EP4784501A1 - Verschlussvorrichtung und verpackung mit einer derartigen verschlussvorrichtung - Google Patents
Verschlussvorrichtung und verpackung mit einer derartigen verschlussvorrichtungInfo
- Publication number
- EP4784501A1 EP4784501A1 EP24773015.3A EP24773015A EP4784501A1 EP 4784501 A1 EP4784501 A1 EP 4784501A1 EP 24773015 A EP24773015 A EP 24773015A EP 4784501 A1 EP4784501 A1 EP 4784501A1
- Authority
- EP
- European Patent Office
- Prior art keywords
- closure device
- tab
- packaging
- packaging container
- hook element
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D33/00—Details of, or accessories for, sacks or bags
- B65D33/16—End- or aperture-closing arrangements or devices
- B65D33/24—End- or aperture-closing arrangements or devices using self-locking integral or attached closure elements, e.g. flaps
- B65D33/243—Combination of flaps, slits, tongues or apertures, e.g. apertures serving as hand or finger holes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D50/00—Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures
- B65D50/02—Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions
- B65D50/04—Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions requiring the combination of simultaneous actions, e.g. depressing and turning, lifting and turning, maintaining a part and turning another one
- B65D50/045—Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions requiring the combination of simultaneous actions, e.g. depressing and turning, lifting and turning, maintaining a part and turning another one where one action elastically deforms or deflects at least part of the closure, the container or an intermediate element, e.g. a ring
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D2215/00—Child-proof means
- B65D2215/04—Child-proof means requiring the combination of different actions in succession
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cartons (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Verschlussvorrichtung (1) zum Anbringen an ein Verpackungsbehältnis (2), wobei das Verpackungsbehältnis (2) durch die angebrachte Verschlussvorrichtung (1) kindersicher und wiederverschließbar verschließbar ist. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Verschlussvorrichtung (1) zu mindestens 70% aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist und eine einen Aufnahmeraum (6) begrenzende Laschenaufnahme (4) sowie eine ein Hakenelement (7) umfassende Einstecklasche (5) umfasst, wobei die Einstecklasche (5) zum Verschließen der Verschlussvorrichtung (1) in den Aufnahmeraum (6) der Laschenaufnahme (4) einsteckbar ist und wobei in dem Aufnahmeraum (6) eine Kante (9) angeordnet ist, an der ein freies Ende (8) des Hakenelements (7) der Einstecklasche (5) beim Einstecken der Einstecklasche (5) in den Aufnahmeraum (6) arretierend zur Anlage kommt, so dass ein Herausziehen der Einstecklasche (5) aus dem Aufnahmeraum (6) zum Öffnen der Verschlussvorrichtung (1) nur durch einen gleichzeitigen Druck auf das Hakenelement (7) zum Lösen der Arretierung möglich ist, wobei hierzu in einer Wandung der Laschenaufnahme (4) benachbart zu der Kante (9) eine Öffnung (21) ausgebildet ist, durch welche hindurch das in den Aufnahmeraum (6) eingesteckte Hakenelement (7) derart mit einem Druck beaufschlagbar ist, dass das freie Ende (8) des Hakenelements (7) aus der Arretierung freigegeben wird. Die Erfindung betrifft darüber hinaus eine Verpackung (100), umfassend ein Verpackungsbehältnis (2) mit einer Entnahmeöffnung (3) sowie eine derartige Verschlussvorrichtung (1).
Description
„Verschlussvorrichtung und Verpackung mit einer derartigen Verschlussvorrichtung“
Die Erfindung betrifft eine Verschlussvorrichtung zum Anbringen an ein Verpackungsbehältnis, wobei das Verpackungsbehältnis durch die angebrachte Verschlussvorrichtung kindersicher und wiederverschließbar verschließbar ist, sowie eine Verpackung mit einer derartigen Verschlussvorrichtung.
Gesetzliche Vorgaben sehen vor, dass die Verpackungen bestimmter Haushaltschemikalien mit kindersicheren Verschlüssen auszurüsten sind. Hierzu zählen beispielsweise die Umverpackungen von Wasch- und Reinigungsmitteln, insbesondere, wenn diese als Portionspackungen in Form sogenannter Pouches, Pods, Discs oder Caps angeboten werden.
Für Kunststoffverpackungen sind bereits unterschiedliche Arten von kindersicheren Verschlüssen bekannt. Häufig ist zum Öffnen dieser Verschlüsse eine Kombination von mehreren Bewegungen, beispielsweise eine gleichzeitige Drück- und Drehbewegung, oder eine Folge von mehreren, nacheinander auszuführenden Öffnungsschritten erforderlich. Derartig komplexe Bewegungsmuster sind von Kindern in den besonders zu schützenden Altersgruppen im Allgemeinen nicht ausführbar. Gleichzeitig ist das Öffnen eines derartigen Verschlusses für einen Erwachsenen in der Regel ohne große Schwierigkeiten möglich.
Ein gestiegenes Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsbewusstsein führt dazu, dass der Anteil von Kunststoff in Verpackungen zunehmend reduziert und durch biologisch abbaubare und/oder besser recycelbare Materialien, beispielsweise papierbasierte Materialien, ersetzt wird. Insbesondere papierbasierte Materialien werden vom Verbraucher als nachhaltiger erachtet als Kunststoffe, so dass ein möglichst hoher Anteil an derartigem Material als erstrebenswert gilt. Gleichzeitig müssen auch aus papierbasierten Materialien gefertigte Verpackungen die Anforderungen an die Kindersicherheit erfüllen. Es gibt daher bereits verschiedene Ansätze, die Ziele Nachhaltigkeit und Kindersicherheit im Bereich der Verpackungen zu vereinen.
So ist aus der DE 10 2019 132 879 A1 eine beutelförmige Papierverpackung mit einem als Reißverschluss ausgebildeten kindersicheren Verschluss bekannt. Zwar ist der Beutel dieser Verpackung vorzugsweise vollständig aus papierbasiertem Material gefertigt, ein Nachteil besteht jedoch darin, dass der Verschluss vollständig oder zumindest zu einem großen Anteil aus Kunststoff besteht. Dadurch wird es erschwert, die entleerte Verpackung sortenrein zu entsorgen und dem Recycling zuzuführen. Hierzu müsste zunächst der Verschluss von dem Rest der Verpackung getrennt wird. Dies erscheint verbesserungswürdig.
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine nachhaltig ausgebildete Verschlussvorrichtung für eine Verpackung bereitzustellen, wobei die Verschlussvorrichtung die Anforderungen an die Kindersicherheit erfüllt und gleichzeitig von einem Erwachsenen auf einfache Art und Weise geöffnet werden kann. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine mit einer derartigen Verschlussvorrichtung ausgerüstete Verpackung bereitzustellen.
Diese Aufgaben werden gelöst durch eine Verschlussvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie durch eine Verpackung mit einer derartigen Verschlussvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 9.
Konkrete Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Gemäß Patentanspruch 1 handelt es sich bei der Erfindung um eine Verschlussvorrichtung zum Anbringen an ein Verpackungsbehältnis, wobei das Verpackungsbehältnis durch die angebrachte Verschlussvorrichtung kindersicher und wiederverschließbar verschließbar ist. Die Verschlussvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass sie zu mindestens 70% aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist und eine einen Aufnahmeraum begrenzende Laschenaufnahme sowie eine ein Hakenelement umfassende Einstecklasche umfasst, wobei die Einstecklasche zum Verschließen der Verschlussvorrichtung in den Aufnahmeraum der Laschenaufnahme einsteckbar ist und wobei in dem Aufnahmeraum eine Kante angeordnet ist, an der ein freies Ende des Hakenelements der Einstecklasche beim Einstecken der Einstecklasche in den Aufnahmeraum arretierend zur Anlage kommt, so dass ein Herausziehen der Einstecklasche aus dem Aufnahmeraum zum Öffnen der Verschlussvorrichtung nur durch einen gleichzeitigen Druck auf das Hakenelement zum Lösen der Arretierung möglich ist, wobei hierzu in einer Wandung der Laschenaufnahme benachbart zu der Kante eine Öffnung ausgebildet ist, durch welche hindurch das in den Aufnahmeraum eingesteckte Hakenelement derart mit einem Druck beaufschlagbar ist, dass das freie Ende des Hakenelements aus der Arretierung freigegeben wird.
Die Erfindung sieht somit vor, dass zum kindersicheren Verschließen eines Verpackungsbehältnisses eine Verschlussvorrichtung an das Verpackungsbehältnis angebracht werden kann, die zu mindestens 70% aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist. Sofern auch das Verpackungsbehältnis selbst aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist, kann der Verbund aus Verpackungsbehältnis und Verschlussvorrichtung auf einfache Weise dem Papierrecycling zugeführt werden, ohne, dass die Verschlussvorrichtung zuvor von dem Verpackungsbehältnis getrennt werden müsste. Die erfindungsgemäße Verschlussvorrichtung umfasst eine einen Aufnahmeraum begrenzende Laschenaufnahme sowie eine ein Hakenelement umfassende Einstecklasche, wobei die Einstecklasche zum Verschließen der Verschlussvorrichtung in den Aufnahmeraum der Laschenaufnahme einsteckbar ist. An einer in
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
dem Aufnahmeraum angeordneten Kante kommt ein freies Ende des Hakenelements der Einstecklasche dabei so arretierend zur Anlage, dass die Einstecklasche nicht ohne weiteres wieder aus der Laschenaufnahme herausgezogen werden kann. Zum Öffnen der Verschlussvorrichtung ist es vielmehr erforderlich, dass gleichzeitig ein Druck auf das Hakenelement ausgeübt wird, durch den das freie Ende des Hakenelements aus der Arretierung gelöst wird, so dass die Einstecklasche aus der Laschenaufnahme herausgezogen werden kann. Erfindungsgemäß ist hierzu in einer Wandung der Laschenaufnahme benachbart zu der Kante eine Öffnung ausgebildet, durch welche hindurch das in den Aufnahmeraum eingesteckte Hakenelement unmittelbar mit einem Druck beaufschlagbar ist, so dass das freie Ende des Hakenelements aus der Arretierung freigegeben wird.
Auch hier ist somit zum Öffnen der Verschlussvorrichtung eine Kombination aus zwei Bewegungen erforderlich, und zwar ein Drücken auf das Hakenelement durch die in der Wandung der Laschenaufnahme ausgebildete Öffnung hindurch sowie zeitgleich ein Herausziehen der Einstecklasche aus der Laschenaufnahme. Die Richtung, in welcher der Druck auf das Hakenelement auszuüben ist, und die Richtung, in welcher die Einstecklasche aus der Laschenaufnahme herauszuziehen ist, sind dabei im Wesentlichen orthogonal zueinander. Ein derart komplexes Bewegungsmuster, für welches im Allgemeinen beide Hände benötigt werden, ist von kleineren Kindern in der Regel nicht ausführbar, gleichwohl für einen Erwachsenen ohne größere Schwierigkeiten zu bewerkstelligen.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Öffnung in einem vorderseitigen Wandungsabschnitt der Laschenaufnahme ausgebildet und die Kante in dem Aufnahmeraum ist ebenfalls im Bereich des vorderseitigen Wandungsabschnitts der Laschenaufnahme angeordnet. Alternativ ist die Öffnung in einem rückseitigen Wandungsabschnitt der Laschenaufnahme ausgebildet ist und die Kante in dem Aufnahmeraum ist ebenfalls im Bereich des rückseitigen Wandungsabschnitts der Laschenaufnahme angeordnet.
Unter einem „vorderseitigen Wandungsabschnitt“ wird dabei ein Abschnitt der Wandung der Laschenaufnahme verstanden, der bei an ein Verpackungsbehältnis angebrachter Verschlussvorrichtung dem Verpackungsbehältnis abgewandt und einem Verbraucher zugewandt ist. Entsprechend wird unter einem „rückseitigen Wandungsabschnitt“ ein Abschnitt der Wandung der Laschenaufnahme verstanden, der bei an ein Verpackungsbehältnis angebrachter Verschlussvorrichtung dem Verpackungsbehältnis zugewandt und von einem Verbraucher abgewandt ist.
Ein Unterschied der beiden zuvor geschilderten Ausführungen besteht darin, dass die Öffnung in der Wandung der Laschennaufnahme, sofern sie in einem vorderseitigen Wandungsabschnitt der Laschenaufnahme ausgebildet ist, für einen Verbraucher unmittelbar sichtbar ist, während sie, wenn sie in einem rückseitigen Wandungsabschnitt der Laschenaufnahme ausgebildet ist,
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
für einen Verbraucher nicht unmittelbar sichtbar ist. Vor dem Hintergrund der Kindersicherheit der Verschlussvorrichtung kann die zweitgenannte Alternative besonders vorteilhaft sein, da ein wesentliches Element des Öffnungsmechanismus auf diese Weise optisch verdeckt ist.
In beiden Fällen kann ein Verbraucher durch die Öffnung in der Wandung hindurch unmittelbar Druck auf das an der Einstecklasche ausgebildete Hakenelement ausüben, wodurch das freie Ende des Hakenelements innerhalb des Aufnahmeraums von der Kante wegbewegt und damit aus der Arretierung gelöst wird. Durch gleichzeitiges Herausziehen der Einstecklasche aus dem Aufnahmeraum kann die Verschlussvorrichtung geöffnet werden.
Grundsätzlich können die Laschenaufnahme und die Einstecklasche als zwei separate Elemente ausgebildet sein, die einzeln an das Verpackungsbehältnis angebracht werden können, beispielsweise durch Verkleben und/oder Versiegeln und/oder Verschweißen.
Es kann erfindungsgemäß aber auch vorgesehen sein, dass die Verschlussvorrichtung durch Faltung und Verklebung aus einem zusammenhängenden zweidimensionalen Materialzuschnitt ausgebildet ist, wobei der zweidimensionale Materialzuschnitt einen ersten Teilabschnitt zur Ausbildung der Laschenaufnahme sowie einen zweiten Teilabschnitt zur Ausbildung der Einstecklasche umfasst. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung sind die Laschenaufnahme und die Einstecklasche somit nicht als voneinander unabhängige Einzelteile ausgebildet, sondern können beide durch Faltung und Verklebung aus einem zusammenhängenden Materialzuschnitt gebildet werden. Der Materialzuschnitt kann zu diesem Zweck Falzlinien aufweisen, entlang derer der Materialabschnitt faltbar ist, wobei die Laschenaufnahme durch zusätzliches Verkleben einzelner Bereiche des gefalteten Materialabschnitts ausgebildet wird. Insbesondere umfasst der Materialzuschnitt einen Abschnitt, der der Anbringung der Verschlussvorrichtung an einem Verpackungsbehältnis dient. Bei an ein Verpackungsbehältnis angebrachter, beispielsweise angeklebter, Verschlussvorrichtung kann die Einstecklasche so in die Laschenaufnahme eingesteckt werden, dass die Verschlussvorrichtung und damit das Verpackungsbehältnis kindersicher verschlossen ist.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst der erste Teilabschnitt des zweidimensionalen Materialzuschnitts eine Lasche zur Ausbildung der Kante innerhalb des Aufnahmeraums. Mit anderen Worten kann auch die der Arretierung des Hakenelements in der Schließstellung der Verschlussvorrichtung dienende Kante unmittelbar durch Faltung des Materialzuschnitts ausgebildet werden, indem eine hierfür an dem ersten Teilabschnitt des Materialzuschnitts vorgesehene Lasche in den Aufnahmeraum der Laschenaufnahme umgelegt und dort an der Wandung der Laschenaufnahme verklebt wird. Die Kante wird durch ein freies Ende der Lasche gebildet.
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
Zusätzlich kann es vorgesehen sein, dass der erste Teilabschnitt des Materialzuschnitts mindestens eine Lasche zur Ausbildung eines Abstandselements umfasst. Durch mehrfaches Falten dieser Lasche, Umlegen in den Aufnahmeraum und teilweises Verkleben an der Wandung der Laschenaufnahme kann ein Abstandselement ausgebildet werden, durch welches ein vorderseitiger Wandungsabschnitt und ein rückseitiger Wandungsabschnitt der Laschenaufnahme im Wesentlichen in einem festen Abstand zueinander gehalten werden können. Insbesondere können mehrere Laschen zur Ausbildung mehrerer Abstandselemente vorgesehen sein. Das mindestens eine Abstandselement dient somit der Stabilisierung des Aufnahmeraums.
Eine Ausführungsform sieht vor, dass der zweite Teilabschnitt eine Lasche umfasst, die zur Ausbildung des Hakenelements der Einstecklasche dient. Auf diese Weise kann auch das Hakenelement durch Faltung der entsprechenden Lasche ausgebildet werden.
Die Erfindung kann so ausgeführt sein, dass die Verschlussvorrichtung zu mindestens 80%, vorzugsweise zu mindestens 95%, weiter bevorzugt zu 100% aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist. Mit anderen Worten kann es vorgesehen sein, dass die Verschlussvorrichtung vollständig, zumindest aber zu einem sehr großen Anteil aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist.
Die Erfindung betrifft gemäß Anspruch 9 auch eine Verpackung mit einem eine Entnahmeöffnung aufweisenden Verpackungsbehältnis sowie einer Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Verschlussvorrichtung so an dem Verpackungsbehältnis angebracht ist, dass die Entnahmeöffnung durch Verschließen der Verschlussvorrichtung kindersicher verschließbar ist.
Dabei kann die Verschlussvorrichtung durch Verkleben und/oder Versiegeln und/oder Verschweißen an dem Verpackungsbehältnis angebracht sein.
Gemäß einer Ausgestaltung ist dabei die Öffnung in einem vorderseitigen, dem Verpackungsbehältnis abgewandten Wandungsabschnitt der Laschenaufnahme ausgebildet, derart, dass sie für einen Verbraucher unmittelbar sichtbar ist, wobei korrespondierend hierzu auch die Kante in dem Aufnahmeraum im Bereich des vorderseitigen Wandungsabschnitts der Laschenaufnahme angeordnet ist. In diesem Fall kann ein Verbraucher zum Öffnen der Verschlussvorrichtung von der ihm zugewandten Vorderseite der Laschenaufnahme aus durch die sichtbare Öffnung hindurch einen Druck auf das durch die Öffnung hindurch ebenfalls sichtbare Hakenelement ausüben, so dass das Hakenelement aus der Arretierung an der innerhalb des Aufnahmeraums liegenden Kante gelöst wird und die Einstecklasche aus der Laschenaufnahme herausgezogen werden kann.
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
Gemäß einer alternativen Ausgestaltung ist die Öffnung in einem rückseitigen, dem Verpackungsbehältnis zugewandten Wandungsabschnitt der Laschenaufnahme ausgebildet, derart, dass sie für einen Verbraucher nicht unmittelbar sichtbar ist, wobei korrespondierend hierzu auch die Kante in dem Aufnahmeraum im Bereich des rückseitigen Wandungsabschnitts der Laschenaufnahme angeordnet ist. In diesem Fall muss ein Verbraucher zum Öffnen der Verschlussvorrichtung in einen Zwischenraum zwischen der Laschenaufnahme und dem Verpackungsbehältnis greifen und durch die dort in der rückseitigen Wandung der Laschenaufnahme ausgebildete, für ihn nicht unmittelbar sichtbare Öffnung hindurch einen Druck auf das in der Laschenaufnahme befindliche Hakenelement ausüben, so dass dieses aus der Arretierung an der innerhalb des Aufnahmeraums liegenden Kante gelöst wird und die Einstecklasche aus der Laschenaufnahme herausgezogen werden kann. Es ist ein Vorteil der zuletzt genannten Alternative, dass die Öffnung in der Wandung der Laschenaufnahme als ein wesentliches Element des Öffnungsmechanismus nicht unmittelbar sichtbar ist, so dass es für ein Kind im Allgemeinen noch schwieriger ist, Zugang zu den Inhalten des Verpackungsbehältnisses zu erlangen.
Bei den hier beschriebenen Ausführungsbeispielen umfasst die Verschlussvorrichtung jeweils ein Hakenelement sowie eine Öffnung in der Wandung der Laschenaufnahme. Grundsätzlich ist es auch möglich, dass die Verschlussvorrichtung mehrere, beispielsweise zwei, Hakenelemente und entsprechend zwei voneinander beabstandete Öffnungen in der Wandung der Laschenaufnahme aufweist, so dass zum Öffnen der Verschlussvorrichtung durch Druck von außen beide Hakenelemente gleichzeitig aus ihrer Arretierung an der Kante gelöst werden müssen, bevor die Einstecklasche aus der Laschenaufnahme herausgezogen werden kann. Aufgrund des hierfür erforderlichen präzisen Agierens mit beiden Händen ist die Kindersicherheit einer derartigen Verschlussvorrichtung im Allgemeinen noch höher.
Gemäß einer Ausgestaltung kann das Verpackungsbehältnis als Standbodenbeutel ausgebildet und aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt sein. Alternativ kann das Verpackungsbehältnis beispielweise auch als quaderförmige Verpackung aus einem Material auf Basis von Papier ausgebildet sein. Das Verpackungsbehältnis kann der Aufnahme von kindersicher aufzubewahrenden Gütern, beispielsweise von Haushaltschemikalien wie Wasch- und Reinigungsmitteln, insbesondere von in Portionspackungen dargebotenen Wasch- und Reinigungsmitteln, dienen.
Die gesamte Verpackung, umfassend ein Verpackungsbehältnis sowie eine Verschlussvorrichtung, kann erfindungsgemäß im Wesentlichen vollständig aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt sein und ist damit in besonders einfacher und effizienter Weise recycelbar.
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 : einen ersten Materialzuschnitt zur Ausbildung einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verschlussvorrichtung;
Figur 2: eine Verpackung mit einer aus dem Materialzuschnitt aus Figur 1 ausgebildeten
Verschlussvorrichtung im geöffneten Zustand;
Figur 3: die Verpackung aus Figur 2, wobei die Verpackung vollständig verschlossen ist;
Figur 4: einen Schnitt durch die verschlossene Verschlussvorrichtung aus Figur 3 in einer Detailansicht;
Figur 5: ein Ausschnitt aus Figur 4 in vergrößerter Ansicht;
Figur 6: einen zweiten Materialzuschnitt zur Ausbildung einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verschlussvorrichtung;
Figur 7: eine Verpackung mit einer aus dem Materialzuschnitt aus Figur 6 ausgebildeten
Verschlussvorrichtung im geöffneten Zustand;
Figur 8: die Verpackung aus Figur 7, wobei die Verpackung vollständig verschlossen ist;
Figur 9: einen Schnitt durch die verschlossene Verschlussvorrichtung aus Figur 8 in einer Detailansicht;
Figur 10: ein Ausschnitt aus Figur 9 in vergrößerter Ansicht.
Figur 1 zeigt einen im Ganzen mit 10 bezeichneten zweidimensionalen Materialzuschnitt zur Ausbildung einer Verschlussvorrichtung 1. Die aus dem Materialzuschnitt 10 ausbildbare Verschlussvorrichtung 1 ist Teil einer in den Figuren 2 und 3 dargestellten Verpackung 100, umfassend ein Verpackungsbehältnis 2 sowie die an dem Verpackungsbehältnis 2 angebrachte Verschlussvorrichtung 1 . Das Verpackungsbehältnis 2 ist als Standbodenbeutel mit einer Entnahmeöffnung 3 ausgebildet und dient beispielsweise der Aufnahme von Portionspackungen eines Wasch- oder Reinigungsmittels. Sowohl das Verpackungsbehältnis 2 als auch die Verschlussvorrichtung 1 sind aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt.
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
Bevor der Materialzuschnitt 10 und die Art und Weise der Ausbildung der Verschlussvorrichtung 1 aus dem Materialzuschnitt 10 beschrieben wird, wird die Funktionsweise der Verschlussvorrichtung 1 anhand der Figuren 2 bis 5 näher erläutert.
Die Verschlussvorrichtung 1 ermöglicht ein kindersicheres Verschließen des Verpackungsbehältnisses 2. Die Verschlussvorrichtung 1 umfasst hierzu eine Laschenaufnahme 4 sowie eine Einstecklasche 5. Die Laschenaufnahme 4 begrenzt einen im Wesentlichen quaderförmigen, nach oben offenen Aufnahmeraum 6, in welchen die Einstecklasche 5 zum Verschließen der Verschlussvorrichtung 1 von oben einsteckbar ist. Hierzu wird die Einstecklasche 5 über die Entnahmeöffnung 3 des Verpackungsbehältnisses 2 hinweg nach vorne umgelegt und in den Aufnahmeraum 6 der Laschenaufnahme 4 eingeführt. An der Einstecklasche 5 ist ein Hakenelement 7 ausgebildet, dessen freies Ende 8 an einer in dem Aufnahmeraum 6 angeordneten und in der Darstellung der Figuren 2 und 3 nicht sichtbaren Kante 9 beim Einstecken der Einstecklasche 5 in den Aufnahmeraum 6 arretierend zur Anlage kommt. Dies wird später anhand der Figuren 4 und 5 noch näher erläutert.
Sobald das freie Ende 8 des Hakenelements 7 an der Kante 9 arretierend zur Anlage gekommen ist, ist ein Herausziehen der Einstecklasche 5 aus dem Aufnahmeraum 6 der Laschenaufnahme 4 nicht ohne weiteres möglich, so dass das Verpackungsbehältnis 2, wie in Figur 3 gezeigt, sicher verschlossen ist. Zum Öffnen der Verschlussvorrichtung 1 muss das Hakenelement 7 von außen mit einem Druck beaufschlagt werden, um es aus der Arretierung an der Kante 9 zu lösen. Hierzu ist in einem vorderseitigen Wandungsabschnitt 20 der Laschenaufnahme 4 eine Öffnung 21 ausgebildet, durch welche hindurch das in den Aufnahmeraum 4 eingesteckte Hakenelement 7 von einem Nutzer mit dem Finger derart mit einem Druck beaufschlagbar ist, dass das freie Ende 8 des Hakenelement 7 aus der Arretierung freigegeben wird und gleichzeitig die Einstecklasche 5 zum Öffnen der Verschlussvorrichtung 1 wieder aus der Laschenaufnahme 4 herausgezogen werden kann. Die Öffnung 21 ist bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 ausschließlich in dem vorderseitigen Wandungsabschnitt 20 angeordnet. Grundsätzlich ist es auch möglich, dass sich die Öffnung 21 über die mit 18 bezeichnete Falzlinie hinaus bis in den rückseitigen Wandungsabschnitt 22 hinein erstreckt. Wesentlich bei der Ausführungsvariante gemäß den Figuren 1 bis 5 ist jedoch, dass sich zumindest ein Teil der Öffnung 21 im Bereich des vorderseitigen Wandungsabschnitts
20 befindet, so dass diese Öffnung 21 , wie aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich, für einen Verbraucher unmittelbar sichtbar ist.
Figur 3 zeigt die Verpackung 100 im geschlossenen Zustand, in dem die Einstecklasche 5 in den Aufnahmeraum 6 der Laschenaufnahme 4 eingesteckt ist. Man erkennt durch die Öffnung
21 in dem vorderseitigen Wandungsabschnitt 20 der Wandung der Laschenaufnahme 4 hindurch das in den Aufnahmeraum 6 eingesteckte Hakenelement 7. Durch Druck von außen und durch die Öffnung 21 hindurch auf das Hakenelement 7 kann dieses aus der Arretierung an
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
der in dem Aufnahmeraum 6 angeordneten Kante 9 gelöst werden und durch gleichzeitiges Nachobenziehen der Einstecklasche 5 kann diese zum Öffnen der Verschlussvorrichtung 1 aus der Laschenaufnahme 4 herausgezogen werden.
Figur 4 zeigt eine Darstellung eines Teils der Verpackung 100 im Schnitt entlang der Schnittlinie A-A in Figur 3. Dargestellt sind die vordere und die rückseitige Wandung des Verpackungsbehältnisses 2 sowie die im Bereich der vorderen Wandung des Verpackungsbehältnisses 2 angeordnete Laschenaufnahme 4. Die Laschenaufnahme 4 umfasst ihrerseits einen vorderseitigen Wandungsabschnitt 20 sowie einen unmittelbar auf dem Verpackungsbehältnis 2 aufliegenden rückseitigen Wandungsabschnitt 22. Zwischen den Wandungsabschnitten 20 und 22 ist der Aufnahmeraum 6 ausgebildet. In dem Aufnahmeraum 6 ist eine Kante 9 angeordnet, welche aus der vergrößerten Detailansicht der Figur 5 besser ersichtlich ist. Die Kante 9 wird hier von dem freien Ende einer nach innen in den Aufnahmeraum 6 umgebogenen Lasche 23 gebildet. An der Kante 9 kommt bei in den Aufnahmeraum 6 eingesteckter Einstecklasche 5 das freie Ende 8 des Hakenelements 7 arretierend zur Anlage, siehe Figur 5. Dies hat zur Folge, dass die Einstecklasche 5 nicht ohne Weiteres in einer Richtung gemäß Pfeil S wieder aus dem Aufnahmeraum 6 herausgezogen werden kann. Zum Öffnen der Verschlussvorrichtung 10 ist es vielmehr erforderlich, durch einen Druck von außen in Richtung des Pfeils P und durch die Öffnung 21 in der Wandung der Laschenaufnahme 4 hindurch das Hakenelement 7 aus der Arretierung an der Kante 9 zu lösen und gleichzeitig die dann freigegebene Einstecklasche 5 in Richtung des Pfeils S nach oben aus der Laschenaufnahme 4 herauszuziehen.
Ein derart komplexes Bewegungsmuster ist für kleine Kinder in der Regel nicht ausführbar, so dass das Verpackungsbehältnis 2 durch die Verschlussvorrichtung 10 kindersicher verschließbar ist.
Das Einrasten des Hakenelements 7 im Bereich der Kante 9 beim Einführen der Einstecklasche 5 in den Aufnahmeraum 6 ist insbesondere auch akustisch wahrnehmbar, so dass ein Nutzer Gewissheit darüber hat, dass die Verpackung 100 ordnungsgemäß verschlossen ist.
Die in den Figuren 2 bis 5 dargestellte Verschlussvorrichtung 1 wurde durch Falten und Verkleben aus dem in der Figur 1 dargestellten zweidimensionalen Materialzuschnitt 10 ausgebildet. Der Materialzuschnitt 10 ist aus einem Karton gefertigt und umfasst einen ersten Teilabschnitt 11 zur Ausbildung der Laschenaufnahme 4 und einen zweiten Teilabschnitt 12 zur Ausbildung der Einstecklasche 5.
Sowohl der Teilabschnitt 11 als auch der Teilabschnitt 12 umfassen mehrere Falzlinien, die in der Figur 1 als gestrichelte Linien dargestellt sind. Zur Ausbildung der Laschenaufnahme 4 wird zunächst eine Lasche 23 entlang der entsprechenden Falzlinie nach vorne auf den
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
vorderseitigen Wandungsabschnitt 20 gefaltet und mit diesem verklebt. Auf diese Weise kommt die Kante 9 benachbart zu der Öffnung 21 zu liegen. Anschließend werden zwei Laschen 13 und 14 entlang der jeweiligen Falzlinien mehrfach gefaltet und nach vorne auf den rückseitigen Wandungsabschnitt 22 umgelegt und partiell mit diesem verklebt. Die aus den Laschen 13 und
14 ausgebildeten Elemente wirken später als Abstandselemente zwischen dem vorderseitigen Wandungsabschnitt 20 und dem rückseitigen Wandungsabschnitt 22.
Nachfolgend werden seitliche Laschen 15 und 16 entlang ihrer Falzlinien nach vorne gefaltet und schließlich wird der vordere Wandungsabschnitt 20 entlang der Falzlinien 17 und 18 nach oben auf den rückseitigen Wandungsabschnitt 22 gefaltet. Der vorderseitige Wandungsabschnitt 20 und der rückseitige Wandungsabschnitt 22 werden mittels der Laschen
15 und 16 durch Verkleben miteinander verbunden, so dass zwischen den Wandungsabschnitten 20 und 22 der Aufnahmeraum 6 ausgebildet wird. Die aus den beiden Laschen 13 und 14 gebildeten Abstandselemente halten dabei den vorderseitigen Wandungsabschnitt 20 und den rückseitigen Wandungsanschnitt 22 der Laschenaufnahme 4 im Wesentlichen in einem festen Abstand zueinander und stabilisieren so den Aufnahmeraum 6.
Der zweite Teilabschnitt 12 wird entlang der Falzlinien 19 nach hinten umgelegt, so dass ein zu verschließendes Verpackungsbehältnis 2 zwischen dem umgelegten Teilabschnitt 12 und der aus dem Teilabschnitt 11 ausgebildeten Laschenaufnahme 4 eingelegt werden kann. Eine Verbindung zwischen dem Verpackungsbehältnis 2 und der Verschlussvorrichtung 1 erfolgt dann durch Verkleben einer rückseitigen Wandung des Verpackungsbehältnisses 2 mit einem Bereich 30 des zweiten Teilabschnitts 12 sowie durch Verkleben einer vorderseitigen Wandung des Verpackungsbehältnisses 2 mit Bereichen des rückseitigen Wandungsabschnitts 22 der Laschenaufnahme 4, siehe hierzu auch die Schnittdarstellung der Figur 4.
Um die Einstecklasche 5 zum Verschließen der Verschlussvorrichtung 10 in den Aufnahmeraum 6 der Laschenaufnahme 4 einführen zu können, wird der zweite Teilabschnitt 12 entlang der Falzlinien 31 und 32 gefaltet, und zwar in der Ansicht der Figur 2 nach vorne. Entlang der Falzlinie 33 schließlich wird die das freie Ende 8 des Teilabschnitts 12 umfassende Lasche 24 in der Ansicht der Figur 2 nach hinten gefaltet, um das Hakenelement 7 auszubilden.
Auf diese Weise ist es somit möglich, die Verschlussvorrichtung 1 durch Falten und Verkleben vollständig aus einem zusammenhängenden zweidimensionalen Materialzuschnitt 10 auszubilden, der seinerseits beispielsweise durch Ausstanzen aus einem Karton material gefertigt ist. Eine derartige Verschlussvorrichtung 10 kann auf einfache Weise an unterschiedlichen Verpackungsbehältnissen angebracht werden, beispielsweise an einem Standbodenbeutel aus Papier. Durch leichte Modifikationen an den Abmessungen des
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
Materialzuschnitts 10 kann aber auch eine Verschlussvorrichtung ausgebildet werden, die beispielsweise an einer quaderförmigen Kartonverpackung anbringbar ist.
Figur 6 zeigt einen zweiten Materialzuschnitt 10 zur Ausbildung einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verschlussvorrichtung 10. Gleiche Komponenten sind hier mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der Materialzuschnitt 10 der Figur 6 unterscheidet sich von dem Materialzuschnitt 10 der Figur 1 lediglich dadurch, dass die Öffnung 21 in dem rückseitigen Wandungsanschnitt 22 der Laschenaufnahme 4 ausgebildet ist und die Lasche 23, welche der Ausbildung der Kante 9 dient, sich ebenfalls von dem rückseitigen Wandungsabschnitt 22 aus erstreckt.
Die Ausbildung einer Verschlussvorrichtung 1 aus dem Materialzuschnitt 10 der Figur 6 durch Faltung und Verklebung erfolgt in Analogie zur der oben beschriebenen Ausbildung der Verschlussvorrichtung 1 aus dem Materialzuschnitt 10 der Figur 1 . Lediglich die Lasche 23 wird hier aufgrund ihrer veränderten Anordnung nicht auf den vorderen Wandungsabschnitt 20 sondern auf den rückseitigen Wandungsabschnitt 22 umgelegt und mit diesem verklebt, so dass die Kante 9 hier wiederum benachbart zu der hier ebenfalls in dem rückseitigen Wandungsabschnitt 22 angeordneten Öffnung 21 zu liegen kommt. Außerdem wird die Lasche 24 des Teilabschnitts 12 zur Ausbildung des Hakenelements 7 entlang der Falzlinie 33 nicht nach hinten, sondern nach vorne gefaltet, was auch aus Figur 7 ersichtlich ist.
Die Figuren 7 und 8 zeigen eine Verpackung 100, umfassend ein Verpackungsbehältnis 2 sowie eine aus dem Materialzuschnitt 10 der Figur 6 gefertigte Verschlussvorrichtung 1 , im geöffneten bzw. geschlossenen Zustand.
Ein wesentlicher Unterschied zu der Darstellung der Figuren 2 und 3 besteht darin, dass die Öffnung 21 bei der Ausführung gemäß der Figuren 7 und 8 nicht unmittelbar zu sehen ist, da sie sich in dem rückseitigen Wandungsabschnitt 22 der Laschenaufnahme 4 befindet und damit von einem Betrachter abgewandt ist. Zum Öffnen der Verschlussvorrichtung 1 gemäß Figuren 7 und 8 muss ein Nutzer mit einem oder mehreren Fingern von einer unteren Kante 34 der Laschenaufnahme 4 aus zwischen die Laschenaufnahme 4 und die vordere Wandung des Aufnahmebehältnisses 2 greifen, wo er die in dem rückseitigen Wandungsabschnitt 22 der Laschenaufnahme 4 angeordnete Öffnung 21 ertasten kann. Durch die Öffnung 21 hindurch kann er sodann einen Druck auf das Hakenelement 7 ausüben, so dass das freie Ende 8 des Hakenelements 7 wiederum aus der Arretierung an der Kante 9 gelöst wird und die Einstecklasche 5 daraufhin aus der Laschenaufnahme 4 herausgezogen werden kann.
Die Figuren 9 und 10 zeigen in Analogie zu den Figuren 4 und 5 eine Schnittdarstellung bzw. ein Detail der Schnittdarstellung in vergrößerter Ansicht. Aus diesen Figuren ist ersichtlich, das ein Nutzer zum Öffnen der Verschlussvorrichtung 1 von der unteren Kante 34 der
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
Laschenaufnahme 4 aus zwischen die Laschenaufnahme 4 und die vordere Wandung des Verpackungsbehältnisses 2 greifen muss, um in dem Zwischenraum zwischen
Laschenaufnahme 4 und vorderer Wandung des Verpackungsbehältnisses 2 die Öffnung 21 in dem rückseitigen Wandungsabschnitt 22 de Laschenaufnahme 4 ertasten zu können und durch diese Öffnung 21 hindurch einen Druck in einer durch den Pfeil P angezeigten Richtung auf das Hakenelement 7 auszuüben. Durch diesen Druck wird das freie Ende 8 des Hakenelements 7 aus seiner Arretierung an der Kante 9 gelöst und die Einstecklasche 5 kann in einer durch den Pfeil S angezeigten Richtung aus der Laschenaufnahme 4 herausgezogen werden.
Es ist ein Vorteil dieser Ausführungsvariante, dass die Öffnung 21 und damit ein wesentliches Element des Öffnungsmechanismus von außen nicht unmittelbar sichtbar ist, so dass es für ein Kind im Allgemeinen noch schwieriger ist, Zugang zu den Inhalten des Verpackungsbehältnisses 2 zu erlangen.
Bei den beiden hier beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Verschlussvorrichtung 1 jeweils aus einem zusammenhängenden Materialzuschnitt 10 gefertigt. Grundsätzlich können die Laschenaufnahme 4 sowie die Einstecklasche 5 auch unabhängig voneinander ausgebildet sein und einzeln an einem Verpackungsbehältnis 2 befestigt sein.
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
„Verschlussvorrichtung und Verpackung mit einer derartigen Verschlussvorrichtung“
Die Erfindung betrifft eine Verschlussvorrichtung zum Anbringen an ein Verpackungsbehältnis, wobei das Verpackungsbehältnis durch die angebrachte Verschlussvorrichtung kindersicher und wiederverschließbar verschließbar ist, sowie eine Verpackung mit einer derartigen Verschlussvorrichtung.
Gesetzliche Vorgaben sehen vor, dass die Verpackungen bestimmter Haushaltschemikalien mit kindersicheren Verschlüssen auszurüsten sind. Hierzu zählen beispielsweise die Umverpackungen von Wasch- und Reinigungsmitteln, insbesondere, wenn diese als Portionspackungen in Form sogenannter Pouches, Pods, Discs oder Caps angeboten werden.
Für Kunststoffverpackungen sind bereits unterschiedliche Arten von kindersicheren Verschlüssen bekannt. Häufig ist zum Öffnen dieser Verschlüsse eine Kombination von mehreren Bewegungen, beispielsweise eine gleichzeitige Drück- und Drehbewegung, oder eine Folge von mehreren, nacheinander auszuführenden Öffnungsschritten erforderlich. Derartig komplexe Bewegungsmuster sind von Kindern in den besonders zu schützenden Altersgruppen im Allgemeinen nicht ausführbar. Gleichzeitig ist das Öffnen eines derartigen Verschlusses für einen Erwachsenen in der Regel ohne große Schwierigkeiten möglich.
Ein gestiegenes Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsbewusstsein führt dazu, dass der Anteil von Kunststoff in Verpackungen zunehmend reduziert und durch biologisch abbaubare und/oder besser recycelbare Materialien, beispielsweise papierbasierte Materialien, ersetzt wird. Insbesondere papierbasierte Materialien werden vom Verbraucher als nachhaltiger erachtet als Kunststoffe, so dass ein möglichst hoher Anteil an derartigem Material als erstrebenswert gilt. Gleichzeitig müssen auch aus papierbasierten Materialien gefertigte Verpackungen die Anforderungen an die Kindersicherheit erfüllen. Es gibt daher bereits verschiedene Ansätze, die Ziele Nachhaltigkeit und Kindersicherheit im Bereich der Verpackungen zu vereinen.
So ist aus der DE 10 2019 132 879 A1 eine beutelförmige Papierverpackung mit einem als Reißverschluss ausgebildeten kindersicheren Verschluss bekannt. Zwar ist der Beutel dieser Verpackung vorzugsweise vollständig aus papierbasiertem Material gefertigt, ein Nachteil besteht jedoch darin, dass der Verschluss vollständig oder zumindest zu einem großen Anteil aus Kunststoff besteht. Dadurch wird es erschwert, die entleerte Verpackung sortenrein zu entsorgen und dem Recycling zuzuführen. Hierzu müsste zunächst der Verschluss von dem Rest der Verpackung getrennt wird. Dies erscheint verbesserungswürdig.
FÄLSCHLICHERWEISE EINGEREICHT (REGEL 20.5bis)
Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine nachhaltig ausgebildete Verschlussvorrichtung für eine Verpackung bereitzustellen, wobei die Verschlussvorrichtung die Anforderungen an die Kindersicherheit erfüllt und gleichzeitig von einem Erwachsenen auf einfache Art und Weise geöffnet werden kann. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine mit einer derartigen Verschlussvorrichtung ausgerüstete Verpackung bereitzustellen.
Diese Aufgaben werden gelöst durch eine Verschlussvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie durch eine Verpackung mit einer derartigen Verschlussvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10.
Konkrete Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Gemäß Patentanspruch 1 handelt es sich bei der Erfindung um eine Verschlussvorrichtung zum Anbringen an ein Verpackungsbehältnis, wobei das Verpackungsbehältnis durch die angebrachte Verschlussvorrichtung kindersicher und wiederverschließbar verschließbar ist. Die Verschlussvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass sie zu mindestens 70% aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist und mindestens zwei Laschen umfasst, wobei in einer ersten Lasche mindestens ein Schlitz ausgebildet ist und eine zweite Lasche mindestens ein Hakenelement mit einer Rastnase umfasst, wobei das Hakenelement zum Verschließen der Verschlussvorrichtung von einer Rückseite der ersten Lasche durch den Schlitz hindurch auf eine Vorderseite der ersten Lasche führbar ist und wobei die Rastnase so ausgebildet ist, dass sie bei durch den Schlitz hindurchgeführtem Hakenelement auf der Vorderseite der ersten Lasche an einer randseitigen Begrenzung des Schlitzes so zur Anlage kommt, dass ein Rückführen des Hakenelements durch den Schlitz zum Öffnen der Verschlussvorrichtung nur durch eine gleichzeitige Verschiebung des Schlitzes relativ zu dem Hakenelement möglich ist.
Mit anderen Worten sieht die Erfindung vor, dass zum kindersicheren Verschließen eines Verpackungsbehältnisses eine Verschlussvorrichtung an das Verpackungsbehältnis angebracht werden kann, die zu mindestens 70% aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist.
Sofern auch das Verpackungsbehältnis selbst aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist, kann der Verbund aus Verpackungsbehältnis und Verschlussvorrichtung auf einfache Weise dem Papierrecycling zugeführt werden, ohne, dass die Verschlussvorrichtung zuvor von dem Verpackungsbehältnis getrennt werden müsste. Die erfindungsgemäße Verschlussvorrichtung umfasst mindestens zwei Laschen, in denen mindestens ein Hakenelement sowie mindestens ein korrespondierender Schlitz ausgebildet sind. Das Hakenelement ist dabei zum Verschluss der Verschlussvorrichtung durch den Schlitz hindurchführbar, wobei das durch den Schlitz hindurchgeführte Hakenelement sich mittels einer an dem Hakenelement ausgebildeten Rastnase so an einer randseitigen Begrenzung des Schlitzes festhakt, dass ein Rückführen des
FÄLSCHLICHERWEISE EINGEREICHT (REGEL 20.5bis)
Hakenelements durch den Schlitz zum Öffnen der Verschlussvorrichtung nur durch eine gleichzeitige Verschiebung des Schlitzes relativ zu dem Hakenelement möglich ist.
Auch hier ist somit zum Öffnen der Verschlussvorrichtung eine Kombination aus zwei Bewegungen erforderlich, und zwar eine Bewegung zur Rückführung des Hakenelements sowie zeitgleich eine Bewegung zum Verschieben des Schlitzes relativ zu dem Hakenelement. Es ist somit der Einsatz beider Hände erforderlich, um die Verschlussvorrichtung auf diese Weise zu öffnen. Ein derart komplexes Bewegungsmuster ist von kleineren Kindern in der Regel nicht ausführbar, gleichwohl für einen Erwachsenen ohne größere Schwierigkeiten zu bewerkstelligen.
Die mindestens zwei Laschen können grundsätzlich unabhängig voneinander ausgebildet sein und einzeln an dem Verpackungsbehältnis anbringbar sein, beispielsweise können sie durch Verkleben und/oder Versiegeln und/oder Verschweißen an dem Verpackungsbehältnis befestigbar sein. Zum Verschließen der Verschlussvorrichtung kommt mindestens ein Paar aus einem Schlitz und einem korrespondierenden Hakenelement zum Einsatz.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Verschlussvorrichtung durch Faltung aus einem zusammenhängenden zweidimensionalen Materialzuschnitt ausgebildet ist, wobei der zweidimensionale Materialzuschnitt einen zentralen Abschnitt zur Befestigung an dem Verpackungsbehältnis sowie die mindestens zwei Laschen umfasst, die sich von dem zentralen Abschnitt aus erstrecken. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung sind die mindestens zwei Laschen somit nicht als voneinander unabhängige Einzelteile ausgebildet, sondern bilden Abschnitte eines zusammenhängenden Materialzuschnitts. Der Materialzuschnitt kann zu diesem Zweck Falzlinien aufweisen, entlang derer der Materialabschnitt unter Ausbildung des zentralen Abschnitts sowie der einzelnen Laschen faltbar ist. Bei an ein Verpackungsbehältnis angebrachtem zentralen Abschnitt können die einzelnen Laschen durch Faltung entlang der Falzlinien derart zur Überdeckung gebracht werden, dass die Hakenelemente zum Verschließen der Verschlussvorrichtung und damit des Verpackungsbehältnisses durch die korrespondierenden Schlitze hindurchgeführt werden können.
Eine Ausführungsform der Erfindung sieht dabei vor, dass der zweidimensionale Materialzuschnitt drei sich von dem zentralen Abschnitt aus erstreckende Laschen umfasst. Der zentrale Abschnitt kann dabei im Wesentlichen rechteckig ausgebildet sein, und von drei Seiten des rechteckig ausgebildeten zentralen Abschnitts aus kann sich jeweils eine Lasche erstrecken. Es kann dabei vorgesehen sein, dass in einer Lasche zwei Schlitze ausgebildet sind und in den beiden weiteren Laschen jeweils ein Hakenelement ausgebildet ist. Alternativ kann es auch vorgesehen sein, dass in einer der Laschen zwei Hakenelemente ausgebildet sind und in den beiden weiteren Laschen jeweils ein Schlitz ausgebildet ist. Bei beiden genannten
FÄLSCHLICHERWEISE EINGEREICHT (REGEL 20.5bis)
Ausführungsformen kommen somit zwei Paare aus jeweils einem Schlitz und einem Hakenelement zum Einsatz.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung sind der mindestens eine Schlitz und das mindestens eine Hakenelement so ausgerichtet, dass sie sich bei an ein Verpackungsbehältnis angebrachter Verschlussvorrichtung in einer vertikalen Richtung erstrecken. Entsprechend ist zur Öffnung der solchermaßen ausgebildeten Verschlussvorrichtung eine Verschiebung des Schlitzes relativ zu dem Hakenelement in einer vertikalen Richtung erforderlich. Gemäß einer alternativen Ausgestaltung sind der mindestens eine Schlitz und das mindestens eine Hakenelement so ausgerichtet, dass sie sich bei an ein Verpackungsbehältnis angebrachter Verschlussvorrichtung in einer horizontalen Richtung erstrecken. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist zum Öffnen der Verschlussvorrichtung eine Verschiebung des Schlitzes relativ zu dem Hakenelement in einer horizontalen Richtung erforderlich.
Es kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass der mindestens eine Schlitz in einer Lasche durch Ausstanzen ausgebildet ist und dass das mindestens eine Hakenelement in einer weiteren Lasche durch Einschneiden und nachfolgendes Herausklappen des eingeschnittenen Bereichs aus einer Hauptebene der Lasche ausgebildet ist. Mit anderen Worten kann nicht nur der Schlitz unmittelbar in einer Lasche durch Ausstanzen ausgebildet sein, sondern auch das Hakenelement kann aus dem Laschenmaterial ausgebildet sein, indem die entsprechende Lasche beispielsweise entlang einer in etwa halbkreisförmigen Schnittlinie eingeschnitten wird und der eingeschnittene Bereich nachfolgend als Hakenelement aus der Ebene der Lasche herausgeklappt wird. Dabei ist die konkrete Schnittlinie so gewählt, dass auch die Rastnase an dem Hakenelement ausgebildet wird.
Die Erfindung kann so ausgeführt sein, dass die Verschlussvorrichtung zu mindestens 80%, vorzugsweise zu mindestens 95%, weiter bevorzugt zu 100% aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist. Mit anderen Worten kann es vorgesehen sein, dass die Verschlussvorrichtung vollständig, zumindest aber zu einem sehr großen Anteil aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist.
Die Erfindung betrifft gemäß Anspruch 10 auch eine Verpackung mit einem eine Entnahmeöffnung aufweisenden Verpackungsbehältnis sowie einer Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Verschlussvorrichtung so an dem Verpackungsbehältnis angebracht ist, dass die Entnahmeöffnung durch Verschließen der Verschlussvorrichtung kindersicher verschließbar ist.
Dabei kann die Verschlussvorrichtung durch Verkleben und/oder Versiegeln und/oder Verschweißen an dem Verpackungsbehältnis angebracht sein.
FÄLSCHLICHERWEISE EINGEREICHT (REGEL 20.5bis)
Gemäß einer Ausgestaltung kann das Verpackungsbehältnis als Standbodenbeutel ausgebildet und aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt sein. Alternativ kann das Verpackungsbehältnis beispielweise auch als quaderförmige Verpackung aus einem Material auf Basis von Papier ausgebildet sein. Das Verpackungsbehältnis kann der Aufnahme von kindersicher aufzubewahrenden Gütern, beispielsweise von Haushaltschemikalien wie Wasch- und Reinigungsmitteln, insbesondere von in Portionspackungen dargebotenen Wasch- und Reinigungsmitteln, dienen.
Die gesamte Verpackung, umfassend ein Verpackungsbehältnis sowie eine Verschlussvorrichtung, kann erfindungsgemäß im Wesentlichen vollständig aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt sein und ist damit in besonders einfacher und effizienter Weise recycelbar.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 : eine Verpackung mit einer Verschlussvorrichtung im geöffneten Zustand;
Figur 2: die Verpackung aus Figur 1 , wobei die Verschlussvorrichtung teilweise geschlossen ist;
Figur 3: die Verpackung aus den Figuren 1 und 2, wobei die Verpackung vollständig verschlossen ist;
Figur 4: einen Materialzuschnitt zur Ausbildung der Verschlussvorrichtung aus den
Figuren 1 bis 3;
Figur 5: einen alternativen Materialzuschnitt zur Ausbildung einer
Verschlussvorrichtung.
Figur 1 zeigt eine im Ganzen mit 1 bezeichnete Verpackung, die beispielsweise als Umverpackung für Portionspackungen eines Wasch- oder Reinigungsmittels genutzt werden kann. Die Verpackung 1 umfasst ein Verpackungsbehältnis 2, welches als Standbodenbeutel mit einer Entnahmeöffnung 3 ausgebildet ist, sowie eine Verschlussvorrichtung 4. Sowohl das Verpackungsbehältnis 2 als auch die Verschlussvorrichtung 4 sind aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt.
Die Verschlussvorrichtung 4 ist separat in der Figur 4 dargestellt und ist aus einem zusammenhängenden zweidimensionalen Materialzuschnitt 5 aus Pappe ausgebildet. Die Verschlussvorrichtung 4 umfasst einen zentralen Abschnitt 4a, sowie drei sich von dem
FÄLSCHLICHERWEISE EINGEREICHT (REGEL 20.5bis)
zentralen Abschnitt 4a aus erstreckende Laschen 4b, 4c, 4d. Der zentrale Abschnitt 4a dient der Befestigung der Verschlussvorrichtung 4 an dem Verpackungsbehältnis 2. Bei der Verpackung gemäß Figur 1 ist die Verschlussvorrichtung 4 im Bereich des zentralen Abschnitts 4a mit der rückseitigen Wandung 6 des Verpackungsbehältnisses 2 verklebt. Zwischen den Laschen 4b, 4c, 4d und dem zentralen Abschnitt 4a der Verschlussvorrichtung 4 sind jeweils Falzlinien 7 ausgebildet, entlang derer der Materialzuschnitt 5 faltbar ist.
In der Lasche 4b sind zwei Schlitze 8a, 8b durch Ausstanzen ausgebildet. In den beiden Laschen 4c und 4d sind jeweils Hakenelemente 9a, 9b dadurch ausgebildet, dass die Laschen 4c, 4d entlang einer in etwa halbkreisförmigen Schnittlinie 10a bzw. 10b eingeschnitten sind und die eingeschnittenen Bereiche nachfolgend so aus der Ebene der Lasche 4c, 4d herausgeklappt werden, dass die Hakenelemente 9a, 9b in einer Ebene im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Laschen 4c, 4d liegen. Die in Figur 4 gestrichelt dargestellten Linien im Bereich der Hakenelemente 9a, 9b sind jeweils Falzlinien, entlang derer das Hakenelement 9a, 9b aus der Ebene der jeweiligen Lasche 4c, 4d herausgefaltet wird. An jedem der beiden Hakenelemente 9a, 9b ist eine Rastnase 11 a, 11 b ausgebildet.
Zum Verschließen der Verpackung 1 aus Figur 1 werden in einem ersten Schritt die beiden Laschen 4c, 4d, die bereits entlang der Falzlinien 7 vorgefaltet sind, gemäß den Pfeilen 12a, 12b so umgelegt, dass sie auf der vorderseitigen Wandung 13 des Verpackungsbehältnisses 2 zu liegen kommen. Die beiden Laschen 4c, 4d können dabei mit der vorderseitigen Wandung 13 des Verpackungsbehältnisses 2 verbunden, beispielsweise verklebt, werden. Dieser Zustand ist in der Figur 2 dargestellt. Die beiden Hakenelemente 9a, 9b sind dabei, wie oben beschrieben, bereits aus den Ebenen der beiden Laschen 4c, 4d herausgeklappt. Für das Hakenelement 9a ist in der Figur 2 durch punktierte Linie die durch das Herausklappen des Hakenelements 9a entstehende Öffnung innerhalb der Lasche 4c angedeutet.
In einem nachfolgenden Schritt wird die Lasche 4b gemäß dem Pfeil 14 in Figur 2 so nach unten und über die Laschen 4c, 4d umgelegt, dass das Hakenelement 9a durch den Schlitz 8a und das Hakenelement 9b durch den Schlitz 8b mit geringem Kraftaufwand hindurchgeführt werden kann. Mit anderen Worten werden die beiden Hakenelemente 9a, 9b von einer Rückseite 15 der Lasche 4b aus durch die Schlitze 8a, 8b hindurch auf eine Vorderseite 16 der Lasche 4b geführt. Dieser Zustand ist in der Figur 3 dargestellt.
Die an den Hakenelementen 9a, 9b ausgebildeten Rastnasen 11a, 11 b sind dabei so ausgebildet, dass sie bei durch die Schlitze 8a, 8b hindurchgeführten Hakenelementen 9a, 9b auf der Vorderseite 16 der Lasche 4b an einer randseitigen Begrenzung der Schlitze 8a, 8b so zur Anlage kommen, dass ein Rückführen der Hakenelemente 9a, 9b durch die Schlitze 8a, 8b zum Öffnen der Verschlussvorrichtung 4 nur durch ein gleichzeitiges Verschieben der Schlitze 8a, 8b relativ zu den Hakenelementen 9a, 9b in Richtung des Pfeils 17 in Figur 3 möglich ist.
FÄLSCHLICHERWEISE EINGEREICHT (REGEL 20.5bis)
Mit anderen Worten lassen sich die Hakenelemente 9a, 9b mit den daran ausgebildeten Rastnasen 11a, 11 b zum Verschließen der Verschlussvorrichtung 4 zwar mit vergleichsweise geringem Kraftaufwand von einer Rückseite 15 zu einer Vorderseite 16 der Lasche 4b durch die Schlitze 8a, 8b hindurchführen, dort rasten die Rastnasen 11a, 11 b jedoch so ein, dass die Hakenelemente 9a, 9b nicht ohne Weiteres wieder durch die Schlitze 8a, 8b zurückgeführt werden können. Vielmehr ist eine zusätzliche Relativbewegung zwischen den Hakenelementen 9a, 9b und den Schlitzen 8a, 8b erforderlich, um die Hakenelemente 9a, 9b freizugeben und zum Öffnen der Verschlussvorrichtung 4 wieder durch die Schlitze 8a, 8b zurückzuführen. Das gleichzeitige Ausführen einer Rückführbewegung der Hakenelemente 9a, 9b und einer Verschiebebewegung der Schlitze 8a, 8b ist für kleinere Kinder im Allgemeinen nicht zu bewerkstelligen, so dass die Entnahmeöffnung 3 und damit die Verpackung 1 durch die Verschlussvorrichtung 4 kindersicher verschließbar ist.
Das Einrasten der Hakenelemente 9a, 9b ist dabei nicht nur optisch, sondern auch akustisch wahrnehmbar, so dass ein Nutzer Gewissheit darüber hat, dass die Verpackung 1 ordnungsgemäß verschlossen ist.
In Figur 5 ist ein alternativer Materialzuschnitt 5 dargestellt, der ebenfalls zur Ausbildung einer Verschlussvorrichtung 4 geeignet ist und im Wesentlichen ähnlich wie der Materialzuschnitt gemäß Figur 4 ausgebildet ist. Die Verschlussvorrichtung 4 umfasst in diesem Fall ebenfalls einen zentralen Abschnitt 4a zur Befestigung an einem Verpackungsbehältnis 2 sowie drei sich von dem zentralen Abschnitt 4a aus erstreckende Laschen 4b, 4c, 4d. Die Verschlussvorrichtung 4 der Figur 5 unterscheidet sich von der Verschlussvorrichtung 4 der Figur 4 dadurch, dass in der Lasche 4b die beiden Hakenelemente 9a, 9b ausgebildet sind, während in den Laschen 4c, 4d jeweils ein Schlitz 8a, 8b ausgebildet ist.
Zum Verschließen einer an ein Verpackungsbehältnis 2 angebrachten Verschlussvorrichtung 4 gemäß Figur 5 wird zunächst die Lasche 4b nach unten auf eine vorderseitige Wandung 13 des Verpackungsbehältnisses 2 umgelegt und sodann werden die beiden Laschen 4c, 4d so umgelegt, dass sie auf der Lasche 4b zu liegen kommen, wobei die Hakenelemente 9a, 9b mit den daran ausgebildeten Rastnasen 11a, 11 b von einer Rückseite 15 der Laschen 4c, 4d aus auf eine Vorderseite 16 der Laschen 4c, 4d durch die Schlitze 8a, 8b hindurchtreten und dort in oben beschriebener Weise verrasten. Zum Öffnen der Verschlussvorrichtung 4 ist zusätzlich zu der Rückführbewegung der Hakenelemente 9a, 9b eine Verschiebebewegung der Schlitze 8a, 8b relativ zu den Hakenelementen 9a, 9b erforderlich, damit die eingerasteten Hakenelemente 9a, 9b wieder freigegeben werden.
Während die Verschiebebewegung bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 bis 4, bei dem die Hakenelemente 9a, 9b und die Schlitze 8a, 8b sich in einer vertikalen Richtung
FÄLSCHLICHERWEISE EINGEREICHT (REGEL 20.5bis)
erstrecken, in einer vertikalen Richtung erfolgen muss, muss sie bei einer Verschlussvorrichtung 4 gemäß Figur 5, bei der die Hakenelemente 9a, 9b und die Schlitze 8a, 8b sich in einer horizontalen Richtung erstrecken, in einer horizontalen Richtung erfolgen.
Bei den beiden hier beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Verschlussvorrichtung 4 jeweils aus einem zusammenhängenden Materialzuschnitt 5 gefertigt. Grundsätzlich können die die Schlitze 8a, 8b sowie die Hakenelemente 9a, 9b aufweisenden Laschen 4b, 4c, 4d auch unabhängig voneinander ausgebildet sein und einzeln an einem Verpackungsbehältnis 2 befestigt sein.
FÄLSCHLICHERWEISE EINGEREICHT (REGEL 20.5bis)
Claims
1. Verschlussvorrichtung (1) zum Anbringen an ein Verpackungsbehältnis (2), wobei das Verpackungsbehältnis (2) durch die angebrachte Verschlussvorrichtung (1) kindersicher und wiederverschließbar verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (1) zu mindestens 70% aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist und eine einen Aufnahmeraum (6) begrenzende Laschenaufnahme (4) sowie eine ein Hakenelement (7) umfassende Einstecklasche (5) umfasst, wobei die Einstecklasche (5) zum Verschließen der Verschlussvorrichtung (1) in den Aufnahmeraum (6) der Laschenaufnahme (4) einsteckbar ist und wobei in dem Aufnahmeraum (6) eine Kante (9) angeordnet ist, an der ein freies Ende (8) des Hakenelements (7) der Einstecklasche (5) beim Einstecken der Einstecklasche (5) in den Aufnahmeraum (6) arretierend zur Anlage kommt, so dass ein Herausziehen der Einstecklasche (5) aus dem Aufnahmeraum (6) zum Öffnen der Verschlussvorrichtung (1) nur durch einen gleichzeitigen Druck auf das Hakenelement (7) zum Lösen der Arretierung möglich ist, wobei hierzu in einer Wandung der Laschenaufnahme (4) benachbart zu der Kante (9) eine Öffnung (21) ausgebildet ist, durch welche hindurch das in den Aufnahmeraum (6) eingesteckte Hakenelement (7) derart mit einem Druck beaufschlagbar ist, dass das freie Ende (8) des Hakenelements (7) aus der Arretierung freigegeben wird.
2. Verschlussvorrichtung (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (21) in einem vorderseitigen Wandungsabschnitt (20) der Laschenaufnahme (4) ausgebildet ist und dass die Kante (9) in dem Aufnahmeraum (6) im Bereich des vorderseitigen Wandungsabschnitts (20) der Laschenaufnahme (4) angeordnet ist.
3. Verschlussvorrichtung (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (21) in einem rückseitigen Wandungsabschnitt (22) der Laschenaufnahme (4) ausgebildet ist und dass die Kante (9) in dem Aufnahmeraum (6) im Bereich des rückseitigen Wandungsabschnitts (22) der Laschenaufnahme (4) angeordnet ist.
4. Verschlussvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (1) durch Faltung und Verklebung aus einem zusammenhängenden zweidimensionalen Materialzuschnitt (10) ausgebildet ist, wobei der zweidimensionale Materialzuschnitt (10) einen ersten Teilabschnitt (11) zur Ausbildung der Laschenaufnahme (4) sowie einen zweiten Teilabschnitt (12) zur Ausbildung der Einstecklasche (5) umfasst.
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
5. Verschlussvorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teilabschnitt (11) eine Lasche (23) zur Ausbildung der Kante (9) innerhalb des Aufnahmeraums (6) umfasst.
6. Verschlussvorrichtung (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teilabschnitt (11) mindestens eine Lasche (13, 14) zur Ausbildung eines Abstandselements umfasst.
7. Verschlussvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teilabschnitt (12) eine Lasche (24) umfasst, die zur Ausbildung des Hakenelements (7) der Einstecklasche (5) dient.
8. Verschlussvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (1) zu mindestens 80%, vorzugsweise zu mindestens 95%, weiter bevorzugt zu 100% aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist.
9. Verpackung (100), dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung (100) ein Verpackungsbehältnis (2) mit einer Entnahmeöffnung (3) sowie eine Verschlussvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 umfasst, wobei die Verschlussvorrichtung (1) so an dem Verpackungsbehältnis (2) angebracht ist, dass die Entnahmeöffnung (3) durch Verschließen der Verschlussvorrichtung (1) kindersicher verschließbar ist.
10. Verpackung (100) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (1) durch Verkleben und/oder Versiegeln und/oder Verschweißen an dem Verpackungsbehältnis (2) angebracht ist.
11. Verpackung (100) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (21) in einem vorderseitigen, dem Verpackungsbehältnis (2) abgewandten Wandungsabschnitt (20) der Laschenaufnahme (4) ausgebildet ist, derart, dass sie für einen Verbraucher unmittelbar sichtbar ist, und dass die Kante (9) in dem Aufnahmeraum (6) im Bereich des vorderseitigen Wandungsabschnitts (20) der Laschenaufnahme (4) angeordnet ist.
12. Verpackung (100) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (21) in einem rückseitigen, dem Verpackungsbehältnis (2) zugewandten Wandungsabschnitt (22) der Laschenaufnahme (4) ausgebildet ist, derart, dass sie für einen Verbraucher nicht unmittelbar sichtbar ist, und dass die Kante (9) in dem Aufnahmeraum (6) im Bereich des rückseitigen Wandungsabschnitts (22) der Laschenaufnahme (4) angeordnet ist.
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
13. Verpackung (100) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verpackungsbehältnis (2) als Standbodenbeutel ausgebildet und aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist.
14. Verpackung (100) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung (100) im Wesentlichen vollständig aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist.
EINBEZOGEN DURCH VERWEIS (REGEL 20.6)
Patentansprüche
1. Verschlussvorrichtung (4) zum Anbringen an ein Verpackungsbehältnis (2), wobei das Verpackungsbehältnis (2) durch die angebrachte Verschlussvorrichtung (4) kindersicher und wiederverschließbar verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (4) zu mindestens 70% aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist und mindestens zwei Laschen (4b, 4c, 4d) umfasst, wobei in einer ersten Lasche (4b, 4c, 4d) mindestens ein Schlitz (8a, 8b) ausgebildet ist und eine zweite Lasche (4b, 4c, 4d) mindestens ein Hakenelement (9a, 9b) mit einer Rastnase (11 a, 11 b) umfasst, wobei das Hakenelement (9a, 9b) zum Verschließen der Verschlussvorrichtung (4) von einer Rückseite (15) der ersten Lasche (4b, 4c, 4d) durch den Schlitz (8a, 8b) hindurch auf eine Vorderseite (16) der ersten Lasche (4b, 4c, 4d) führbar ist und wobei die Rastnase (11a, 11 b) so ausgebildet ist, dass sie bei durch den Schlitz (8a, 8b) hindurchgeführtem Hakenelement (9a, 9b) auf der Vorderseite (16) der ersten Lasche (4b, 4c, 4d) an einer randseitigen Begrenzung des Schlitzes (8a, 8b) so zur Anlage kommt, dass ein Rückführen des Hakenelements (9a, 9b) durch den Schlitz (8a, 8b) zum Öffnen der Verschlussvorrichtung (4) nur durch eine gleichzeitige Verschiebung des Schlitzes (8a, 8b) relativ zu dem Hakenelement (9a, 9b) möglich ist.
2. Verschlussvorrichtung (4) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (4) durch Faltung aus einem zusammenhängenden zweidimensionalen Materialzuschnitt (5) ausgebildet ist, wobei der zweidimensionale Materialzuschnitt (5) einen zentralen Abschnitt (4a) zur Befestigung an dem Verpackungsbehältnis (2) sowie die mindestens zwei Laschen (4b, 4c, 4d) umfasst, die sich von dem zentralen Abschnitt (4a) aus erstrecken.
3. Verschlussvorrichtung (4) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweidimensionale Materialzuschnitt (5) drei sich von dem zentralen Abschnitt (4a) aus erstreckende Laschen (4a, 4b, 4c) umfasst.
4. Verschlussvorrichtung (4) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Lasche (4b) zwei Schlitze (8a, 8b) ausgebildet sind und in den beiden weiteren Laschen (4c, 4d) jeweils ein Hakenelement (9a, 9b) ausgebildet ist.
5. Verschlussvorrichtung (4) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Lasche (4b) zwei Hakenelemente (9a, 9b) ausgebildet sind und in den beiden weiteren Laschen (4c, 4d) jeweils ein Schlitz (8a, 8b) ausgebildet ist.
6. Verschlussvorrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Schlitz (8a, 8b) und das mindestens eine Hakenelement (9a,
FÄLSCHLICHERWEISE EINGEREICHT (REGEL 20.5bis)
9b) so ausgerichtet sind, dass sie sich bei an ein Verpackungsbehältnis (2) angebrachter Verschlussvorrichtung (4) in einer vertikalen Richtung erstrecken.
7. Verschlussvorrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Schlitz (8a, 8b) und das mindestens eine Hakenelement (9a, 9b) so ausgerichtet sind, dass sie sich bei an ein Verpackungsbehältnis (2) angebrachter Verschlussvorrichtung (4) in einer horizontalen Richtung erstrecken.
8. Verschlussvorrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Schlitz (8a, 8b) in einer Lasche (4b, 4c, 4d) durch Ausstanzen ausgebildet ist und dass das mindestens eine Hakenelement (9a, 9b) in einer weiteren Lasche (4b, 4c, 4d) durch Einschneiden und nachfolgendes Herausklappen des eingeschnittenen Bereichs aus einer Hauptebene der Lasche (4b, 4c, 4d) ausgebildet ist.
9. Verschlussvorrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (4) zu mindestens 80%, vorzugsweise zu mindestens 95%, weiter bevorzugt zu 100% aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist.
10. Verpackung (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung (1) ein Verpackungsbehältnis (2) mit einer Entnahmeöffnung (3) sowie eine Verschlussvorrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 umfasst, wobei die Verschlussvorrichtung (4) so an dem Verpackungsbehältnis (2) angebracht ist, dass die Entnahmeöffnung (3) durch Verschließen der Verschlussvorrichtung (4) kindersicher verschließbar ist.
11. Verpackung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (4) durch Verkleben und/oder Versiegeln und/oder Verschweißen an dem Verpackungsbehältnis (2) angebracht ist.
12. Verpackung (1) nach Anspruch 10 oder 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das Verpackungsbehältnis (2) als Standbodenbeutel ausgebildet und aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist.
13. Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung (1) im Wesentlichen vollständig aus einem Material auf Basis von Papier gefertigt ist.
FÄLSCHLICHERWEISE EINGEREICHT (REGEL 20.5bis)
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102023125868 | 2023-09-25 | ||
| PCT/EP2024/075927 WO2025067952A1 (de) | 2023-09-25 | 2024-09-17 | Verschlussvorrichtung und verpackung mit einer derartigen verschlussvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP4784501A1 true EP4784501A1 (de) | 2026-08-05 |
Family
ID=92816419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP24773015.3A Pending EP4784501A1 (de) | 2023-09-25 | 2024-09-17 | Verschlussvorrichtung und verpackung mit einer derartigen verschlussvorrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US20260192983A1 (de) |
| EP (1) | EP4784501A1 (de) |
| WO (1) | WO2025067952A1 (de) |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1274027A (fr) * | 1960-11-18 | 1961-10-20 | Britains Ltd | élément de support pour feuilles de matière flexible, notamment pour la fermeture de sacs flexibles |
| JPS5252817Y2 (de) * | 1974-02-09 | 1977-12-01 | ||
| JPS5252818Y2 (de) * | 1974-02-09 | 1977-12-01 | ||
| MA49970A (fr) * | 2018-06-29 | 2020-07-01 | Van Genechten Packaging N V | Boîte pliante |
| DE102019132879A1 (de) | 2019-12-03 | 2021-06-10 | Henkel Ag & Co. Kgaa | Papierverpackung mit kindersicherem Verschluss |
-
2024
- 2024-09-17 EP EP24773015.3A patent/EP4784501A1/de active Pending
- 2024-09-17 WO PCT/EP2024/075927 patent/WO2025067952A1/de not_active Ceased
-
2026
- 2026-03-06 US US19/559,151 patent/US20260192983A1/en active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US20260192983A1 (en) | 2026-07-09 |
| WO2025067952A1 (de) | 2025-04-03 |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: UNKNOWN |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE |
|
| PUAI | Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012 |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE |
|
| 17P | Request for examination filed |
Effective date: 20260304 |
|
| AK | Designated contracting states |
Kind code of ref document: A1 Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |