EP4771741A1 - Lamelle zum einbringen eines nutverschlusselements in eine statornut eines stators einer elektrischen maschine, vorrichtung und verfahren zum einbringen von nutverschlusselementen in jeweils eine zugewiesene statornut - Google Patents

Lamelle zum einbringen eines nutverschlusselements in eine statornut eines stators einer elektrischen maschine, vorrichtung und verfahren zum einbringen von nutverschlusselementen in jeweils eine zugewiesene statornut

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EP4771741A1
EP4771741A1 EP24764766.2A EP24764766A EP4771741A1 EP 4771741 A1 EP4771741 A1 EP 4771741A1 EP 24764766 A EP24764766 A EP 24764766A EP 4771741 A1 EP4771741 A1 EP 4771741A1
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lamella
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Lamelle (10) zum Einbringen eines Nutverschlusselements (3) in eine Statornut (7) eines Stators (4) einer elektrischen Maschine (5), wobei die Lamelle (10) länglich ausgebildet ist und bezüglich einer Haupterstreckungsrichtung (H) ein Verbindungsende (10.1) und ein Einführungsende (10.2) aufweist, wobei die Lamelle (10) auf einer dem Verbindungsende (10.1) zugewandten ersten Seite einen Aufnahmeabschnitt (A) zur Aufnahme des Nutverschlusselements (3) und auf einer dem Einführungsende (10.2) zugewandten zweiten Seite einen Führungsabschnitt (F) aufweist, wobei der Führungsabschnitt (F) einen sich senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung (H) erstreckenden, entlang einer ersten Querrichtung (Q1) ausgebildeten Vorsprung (12) zur Führung der Lamelle (10) beim Einbringen des Nutverschlusselements (3) in eine zugewiesene Statornut (7) aufweist.

Description

Lamelle zum Einbringen eines Nutverschlusselements in eine Statornut eines Stators einer elektrischen Maschine, Vorrichtung und Verfahren zum Einbringen von Nutverschlusselementen in jeweils eine zugewiesene Statornut
Die Erfindung betrifft eine Lamelle zum Einbringen eines Nutverschlusselements in eine Statornut eines Stators einer elektrischen Maschine. Ferner betrifft die Erfindung jeweils eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Einbringen von Nutverschlusselementen in jeweils eine zugewiesene Statornut eines Stators einer elektrischen Maschine.
Im Stand der Technik wird das Einbringen von Nutverschlusselementen - die landläufig als Deckschieber oder Nutverschlusskeile bezeichnet werden - in einen Stator einer insbesondere als Innenläufer ausgebildeten elektrischen Maschine üblicherweise automatisiert mittels einer Vorrichtung vorgenommen, welche Lamellen aufweist, die jeweils ein Nutverschlusselement umfassen. Eingebrachte Lamellen werden parallel zu einer Längsrichtung des Stators bzw. parallel zu einer Drehachse der elektrischen Maschine derart bewegt, dass die Nutverschlusselemente axial in jeweils eine Statornut des Stators eingeführt werden. Das im Stand der Technik bekannte Einbringen der Nutverschlusselemente in die Statornuten birgt den Nachteil, dass die Lamellen durch in den Statornuten angeordnete Wicklungsdrähten radial in Richtung der Nutöffnung gedrückt werden können. Hierdurch kann es einerseits zu einer fehlerhaften Positionierung des Nutverschlusselements kommen. Es ist aber auch möglich, dass die Lamelle durch die in radialer Richtung wirkenden Kräfte beschädigt wird, beispielsweise weil sie sich in der Statornut verkantet.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Aufgabe, eine Lösung bereitzustellen, welche die Gefahr einer fehlerhaften Positionierung der Nutverschlusselemente und der Beschädigung der Lamellen reduziert.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Lamelle zum Einbringen eines Nutverschlusselements in eine Statornut eines Stators einer elektrischen Maschine, wobei die Lamelle länglich ausgebildet ist und bezüglich einer Haupterstreckungsrichtung ein Verbindungsende und ein Einführungsende aufweist, wobei die Lamelle auf einer dem Verbindungsende zugewandten ersten Seite einen Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme des Nutverschlusselements und auf einer dem Einführungsende zugewandten zweiten Seite einen Führungsabschnitt aufweist, wobei der Führungsabschnitt einen sich senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung erstreckenden, entlang einer ersten Querrichtung ausgebildeten Vorsprung zur Führung der Lamelle beim Einbringen des Nutverschlusselements in eine zugewiesene Statornut aufweist.
Erfindungsgemäß weist die Lamelle einen Aufnahmeabschnitt auf, in welchem jeweils ein Nutverschlusselement beim Einbringen der Lamellen in den Stator aufgenommen sein kann. Ferner weist die Lamelle Führungsabschnitte auf, welche die Lamelle beim Einbringen in eine Statornut des Stators führt. Zur Führung ist in dem Führungsabschnitt ein sich in die erste Querrichtung erstreckender Vorsprung vorgesehen. Dieser Vorsprung kann derart in der Statornut geführt werden, dass er relativ zu einer Nutöffnung, insbesondere zu einer Verengung der Statornut im Bereich der Nutöffnung, radial innenliegend angeordnet ist. Ein unerwünschtes Austreten des Nutverschlusselements durch die Nutöffnung kann somit verhindert werden. Die Gefahr eines unerwünschten Austretens des Nutverschlusselements aus der Nutöffnung und/oder eines Verkantens innerhalb der Statornut und/oder eines Wegknickens der Lamelle und damit einhergehenden Beschädigungen kann reduziert werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Lamelle zwei Vorsprünge aufweist, wobei die Vorsprünge vorzugsweise bezüglich einer parallel zu der Haupterstreckungsrichtung ausgebildeten Symmetrieebene der Lamelle symmetrisch ausgebildet sind. Die - insbesondere symmetrische - Ausbildung von zwei Vorsprüngen an einer Lamelle kann eine Führungspräzision während des axialen Einbringens der Lamellen erhöhen. Ein Vorsprung kann eine Kontur mit geraden, eckigen, gerundeten und/oder gebogenen Abschnitten aufweisen. Zudem kann ein Vorsprung in die erste Querrichtung spitz zulaufen. Ein Vorsprung kann sich über eine Gesamtlänge eines Führungsabschnitts, insbesondere parallel zu der Haupterstreckungsrichtung, erstrecken. Alternativ kann ein Vorsprung mehrere länglich ausgebildete Einzelabschnitte aufweisen, wobei sich die Einzelabschnitte entlang einer Geraden, insbesondere parallel zu der Haupterstreckungsrichtung, erstrecken. Für ein vereinfachtes Einbringen der Lamellen in die Statornuten des Stators können die Vorsprünge in einem Anfangsbereich der Lamellen jeweils eine Abrundung und/oder Anfasung und/oder Anschrägung aufweisen.
Die erfindungsgemäße Lamelle ist insbesondere geeignet zum Einbringen von Nutverschlusselementen in jeweils eine Statornut eines Stators einer elektrischen Maschine, wobei die Statornut eine Verengung im Bereich der Nutöffnung aufweist. Der oder die Vorsprünge der Lamelle können die Verengung der Statornut hintergreifen und so verhindern, dass das Nutverschlusselement in radialer Richtung durch die Nutöffnung austritt. Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen dem Aufnahmeabschnitt und dem zugehörigen Führungsabschnitt der Lamelle ein Absatz ausgebildet ist, wobei der Absatz sich entlang einer zweiten Querrichtung erstreckt, die senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung und zu der ersten Querrichtung ausgebildet ist. Aufgrund des Absatzes kann ein Nutverschlusselement, das in dem Aufnahmeabschnitt angeordnet ist, gleichsam geschützt in eine zugewiesene Statornut des Stators eingebracht werden. Mithin kann das Risiko einer Beschädigung des Nutverschlusselements während einer Relativbewegung gegenüber dem Draht des Stators reduziert werden.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht eine variable Breite der Lamelle entlang der Haupterstreckungsrichtung vor, wobei die Breite sich parallel zu der zweiten Querrichtung erstreckt. Mittels einer variablen Breite kann insbesondere der zuvor erwähnte Absatz zwischen dem Führungs- und dem Aufnahmeabschnitt realisiert werden.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Aufnahmeabschnitt eine Aufnahmelänge parallel zu der Haupterstreckungsrichtung aufweist, die größer oder gleich einer Nutverschlusselement-Länge ist. Mittels einer hinreichend großen Aufnahmelänge kann ein Nutverschlusselement in einem zugehörigen Aufnahmeabschnitt aufgenommen werden, das eine gesamte Nutlänge bzw. eine gesamte Nutspaltöffnung des Stators abdeckt und mithin eine elektrische Isolierung ermöglicht. Folglich können Kurzschlüsse zwischen dem Draht und dem Stator der elektrischen Maschine vermieden werden. Das Nutverschlusselement kann auch länger sein als die Nutlänge der Statornut.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Lamelle derart konfiguriert ist, dass der Führungsabschnitte vor dem Aufnahmeabschnitt in eine der Lamelle zugewiesene Statornut einbringbar ist. Dadurch, dass zunächst der Führungsabschnitt einer Lamelle in eine zugewiesene Statornut eingebracht wird, insbesondere zunächst das Einführungsende der Lamelle, kann die Lamelle während der gesamten Dauer des Einbringens geführt werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht einen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung ausgebildeten Verbindungsabschnitt zur Halterung und Bewegung der Lamelle vor, wobei der Verbindungsabschnitt auf dem Verbindungsende der Lamelle ausgebildet ist. Der Verbindungsabschnitt kann sich insbesondere entlang der zweiten Querrichtung erstrecken. Der Verbindungsabschnitt kann form- und/oder kraftschlüssig mit einer oder mehreren Lamellenhalterungen verbunden sein, durch welche die Lamelle bewegbar ist. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Nut am Einführungsende zur optimierten Positionierung der Lamelle vor. Die Nut kann sich in eine Radialrichtung der elektrischen Maschine, parallel zu der zweiten Querrichtung und somit senkrecht zu den Vorsprüngen erstrecken. Ein zu der Nut geometrisch korrespondierendes, hervorstehendes Element kann mit der Nut mechanisch wechselwirken und die Positionierung der jeweiligen Lamelle verbessern.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einbringen von Nutverschlusselementen in jeweils eine zugewiesene Statornut eines Stators einer elektrischen Maschine mit mehreren entlang einer Längsrichtung des Stators bewegbaren Lamellen, wobei die Lamellen jeweils einen Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme jeweils eines Nutverschlusselements und einen Führungsabschnitt aufweisen, wobei die Führungsabschnitte jeweils einen sich in eine Umfangsrichtung des Stators erstreckenden Vorsprung zur Führung der Lamellen beim Einbringen der Nutverschlusselemente in eine zugewiesene Statornut aufweisen.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Einbringen von Nutverschlusselementen in jeweils eine zugewiesene Statornut eines Stators einer elektrischen Maschine mit einer Drehachse, wobei mehrere parallel zu der Drehachse bewegbare Lamellen bereitgestellt werden, die jeweils einen Aufnahmeabschnitt und jeweils einen Führungsabschnitt aufweisen, wobei die Aufnahmeabschnitte jeweils ein Nutverschlusselement und die Führungsabschnitte jeweils einen sich in eine Umfangsrichtung des Stators erstreckenden Vorsprung zur Führung der Lamellen aufweisen, wobei die Nutverschlusselemente in jeweils eine zugewiesene Statornut eingebracht werden.
Bei der Vorrichtung und dem Verfahren zum Einbringen von Nutverschlusselementen können dieselben technischen Wirkungen und Vorteile erreicht werden, wie sie bereits im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Lamelle beschrieben worden sind.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass Statorzähne der elektrischen Maschine Vertiefungen aufweisen, entlang derer die Vorsprünge der Lamellen bewegt werden. Vorzugsweise weisen die Statorzähne jeweils zwei sich in die Umfangsrichtung des Stators erstreckende Vertiefungen auf, wobei die Vertiefungen bezüglich einer Radialrichtung der elektrischen Maschine vorzugsweise symmetrisch ausgebildet sind. Alternativ können sowohl die zwei Vorsprünge einer Lamelle als auch die zwei Vertiefungen eines Statorzahns asymmetrisch bezüglich der Radialrichtung sein. Beispielsweise kann ein erster Vorsprung einer ersten Lamelle bei einem ersten Radius und ein zweiter Vorsprung der ersten Lamelle bei einem zweiten Radius ausgebildet sein. Analog kann eine erste Vertiefung eines ersten Statorzahns bei dem ersten Radius und eine zweite Vertiefung des ersten Statorzahns bei dem zweiten Radius ausgebildet sein.
Die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Lamelle erläuterten bevorzugten und vorteilhaften Ausgestaltungen und Merkmale können einzeln oder in Kombination auch bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung und dem erfindungsgemäßen Verfahren Anwendung finden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sollen nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert werden. Hierin zeigt:
Fig. 1a schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lamelle in einer Perspektivansicht;
Fig. 1b schematisch die Lamelle aus der Fig. 1a in einer Seitenansicht;
Fig. 2a schematisch eine Draufsicht auf die Lamelle aus der Fig. 1a gemäß einer Detailansicht C - C;
Fig. 2b schematisch eine weitere Draufsicht auf die Lamelle aus der Fig. 1a gemäß einer Detailansicht D - D aus der Fig. 1b;
Fig. 3 schematisch eine Detailansicht einer elektrischen Maschine gemäß der Erfindung; und
Fig. 4 schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Einbringen von Nutverschlusselementen in jeweils eine zugewiesene Statornut.
In Fig. 1a ist schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lamelle 10 zum Einbringen eines Nutverschlusselements 3 in eine Statornut 7 eines Stators 4 einer elektrischen Maschine 5 in einer Perspektivansicht dargestellt. Die Lamelle 10 ist länglich ausgebildet und weist bezüglich einer Haupterstreckungsrichtung H ein Verbindungsende 10.1 und ein Einführungsende (10.2) auf. Die Lamelle 10 weist auf einer dem Verbindungsende 10.1 zugewandten ersten Seite einen Aufnahmeabschnitt A zur Aufnahme des Nutverschlusselements 3 und auf einer dem Einführungsende 10.2 zugewandten zweiten Seite einen Führungsabschnitt F auf, wobei der Führungsabschnitt F einen sich senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung H erstreckenden, entlang einer ersten Querrichtung Q1 ausgebildeten Vorsprung 12 zur Führung der Lamelle 10 beim Einbringen des Nutverschlusselements 3 in eine zugewiesene Statornut 7 aufweist. Das in der Fig. 1a gezeigte Ausführungsbeispiel weist zudem zwei Vorsprünge 12 auf, wobei die Vorsprünge 12 bezüglich einer parallel zu der Haupterstreckungsrichtung H ausgebildeten, in der Fig. 1a nicht dargestellten Symmetrieebene der Lamelle 10 symmetrisch ausgebildet sind. Die Vorsprünge 12 sind auch bezüglich einer Radialrichtung R der nicht dargestellten elektrischen Maschine 5 symmetrisch ausgebildet.
In Fig. 1b ist schematisch die Lamelle aus der Fig. 1a in einer Seitenansicht dargestellt. Die Lamelle 10 weist entlang der Haupterstreckungsrichtung H eine jeweils variable Breite B auf, wobei die Breite B parallel zu einer zweiten Querrichtung Q2 und der Radialrichtung R der elektrischen Maschine 5 verläuft. Ferner weist das in Fig. 1a und Fig. 1b dargestellte Ausführungsbeispiel der Lamelle 10 zwischen dem Aufnahmeabschnitt A und dem Führungsabschnitt F einen Absatz auf, wobei der Absatz sich entlang der zweiten Querrichtung Q2 erstreckt, die senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung H und zu der ersten Querrichtung Q1 ausgebildet ist. Die Lamelle 10 läuft ausgehend von dem Verbindungsende 10.1 zum Einführungsende 10.2 zumindest einseitig und zumindest teilweise spitz zu. Zudem weist der Aufnahmeabschnitt A eine Aufnahmelänge parallel zu der Haupterstreckungsrichtung H auf, die mindestens so groß ist wie eine Nutverschlusselement-Länge.
Die Lamelle 10 weist einen senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung H ausgebildeten Verbindungsabschnitt V zur Halterung und Bewegung der Lamelle 10, wobei der Verbindungsabschnitt V auf dem Verbindungsende der Lamelle 10 ausgebildet ist. Ferner weist die Lamelle 10 auf einer Stirnseite des Einführungsendes 10.2 eine in Fig. 1a und Fig. 1b nicht sichtbare Nut zur optimierten Positionierung der Lamelle 10 auf. Die Nut kann mit einem Element mechanisch wechselwirken.
In Fig. 2a ist schematisch eine Draufsicht auf die Lamelle 10 und ein in dem Aufnahmebereich A der Lamelle 10 aufgenommenes Nutverschlusselement 3 aus der Fig. 1a gemäß einer Detailansicht C - C dargestellt. Die Lamelle 10 weist eine gleichsam T- förmige Kontur auf. In Fig. 2b ist schematisch eine weitere Draufsicht auf die Lamelle 10 aus der Fig. 1a gemäß einer Detailansicht D - D aus der Fig. 1b dargestellt, in welcher die Vorsprünge 12 im Führungsbereich F der Lamelle 10 sichtbar sind.
In Fig. 3 ist schematisch eine Detailansicht einer elektrischen Maschine 5 dargestellt. Der Stator 4 der elektrischen Maschine 5 weist Statorzähne 14 auf, die sich in die Radialrichtung R erstrecken. Die Statorzähne 14 weisen zu den Vorsprüngen 12 geometrisch korrespondierende Vertiefungen 16 auf, entlang derer die Vorsprünge 12 der Lamellen 10 bewegbar sind. Durch die Führung der Vorsprünge 12 entlang der Vertiefungen 16 kann eine Bewegung der Lamellen 10 in die Radialrichtung unterbunden oder zumindest reduziert werden.
In Fig. 4 ist schematisch eine Vorrichtung 1 zum Einbringen von Nutverschlusselementen 3 in jeweils eine zugewiesene Statornut 7 eines Stators 4 einer elektrischen Maschine 5 mit mehreren entlang einer Längsrichtung L des Stators 4 bewegbaren Lamellen 10 dargestellt. Gleichzeitig können die Nutverschlusselemente 3 in die jeweilige Statornut des Stators 4 eingebracht werden. Die Lamellen 10 weisen jeweils einen Aufnahmeabschnitt A zur Aufnahme jeweils eines Nutverschlusselements 3 und einen Führungsabschnitt F auf. Die Führungsabschnitte F weisen jeweils einen sich in eine Umfangsrichtung U des Stators 4 erstreckenden Vorsprung 12 zur Führung der Lamellen 10 beim Einbringen der Nutverschlusselemente 3 in eine zugewiesene Statornut 7 auf.
Bezugszeichenliste
1 Vorrichtung
2 Statorwicklung/Draht
3 Nutverschlusselement
4 Stator
5 Elektrische Maschine
7 Statornut
10 Lamelle
10.1 Verbindungsende
10.2 Einführungsende
12 Vorsprung
14 Statorzahn
16 Vertiefung
A Aufnahmeabschnitt
B Breite
F Führungsabschnitt
H Haupterstreckungsrichtung
L Längsrichtung
R Radialrichtung
U Umfangsrichtung
V Verbindungsabschnitt
Q1 Erste Querrichtung
Q2 Zweite Querrichtung

Claims

Patentansprüche
1. Lamelle (10) zum Einbringen eines Nutverschlusselements (3) in eine Statornut (7) eines Stators (4) einer elektrischen Maschine (5), wobei die Lamelle (10) länglich ausgebildet ist und bezüglich einer Haupterstreckungsrichtung (H) ein Verbindungsende (10.1) und ein Einführungsende (10.2) aufweist, wobei die Lamelle (10) auf einer dem Verbindungsende (10.1) zugewandten ersten Seite einen Aufnahmeabschnitt (A) zur Aufnahme des Nutverschlusselements (3) und auf einer dem Einführungsende (10.2) zugewandten zweiten Seite einen Führungsabschnitt (F) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (F) einen sich senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung (H) erstreckenden, entlang einer ersten Querrichtung (Q1) ausgebildeten Vorsprung (12) zur Führung der Lamelle (10) beim Einbringen des Nutverschlusselements (3) in eine zugewiesene Statornut (7) aufweist.
2. Lamelle (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Lamelle (10) zwei Vorsprünge (12) aufweist, wobei die Vorsprünge (12) vorzugsweise bezüglich einer parallel zu der Haupterstreckungsrichtung (H) ausgebildeten Symmetrieebene der Lamelle (10) symmetrisch ausgebildet sind.
3. Lamelle (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Aufnahmeabschnitt (A) und dem zugehörigen Führungsabschnitt (F) der Lamelle (10) ein Absatz ausgebildet ist, wobei der Absatz sich entlang einer zweiten Querrichtung (Q2) erstreckt, die senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung (H) und zu der ersten Querrichtung (Q1) ausgebildet ist.
4. Lamelle (10) nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine variable Breite (B) der Lamelle (10) entlang der Haupterstreckungsrichtung (H), wobei die Breite (B) sich parallel zu der zweiten Querrichtung (Q2) erstreckt.
5. Lamelle (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (A) eine Aufnahmelänge parallel zu der Haupterstreckungsrichtung (H) aufweist, die größer oder gleich einer Nutverschlusselement-Länge ist.
6. Lamelle (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch einen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung (H) ausgebildeten Verbindungsabschnitt (V) zur Halterung und Bewegung der Lamelle (10), wobei der Verbindungsabschnitt (V) auf dem Verbindungsende der Lamelle (10) ausgebildet ist.
7. Lamelle (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Nut am Einführungsende zur optimierten Positionierung der Lamelle (10).
8. Vorrichtung (1) zum Einbringen von Nutverschlusselementen (3) in jeweils eine zugewiesene Statornut (7) eines Stators (4) einer elektrischen Maschine (5) mit mehreren entlang einer Längsrichtung (L) des Stators (4) bewegbaren Lamellen (10), dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (10) jeweils einen Aufnahmeabschnitt (A) zur Aufnahme jeweils eines Nutverschlusselements (3) und einen Führungsabschnitt (F) aufweisen, wobei die Führungsabschnitte (F) jeweils einen sich in eine Umfangsrichtung (U) des Stators (4) erstreckenden Vorsprung (12) zur Führung der Lamellen (10) beim Einbringen der Nutverschlusselemente (3) in eine zugewiesene Statornut (7) aufweisen.
9. Verfahren zum Einbringen von Nutverschlusselementen (3) in jeweils eine zugewiesene Statornut (7) eines Stators (4) einer elektrischen Maschine (5) mit einer Drehachse (D), wobei mehrere parallel zu der Drehachse (D) bewegbare Lamellen (10) bereitgestellt werden, die jeweils einen Aufnahmeabschnitt (A) und jeweils einen Führungsabschnitt (F) aufweisen, wobei die Aufnahmeabschnitte jeweils ein Nutverschlusselement und die Führungsabschnitte (F) jeweils einen sich in eine Umfangsrichtung (U) des Stators (4) erstreckenden Vorsprung (12) zur Führung der Lamellen (10) aufweisen, wobei die Nutverschlusselemente (3) in jeweils eine zugewiesene Statornut (7) eingebracht werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Statorzähne (14) der elektrischen Maschine (5) Vertiefungen (16) aufweisen, entlang derer die Vorsprünge (12) der Lamellen (10) bewegt werden.
EP24764766.2A 2023-08-28 2024-08-15 Lamelle zum einbringen eines nutverschlusselements in eine statornut eines stators einer elektrischen maschine, vorrichtung und verfahren zum einbringen von nutverschlusselementen in jeweils eine zugewiesene statornut Pending EP4771741A1 (de)

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