LU103481B1 - Verbraucher, vorzugsweise Haushaltsgerät, besonders vorzugsweise Küchengerät, ganz besonders vorzugsweise Kochfeld - Google Patents

Verbraucher, vorzugsweise Haushaltsgerät, besonders vorzugsweise Küchengerät, ganz besonders vorzugsweise Kochfeld

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LU103481B1
LU103481B1 LU103481A LU103481A LU103481B1 LU 103481 B1 LU103481 B1 LU 103481B1 LU 103481 A LU103481 A LU 103481A LU 103481 A LU103481 A LU 103481A LU 103481 B1 LU103481 B1 LU 103481B1
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Jens Horstmann
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Abstract

Verbraucher, vorzugsweise Haushaltsgerät, besonders vorzugsweise Küchengerät, ganz besonders vorzugsweise Kochfeld Die Erfindung betrifft einen Verbraucher (10), vorzugsweise ein Haushaltsgerät (10), besonders vorzugsweise ein Küchengerät (10), ganz besonders vorzugsweise ein Kochfeld (10), welcher ausgebildet ist,  von einem Energiemanagementsystem (11) eines gemeinsamen Haushalts (1) wenigstens eine Information über die aktuell selbst erzeugte elektrische Energie des Haushalts (1), vorzugsweise einer Photovoltaikanlage des Haushalts (1), zu erhalten,  von einem Benutzer eine Eingabe zum Betreiben des Verbrauchers (10), insbesondere in einer vom Benutzer gewählten Leistungsstufe, zu erhalten, und  seinen Betrieb gemäß der Eingabe des Benutzers mit einem geringeren elektrischen Energieverbrauch als vom Benutzer vorgegeben, vorzugsweise mit einer geringeren Leistungsstufe als vom Benutzer vorgegeben, auszuführen, falls der elektrische Energieverbrauch, vorzugsweise die vom Benutzer gewählte Leistungsstufe, die aktuell selbst erzeugte elektrische Energie des Haushalts (1) überschreitet.

Description

' LU103481
Beschreibung
Verbraucher, vorzugsweise Haushaltsgerät, besonders vorzugsweise Küchengerät, ganz besonders vorzugsweise Kochfeld
Die Erfindung betrifft einen Verbraucher, vorzugsweise ein Haushaltsgerat, besonders vorzugsweise ein Küchengerät und ganz besonders vorzugsweise ein Kochfeld.
Private Haushalte sind heutzutage immer mehr bestrebt, durch die Anschaffung von eigenen
Photovoltaikanlagen, üblicherweise auf dem eigenen Dach, den Eigenbedarf an elektrischer
Energie möglichst vollständig zu decken sowie überschüssige elektrische Energie an das
Öffentliche Netz abzugeben. Um dies auch nachts zu erreichen, ist die Verwendung von elektrischen Energiespeichern ebenfalls zunehmend verbreitet, um den Überschuss an tagsüber selbst erzeugter elektrischer Energie zu speichern bzw. zu puffern und nachts bzw. an Tagen mit wenig Sonnenschein und somit mit geringer Energieerzeugung zum Betrieb der eigenen elektrischen Verbraucher zu nutzen, so dass durchgängig selbsterzeugter Strom im eigenen Haushalt genutzt werden kann. Hierdurch kann die Energieversorgung aus dem öffentlichen Netz deutlich reduziert und möglichst auf die „dunkle“ Jahreszeit mit vergleichsweise kurzen Tagen und wenig Sonnenschein reduziert werden.
Um die selbst erzeugte elektrische Energie möglichst vollständig auszunutzen und entsprechend wenig auf das Öffentliche Netz zugreifen zu müssen, können die
Photovoltaikmodule derart auf dem Hausdach verteilt werden, dass von morgens bis abends stets einige Photovoltaikmodule von der Sonne beschienen werden können und somit möglichst durchgängig selbst erzeugter Strom zur Verfügung steht. Zusätzlich kann die
Nutzung bzw. der Betrieb von Haushaltsgeräten als Verbraucher möglichst in die Zeiten gelegt werden, in welchen mit selbst erzeugtem Strom zu rechnen ist. Beispielsweise können
Wasch- und Geschirrspülmaschinen um die Mittagszeit herum betrieben werden, wenn üblicherweise die größte elektrische Leistung aus den Photovoltaikmodulen gewonnen werden kann, sofern diese nach Süden ausgerichtet sind.
Entsprechend können sich die Personen eines Haushalts als Benutzer auch hinsichtlich ihrer
Kochgewohnheiten so verhalten, dass beispielsweise Garprozesse mittels eines Kochfelds
Mit geringerer Leistungsstufe und damit langsamer ausgeführt werden, dafür aber der
Verbrauch an elektrischer Energie für den Garprozesse geringgehalten werden kann und insbesondere geringer als die aktuell selbst erzeugte elektrische Energie der
Photovoltaikanlage ist, so dass ausschließlich mit selbsterzeugtem Strom gegart werden kann, ohne auf das öffentliche Netz zugreifen zu müssen.
Hierzu müsste sich der Benutzer bei der Durchführung des Garprozesses jedoch stets am
Wechselrichter seiner Photovoltaikanlage oder ggfs. beim Smart-Home-System des
Haushalts darüber informieren, wie groß die aktuell von der Photovoltaikanlage erzeugte elektrische Energie ist sowie wissen, welche elektrische Energie das Kochfeld aufgrund der aktuell laufenden Garprozesse sowie deren Energiestufen benötigt. Dies stellt einen nicht unerheblichen Aufwand für den Benutzer dar. Auch sind die hierfür erforderlichen
Informationen nicht unbedingt und falls doch, dann nur mit Aufwand verbunden verfügbar.
Ferner wird das Ergebnis dieser Betrachtungen stets eine gewisse Ungenauigkeit aufweisen sowie lediglich eine Momentaufnahme darstellen, welche sich beispielsweise aufgrund einer sich verändernden Sonneneinstrahlung auch schnell ändern kann.
Der Erfindung stellt sich somit das Problem, die Möglichkeiten zu verbessern, Verbraucher wie insbesondere Haushaltsgeräte, Küchengeräte bzw. Kochfelder möglichst vollständig oder zumindest im Wesentlichen mit der selbsterzeugten elektrischen Energie eines Haushalts zu betreiben. Insbesondere soll dies hinsichtlich der aktuell erzeugten elektrischen Energie, insbesondere hinsichtlich der mittels einer Photovoltaikanlage des Haushalts erzeugten elektrischen Energie, erfolgen können. In jedem Fall soll möglichst wenig elektrische Energie aus dem Öffentlichen Netz entnommen werden müssen. In jedem Fall soll dies möglichst vorausschauend erfolgen. Zumindest soll eine Alternative zu den bekannten Möglichkeiten geschaffen werden.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch zwei Verbraucher mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden abhängigen Ansprüchen.
Somit betrifft die Erfindung zum einen einen Verbraucher, welcher ein beliebiges elektrisches bzw. elektronisches Gerät eines Haushalts sein kann. Insbesondere kann der Verbraucher ein beliebiges Haushaltsgerät wie beispielsweise eine Waschmaschine oder dergleichen sein, besonders vorzugsweise ein Küchengerät und ganz besonders vorzugsweise ein
Kochfeld.
Injedem Fall ist der Verbraucher ausgebildet, + von einem Energiemanagementsystem eines gemeinsamen Haushalts wenigstens eine Information über die aktuell selbst erzeugte elektrische Energie des Haushalts, zu erhalten, * von einem Benutzer eine Eingabe zum Betreiben des Verbrauchers zu erhalten und
+ seinen Betrieb gemäß der Eingabe des Benutzers mit einem geringeren elektrischen
Energieverbrauch als vom Benutzer vorgegeben auszuführen, falls der elektrische
Energieverbrauch die aktuell selbst erzeugte elektrische Energie des Haushalts überschreitet. s Somit kann der Verbraucher des Haushalts bzw. dessen Steuerungseinheit oder dergleichen eine Eingabe, eine Vorgabe bzw. eine Auswahl vom Benutzer erhalten, welche ein Programm einer Waschmaschine oder einer Geschirrspülmasche sein kann oder auch eine
Leistungsstufe einer Kochstelle eines Kochfelds, um den Verbraucher zu betreiben. Dieser
Betrieb führt üblicherweise zu einem bestimmten Verbrauch an elektrischer Energie, welcher im Laufe des Betriebs schwanken kann, beispielsweise bei einer Waschmaschine zwischen dem Heizen der Waschlauge, dem Betreiben der Laugenpumpe zum Fördern der
Waschlauge in die Waschtrommel, zum Drehen der Waschtrommel, zum Abpumpen der benutzen Waschlauge aus der Waschtrommel sowie zum Trockenschleudern der gewaschenen Wäsche in der Waschtrommel. Dies kann ebenso für einen Garprozesses eines Kochfelds gelten.
Um nun den Betrieb des Verbrauchers gemäß der Eingabe, Vorgabe bzw. Auswahl des
Benutzers möglichst autark hinsichtlich des elektrischen Energieverbrauchs durchführen zu können, stehen dem Verbraucher die Information der aktuell selbst erzeugten elektrischen
Energie des Haushalts seitens dessen Energiemanagementsystems zur Verfügung. Hierauf basierend kann der Verbraucher bzw. dessen Steuerungseinheit seinen Betrieb bzw. den
Ablauf des vom Benutzer gewählten Programms dahingehend anpassen, dass lediglich die selbst erzeugte elektrische Energie des Haushalts verwendet wird, um nicht auf zusätzliche elektrische Energie des Öffentlichen Netzes zugreifen zu müssen.
Hierzu kann der Verbraucher beispielsweise bei einem Waschprogramm die Waschlauge langsamer auf die gewünschte Temperatur erwärmen, um weniger elektrische Energie zu verbrauchen und dennoch die erforderliche Temperatur der Waschlauge und somit das gewünschte Ergebnis des Waschprogramms zu erreichen, wenngleich etwas später bzw. langsamer. Die längere Zeit für die Durchführung des Waschprozesses kann dabei in Kauf genommen werden zugunsten des geringeren Energieverbrauchs bzw. dessen maximaler
Spitzen, welche dafür aber durch die aktuell selbst erzeugte Energie gedeckt werden kann bzw. können.
Dies kann vorzugsweise für Betriebsarten bzw. für Prozesse umgesetzt werden, welche eine vom Benutzer gewählte Leistungsstufe verwenden, da dann das Ergebnis der vom Benutzer gewählten Leistungsstufe durch eine selbsttätig von der Vorrichtung verwendete geringere
Leistung bzw. Leistungsstufe nach längerer Zeit auch erreicht werden kann, wie zuvor bereits beschrieben.
In jedem Fall kann dies vorzugsweise auf Haushalte mit einer Photovoltaikanlage angewendet werden, da dann tagsüber selbst erzeugter Strom zur Verfügung steht und dessen aktuelle Menge üblicherweise ohnehin dem Energiemanagementsystem bekannt ist und somit ohne zusätzlichen bzw. bemerkenswerten Aufwand dem Verbraucher zur
Verfügung gestellt werden kann, um die zuvor beschriebenen Funktionen umzusetzen.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist der Verbraucher ferner ausgebildet, + vom Benutzer eine Eingabe einer einzuhaltenden Betriebsbedingung zu erhalten und + das Energiemanagementsystem zu veranlassen, zusätzliche elektrische Energie aus einem Öffentlichen Stromnetz zu beziehen, falls sein Betrieb gemäß der einzuhaltenden Betriebsbedingung nicht ausschließlich mit der aktuell selbst erzeugten elektrischen Energie des Haushalts möglich ist.
Entsprechend kann der Benutzer sozusagen eine Untergrenze dessen definieren, was im
Rahmen der selbsttätigen Anpassungen des vom Benutzer gewählten Betriebs durch den
Verbraucher bzw. dessen Steuerungseinheit noch akzeptabel ist bzw. bis wohin der ı5 Verbraucher bzw. dessen Steuerungseinheit den Betrieb anpassen darf. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass der vom Benutzer gewünschte Betrieb des Verbrauchers bzw. dessen Ergebnis dennoch bzw. bei unzureichender selbsterzeugter elektrischer Energie dennoch durchgeführt bzw. erreicht werden kann, indem dann die fehlende elektrische
Energie aus dem öffentlichen Netz ergänzt wird.
Beispielsweise kann so ein verlangsamter Kochprozess kontinuierlich durchgeführt werden, ohne beispielsweise eine minimale Wassertemperatur zu unterschreiten, falls während des
Kochprozesses Wolken aufziehen und den Ertrag der Photovoltaikanlage derart beeinträchtigen, dass ohne zusätzliche elektrische Energie aus dem öffentlichen Netz die minimale Wassertemperatur unterschritten und hierdurch der laufende Kochprozess eingeschränkt bzw. unterbrochen werden würde.
Beispielsweise kann auf diese Art und Weise einem Kochfeld, welches maximal bis 3.600 W betrieben werden kann, vom Benutzer die Vorgabe von 2.000 W zugeteilt werden, welche wenigstens für alle Garprozesse zeitgleich, d.h. parallel zueinander, genutzt werden soll.
Entsprechend kann der Verbraucher bzw. dessen Steuerungseinheit und/oder das
Energiemanagementsystem des Haushalts die Garprozesses im Leistungsbereich zwischen 2.000 W und 3.600 W flexibel und selbsttätig mit derjenigen elektrischen Leistung durchführen, welche beispielsweise seitens der Photovoltaikanlage zur Verfügung steht.
Reicht die von der Photovoltaikanlage erzeugte elektrische Energie hierfür nicht aus, d.h. werden die 2.000 W seitens des Energiemanagementsystems des Haushalts unterschritten,
so kann der Verbraucher auf das Öffentliche Netz zurückgreifen bzw. das
Energiemanagementsystem des Haushalts hierzu veranlassen, um die fehlende elektrische
Energie bis zu den minimalen 2.000 W von dort so lange zu erhalten, bis die selbst erzeugte elektrische Energie wieder ausreichend ist. 5 Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die einzuhaltende Betriebsbedingung: + eine maximale Betriebsdauer, vorzugsweise eine maximale Gardauer, und bzw. oder + eine minimale Betriebstemperatur, vorzugweise eine minimale Gartemperatur.
Dies kônnen zwei besonders sinnvolle bzw. praktikable Pararemter von Betriebs- bzw.
Garprozessen sein, welche dem Benutzer verständlich sind sowie den Prozesse für den
Benutzer merklich beeinflussen können. So kann es zum einen für den Benutzer zugunsten der verbesserten Ausnutzung bzw. Nutzung der selbsterzeugten elektrischen Energie akzeptabel sein, auf das Ergebnis eines Prozesses wie eines Waschvorgangs oder eines
Garvorgangs länger zu warten. Dennoch wird der Benutzer „irgendwann“ das Ergebnis des
Prozesses erreicht haben wollen, beispielsweise weil die Wäsche vor dem Verlassen des ı5 Haues noch aufzuhängen bzw. die nächste Waschladung anzustellen ist oder auch weil das
Essen zu einem bestimmten Zeitpunkt spätestens fertig sein muss. Auch können gewisse
Prozesse wie beispielsweise ein Gar- bzw. Bratprozess zu einem nicht optimalen bzw. qualitativ ungenügendem Ergebnis führen, falls sie nicht ausreichend heiß durchgeführt werden, weshalb hinsichtlich der Temperatur des Prozesses eine untere Begrenzung des nutzbaren Temperaturbereichs sinnvoll sein kann. Dies kann auch für einen Waschprozess gelten.
Die vorliegende Erfindung betrifft zum anderen einen Verbraucher, vorzugsweise ein
Haushaltsgerät, besonders vorzugsweise ein Küchengerät, ganz besonders vorzugsweise ein
Kochfeld, welcher ausgebildet ist, + von einem Energiemanagementsystem eines gemeinsamen Haushalts wenigstens eine Information über die aktuell gespeicherte elektrische Energie des Haushalts, vorzugsweise eines elektrischen Energiespeichers des Haushalts, zu erhalten, + von einem Benutzer eine Eingabe zum Betreiben des Verbrauchers, insbesondere in einer vom Benutzer gewählten Leistungsstufe, zu erhalten, und + seinen Betrieb gemäß der Eingabe des Benutzers mit einem geringeren elektrischen
Energieverbrauch als vom Benutzer vorgegeben, vorzugsweise mit einer geringeren
Leistungsstufe als vom Benutzer vorgegeben, auszuführen, falls der elektrische
Energieverbrauch, vorzugsweise die vom Benutzer gewählte Leistungsstufe, über eine vorbestimmte Zeitdauer die aktuell gespeicherte elektrische Energie des
Haushalts überschreitet.
Somit können die zuvor beschrieben Eigenschaften und Vorteile eines Verbrauchers, welcher bei der Durchführung seines Betriebs bzw. eines Prozesses die aktuell selbst erzeugte elektrische Energie des Haushalts berücksichtigt, auch auf einen Verbraucher angewendet werden, welcher einen elektrischen Energiespeicher aufweist, wobei diese beiden Aspekte auch von einem Verbraucher gemeinsam umgesetzt und ausgeführt werden können.
Die Information der vorbestimmten Zeitdauer kann sich dabei aus dem Betrieb bzw. aus dem
Prozess wie beispielsweise aus dem Ablauf eines Waschprogramms, vorzugsweise unter
Berücksichtigung des im Laufe des Waschprogramms variierenden Bedarfs an elektrischer
Energie für die unterschiedlichen Schritte des Waschprogramms bzw. der entsprechenden
Komponenten wie Laugenpumpe, Trommelantrieb und dergleichen, ergeben oder aus einer
Eingabe des Benutzers resultieren, beispielsweise aus der Einstellung eines ablaufenden
Timers einer Restlaufzeit des Betriebs einer Kochstelle eines Kochfelds, was zu einem gleichbleibenden elektrischen Verbrauch über die Dauer des Garprozesses führen kann.
Auch kann eine derartige Information aus einer anderen Informationsquelle wie einem selbsttätigen bzw. geführten Garprozess gemäß eines Rezepts resultieren.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung entspricht die vorbestimmte Zeitdauer einer vom
Benutzer vorbestimmten Betriebsdauer, vorzugsweise einer vorbestimmten
Garprozessdauer. Dies kann eine Möglichkeit der Umsetzung darstellen, wie zuvor bereits erwähnt.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung entspricht die vorbestimmte Zeitdauer einer vom Benutzer vorbestimmten Garprozessdauer, wobei sich die vom Benutzer gewählte
Leistungsstufe sowie die vorbestimmte Garprozessdauer aus einem Garprozessablauf, vorzugsweise aus einem Rezept, ergibt, welcher dem Verbraucher elektronisch zur
Verfügung steht. Dies kann eine weitere konkretere Möglichkeit der Umsetzung darstellen, wie ebenfalls zuvor bereits erwähnt.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Verbraucher ferner ausgebildet, + vom Benutzer eine Eingabe einer einzuhaltenden Betriebsbedingung zu erhalten und + das Energiemanagementsystem zu veranlassen, zusätzliche elektrische Energie aus einem Öffentlichen Stromnetz zu beziehen, falls sein Betrieb gemäß der einzuhaltenden Betriebsbedingung nicht ausschließlich mit der aktuell gespeicherten elektrischen Energie des Haushalts möglich ist.
Somit können die entsprechenden zuvor beschrieben Eigenschaften und Vorteile eines
Verbrauchers, welcher bei der Durchführung seines Betriebs bzw. eines Prozesses die aktuell selbst erzeugte elektrische Energie des Haushalts berücksichtigt, auch auf einen
Verbraucher angewendet werden, welcher einen elektrischen Energiespeicher aufweist, wobei diese beiden Aspekte auch von einem Verbraucher gemeinsam umgesetzt und ausgeführt werden können.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die einzuhaltende Betriebsbedingung: + eine maximale Betriebsdauer, vorzugsweise eine maximale Gardauer, und bzw. oder + eine minimale Betriebstemperatur, vorzugweise eine minimale Gartemperatur.
Somit können die entsprechenden zuvor beschrieben Eigenschaften und Vorteile eines
Verbrauchers, welcher bei der Durchführung seines Betriebs bzw. eines Prozesses die aktuell selbst erzeugte elektrische Energie des Haushalts berücksichtigt, auch auf einen
Verbraucher angewendet werden, welcher einen elektrischen Energiespeicher aufweist, wobei diese beiden Aspekte auch von einem Verbraucher gemeinsam umgesetzt und ausgeführt werden können.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ergibt sich die, vorzugsweise, maximale
Betriebsdauer und bzw. oder die, vorzugsweise minimale, Betriebstemperatur aus einem
Betriebsablauf, vorzugsweise aus einem Garprozessablauf, besonders vorzugsweise aus einem Rezept, ergibt, welcher dem Verbraucher elektronisch zur Verfügung steht.
Auf diese Art und Weise kann, wie bereits erwähnt, ein beispielsweise per App auf einem mobilen Endgerät wie einem Smartphone des Benutzers ablaufendes Rezept mit in die
Umsetzung der vorliegenden Erfindung einbezogen werden, um von dort entsprechende
Informationen über die erforderliche elektrische Leistung pro Zeitpunkt sowie über den zeitlichen Verlauf des Garprozesses zu erhalten und seitens des Verbrauchers nutzen zu können. Auch können Informationen eines Systemgargeschirrs, welches auch Sensorik wie beispielsweise Temperatursensoren und dergleichen aufweisen kann, zu diesen Zwecken genutzt werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Verbraucher ferner ausgebildet, + dem Benutzer eine Auswahl eines Betriebs gemäß der Eingabe des Benutzers mit der geringeren elektrischen Energieverbrauch als vom Benutzer vorgegeben oder mit dem entsprechenden elektrischen Energieverbrauch bereitzustellen, vorzugsweise anzuzeigen, und
+ seinen Betrieb gemäß der Auswahl des Benutzers durchzuführen.
Somit kann dem Benutzer eine Auswahl angeboten werden, um zwischen dem an die aktuell selbst erzeugte elektrische Energie und bzw. oder an die gespeicherte elektrische Energie angepassten Prozess- bzw. Betriebsablauf, wie zuvor beschrieben, und einem „normalen“
Prozess- bzw. Betriebsablauf, welcher mit dem üblichen elektrischen Energieverbrauch betrieben und hierzu jederzeit beliebig bei Unterversorgung zusätzlich aus dem öffentlichen
Netz bespeist wird, zu entscheiden. Dies kann dem Benutzer die Möglichkeit bieten, die zuvor beschriebenen Eigenschaften und Vorteile nutzen zu können, aber dennoch auf die übliche
Betriebsweise des Verbrauchers ganz einfach zugreifen zu können, falls beispielsweise die zusätzliche Zeit für den auf der selbst erzeugten elektrischen Energie beruhendem Ablauf, welcher wie zuvor beschrieben mehr Zeit benötigen kann, nicht zur Verfügung steht. Dies kann pro Prozess- bzw. Betriebsablauf vom Benutzer entschieden werden. Hierzu können beide Optionen parallel angezeigt werden, beispielsweise auf einem Bedien-/Anzeigeelement eines Kochfelds, was die Auswahl für den Benutzer erleichtern kann. ı5 Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Verbraucher ferner ausgebildet, das
Ergebnis der Auswahl des Benutzers seines Betriebs auszugeben, vorzugsweise anzuzeigen. Die Ausgabe kann generell optisch, akustisch und bzw. oder haptisch erfolgen, wobei optisch besonders verständlich und bzw. oder wenig störend sein kann. In jedem Fall kann der Benutzer auf diese Art und Weise über seine Auswahl informiert werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Verbraucher ausgebildet, mit dem
Energiemanagementsystem über eine, vorzugsweise drahtlose, Datenverbindung innerhalb des Haushalts zu kommunizieren. Dies kann eine direkte Möglichkeit der Kommunikation darstellen.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Verbraucher alternativ ausgebildet,
Mittels einer eigenen Datenschnittstelle im Internet mit einer entsprechenden
Datenschnittstelle des Energiemanagementsystems im Internet zu kommunizieren. Dies kann eine alternative Art der Kommunikation darstellen, welche grundsätzlich einen höheren
Aufwand verursachen aber die Möglichkeit bieten kann, auf bereits vorhandene Schnittstellen wie ein API (Application Programming Interface) zurückzugreifen, um den Verbraucher und das Energiemanagementsystem des Haushalts miteinander kommunizieren zu lassen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Haushalts mit einem erfindungsgemäßen
Verbraucher und einem Energiemanagementsystem.
Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Haushalts 1 mit einem erfindungsgemäßen
Verbraucher 10 und einem Energiemanagementsystem 11. Der Verbraucher 10 kann einen
Datenaustausch A mit einer eigenen Datenschnittstelle 20 in Form eines API durchführen.
Ebenso kann das Energiemanagementsystem 11 einen Datenaustausch A mit einer eigenen
Datenschnittstelle 21 in Form eines API durchführen. Die Datenschnittstellen 20, 21 können ihrerseits einen Datenaustausch A durchführen.
Der Verbraucher 10 ist im betrachteten Ausführungsbeispiels als Kochfeld 10 umgesetzt. Das
Kochfeld 10 ist über die Datenschnittstellen 20, 21 mit dem Energiemanagementsystem 11 derartig verbunden, so dass das Kochfeld 10 vom Energiemanagementsystem 11 eine
Information über die aktuell selbst erzeugte elektrische Energie des Haushalts 1 mittels dessen Photovoltaikanlage (nicht dargestellt) erhalten kann. Auch kann das Kochfeld 10 über ein Bedien-/Anzeigeelement (nicht dargestellt) von einem Benutzer eine Eingabe zum
Betreiben erhalten, wobei diese Eingabe eine Leistungsstufe einer Kochstelle (nicht dargestellt) des Kochfelds 10 sein kann. Ferner kann der Benutzer eine Eingabe am Kochfeld ı5 10 tätigen, dass Betriebsbedingungen wie beispielsweise eine maximale Gardauer und eine minimale Gartemperatur beim Garprozess einzuhalten sind.
Nun kann das Kochfeld 10 seinen Betrieb gemäß der Eingaben des Benutzers derart durchführen, dass der Garprozess mit einer geringeren Leistungsstufe als vom Benutzer vorgegeben und somit mit einem geringeren elektrischen Energieverbrauch durchgeführt wird, falls die Photovoltaikanlage des Haushalts 1 während des Garprozesses nicht ausreichend elektrische Energie erzeugt, um die Leistungsstufe wie vom Benutzer vorgegeben bzw. ausgewählt auszuführen. Diese Abweichung von seiner Vorgabe kann jedoch vom Benutzer akzeptiert werden bzw. gewünscht sein, um den Garprozess möglichst lediglich mit der selbst erzeugten elektrischen Energie der hauseigenen Photovoltaikanlage durchführen zu können und somit für den Garprozess keine zusätzliche elektrische Energie aus dem öffentlichen Netz beziehen zu müssen. Hierfür wird ein längerer Garprozess aufgrund der geringeren Leistung bzw. Leistungsstufe in Kauf genommen.
Die Eingabe der maximalen Gardauer und der minimalen Gartemperatur des Garprozesses können jedoch verhindern, dass der Garprozess zu lange dauert sowie hinsichtlich seiner
Qualität unzureichend durchgeführt wird, beispielsweise weil das Gargut nicht ausreichend gegart wird, indem dann, falls die selbst erzeugte elektrische Energie der Photovoltaikanlage des Haushalts 1 unzureichend ist, doch auf das öffentliche Netz zurückgegriffen und von dort zusätzliche elektrische Energie bezogen wird.
Dies kann zusätzlich oder alternativ unter Berücksichtigung der gespeicherten elektrischen
Energie eines hauseigenen Energiespeichers (nicht dargestellt) erfolgen. Auch können
Informationen eines Rezepts sowie sensorische Informationen des Gargeschirrs mit in diese
Veränderung bzw. Anpassung des Garprozesses einbezogen werden.
Bezugszeichenliste (Bestandteil der Beschreibung)
A Datenaustausch 1 Haushalt
Verbraucher; Haushaltsgerät; Küchengerät; Kochfeld 11 Energiemanagementsystem 2 Internet
Datenschnittstelle des Verbrauchers 10 10 21 Datenschnittstelle des Energiemanagementsystems 11

Claims (13)

Patentansprüche
1. Verbraucher (10), vorzugsweise Haushaltsgerät (10), besonders vorzugsweise Küchengerät (10), ganz besonders vorzugsweise Kochfeld (10), welcher ausgebildet ist, e von einem Energiemanagementsystem (11) eines gemeinsamen Haushalts (1) wenigstens eine Information über die aktuell selbst erzeugte elektrische Energie des Haushalts (1), vorzugsweise einer Photovoltaikanlage des Haushalts (1), zu erhalten, e von einem Benutzer eine Eingabe zum Betreiben des Verbrauchers (10), insbesondere in einer vom Benutzer gewählten Leistungsstufe, zu erhalten, und e seinen Betrieb gemäß der Eingabe des Benutzers mit einem geringeren elektrischen Energieverbrauch als vom Benutzer vorgegeben, vorzugsweise mit einer geringeren Leistungsstufe als vom Benutzer vorgegeben, auszuführen, falls der elektrische Energieverbrauch, vorzugsweise die vom Benutzer gewählte Leistungsstufe, die aktuell selbst erzeugte elektrische Energie des Haushalts (1) überschreitet.
2. Verbraucher (10) nach Anspruch 1, welcher ferner ausgebildet ist, e vom Benutzer eine Eingabe einer einzuhaltenden Betriebsbedingung zu erhalten und e das Energiemanagementsystem (11) zu veranlassen, zusätzliche elektrische Energie aus einem öffentlichen Stromnetz zu beziehen, falls sein Betrieb gemäß der einzuhaltenden Betriebsbedingung nicht ausschließlich mit der aktuell selbst erzeugten elektrischen Energie des Haushalts (1) möglich ist.
3. Verbraucher (10) nach Anspruch 2, wobei die einzuhaltende Betriebsbedingung ist: e eine maximale Betriebsdauer, vorzugsweise eine maximale Gardauer, und/oder e eine minimale Betriebstemperatur, vorzugweise eine minimale Gartemperatur.
4. Verbraucher (10), vorzugsweise Haushaltsgerät (10), besonders vorzugsweise Küchengerät (10), ganz besonders vorzugsweise Kochfeld (10), welcher ausgebildet ist, e von einem Energiemanagementsystem (11) eines gemeinsamen Haushalts (1) wenigstens eine Information über die aktuell gespeicherte elektrische Energie des Haushalts (1), vorzugsweise eines elektrischen Energiespeichers des Haushalts (1), zu erhalten, e von einem Benutzer eine Eingabe zum Betreiben des Verbrauchers (10), insbesondere in einer vom Benutzer gewählten Leistungsstufe, zu erhalten, und e seinen Betrieb gemäß der Eingabe des Benutzers mit einem geringeren elektrischen Energieverbrauch als vom Benutzer vorgegeben, vorzugsweise mit einer geringeren Leistungsstufe als vom Benutzer vorgegeben, auszuführen, falls der elektrische Energieverbrauch, vorzugsweise die vom Benutzer gewählte Leistungsstufe, über eine vorbestimmte Zeitdauer die aktuell gespeicherte elektrische Energie des Haushalts (1) überschreitet.
5. Verbraucher (10) nach Anspruch 4, wobei die vorbestimmte Zeitdauer einer vom Benutzer vorbestimmten Betriebsdauer, vorzugsweise einer vorbestimmten Garprozessdauer, entspricht.
6. Verbraucher (10) nach Anspruch 4 oder 5, wobei die vorbestimmte Zeitdauer einer vom Benutzer vorbestimmten Garprozessdauer entspricht, wobei sich die vom Benutzer gewählte Leistungsstufe sowie die vorbestimmte Garprozessdauer aus einem Garprozessablauf, vorzugsweise aus einem Rezept, ergibt, welcher dem Verbraucher (10) elektronisch zur Verfügung steht.
7. Verbraucher (10) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, welcher ferner ausgebildet ist, e vom Benutzer eine Eingabe einer einzuhaltenden Betriebsbedingung zu erhalten und e das Energiemanagementsystem (11) zu veranlassen, zusätzliche elektrische Energie aus einem öffentlichen Stromnetz zu beziehen, falls sein Betrieb gemäß der einzuhaltenden Betriebsbedingung nicht ausschließlich mit der aktuell gespeicherten elektrischen Energie des Haushalts (1) möglich ist.
8. Verbraucher (10) nach Anspruch 7, wobei die einzuhaltende Betriebsbedingung ist: e eine maximale Betriebsdauer, vorzugsweise eine maximale Gardauer, und/oder e eine minimale Betriebstemperatur, vorzugweise eine minimale Gartemperatur.
9. Verbraucher (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei sich die, vorzugsweise, maximale Betriebsdauer und/oder die, vorzugsweise minimale, Betriebstemperatur aus einem Betriebsablauf, vorzugsweise aus einem Garprozessablauf, besonders vorzugsweise aus einem Rezept, ergibt, welcher dem Verbraucher (10) elektronisch zur Verfügung steht.
10. Verbraucher (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, welcher ferner ausgebildet ist, e dem Benutzer eine Auswahl eines Betriebs gemäß der Eingabe des Benutzers mit der geringeren elektrischen Energieverbrauch als vom Benutzer vorgegeben oder mit dem entsprechenden elektrischen Energieverbrauch bereitzustellen, vorzugsweise anzuzeigen, und e seinen Betrieb gemäß der Auswahl des Benutzers durchzuführen.
11. Verbraucher (10) nach Anspruch 10, welcher ferner ausgebildet ist, das Ergebnis der Auswahl des Benutzers seines Betriebs auszugeben, vorzugsweise anzuzeigen.
12. Verbraucher (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, welcher ausgebildet ist, mit dem Energiemanagementsystem (11) über eine, vorzugsweise drahtlose, Datenverbindung innerhalb des Haushalts (1) zu kommunizieren.
13. Verbraucher (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
welcher ausgebildet ist, mittels einer eigenen Datenschnittstelle (20) im Internet (2) mit einer entsprechenden Datenschnittstelle (21) des Energiemanagementsystems (11) im Internet (2) zu kommunizieren.
LU103481A 2024-12-11 2024-12-11 Verbraucher, vorzugsweise Haushaltsgerät, besonders vorzugsweise Küchengerät, ganz besonders vorzugsweise Kochfeld LU103481B1 (de)

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US20110046805A1 (en) * 2009-08-18 2011-02-24 Honeywell International Inc. Context-aware smart home energy manager
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