EP4786859A1 - Verfahren zum betreiben eines garprozesses für lebensmittel mit einem gargerät - Google Patents
Verfahren zum betreiben eines garprozesses für lebensmittel mit einem gargerätInfo
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- EP4786859A1 EP4786859A1 EP25222247.6A EP25222247A EP4786859A1 EP 4786859 A1 EP4786859 A1 EP 4786859A1 EP 25222247 A EP25222247 A EP 25222247A EP 4786859 A1 EP4786859 A1 EP 4786859A1
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- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C7/00—Stoves or ranges heated by electric energy
- F24C7/08—Arrangement or mounting of control or safety devices
- F24C7/082—Arrangement or mounting of control or safety devices on ranges, e.g. control panels, illumination
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Garprozesses für Lebensmittel mit einem Gargerät (1), welches mindestens einen Temperatursensor (2) zur Ermittlung einer Ist-Temperatur im Garraum sowie mindestens ein Heizelement (3A, 3B, 3C, 3D) zur Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend einer Soll-Temperatur aufweist, wobei
• beim Start des Garprozesses mindestens ein Soll-Temperaturwert (Tset, Tset 1, Tset 2) vorgegeben wird, wobei das mindestens eine Heizelement (3A, 3B, 3C, 3D) zur Bewirkung des Ist-Temperaturwertes entsprechend dieses Soll-Temperaturwertes (Tset, Tset 1, Tset 2) angesteuert wird,
• nach einer vorbestimmten Zeit (t1, t2, tred) nach dem Start des Garprozesses automatisch mindestens ein weiterer, niedrigerer Soll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) vorgegeben wird, wobei das mindestens eine Heizelement (3A, 3B, 3C, 3D) zur
Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend dieses niedrigeren Soll-Temperaturwertes (Tred, Tred 1, Tred 2) so angesteuert wird, dass die Ist-Temperatur dem niedrigeren Soll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) entspricht.
• beim Start des Garprozesses mindestens ein Soll-Temperaturwert (Tset, Tset 1, Tset 2) vorgegeben wird, wobei das mindestens eine Heizelement (3A, 3B, 3C, 3D) zur Bewirkung des Ist-Temperaturwertes entsprechend dieses Soll-Temperaturwertes (Tset, Tset 1, Tset 2) angesteuert wird,
• nach einer vorbestimmten Zeit (t1, t2, tred) nach dem Start des Garprozesses automatisch mindestens ein weiterer, niedrigerer Soll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) vorgegeben wird, wobei das mindestens eine Heizelement (3A, 3B, 3C, 3D) zur
Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend dieses niedrigeren Soll-Temperaturwertes (Tred, Tred 1, Tred 2) so angesteuert wird, dass die Ist-Temperatur dem niedrigeren Soll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) entspricht.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Garprozesses für Lebensmittel mit einem Gargerät (beispielsweise ein Backofen oder ein Dampfgarer). Ein derartiges Gargerät weist mindestens einen Temperatursensor zur Ermittlung einer Ist-Temperatur im Garraum sowie mindestens ein Heizelement zur Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend einer Soll-Temperatur auf. Der Betrieb solcher Gargeräte ist mit einem hohen Strom-/Energieverbrauch verbunden.
- Aus der
EP 2 251 607 A2 ist es bekannt, in einem Energiesparmodus eines Zubereitungsprogramms gegen Ende des Zubereitungsprogramms das Gargerät während einer definierten Reduzier-Zeitdauer mit einer reduzierten Heizleistung zu betreiben, wobei der Beginn der Absenkung der Heizleistung an den Endzeitpunkt des Zubereitungsprogramms gekoppelt ist. Dabei wird in der Reduzier-Zeitdauer Restwärme aus der vorangegangen Heizphase ausgenutzt. Nachteilig an dem aus derEP 2 251 607 A2 bekannten Verfahren ist, dass zur Einsparung spezielle Energiesparbetriebsarten und spezielle Zubereitungsprogramme ausgewählt und aktiviert werden müssen. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass die Benutzer in der Regel - unter anderem aufgrund von Rezeptempfehlungen - überwiegend "Standard"-Betriebsarten wie Oberhitze, Unterhitze, Heißluft oder Umluft zum Garen bevorzugt auswählen, wobei diese Betriebsarten keine Restwärmenutzung aufweisen. Tatsächlich erfolgt somit im alltäglichen Gebrauch der Gargeräte daher nur selten eine Energieeinsparung. - Darüber hinaus sind Zubereitungsprogramme bekannt, bei denen eine Restwärmenutzung auf das jeweilige Gargut bzw. auf die Temperatur eines Gargut-Thermometers abgestimmt wird. Die Erfahrung hat jedoch auch hier gezeigt, dass auch diese speziellen Programme von den Benutzern kaum genutzt werden.
- Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein Verfahren für das Betreiben eines Garprozesses zu schaffen, dass in alltagstauglicher Weise bei einfacher Bedienung und ohne Beeinträchtigung des Garergebnisses eine Energieeinsparung ermöglicht.
- Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden abhängigen Patentansprüchen.
- Somit betritt die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben eines Garprozesses für Lebensmittel mit einem Gargerät, welches mindestens einen Temperatursensor zur Ermittlung einer Ist-Temperatur im Garraum sowie mindestens ein Heizelement zur Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend einer Soll-Temperatur aufweist.
- Das Verfahren ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass beim Start des Garprozesses mindestens erster ein Soll-Temperaturwert vorgegeben wird, wobei das mindestens eine Heizelement zur Bewirkung des Ist-Temperaturwertes entsprechend dieses Soll-Temperaturwertes angesteuert wird, wobei nach einer vorbestimmten Zeit nach dem Start des Garprozesses automatisch mindestens ein weiterer, niedrigerer Soll-Temperaturwert vorgegeben wird. Dabei wird das mindestens eine Heizelement zur Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend dieses niedrigeren Soll-Temperaturwertes so angesteuert, dass die Ist-Temperatur dem niedrigeren Soll-Temperaturwert entspricht. Durch die Absenkung der Ist-Temperatur auf den niedrigeren Soll-Temperaturwert wird weniger Heizenergie benötigt.
- Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht somit in einfacher Weise bei Implementierung in Standardbetriebsarten (z.B. Oberhitze, Unterhitze, Heißluft oder Umluft) eine automatische und einfache Einsparung von Energie beim Garen von Lebensmitteln und somit eine alltagstaugliche Lösung, ohne dass der Benutzer zuvor Zubereitungsprogramme mit speziellen Energiebetriebsarten wählen muss. Der Benutzer wählt lediglich in gewohnter Weise seine jeweils gewünschte Standardbetriebsart und gibt eine Soll-Temperatur für den Garraum vor bzw. übernimmt eine vom Gargerät vorgeschlagene Soll-Temperatur. Mit dem Start des Garprozesses ist dann diese Soll-Temperatur aktiv, wobei das mindestens eine Heizelement zur Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend dieser Soll-Temperatur über eine Steuer-/Regeleinheit angesteuert wird. Nach einer Aufheizphase erreicht dann die Ist-Temperatur die anfänglich eingestellte bzw. vorgegebene Soll-Temperatur. Über die Steuer-/Regeleinheit wird dann die Ist-Temperatur solange auf dem Niveau der nach dem Start des Garprozesses eingestellten Soll-Temperatur gehalten, bis erfindungsgemäß automatisch nach einer vorbestimmten Zeit nach dem Start des Garprozesses ein neuer, niedrigerer Soll-Temperaturwert vorgegeben wird. Nun wird das mindestens eine Heizelement über die Steuer-/Regeleinheit zur Absenkung der Ist-Temperatur auf den niedrigeren Soll-Temperaturwert so angesteuert, dass die Ist-Temperatur nach einer regelungsbedingten Übergangszeit bis zum Ausschalten des Garprozesses dem niedrigeren Soll-Temperaturwert entspricht. Hierdurch ist eine Reduktion der abgegebenen Leistung ohne negativen Einfluss auf das Garergebnis möglich.
- Die Zeit bis zum Absenken der Ist-Temperatur auf den neuen, niedrigeren Soll-Temperaturwert ist vorzugsweise so bestimmt, dass die Garergebnisse in der Regel nicht mehr grundlegend beeinträchtigt werden. Zum Beispiel erfolgt das "Anbräunen", "Anbraten" bzw. eine "Krustenbildung" noch in der Zeit vor dem Absenken der Ist-Temperatur, d.h. bei einer Ist-Temperatur, die der anfänglichen (Start-) Solltemperatur entspricht. Die anschließende Phase mit abgesenkter Ist-Temperatur dient dem "Durchgaren" von größeren Lebensmitteln, wobei gleichzeitig durch die abgesenkte Ist-Temperatur ein "Anbrennen" des Gargutes verhindert wird.
- In der Regel gibt es keinen festgelegten Endzeitpunkt für den Garprozess, so dass die Ist-Temperatur im Garraum dauerhaft auf dem niedrigeren Soll-Temperaturwert gehalten wird bis der Benutzer den Garprozess bzw. das Gargerät abschaltet. Gemäß dem in der
EP 2 251 607 A2 beschriebenen Verfahren erfolgt die Temperaturabsenkung in einer Reduzier-Zeitdauer vor dem definierten Ende des Zubereitungsprogramms. Nach dem Ende des Zubereitungsprogramms werden die Heizelemente abgeschaltet. Damit wird das abgesenkte Temperaturniveau nicht beliebig lang gehalten. Vielmehr kühlt der Garraum sich bei langer Nutzung bis auf Raumtemperatur ab. Im Allgemeinen ist es für ein gutes Garergebnis jedoch notwendig, die abgesenkte Gartemperatur für einen längeren Zeitraum zu halten. - Üblicherweise ist das Ende des Garprozesses nicht bekannt, eine pauschale Abschaltung führt daher zu schlechten Ergebnissen, wenn der Zeitpunkt nicht zufällig zum Gargut passt.
- Erfindungsgemäß kann die Zeit, zu der der weitere, niedrigere Soll-Temperaturwert vorgegeben wird, von einer vom Benutzer gewählten Betriebsart (z.B. Oberhitze, Unterhitze, Heißluft oder Umluft) für den Garprozess oder von vom ersten, höheren Soll-Temperaturwert, d.h. dem anfänglichen (Start-) Soll-Temperaturwert, abhängen.
- In einer vorteilhaften Ausführungsform ist eine Differenzierung der erfindungsgemäßen Restwärmenutzung unter Berücksichtigung der Aufheizphase zu Beginn des Garprozesses, in der die Ist-Temperatur auf den anfänglichen (Start-) Soll-Temperaturwert hoch geregelt wird, vorgesehen. Dabei erfolgt die Unterscheidung in Abhängigkeit davon, ob die Aufheizphase mittels einer Schnellaufheizansteuerung des mindestens einen Heizelementes erfolgte oder ohne Schnellaufheizansteuerung. In einer ersten Variante dieser Ausführungsform hängt die Zeit nach der erfindungsgemäß die Absenkung der Ist-Temperatur auf den neuen, niedrigeren Soll-Temperaturwert und damit die energiesparende Restwärmenutzung erfolgt, davon ab, ob eine Schnellaufheizansteuerung vorlag oder nicht. Wenn die anfängliche Soll-Temperatur mittels Schnellaufheizen erreicht wurde, dann erfolgt die Absenkung der Ist-Temperatur auf den niedrigeren Soll-Temperaturwert vergleichsweise früh nach einer ersten vorbestimmten Zeit (t1). Wenn dagegen die anfängliche Soll-Temperatur ohne Schnellaufheizen erreicht wurde, dann erfolgt die Absenkung der Ist-Temperatur auf den niedrigeren Soll-Temperaturwert später nach einer zweiten vorbestimmten Zeit (t2). Experimentell ermittelte, vorteilhafte Zeitwerte für die Temperaturabsenkung sind beispielsweise:
- a) 20 bis 50 Minuten, wenn das Aufheizen mit Schnellaufheizen erfolgte,
- b) 50 bis 60 Minuten, wenn das Aufheizen ohne Schnellaufheizen erfolgte.
- Als weitere Variante ist es auch vorgesehen, die beiden vorstehend genannten Varianten miteinander zu kombinieren, d.h. Absenkung der Ist-Temperatur nach unterschiedlichen Zeiten und die Verwendung unterschiedlicher Soll-Temperaturen, auf die jeweils die Ist-Temperatur abgesenkt wird.
- Mit den vorstehend beschriebenen Varianten wird dem Umstand Rechnung getragen, dass im Fall des Schnellaufheizens bereits in der Aufheizphase ein größerer Energieeintrag in das Gargut erfolgte.
- In einer Ausführungsform entspricht die Reduzierung des ersten, beim Start des Garprozesses aktiven Soll-Temperaturwertes auf den weiteren, niedrigeren Soll-Temperaturwert einem festgelegten Temperaturdifferenzwert (ΔT). Dieser Temperaturdifferenzwert kann beispielsweise 20 Kelvin betragen. Eine anfängliche Solltemperatur von 1800C würde dann auf 1600C abgesenkt, während eine anfängliche Solltemperatur von 1500C auf 1300C abgesenkt würde.
- In einer alternativen Ausführungsform ist für den weiteren, niedrigeren Soll-Temperaturwert immer ein fester Wert definiert. Dabei wird dieser Wert so gewählt, dass er unterhalb der Soll-Temperaturen liegt, mit denen üblicherweise ein Garprozess gestartet wird. Beispielsweise kann als niedrigerer Soll-Temperaturwert 1300C definiert werden.
- In einer weiteren Ausführungsform hängt die Reduzierung des ersten, beim Start des Garprozesses aktiven Soll-Temperaturwertes auf den weiteren, niedrigeren Soll-Temperaturwert von der Höhe des Soll-Temperaturwertes beim Start des Garprozesses ab, wobei die Absenkung umso stärker ist, je höher der Soll-Temperaturwert beim Start des Garprozesses ist, insbesondere ist eine prozentuale Absenkung (z. B. um 10%) vorgesehen, d.h. bei einem anfänglichen Soll-Temperaturwert von 1500C erfolgt eine Absenkung um 15 Kelvin.
- Darüber hinaus ist es vorgesehen, dass der Zeitpunkt und das Temperaturniveau der Absenkung vom Benutzer individuell angepasst werden.
- Wenn während des Betriebs des Garprozesses vom Benutzer manuell über ein Einstellelement eine Anpassung der Soll-Temperatur erfolgt, so ist es in einer Ausführungsform vorgesehen, dass die Absenkung der Ist-Temperatur auf den weiteren, niedrigeren Soll-Temperaturwert unterbleibt oder rückgängig gemacht wird. Stattdessen wird dann die manuell eingestellte Soll-Temperatur aktiviert und das mindestens eine Heizelement zur Bewirkung der Ist-Temperatur auf diesen Soll-Temperaturwert angesteuert.
- Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen dargestellt und näher beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- einen zeitlichen Ist-Temperaturverlauf im Garraum gemäß einer ersten Ausführungsvariante,
- Figur 2
- einen zeitlichen Ist-Temperaturverlauf im Garraum gemäß einer zweiten Ausführungsvariante,
- Figur 3
- einen zeitlichen Ist-Temperaturverlauf im Garraum gemäß einer weiteren Ausführungsvariante,
- Figur 4
- ein Blockschaltbild eines Gargerätes,
- Figur 5
- ein Ablaufdiagramm für eine Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens.
- Vor einer Erläuterung der in den
Figuren 1 bis 3 dargestellten Ist-Temperaturverläufe sollen wesentliche Komponenten eines Gargerätes (1), mit dem das erfindungsgemäße Verfahren ausgeführt wird, anhand des Blockschaltbildes inFigur 4 kurz beschrieben werden. Das Gargerät (1) weist mindestens einen Temperatursensor (2) zur Ermittlung einer Ist-Temperatur im Garraum sowie mindestens ein Heizelement (3A, 3B, 3C, 3D) zur Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend einer Soll-Temperatur auf. Bei den Heizelementen handelt es sich vorzugsweise um einen Oberhitzeheizkörper (3A), einen Ringheizkörper (3B), ein Heißluftgebläse (3C) und einen Unterhitzeheizkörper (3D). Zur Bewirkung/Einstellung der Ist-Temperatur können einzelne dieser Heizelemente (3A, 3B, 3C, 3D) oder eine Kombination von Heizelementen oder alle Heizelemente gleichzeitig eingesetzt werden. Das bzw. die Heizelemente (3A, 3B, 3C, 3D) werden von einer Steuer-/Regeleinheit (4) angesteuert. Der Steuer-/Regeleinheit (4) wird als Eingangsgröße das Signal des Temperatursensors (2) zugeführt. Ferner werden der Steuer-/Regeleinheit Soll-Temperaturwerte (Tset, Tset 1, Tset 2 , Tred, Tred 1, Tred 2) als Eingangsgröße zugeführt. Die Soll-Temperaturwerte können beispielsweise vom Benutzer über ein manuelles Einstellelement (5) vorgegeben werden. Es ist jedoch auch vorgesehen, vom Gargerät (1) vorgeschlagene Soll-Temperaturwerte über ein Bestätigungselement auszuwählen und zu bestätigen. Ferner ist es auch vorgesehen, entsprechende Soll-Temperaturwerte bereits abgespeichert in der Steuer-Regeleinheit (4) abzulegen. - Die
Figuren 1 bis 3 zeigen die Ist-Temperaturverlauf im Garraum in Diagrammen, wobei die Zeit über der horizontalen Achse und die Temperatur über der vertikalen Achse abgetragen ist. Der Ist-Temperaturverlauf mit Schnellaufheizen ist durch eine Punktlinie dargestellt. Der Ist-Temperaturverlauf ohne Schnellaufheizen ist durch eine unterbrochene Strichlinie dargestellt. -
Figur 1 zeigt einen zeitlichen Ist-Temperaturverlauf im Garraum gemäß einer ersten Ausführungsvariante. Beim Start des Garprozesses wird ein erster Soll-Temperaturwert (Tset) vorgegeben. In einer sich an den Start des Garprozesses unmittelbar anschließenden Aufheizphase wird mindestens ein Heizelement (3A, 3B, 3C, 3D) zur Bewirkung des Ist-Temperaturwertes entsprechend dieses Soll-Temperaturwertes (Tset) angesteuert, wobei die Ist-Temperatur auf den Soll-Temperaturwert (Tset) hochgefahren wird. - Die Aufheizphase kann mit oder ohne einer Schnellaufheizansteuerung erfolgen. Beim Schnellaufheizen wird vorzugsweise eine Konfiguration aus mehreren Heizelementen (3A, 3B, 3C, 3D), z.B. Oberhitzeheizkörper, Ringheizkörper und Heizluftgebläse gleichzeitig eingesetzt. Zusätzlich werden beim Schnellaufheizen in der Aufheizphase (dann auch Booster-Phase genannt) die Heizelemente (3A, 3B, 3C, 3D) vorzugsweise ungetaktet, d.h. dauerhaft eingeschaltet, unter Volllast betrieben. Erfolgt das Hochfahren des Ist-Temperaturwertes auf den Soll-Temperaturwert (Tset) "normal", d. h. ohne Schnellaufheizen, werden weniger oder andere Heizelemente (3A, 3B, 3C, 3D) eingesetzt und/oder die Ansteuerung der Heizelemente (3A, 3B, 3C, 3D) erfolgt nicht unter Volllast, sondern getaktet. Beim getakteten Betrieb werden die Heizelemente (3A, 3B, 3C, 3D) periodisch abwechselnd ein- und ausgeschaltet, wobei das Verhältnis der Einschaltzeitdauer zur Ausschaltzeitdauer die mittlere Heizleistung bestimmt. Die Aufheizphase bis zum Erreichen des Soll-Temperaturwertes (Tset) ist beim Schnellaufheizen dementsprechend kürzer als die Aufheizphase ohne Schnellaufheizen. Nach der Aufheizphase, wenn der Ist-Temperaturwert den Soll-Temperaturwert (Tset) erreicht hat, wird die Heizleistung insgesamt reduziert, wobei die Heizelemente (3A, 3B, 3C, 3D) über die Steuer-/Regeleinheit (4) so angesteuert werden, dass der Ist-Temperaturwert möglichst konstant dem ersten Soll-Temperaturwert (Tset) entspricht. Dies kann über eine entsprechende Konfiguration der angesteuerten Heizelemente (3A, 3B, 3C, 3D) und/oder über eine entsprechende Taktung derselben erfolgen.
- Erfindungsgemäß wird nun automatisch nach einer vorbestimmten Zeit (tred 1, tred 2 ) nach dem Start des Garprozesses ein weiterer Soll-Temperaturwert (Tred) vorgegeben, der niedriger als der erste Soll-Temperaturwert (Tset) ist. Dabei wird das mindestens eine Heizelement (3A, 3B, 3C, 3D) zur Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend dieses niedrigeren/reduzierten Soll-Temperaturwertes (Tred) so angesteuert wird, dass die Ist-Temperatur dem niedrigeren Soll-Temperaturwert (Tred) entspricht. Auch hier erfolgt die Anpassung der Ist-Temperatur über eine entsprechende Konfiguration der angesteuerten Heizelemente (3A, 3B, 3C, 3D) und/oder über eine entsprechende Taktung derselben.
- Der Übergang der Ist-Temperatur vom ersten Soll-Temperaturwert (Tset) auf den neuen, niedrigeren Soll-Temperaturwert (Tred) erfolgt in einer regelungsbedingten Übergangszeit. Nachdem der Ist-Temperaturwert auf den niedrigeren Soll-Temperaturwert (Tred) abgesenkt wurde, wird dieser dauerhaft bis zum Ende des Garprozesses gehalten.
- Wie in
Figur 1 zu erkennen ist, erfolgt die Vorgabe des neuen, niedrigeren Soll-Temperaturwertes (Tred) zu zwei unterschiedlichen, vorbestimmten Zeiten (tred 1, tred 2 ). Im Falle des Schnellaufheizens erfolgt die Vorgabe des neuen, niedrigeren Soll-Temperaturwertes (Tred) bereits nach der Zeit (tred 1), während der neue, niedrigere Soll-Temperaturwert ohne Schnellaufheizen erst später nach der Zeit (tred 2 ) vorgegeben wird. - Die unterschiedlichen Zeitpunkte der Temperaturabsenkung tragen dem Umstand Rechnung, dass im Fall des Schnellaufheizens bereits in der Aufheizphase ein größerer Energieeintrag in das Gargut erfolgte.
-
Figur 2 zeigt einen zeitlichen Ist-Temperaturverlauf im Garraum gemäß einer zweiten Ausführungsvariante. Dabei sind wie inFigur 1 zwei Temperaturverläufe dargestellt - mit und ohne Schnellaufheizen. Im Unterschied zuFigur 1 ist hier jedoch nur ein Zeitpunkt (tred) für die Temperaturabsenkung vorgesehen. Allerdings sind zwei weitere, niedrigere Soll-Temperaturwerte (Tred 1, Tred 2) vorgesehen. Dabei wird der erste Wert (Tred 1), der beiden abgesenkten Soll-Temperaturwerte (Tred 1, Tred 2) für den Fall der Schnellaufheizung verwendet, während der zweite Soll-Temperaturwert (Tred 2) für den Fall ohne Schnellaufheizung verwendet wird. Der zweite Soll-Temperaturwert (Tred 2) ist dabei vorzugsweise höher als der erste Soll-Temperaturwert (Tred 1). Auf diese Weise wird die Ist-Temperatur im Falle des Schnellaufheizens stärker abgesenkt, da durch das Schnellaufheizen bereits in der Aufheizphase ein größerer Energieeintrag in das Gargut erfolgte und mehr Restwärme genutzt werden kann. -
Figur 3 zeigt einen zeitlichen Ist-Temperaturverlauf im Garraum gemäß einer dritten Ausführungsvariante. In der Aufheizphase gibt es hier keine Differenzierung. Der gezeigte Verlauf in der Aufheizphase kann sich auf einen Verlauf mit oder ohne Schnellaufheizen beziehen. Die beiden Temperaturverläufe unterscheiden sich allerdings hinsichtlich der anfänglichen (Start-) Soll-Temperaturwerte (Tset 1, Tset 2), die beim Start des Garprozesses vorgegeben werden. Korrespondierend zu den beiden unterschiedlichen, anfänglichen Soll-Temperaturwerten (Tset 1, Tset 2) gibt es zwei unterschiedliche abgesenkte Soll-Temperaturwerte (Tred 1, Tred 2). Der Zeitpunkt (tred) für die Temperaturabsenkung, d.h. die Vorgabe/Aktivierung dieser abgesenkten Soll-Temperaturwerte (Tred 1, Tred 2) für die Ansteuerung des mindestens einen Heizelements (3A, 3B, 3C, 3D) ist jedoch der gleiche. Wird anfangs der Soll-Temperaturwert (Tset 1) vorgegeben, so erfolgt eine Temperaturabsenkung auf den Soll-Temperaturwert (Tred 1). Wird anfangs ein geringerer Soll-Temperaturwert (Tset 2) vorgegeben, so erfolgt eine Temperaturabsenkung auf den Soll-Temperaturwert (Tred 2). Wie zu erkennen ist, liegt der Soll-Temperaturwert (Tred 2) oberhalb des Soll-Temperaturwertes (Tred 1). Hier wird dem Umstand Rechnung getragen, dass im Falle eines höheren anfänglichen Soll-Temperaturwertes bis zur Temperaturabsenkung ein größerer Energieeintrag in das Gargut erfolgte und mehr Restwärme genutzt werden kann. - Die in den
Figuren 1 bis 3 dargestellten Zeitverläufe sind nur schematisch und nicht maßstabsgetreu wiedergegeben. -
Figur 5 zeigt schematisch ein Ablaufdiagramm für eine Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens mit einer Differenzierung dahingehend, ob die Aufheizphase mit Schnellaufheizen oder ohne erfolgte (sieheFigur 1 ). Im ersten Schritt (S1) wird der Garprozess gestartet und ein erster (Start-) Soll-Temperaturwert vorgegeben. Im zweiten Schritt (S2) wird dann die Ist-Temperatur auf den beim Start des Garprozesses vorgegebenen Soll-Temperaturwert durch Ansteuerung der Heizelemente eingestellt. Im dritten Schritt (S3) erfolgt dann eine Abfrage dahingehend, ob die Aufheizphase mit oder ohne Schnellaufheizen erfolgte. Wenn die Aufheizphase mit Schnellaufheizen erfolgte, so wird im Schritt (4A) nach einer Zeit (t1) eine Absenkung der Temperatur auf den niedrigeren Soll-Temperaturwert vorgenommen bzw. der niedrigere Soll-Temperaturwert vorgegeben/aktiviert. Wenn die Aufheizphase ohne Schnellaufheizen erfolgte, so wird in einem alternativen Schritt (4B) nach einer Zeit (t2) eine Absenkung der Temperatur auf den niedrigeren Soll-Temperaturwert vorgenommen bzw. der niedrigere Soll-Temperaturwert vorgegeben/aktiviert. Dabei gilt: t2 > t1. -
- 1
- Gargerät
- 2
- Temperatursensor
- 3A
- Oberhitzeheizkörper
- 3B
- Ringheizkörper
- 3C
- Heizluftgebläse
- 3D
- Unterhitzeheizkörper
- 4
- Steuer-/Regeleinheit
- 5
- Manuelles Einstellelement für die Soll-Temperatur
- S1
- 1. Verfahrensschritt: Start des Garprozesses
- S2
- 2. Verfahrensschritt: Einstellen der Ist-Temperatur auf den voreingestellten Soll-Temperaturwert
- S3
- 3. Verfahrensschritt: Abfrage, ob Schnellaufheizansteuerung erfolgte.
- S4A, S4B
- 4. Verfahrensschritt: Absenkung der Soll-Temperatur in Abhängigkeit vom Ergebnis in Schritt S3.
Claims (10)
- Verfahren zum Betreiben eines Garprozesses für Lebensmittel mit einem Gargerät (1), welches mindestens einen Temperatursensor (2) zur Ermittlung einer Ist-Temperatur im Garraum sowie mindestens ein Heizelement (3A, 3B, 3C, 3D) zur Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend einer Soll-Temperatur aufweist, dadurch gekennzeichnet,• dass beim Start des Garprozesses mindestens ein erster
Soll-Temperaturwert (Tset, Tset 1, Tset 2) vorgegeben wird, wobei das mindestens eine Heizelement (3A, 3B, 3C, 3D) zur Bewirkung des Ist-Temperaturwertes entsprechend dieses Soll-Temperaturwertes (Tset, Tset 1, Tset 2) angesteuert wird,• dass nach einer vorbestimmten Zeit (tred 1, tred 2, tred) nach dem Start des Garprozesses automatisch mindestens ein weiterer
Soll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) vorgegeben wird, der niedriger als der erste Soll-Temperaturwert (Tset, Tset 1, Tset 2) ist, wobei das mindestens eine Heizelement (3A, 3B, 3C, 3D) zur Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend dieses niedrigeren Soll-Temperaturwertes (Tred, Tred 1, Tred 2) so angesteuert wird, dass die Ist-Temperatur dem niedrigeren Soll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) entspricht. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeit (tred 1, tred 2, tred), zu der der weitere, niedrigere Soll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) vorgegeben wird, von einer vom Benutzer gewählten Betriebsart (z.B. Oberhitze, Unterhitze, Heißluft oder Umluft) für den Garprozess abhängt.
- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeit (tred 1, tred 2, tred), zu der der weitere, niedrigere Soll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) vorgegeben wird, vom ersten, höheren Soll-Temperaturwert (Tset, Tset 1, Tset 2) beim Start des Garprozesses abhängt.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dassa) für den Fall, dass die Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend des ersten, beim Start des Garprozesses aktiven Soll-Temperaturwertes (Tset, Tset 1, Tset 2) mittels einer Schnellaufheizansteuerung des mindestens einen Heizelementes (3A, 3B, 3C, 3D) erfolgt, die Absenkung der Ist-Temperatur auf den weiteren, niedrigeren Soll-Temperaturwert (Tred) nach einer ersten vorbestimmten Zeit (tred 1) nach dem Start des Garprozesses erfolgt,b) für den Fall, dass die Bewirkung der Ist-Temperatur entsprechend des ersten, beim Start des Garprozesses aktiven Soll-Temperaturwertes (Tset, Tset 1, Tset 2) ohne Schnellaufheizansteuerung des mindestens einen Heizelementes (3A, 3B, 3C, 3D) erfolgt, die Absenkung der Ist-Temperatur auf den weiteren, niedrigeren Soll-Temperaturwert (Tred) nach einer zweiten vorbestimmten Zeit (tred 2) nach dem Start des Garprozesses erfolgt, wobei die zweite vorbestimmte Zeit (tred 2) größer als die erste vorbestimmte Zeit (tred 1) ist.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dassa) für den Fall, dass die Erreichung der Ist-Temperatur entsprechend des ersten beim Start des Garprozesses aktiven Soll-Temperaturwertes (Tset) mittels einer Schnellaufheizansteuerung des mindestens einen Heizelementes (3A, 3B, 3C, 3D) erfolgt, die Absenkung der Ist-Temperatur auf einen ersten niedrigeren Soll-Temperaturwert (Tred 1) nach einer vorbestimmten Zeit (tred ) nach dem Start des Garprozesses erfolgt,b) für den Fall, dass die Erreichung der Ist-Temperatur entsprechend des ersten, beim Start des Garprozesses aktiven Soll-Temperaturwertes (Tset) ohne Schnellaufheizansteuerung des mindestens einen Heizelementes (3A, 3B, 3C, 3D) erfolgt, die Absenkung der Ist-Temperatur auf einen zweiten, niedrigeren Soll-Temperaturwert (Tred 2) nach einer vorbestimmten Zeit (tred ) nach dem Start des Garprozesses erfolgt, wobei der zweite niedrigere Soll-Temperaturwert (Tred 2) höher als der erste niedrigere Soll-Temperaturwert (Tred 1) ist.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduzierung des ersten, beim Start des Garprozesses aktiven
Soll-Temperaturwertes (Tset, Tset 1, Tset 2) auf den weiteren niedrigeren Soll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) einem festgelegten Temperaturdifferenzwert (ΔT) entspricht. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als weiterer niedrigerer Soll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) ein fester Wert verwendet wird, der unterhalb des ersten, beim Start des Garprozesses aktiven
Soll-Temperaturwertes (Tset, Tset 1, Tset 2) liegt. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduzierung des ersten, beim Start des Garprozesses aktivenSoll-Temperaturwertes (Tset, Tset 1, Tset 2) auf den weiteren, niedrigerenSoll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) von der Höhe desSoll-Temperaturwertes (Tset, Tset 1, Tset 2) beim Start des Garprozesses abhängt, wobei die Absenkung umso stärker ist, je höher der Soll-Temperaturwert (Tset, Tset 1, Tset 2) beim Start des Garprozesses ist.
- Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduzierung des ersten, beim Start des Garprozesses aktiven Soll-Temperaturwertes (Tset, Tset 1, Tset 2) auf den weitern, niedrigeren Soll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) einem prozentualen Anteil des Soll-Temperaturwertes (Tset, Tset 1, Tset 2) nach dem Start des Garprozesses entspricht.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Absenkung der Ist-Temperatur auf den weiteren, niedrigeren
Soll-Temperaturwert (Tred, Tred 1, Tred 2) unterbleibt oder rückgängig gemacht wird, wenn während des Betriebs des Garprozesses manuell eine Anpassung der Soll-Temperatur erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102025103308.0A DE102025103308A1 (de) | 2025-01-30 | 2025-01-30 | Verfahren zum Betreiben eines Garprozesses für Lebensmittel mit einem Gargerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP4786859A1 true EP4786859A1 (de) | 2026-08-05 |
Family
ID=97915368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP25222247.6A Pending EP4786859A1 (de) | 2025-01-30 | 2025-12-10 | Verfahren zum betreiben eines garprozesses für lebensmittel mit einem gargerät |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP4786859A1 (de) |
| DE (1) | DE102025103308A1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH678996A5 (en) * | 1989-05-31 | 1991-11-29 | Electrolux Ag | Procedure and device for heating food in oven - where oven is automatically switched off shortly before completion of cooking and heat is recovered while allowing temp. to fall |
| WO2009062917A2 (en) * | 2007-11-12 | 2009-05-22 | Arcelik Anonim Sirketi | An oven |
| EP2251607A2 (de) | 2009-05-12 | 2010-11-17 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Verfahren zum Durchführen eines Zubereitungsvorgangs für ein Lebensmittel |
-
2025
- 2025-01-30 DE DE102025103308.0A patent/DE102025103308A1/de active Pending
- 2025-12-10 EP EP25222247.6A patent/EP4786859A1/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH678996A5 (en) * | 1989-05-31 | 1991-11-29 | Electrolux Ag | Procedure and device for heating food in oven - where oven is automatically switched off shortly before completion of cooking and heat is recovered while allowing temp. to fall |
| WO2009062917A2 (en) * | 2007-11-12 | 2009-05-22 | Arcelik Anonim Sirketi | An oven |
| EP2251607A2 (de) | 2009-05-12 | 2010-11-17 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Verfahren zum Durchführen eines Zubereitungsvorgangs für ein Lebensmittel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102025103308A1 (de) | 2026-07-30 |
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| Date | Code | Title | Description |
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