LU509770B1 - Becherglas und Verfahren zum Herstellen eines Becherglases - Google Patents
Becherglas und Verfahren zum Herstellen eines BecherglasesInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Becherglas mit einer Skala, die mehrere erste horizontale Markierungslinien mit einer Länge L und einer Strichdicke T aufweist. Das Becherglas zeichnet sich dadurch aus, dass jeweils zwischen zwei einander benachbarten ersten horizontalen Markierungslinien zumindest eine zweite horizontale Markierungslinie angeordnet ist, die eine Länge von 0,5L und eine Strichdicke im Bereich von 0,6T bis 0,8T aufweist.
Description
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LU509770
Beschreibung
Titel: Becherglas und Verfahren zum Herstellen eines Becherglases
Die Erfindung betrifft ein Becherglas mit einer Skala, die mehrere erste horizontale Markierungslinien mit einer Länge L und einer Strichdicke T aufweist.
Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zum Herstellen eines
Becherglases.
Ein Becherglas ist eines der im Labor am häufigsten verwendeten
Gegenstände. Ein Becherglas ist ein vielseitiges GlasgefäB, das in nahezu jedem Labor zu finden ist. Es wird für eine Vielzahl von Aufgaben wie das
Mischen, Erhitzen, Abmessen und Umfüllen von Flüssigkeiten oder das
Aufldsen von Substanzen verwendet. Ein Becherglas besteht typischerweise aus Borosilikatglas, einem hitzebeständigen und chemisch resistenten Material. Borosilikatglas hält plötzliche
Temperaturschwankungen (z. B. Erhitzen auf einer Heizplatte oder schnelles Abkühlen) ohne Rissbildung aus und ist unempfindlich gegenüber Säuren, Basen und organischen Lösungsmitteln, was es für den
Einsatz mit unterschiedlichen Chemikalien geeignet macht. Ein Becherglas hat eine gerade, kreiszylindrische Form mit senkrechten Wänden und weist am oberen Rand einen radial nach außen ragenden und spitz zulaufenden Ausguss auf, um ein präzises und tropffreies Ausgießen von
Flüssigkeiten zu gestalten. Bechergläser gibt es mit verschiedenen
Nennfassungsvermögen. Ein Becherglas ist derart ausgelegt, dass es bei einer Füllung bis zum Nennfassungsvermögen in laborüblicher Weise gehandhabt werden kann, ohne dass die Gefahr eines Überschwappens besteht, weil das Füllniveau des Nennfassungsvermdgens deutlich unter dem oberen Rand des Becherglases liegt. An der Außenseite des
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Becherglases befindet sich eine Skala, zumeist in Millilitern (ml), die ein ungefähres Ermitteln des Volumens der eingefüllten Flüssigkeit erlaubt. Die
Skala reicht in der Regel nicht bis zum Nennfassungsvermôgen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Becherglas anzugeben, das ein verbessertes Ablesen des Volumens der eingefüllten Flüssigkeit erlaubt.
Die Aufgabe wird durch ein Becherglas gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass jeweils zwischen zwei einander benachbarten ersten horizontalen Markierungslinien zumindest eine zweite horizontale
Markierungslinie angeordnet ist, die eine Länge von 0,5L und eine
Strichdicke im Bereich von 0,6T bis 0,8T aufweist.
Das erfindungsgemäße Becherglas bietet eine Reihe von Vorteilen, die insbesondere in der präzisen und praktischen Handhabung liegen. Die
Kombination aus den ersten und zweiten horizontalen Markierungslinien ermöglicht eine verbesserte Ablesbarkeit des Volumens der eingefüllten
Flüssigkeit und erleichtert das Messen des Flüssigkeitsvolumens, was in vielen Anwendungen, insbesondere in Laboren und der Industrie, von entscheidender Bedeutung ist. Die ersten horizontalen Markierungslinien bilden eine klare und gut sichtbare Referenz, die es ermöglicht, auf den ersten Blick zielsicher das Volumen der eingefüllten Flüssigkeit schnell grob
ZU erfassen. Die ersten Markierungslinien bieten eine stabile visuelle
Referenz, was besonders hilfreich ist, um den Meniskus der eingefüllten
Flüssigkeit genau auszurichten, wenn das Blechglas beim Ablesen der
Skala frei in der Hand gehalten wird. Die von der Gestaltung der zweiten
Markierungslinien unterschiedliche Gestaltung der ersten Markierungslinien hat den ganz besonderen Vorteil, dass sie auch auf den allerersten Blick und bei schwierigen Lichtverhälinissen deutlich erkennbar sind. Die zweiten horizontalen Markierungslinien, die vorzugsweise zwischen den ersten Markierungslinien angeordnet sind, weisen eine gegenüber den
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LU509770 ersten Markierungslinien reduzierte Länge und eine geringere Strichdicke auf, wodurch eine klare visuelle Unterscheidung geschaffen ist, wobei die reduzierte Länge und geringere Strichdicke zweiten horizontalen
Markierungslinien zudem dafür sorgt, dass das Gesamtbild der Skala übersichtlich bleibt. Da sie schmaler sind, ist eine schnelle und genaue
Ablesbarkeit auch dann ermöglicht, wenn der Meniskus der eingefüllten
Flüssigkeit genau auf der Höhe einer der zweiten Markierungslinien liegt.
Außerdem bietet die optisch feineren zweiten Markierungslinien in
Kombination mit den ersten Markierungslinien dem Benutzer eine genaue
Orientierung, insbesondere für Zwischenwerte. Dies insbesondere auch dann, wenn der Benutzer, beispielsweise bei schnellen oder routinemäßigen Arbeiten, nicht exakt senkrecht auf das Becherglas blickt.
Bei einer vorteilhaften Ausführung ist jeweils mittig zwischen zwei einander benachbarten ersten horizontalen Markierungslinien genau eine zweite horizontale Markierungslinie angeordnet. Alternativ oder zusätzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass jede zweite Markierungslinie genau zwei ersten Markierungslinien unmittelbar benachbart ist Diese klaren
Platzierungen der zweiten Markierungslinien relativ zu den ersten
Markierungslinien hat den besonderen Vorteil, dass der Benutzer sich schnell orientieren kann, ohne die relevanten Abstände oder Relationen gedanklich aufwändig berechnen zu müssen. Dies spart Zeit und reduziert
Fehler.
Vorzugsweise ist die oberste Markierungslinie der Skala eine der ersten
Markierungslinien ist. Hierdurch weist die Skala eine schnell und eindeutig erfassbare visuelle Hierarchie auf, was die schnelle und intuitive Lesbarkeit der Skala unterstützt. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein die oberste Markierungslinie der Skala das Nennfassungsvermögen des
Becherglases markiert. Diese auffällige Gestaltung der obersten
Markierungslinie erleichtert die schnelle und intuitive Erkennung der maximalen Füllmenge, ohne dass der Nutzer die Skala im Detail prüfen
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MUSS.
Analog kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die unterste
Markierungslinie der Skala eine der ersten Markierungslinien ist, was ebenfalls die schnelle und intuitive Lesbarkeit der Skala unterstützt.
Bei einer vorteilhaften Ausführung weist die Skala eine vertikale Bezugslinie auf. Die vertikale Bezugslinie dient als Orientierungshilfe, um es dem
Benutzer zu erleichtern, das Becherglas beim freihändigen Ablesen korrekt auszurichten. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die ersten und zweiten Markierungslinien an der vertikalen Bezugslinie enden, was eine schnelle und intuitive Orientierung beim Ablesen unterstützt. Die ersten und zweiten Markierungslinien können rechts oder links von der vertikalen Bezugslinie angeordnet sein. Besonders vorteilhaft ist eine
Ausführung, bei der die ersten und zweiten Markierungslinien samt zu den ersten und/oder zweiten Markierungslinien zugehörigen Skalenwertzahlen links von der vertikalen Bezugslinie angeordnet sind, weil dann die Gefahr verringert ist, dass die Markierungslinien und die Skalenwertzahlen von der rechten Hand (insbesondere dem Daumen oder der Daumenwurzel von der rechten Hand) des Benutzers abgedeckt werden, wenn dieser das
Becherglas mit der rechten Hand gegenüber dem Ausguss umgreift, was weiter unten noch im Detail erläutert ist.
Das Becherglas weist vorzugsweise keinen Henkel auf. Allerdings ist das
Vorhandensein eines Henkels nicht grundsätzlich ausgeschlossen.
Vorzugsweise weist die Skala benachbart zu jeder der ersten
Markierungslinien, insbesondere horizontal neben jeder der ersten
Markierungslinien, jeweils eine Skalenwertzahl auf, die dem durch die jeweilige erste Markierungslinie markierten Füllstandsvolumen entspricht.
Alternativ oder zusätzlich kann die Skala benachbart zu jeder der zweiten
Markierungslinien, insbesondere horizontal neben jeder der zweiten
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Markierungslinien, jeweils eine Skalenwertzahl aufweisen, die dem durch die jeweilige zweite Markierungslinie markierten Füllstandsvolumen entspricht. Bevorzugt ist eine Ausführung, bei der die Skala benachbart zu jeder der ersten Markierungslinien, insbesondere horizontal neben jeder 5 der ersten Markierungslinien, jeweils eine Skalenwertzahl aufweist, und in
Bezug auf die zweiten Markierungslinien keine Skalenwertzahlen hat. Eine solche Ausführung ist besonders übersichtlich und für den Benutzer beim
Ablesen intuitiv schnell erfassbar.
Besonders Übersichtlich und intuitiv schnell erfassbar ist eine Ausführung, bei der die Skala auf der der Bezugslinie abgewandten Seite der ersten
Markierungslinien und benachbart zu jeder der ersten Markierungslinien, insbesondere horizontal neben jeder der ersten Markierungslinien, jeweils eine Skalenwertzahl aufweist, die dem durch die jeweilige erste
Markierungslinie markierten Füllstandsvolumen entspricht. Analog kann die
Skala, alternativ oder zusätzlich, auf der der Bezugslinie abgewandten
Seite der zweiten Markierungslinien und benachbart zu jeder der zweiten
Markierungslinien, insbesondere horizontal neben jeder der zweiten
Markierungslinien, jeweils eine Skalenwertzahl aufweisen, die dem durch die jeweilige zweite Markierungslinie markierten Füllstandsvolumen entspricht.
Bei einer vorteilhaften Ausführung ist die Skala weiß ausgebildet. Die
Vorteile der besondere Gestaltung der erfindungsgemäßen Skala mit ersten und zweiten horizontalen Markierungslinien unterschiedlicher Länge und Strichdicke wird durch die Ausführung der Skala in Weiß verstärkt. Die
Kombination aus längeren und dickeren ersten Markierungslinien sowie kürzeren und dünneren zweiten Markierungslinien wird durch die Wahl von
Weiß als Skalenfarbe deutlich hervorgehoben und erleichtert dem Nutzer die Orientierung.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung besteht die Skala aus
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LU509770 einer Keramikfarbe mit Glasbestandteilen, die durch einen Brennvorgang mit dem Glas der Wandung des Becherglases verschmolzen sind. Die
Verschmelzung der Keramikfarbe mit dem Glas des Becherglases durch den Brennvorgang sorgt dafür, dass die Skala dauerhaft in die Oberfläche integriert wird und dass auch die dünneren und kürzeren zweiten
Markierungslinien auch bei häufigem Gebrauch und häufigen
Reinigungsvorgängen dauerhaft erhalten bleiben.
Hinsichtlich des Druckverfahrens zum Aufbringen der Skala gibt es keine grundsätzlichen Beschränkungen. Beispielsweise ist ein Aufbringen der
Skala im Tintendruckverfahren möglich.
Besonders vorteilhaft ist es, die Skala durch ein, insbesondere einstufiges,
Siebdruckverfahren aufzubringen. Das Siebdruckverfahren ermöglicht eine exakte und gleichmäßige Aufbringung der Skala. Ein Aufbringen in einem einstufigen Siebdruckverfahren reduziert die Produktionszeit und -kosten, da die gesamte Skala in einem Durchgang aufgebracht werden kann.
Besonders vorteilhaft ist es, In dem einstufigen Siebdruckverfahren einen zusätzlichen Aufdruck und die Skala gemeinsam aufzubringen.
Die Strichdicke T der ersten Markierungslinien kann vorteilhaft im Bereich von 0,5 mm bis 0,9 mm liegen. Eine Strichdicke in diesem Bereich gewährleistet, dass die Markierungslinien gut erkennbar sind, ohne die
Skala zu Uberladen oder die Lesbarkeit zu beeinträchtigen. Die Strichdicke ist dünn genug, um präzise Ablesungen zu ermöglichen, und gleichzeitig dick genug, um eine hohe Haltbarkeit der Skala sicherzustellen.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung weist das Becherglas an seinem oberen Rand einen radial nach außen ragenden Ausguss auf, wobei die Skala vollständig zwischen einer vertikalen Referenz-
Meridianhalbebene, die durch die Mitte des Ausgusses verläuft, und einer vertikalen Meridianhalbebene, die zu der vertikalen Referenz-
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Meridianhalbebene einen Winkel kleiner 95 Grad, insbesondere kleiner gleich 90 Grad, aufweist, angeordnet ist. Eine solche Ausführung hat den
Vorteil, dass die Skala von der rechten Hand (insbesondere dem Daumen der rechten Hand) des Benutzers gar nicht oder nur geringfügig abgedeckt wird, wenn dieser das Becherglas mit der rechten Hand gegenüber dem Ausguss umgreift. Im Hinblick auf diesen Aspekt kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass ein (insbesondere gemeinsam mit der
Skala aufgebrachter) zusätzlicher Aufdruck rechts neben der Skala angeordnet wird, was es ermöglicht, die Skala besonders weit links anzuordnen, so dass die Gefahr eines Abdeckens mit der greifenden
Hand (insbesondere mit dem Daumen und/oder der Daumenwurzel der greifenden Hand) weiter verringert ist.
Ganz allgemein kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Becherglas räumlich neben der Skala einen Aufdruck aufweist, der wenigstens eines der folgenden Aufdruckelemente beinhaltet: e Angabe des Nominalfassungsvermôgens, e Angabe des Namens des Herstellers e Angabe des Namens Anbieters e Angabe eines Markennamens e Darstellung eines Logos e Angabe der Glasart e mit einem Schreibstift, insbesondere einem Bleistift, beschreibbares
Beschriftungsfeld, e Darstellung eines Retracecodes.
Der Aufdruck kann vorteilhaft unmittelbar rechts oder links neben der
Skala angeordnet sein. Allerdings ist es, wie bereits erwähnt, besonders vorteilhaft, wenn der Aufdruck rechts neben der Skala angeordnet wird, um die Skala so weiter links anordnen zu können und ein Abdecken der
Skala mit der gegenüber dem Ausguss greifenden rechten Hand zu
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Wie bereits erwähnt kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass der Aufdruck und die Skala gemeinsam durch ein, Insbesondere einstufiges,
Siebdruckverfahren aufgebracht werden. Ein Aufbringen gemeinsames
Aufbringen des Aufdrucks und der Skala in einem einstufigen
Siebdruckverfahren ist besonders effizient und kostengünstig umsetzbar.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft und schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gleich wirkende Elemente auch in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen zumeist mit denselben
Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:
Fig.1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Becherglases in einer Seitenansicht,
Fig.2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemdBen
Becherglases in einer Seitenansicht,
Fig.3 ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Becherglases in einer Seitenansicht,
Fig.4 das dritte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Becherglases in der Draufsicht von oben.
Die Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Becherglases in einer Seitenansicht. Das Becherglas weist einen
Glasbehdlter 1 auf, auf den eine Skala 2 aufgebracht ist. Der Glasbehälter 1 hat eine gerade, kreiszylindrische Form mit senkrechten Wänden und weist am oberen Rand 12 einen radial nach außen ragenden und spitz
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LU509770 zulaufenden Ausguss 13 auf.
Die Skala 2 weist mehrere erste horizontale Markierungslinien 3 mit einer
Länge L und einer Strichdicke T auf. Jeweils mittig zwischen zwei einander benachbarten ersten horizontalen Markierungslinien 3 ist eine zweite horizontale Markierungslinie 4 angeordnet, die eine Länge von 0,5L und eine Strichdicke im Bereich von 0,6T bis 0,8T aufweist.
Die oberste der Markierungslinien der Skala 2 ist eine der ersten
Markierungslinien 3. Sie markiert das Nennfassungsvermôgen (in diesem
Beispiel 400 ml) des Becherglases. Die unterste Markierungslinie der Skala 2 ist ebenfalls eine der ersten Markierungslinien 3.
Die Skala weist auBerdem eine vertikale Bezugslinie 5 auf, die als vertikale
Orientierungshilfe dient, um es dem Benutzer zu erleichtern, das
Becherglas beim freinändigen Ablesen korrekt auszurichten. Die ersten
Markierungslinien 3 und zweiten Markierungslinien 4 sind rechts von der vertikalen Bezugslinie 5 angeordnet und enden an der vertikalen
Bezugslinie 5.
Die Skala 2 weist rechts neben jeder der ersten Markierungslinien 3 jeweils eine Skalenwertzahl 6 auf, die dem durch die jeweilige erste
Markierungslinie 3 markierten Füllstandsvolumen entspricht.
Das Becherglas weist links neben der Skala 2 einen Aufdruck 7 auf, der folgende Aufdruckelemente beinhaltet: e Angabe des Nominalfassungsvermôgens 8, e Angabe eines Markennamens 9, e Darstellung eines Logos 10, e mit einem Schreibstift, Insbesondere einem Bleistift, beschreibbares
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Beschriftungsfeld 11.
Die Figur 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Becherglases in einer Seitenansicht. Das Becherglas weist einen
Glasbehdlter 1 auf, auf den eine Skala 2 aufgebracht ist. Der Glasbehälter 1 hat eine gerade, kreiszylindrische Form mit senkrechten Wänden und weist am oberen Rand 12 einen radial nach außen ragenden und spitz zulaufenden Ausguss 13 auf.
Die Skala 2 weist mehrere erste horizontale Markierungslinien 3 mit einer
Länge L und einer Strichdicke T auf. Jeweils mittig zwischen zwei einander benachbarten ersten horizontalen Markierungslinien 3 ist eine zweite horizontale Markierungslinie 4 angeordnet, die eine Länge von 0,5L und eine Strichdicke im Bereich von 0,6T bis 0,8T aufweist.
Die oberste der Markierungslinien der Skala 2 ist eine der ersten
Markierungslinien 3. Sie markiert das Nennfassungsvermögen (in diesem
Beispiel 3.000 ml) des Becherglases. Die unterste Markierungslinie der Skala 2 ist ebenfalls eine der ersten Markierungslinien 3.
Die Skala weist auBerdem eine vertikale Bezugslinie 5 auf, die als vertikale
Orientierungshilfe dient, um es dem Benutzer zu erleichtern, das
Becherglas beim freinändigen Ablesen korrekt auszurichten. Die ersten
Markierungslinien 3 und zweiten Markierungslinien 4 sind links von der vertikalen Bezugslinie 5 angeordnet und enden an der vertikalen
Bezugslinie 5.
Die Skala 2 weist links neben jeder der ersten Markierungslinien 3 jeweils eine Skalenwertzahl 6 auf, die dem durch die jeweilige erste
Markierungslinie 3 markierten Füllstandsvolumen entspricht.
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Das Becherglas weist rechts neben der Skala 2 einen Aufdruck 7 auf, der folgende Aufdruckelemente beinhaltet: e Angabe des Nominalfassungsvermôgens 8, e Angabe eines Markennamens 9, e Darstellung eines Logos 10, e Darstellung eines Retracecodes 14 e Mit einem Schreibstift, Insbesondere einem Bleistift, beschreibbares
Beschriftungsfeld 11.
Die Figur 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Becherglases in einer Seitenansicht. Das Becherglas weist einen
Glasbehdlter 1 auf, auf den eine Skala 2 aufgebracht ist. Der Glasbehälter 1 hat eine gerade, kreiszylindrische Form mit senkrechten Wänden und weist am oberen Rand 12 einen radial nach außen ragenden und spitz zulaufenden Ausguss 13 auf.
Die Skala 2 weist mehrere erste horizontale Markierungslinien 3 mit einer
Länge L und einer Strichdicke T auf. Jeweils mittig zwischen zwei einander benachbarten ersten horizontalen Markierungslinien 3 ist eine zweite horizontale Markierungslinie 4 angeordnet, die eine Länge von 0,5L und eine Strichdicke im Bereich von 0,6T bis 0,8T aufweist.
Die oberste der Markierungslinien der Skala 2 ist eine der ersten
Markierungslinien 3. Sie markiert das Nennfassungsvermögen (in diesem
Beispiel 600 ml) des Becherglases. Die unterste Markierungslinie der Skala 2 ist ebenfalls eine der ersten Markierungslinien 3.
Die Skala weist auBerdem eine vertikale Bezugslinie 5 auf, die als vertikale
Orientierungshilfe dient, um es dem Benutzer zu erleichtern, das
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Becherglas beim freinändigen Ablesen korrekt auszurichten. Die ersten
Markierungslinien 3 und zweiten Markierungslinien 4 sind links von der vertikalen Bezugslinie 5 angeordnet und enden an der vertikalen
Bezugslinie 5.
Die Skala 2 ist bezogen auf die AuBenumfangsfläche des Becherglases vollständig zwischen einer vertikalen Referenz-Meridianhalbebene 15, die durch die Mitte des Ausgusses 13 und die Mittelachse 16 des Becherglases verläuft, und einer vertikalen Meridianhalbebene 17, die zu der vertikalen
Referenz-Meridianhalbebene einen Winkel kleiner 95 Grad aufweist, angeordnet, was in Figur 4 dargestellt ist. Die Skala 2 ist in Figur 4 lediglich schematisch als gestrichelte Linie dargestellt.
Die Bezugslinie 5 der Skala 2 ist bezogen auf die AuBenumfangsfläche des
Becherglases in einer anderen vertikalen Meridianhalbebene 18 angeordnet, die zu der vertikalen Referenz-Meridianhalbebene 15 einen
Winkel kleiner 95 Grad aufweist, was ebenfalls in Figur 4 dargestellt ist.
Die Skala 2 weist links neben jeder der ersten Markierungslinien 3 jeweils eine Skalenwertzahl 6 auf, die dem durch die jeweilige erste
Markierungslinie 3 markierten Füllstandsvolumen entspricht.
Das Becherglas weist rechts neben der Skala 2 einen Aufdruck 7 auf, der folgende Aufdruckelemente beinhaltet: e Angabe des Nominalfassungsvermôgens 8, e Angabe eines Markennamens 9, e Darstellung eines Logos 10, e Darstellung eines Retracecodes 14 e Mit einem Schreibstift, Insbesondere einem Bleistift, beschreibbares
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Beschriffungsfeld 11.
Das Becherglas hat, was in Figur 3 ebenfalls illustriert ist, aufgrund der
Ausgestaltung der Skala und der Anordnung der Skala den ganz besonderen Vorteil, dass die Skala 2 (und insbesondere die
Skalenwertzahlen 6) nicht von der rechten Hand 19 des Benutzers abgedeckt wird, wenn dieser das Becherglas mit der rechten Hand 19 gegenüber dem Ausguss greift. Hierdurch ist des dem Benutzer ermöglicht, das Volumen der eingefüllten Flüssigkeit einfach und präzise Abzulesen, während er das Becherglas frei in der Hand 19 hält.
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Bezugszeichenliste: 1 Glasbehdlter 2 Skala 3 erste Markierungslinie 4 zweite Markierungslinie 5 vertikale Bezugslinie 6 Skalenwertzahl 7 Aufdruck 8 Angabe des Nominalfassungsvermôgens 9 Angabe eines Markennamens 10 Darstellung eines Logos 11 beschreibbares Beschriftungsfeld 11 12 oberer Rand 13 AUsguss 14 Darstellung eines Retracecodes 15 vertikale Referenz-Meridianhalbebene 16 Mittelachse 17 vertikale Meridianhalbebene 18 andere vertikale Meridianhalbebene 19 Hand
Claims (1)
- 20.01.2025 050A0007LU 15 LU509770 Patentansprüche1. Becherglas mit einer Skala (2), die mehrere erste horizontale Markierungslinien (3) mit einer Länge L und einer Strichdicke T aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwischen zwei einander benachbarten ersten horizontalen Markierungslinien (3) zumindest eine zweite horizontale Markierungslinie (4) angeordnet ist, die eine Länge von 0,5L und eine Strichdicke im Bereich von 0,6T bis 0,8T aufweist.2. Becherglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils mittig zwischen zwei einander benachbarten ersten horizontalen Markierungslinien (3) genau eine zweite horizontale Markierungslinie (4) angeordnet ist.3. Becherglas nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede zweite Markierungslinie (4) genau zwei ersten Markierungslinien (3) unmittelbar benachbart ist.4. Becherglas nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die oberste Markierungslinie der Skala (2) eine der ersten Markierungslinien (3) ist.5. Becherglas nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die unterste Markierungslinie der Skala (2) eine der ersten Markierungslinien (3) ist.6. Becherglas nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die oberste Markierungslinie der Skala (2) das Nennfassungsvermögen des Becherglases markiert.7. Becherglas nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (2) eine vertikale Bezugslinie (5) aufweist.050A0007LU 16 LU5097708. Becherglas nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Markierungslinien (4) an der vertikalen Bezugslinie (5) enden.9. Becherglas nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Markierungslinien (4) rechts von der vertikalen Bezugslinie (5) angeordnet sind oder dass die ersten Markierungslinien (3) und zweiten Markierungslinien (4) links von der vertikalen Bezugslinie (5) angeordnet sind.10. Becherglas nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (2) benachbart zu jeder der ersten Markierungslinien (3), insbesondere horizontal neben jeder der ersten Markierungslinien (3), jeweils eine Skalenwertzahl (6) aufweist, die dem durch die jeweilige erste Markierungslinie (3) markierten Füllstandsvolumen entspricht.11. Becherglas nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (2) benachbart zu jeder der zweiten Markierungslinien (4), insbesondere horizontal neben jeder der zweiten Markierungslinien (4), jeweils eine Skalenwertzahl (6) aufweist, die dem durch die jeweilige zweite Markierungslinie (4) markierten Füllstandsvolumen entspricht.12. Becherglas nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (2) auf der der Bezugslinie abgewandten Seite der ersten Markierungslinien (3) und benachbart zu jeder der ersten Markierungslinien (3), insbesondere horizontal neben jeder der ersten Markierungslinien (3), jeweils eine Skalenwertzahl (6) aufweist, die dem durch die jeweilige erste Markierungslinie (3) markierten Füllstandsvolumen entspricht.13. Becherglas nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (2) auf der der Bezugslinie abgewandten Seite der zweiten Markierungslinien (4) und20.01.2025 050A0007LU 17 LU509770 benachbart zu jeder der zweiten Markierungslinien (4), insbesondere horizontal neben jeder der zweiten Markierungslinien (4), jeweils eine Skalenwertzahl (6) aufweist, die dem durch die jeweilige zweite Markierungslinie (4) markierten Füllstandsvolumen entspricht.14. Becherglas nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (2) weiß ausgebildet ist.15. Becherglas nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (2) aus einer Keramikfarbe mit Glasbestandteilen besteht, die durch einen Brennvorgang mit dem Glas der Wandung des Becherglases verschmolzen sind.16. Becherglas nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (2) durch ein, insbesondere einstufiges, Siebdruckverfahren aufgebracht ist.17. Becherglas nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass T im Bereich von 0,5 mm bis 0,9 mm liegt.18. Becherglas nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Becherglas an seinem oberen Rand (12) einen radial nach außen ragenden Ausguss (13) aufweist.19. Becherglas nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (2) und/oder die Bezugslinie der Skala (2) vollständig zwischen einer vertikalen Referenz-Meridianhalbebene (15), die durch die Mitte des Ausgusses (13) verläuft, und einer vertikalen Meridianhalbebene (17), die zu der vertikalen Referenz- Meridianhalbebene (15) einen Winkel kleiner 95 Grad, insbesondere kleiner gleich 90 Grad, aufweist, angeordnet ist.20. Becherglas nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Becherglas räumlich neben der Skala (2) einen Aufdruck (7) aufweist, der wenigstens eines der folgenden Aufdruckelemente a bis h beinhaltet:20.01.2025 050A0007LU 18 LU509770 a. Angabe des Nominalfassungsvermôgens (8),b. Angabe des Namens des Herstellers,c. Angabe des Namens Anbieters,d. Angabe eines Markennamens (9),e. Darstellung eines Logos (10),f. Angabe der Glasart,g. mit einem Schreibstift, Insbesondere einem Bleistift, beschreibbares Beschriftungsfeld (11),h. Darstellung eines Retracecodes (14).21. Becherglas nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufdruck (7) rechts oder links neben der Skala (2) angeordnet ist.22. Becherglas nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufdruck (7) und die Skala (2) gemeinsam durch ein, insbesondere einstufiges, Siebdruckverfahren aufgebracht sind.23. Verfahren zum Herstellen eines Becherglases, insbesondere eines Becherglases nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen Glasbehälter eine Skala (2) aufgebracht wird, die mehrere erste horizontale Markierungslinien (3) mit einer Länge L und einer Strichdicke T aufweist, wobei jeweils zwischen zwei einander benachbarten ersten horizontalen Markierungslinien (3) zumindest eine zweite horizontale Markierungslinie (4) angeordnet ist, die eine Länge von 0,5L und eine Strichdicke im Bereich von 0,6T bis 0,8T aufweist.24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (2) mit einer Keramikfarbe mit Glasbestandteilen aufgedruckt wird, die durch einen Brennvorgang mit dem Glas der Wandung des Becherglases verschmolzen werden.20.01.2025 050A0007LU 19 LU50977025. Verfahren nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (2) durch ein, insbesondere einstufiges, Siebdruckverfahren auf den Glasbehälter aufgebracht wird.26. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass räumlich neben der Skala (2) ein Aufdruck (7) auf den Glasbehälter aufgebracht wird, der wenigstens eines der folgenden Aufdruckelemente a bis h beinhaltet:a. Angabe des Nominalfassungsvermôgens (8),b. Angabe des Namens des Herstellers c. Angabe des Namens Anbieters d. Angabe eines Markennamens (9)e. Darstellung eines Logos (10)f. Angabe der Glasart g. mit einem Schreibstift, Insbesondere einem Bleistift, beschreibbares Beschriftungsfeld (11),h. Darstellung eines Retracecodes (14).27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufdruck (7) rechts oder links neben der Skala (2) auf den Glasbehälter aufgebracht wird.28. Verfahren nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufdruck (7) und die Skala (2) mit einer Keramikfarbe mit Glasbestandteilen aufgedruckt werden, die durch einen Brennvorgang mit dem Glas der Wandung des Becherglases verschmolzen werden.29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufdruck (7) und die Skala (2) gemeinsam durch ein, insbesondere einstufiges, Siebdruckverfahren auf den Glasbehälter aufgebracht werden.
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| KOCKMANN FRANK ET AL: "EYDAM Laborkatalog Edition 21", 1 June 2020 (2020-06-01), Kiel, Germany, pages 1 - 1642, XP093296808, Retrieved from the Internet <URL:https://www.eydam.de/950878073/DWN/Eydam_Katalog_2020_E21_DE.pdf> * |