WO2005018975A1 - Verfahren zur ansteuerung der quersperren für ein nutz- bzw. einsatzfahrzeug - Google Patents
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- WO2005018975A1 WO2005018975A1 PCT/EP2004/007346 EP2004007346W WO2005018975A1 WO 2005018975 A1 WO2005018975 A1 WO 2005018975A1 EP 2004007346 W EP2004007346 W EP 2004007346W WO 2005018975 A1 WO2005018975 A1 WO 2005018975A1
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- B60K23/00—Arrangement or mounting of control devices for vehicle transmissions, or parts thereof, not otherwise provided for
- B60K23/04—Arrangement or mounting of control devices for vehicle transmissions, or parts thereof, not otherwise provided for for differential gearing
Definitions
- the present invention relates to a method for
- Control of the cross locks for a commercial or emergency vehicle according to the preamble of claim 1.
- Speed differences cross slip totals are formed, which are compared with cross slip sum thresholds.
- the actuator is acted on when a transverse slip sum threshold is exceeded depending on at least one other vehicle condition.
- the speed measurement on the wheels required by the prior art is complex in commercial vehicles because of the low speeds (special sensors or counting disks are required); furthermore, due to the exposed location and the harsh operating conditions or environmental influences of the required components, a high level of maintenance and a planned redundancy of the sensors are required.
- the present invention has for its object to provide a method for controlling the cross locks for a Nutzzzw. Specify emergency vehicle that avoids the disadvantages of the prior art. In particular, the complex speed measurement on the wheels should be avoided. This object is achieved by the features of patent claim 1.
- the switching on and off of the transverse locks is a function of the Driving speed, the load and / or the steering angle.
- the vehicle speed is determined from the measured output speed on the transmission.
- the load can be determined, for example, by means of torque sensors at the transmission output or transmission input by taking into account the switched ratio or, in the case of a transmission with hydrodynamic torque converter, by the differential speed of the turbine wheel from the pump wheel and taking into account the switched ratio in the transmission.
- the speed of the turbine wheel can also be controlled by Consideration of the switched ratio and the output speed can be determined. It is also possible to use the turbine speed and the switched ratio to determine the vehicle speed. It is therefore possible to switch off the cross locks automatically at low load and high driving speed and low steering angle and to automatically switch on the cross locks again at high load and low driving speed and small steering angle.
- the transverse locks are switched on at low driving speed, high load and / or low steering angle and switched off again at low load, higher driving speed and / or large steering angle.
- the current steering angle can be determined using a steering angle sensor or a position switch. Limit values are preferably provided for the parameters driving speed, load and steering angle, the lower or lower values of which result in the transverse locks being switched on and off.
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Abstract
Im Rahmen des Verfahrens zur Ansteuerung der Quersperren für ein Nutz- bzw. Einsatzfahrzeug ist das Ein- und Ausschalten der Quersperren eine Funktion der Fahrgeschwindigkeit, der Last und/oder des Lenkwinkels.
Description
Verfahren zur Ansteuerung der Quersperren für ein Nutz- bzw. Einsatzfahrzeug
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur
Ansteuerung der Quersperren für ein Nutz- bzw. Einsatzfahrzeug, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Herkömmliche Offroad-Fahrzeuge, wie beispielsweise knickgelenkte Radlader oder Muldenkipper bzw. radgelenkte Ackerschlepper, sind mit Lastschaltgetrieben umfassend Drehmomentwandler bzw. Strömungskupplungen ausgerüstet. Im Getriebeabtrieb ist bei Radladern ein starrer Durchtrieb, bei Muldenkippern und Ackerschleppern ein Zwischenachsdif- ferenzial eingebaut, welches ungesperrt eine Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachsen zulässt und gesperrt einen direkten Durchtrieb realisiert, wobei in den Achsen je ein Querdifferenzial (Quersperre) eingebaut ist. Das Zuschalten von lastschaltbaren Differenzialsper- ren, beispielsweise von hydraulisch betätigten Lamellenkupplungen, kann durch eine Schlupfkontrolle, also durch Vergleich der Räderdrehzahlen automatisiert werden. Aus der DE 4427040 C2 ist ein Verfahren zur Steuerung einer als Differentialsperre wirkenden Sperrkupplung bekannt, bei dem das Steuersignal für eine zeitlich begrenzte Beaufschlagung des Aktuators der Sperrkupplung anhand des aus den Drehzahldifferenzen zwischen den Rädern der An- triebsachse ermittelt wird, wobei durch Integration der
Drehzahldifferenzen Querschlupfsummen gebildet werden, die mit Querschlupfsummenschwellen verglichen werden. Hierbei erfolgt die Beaufschlagung des Aktuators, wenn eine Quer-
schlupfsummenschwelle überschritten wird in Abhängigkeit von mindestens einer weiteren Fahrzeugzustandsbedingung. Die nach dem Stand der Technik erforderliche Drehzahlmessung an den Rädern ist bei Nutz- bzw. Einsatzfahrzeugen aufgrund der geringen Drehzahlen aufwendig (es werden spezielle Sensoren bzw. Zählscheiben benötigt) ; des weiteren sind aufgrund der exponierten Lage und den harten Einsatzbedingungen bzw. Umwelteinflüssen der benötigten Bauteile, ein hoher Wartungsaufwand sowie eine vorgesehene Redundanz der Sensorik erforderlich. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Ansteuerung der Quersperren für ein Nutzbzw. Einsatzfahrzeug anzugeben, welches die Nachteile des Standes der Technik vermeidet. Insbesondere soll die auf- wendige Drehzahlmessung an den Rädern vermieden werden. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen und Vorteile gehen aus den Unteransprüchen hervor. Demnach wird vorgeschlagen, bereits im System vorhan- denen Sensoren, wie vorzugsweise den Drehzahlgeber am Getriebeabtrieb zu verwenden und das Ein- und Ausschalten der Sperren aus den Fahr- und Lastzuständen des Fahrzeugs abzuleiten, so dass das Ein- und Ausschalten der Quersperren eine Funktion der Fahrgeschwindigkeit, der Last und/oder des Lenkwinkels ist. Hierbei wird die Fahrzeuggeschwindigkeit aus der gemessenen Abtriebsdrehzahl am Getriebe ermittelt. Die Last kann beispielsweise über Drehmomentsensoren am Getriebeausgang oder Getriebeeingang durch Berücksichtigung der geschalteten Übersetzung oder bei einem Getriebe mit hydrodynamischen Drehmomentwandler durch die Differenzdrehzahl des Turbinenrades zum Pumpenrad und der Berücksichtigung der geschalteten Übersetzung im Getriebe ermittelt werden. Die Drehzahl des Turbinenrades kann auch durch
Berücksichtigung der geschalteten Übersetzung und der Abtriebsdrehzahl ermittelt werden. Ebenso ist es möglich zur Ermittlung der Fahrzeuggeschwindigkeit die Turbinendrehzahl und die geschaltete Übersetzung zu verwenden. Somit ist es möglich bei geringer Last und hoher Fahrgeschwindigkeit und geringem Lenkwinkel die Quersperren automatisch abzuschalten und bei hoher Last und geringer Fahrgeschwindigkeit und kleinem Lenkwinkel die Quersperren wieder automatisch zuzuschalten. Bei Fahrzeugen, bzw. bei Fahrzeugeinsätzen, bei welchen der Lenkwinkel zur Ermittlung des Fahrzustandes eine untergeordnete Rolle spielt, besteht auch die Möglichkeit, bei geringer Last und hoher Fahrgeschwindigkeit die Quersperren automatisch abzuschalten und bei hoher Last und geringer Fahrgeschwindigkeit die Quersperren wieder automa- tisch zuzuschalten. Bei Fahrzeugen, bzw. bei Fahrzeugeinsätzen, bei welchen die Fahrgeschwindigkeit zur Ermittlung des Fahrzustandes eine untergeordnete Rolle spielt, besteht auch die Möglichkeit, bei geringer Last und geringem Lenkwinkel die Quersperren automatisch abzuschalten und bei hoher Last und großem Lenkwinkel die Quersperren wieder automatisch zuzuschalten. Gemäß der Erfindung werden bei geringer Fahrgeschwindigkeit, hoher Last und/oder geringem Lenkwinkel die Quersperren zugeschaltet und bei geringer Last, höherer Fahrge- schwindigkeit und/oder großem Lenkwinkel wieder abgeschaltet. Hierbei kann der aktuelle Lenkwinkel über einen Lenkwinkelgeber oder einen Positionsschalter ermittelt werden. Vorzugsweise sind für die Parameter Fahrgeschwindigkeit, Last und Lenkwinkel Grenzwerte vorgesehen, deren Unter- bzw. Überschreiten zu einem Ein- bzw. Ausschalten der Quersperren führt .
Claims
1. Verfahren zur Ansteuerung der Quersperren für ein Nutz- bzw. Einsatzfahrzeug, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass das Ein- und Ausschalten der Quersperren eine Funktion der Last, in Verbindung mit der Fahrgeschwindigkeit und/oder des Lenkwinkels ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass bei geringer Fahrgeschwindigkeit, hoher Last und/oder geringem Lenkwinkel die Quersperren zugeschaltet und bei geringer Last, hoher Fahrgeschwindigkeit und/oder großem Lenkwinkel abgeschaltet werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e - k e n n z e i c h n e t , dass für die Parameter Fahrgeschwindigkeit, Last und Lenkwinkel Grenzwerte vorgesehen sind, deren Unter- bzw. Überschreiten zu einem Ein- bzw. Ausschalten der Quersperren führt.
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- 2004-07-06 WO PCT/EP2004/007346 patent/WO2005018975A1/de not_active Ceased
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