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Die Erfindung betrifft eine Fräsgetriebeanordnung für eine Schlitzwandfräse mit einem feststehenden plattenförmigen Getriebeschild, hohlen Lagerschäften, von denen je ein Lagerschaft an jeder Seite des plattenartigen Getriebeschildes fest an dem Getriebeschild angeordnet und zum drehbaren Lagern einer vorzugsweisen hohlen Abtriebswelle mittels einer Wälzlageranordnung ausgebildet ist, welche jeweils zwischen der Abtriebswelle und dem hohlen Lagerschaft angeordnet ist, wobei die hohle Abtriebswelle zum drehenden Antreiben mindestens eines Fräsrades ausgebildet ist, wobei die Wälzlageranordnung an der Abtriebswelle oder dem hohlen Lagerschaft mittels einer axialen Spanneinrichtung axial vorspannbar und festlegbar ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Eine gattungsgemäße Fräsgetriebeanordnung geht beispielsweise aus der
EP 4 455 407 A1 hervor. Die Fräsräder eines Schlitzwandfräse haben typischerweise einen Fräsraddurchmesser, welcher zwischen 1 bis 2 Metern liegt. Im Betrieb zum Abfräsen von Boden- und Gesteinsmaterial sind große Drehmomente über die Fräsgetriebeanordnung auf ein Fräsrad zu übertragen. Betriebsbedingt sind das Fräsrad, die Fräsgetriebeanordnung und darin angeordnete Lagerungen erheblichen Erschütterungen und Vibrationen ausgesetzt.
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Insbesondere eine notwendige Wälzlageranordnung zum drehbaren Lagern der hohlen Abtriebswelle an einem hohlen Lagerschaft des Getriebeschildes ist erheblichem Verschleiß ausgesetzt, so dass die Wälzlageranordnung während der Lebenszeit einer Schlitzwandfräse mehrmals gewartet und insbesondere gewechselt werden muss.
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Die hohle Abtriebswelle ist mit den Fräsrädern zum Übertragen des Drehmoments auf die Fräsräder verbunden. Dabei ist es konstruktiv vorteilhaft, dass die Abtriebswelle einen relativ großen Durchmesser aufweist. Entsprechend groß ist dann auch ein Durchmesser der an der Abtriebswelle angeordneten Wälzlager. Die Wälzlager können typischerweise einen Durchmesser von ca. 50 cm und mehr aufweisen.
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Die Wälzlageranordnung für die Antriebswelle weist zwei oder mehr einzelne Wälzlager auf, welche üblicherweise in einer sogenannten O-Anordnung zueinander zusammengestellt sind, welche zueinander mit einer definierten Vorspannungskraft axial gegeneinander zu spannen sind. Ein axiales Vorspannen einer Wälzlageranordnung an einer Welle erfolgt typischerweise mit einer Wellenmutter, welche auf einen Gewindeabschnitt der Welle aufgeschraubt werden kann, so dass hierdurch eine axial Vorspannkraft auf die Wälzlageranordnung ausgeübt werden kann.
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Ein möglichst exaktes Einstellen der definierten Vorspannkraft für eine Wälzlageranordnung hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Lebensdauer der einzelnen Wälzlager und damit der Wälzlageranordnung insgesamt.
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Aufgrund der Größe der bei Fräsgetriebeanordnungen für Schlitzwandfräsen einzusetzenden Lager stellen diese in der Regel kostenintensive Sonderanfertigungen dar. Aufgrund des großen Wellendurchmessers der zu lagernden Abtriebswelle bei einer Fräsgetriebeanordnung sind notwendige Komponenten zum Bilden der Wälzkörperanordnung auch relativ schwer und bei Wartungsarbeiten auch nicht leicht zu handhaben. Dies erschwert eine exakte Einstellung einer notwendigen Vorspannkraft für eine Wälzlageranordnung, insbesondere wenn Wartungsarbeiten außerplanmäßig unter Baustellenbedingungen durchzuführen sind.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fräsgetriebeanordnung für eine Schlitzwandfräse anzugeben, welche einerseits eine gute Einstellbarkeit einer Vorspannkraft und andererseits eine gute Handhabung bei der Herstellung und bei Wartungsarbeiten ermöglicht.
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Die Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine Schlitzwandgetriebeanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Bei der Fräsgetriebeanordnung ist es erfindungsgemäß, dass die Spanneinrichtung einen Segmentring mit einem radialen Vorsprung aufweist, wobei der Segmentring aus mindestens zwei, vorzugsweise drei, Teilsegmenten zusammengesetzt ist und der radiale Vorsprung zum axialen Halten des Segmentringes in eine ringförmige Nut an der Abtriebswelle beziehungsweise dem Lagerschaft eingreift, dass die Teilsegmente zum Bilden des Segmentringes durch einen Sicherungsring in einer Ringform gehalten sind und dass an dem Segmentring mehrere Vorspannelemente angeordnet sind, welche zum Ausüben einer axialen Vorspannkraft auf die Wälzlageranordnung ausgebildet sind.
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Ein erster Aspekt der Erfindung liegt darin, zum Bilden der axialen Spanneinrichtung einen Segmentring vorzusehen, welcher aus zwei oder mehr Teilsegmenten zusammengesetzt ist. Ein Teilsegment bildet einen Ringbereich, welcher sich über einen Winkelabschnitt erstreckt, welcher bei zwei Teilsegmenten z. B. ungefähr 180° und bei drei Teilsegmenten ungefähr 120° umfassen kann. Auch eine größere Anzahl von Teilsegmenten ist möglich.
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Aus Fertigungsgründen ist es vorteilhaft, wenn die Teilsegmente gleich ausgebildet sind. Grundsätzlich können jedoch auch Teilsegmente mit unterschiedlicher Größe, insbesondere einem unterschiedlichen Umfangswinkelabschnitt, gebildet sein.
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Durch die Verwendung einer Spanneinrichtung mit einem solchen Segmentring kann die Notwendigkeit einer großen und damit relativ teuren Wellenmutter und einer damit verbundenen spanabhebenden Fertigung eines Gewindeabschnitts an der zu lagernden Welle entfallen. Durch die Aufteilung des Segmentringes in einzelne Teilsegmente sind diese selbst bei einem relativ großen Durchmesser des Segmentringes auch bei Wartungsmaßnahmen auf Baustellen relativ einfach und effizient zu handhaben.
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Ein weiterer Aspekt der Erfindung liegt darin, dass der Segmentring einen radialen Vorsprung aufweist, welcher in eine ringförmige Nut an der Abtriebswelle oder dem Lagerschaft eingreifen kann. Dieses Eingreifen wird durch die Aufteilung des Segmentringes in Teilsegmente ermöglicht. Je nach Art der Anordnung des Segmentringes entweder an der Abtriebswelle oder an dem Lagerschaft kann der radiale Vorsprung am Segmentring radial nach innen oder radial nach außen ragen. Über die Kombination eines solchen radialen Vorsprungs mit einer korrespondierenden Nut kann eine zuverlässige axiale Fixierung des Segmentringes und damit der Spanneinrichtung erzielt werden. Die Abtriebswelle kann vorzugsweise hohl oder auch massiv ausgebildet sein.
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Durch ein insbesondere axiales Aufschieben mindestens eines geschlossenen Sicherungsringes können die in die Nut eingesetzten Teilsegmente zum Bilden des Segmentringes in einer Ringform gehalten werden.
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Ein derartiges Bilden eines Segmentringes mit einer zuverlässigen Abstützung in axialer Richtung ermöglicht es gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung, mehrere Vorspannelemente an dem Segmentring anzuordnen, durch welche dann eine axiale Vorspannkraft ausgeübt und eingestellt werden kann. Durch eine Vielzahl von Vorspannelementen kann die axiale Vorspannkraft auch unter Baustellenbedingungen relativ leicht und sehr exakt mit einfachen Werkzeugen eingestellt werden. Beim Einstellen der axialen Vorspannkraft dient der Segmentring, der nach dem Einsetzen in die Nut mit einem Sicherungsring in dieser Position und in dem Ringzustand gehalten wird, als ein Widerlager. Die auf die Wälzlageranordnung ausgeübte Vorspannkraft kann auf die Abtriebswelle oder den Lagerschaft abgeleitet werden.
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Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass zwischen der Wälzlageranordnung und der zugeordneten Spanneinrichtung ein Einstellring angeordnet ist, welcher einerseits an der Spanneinrichtung und andererseits an der Wälzlageranordnung anliegt, und dass die Vorspannelemente zum Kontaktieren des Einstellrings ausgebildet sind, durch welche die axiale Vorspannkraft auf die Wälzlageranordnung übertragbar ist. Zum einen kann der Einstellring dazu dienen, eine gewisse Dimensionsanpassung bei jeder Wälzlageranordnung vorzunehmen, so dass ein grundsätzlich möglichst geringes Spaltmaß zwischen dem Segmentring und der Wälzlageranordnung gegeben ist. Zum anderen liegt ein weiterer Vorteil eines Einstellringes darin, dass hierdurch eine verbesserte, schonendere Kraftverteilung von den einzelnen Vorspannelementen, welche den Einstellring kontaktieren, auf die Wälzlageranordnung erzielt wird. Die einzelnen Vorspannelemente müssen dabei nicht unmittelbar auf einen Lagerring eines der Wälzlager einwirken. Eine verbesserte Kraftverteilung der durch die einzelnen Vorspannelemente bewirkten Vorspannkraft auf den Einstellring trägt zur Einstellung einer besonders genauen und gleichmäßigen Vorspannkraft auf die Wälzlageranordnung insgesamt bei.
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Grundsätzlich können die Vorspannelemente in jeder geeigneten Weise ausgebildet sein. Besonders vorteilhaft ist es nach einer Ausführungsvariante der Erfindung, dass die Vorspannelemente als Schrauben ausgebildet sind, welche in korrespondierenden Gewindebohrungen in dem Segmentring angeordnet sind. Die Schrauben können insbesondere als sogenannte Gewindestifte ohne einen vorstehenden Schraubenkopf ausgebildet sein. Dies ermöglicht eine besonders kompakte Ausgestaltungsform und größere Verstellwege. Passend zu den Schrauben sind entsprechende Gewindebohrungen in dem Segmentring beziehungsweise in den Teilsegmenten des Segmentringes ausgebildet, um so im Zusammenwirken mit dem Gewinde der Schraube eine Vorspannkraft in Richtung auf die Wälzlageranordnung zu erzeugen.
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Der Sicherungs- oder Spannring zum Bilden und Zusammenhalten des Segmentringes kann in jeder geeigneten Weise an dem Segmentring befestigt sein. So kann dieser beispielsweise kraftschlüssig axial auf den Segmentring aufgepresst werden. Ein Innendurchmesser ist vorzugsweise passend an einen Außendurchmesser des Segmentringes ausgebildet, um diesen zumindest über einen Teilbereich formschlüssig zu umschließen. Zur Sicherung können auch grundsätzlich geschlitzte Sicherungsringe mit einer gewissen Spannkraft in Umfangsrichtung eingesetzt werden. Besonders zweckmäßig ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass an dem Sicherungsring mindestens ein Verbindungselement angeordnet ist, mit welchem der Sicherungsring an dem Segmentring festlegbar ist. Dies ermöglicht eine besonders einfache, schnelle und auch weitgehend spannungsfreie Festlegung des Sicherungsringes an dem Segmentring.
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Besonders vorteilhaft ist es nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, dass das mindestens eine Verbindungselement als eine Verbindungsschraube ausgebildet ist, welche in eine korrespondierende Gewindebohrung an dem Segmentring zum Verbinden des Sicherungsringes mit dem Segmentring eingreift. In dem Sicherungsring können hierzu entsprechende Durchgangsbohrungen vorhanden sein, so dass eine Verbindungsschraube mit einem Schraubenkopf durch den Sicherungsring hindurch in eine korrespondierende Gewindebohrung in dem Segmentring eingreifen kann und so der Sicherungsring zuverlässig an dem Segmentring gehalten ist. Vorzugsweise sind über dem Umfang verteilt mehrere Verbindungselemente, insbesondere Verbindungsschrauben, angeordnet. Alternativ kann bereits eine reibschlüssige Sicherung durch eine Presspassung zwischen dem Sicherungsring und den Teilsegmenten ausreichend sein, um eine axiale Bewegung zu verhindern. Weitere oder alternative Maßnahmen zur axialen Sicherung des Sicherungsrings oder des Spannrings sind mit anders gewählten Verbindungselementen, wie Sicherungsringe, Halteklammern oder auch Keilen möglich.
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Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es bevorzugt, dass der Sicherungsring im Querschnitt etwa L-förmig ausgebildet ist und die Teilsegmente in axialer und radialer Richtung zumindest teilweise übergreift. Ein axial gerichteter Schenkel des Sicherungsringes kann dabei die Teilsegmente in axialer Richtung zumindest teilweise passend umfassen, um so die Teilsegmente zum Bilden des Segmentringes in einer Ringform zu halten. Der in radialer Richtung gerichtete Schenkel des L-förmigen Sicherungsringes dient zur Aufnahme der Verbindungselemente, insbesondere der Verbindungsschrauben. Es kann so eine besonders kompakte Ausgestaltung des Sicherungsringes erzielt werden.
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Zum Bilden der Lageranordnung kann grundsätzlich jede konstruktiv sinnvolle Lagervariante gewählt werden. Besonders vorteilhaft ist es nach einer Ausführung der Erfindung, dass die Wälzkörperanordnung mindestens zwei Wälzlager, insbesondere Kegel-, und/oder Kugellager umfasst, welche in einer O-Anordnung zusammengestellt sind. Eine O-Anordnung ist grundsätzlich für eine Kraftaufnahme möglichst innerhalb der axialen Erstreckung der Wälzkörperanordnung vorteilhaft.
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Die Erfindung umfasst weiterhin eine Schlitzwandfräse, bei welcher mindestens eine erfindungsgemäße Fräsgetriebeanordnung vorgesehen ist. Durch die Ausbildung einer erfindungsgemäßen, zuvor beschriebenen Fräsgetriebeanordnung an einer Schlitzwandfräse können bei dieser die zuvor beschriebenen Vorteile hinsichtlich einer verbesserten Einstellung und Wartungsmöglichkeiten der Wälzlageranordnung erreicht werden.
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Bei einer erfindungsgemäßen Schlitzwandfräse ist es nach einer Weiterbildung bevorzugt, dass jede Fräsgetriebeanordnung zum Antreiben von zwei Fräsrädern ausgebildet ist, welche paarweise an einem Getriebeschild angeordnet sind. Bei der Fräsgetriebeanordnung erstrecken sich zwei Abtriebswellen in entgegengesetzter Richtung zueinander, wobei jede hohle Abtriebswelle mittels einer Wälzlageranordnung an dem zugehörigen hohlen Lagerschaft an dem Getriebeschild drehbar gelagert ist. Die Fräsräder können dabei direkt oder indirekt mit den Abtriebswellen verbunden, insbesondere daran angebracht sein. Insbesondere kann hierfür eine geeignete Welle-Nabe-Verbindung zwischen der Abtriebswelle und den Fräsrädern ausgebildet sein.
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Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist es vorteilhaft, dass das mindestens ein Getriebeschild an einer Unterseite eines Fräsenrahmens der Schlitzwandfräse angeordnet ist. Vorzugsweise sind zwei Getriebeschilde nebeneinander an der Unterseite eines Fräsenrahmens angeordnet, so dass insgesamt eine Schlitzwandfräse mit zwei Fräsradpaaren gebildet ist. Dies ermöglicht einen besonders effizienten Fräsbetrieb.
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Grundsätzlich kann zum Erzeugen des Drehmoments jede geeignete Motoranordnung an der Schlitzwandfräse ausgebildet sein. Insbesondere können ein oder mehrere Antriebsmotoren im Fräsenrahmen angeordnet sein, wobei das Drehmoment dann beispielsweise über eine Sonnenwelle in den Bereich des Getriebeschildes übertragen werden kann. Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schlitzwandfräse besteht darin, dass ein Fräsradantrieb an dem Getriebeschild oder an der Fräsgetriebeanordnung als ein Nabenmotor angeordnet ist. Die Ausgestaltung als ein Nabenmotor, welcher koaxial zu der oder den Abtriebswellen angeordnet sein kann, erlaubt einen besonders kompakten Aufbau der Schlitzwandfräse insgesamt. Zwischen dem Fräsradantrieb und der Abtriebswelle können je nach Anwendungsfall und Anordnung der Komponenten noch Umlenk- und/oder Übersetzungsgetriebe, insbesondere ein oder mehrere Winkel- und/oder Umlaufgetriebe, vozugsweise ein oder mehrere Planetengetriebestufen, angeordnet sein.
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Grundsätzlich kann jede geeignete Antriebsart für die Schlitzwandfräse eingesetzt werden. Besonders zweckmäßig ist es nach einer Ausführungsform der Erfindung, dass der Fräsradantrieb als ein hydraulischer oder elektrischer Antrieb ausgebildet ist. Dies erlaubt die Übertragung hoher Energiemengen bei einem kompakten Motorenaufbau.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen weiter beschrieben, welche schematisch in den Zeichnungen dargestellt sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Schlitzwandfräsvorrichtung mit einer erfindungsgemäßen Schlitzwandfräse;
- Fig. 2
- eine teilgeschnittene Detailansicht zu einem Fräsrad der erfindungsgemäßen Schlitzwandfräse von Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Querschnittsansicht durch eine erfindungsgemäße Fräsgetriebeanordnung an einer erfindungsgemäßen Schlitzwandfräse;
- Fig. 4
- eine teilgeschnittene Detaildarstellung zu einer Wälzkörperanordnung einer erfindungsgemäßen Fräsgetriebeanordnung;
- Fig. 5
- eine teilgeschnittene Detaildarstellung zu der Anordnung nach Fig. 4 mit einer versetzten Schnittansicht;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht eines Segmentringes für eine erfindungsgemäße Fräsgetriebeanordnung; und
- Fig. 7
- eine teilgeschnittene Detailansicht zu einem hohlen Lagerschaft mit Spanneinrichtung für eine erfindungsgemäße Fräsgetriebeanordnung.
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Eine Fräsvorrichtung 10 mit einer erfindungsgemäßen Schlitzwandfräse 30 ist schematisch in Fig. 1 dargestellt. Die Fräsvorrichtung 10 weist ein Trägergerät 12 auf, welches einen Unterwagen 14 mit einem Raupenfahrwerk aufweisen kann, auf welchem vorzugsweise drehbar ein Oberwagen 16 gelagert sein kann.
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Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Fräsvorrichtung 10 einen Mast 20 aufweisen, welcher über einen Anlenkmechanismus 18 an dem Oberwagen 16 angelenkt sein kann. Entlang des Mastes 20 kann eine Führungsstange 22 im Wesentlichen vertikal verschiebbar gelagert sein. Am unteren Ende der Führungsstange 22 kann ein Fräsenrahmen 32 der Schlitzwandfräse 30 mit insgesamt zwei Paaren von Fräsrädern 40 angeordnet sein.
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Die gezeigte Fräsvorrichtung 10 ist lediglich beispielhaft, wobei statt eines Mastes 20 auch ein Auslegerarm angeordnet sein kann. Die Schlitzwandfräse 30 kann anstelle einer Führungsstange 22 auch an einem Tragseil an einem Mast 22 oder einem Auslegerarm vertikal verstellbar gehalten sein. Die dargestellte Schlitzwandfräse 30 ist als eine kompakte Schlitzwandfräse 30 ohne einen Führungsrahmen mit an den Wänden des gefrästen Schlitzes anliegenden Führungselementen ausgebildet. Alternativ kann die Schlitzwandfräse 30 auch mit einem Fräsrahmen 32 ausgeführt sein, welcher als ein Führungsrahmen mit Anlageelementen zum führenden Anlegen an die Wände des Frässchlitzes ausgebildet ist (nicht gezeigt).
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Die Lagerung eines Fräsrades 40 an einem vorzugsweise plattenförmigen Getriebeschild 52, welches an der Unterseite des Fräsenrahmens 32 der Schlitzwandfräse 30 angeordnet ist, wird nachfolgend näher in Zusammenhang mit Fig. 2 erklärt. An dem vorzugsweise plattenförmigen Getriebeschild 52 ist zu beiden Seiten je ein hohler Lagerschaft 56 mit einem inneren Durchgang 57 ausgebildet. Die hohlen Lagerschäfte 56 sind an dem Getriebeschild 52 fest angebracht. Das Fräsrad 40 ist über eine Wälzlageranordnung 60 gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel drehbar an der Außenseite des hohlen Lagerschaftes 56 gelagert. Durch die zwei an dem Getriebeschild 52 gegenüberliegend angeordneten Lagerschäfte 56 sind zwei Fräsräder 40 koaxial zueinander gelagert, wobei diese ein Fräsradpaar bilden. Die Lagerung und Ausbildung jedes Fräsrades 40 ist weitgehend gleich, so dass diese nachfolgend nur zu einem Fräsrad 40 beschrieben werden.
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Das Fräsrad 40 kann eine etwa zylindrische Umfangstrommel 42 aufweisen, an deren Außenumfang plattenartige Halterungen 43 zur Aufnahme von Fräszähnen 44 angebracht sein können. An der Umfangstrommel 42 jedes Fräsrades 40 können ein oder mehrere Klappzähne 49 schwenkbar gelagert sein, um in grundsätzlich bekannter Weise unmittelbar unter dem Getriebeschild 52 anstehendes Bodenmaterial durch Ausklappen abzutragen.
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Über einen inneren Stützring 45, welcher zu einer Dämpfung von Stößen im Betrieb beitragen kann, und einen Fräsrad-Dichtring 46 steht das Fräsrad 40 in Kontakt mit der Wälzlageranordnung 60 und ist so drehbar gegenüber dem hohlen Lagerschaft 56 und damit dem Getriebeschild 52 gelagert.
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Zum Abdichten eines Dichtspaltes zwischen dem feststehenden Getriebeschild 52 und dem dazu drehbaren Fräsrad 40 kann an dem Getriebeschild 52 ein Getriebeschild-Dichtring 53 fest angebracht sein, welcher mit dem Fräsrad-Dichtring 56 zusammenwirkt, welcher drehfest mit dem Fräsrad 40 verbunden ist.
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Wie nachfolgend noch genauer erläutert wird, ragt eine in Fig. 2 nicht dargestellte Abtriebswelle durch einen Durchgang 57 des hohlen Lagerschaftes 56 von einer Mitte des Getriebeschildes 52 axial nach außen. Diese Abtriebswelle kann im Bereich einer vorzugsweise radial gerichteten Fräsradnabe 48 des Fräsrades 40 über entsprechend ringförmige Verbindungsflansche drehfest mit dem Fräsrad 40 verbunden sein.
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Die Lagerung der Fräsräder 40 an dem Getriebeschild 52 und die hierfür vorgesehene erfindungsgemäße Fräsgetriebeanordnung 50 werden beispielhaft weiter in Zusammenhang mit Fig. 3 verdeutlicht. An dem mittigen, vorzugsweise etwa plattenförmigen Getriebeschild 52 sind zu beiden Seiten die hohlen Lagerschäfte 56 fest an dem Getriebeschild 52 angebracht. Über einen oberen Wellendurchgang 54 in dem Getriebeschild 52 kann eine Antriebswelle 36 eines nicht näher erläuterten Antriebs in einen Mittenbereich zwischen die beiden hohlen Lagerschäfte 56 ragen. Am unteren Ende der Antriebswelle 36 kann ein Antriebsritzel 37 drehfest angebracht sein, welches gegenüber dem Getriebeschild 52 über eine Lageranordnung drehbar gelagert ist.
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Das kegelförmige Antriebsritzel 37 kann mit einem Kegelzahnrad 38 in kämmender Verbindung stehen, um über die so gebildete Kegelradstufe ein Drehmoment um 90° umzulenken. Das vorzugsweise gegenüber dem Getriebeschild 52 drehbar gelagerte Kegelzahnrad 38 kann das Drehmoment auf die schematisch angedeutete Abtriebswelle 58 übertragen.
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Die Abtriebswelle 58 kann, wie grundsätzlich bekannt, zur Untersetzung der Drehzahl ein oder mehrere Getriebestufen, insbesondere Planetengetriebestufen, umfassen. Die Abtriebswelle 58 ragt durch die beiden hohlen Lagerschäfte 56 hindurch und ist über schematisch angedeutete radial vorstehende Verbindungsflansche zu beiden Seiten mit einem Fräsrad 40 eines Fräsradpaares drehfest verbunden. Hierzu kann der entsprechende Verbindungsflansch der Abtriebswelle 58 mit der Umfangstrommel 42, einem Stützring 45 und/oder einem Fräsrad-Dichtring 46 je eines Fräsrades 40 verbunden sein. Der Stützring 45 und der Fräsrad-Dichtring 46 können mit ringförmigen Dichtelementen versehen sein.
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Das so antreibbare Fräsrad 40 ist an der Außenseite des zugehörigen hohlen Lagerschaftes 56 über eine Wälzlageranordnung 60 mit einem ersten Wälzlager 61 und einem zweiten Wälzlager 62 drehbar gelagert. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Wälzlager 61, 62 als Kugellager ausgeführt.
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Zur Vorspannung der Wälzlageranordnung 60 mit den beiden Wälzlagern 61, 62 ist gemäß der Erfindung eine Spanneinrichtung 70 angeordnet, welche nachfolgend in Zusammenhang mit den Figuren 4 bis 7 näher beschrieben wird.
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Gemäß den Darstellungen nach den Figuren 4 und 5 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Wälzlageranordnung 60 mit dem ersten Wälzlager 61 und dem zweiten Wälzlager 62 an der Außenseite des hülsenförmigen Lagerschaftes 56 angeordnet. Mittels einer Spanneinrichtung 70 wird die Wälzlageranordnung 60 gegen einen ringförmigen Absatz 55 an dem hohlen Lagerschaft 56 axial vorgespannt. Über die Wälzkörperanordnung 60 ist das Fräsrad 40 mit dem daran fest angebrachten Stützring 45 und dem Fräsrad-Dichtring 46 drehbar gegenüber dem fest am Getriebeschild 52 angebrachten hohlen Lagerschaft 56 und dem ebenfalls fest am Getriebeschild 52 angebrachten Getriebeschild-Dichtring 53 gelagert.
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Zum Bilden der Spanneinrichtung 70 weist diese einen Segmentring 72 auf, welcher vorzugsweise aus drei gleichen Teilsegmenten 74 gebildet sein kann, wie anschaulich in Fig. 6 gezeigt ist. Die Teilsegmente 74 des Segmentringes 72 können an ihrer radialen Innenseite einen radialen Vorsprung 76 aufweisen, welcher passend in eine ringförmige Nut 66 am Außenumfang des hohlen Lagerschaftes 56 eingreift. Hierdurch ist der Segmentring 72 axial an dem hohlen Lagerschaft 56 festgelegt.
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Die Ausbildung des hülsenförmigen hohlen Lagerschaftes 56 mit der darin eingebrachten ringförmigen Nut 66, in welcher sich die Spanneinrichtung 70 in axialer Richtung abstützen kann, ist nochmals näher in Fig. 7 verdeutlicht.
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Zum Halten der vorzugsweise drei Teilsegmente 74 in einer Ringform weisen diese beispielhaft im Querschnitt eine L-Form auf, wobei in den so gebildeten Absatz ein durchgehender Sicherungsring 80 passend eingesetzt ist. Hierdurch wird der Segmentring 72 mit den Teilsegmenten 74 in seiner Ringform gehalten, wenn diese in der Nut 66 angeordnet worden sind. Über Verbindungselemente 86, welche insbesondere als Befestigungsschrauben ausgebildet sein können, kann der Sicherungsring 80 in korrespondierenden Gewindebohrungen 77 an den Teilsegmenten 74 festgelegt, insbesondere angeschraubt sein, wie anschaulich Fig. 4 zu entnehmen ist. Es kann eine Vielzahl von vorzugsweise gleichmäßig über den Umfang des Sicherungsringes 80 verteilte Verbindungselementen 86 angeordnet sein. Auf diese Weise ist der Segmentring 72 in einer Ringform gehalten und axial an dem hohlen Lagerschaft 56 festgelegt.
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Entlang des Segmentringes 72 können in den einzelnen Teilsegmenten 74 durchgehende Gewindebohrungen 75 ausgebildet sein. In diese können als Vorspannelemente 78 passende Schrauben eingebracht sein, welche unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines in den Figuren nicht dargestellten Einstellrings eine Axialkraft auf das angrenzende erste Wälzlager 61 der Wälzlageranordnung 60 aufbringen können, wie deutlich aus Fig. 5 hervorgeht.
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Entsprechend der Darstellung gemäß Fig. 5 kann eine Vielzahl von Vorspannelementen 78 gleichmäßig entlang des Umfangs des Segmentringes 72 angeordnet sein, so dass eine besonders exakt justierbare und gleichmäßig verteilte Vorspannkraft von der Spanneinrichtung 70 auf die Wälzlageranordnung 60 aufgebracht werden kann.