Testgerät und Verfahren zum Protokoll-Testen mit einer
Spielkartenmetapher Die Erfindung betrifft ein Testgerät, insbesondere einen Protokolltester, und ein Verfahren zum Protokoll-Testen, bevorzugt von Mobilfunksystemen.
Mithilfe von Netzwerk-Simulatoren ist es möglich,
Signalisierungsabläufe zwischen Mobilfunknetzen und
Mobilfunkgeräten zu emulieren. Dabei werden zwischen
Netzwerk-Simulator und Mobilfunkgerät standardisierte Nachrichten ausgetauscht, so wie sie im realen
Mobilfunknetz ablaufen würden. Ziel dabei ist es, dem Mobilfunkgerätehersteller eine Möglichkeit zu geben, die Implementierung des Protokollstandards (z.B. LTE-UMTS-GSM) für unterschiedliche Schichten des Mobilfunkprotokolls auf Seiten des Endgeräts zu testen. Die Erstellung solcher Signalisierungsabläufe, bzw. Testszenarien kann dabei jedoch sehr komplex werden und bedarf seitens der
testenden Person spezieller Kenntnisse. Um
Protokollabläufe auf einem Protokolltester zu simulieren, werden Testfälle von Mobilfunkgremien (z.B. 3 GPP)
vorgeschlagen und spezifiziert (sogenannte „conformance test cases") oder der Benutzer kann eigens dafür
inszenierte Szenarien am Gerät selbst implementieren.
Hierfür gibt es herkömmlicherweise unterschiedliche
Schnittstellen und Programmiersprachen, bei sämtlichen Anwendungsfällen benötigt der Benutzer jedoch tiefgehende Kenntnisse bezüglich des Mobilfunkprotokolls und der jeweils eingesetzten Schnittstelle.
So zeigt die deutsche Offenlegungsschrift DE 10 2008 010 299 AI ein Vorrichtung und ein Verfahren zum Testen eines Mobilfunkgeräts. Dabei wird eine Abfolge von Befehlen vorab programmiert. Mit dieser Befehlsabfolge wird das Messobjekt - hier ein Mobiltelefon - beaufschlagt. Das dort gezeigte Verfahren und die dort gezeigte Vorrichtung erfordern jedoch ein hohes Maß an Kenntnissen bzgl. des eingesetzten Protokolls und bzgl. der Programmierung von Testszenarien.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Testgerät und ein Verfahren zu schaffen, welche eine zuverlässige und einfache Erstellung von Testabläufen bei nur geringen notwendigen Nutzerkenntnissen ermöglichen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß für das Testgerät durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 und für das Verfahren durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 10 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der hierauf rückbezogenen Unteransprüche.
Ein erfindungsgemäßes Testgerät dient der Vermessung eines Messobjekts. Es verfügt über eine Steuereinrichtung, eine Anzeigeeinrichtung und eine Bedienvorrichtung. Die
Steuereinrichtung ist ausgebildet, um eine gegenseitige Signalisierung bestehend aus Signalisierungsabschnitten mit dem Messobjekt durchzuführen. Die Steuereinrichtung beinhaltet weiterhin eine Kartengenerierungseinrichtung zur Erzeugung von Karten, zur Anzeige mittels der
Anzeigeeinrichtung. Die Karten entsprechen dabei jeweils einem bestimmten Signalisierungsabschnitt .
Die Kartengenerierungseinrichtung ist bevorzugt
ausgebildet, um veranlasst durch eine Nutzereingabe mittels der Bedienvorrichtung Karten in einer von einem Nutzer vorgegebenen Reihenfolge auf der Anzeigeeinrichtung zu platzieren und so eine Reihenfolge der
Signalisierungsabschnitte der durchzuführenden
Signalisierung festzulegen. So kann ein Nutzer ohne weitreichende Kenntnisse bzgl. des eingesetzten Protokolls und bzgl. der Programmierung von Testszenarien eine
Signalisierungsreihenfolge festlegen.
Vorzugsweise ist die Kartengenerierungseinrichtung
weiterhin ausgebildet, um die Karten derart auf der
Anzeigeeinrichtung anzuzeigen, dass zulässige
Verknüpfungsmöglichkeiten der Karten gekennzeichnet sind. Zulässige Verknüpfungsmöglichkeiten der Karten sind besonders bevorzugt mittels farbigen Flächen und/oder schattierten Flächen und/oder Symbolen gekennzeichnet. Bevorzugt entsprechen die zulässigen
Verknüpfungsmöglichkeiten der Karten zulässigen
Signalisierungsreihenfolgen innerhalb eines
Kommunikationsprotokolls. So kann eine weitere Reduktion der notwendigen Kenntnisse bzgl. des einsetzten Protokolls erreicht werden.
Die Steuereinrichtung beinhaltet bevorzugt weiterhin eine Prüfeinrichtung, welche ausgebildet ist,
um zu prüfen, ob von dem Benutzer festgelegte
Verknüpfungen von Karten, welche Abfolgen von
Signalisierungsabschnitten entsprechen, gemäß dem
Kommunikationsprotokoll zulässig sind, und
um dies mittels der Anzeigeeinrichtung anzuzeigen. So ist eine weitere Reduktion der Anforderungen an den Nutzer möglich . Die Steuereinrichtung beinhaltet vorzugsweise weiterhin eine Kartenmodifikationseinrichtung, welche ausgebildet ist, um veranlasst durch eine Nutzereingabe mittels der Bedienvorrichtung die Signalisierungsabschnitte der Karten zu modifizieren. So ist eine große Flexibilität der einstellbaren Signalisierungsabfolgen möglich.
Die Steuereinrichtung weist bevorzugt weiterhin eine
Zustandsüberwachungseinrichtung auf, welche ausgebildet ist, um einen geplanten Protokoll-Zustand des Messobjekts während einer Festlegung der Verknüpfung der Karten zu überwachen und auf der Anzeigeeinrichtung anzuzeigen, und/oder um einen Protokoll-Zustand des Messobjekts während einer Durchführung von Messungen zu überwachen und auf der Anzeigeeinrichtung anzuzeigen. So wird eine zusätzliche Reduktion der Anforderungen an die Kenntnisse des Nutzers erreicht.
Die Steuereinrichtung weist bevorzugt weiterhin eine
Transitionseinrichtung auf, welche ausgebildet ist, um bei Auswahl eines bestimmten Protokoll-Zustands Karten mittels der Anzeigeeinrichtung anzuzeigen, welche
Signalisierungsabschnitten entsprechen, welche das
Messobjekt von einem innerhalb der durchzuführenden
Signalisierung gegenwärtigen Protokoll-Zustand in den bestimmten Protokoll-Zustand überführen. Die
Transitionseinrichtung ist bevorzugt ausgebildet, um einzelne Karten mittels der Anzeigeeinrichtung anzuzeigen, welche Signalisierungsabschnitten entsprechen, welche das
Messobjekt von dem gegenwärtigen Protokoll-Zustand direkt zu dem bestimmten Protokoll-Zustand überführen, wenn eine direkte Überführung gemäß dem Kommunikationsprotokoll zulässig ist, und um Serien von Karten mittels der
Anzeigeeinrichtung anzuzeigen, welche
Signalisierungsabschnitten entsprechen, welche das
Messobjekt von dem gegenwärtigen Protokoll-Zustand über zumindest einen Zwischenzustand zu dem bestimmten
Protokoll-Zustand zu überführen, wenn eine direkte
Überführung gemäß dem Kommunikationsprotokoll nicht zulässig ist. So kann der Nutzer völlig ohne Kenntnisse, das eingesetzte Protokoll betreffend zulässige
Signalisierungsabfolgen programmieren .
Ein erfindungsgemäßes Verfahren dient der Vermessung eines Messobjekts. Eine gegenseitige Signalisierung bestehend aus Signalisierungsabschnitten wird mit dem Messobjekt durchgeführt. Karten werden zur Anzeige erzeugt. Die
Karten entsprechen dabei jeweils einem bestimmten
Signalisierungsabschnitt . Veranlasst durch eine
Nutzereingabe werden Karten in einer von einem Nutzer vorgegebenen Reihenfolge platziert. So wird eine
Reihenfolge der Signalisierungsabschnitte der
durchzuführenden Signalisierung festgelegt. So kann ein Nutzer ohne weitreichende Kenntnisse bzgl. des
eingesetzten Protokolls und bzgl. der Programmierung von Testszenarien eine Signalisierungsreihenfolge festlegen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung, in der ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, beispielhaft beschrieben. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Testgeräts in einer Übersichtsdarstellung;
Fig. 2 das Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Testgeräts in einer Detailansicht;
Fig. 3 eine erste Ansicht der Anzeigeeinrichtung des
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Testgeräts ;
Fig. 4 eine zweite Ansicht der Anzeigeeinrichtung des
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Testgeräts ; Fig. 5 eine dritte Ansicht der Anzeigeeinrichtung des
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Testgeräts ;
Fig. 6a eine Detailansicht einer ersten Karte zur
Verwendung durch das Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Testgeräts;
Fig. 6b eine Detailansicht einer zweiten Karte zur
Verwendung durch das Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Testgeräts;
Fig. 6C eine Detailansicht einer dritte Karte zur
Verwendung durch das Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Testgeräts;
Fig. 7 ein erstes Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Verfahrens;
Fig. 8 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Verfahrens, und
Fig. 9 ein drittes Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Verfahrens .
Zunächst wird anhand der Fig. 1 der generelle Aufbau und die generelle Funktionsweise eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Testgeräts veranschaulicht. Mittels Fig. 2 wird anschließend auf den genauen Aufbau des
Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung eingegangen. Anschließend wird anhand von Fig. 3-5 im Detail die Funktionsweise eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Testgeräts und des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt. Anschließend wird anhand von Fig. 7-9 weiter auf die Funktionsweise verschiedener
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Verfahrens eingegangen. Identische Elemente wurden in ähnlichen
Abbildungen zum Teil nicht wiederholt dargestellt und beschrieben .
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Testgeräts 10 dargestellt. Das Testgerät 10 beinhaltet dabei eine Anzeigeeinrichtung 11, eine
Steuereinrichtung 12, eine Hochfrequenzeinrichtung 13 und eine Bedienvorrichtung 14. Mit dem Testgerät 10 verbunden ist ein Messobjekt 15 - hier ein Mobilfunkgerät. Die
Anzeigeeinrichtung 11 ist dabei mit der Steuereinrichtung 12 verbunden. Die Hochfrequenzeinrichtung 13 ist dabei ebenfalls mit der Steuereinrichtung 12 verbunden. Darüber hinaus ist auch die Bedienvorrichtung 14 mit der
Steuereinrichtung 12 verbunden. Das Messobjekt 15 ist mit der Hochfrequenzeinrichtung 13 verbunden.
Mittels der Bedienvorrichtung 14 erstellt der Nutzer
Abläufe von Signalisierungen, welche von der
Steuereinrichtung 12 aufgezeichnet und auf der
Anzeigeeinrichtung 11 dargestellt werden. Hierzu platziert der Nutzer unter Zuhilfenahme der Bedienvorrichtung 14 Karten, welche Signalisierungsabschnitten auf der
Anzeigeeinrichtung 11 entsprechen und legt so deren
Reihenfolge fest. Die Signalisierung kann dabei
unidirektional von dem Testgerät 10 zu dem Messobjekt 15 oder von dem Messobjekt 15 zu dem Testgerät 10 gerichtet sein. Alternativ sind auch bidirektionale Signalisierungen möglich . Sobald die Signalisierung festgelegt wurde, kann der
Benutzer sie durch Auswahl mit der Bedienvorrichtung 14 als Messung durchführen lassen. Die Resultate der Messung werden dabei erneut von dem Testgerät 10 aufgezeichnet. Auf den genauen Ablauf der Festlegung der Signalisierung wird dabei anhand Fig. 3-9 eingegangen.
In Fig. 2 ist eine Detailansicht des Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Testgeräts aus Fig. 1 gezeigt. Hier dargestellt ist lediglich die Steuereinrichtung 12 aus Fig. 1. Die Steuereinrichtung 12 beinhaltet dabei eine Verarbeitungseinrichtung 24, welche mit einer Anzeige- Steuereinrichtung 20, einer Kartenmodifikationseinrichtung 21, einer Prüfeinrichtung 22, einer
Kartengenerierungseinrichtung 23, einer
Zustandsüberwachungseinrichtung 25 und einer
Transitionseinrichtung 26 verbunden ist. Sämtliche der Teilbestandteile der Steuereinrichtung 12 aus Fig. 1
können dabei durch einen Multifunktionsprozessor
realisiert sein.
Die Verarbeitungseinrichtung 24 steuert dabei die
Funktionen der übrigen Einrichtungen 20, 21, 22, 23, 25 und 26. Die Anzeige-Steuereinrichtung 20 dient dabei der Ansteuerung der Anzeigeeinrichtung 11 aus Fig. 1. Die Kartengenerierungseinrichtung 23 dient dabei der Erzeugung von Karten zur Darstellung auf der Anzeigeeinrichtung 11. Eine Karte entspricht dabei einem bestimmten
Signalisierungsabschnitt . Es kann sich dabei lediglich um eine einzelne Nachricht oder eine Folge von Nachrichten handeln. Es ist auch denkbar, dass eine einzelne Karte mehrere Signalisierungsabläufe, welche an Bedienungen geknüpft sind, darstellt. Auch können Karten lediglich Anweisungen an den Nutzer beinhalten, welche er im Laufe der Messung befolgen muss, um z.B. das Messobjekt in bestimmte Zustände zu versetzen.
Die Kartengenerierungseinrichtung 23 zeigt dabei
zusätzlich jeweils auf der Karte an, wie diese mit anderen Karten verknüpft werden kann. Hierauf wird anhand von Fig. 3 - 6c näher eingegangen. Die Kartenmodifikationseinrichtung 21 dient der
Modifikation des Signalisierungsabschnitts , welcher einer Karte entspricht. Nach Auswahl der zu modifizierenden Karte durch den Nutzer mittels der Bedienvorrichtung 14 aus Fig. 1 wird auf der Anzeigeeinrichtung 11 durch die Anzeige-Steuereinrichtung 20 der jeweilige
Signalisierungsabschnitt dargestellt. Dabei wird jede einzelne zu übertragende Nachricht angezeigt. Durch
Auswahl einzelner Nachrichten mittels der
Bedienvorrichtung kann der Nutzer die Inhalte der
Nachrichten verändern. Ebenso kann er durch Verschieben der Nachrichten deren Reihenfolge manipulieren. Auch ein Löschen oder Hinzufügen von Nachrichten ist hier denkbar.
Die Prüfeinrichtung 22 dient der Überprüfung, ob vom
Benutzer festgelegte Verknüpfungen von Karten, welche Abfolgen von Signalisierungsabschnitten entsprechen, gemäß einem eingesetzten Kommunikationsprotokoll zulässig sind. Wird eine zulässige Verknüpfung ermittelt, wird dies mittels der Anzeige-Steuereinrichtung 20 auf der
Anzeigeeinrichtung 11 dargestellt. Auch eine unzulässige Verknüpfung wird hervorgehoben auf der Anzeigeeinrichtung 11 angezeigt.
Die Zustandsüberwachungseinrichtung 25 dient dabei einer Überwachung des jeweiligen Zustands des Messobjekts 15 aus Fig. 1 während der Durchführung einer Messung bzw. der Überwachung eines geplanten Protokoll-Zustands des
Messobjekts während der Erstellung eines
Signalisierungsablaufes . Die
Zustandsüberwachungseinrichtung verfügt hierzu über
Kenntnisse bezüglich des eingesetzten Protokolls.
Sämtliche mögliche Protokoll-Zustände können durch die Zustandsüberwachungseinrichtung erfasst werden. Während einer Messung überwacht die
Zustandsüberwachungseinrichtung somit dauerhaft den
Protokoll-Zustand des Messobjekts 15. Während der
Erstellung einer Signalisierung durch Aneinanderfügen von Karten, welche den einzelnen Signalisierungsabschnitten entsprechen, zeigt die Zustandsüberwachungseinrichtung 25 mittels der Anzeige-Steuereinrichtung 20 auf der
Anzeigeeinrichtung 11 stets den Protokoll-Zustand des
Messobjekts im jeweiligen Moment der geplanten
Signalisierungsabfolge an.
Insbesondere bei Auswahl einer Karte aus einer bereits festgelegten Signalisierungsreihenfolge ermittelt die
Zustandsüberwachungseinrichtung 25 den geplanten Zustand des Messobjekts 15 in diesem Moment der Signalisierung und zeigt den Protokoll-Zustand somit auf der
Anzeigeeinrichtung 11 an.
Die Transitionseinrichtung 26 dient weiterhin der
Ermittlung von möglichen Signalisierungsabfolgen, um von einem gegenwärtigen Protokoll-Zustand des Messobjekts bzw. einem gegenwärtigen geplanten Protokoll-Zustand des
Messobjekts zu einem bestimmten Zeitpunkts während der Signalisierungsabfolge zu einem gewünschten Protokoll- Zustand des Messobjekts zu gelangen. Hierzu verfügt auch die Transitionseinrichtung 26 über Kenntnisse bezüglich des eingesetzten Protokolls. Sobald der gewünschte
Protokoll-Zustand durch den Nutzer mittels der
Bedienvorrichtung 14 angewählt wird, ermittelt die
Transitionseinrichtung 26, mittels welcher Karten, welche Signalisierungsabschnitten entsprechen, dieser gewünschte Protokoll-Zustand erreicht werden kann. Falls der
gewünschte Protokoll-Zustand mittels eines direkten
Zustands-Übergangs erreicht werden kann so zeigt die
Transitionseinrichtung 26 lediglich Karten an, welche diesen direkten Zustandsübergang ermöglichen. Kann jedoch der gewünschte Protokoll-Zustand lediglich über
Zwischenzustände erreicht werden, so zeigt die
Transitionseinrichtung 26 Serien von Karten an, mittels welcher der gewünschte Protokoll-Zustand erreicht werden kann .
In Fig. 3 ist eine erste Ansicht der Anzeigeeinrichtung 11 aus Fig. 1 während des Betriebs des Testgeräts 10
dargestellt. Eine Menüleiste 30 zeigt mehrere
Schaltflächen zur Durchführung von Einstellungen mittels der Bedienvorrichtung 14 aus Fig. 1. Die Schaltfläche „Datei" dient dabei dem Speichern und Öffnen von
Signalisierungsabfolgen . Insbesondere können bereits vorgefertigte Signalisierungsabfolgen mit dem Testgerät ausgeliefert werden. Die Schaltfläche „Bearbeiten" dient der Auswahl unterschiedlicher Bearbeitungszustände. So kann zwischen dem in Fig. 5 dargestellten
Bearbeitungszustand, welcher eine Auswahl aus sämtlichen verfügbaren Karten ermöglicht und der Bearbeitung
einzelner Karten wie in Fig. 3 oder 4 dargestellt
umgestellt werden. Die Schaltfläche „Werkzeuge" ermöglicht wiederum die Auswahl unterschiedlicher
Bearbeitungswerkzeuge. So könnte z.B. zwischen einem
Auswahlwerkzeug und einem Löschen-Werkzeug unterschieden werden. Die Schalfläche „Hilfe" ermöglicht eine
Einblendung von Anleitungstexten.
In einem ersten Fenster 31 sind verschiedene Protokoll- Zustände 34a, 35, 36, 37a, 38, 39 innerhalb des
eingesetzten Protokolls dargestellt. In einem zweiten
Fenster 32 ist eine Signalisierung durch eine Abfolge von Karten 40, 41, 42a, 43, 44, 45, 46, 47a, 48 und 49 dargestellt. Der Ablauf der Signalisierung erfolgt dabei von links oben nach rechts unten. In einem dritten Fenster 33a sind Parameter einer gerade ausgewählten Karte 42a dargestellt .
Die Karten 40-49 sind dabei jeweils mit einem Namen beschriftet. Die Beschriftung erfolgt hier auf allen vier Seiten, damit auch bei Verdeckung der Karten, wie z.B. bei Karten 44-49 gezeigt, stets erkennbar ist, um welche Karte es sich handelt. Die Namen sind dabei für die Funktion der Karte in der Signalisierungsabfolge aussagekräftig.
Darüber hinaus ist eine Darstellung von Symbolen zur
Anzeige des Inhalts der Karte denkbar. Die Karten 40-49 können dabei zusätzlich farbig oder in Graustufen oder mit Schattierungen dargestellt sein, um Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen den Karten anzuzeigen. So ist beispielsweise die Karte 47a zweigeteilt
dargestellt. Der obere linke Teil verfügt über keine
Schraffierung, während der untere rechte Teil über eine
Schraffierung verfügt. Verfügt eine Karte 40-49 hier über keine Schraffierung, so bedeutet dies, dass sie in jeder beliebigen Reihenfolge, d.h. nach jeder beliebigen Karte und vor jeder beliebigen Karte platziert werden kann und somit nicht an einem bestimmten Protokoll-Zustand 34a, 39 gebunden ist. Verfügt eine Karte 40-49 jedoch über eine Schraffierung auf einer Seite, so bedeutet dies, dass sie in Richtung dieser Seite nur mit einer weiteren Karte mit identischer Schraffierung oder ohne Schraffierung
verbunden werden kann. Die Karte 47a kann somit nach jeder beliebigen Karte in der Reihenfolge platziert werden. Nach der Karte 47a können jedoch nur Karten platziert werden, welche über eine identische Schraffierung verfügen oder über keine Schraffierung verfügen.
Die vom rechten unteren Teil der Karte 47a gezeigte
Schraffierung ist erneut in dem ersten Fenster 31 in dem Protokoll-Zustand 37a dargestellt. Dies zeigt an, dass die
Karte 47a das Messobjekt von einem beliebigen Protokoll- Zustand in den Protokoll-Zustand 37a überführt.
In der hier gezeigten Ansicht ist die Karte 42a durch den Nutzer ausgewählt worden. Dies wird durch hervorgehobene Darstellung der Karte 42a angezeigt. Nach Auswahl dieser Karte 42a ermittelt die Steuereinrichtung 12 aus Fig. 1, genauer gesagt, die Zustandsüberwachungseinrichtung 25, in welchen Protokoll-Zustand 34a-39 die Karte 42a das
Messobjekt versetzt. In diesem Fall verbleibt das
Messobjekt im Zustand 34a.
Der Protokoll-Zustand 34a entspricht dabei einem nicht im Mobilfunknetz registrierten Mobilfunkgerät. Der Protokoll- Zustand 35 entspricht einer Verbindungsaufnahme auf ISMI- Basis. Der Protokoll-Zustand 36 entspricht dabei einem abwartenden Zustand ohne dedizierte Verbindung. Der
Protokoll-Zustand 37a entspricht dabei einer aktiven
Verbindung zwischen dem Mobilfunkgerät und dem Netzwerk. Der Protokoll-Zustand 38 entspricht dabei einem
abwartenden Zustand jedoch bei einer dedizierten
Verbindung. Der Protokoll-Zustand 39 entspricht dabei einer aktiven Verbindung mit dedizierter Verbindung. Die Karten 40-43 bilden dabei eine
Signalisierungspräambel . Diese wird für den
Verbindungsaufbau benötigt. Die Karte 40 entspricht dabei dem Start der Signalisierung. Die Karte 41 beinhaltet die zum Aufbau einer UDC-Verbindung notwendigen Nachrichten. Die Karte 42a beinhaltet dabei die zum Aufbau einer
Verbindung notwendigen Nachrichten. Die Karte 43 dient dabei dem Austausch von Sicherheitsnachrichten. Die Karte 44 weist den Nutzer an, das Messobjekt zu deaktivieren.
Die Karte 45 aktiviert eine emulierte Basisstation und bringt sie in einen Bereit-Zustand . Die Karte 46
instruiert den Nutzer, das Messobjekt zu aktivieren. Die Karte 47a beinhaltet die Signalisierung zum Aufbau der Registrierung des Messobjekts in der emulierten
Basisstation. Die Karte 48 weist den Nutzer dazu an, bestimmte Eingaben am Messobjekt zu tätigen. Die Karte 48 beendet den Messablauf. In Fig. 4 ist eine zweite Anzeige der Anzeigeeinrichtung 11 des Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Testgeräts dargestellt. Hier wurde durch den Nutzer die Karte 47b ausgewählt. Dies ist durch die hervorgehobene Darstellung der Karte 47b dargestellt. Anschließend erfolgte hier eine Auswahl des Protokoll-Zustands 37b. Dies führt dazu, dass die Transitionseinrichtung 26 aus Fig. 2 sämtliche mögliche Karten 50 anzeigt, welche zur Erreichung des Protokoll-Zustands 37b ausgehend von dem gegenwärtigen Protokoll-Zustand 37b des Messobjekts führen. Die Karte 47b hat das Messobjekt, wie bereits anhand von Fig. 3 dargestellt, bereits in den Protokoll- Zustand 37b überführt. D.h. die Karten 50, welche das Messobjekt in den Protokoll-Zustand 37b überführen, führen lediglich zu einer Beibehaltung des Protokoll-Zustands 37b. Die Karten 50 sind dabei stark verkleinert innerhalb des ersten Fensters 31 innerhalb des Protokoll-Zustands 37b dargestellt. Hier wird insbesondere deutlich, dass die Schrift auf den Karten 50 nicht zuverlässig lesbar ist. Um diesem Problem zu begegnen, können innerhalb der Karten zusätzlich einfach erkennbare Symbole, welche den Inhalt der jeweiligen Karte anzeigen, dargestellt werden. Es ist dann nicht notwendig, dass der Text auf den Karten 50
ausreichend groß dargestellt wird, um lesbar zu sein. Auf den Text kann auch völlig verzichtet werden.
Wird nun eine der Karten 50 ausgewählt, so wird sie automatisch innerhalb der Signalisierungsreihenfolge nach der ausgewählten Karte 47b platziert. Sobald eine neue Karte in der Signalisierungsreihenfolge platziert wird, überprüft die Prüfungseinrichtung 22, ob so eine innerhalb des Protokolls zulässige Signalisierungsabfolge gewählt wurde. Das Ergebnis dieser Prüfung wird nach dem
Platzieren der Karte 50 auf der Anzeigeeinrichtung 11 dargestellt .
Ebenfalls ist hier erkennbar, dass in dem dritten Fenster 33b ein genauer Signalisierungsablauf der Karte 47b dargestellt wird. Sobald die Karte 47b aktiviert wird, kann durch weitere Nutzerauswahl der genaue Inhalt der Signalisierung angezeigt werden. Werden nun einzelne
Nachrichten innerhalb dieser Signalisierung zwischen dem Messobjekt und dem Netzwerk ausgewählt, so kann mittels der Kartenmodifikationseinrichtung 21 aus Fig. 2 der Ablauf der Signalisierung innerhalb der ausgewählten Karte modifiziert werden. In Fig. 5 ist eine weitere Ansicht der Anzeigeeinrichtung 11 des Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Testgeräts dargestellt. Hier sind für sämtliche
Protokollzustände 34c, 35c, 36c, 37c, 38c und 39c die Karten angezeigt, welche das Messobjekt aus dem jeweiligen Zustand wegführen, bzw. den Zustand beibehalten. Diese Ansicht wird gewählt, um eine ursprüngliche Abfolge der Karten festzulegen. So können nacheinander die Karten zu einer Signalisierungsabfolge zusammengestellt werden.
Neben einer Transition zwischen verschiedenen Protokoll- Zuständen innerhalb eines abgeschlossenen Protokolls können außerdem auch Protokoll-Zustände innerhalb von verschiedenen Protokollen betrachtet werden. Dies ist z.B. relevant, wenn eine Übergabe einer Verbindung des
Messobjekts von einer GSM-Basisstation zu einer UMTS- Basisstation getestet werden soll. In diesem Fall werden die Zustände des Messobjekts in beiden Protokollen
nebeneinander innerhalb des ersten Fensters 31
dargestellt. D.h. das Messobjekt kann dann über einen Protokoll-zustand innerhalb des GSM-Protokolls und über einen getrennten Protokoll-Zustand innerhalb des UMTS- Protokolls verfügen. Eine Karte kann dann gleichzeitig einen Zustandsübergang innerhalb beider Protokolle
auslösen. Dies wird auf der Karte dann entsprechend dargestellt. Z.B. ist die Karte dann in vier Bereiche unterschiedlicher Farbe geteilt, welche die
Ausgangszustände und Zielzustände in beiden Protokollen anzeigen.
In Fig. 6a ist eine erste von dem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung darzustellende Karte 60 dargestellt. Die Karte 60 weist zentral ein zweigeteiltes Symbol 61 auf. Darüber hinaus weist sie eine Beschriftung 62 an ihren vier Seiten auf. Darüber hinaus ist das Symbol 61 erneut als Symbole 63-66 in den vier Ecken der Karte 60 dargestellt. Die Zweiteilung der Symbole 61-66 zeigt hier den Zustandsübergang, welcher durch die Karte ausgelöst wird, an. Die Karte 60 vollführt hier jedoch keinen
Zustandsübergang. D.h. beide Seiten der Symbole 61, 63-66 sind weiß.
In Fig. 6b ist eine zweite Karte 70 dargestellt. Diese Karte 70 dient der Registrierung eines Mobilfunkgeräts im Netzwerk. Auch hier verfügt die Karte 70 über eine
Beschriftung 72 an ihren vier Seiten, ein zentrales zweigeteiltes Symbol 71 und eine Wiederholung des Symbols 71 in den vier Ecken als Symbole 73-76. Das zweigeteilte Symbol 71 zeigt dabei an, dass die Karte 70 aus jedem beliebigen Zustand in einen bestimmten, durch die
Schraffierung des rechten unteren Teils des Symbols 71 angezeigten Zustand führt. Somit kann die Karte 70 nach jeder beliebigen Karte angeordnet werden. Nach der Karte 70 können jedoch nur Karten angeordnet werden, welche keine Schraffierung oder die identische Schraffierung wie das Symbol 71 der Karte 70 zeigen.
Eine solche Karte ist in Fig. 6c dargestellt. Die Karte 80 weist erneut ein zentrales zweigeteiltes Symbol 81 und Wiederholungen dieses zentralen Symbols in den vier Ecken als Symbole 83 bis 86 auf. Zusätzlich weist sie eine
Beschriftung 82 auf ihren vier Seiten auf. Diese Karte 80 dient der Aktivierung der Basisstation. Die Schraffierung des zentralen Symbols 81 deutet dabei an, dass die Karte 80 lediglich nach Karten ohne Schraffierung bzw. mit identischer Schraffierung platziert werden kann. Darüber hinaus zeigt der weiße rechte untere Teil des zentralen Symbols 81 an, dass nach dieser Karte 80 jede beliebige andere Karte angeordnet werden kann.
Neben einer Darstellung mittels Schraffierungen wie anhand der Fig. 6a-6c gezeigt, kann auch eine farbige Darstellung oder eine Darstellung in Form von anderen Mustern gewählt werden. Auch muss die Darstellung nicht in Form eines zentralen Symbols und vier kleinerer Wiederholungen in den
Ecken der Karte erfolgen. So ist auch denkbar, die gesamte Karte zur Darstellung des Zustandsüberganges , welcher durch die Karte ausgelöst wird zu nutzen. Hierzu ist es z.B. denkbar, die gesamte Karte zu halbieren und in der ersten Hälfte den Ursprungszustand und in der zweiten
Hälfte den Zielzustand darzustellen. Auch ein Farbverlauf von der ersten Hälfte zu der zweiten Hälfte der Karte ist so denkbar. Ebenso ist auch ein Muster-Verlauf auf der Länge oder Breite der Karte oder diagonal denkbar. Darüber hinaus könnte z.B. auf der Karte eine Kurzzusammenfassung der beinhalteten Signalisierung dargestellt sein.
Fig. 7 zeigt ein Flussdiagramm eines ersten
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens. In einem ersten Schritt 90 werden sämtliche mögliche Karten innerhalb des gegenwärtigen Protokolls angezeigt. Dies entspricht der Darstellung aus Fig. 5. In einen zweiten Schritt 91 erfolgt eine Auswahl einer der dargestellten Karten durch den Nutzer.
Nach der Auswahl einer der Karten durch den Nutzer erfolgt die Anordnung dieser ausgewählten Karte erneut durch den Nutzer in einem dritten Schritt 92. Optional wird
anschließend geprüft, ob die Reihenfolge der Anordnung der Karten innerhalb des gegenwärtigen Protokolls zulässig ist. Dies erfolgt in einem vierten Schritt 93. Dieser Schritt ist jedoch optional. Nach dem optionalen Schritt 93 bzw. nach dem Schritt 92 wird erneut beim zweiten
Schritt 91 fortgefahren, bis der Nutzer so viele Karten angeordnet hat, wie er für den Signalisierungsablauf benötigt. Wie zuvor beschrieben, entspricht dabei jede Karte einem Signalisierungsabschnitt .
In Fig. 8 ist ein Flussdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt. In einem ersten Schritt 100 erfolgt erneut eine Auswahl einer Karte durch den Nutzer. Bei diesen Karten handelt es sich um bereits in der Signalisierungsabfolge angeordnete Karten. In einem zweiten Schritt 101 wird der durch diese Karte symbolisierte Signalisierungsabschnitt dargestellt. Dies entspricht der Ansicht aus Fig. 4. In einem dritten Schritt 102, welcher erneut optional ist, kann der Nutzer die Signalisierung dieses
Signalisierungsabschnittes modifizieren. Dies kann durch Veränderung einzelner Nachrichten, durch Hinzufügen oder Entfernen von Nachrichten erfolgen. Nach dem optionalen Schritt 102 bzw. nach dem Schritt 101 wird mit dem ersten Schritt 100 fortgefahren, bis der Nutzer keine weitere Karte auswählt.
In Fig. 9 wird ein Flussdiagramm eines dritten
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt. In einem ersten Schritt 110 wird zunächst eine Karte innerhalb der bereits erstellten Signalisierung ausgewählt. Auch hier erfolgt die Auswahl erneut durch den Nutzer beispielsweise mittels einer Bedienvorrichtung 15, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist. Es kann sich hierbei z.B. um eine Maus oder einen berührungsempfindlichen
Bildschirm handeln.
In einem zweiten Schritt 111 wählt der Nutzer einen angestrebten Protokoll-Zustand des Messobjekts aus. In einem dritten Schritt 112 wird ermittelt, ob der
angestrebte Protokoll-Zustand von dem gegenwärtigen
Protokoll-Zustand des Messobjekts in dem geplanten
Messablauf abweicht. Wird gerade keine Messung
durchgeführt, sondern lediglich ein Signalisierungsablauf erstellt, so entspricht der gegenwärtige Protokoll-Zustand des Messobjekts dem von der ausgewählten Karte ausgelöste Protokoll-Zustand des Messobjekts. Weicht somit der angestrebte Protokoll-Zustand von dem gegenwärtigen
Protokoll-Zustand ab, so werden sämtliche zulässige Karten angezeigt, welche zu dem angestrebten Protokoll-Zustand führen. Dies erfolgt in einem vierten Schritt 113. Ist dabei nur ein Schritt, d.h. eine Karte notwendig, werden nur solche Karten dargestellt. Sind jedoch mehrere Karten nacheinander notwendig, um den angestrebten Protokoll- Zustand zu erreichen, werden auch Ketten von Karten dargestellt . Wird in dem dritten Schritt 112 jedoch ermittelt, dass der gegenwärtige Protokoll-Zustand bereits dem angestrebten Protokoll-Zustand entspricht, so werden sämtliche mögliche Karten angezeigt, welche keine Veränderung des Protokoll- Zustands verursachen. Auch hier werden die Schritte 110 bis 114 solange wiederholt, bis der Nutzer keine weitere Karte auswählt.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten
Ausführungsbeispiele beschränkt. Wie bereits erwähnt, können beliebige Protokolle verarbeitet werden. Auch können Signalisierungen zwischen mehr als zwei Endgeräten verarbeitet werden. Alle vorstehend beschriebenen oder beanspruchten Merkmale oder in den Figuren gezeigten
Merkmale sind im Rahmen der Erfindung beliebig miteinander kombinierbar.