiert, die andererseits ein selbsttätiges Nachstellen des federbelasteten Spannkolbens 10 in Pfeilrichtung ermöglichen, um beispielsweise eine Längung des Zugmittels 5 auszugleichen. Zur mittelbaren oder unmittelbaren kraftschlüssigen Abstützung des Spannkolbens 10 an dem Zugmit- tel 5 ist eine Druckfeder 21 zwischen einem Gehäuseboden 22 und dem Spannkolben 10 eingesetzt.
Als Maßnahme, um ein Aufspreizen des Rastelements 13 beim Einfahren des Spannkolbens 10 zu verhindern, bildet das Gehäuse 8 im Bereich der Aus- nehmung 20 einen radial nach innen gerichteten, mit dem Rastelement 13 in Wirkverbindung stehenden Ansatz 26. Der Ansatz 26 ist innerhalb der Ausnehmung 20 an dem zum Gehäuseboden 22 ausgerichteten Endbereich vorgesehen und so gestaltete, dass die äußeren Schenkel 18a der Verriegelungslaschen 17a, 17b unmittelbar an dem Ansatz 26 abgestützt sind.
Die Fig. 3 und Fig. 4 zeigen das Rastelement 3 in zwei unterschiedlichen Perspektiven. Übereinstimmend schließen die radial vorgespannten Klemmabschnitte 16a, 16b des Rastelements 13 jeweils an den Endabschnitten 23 Rücksetzlaschen 19a, 19b ein, zwischen denen Verriegelungslaschen 17a, 17b an- geordnet sind. Abweichend zu den Verriegelungslaschen 17a, 17b ist der äußere Schenkel 25a der Rücksetzlaschen 19a, 19b im Vergleich zu den Schenkeln 18a der Verriegelungslaschen 17a, 17b kürzer ausgeführt. Außerdem bilden die inneren Schenkel 25b beider Rücksetzlaschen 19a, 19b einen abgewinkelten Endabschnitt 23, der bevorzugt ein Verrasten in der Rastprofilierung 12 des Spannkolbens 10 unterbindet und eine Rückstellung des Spannkolbens 10 ermöglicht. Die Schenkel 25a, 25b der Rücksetzlaschen 19a, 19b sind vorzugsweise in einem Winkel zwischen 6° bis 30° gespreizt angeordnet. Die Verriegelungslaschen 17a, 17b bilden außenseitig eine geschlossene Kontur 18a. Zur Erzielung einer verbesserten Elastizität und Schaffung einzelner Segmente sind die inneren Schenkel 18b der Verriegelungslaschen 17a, 17b durch Fugen 24 getrennt. In den Fig. 5 und Fig. 6 ist das Rastelement 13 in zwei unterschiedlichen Positionen abgebildet. In Fig. 5 ist das Rastsystem 1 1 in einer Position gezeigt, die eine Rückstellung ermöglicht. Dazu ist die Betätigungslasche 15 des Rastelementes 13 in Pfeilrichtung radial so weit verstellt, dass dessen Rücksetzlaschen 19a,19b der Klemmabschnitte 16a,16b ohne Eingriff in die Rastprofilie- rung 12 an dem Spannkolben 10 abgestützt sind. Die Fig. 6 zeigt das Rastsystem 11 in der verrasteten Position, in der die Verriegelungslaschen 17a, 17b der Klemmabschnitte 16a, 16b mit dem Spannkolben 10 zusammenwirken. Die Fig. 5 und Fig. 6 zeigen weiterhin den verliergesicherten Einbau des Rastelements 13 in dem Gehäuse 8, das durch eine weitestgehend auf die Betäti- gungslasche 15 des Rastelements 13 beschränkte Öffnung 14 zwischen den gezeigten Positionen verstellbar ist.
Bezugszeichen
1 Zugmitteltrieb
2 Antriebsrad
3 Rad
4 Rad
5 Zugmittel
6 Spannvorrichtung
7 Spannrolle
8 Gehäuse
9 Druckfeder
10 Spannkolben
11 Rastsystem
12 Rastprofilierung
13 Rastelement
14 Öffnung
15 Betätigungslasche
16a Klemmabschnitt
16b Klemmabschnitt
17a Verriegelungslasche
17b Verriegelungslasche
18a Schenkel
18b Schenkel
19a Rücksetzlasche
19b Rücksetzlasche
20 Ausnehmung
21 Druckfeder
22 Gehäuseboden
23 Endabschnitt
24 Fuge
25a Schenkel
25b Schenkel
26 Ansatz

Claims

Patentansprüche
Spannvorrichtung mit einem rückstellbaren Rastsystem (11 ) zum Spannen eines Zugmittels (5) eines Zugmitteltriebs (1 ) einer Brennkraftmaschine mit einem Gehäuse (8), in dem ein federkraftbeaufschlagter Spannkolben (10) verschiebbar geführt ist, wobei ein ein schrittweises Nachstellen des Arbeitsbereichs des Spannkolbens (10) ermöglichendes Rastsystem (1 1) ein Rastelement (13) und eine dem Spannkolben (10) zugehörige Rastprofilierung (12) umfasst, bei dem ein Rastelement (13) über zwei Klemmabschnitte (16a,16b) mit der Rastprofilierung (12) in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastsystem (11) innerhalb des Gehäuses (8) integriert ist und das spangenartig ausgebildete, federelastische Klemmabschnitte (16a, 16b) einschließende Rastelement (13) mit einer sägezahnartigen Rastprofilierung (12) in Wirkverbindung steht, und dass zur Rückstellung des Rastsystems (11) das Rastelement (13) von außen durch eine Öffnung (14) des Gehäuses (10) verstellbar ist.
Spannvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein als Rastblech ausgebildetes, den Spannkolben (10) um mehr als 180° umschließendes bogenförmiges Rastelement (13) eingesetzt ist und das beide freien Enden der Klemmabschnitte (16a, 16b) jeweils eine Rücksetzlasche (19a, 19b) aufweisen, an die sich Verriegelungslaschen (17a,17b) anschließen.
Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (13) aus einem Federblech geformt ist, wobei die Verriegelungslaschen (17a,17b) und die Rücksetzlaschen (19a,19b) jeweils zwei entgegen einem Gehäuseboden (22) gespreizte, V-förmige Schenkel (18a,18b; 25a,25b) bilden.
Spannvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Einbaulage ein äußerer Schenkel (18a,25a) der Verriegelungsla- sehe (17a,17b) und der Rücksetzlasche (19a,19b) konzentrisch zu einer Längsachse des Spannkolbens (10) ausgerichtet sind, wobei ein innerer, geneigter Schenkel (18b) der Verriegelungslasche (17a,17b) in die komplementär ausgebildete Rastprofilierung (12) des Spannkolbens (10) eingreift und der innere, geneigte Schenkel (25b) der Rücksetzlasche (19a,19b) einen abgewinkelten, einen formschlüssigen Eingriff in die Rastprofilierung (12) unterbindenden Endabschnitt (23) aufweist.
Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Rastprofilierung (12) des Spannkolbens (10) ein Sägezahnprofil mit mehreren axial beabstandeten, umlaufenden, mit den Verriegelungslaschen (17a, 17b) des Rastelements (13) zusammenwirkenden Rastrillen vorgesehen ist.
Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (13) in einer Ausnehmung (20) des Gehäuses (8) eingesetzt und eine Betätigungslasche (15) des Rastelements (13) durch eine Öffnung (14) des Gehäuses (8) verliergesichert geführt ist.
Spannvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (20) einen radial nach innen gerichteten, mit dem Rastelement (13) zusammenwirkenden Ansatz (26) einschließt.
Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungslaschen (17a, 17b) und die Rücksetzlaschen (19a, 19b) des Rastelements (13) in einem Winkel zwischen 6° bis 30° gespreizte Schenkel (18a, 18b; 25a, 25b) einschließen.
Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Gehäuse (8) der Spannvorrichtung (6) aus Aluminium hergestellt ist. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für den Spannkolben (10) der Spannvorrichtung (6) sowohl ein Ausfahranschlag als auch ein Einfahranschlag vorgesehen ist.
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