EP4774479A1 - Trockenbaudübel und verfahren zur montage des trockenbaudübels - Google Patents

Trockenbaudübel und verfahren zur montage des trockenbaudübels

Info

Publication number
EP4774479A1
EP4774479A1 EP24761607.1A EP24761607A EP4774479A1 EP 4774479 A1 EP4774479 A1 EP 4774479A1 EP 24761607 A EP24761607 A EP 24761607A EP 4774479 A1 EP4774479 A1 EP 4774479A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
base body
drywall anchor
corners
drywall
plasterboard
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
EP24761607.1A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Aaron Daly
Christian Frey
David Lehmann
Patrick Pfau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fischerwerke GmbH and Co KG
Original Assignee
Fischerwerke GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE102024112582.9A external-priority patent/DE102024112582A1/de
Application filed by Fischerwerke GmbH and Co KG filed Critical Fischerwerke GmbH and Co KG
Publication of EP4774479A1 publication Critical patent/EP4774479A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/002—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose self-cutting
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B25/00—Screws that cut thread in the body into which they are screwed, e.g. wood screws
    • F16B25/0036—Screws that cut thread in the body into which they are screwed, e.g. wood screws characterised by geometric details of the screw
    • F16B25/0084—Screws that cut thread in the body into which they are screwed, e.g. wood screws characterised by geometric details of the screw characterised by geometric details of the tip
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B25/00—Screws that cut thread in the body into which they are screwed, e.g. wood screws
    • F16B25/10—Screws performing an additional function to thread-forming, e.g. drill screws or self-piercing screws
    • F16B25/103—Screws performing an additional function to thread-forming, e.g. drill screws or self-piercing screws by means of a drilling screw-point, i.e. with a cutting and material removing action
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/12—Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like
    • F16B13/124—Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like fastened by inserting a threaded element, e.g. screw or bolt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Dowels (AREA)
  • Revetment (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Trockenbaudübel (1) sowie ein Verfahren zur Montage des Trockenbaudübels (1). Der erfindungsgemäße Trockenbaudübel (1) weist ein Bohrelement (5) am vorderen Ende (7) des Grundkörpers (3) zum selbstbohrenden Einbringen in eine Gipskartonplatte (2) und einen unrunden Bereich (35) mit einem Querschnitt mit mindestens drei Ecken (15, 16) an seiner Außenkontur auf. Insbesondere bildet der unrunde Bereich (35) ein Prisma.

Description

Beschreibung
Trockenbaudübel und Verfahren zur Montage des Trockenbaudübels
Die Erfindung betrifft einen T rockenbaudübel mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zur Montage des Trockenbaudübels gemäß Anspruch 14.
Ein gattungsgemäßer Trockenbaudübel zum selbstbohrenden Einschrauben in eine Gipskartonplatte ist aus der Patentschrift US 7,762,751 B2 bekannt. Der Trockenbaudübel umfasst einen zylindrischen Grundkörper mit einem Außengewinde. Am vorderen Ende des Grundkörpers ist einstückig ein Bohrelement angeordnet, mit dem ein Bohrloch in der Gipskartonplatte erstellt werden kann. Beim drehenden Einschrauben des Trockenbaudübels in die Gipskartonplatte wird mit dem Bohrelement zunächst ein Bohrloch in die Gipskartonplatte gebohrt, in das, ohne das Eindrehen zu unterbrechen, das Außengewinde eingeschraubt wird, wobei das Außengewinde in die Gipskartonplatte einschneidet. Der bekannte Trockenbaudübel wird so weit in das Bohrloch eingeschraubt, bis ein Flansch, der am hinteren Ende des Grundkörpers umlaufend angeordnet ist, auf einer Außenseite der Gipskartonplatte anliegt. Zur Befestigung eines Anbauteils, wie beispielsweise eines Hakens, an der Gipskartonplatte wird das Anbauteil auf den Flansch aufgelegt und eine Schraube in einen Schraubkanal des Grundkörpers eingeschraubt. Dabei spreizt der Grundkörper auf und teilt sich an einer Sollbruchstelle in einem vorderen Bereich des Grundkörpers in zwei Spreizkörper, die eine Rückseite der Gipskartonplatte hintergreifen, so dass der Trockenbaudübel, und somit der Haken, fest und sicher an der Gipskartonplatte befestigt ist.
Aus dem Europäischen Patent EP 3 577 350 B1 ist ein weiterer Trockenbaudübel bekannt. Dieser Dübel weist ein Metallschwert als Bohrelement auf, das durch Umspritzen axial- und drehfest mit dem Grundkörper dieses Dübels verbunden ist. Am vorderen Ende des zylindrischen Grundkörpers sind an dessen Umfang zusätzliche Drehsicherungsrippen angeordnet, die nach dem Aufspreizen des Grundkörpers in die Wand des Bohrlochs eingreifen und verhindern, dass der Trockenbaudübel beim Einschrauben einer Schraube in einen Schraubkanal, der im Grundkörper ausgebildet ist, mitdreht. Zudem ist aus der Offenlegungsschrift DE 10 2020 107 225 A1 ein Trockenbaudübel bekannt, bei dem, im Unterschied zu den beiden oben beschriebenen Trockenbaudübeln, das Bohrelement nicht dauerhaft fest mit dem Grundkörper verbunden ist. Bei diesem Trockenbaudübel wird ein wiederverwendbares Werkzeug, das an seinem vorderen Ende eine Bohrschneide aufweist, zur Montage des Trockenbaudübels durch den Grundkörper hindurchgesteckt. Das Werkzeug liegt zum selbstbohrenden Einschrauben des Trockenbaudübels mit einem Anschlag an einem hinteren Ende des Grundkörpers auf. Im Grundkörper ist das Werkzeug durch Formschluss drehfest gehalten. Das Werkzeug steht mit der Bohrschneide über das vordere Ende des Grundkörpers über und bildet das Bohrelement des Trockenbaudübels beim selbstbohrenden Einschrauben in eine Gipskartonplatte. Zum Weiten des mit dem Bohrelement gebohrten Bohrlochs sind auf der Mantelfläche des Grundkörpers axial verlaufende Fräsrippen angeordnet, die das Bohrloch beim Einschrauben auf den Durchmesser des Grundkörpers aufweiten. Dabei wird abgetragenes Material der Gipskartonplatte in einem Schlitz aufgenommen, der den Grundkörper an einem vorderen Ende in einer Axialebene durchtrennt, was den Grundkörper schwächt und dazu führen kann, dass der Grundkörper sich unter Torsion stark verformt oder versagt.
Aufgabe der Erfindung ist, einen Trockenbaudübel zum selbstbohrenden Einschrauben zu schaffen, dessen Montage verbessert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Trockenbaudübel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Verfahren zur Montage des Trockenbaudübels gemäß Anspruch 14 gelöst. Die abhängigen Ansprüche haben vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung zum Gegenstand.
Der erfindungsgemäße Trockenbaudübel zum selbstbohrenden Einbringen in eine Gipskartonplatte weist einen Grundkörper und ein Bohrelement auf. Insbesondere weist der Trockenbaudübel zudem ein Außengewinde zum Einschneiden in die Gipskartonplatte auf, das am Grundkörper angeordnet ist, so dass der Trockenbaudübel selbstbohrend in die Gipskartonplatte eingeschraubt werden kann.
„Selbstbohrendes Einbringen“ bedeutet, dass der erfindungsgemäße Trockenbaudübel geeignet ist, beim Einbringen in der Gipskartonplatte ein Bohrloch zu erstellen, in dem der Trockenbaudübel befestigt wird, insbesondere durch Einschrauben des Außengewindes. Das Erstellen des Bohrlochs und das Einbringen des Trockenbaudübels in das Bohrloch erfolgt in einem Montageschritt, also ohne planmäßige Unterbrechung und ohne Werkzeugwechsel. Hierzu wird der Trockenbaudübel mit seinem Bohrelement am vorderen Ende auf eine Sichtseite der Gipskartonplatte aufgesetzt. Dann wird der Trockenbaudübel, beispielsweise mit einem Akkuschrauber, um seine Längsachse gedreht und gegen die Gipskartonplatte gedrückt. Das Bohrelement schneidet dabei das Bohrloch in die Platte, in das der T rockenbaudübel eingebracht, insbesondere eingeschraubt wird. Beim Einschrauben schneidet sich das Außengewinde im Bereich der Bohrlochwand in die Gipskartonplatte ein. Ein zweistufiges Setzen, mit Vorbohren des Bohrlochs und nachträglichem Einbringen, was zwei Montageschritte mit unterschiedlichen Werkzeugen und somit mehr Arbeits- und Zeitaufwand erfordert, wird dadurch vermieden.
Der Grundkörper erstreckt sich von einem hinteren Ende zu einem vorderen Ende entlang einer Längsachse des Trockenbaudübels, die auch die Längsachse des Grundkörpers ist. An seinem hinteren Ende, das insbesondere auch das hintere Ende des Trockenbaudübels bildet, weist der Grundkörper eine Werkzeugaufnahme für ein Drehwerkzeug auf. Die Werkzeugaufnahme kann beispielsweise als Innensechskant oder als Kreuzschlitz ausgebildet sein. In die Werkzeugaufnahme kann ein korrespondierendes Werkzeug, beispielsweise ein Bit eines Akkuschraubers, zum Drehen des Trockenbaudübels um seine Längsachse beim selbstbohrenden Einschrauben eingesetzt werden. Insbesondere weist der Trockenbaudübel an seinem hinteren Ende zudem einen Flansch auf, der insbesondere einstückig mit dem Grundkörper verbunden ist und der sich insbesondere über den gesamten Umfang des Grundkörpers erstreckt. Der Flansch dient zur Anlage an einer Sichtseite der Gipskartonplatte und verhindert, dass der Trockenbaudübel zu tief in die Gipskartonplatte eingebracht werden kann. Nach einer planmäßigen Montage ist der Flansch bündig mit der Sichtseite oder liegt auf dieser auf. Zudem kann der Flansch Druckkräfte auf die Gipskartonplatte übertragen, die von einem Anbauteil, das auf dem Flansch aufliegen kann, in den Trockenbaudübel eingetragen werden. In dem Grundkörper ist ein Schraubkanal angeordnet, der sich von der Werkzeugaufnahme zum vorderen Ende des Grundkörpers hin erstreckt. Der Schraubkanal verläuft insbesondere axial und konzentrisch zur Längsachse und kann den Grundkörper vollständig, bis zum vorderen Ende durchdringen. Der Schraubkanal dient zur Aufnahme einer Schraube, mit der ein Anbauteil, beispielsweise ein Haken, in bekannter Weise am Trockenbaudübel und somit an der Gipskartonplatte befestigt werden kann. Zudem kann der Schraubkanal, sofern der Schraubkanal am vorderen Ende offen ist, ein Werkzeug aufnehmen, das das Bohrelement bildet, wie dies aus dem eingangs beschriebenen Stand der Technik vorbekannt ist.
Umfasst der Trockenbaudübel ein Außengewinde, so ist dies insbesondere mit einer Umfangsfläche des Grundkörpers axial- und drehfest verbunden, insbesondere einstückig, und umläuft die Längsachse des Trockenbaudübels wendeiförmig. Insbesondere ist der Grundkörper, das Außengewinde und, sofern vorhanden, der Flansch einstückig im Spritzgussverfahren aus Kunststoff hergestellt. Das Außengewinde ist insbesondere derart ausgebildet, dass es beim Einbringen des Trockenbaudübels in das Bohrloch selbstständig in die Gipskartonplatte einschneiden kann. Dazu weist das Außengewinde insbesondere eine maximale Gewindehöhe auf, die dem 0,15-fachen bis 0,75-fachen, vorzugsweise dem 0,2-fachen bis 0,5-fachen des Außendurchmessers des Grundkörpers am hinteren Ende des Außengewindes entspricht.
Das Bohrelement ist am vorderen Ende des Grundkörpers angeordnet. Insbesondere ist das Bohrelement einstückig mit dem Grundkörper verbunden. Insbesondere ist das Bohrelement aus Kunststoff und gemeinsam und einstückig mit dem Grundkörper spritzgegossen, was eine einfache und kostengünstige Herstellung des erfindungsgemäßen Trockenbaudübels ermöglicht. Das Bohrelement kann aber auch durch Umspritzen mit dem Grundkörper axial- und drehfest verbunden oder als gesondertes Werkzeug durch den Grundkörper hindurchgesteckt sein, wie dies aus dem Stand der Technik bekannt ist. Insbesondere weist das Bohrelement eine Art hohle, insbesondere topfförmige Bohrkrone auf, die nach vorne offen ist und in der bei der Montage des Trockenbaudübels in einer Gipskartonplatte abgetragenes Material der Gipskartonplatte aufgenommen werden kann. Hierdurch wird der Austritt von abgetragenem Material in die Umgebung beim Erstellen des Bohrlochs reduziert beziehungsweise verhindert.
Vorzugsweise ist das Bohrelement kegel-, kegelstumpf- oder pyramidenstumpfförmig ausgebildet und es verjüngt sich nach vorne zu einer Spitze hin.
Insbesondere ist die Bohrkrone innen hohlzylindrisch ausgebildet.
Erfindungsgemäß weist der Grundkörper einen unrunden Bereich mit einem Querschnitt mit mindestens drei Ecken an seiner Außenkontur auf, wobei jede der Ecken durch jeweils zwei aneinander angrenzende Seitenflächen gebildet wird. Genauer gesagt, gehen In einer Radialebene zur Längsachse die Schnittlinien von jeweils zwei aneinander angrenzenden Seitenflächen in einer Ecke ineinander über und bilden die Ecke. Insbesondere ist jede der Seitenflächen an der Bildung von zwei Ecken beteiligt. Insbesondere entspricht die Anzahl der Seitenflächen der Anzahl der Ecken. Die Seitenflächen sind insbesondere zu mehr als die Hälfte zwischen den Ecken flächig geschlossen. Sie sind insbesondere ebene Flächen, können aber auch in sich gekrümmt, allgemein uneben sein, wobei die Seitenflächen nicht identisch gestaltet sein müssen. Insbesondere schneiden sie sich in einem Punkt. Werden diese beiden Schnittlinien als gemeinsame Kurve angesehen, so gehen die Schnittlinien an der Ecke insbesondere stetig, aber nicht glatt, oder unstetig ineinander über. Es können auch mehrere unrunde Bereiche vorhanden sein. Der Querschnitt des Grundkörpers ist somit zumindest in einem Teilbereich, dem unrunden Bereich, unrund mit mindestens drei Ecken ausgeführt. Mit „Bereich“ ist ein längerer Abschnitt gemeint, der sich in Richtung der Längsachse erstreckt. Der „Bereich“ kann sich auch über die gesamte Länge des Grundkörpers erstrecken. Der unrunde Bereich erstreckt sich insbesondere im Wesentlichen über die gesamte, sich in Richtung der Längsachse erstreckende Länge des Grundkörpers, sofern am hinteren Ende des Grundkörpers ein Flansch angeordnet ist, bis zum hinteren Flansch. Insbesondere erstreckt sich der unrunde Bereich über mindestens 10 Prozent, insbesondere über mindestens 25 Prozent, insbesondere über mindestens 50 Prozent der Länge des Grundkörpers. Insbesondere ist der unrunde Bereich in der vorderen Hälfte des Grundkörpers angeordnet oder derart, dass der unrunde Bereich zumindest teilweise in der vorderen Hälfte des Grundkörpers liegt. Insbesondere erstreckt sich der unrunde Bereich vom vorderen Ende des Grundkörpers an nach hinten. Die Ecken des unrunden Bereichs bilden über die Länge des unrunden Bereichs Kanten, die insbesondere parallel zur Längsachse verlaufen. Die Ecken beziehungsweise die Kanten müssen dabei nicht scharfkantig ausgeführt sein, sondern können eine leichte Fase aufweisen oder leicht abgerundet sein, wie dies beim Spritzgießen von Kunststoff üblich ist.
Der den unrunden Bereich formende Querschnitt mit den mindestens drei Ecken an seiner Außenkontur ermöglicht es, dass beim selbstbohrenden Einschrauben des erfindungsgemäßen Trockenbaudübels in die Gipskartonplatte anfallendes abgetragenes Material der Gipskartonplatte, beispielsweise Bohrmehl, in einem Freiraum zwischen dem Grundkörper und der Bohrlochwand aufgenommen werden kann, was einen Sitz des Trockenbaudübels in der Gipskartonplatte verbessert und den Austritt von abgetragenem Material aus der Gipskartonplatte heraus verhindert. Als besonders vorteilhaft hat sich ein Querschnitt mit genau sechs Ecken herausgestellt, aufgrund eines ausgewogenen Verhältnisses von Freiraum, Anlage an der Bohrlochwand und möglicher Materialstärke des Grundkörpers, der mit sechs Ecken auch im Bereich des Schraubkanals und der Werkzeugaufnahme ausreichend stabil ausgebildet werden kann, um Torsionskräfte sicher aufzunehmen.
Das Bohrelement weist vorzugsweise einen Außendurchmesser auf, der kleiner als der Außendurchmesser des unrunden Bereichs des Grundkörpers ist. Wenn der Außendurchmesser des unrunden Bereichs des Grundkörpers größer ist als das Bohrelement, kann der Grundkörper das Bohrloch effektiver aufweiten. Insbesondere ist der Außendurchmesser des unrunden Bereichs der maximale Außendurchmesser des Grundkörpers, wobei der Außendurchmesser eines möglicherweise vorhandenen Flansches nicht betrachtet wird, da der Flansch kein Teil des Grundkörpers, sondern an diesem angeordnet ist. Mit „Außendurchmesser“ ist der Durchmesser eines gedachten Umkreises um das Bohrelement, um den unrunden Bereich beziehungsweise um den Grundkörper gemeint, dessen Mittelpunkt auf der Längsachse des Trockenbaudübels und der Umkreis selbst in einer Radialebene zur Längsachse liegt.
Vorzugsweise bilden die Ecken, beziehungsweise die sich über den runden Querschnitt erstreckenden Kanten, Fräselemente zum Weiten des Bohrlochs. Insbesondere dann, wenn das Bohrelement einen kleineren Außendurchmesser als der unrunde Bereich des Grundkörpers aufweist, fräsen die Ecken beziehungsweise die Kanten das Bohrloch im Nachlauf zum Bohrelement im Durchmesser auf und weiten es, so dass der Durchmesser des Bohrlochs dem Außendurchmesser des Grundkörpers entspricht. Beim Aufweiten abgetragenes Material kann in den Freiräumen aufgenommen werden, die zwischen der Bohrlochwand und dem unrunden Bereich bestehen, sodass das abgetragene Material nicht nach außen, aus dem Bohrloch austritt oder das Einschrauben des Trockenbaudübels in die Gipskartonplatte behindert.
Weiterhin ist es bevorzugt, dass mindestens an einer der Ecken und oder zwischen mindestens zwei benachbarten Ecken des unrunden Bereichs mindestens ein zusätzlicher Fräskörper zum Weiten des Bohrlochs beim Einschrauben angeordnet ist, insbesondere eine Fräsrippe. Der Fräskörper beziehungsweise die Fräsrippe steht insbesondere radial vom Grundkörper ab und über die Ecke, an der er beziehungsweise sie angeordnet ist, nach außen über. Der Fräskörper beziehungsweise die Fräsrippe ist insbesondere auch aus Kunststoff hergestellt und insbesondere einstückig, insbesondere beim Herstellen durch Spritzgießen, mit dem Grundkörper verbunden. Der Fräskörper beziehungsweise die Fräsrippe können über die axiale Länge eine oder mehrere Öffnungen, insbesondere eine oder mehrere Kerben aufweisen, die den Durchtritt von abgetragenem Material in die Freiräume zwischen dem Grundkörper und der Bohrlochwand ermöglichen.
Mindestens zwei benachbarte Ecken des unrunden Bereichs sind vorzugsweise durch eine Kurve verbunden, die nicht nur gedacht ist, sondern die Außenkontur des Querschnitts im unrunden Bereich bildet. „Kurve“ bezeichnet hier allgemein im mathematischen Sinn ein eindimensionales Objekt, dass gekrümmt sein, aber auch keine Krümmung beziehungsweise die Krümmung „Null“ aufweisen kann. Die Kurve liegt innerhalb eines gedachten Umkreises, der den Grundkörper im unrunden Bereich umschreibt. Dieser Umkreis entspricht dem Umkreis, mit dem der Außendurchmesser des unrunden Bereichs bestimmt wird. Die Kurve liegt somit innerhalb des Außendurchmessers des unrunden Bereichs. Vorzugsweise ist die Kurve eine Strecke zwischen den zwei benachbarten Ecken, wobei „Strecke“ die kürzeste Verbindung zwischen den beiden Ecken meint, also eine gerade Linie ist. Insbesondere gehen an einer Ecke zwei Kurven ineinander über, insbesondere stetig, aber nicht glatt, oder unstetig. Bei einer bevorzugten Ausgestaltungsform des erfindungsgemäßen Trockenbaudübels ist der Querschnitt des unrunden Bereichs mit den mindestens drei Ecken an seiner Außenkontur eine polygonale Fläche, also eine Fläche, die von einem Polygon umschlossen ist. Das Polygon bildet die Außenkontur des unrunden Bereichs des Grundkörpers mit den mindestens drei Ecken. Das Polygon ist insbesondere ein Sechseck. Abhängig von der Erstreckung des Querschnitts mit der polygonalen Fläche in Längsrichtung kann sich der Schraubkanal und/oder die Werkzeugaufnahme in dem Querschnitt mit der polygonalen Fläche befinden. Vorzugsweise ist die Außenkontur des Querschnitts ein regelmäßiges Polygon, insbesondere ein regelmäßiges Sechseck. Der polygonale Querschnitt, insbesondere der als Sechseck ausgebildete Querschnitt, insbesondere der als regelmäßiges Sechseck ausgebildete Querschnitt, hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, da zwischen dem Polygon und der Bohrlochwand ein genügend großer Freiraum entsteht, um beim Einschrauben des Trockenbaudübels in die Gipskartonplatte abgetragenes Material aufzunehmen. Das gilt insbesondere dann, wenn sich der polygonale Querschnitt über einen Großteil der Länge des Grundkörpers erstreckt.
Bei einem polygonalen Querschnitt sorgen die Ecken des Querschnitts für eine optimale Fräs- und Aufweitungsfunktion, die im Vergleich zu einem üblichen zylindrischen Querschnitt effizienter arbeitet. Genauer gesagt bilden die Ecken der Außenkontur des unrunden Bereichs des Grundkörpers Fräselemente, die das Bohrloch aufweiten und dabei die Gipskartonplatte nicht zusätzlich beschädigen. Im Fall eines polygonalen Querschnitts liegen die Ecken des Querschnitts an der Bohrlochwand an, während die die Ecken verbindenden geraden Strecken von der Bohrlochwand beabstandet sind und den Freiraum beziehungsweise die Freiräume freigeben. Ein sechseckiger Querschnitt hat sich als hierfür sehr geeignet herausgestellt, da das Verhältnis der Freiräume zwischen der Bohrlochwand und dem Grundkörper und der Anlage des Grundkörpers mit seinen Ecken an der Bohrlochwand sehr ausgewogen im Hinblick auf das Einschraubverhalten des Trockenbaudübels in die und den Sitz des eingeschraubten Trockenbaudübels in der Gipskartonplatte ist. Zudem kann die Wandung des Trockenbaudübels torsionssteif ausgeführt werden, so dass der Trockenbaudübel beim Einschrauben nicht versagt.
Vorzugsweise ist der unrunde Bereich ein Prisma oder er weist ein Prisma auf, insbesondere ein Prisma mit parallel zur Längsachse verlaufenden Seitenflächen, insbesondere mit sechs Seitenflächen, die parallel zur Längsachse sind und die insbesondere identische Flächen aufweisen.
Alternativ ist der unrunde Bereich ein Pyramidenstumpf oder er weist einen Pyramidenstumpf auf. Das heißt, dass sich der Querschnitt des unrunden Abschnitts über die Länge ändert, insbesondere nach vorne zu einer Spitze des Bohrelements hin verjüngt. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform kann der unrunde Abschnitt auch eine konische Außenfläche in der Nähe des Flansches aufweisen. Die konische oder kegelstumpfförmige Form des unrunden Abschnitts des Grundkörpers dient dazu, das Bohrloch zu erweitern, wenn es durch das Bohrelement in die Gipskartonplatte gebohrt wird. Darüber hinaus bietet die konische oder kegelstumpfförmige Struktur eine verbesserte Haltefunktion, die anders funktioniert als bei einem üblichen zylindrischen Schaft. Insbesondere weist der Pyramidenstumpf sechs Seitenflächen auf.
Auch kann der unrunde Bereich eine Kombination aus zumindest einem prismatischen und zumindest einem pyramidenstumpfförmigen Abschnitt aufweisen.
Auch kann der unrunde Bereich entlang der Längsachse seinen Querschnitt ändern, wobei die Anzahl der Ecken über die Länge des unrunden Bereichs insbesondere konstant bleibt. Insbesondere sind zwei voneinander beabstandete Querschnitte geometrisch ähnlich.
Insbesondere vergrößert sich der Durchmesser des Trockenbaudübels entlang seiner Längsachse von vorne nach hinten über seine gesamte Länge, so dass er an seinem vorderen Ende den kleinsten Durchmesser und an seinem hinteren Ende den größten Durchmesser aufweist.
Möglich ist es, dass die Ecken des Querschnitts entlang der Längsachse um diese drehen, also eine Wendel bilden. Sofern diese Wendel eine zum Außengewinde entgegengesetzte Drehrichtung aufweist, kann dies bewirken, dass abgetragenes Material nach vorne verdrängt wird.
Statt über ihre ganze Länge gerade kann die Kurve, die die mindestens zwei benachbarten Ecken im unrunden Bereich verbindet, zumindest abschnittsweise gekrümmt sein, insbesondere konkav, nach innen zur Längsachse hin, wodurch der vorhandene Freiraum zwischen Grundkörper und Bohrlochwand vergrößert wird.
Vorzugsweise ist der Grundkörper geschlitzt, das heißt, er weist mindestens einen Schlitz auf, der den Grundkörper radial vollständig durchdringt. Insbesondere ist der Schlitz die einzige Durchbrechnung der Seitenflächen. Insbesondere ist auch das Außengewinde im Bereich des Schlitzes unterbrochen. Insbesondere durchbricht der Schlitz nicht alle Seitenflächen. Insbesondere verläuft der Schlitz in einem vorderen Abschnitt des Schlitzes quer zur Längsachse. Insbesondere verläuft der Schlitz in einem hinteren Bereich des Schlitzes gerade, insbesondere parallel zur Längsachse, und in einem vorderen Bereich quer zur Längsachse, was ein gutes Aufspreizverhalten beim Einschrauben einer Schraube in den Schraubkanal ermöglicht. Der Schlitz bildet am Grundkörper zwei Spreizkörper aus, die insbesondere durch eine Solltrennstelle miteinander verbunden sind, insbesondere am vorderen Ende des Schlitzes. Ist ein Außengewinde vorhanden, so ist insbesondere das Außengewinde im Bereich des Schlitzes unterbrochen, sodass das Außengewinde das Aufspreizen nicht behindert. Der Schlitz verläuft nicht über die gesamte Länge des Grundkörpers und insbesondere nicht bis zu seinem vorderen Ende. In einer Ausführungsform kann der Schlitz durch ein Art Spritzhaut oder gefaltete Wand verschlossen sein, so dass der Schlitz beim Einschrauben des Trockenbaudübels in die Gipskartonplatte verschlossen ist, so dass kein abgetragenes Material durch den Schlitz in den Schraubkanal gelangen kann. Wird der Grundkörper beim nachträglichen Einschrauben einer aufgespreizt, so dehnt sich die Spritzhaut oder die Wand und kann einreißen. Insbesondere behindert in diesem Fall die Schraube das Eintreten des abgetragenen Materials in den Schraubkanal beziehungsweise aus dem Schraubkanal hinaus.
In einem vorderen Abschnitt ist der Grundkörper vorzugsweise Pyramiden- oder pyramidenstumpfförmig ausgebildet, das heißt, der Außendurchmesser verändert sich in diesem Abschnitt. Insbesondere verringert sich sein Querschnitt von hinten nach vorne, das heißt, am vorderen Ende des vorderen Abschnitts weist der Grundkörper somit einen kleineren Außendurchmesser auf als in einem hinteren Abschnitt, der sich an den vorderen Abschnitt anschließt. Der vordere Abschnitt kann der unrunde Abschnitt sein oder ein Teil des unrunden Abschnitts bilden. Der Querschnitt des vorderen Abschnitts ist insbesondere geometrisch ähnlich zu dem hinteren Abschnitt, das heißt, wenn der hintere Abschnitt des Grundkörpers als Zylinder mit einem sechseckigen Querschnitt ausgeführt ist, so weist der vordere Abschnitt ebenfalls sechseckige Querschnitte auf. Insbesondere ist der vordere Abschnitt ein Pyramidenstumpf mit sechseckiger Grundfläche und der sich anschließende hintere Abschnitt ist als sechseckiges Prisma ausgebildet, das sich mit gleicher Querschnittsfläche an das hintere Ende des Pyramidenstumpfs anschließt.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Montage des erfindungsgemäßen Trockenbaudübels wird eine Befestigungsanordnung hergestellt, die den Trockenbaudübel und eine Gipskartonplatte umfasst. Dabei wird beim Einschrauben des erfindungsgemäßen Trockenbaudübels in die Gipskartonplatte mit dem Bohrelement ein Bohrloch in die Gipskartonplatte gebohrt. Erfindungsgemäß wird abgetragenes Material der Gipskartonplatte im Bereich des Bohrlochs in einem Freiraum zwischen der Bohrlochwand und der Umfangswand des Grundkörpers zwischen zwei benachbarten Ecken des unrunden Bereichs des Grundkörpers aufgenommen. Besonders vorteilhaft ist, wenn der Querschnitt des unrunden Bereichs eine polygonale Fläche ist, und insbesondere, wenn der unrunde Bereich des Grundkörpers oder der ganze Grundkörper als Prisma oder als Pyramidenstumpf ausgebildet ist. Als besonders vorteilhaft hat sich dabei ein sechseckiger Querschnitt herausgestellt.
Für das erfindungsgemäße Verfahren ist es bevorzugt, wenn das Bohrelement einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner als der Außendurchmesser des unrunden Bereichs des Grundkörpers ist, so dass der unrunde Bereich des Grundkörpers das Bohrloch beim Einschrauben mit den Ecken als Fräselemente und/oder mindestens einem Fräskörper das Bohrloch weitet. Das Bohrloch wird auf den Außendurchmesser des unrunden Bereichs aufgeweitet, so dass der erfindungsgemäße Trockenbaudübel einen guten Sitz im Bohrloch hat. Insbesondere vergrößert sich zudem der Durchmesser des Bohrelements über seine Länge zum Grundkörper hin, so dass das Bohrloch mit dem Bohrelement umso mehr aufgeweitet wird je mehr des Bohrelement in die Gipskartonplatte eindringt.
Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen, Ausführungen und Ausgestaltungen der Erfindung, sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in einer Figur gezeichneten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen oder gezeichneten Kombination, sondern auch in grundsätzlich beliebigen anderen Kombinationen oder aber einzeln verwendbar. Es sind Ausführungen der Erfindung möglich, die nicht alle Merkmale eines abhängigen Anspruchs aufweisen. Auch können einzelne Merkmale eines Anspruchs durch andere offenbarte Merkmale oder Merkmalskombinationen ersetzt werden. Ausführungen der Erfindung, die nicht alle Merkmale des oder der Ausführungsbeispiele, sondern einen grundsätzlich beliebigen Teil der gekennzeichneten Merkmale eines Ausführungsbeispiels gegebenenfalls in Kombination mit einem, mehreren oder allen Merkmalen eines oder mehrerer weiteren Ausführungsbeispiele aufweisen, sind möglich.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von fünf in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 einen ersten erfindungsgemäßen Trockenbaudübel in einer perspektivischen Ansicht;
Figur 2 eine Seitenansicht des ersten erfindungsgemäßen Trockenbaudübels aus Figur 1 ; Figur 3 einen Schnitt durch den ersten erfindungsgemäßen Trockenbaudübel im Bereich des Linie III - III der Figur2 mit Blick nach hinten auf die Unterseite des Flansches;
Figur 4 einen Schnitt durch eine Befestigungsanordnung mit dem ersten erfindungsgemäßen Trockenbaudübel und einer Gipskartonplatte nach der Montage des Trockenbaudübels, geschnitten im Bereich der Linie III - III der Figur 2;
Figur 5 einen zweiten erfindungsgemäßen Trockenbaudübel in einer perspektivischen Ansicht;
Figur 6 einen Schnitt durch den zweiten erfindungsgemäßen Trockenbaudübel im Bereich der Linie VI - VI der Figur 5 mit Blick nach hinten auf die Unterseite des Flansches;
Figur 7 eine Schnittdarstellung entsprechend Figur 6 eines dritten erfindungsgemäßen Trockenbaudübels;
Figur 8 eine Schnittdarstellung entsprechend Figur 6 eines vierten erfindungsgemäßen Trockenbaudübels;
Figur 9 einen fünften erfindungsgemäßen Trockenbaudübel in einer perspektivischen Ansicht; und
Figur 10 eine Seitenansicht des fünften erfindungsgemäßen Trockenbaudübels aus Figur 9.
Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszahlen versehen.
In den Figuren 1 bis 4 ist ein erster erfindungsgemäßer Trockenbaudübel 1 zum selbstbohrenden Einschrauben in eine Gipskartonplatte 2 dargestellt. Der erfindungsgemäße Trockenbaudübel 1 weist einen Grundkörper 3, ein Außengewinde 4 und ein Bohrelement 5 auf.
Der Grundkörper 3 erstreckt sich von einem hinteren Ende 6 zu einem vorderen Ende 7 entlang einer Längsachse 8, die auch die Längsachse 8 des Trockenbaudübels 1 ist. An seinem hinteren Ende 6 weist der Grundkörper 3 eine Werkzeugaufnahme 9 für ein Drehwerkzeug (nicht dargestellt) auf, im Ausführungsbeispiel eine Aufnahme für einen Kreuzschlitz-Bit, wie dies in den Figuren 3 und 4 zu sehen ist. An die Werkzeugaufnahme 9 schließt sich in Richtung der Längsachse 8 nach vorne ein Schraubkanal 10 an, der sich zum vorderen Ende 7 des Grundkörpers 3 hin erstreckt, den Grundkörper 3 im Ausführungsbeispiel aber in seiner Länge nicht vollständig durchdringt, sondern mit einem den Grundkörper 3 radial zur Längsachse 8 durchdringenden Schlitz 11 in einem Abstand vor dem vorderen Ende 7 des Grundkörpers 3 endet. In den Schraubkanal 10 kann zum Befestigen eines Anbauteils (nicht dargestellt), wie beispielsweise eines Hakens, eine Schraube (nicht dargestellt) eingeschraubt werden. Die Schnittebene der Schnitte der Figuren 3 und 4 liegen jeweils im Übergangsbereich von der Werkzeugaufnahme 9 zum Schraubkanal 10. Am hinteren Ende 6 des Grundkörpers 3 ist ein umlaufender Flansch 12 angeordnet, der umfangseitig sechs gerade Seiten aufweist und mehrere parallel verlaufende Drehsicherungsrippen 13 an seiner Unterseite 14. Nach einer planmäßigen Montage des erfindungsgemäßen Trockenbaudübels 1 in eine Gipskartonplatte 2 liegt der Flansch 12 mit seiner Unterseite 14 auf einer Sichtseite der Gipskartonplatte 2 an und dient als Auflagefläche für das Anbauteil. Um zu verhindern, dass bei einer Demontage des Anbauteils, bei der die Schraube aus dem Schraubkanal 10 herausgeschraubt wird, der Trockenbaudübel 1 mit der Schraube mitdreht und dabei ungewollt aus einem Bohrloch 36 herausgedreht wird, schneiden die Drehsicherungsrippen 13 im planmäßig montierten Zustand in die Sichtseite der Gipskartonplatte 2 ein.
Der Grundkörper 3 weist im Wesentlichen über seine gesamte Länge einen unrunden Querschnitt mit sechs Ecken 15, 16 an seiner Außenkontur auf. Dieser unrunde Bereich 35 mit einem Querschnitt mit sechs Ecken 15, 16 an seiner Außenkontur erstreckt sich vom vorderen Ende 7 des Grundkörpers 3 bis zum Flansch 12, der am hinteren Ende 6 des Grundkörpers 3 angeordnet ist. Die Grundform des Grundkörpers 3 ist in einem hinteren Abschnitt 38 ein Prisma mit sechs ebenen, parallel zur Längsachse 8 verlaufenden, identischen Seitenflächen 17. Jeder der Ecken 15, 16 wird durch jeweils zwei aneinander angrenzende Seitenflächen 17 gebildet. Die Anzahl der Ecken 15, 16 entspricht der Anzahl der Seitenflächen 17. Die Außenkontur eines Querschnitts des Prismas ist ein regelmäßiges Polygon in Form eines regelmäßigen Sechsecks. In einem vorderen Abschnitt 20 des Grundkörpers 3 reduziert sich der Querschnitt des Grundkörpers 3 in der Art eines Pyramidenstumpfs bis hin zum Bohrelement 5. Auch in diesem vorderen Abschnitt 20 weist der Querschnitt aber weiterhin als Außenkontur ein regelmäßiges Sechseck auf.
Allgemein gesprochen ist der Querschnitt des Grundkörpers 3 eine polygonale Fläche, also eine Fläche, die von einem Polygon umschlossen ist, wobei das Polygon die Außenkontur mit, im Ausführungsbeispiel sechs Ecken 15, 16 bildet. Benachbarte Ecken des Polygons sind im Querschnitt durch gerade Strecken miteinander verbunden, beispielsweise eine erste Ecke 15 und eine zweite Ecke 16 durch eine erste gerade Strecke 18. Im Querschnitt liegen alle geraden Strecken 18 innerhalb eines Umkreises 19, der durch die Ecken 15, 16 geht, in einer Radialebene zur Längsachse 8 liegt und dessen Mittelpunkt auf der Längsachse 8 liegt. In Figur 4 ist dies zu sehen, wobei hier eine weiter unten näher beschriebene Bohrlochwand 26 eines Bohrlochs 36 mit dem Umkreis 19 identisch ist.
An das vordere Ende 7 des Grundkörpers 3 schließt sich das Bohrelement 5 an, dessen dreieckförmige und vorne in einer Spitze 22 endende Schneide 21 das vordere Ende des erfindungsgemäßen Trockenbaudübels 1 bildet. Die dreieckförmige Schneide 21 sitzt in einer hohlzylindrischen Bohrkrone 23, die an ihrem vorderen Ende mehrere kreisringförmig angeordnete Sägezähne 24 aufweist. Der Außendurchmesser 33 des Bohrelements 5 ist größer als der Außendurchmesser des vorderen Endes des Grundkörpers 3 am Übergang zum Bohrelement 5, aber kleiner als der Außendurchmesser 34 des unrunden Bereichs 35 des Grundkörpers 3 im hinteren Abschnitt 38, in dem der Grundkörper 3 im Ausführungsbeispiel die Form eines Prismas aufweist.
Das Außengewinde 4 ist einstückig mit der Umfangsfläche des Grundkörpers 3 verbunden. Es umläuft die Längsachse 8 wendeiförmig und ist als eine Art Spitzgewinde zum Einschneiden in die Gipskartonplatte 2 ausgeführt. Das Außengewinde 4 weist eine maximale Gewindehöhe auf, die etwa dem 0,4-fachen des Außendurchmessers des Grundkörpers 3 am hinteren Ende des Außengewindes 4 entspricht.
Zur Montage des Trockenbaudübels 1 zum Herstellen einer Befestigungsanordnung, die den Trockenbaudübel 1 und eine Gipskartonplatte 2 umfasst, wird der erfindungsgemäße Trockenbaudübel 1 mit der Werkzeugaufnahme 9 auf einen Bit eines Drehwerkzeugs, beispielsweise ein Akkuschrauber (nicht dargestellt), aufgesteckt und mit der Spitze 22 gegen eine Sichtseite der Gipskartonplatte 2 gedrückt. Wird der erfindungsgemäße Trockenbaudübel 1 nun gedreht, so schneidet die dreiecksförmige Schneide 21 zunächst den Karton der Sichtseite der Gipskartonplatte 2 auf und fräst nachfolgend den Gips der Gipskartonplatte 2 an, bis die Sägezähne 24 der hohlzylindrischen Bohrkrone 23 in den Gips einschneiden. Teile des beim Bohren abgetragenen Materials, wie beispielsweise Bohrmehl, werden dabei von der hohlzylindrischen Bohrkrone 23 aufgenommen. Nachdem das Bohrelement 5 ein Bohrloch 36 durch die Gipskartonplatte 2 hindurch erstellt hat, greift das Außengewinde 4 in die Bohrlochwand 26 des Bohrlochs 36 ein und schneidet sich schraubend in die Gipskartonplatte 2 ein. Dabei gelangen die Ecken 15, 16 des Grundkörpers 3 in Kontakt mit der Bohrlochwand 26. Die Ecken 15, 16 bilden in diesem Fall Fräselemente, die das Bohrloch 36 aufweiten, so dass nach planmäßiger Montage die Ecken 15, 16 der Außenkontur an der Bohrlochwand 26 anliegen, wie dies in Figur 4 dargestellt ist. Das beim Aufweiten des Bohrlochs 36 anfallende abgetragene Material 27 sammelt sich dabei in Freiräumen 25, die zwischen den ebenen Seitenflächen 17 des Grundkörpers 3 und der Bohrlochwand 26 entstehen. Dies führt zu einem festen Sitz des erfindungsgemäßen Trockenbaudübels 1 im Bohrloch 36 und ermöglicht ein drehmomentarmes Einschrauben des Trockenbaudübels 1 in die Gipskartonplatte 2. Zudem kann durch die Aufnahme des abgetragenen Materials 27 in den Freiräumen 25 und in der hohlzylindrischen Bohrkrone 23 nur wenig Material zur Sichtseite aus dem Bohrloch 36 austreten und die Umgebung verunreinigen. Der Übersicht halber nicht dargestellt ist das durch das Außengewinde 4 eingeschnittene Gegengewinde in der Gipskartonplatte 2.
Nach der planmäßigen Montage des erfindungsgemäßen Trockenbaudübels 1 in der Gipskartonplatte 2 kann ein Anbauteil mit einer Schraube am Trockenbaudübel 1 befestigt werden (nicht dargestellt). Hierzu wird die Schraube in den Schraubkanal 10 eingeschraubt. Dabei gelangt die Schraube in den Bereich des Schraubkanals 10, in dem auch der Schlitz 11 angeordnet ist. Der Schlitz 11 verläuft in einem hinteren Abschnitt parallel zur Längsachse 8, in einem vorderen Abschnitt aber quer dazu und endet vor einer Sollbruchstelle 28, die im vorderen Abschnitt 20 des Grundkörpers 3 ausgebildet ist. Trifft die Schraube, die in Richtung der Längsachse 8 in den Schraubkanal 10 eingedreht wird, auf den quer verlaufenden Teil des Schlitzes 11 , so werden die beiden T eile des Grundkörpers 3, die der Schlitz 11 teilt, radial zur Längsachse 8 auseinandergedrückt, wobei die Sollbruchstelle 28 bricht. Diese beiden Teile bilden einen ersten Spreizkörper 29 und einen zweiten Spreizkörper 30, die durch das Aufspreizen gegen die Bohrlochwand 26 gedrückt werden und/oder die Rückseite der Gipskartonplatte 2 hintergreifen, wodurch der Sitz und der Halt des Trockenbaudübels 1 im Bohrloch 36 verbessert wird. Im Bereich des Schlitzes 11 ist das Außengewinde 4 unterbrochen, sodass das Außengewinde 4 das Aufspreizen nicht behindert.
Der erfindungsgemäße Trockenbaudübel 1 lässt sich in einer Gipskartonplatte 2 leicht montieren, wobei aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Trockenbaudübels 1 nur wenig abgetragenes Material, wie beispielsweise Bohrmehl, nach außen aus dem Bohrloch 36 herausdringt.
Die weiteren Figuren zeigen weitere Ausführungsbeispiele, die sich ausschließlich im Bereich der Außenkontur des Grundkörpers 3 voneinander unterscheiden. In den Figuren 5 und 6 ist ein zweiter erfindungsgemäßer Trockenbaudübel 1 dargestellt, der sich vom ersten erfindungsgemäßen Trockenbaudübel 1 der Figuren 1 bis 4 nur dadurch unterscheidet, dass an den Ecken 15, 16 des Grundkörpers 3 jeweils eine in Längsrichtung verlaufende Fräsrippe 31 als Fräskörper 37 angeordnet ist, die vom Grundkörper 3 radial nach außen absteht. Durch die Fräsrippe 31 wird der Materialabtrag beim Aufweiten des Bohrlochs 36 erhöht und der zur Verfügung stehende Freiraum 25 vergrößert. Die Figur ? zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem zwischen den Ecken 15, 16 jeweils eine weitere Fräsrippe 31 angeordnet ist.
Dagegen sind im Ausführungsbeispiel der Figur 8 die Ecken 15, 16 nicht durch gerade Strecken miteinander verbunden, sondern die die Ecken 15, 16 verbindenden Kurven 32 sind konkav nach innen zur Längsachse 8 hin gekrümmt, wodurch die Fräseigenschaften der Ecken 15, 16 verbessert werden und die zwischen den Ecken 15, 16, der Kurve 32 und der Bohrlochwand 26 entstehenden Freiräume 25 vergrößert sind.
Der in der Figuren 9 und 10 dargestellte erfindungsgemäße Trockenbaudübel 1 weist ein modifiziertes Bohrelement 5 auf, dessen Bohrkrone 23 sich konisch, als Kegelstumpf, nach vorne, zur Spitze 22 hin verjüngt. Das heißt, der Außendurchmesser 33 der Bohrkrone 23 beziehungsweise des gesamten Bohrelements 5, nimmt entlang der Längsachse 8 nach vorne hin ab, so dass das Bohrelement 5 das Bohrloch 36 weitet, je weiter das Bohrelement 5 in die Gipskartonplatte 2 eindringt. Die Schneide 21 des Bohrelements 5 ist zudem spitzer als bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 8, so dass sie zu Beginn der Montage mit weniger Kraft in die Gipskartonplatte 2 eingedrückt werden kann.
Die verschiedenen dargestellten Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Trockenbaudübels 1 werden jeweils einstückig aus einem Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt, beispielsweise aus einem Polyamid. Somit ist das Bohrelement 5, der Flansch 12 und das Außengewinde 4 jeweils einstückig mit dem Grundkörper 3 verbunden. Es ist grundsätzlich auch möglich, beispielsweise das Bohrelement 5 oder Teile davon aus einem anderen Werkstoff und oder einem anderen Kunststoff herzustellen. Beispielsweise kann das Bohrelement 5 statt aus unverstärktem Polyamid aus einem harten, faserverstärkten Kunststoff hergestellt und der gesamte erfindungsgemäße Trockenbaudübel 1 beispielsweise in einem Zweikomponentenspritzgussverfahren gespritzt werden. Bezuqszeichenliste
Trockenbaudübel und Verfahren zur Montage des Trockenbaudübels Trockenbaudübel Gipskartonplatte Grundkörper Außengewinde Bohrelement hinteres Ende des Grundkörpers 3 vorderes Ende des Grundkörpers 3 Längsachse Werkzeugaufnahme Schraubkanal Schlitz Flansch Drehsicherungsrippe Unterseite des Flanschs 12 erste Ecke zweite Ecke Seitenfläche des Grundkörpers 3 erste gerade Strecke Umkreis vorderer Abschnitt des Grundkörpers 3 dreieckförmige Schneide Spitze Bohrkrone Sägezahn Freiraum Bohrlochwand abgetragenes Material Sollbruchstelle erster Spreizkörper zweiter Spreizkörper Fräsrippe Kurve Außendurchmesser des Bohrelements 5 Außendurchmesser des unrunden Bereichs 35 unrunder Bereich des Grundkörpers 3 Bohrloch Fräskörper hinterer Abschnitt des Grundkörpers 3

Claims

Ansprüche
1. Trockenbaudübel (1) zum selbstbohrenden Einbringen in eine Gipskartonplatte (2), wobei der Trockenbaudübel (1) einen Grundkörper (3) und ein Bohrelement (5) aufweist, wobei am Grundkörper (3) insbesondere ein Außengewinde (4) angeordnet ist, wobei sich der Grundkörper (3) von einem hinteren Ende (6) zu einem vorderen Ende (7) entlang einer Längsachse (8) des Trockenbaudübels (1) erstreckt, der Grundkörper (3) an seinem hinteren Ende (6) eine Werkzeugaufnahme (9) für ein Drehwerkzeug aufweist, und der Grundkörper (3) einen Schraubkanal (10) aufweist, der sich von der Werkzeugaufnahme (9) zum vorderen Ende (7) des Grundkörpers (3) hin erstreckt, und wobei das Bohrelement (5) am vorderen Ende (7) des Grundkörpers (3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (3) zumindest einen unrunden Bereich (35) mit einem Querschnitt mit mindestens drei Ecken (15, 16) an seiner Außenkontur aufweist, wobei jeder der Ecken (15, 16) durch jeweils zwei aneinander angrenzende Seitenflächen (17) gebildet wird.
2. Trockenbaudübel (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Ecken (15, 16) Fräselemente zum Weiten des Bohrlochs (36) bilden.
3. Trockenbaudübel (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer der Ecken (15, 16) und/oder zwischen mindestens zwei benachbarten Ecken (15, 16) mindestens ein Fräskörper (37) zum Weiten des Bohrlochs (36) angeordnet ist, insbesondere eine Fräsrippe (31).
4. Trockenbaudübel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei benachbarte Ecken (15, 16) des unrunden Bereichs (35) durch eine, die Außenkontur bildendende Kurve (32) verbunden sind, die innerhalb eines gedachten Umkreises (19) liegt, der alle Ecken (15, 16) umschreibt.
5. Trockenbaudübel (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurve (32) eine Strecke (18) zwischen zwei benachbarten Ecken (15, 16) ist.
6. Trockenbaudübel (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des unrunden Bereichs (35) des Grundkörpers (3) eine polygonale Fläche ist, die von einem Polygon umschlossen ist, wobei das Polygon die Außenkontur mit den mindestens drei Ecken (15, 16) bildet, insbesondere ein Sechseck.
7. Trockenbaudübel (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkontur des Querschnitts ein regelmäßiges Polygon, insbesondere ein regelmäßiges Sechseck ist.
8. Trockenbaudübel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der unrunde Bereich (35) ein Prisma ist oder aufweist.
9. Trockenbaudübel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der unrunde Bereich (35) ein Pyramidenstumpf ist oder aufweist.
10. Trockenbaudübel (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurve (32) zumindest abschnittsweise gekrümmt ist, insbesondere konkav nach innen zur Längsachse (8).
11. Trockenbaudübel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (3) mindestens einen Schlitz (11) aufweist, der den Grundkörper (3) radial durchdringt und mindestens zwei Spreizkörper (29, 30) ausbildet.
12. Trockenbaudübel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass ein vorderer Abschnitt (20) des Grundkörpers (3) Pyramiden- oder pyramidenstumpfförmig ausgebildet ist.
13. Trockenbaudübel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Bohrelement (5) einen Außendurchmesser (33) aufweist, der kleiner als der Außendurchmesser (34) des unrunden Bereichs (35) des Grundkörpers (3) ist und/oder dass das Bohrelement (5) kegel- oder pyramidenstumpfförmig ausgebildet ist, sich nach vorne zu einer Spitze (22) hin verjüngt und eine hohle, insbesondere topfförmige, nach vorne offene Bohrkrone aufweist.
14. Verfahren zur Montage des Trockenbaudübels (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 zum Herstellen einer Befestigungsanordnung, die den Trockenbaudübel (1) und eine Gipskartonplatte (2) umfasst, wobei beim Einbringen mit dem Bohrelement (5) ein Bohrloch (36) in die Gipskartonplatte (2) gebohrt wird, dadurch gekennzeichnet, dass im Bohrloch (36) abgetragenes Material (27) der Gipskartonplatte (2) in einem Freiraum (25) zwischen der Bohrlochwand (26) und zwischen der Umfangswand zwischen zwei benachbarten Ecken (15, 16) des unrunden Bereichs (35) des Grundkörpers (3) aufgenommen wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Bohrelement (5) einen Außendurchmesser (33) aufweist, der kleiner als der Außendurchmesser (34) des unrunden Bereichs (35) des Grundkörpers (3) ist, so dass der unrunde Bereich (35) des Grundkörpers (3) das Bohrloch (36) beim Einschrauben mit den Ecken (15, 16) als Fräselemente und/oder mindestens einem Fräskörper (37) das Bohrloch (36) weitet.
EP24761607.1A 2023-09-04 2024-08-23 Trockenbaudübel und verfahren zur montage des trockenbaudübels Pending EP4774479A1 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102023123723 2023-09-04
DE102024102664 2024-01-31
DE102024112582.9A DE102024112582A1 (de) 2023-09-04 2024-05-06 Trockenbaudübel und Verfahren zur Montage des Trockenbaudübels
PCT/EP2024/073626 WO2025051555A1 (de) 2023-09-04 2024-08-23 Trockenbaudübel und verfahren zur montage des trockenbaudübels

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP4774479A1 true EP4774479A1 (de) 2026-07-15

Family

ID=92543026

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP24761607.1A Pending EP4774479A1 (de) 2023-09-04 2024-08-23 Trockenbaudübel und verfahren zur montage des trockenbaudübels

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP4774479A1 (de)
AR (1) AR133713A1 (de)
WO (1) WO2025051555A1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD1102264S1 (en) * 2024-07-03 2025-11-18 Fischerwerke Gmbh & Co. Kg Drywall anchor

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2653503B1 (de) * 1989-10-25 1992-01-24 Legrand Sa
CN2474776Y (zh) * 2001-04-23 2002-01-30 久可工业股份有限公司 壁板钉钉座
US7762751B2 (en) 2004-02-05 2010-07-27 Illinois Tool Works Inc. Anchor
JP6629080B2 (ja) * 2016-01-20 2020-01-15 若井ホールディングス株式会社 樹脂製拡開アンカー
DE102017123762A1 (de) 2017-01-31 2018-08-02 Fischerwerke Gmbh & Co. Kg Gipskartonplattendübel
US10933477B1 (en) * 2020-02-12 2021-03-02 Varun Jay Patel Wall magnet anchor system
DE102020107225A1 (de) 2020-03-17 2021-10-07 Fischerwerke Gmbh & Co. Kg Gipskartondübel und Kombination des Gipskartondübels mit einem Bohr- und Drehwerkzeug

Also Published As

Publication number Publication date
AR133713A1 (es) 2025-10-29
WO2025051555A1 (de) 2025-03-13

Legal Events

Date Code Title Description
STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: UNKNOWN

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE

PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE

17P Request for examination filed

Effective date: 20260205

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR