TECHNISCHES GEBIET
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein wasserlösliches Waschblatt. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner die Verwendung des wasserlöslichen Waschblatts bei der Reinigung eines Textils, insbesondere von Sport- oder Funktionsbekleidungsstücken.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Traditionelle Waschmittel, die in flüssiger oder pulverförmiger Form vorliegen, haben verschiedene Nachteile, wie z.B. die Notwendigkeit einer genauen Dosierung, das Risiko von Verschüttungen und die potenzielle Umweltbelastung durch Verpackungsmaterialien. Diese Probleme können zu einer ineffizienten Nutzung von Waschmitteln und zu einer unnötigen Belastung der Umwelt führen.
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Wasserlösliche Waschblätter sind aus dem Stand der Technik, etwa aus der
DE 10 2020 215 034 A1 , bekannt. Es handelt sich um ein dünne, flexible Blätter, die eine präzise Menge an Waschmittel enthalten und sich bei Kontakt mit Wasser vollständig auflösen. Dadurch wird eine einfache und saubere Handhabung gewährleistet, ohne dass Rückstände oder Verpackungsabfälle zurückbleiben. Das Waschblatt kann direkt in die Waschmaschine gegeben werden, wo es sich schnell auflöst und das Waschmittel gleichmäßig verteilt.
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Ein weiterer Vorteil des wasserlöslichen Waschblatts ist seine kompakte und leichte Form, die den Transport und die Lagerung erleichtert. Im Vergleich zu herkömmlichen Waschmitteln benötigt es weniger Platz und kann in umweltfreundlicheren Verpackungen angeboten werden. Darüber hinaus trägt die präzise Dosierung dazu bei, die Verschwendung von Waschmittel zu minimieren und die Umweltbelastung zu reduzieren.
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Sport- und Funktionsbekleidung stellt aufgrund ihrer speziellen Materialzusammensetzung und ihrer empfindlichen Struktur besondere Anforderungen an die Reinigung. Herkömmliche Waschmittel können diese Anforderungen oft nicht erfüllen, da sie entweder nicht gründlich genug reinigen oder die Materialien beschädigen können. Insbesondere die Verwendung von herkömmlichen Weichspülern bei der Reinigung von Sport- und Funktionsbekleidung ist problematisch.
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Das Problem bei der Verwendung von Weichspülern bei Sport- und Funktionsbekleidung liegt darin, dass Weichspüler die speziellen Eigenschaften dieser Textilien beeinträchtigen können. Sport- und Funktionsbekleidung besteht häufig aus synthetischen Materialien, die entwickelt wurden, um Feuchtigkeit abzuleiten, schnell zu trocknen und eine hohe Atmungsaktivität zu bieten. Weichspüler können jedoch eine dünne Schicht auf den Fasern hinterlassen, die diese Funktionen beeinträchtigt. Dies kann dazu führen, dass die Kleidung weniger effektiv Feuchtigkeit transportiert, langsamer trocknet und weniger atmungsaktiv ist, was den Tragekomfort und die Leistungsfähigkeit der Bekleidung erheblich mindern kann.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Aufgabe der Erfindung
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Es ist daher, ausgehend vom Stand der Technik, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, ein wasserlösliches Waschblatt bereitzustellen, das Nachteile Stand der Technik überwindet. Insbesondere ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein wasserlösliches Waschblatt bereitzustellen, dass als Weichspüler effektiv die Weichheit des mit dem wasserlöslichen Waschblatt gereinigten Textils zu erzielen. Darüber hinaus ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein wasserlösliches Waschblatt bereitzustellen, dass als Weichspüler bei der Reinigung von Sport- und Funktionsbekleidung eingesetzt werden kann, ohne die den Tragekomfort und die Leistungsfähigkeit der Bekleidung erheblich zu mindern.
Technische Lösung
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Diese Aufgabe wird gemäß dem Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus dem Gegenstand der Unteransprüche und der folgenden Beschreibung der Erfindung.
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Diese Aufgabe wird insbesondere durch ein wasserlösliches Waschblatt gelöst, umfassend
- ein nichtionisches Tensid;
- ein Triglycerid; und
- ein hydrolisiertes Protein.
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Diese Aufgabe wird darüber hinaus insbesondere durch die Verwendung des erfindungsgemäßen wasserlöslichen Waschblatts bei der Reinigung eines Textils, wobei das Textil ein Sportbekleidungsstück oder ein Funktionsbekleidungsstück ist, gelöst.
Technische Effekte
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Überraschenderweise kann das erfindungsgemäße Waschblatt beim Waschen von Textilien eingesetzt werden, um die Pufferwirkung gegen Schweiß, den Tragekomfort und die Elastizität des Gewaschenen Textils zu verbessern. Insbesondere kann das erfindungsgemäße Waschblatt als Weichspüler, also als Weichspülerblatt, beim Waschen von Sport- und Funktionsbekleidung eingesetzt werden, ohne dass (oder nur in einem akzeptablen Rahmen) die beschriebenen vorteilhaften Eigenschaften der Sport- und Funktionsbekleidung beeinträchtigt werden.
BESCHREIBUNG DER FIGUREN
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Fig. 1 zeigt die Mikrostrukturen verschiedener Textilien, die mit und ohne erfindungsgemäßes Waschblatt gewaschen wurden.
DETAILIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die in der vorliegenden Beschreibung und den Ansprüchen verwendeten Begriffe und Wörter sollten nicht als auf gewöhnliche oder wörterbuchgemäße Definitionen beschränkt ausgelegt werden. Vielmehr sollen die verwendeten Begriffe und Wörter in einem Sinne und Konzept ausgelegt werden, das mit der technischen Idee der vorliegenden Offenbarung übereinstimmt, basierend auf dem Prinzip, dass der Erfinder das Konzept eines Begriffs richtig definieren kann, um diese Erfindung auf die bestmögliche Weise zu beschreiben.
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Sofern nicht anderweitig eingeschränkt, kann eine detaillierte Beschreibung, die die Elemente definiert oder spezifiziert, auf alle Erfindungen angewendet werden und ist nicht auf Beschreibungen bestimmter Erfindungen beschränkt. Das heißt, die vorliegende Offenbarung bezieht sich auch auf Kombinationen der Ausführungsformen, auch wenn sie nicht separat offenbart sind.
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Die hierin verwendete Terminologie dient nur dem Zweck der Beschreibung bestimmter Ausführungsformen und soll die Erfindung nicht einschränken. Die Singularformen "ein", "eine" und "der/die/das" umfassen Pluralbezüge, sofern der Kontext nicht eindeutig etwas anderes vorschreibt. Es versteht sich, dass die Begriffe wie "umfassen" oder "aufweisen", wie sie in der vorliegenden Beschreibung verwendet werden, das Vorhandensein angegebener Merkmale, Zahlen, Schritte, Vorgänge, Komponenten, Teile oder Kombinationen davon bezeichnen sollen, aber nicht die Möglichkeit des Vorhandenseins oder Hinzufügens eines oder mehrerer anderer Merkmale, Zahlen, Schritte, Vorgänge, Komponenten, Teile oder Kombinationen davon ausschließen sollen. Der Begriff "umfassend" schließt die Bedeutung "im Wesentlichen umfassend" und "besteht aus" ausdrücklich ein, auch wenn er nicht notwendigerweise entsprechend eingeschränkt ist.
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Der Begriff "im Wesentlichen umfassend", wie er hierin verwendet wird, hat die Bedeutung von "mindestens 70 % umfassend", vorzugsweise von "mindestens 80 % umfassend", am meisten bevorzugt von "mindestens 90 % umfassend". Wenn auf die Menge eines Bestandteils in einer Materialmischung Bezug genommen wird, sind % Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der jeweiligen Mischung. Beispielsweise umfasst ein Material, das im Wesentlichen ein nichtionisches Tensid umfasst, das nichtionische Tensid in einer Menge von mindestens 70 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des entsprechenden Materials.
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Wie hierin verwendet, bedeutet "A und/oder B" "A und B oder A oder B".
Wasserlösliches Waschblatt
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Die vorliegende Erfindung betrifft gemäß einem ersten Aspekt ein wasserlösliches Waschblatt. Das wasserlösliche Waschblatt umfasst ein nichtionisches Tensid, ein Triglycerid, und ein hydrolisiertes Protein. Das Wasserlösliche Waschblatt kann neben den genannten drei Bestandteilen, die als wesentliche Bestandteile angesehen werden können, einen oder mehrere weitere Bestandteile umfassen, wobei dann vorgesehen sein kann, dass das wasserlösliche Waschblatt aus dem nichtionischen Tensid, dem Triglycerid, und dem hydrolysierten Protein sowie dem einen oder mehreren weiteren Bestandteilen besteht.
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Das wasserlösliche Waschblatt kann ein wasserlösliches Waschmittelblatt und/oder ein wasserlösliches Weichspülerblatt sein, vorzugsweise ein wasserlösliches Weichspülerblatt.
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Waschmittel dienen dem Reinigen von Textilien. Ein Weichspüler ist ein Waschhilfsmittel, das eingesetzt wird, um den bei trocknender Wäsche auftretenden Effekt der Trockenstarre zu unterbinden und so eine Weichheit des gewaschenen Textils zu bewirken.
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Es kann vorgesehen sein, dass das nichtionische Tensid in einer Menge von 1 bis 5 Gew.-%, 1 bis 4 Gew.-%, 1 bis 3 Gew.-%, 1,5 bis 2,5 Gew.-%, beispielsweise etwa 2 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des wasserlöslichen Waschblatts, in dem Waschblatt enthalten ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das nichtionische Tensid ein Zuckertensid ist. Es kann vorgesehen sein, dass das nichtionische Tensid ein Alkylpolyglycosid ist. Es kann vorgesehen sein, dass das nichtionische Tensid ein Alkylpolyglycosid ist, wobei das Glycosid DGlucitol umfasst. Es kann vorgesehen sein, dass das nichtionische Tensid ein Methylglucamid ist. Es kann vorgesehen sein, dass das nichtionische Tensid sonnenblumenölbasiert ist. Es kann vorgesehen sein, dass das nichtionische Tensid ein sonnenblumenölbasiertes Methylglucamid ist. Es kann vorgesehen sein, dass das nichtionische Tensid ein D-Glucit, 1-Desoxy-1-(methylamino)-, N-[C18-C18 (ungesättigt) Acyl]-Derivat ist. Es kann vorgesehen sein, dass das nichtionische Tensid 1-Deoxy-1-(Methyl-(C18 und C18 (ungesättigt))-Alkanoyl)Amino)-DGlucitol ist. Es kann vorgesehen sein, dass das nichtionische Tensid, vorzugsweise im Wesentlichen (beispielsweise zu mindestens 90 Gew.-%), biologisch abbaubar ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das nichtionische Tensid in einem Gemisch mit einem Lösungsmittel, etwa einem mehrwertigen Alkohol, beispielsweise Propylenglykol eingesetzt wird. Ein entsprechendes kommerziell erhältliches Gemisch, das 1-Deoxy-1-(Methyl-(C18 und C18 (ungesättigt))-Alkanoyl)Amino)-D-Glucitol als nichtionisches Tensid und Propylenglykol umfasst, ist GlucoPure® Sense von Clariant.
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Es kann vorgesehen sein, dass das Triglycerid in einer Menge von 1 bis 7 Gew.-%, 1 bis 6 Gew.-%, 1 bis 5 Gew.-%, 2 bis 4 Gew.-%, 2,5 bis 3,5 Gew.-%, beispielsweise etwa 2,9 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des wasserlöslichen Waschblatts, in dem Waschblatt enthalten ist.
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Triglyceride sind dreifache Ester des dreiwertigen Alkohols Glycerin mit drei Säuremolekülen, insbesondere Carbonsäuremolekülen. Es kann vorgesehen sein, dass das Triglycerid ein Tri(C5 bis C12 Carbonsäure)-Glycerinester ist. Es kann vorgesehen sein, dass das Triglycerid ein Tri(C5 bis C10 Carbonsäure)-Glycerinester ist. Es kann vorgesehen sein, dass das Triglycerid ein Tri(C5 bis C10 Carbonsäure)-Glycerinester ist. Es kann vorgesehen sein, dass das Triglycerid ein Tri(C6 bis C10 Carbonsäure)-Glycerinester ist. Es kann vorgesehen sein, dass das Triglycerid ein Tri(C6 bis C9 Carbonsäure)-Glycerinester ist. Es kann vorgesehen sein, dass das Triglycerid ein Tri(C6 bis C8 Carbonsäure)-Glycerinester ist. Es kann vorgesehen sein, dass das Triglycerid Propan-1,2,3-triyl Trisheptanoat (= ein Tri(C7 Carbonsäure)-Glycerinester) ist. Ein entsprechendes Triglycerid Propan-1,2,3-triyl Trisheptanoat ist kommerziell unter dem Namen Coasphaderm® Feel von Cosphatec erhältlich.
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Es kann vorgesehen sein, dass das hydrolysierte Protein in einer Menge von 0,1 bis 5 Gew.-%, 0,1 bis 4 Gew.-%, 0,1 bis 3 Gew.-%, 0,2 bis 2 Gew.-%, 0,4 bis 1,5 Gew.-%, 0,5 bis 1,2 Gew.-%, beispielsweise etwa 0,6 bis 1,0 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des wasserlöslichen Waschblatts, in dem Waschblatt enthalten ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das hydrolysierte Protein hydrolysiertes Weizenprotein ist. Es kann vorgesehen sein, dass das hydrolysierte Protein hydrolysiertes Weizenprotein ist, das aus kultivierten Weizenkörnen gewonnen ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das hydrolysierte Protein (insbesondere Weizenprotein) in wässriger Lösung oder Dispersion in die Zusammensetzung zum Herstellen des wasserlöslichen Waschblatts eingesetzt wird, beispielsweise in einer wässrigen Lösung oder Dispersion, die 15 bis 25 Gew.-% hydrolysiertes Protein, bezogen auf das Gesamtgewicht der wässrigen Lösung oder Dispersion, enthält. Eine bespielhafte kommerziell erhältliche entsprechende wässrigen Lösung oder Dispersion, die 15 bis 25 Gew.-% hydrolysiertes Weizenrotein enthält, ist Gluadin®WLM Benz von BASF.
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Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Waschblatt ferner einen mehrwertigen Alkohol enthält.
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Es kann vorgesehen sein, dass der mehrwertige Alkohol in einer Menge von 10 bis 20 Gew.-%, 12 bis 18 Gew.-%, 13 bis 17 Gew.-%, 14 bis 16 Gew.-%, beispielsweise etwa 15 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des wasserlöslichen Waschblatts, in dem Waschblatt enthalten ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass der mehrwertige Alkohol ein Zuckeralkohol ist. Es kann vorgesehen sein, dass Zuckeralkohol ein C3 bis C6 Zuckeralkohol ist. Es kann vorgesehen sein, dass Zuckeralkohol ein C3 bis C5 Zuckeralkohol ist. Es kann vorgesehen sein, dass Zuckeralkohol ein C3 bis C4 Zuckeralkohol ist. Es kann vorgesehen sein, dass Zuckeralkohol ein C4 bis C5 Zuckeralkohol ist. Es kann vorgesehen sein, dass der mehrwertige Alkohol Erythritol (1,2,3,4, Tetrahydroxybutan) ist. Es kann vorgesehen sein, dass der mehrwertige Alkohol meso-Erythritol ist. Ein entsprechendes meso-Erythritol ist kommerziell unter dem Namen ERYLITE®Erythritol von Jungbunzler erhältlich.
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Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Waschblatt ferner ein wasserlösliches Bindemittel umfasst.
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Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Bindemittel in einer Menge von 10 bis 30 Gew.-%, 12 bis 28 Gew.-%, 14 bis 26 Gew.-%, 16 bis 24 Gew.-%, 18 bis 22 Gew.-%, 19 bis 21 Gew.-%, beispielsweise etwa 20 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des wasserlöslichen Waschblatts, in dem Waschblatt enthalten ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Bindemittel Polyvinylalkohol ist. Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Bindemittel Polyvinylalkohol mit einem Hydrolysegrad in einem Bereich von 80 bis 95 mol.-%, insbesondere 86 bis 89 mol.-%, ist. Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Bindemittel Polyvinylalkohol mit einer Viskosität in einem Bereich von 21,0 bis 26,0 mPa.s ist. Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Bindemittel Polyvinylalkohol mit einem pH-Wert in einem Bereich von 5,00 bis 7,00 ist. Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Bindemittel Polyvinylalkohol mit einem Gehalt an flüchtigen Komponenten von nicht mehr als 5,00 Gew.-% ist. Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Bindemittel Polyvinylalkohol mit einem Aschegehalt von nicht mehr als 0,50 Gew.-% ist. Ein entsprechender Polyvinylalkohol ist in der Klassse BP17 von Chang Chun Chemical (Jiangsu) Co., Ltd kommerziell erhältlich.
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Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Waschblatt ferner ein weiteres Tensid umfasst.
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Es kann vorgesehen sein, dass das weitere Tensid in einer Menge von 20 bis 50 Gew.-%, 30 bis 40 Gew.-%, 32 bis 39 Gew.-%, 34 bis 38 Gew.-%, 35 bis 37 Gew.-%, beispielsweise etwa 36 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des wasserlöslichen Waschblatts, in dem Waschblatt enthalten ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das weitere Tensid ein anionisches Tensid ist. Es kann vorgesehen sein, dass weitere Tensid ein Sulfonat ist. Es kann vorgesehen sein, dass weitere Tensid ein Gemisch aus einem ersten anionischen Tensid und einem zweiten anionischen Tensid umfasst oder aus einem Gemisch aus einem ersten anionischen Tensid und einem zweiten anionischen Tensid besteht.
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Es kann vorgesehen sein, dass das erste anionische Tensid eine Carbonsäuregruppe und/oder eine Sulfonsäuregruppe enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das erste anionische Tensid eine Carbonsäuregruppe und eine Sulfonsäuregruppe enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das erste anionische Tensid genau eine Carbonsäuregruppe und genau eine Sulfonsäuregruppe enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das erste anionische Tensid ein C12 bis C22 Kohlenwasserstoffgruppe umfasst, an die (vorzugsweise genau) eine Carbonsäuregruppe und (vorzugsweise genau) eine Sulfonsäuregruppe gebunden ist. Es kann vorgesehen sein, dass das erste anionische Tensid eine 2-Suflo-Fettsäure (C6 bis C22) enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das erste anionische Tensid eine 2-Suflo-Fettsäure (C6 bis C18) enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das erste anionische Tensid eine 2-Suflo-Fettsäure (C8 bis C14) enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das erste anionische Tensid eine 2-Suflo-Fettsäure (C10 bis C14) enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das erste anionische Tensid 2-Sulfolaurat umfasst. In allen Fällen umfasst das erste anionische Tensid Gegenionen, die die negativen Ladungen ausgleichen, vorzugsweise Natriumionen. Bevorzugt ist das erste anionische Tensid Dinatrium 2-Sulfolaurat. Ein entsprechendes erstes anionisches Tensid ist etwa Texapon® SFA von BASF.
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Es kann vorgesehen sein, dass das zweite anionische Tensid Sulfonsäuregruppe enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das zweite anionische Tensid ein C6 bis C22 Sulfonat enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das zweite anionische Tensid ein C8 bis C18 Sulfonat enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das zweite anionische Tensid ein C12 bis C18 Sulfonat enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das zweite anionische Tensid ein C14 bis C16 Sulfonat enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das zweite anionische Tensid ein C6 bis C22 Olefin Sulfonat enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das zweite anionische Tensid ein C8 bis C18 Olefin Sulfonat enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das zweite anionische Tensid ein C12 bis C18 Olefin Sulfonat enthält. Es kann vorgesehen sein, dass das zweite anionische Tensid ein C14 bis C16 Olefin Sulfonat enthält. In allen Fällen umfasst das erste anionische Tensid Gegenionen, die die negativen Ladungen ausgleichen, vorzugsweise Natriumionen. Ein entsprechendes Natrium C14 bis C16 Olefin Sulfonat ist beispielsweise von Hunan Resun Auway Industrial Co., Ltd. kommerziell erhältlich.
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Es kann vorgesehen sein, dass das weitere Tensid aus dem ersten anionischen Tensid und dem zweiten anionischen Tensid besteht, wobei vorgesehen sein kann, dass das erste anionische Tensid und das zweite anionische Tensid in einem Gewichtsverhältnis von 10:1 bis 1:1, 8:1 bis 2:1, 7:1 bis 3:1, 6:1 bis 4:1, beispielsweise etwa 5:1, vorliegen.
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Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Waschblatt ferner ein Feuchthaltemittel umfasst.
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Es kann vorgesehen sein, dass das Feuchthaltemittel in einer Menge von 2 bis 10 Gew.-%, 3 bis 9 Gew.-%, 3 bis 8 Gew.-%, 4 bis 7 Gew.-%, beispielsweise etwa 6 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des wasserlöslichen Waschblatts, in dem Waschblatt enthalten ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das Feuchthaltemittel Glycerin, Sorbitol oder ein Gemisch davon ist. Es kann vorgesehen sein, dass das Feuchthaltemittel Glycerin ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Waschblatt ferner ein Stabilisierungsmittel umfasst.
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Es kann vorgesehen sein, dass das Stabilisierungsmittel in einer Menge von 0,05 bis 1 Gew.-%, 0,1 bis 0,8 Gew.-%, 0,15 bis 0,6 Gew.-%, 0,2 bis 0,4 Gew.-%, beispielsweise etwa 0,3 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des wasserlöslichen Waschblatts, in dem Waschblatt enthalten ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das Stabilisierungsmittel Natriumcitrat ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Waschblatt ferner einen pH-Regulator umfasst.
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Es kann vorgesehen sein, dass der pH-Regulator in einer Menge von 0,05 bis 1 Gew.-%, 0,1 bis 0,8 Gew.-%, 0,15 bis 0,6 Gew.-%, 0,2 bis 0,4 Gew.-%, beispielsweise etwa 0,3 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des wasserlöslichen Waschblatts, in dem Waschblatt enthalten ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass der pH-Regulator Zitronensäure ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Waschblatt ferner ein Lösungsmittel enthält.
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Es kann vorgesehen sein, dass das Lösungsmittel in einer Menge von 5 bis 20 Gew.-%, 5 bis 15 Gew.-%, 7 bis 13 Gew.-%, 8 bis 12 Gew.-%, 9 bis 11, Gew.-%, beispielsweise etwa 10 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des wasserlöslichen Waschblatts, in dem Waschblatt enthalten ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das Lösungsmittel ein polares Lösungsmittel ist. Es kann vorgesehen sein, dass das Lösungsmittel Wasser ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das wasserlösliche Waschblatt einen Duftstoff umfasst.
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Es kann vorgesehen sein, dass der Duftstoff in einer Menge von 0,1 bis 3 Gew.-%, 1 bis 2 Gew.-%, beispielsweise etwa 1,5 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des wasserlöslichen Waschblatts, in dem Waschblatt enthalten ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass der Duftstoff ein Parfümöl und/oder ein verkapselter Duftstoff ist. Ein kommerziell erhältlicher beispielhafter verkapselter Duftstoff ist Symcap BP Heaven. Es kann vorgesehen sein, dass der Duftstoff ein Gemisch aus einem Parfümöl und einem verkapselten Duftstoff ist, wobei vorgesehen sein kann, dass das Parfümöl und der verkapselte Duftstoff in einem Gewichtsverhältnis von 3:1 bis 1:1, beispielsweise etwa 2:1, vorliegen.
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Es kann vorgesehen sein, dass das gelöste wasserlösliche Waschblatt in 1 Gew.-%iger wässriger Verdünnung einen pH-Wert von 7 bis 10 hat.
Verwendung des Waschblatts bei der Reinigung eines Textils
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Gemäß einem zweiten Aspekt betrifft die Erfindung die Verwendung des wasserlöslichen Waschblatts gemäß der vorliegenden Erfindung bei der Reinigung eines Textils. Die Verwendung bei der Reinigung des Textils umfasst insbesondere die Verwendung des wasserlöslichen Waschblatts als Waschmittel (also als wasserlösliches Waschmittelblatt) oder als Weichspüler (also als wasserlösliches Weichspülerblatt).
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Das im Rahmen der erfindungsgemäßen Verwendung des wasserlöslichen Waschblatts zu reinigende Textil kann insbesondere ein Sportbekleidungsstück oder ein Funktionsbekleidungsstück sein.
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Sport- und Funktionsbekleidungen können aus einer Kombination von synthetischen und/oder natürlichen Textilmaterialien gefertigt sein. Synthetische Materialien sind etwa Polyester, Nylon oder Elasthan. Natürliche Fasern sind z.B. Merinowolle, oder Baumwolle. Wenn natürliche Fasern zur Herstellung der Sport- und Funktionsbekleidung verwendet werden, können diese durch spezielle Beschichtungen und/oder Membranen ergänzt werden, um Eigenschaften wie Atmungsaktivität, Wasser- und Winddichtigkeit sowie Elastizität zu gewährleisten. Diese Bekleidungen sind darauf ausgelegt, dem Träger optimale Bewegungsfreiheit und Komfort während sportlicher Aktivitäten zu bieten, wobei zusätzliche Funktionalitäten wie UV-Schutz und reflektierende Elemente integriert sein können. Mit anderen Worten unterscheidet Sport- und Funktionsbekleidung von anderer Bekleidung insbesondere durch ihre speziellen Materialeigenschaften und ihre spezifische Funktionalität, die auf die Bedürfnisse von Sportlern und aktiven Personen abgestimmt sind.
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Sport- und Funktionsbekleidungen können aus synthetischen Materialien, insbesondere Polyester, Nylon oder Elasthan hergestellt werden. Diese synthetischen Materialien sind leicht, strapazierfähig und elastisch sind. Diese Materialien bieten eine bessere Bewegungsfreiheit und Haltbarkeit im Vergleich zu herkömmlichen Baumwoll- oder Wollstoffen.
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Fasern (sowohl synthetische Fasern, etwa aus Polyester, Nylon oder Elastan) als auch (vor allem) natürliche Fasern, die zur Herstellung von Sport- und Funktionsbekleidung verwendet werden, können mit einem oder mehreren Beschichtungsmaterialien beschichtet sein.
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Entsprechende Beschichtungsmaterialien sind insbesondere:
Polyurethane (PU): Polyurethan-Beschichtungen werden häufig verwendet, um die Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität von Textilien zu verbessern. Sie bieten eine flexible und strapazierfähige Schicht, die vor Feuchtigkeit schützt, ohne die Atmungsaktivität zu beeinträchtigen.
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Polytetrafluorethylen (PTFE): PTFE, bekannt unter dem Markennamen Gore-Tex®, wird verwendet, um wasserdichte, winddichte und atmungsaktive Membranen zu schaffen. Diese Beschichtung ermöglicht es, dass Schweiß in Form von Wasserdampf entweichen kann, während Wasser von außen nicht eindringen kann.
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Silikone: Silikonbeschichtungen werden verwendet, um die Wasserabweisung und Haltbarkeit von Textilien zu verbessern. Sie bieten eine glatte Oberfläche, die Wasser und Schmutz abweist, und sind gleichzeitig flexibel und langlebig.
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Fluorpolymere: Fluorpolymere wie Fluorcarbon-Beschichtungen werden verwendet, um die wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften von Textilien zu verbessern. Diese Beschichtungen sind besonders effektiv bei der Abwehr von Wasser, Öl und anderen Flüssigkeiten.
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Antimikrobielle Beschichtungen: Diese Beschichtungen enthalten antimikrobielle Wirkstoffe wie Silberionen oder Zinkpyrithion, die das Wachstum von geruchsverursachenden Bakterien und Pilzen hemmen. Dies hilft, die Frische der Bekleidung zu erhalten und Gerüche zu reduzieren.
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UV-Schutz-Beschichtungen: Einige Funktionsbekleidungen sind mit UV-Schutz-Beschichtungen versehen, die die Haut vor schädlichen ultravioletten Strahlen schützen. Diese Beschichtungen absorbieren oder reflektieren UV-Strahlen und bieten zusätzlichen Schutz bei Outdoor-Aktivitäten.
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Hydrophile Beschichtungen: Diese Beschichtungen verbessern die Feuchtigkeitsaufnahme und -ableitung, indem sie Schweiß von der Haut weg transportieren und auf der Textiloberfläche verteilen, wo er schneller verdunsten kann. Dies trägt dazu bei, den Träger trocken und komfortabel zu halten.
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Diese Beschichtungen tragen wesentlich dazu bei, die Leistung und Funktionalität von Sport- und Funktionsbekleidung zu optimieren und sie für verschiedene Anwendungen und Umgebungen geeignet zu machen.
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Die vorteilhaften Eigenschaften solcher Sport- und Funktionsbekleidung werden durch Waschen der Sport- und Funktionsbekleidung unter Verwendung eines herkömmlichen Weichspülers beeinträchtigt und verschlechtert. Überraschenderweise kann das erfindungsgemäße Waschblatt als Weichspüler, also als Weichspülerblatt, beim Waschen von Sport- und Funktionsbekleidung eingesetzt werden, ohne dass (oder nur in einem akzeptablen Rahmen) die beschriebenen vorteilhaften Eigenschaften der Sport- und Funktionsbekleidung beeinträchtigt werden.
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Die erfindungsgemäße Verwendung des Wasserlöslichen Waschblatts kann insbesondere ein Verfahren sein, dass die folgenden Schritte umfasst:
- Bereitstellen des Textils, insbesondere eines Sportbekleidungsstücks oder eines Funktionsbekleidungsstücks, zusammen mit einem erfindungsgemäßen wasserlöslichen Waschblatt in Wasser oder (vorzugsweise) einer wässrigen Lösung; und Waschen des Textils zusammen mit dem wasserlöslichen Waschblatt in dem Wasser oder der wässrigen Lösung bei einer Temperatur von mindestens 20 °C für mindestens 10 Minuten.
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Vorzugsweise handelt es sich bei dem Textil um ein Kleidungsstück, etwa ein Hemd, T-Shirt, eine Hose, eine Jacke, einen Pullover, einen Strumpf, einen Socken etc.
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Bevorzugte Ausführungsformen, die im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen wasserlöslichen Waschblatt beschrieben werden, sind auch bevorzugte Ausführungsformen hinsichtlich der erfindungsgemäßen Verwendung.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Im Folgenden soll die Erfindung unter Bezugnahme auf konkrete Ausführungsbeispiele im Detail beschrieben werden. Diese Beschreibung dient vor allem der Veranschaulichung der Erfindung. Dem Fachmann ist bewusst, dass nicht notwendigerweise sämtliche der in den Ausdrucksbeispielen genannten Merkmale zur Realisierung der Erfindung notwendig sind. Dem Fachmann ist vielmehr bewusst, dass gegebenenfalls auch einzelne der in den Ausführungsbeispielen genannten Merkmale zusammen mit in der allgemeinen Beschreibung der Erfindung aufgeführten Merkmalen zur Realisierung der Erfindung beitragen können.
1. Zusammensetzung zum Herstellen eines wasserlöslichen Waschblatts
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Eine Zusammensetzung zum Herstellen eines wasserlöslichen Waschblatts gemäß der vorliegenden Erfindung wurde durch inniges Vermengen der in Tabelle 1 aufgeführten Bestandteile wie folgt hergestellt.
Tabelle 1: Bestandteile der Zusammensetzung zum Herstellen eines wasserlöslichen Waschblatts | Bestandteil | Gew.-% | Funktion |
| Texapon® SFA | 30,00 | Erstes anionisches Tensid |
| Sodium C14-16 Olefin Sulfonate | 6,00 | Zweites anionisches Tensid |
| GLUCOPURE SENSE | 4,00 | Nichtionisches Tensid |
| Polyvinyl Alkohol | 20,00 | Wasserlösliches Bindemittel |
| Glycerin | 6,00 | Feuchthaltemittel |
| ERYLITE PC (Personal Care) | 15,00 | Mehrwertiger Alkohol |
| Cosphaderm® Feel | 2,90 | Triglyceride |
| Sodium Citrate | 0,30 | Stabilisierungsmittel |
| Citric Acid | 0,30 | pH-Regulator |
| Water (demineralisiert) | 10,00 | Lösungsmittel |
| Gluadin® WLM Benz | 4,00 | Hydrolysiertes Protein |
| Parfümöl | 1,00 | Duftstoff |
| Symcap BP Heaven | 0,50 | Verkapselter Duft |
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Die pulverförmigen Rohstoffe wurden abgewogen. PVA wurde in ausreichend Wasser auf einer 70 °C heißen Rührplatte unter kräftigem Rühren gelöst. Sobald das PVA vollständig gelöst war, wurden sämtliche Komponenten - außer dem Parfümöl, den Duftkapseln - zu der heißen Masse hinzugegeben und unter weiterem kräftigen Rühren vermengt/gemischt. So wurde eine zähe Aufschlämmung ("Slurry"), welches entsprechend in Bewegung gehalten werden wurde. Die Masse wurde unter Rühren abkühlen gelassen. Sobald einer Temperatur von unter 60°C erreicht wurde, wurden das Parfümöl und die Duftkapseln zur heißen Masse hinzugeben und unter weiterem kräftigen Rühren vermengt/gemischt.
2. Herstellen eines wasserlöslichen Waschblatts (Beispiel 1)
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Die wasserlöslichen Waschblätter wurden durch Trocknen auf einer Keramikheizplatte, einem Horizontal-Trocknungsband, oder einer Trocknungstrommel hergestellt. Hierzu wurde eine gewünschte "Slurry"-Menge/Dicke/Größe auf eines der o.g. Trocknungsmedien aufgetragen. Das Trocknen erfolgte bei 60°C für 15 Minuten. Die getrockneten wasserlöslichen Waschblätter wurden von den Trocknungsmedien abgezogen und entsprechend den gewünschten Größen zurechtgeschnitten.
3. Microstruktur von Textilien nach dem Waschen mit und ohne erfindungsgemäßes wasserlösliches Waschblatt
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Die Mikrostruktur verschiedener Textilien vor und nach Reinigung unter Verwendung des erfindungsgemäßen wasserlöslichen Waschblatts wurde im Vergleich zu solchen Textilien, die ohne Verwendung des wasserlöslichen Waschblatts gereinigt wurden, mittels Rasterelektronenmikroskopie (SEM) analysiert.
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Verschiedene Textilproben wurden durch Waschen 40 °C mit verschiedenen Produkten behandelt.
Textilproben:
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- 1. Wolle
- 2. Frottee
- 3. T-Shirt-Stoff
- 4. Sporttextilien (Polyester-Mischgewebe / Lycra-Mischgewebe)
Waschprodukte:
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- 1. Mit handelsüblichem Waschmittel gewaschen
- 2. Mit handelsüblichem Waschmittel + wasserlöslichem Waschmittelblatt (Beispiel 1) gewaschen
- 3. Mit einem handelsüblichen Waschmittel und einem handelsüblichen Weichspüler gewaschen
- 4. Kontrolle (nicht gewaschen)
REM
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Die Oberflächencharakterisierung wurde mit dem REM (Quanta 3D FEG, FEI) an verschiedenen Positionen mit geeigneten Vergrößerungen durchgeführt. Vor der REM-Untersuchung wurden die Proben mit einem ultradünnen Kohlenstofffilm beschichtet, um der elektrischen Aufladung der Oberfläche während der Untersuchungen entgegenzuwirken.
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Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Fig. 1 gezeigt. Die Zeilen 11 bis 14 in Fig. 1 bezeichnen die unterschiedlichen Textilproben (11: Wolle; 12: Frottee; 13: T-Shirt-Stoff; 14 Sporttextilien). Die Spalten 21 bis 24 bezeichnen die unterschiedlichen Waschprodukte (21: Mit handelsüblichem Waschmittel gewaschen; 22: Mit handelsüblichem Waschmittel + wasserlöslichem Waschmittelblatt (Beispiel 1) gewaschen; 23: Mit einem handelsüblichen Waschmittel und einem handelsüblichen Weichspüler gewaschen; 24 Kontrolle (nicht gewaschen)).
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Für die Textilproben, die unter Verwendung des erfindungsgemäßen wasserlöslichen Waschmittelblatts gewaschen wurden (Spalte 22) konnte im Vergleich zu den Textilproben, die ohne das erfindungsgemäße wasserlösliche Waschmittelblatt gewaschen wurden, eine signifikante Reduktion von Rückständen auf der Oberfläche der Textilfasern beobachtet werden.
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Die verringerte Ablagerung von Rückständen, die durch die Verwendung des erfindungsgemäßen wasserlöslichen Waschmittelblatts erreicht wird, führt zu einer verbesserten Abtransport von Schweiß, da die Textilfasern nicht durch die Rückstände verstopft werden. Auch führt die verringerte Ablagerung von Rückständen zu einer verbesserten Elastizität der Textilfasern und so zu einem verbesserten Tragekomfort.
4. Analyse der Textileigenschaften
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Sporttextilen (Proben 1 bis 4) wurde mit verschiedenen Waschprodukten gewaschen und im Anschluss im Hinblick auf verschiedene Textileigenschaften analysiert.
Waschprodukte:
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- Probe 1: Mit handelsüblichem Waschmittel gewaschen
- Probe 2: Mit handelsüblichem Waschmittel + wasserlöslichem Waschmittelblatt (Beispiel 1) gewaschen (erfindungsgemäß)
- Probe 3: Mit einem handelsüblichen Waschmittel und einem handelsüblichen Weichspüler gewaschen
- Probe 4: Kontrolle (nicht gewaschen)
4.1 Messung des Wasserdampfdurchgangswiderstands
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| Prüfgerät: |
Thermoregulationsmodell der menschlichen Haut (Hautmodell) |
| Prüfbedingungen: |
nach DIN EN ISO 11092:2014-12A |
| Prüfklima: |
35°C; 40% r.F. |
| Prüfziel: |
Mittelwert aus 3 Einzelmessungen an 3 verschiedenen Abschnitten pro Probe. |
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Die erhaltenen Ergebnisse werden in Tabelle 2 gezeigt.
Tabelle 2: | Probe | Wasserdampfdurchgangswiderstand Ret (m2Pa/W) |
| 1 | 2,90 |
| 2 | 2,85 |
| 3 | 2,88 |
| 4 | 2,97 |
4.2 Pufferwirkung von flüssigem Schweiß - Pufferindex Kf (-), Schweißaufnahme (g)
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Für das bekleidungsphysiologische Verhalten und die Trageeigenschaften speziell hautnah getragener Textilien sind nicht nur in deren stationären thermophysiologischen Eigenschaften ausschlaggebend, sondern auch das Vermögen, bei Schweißimpulsen des Trägers bei körperlicher Anstrengung den Feuchteanstieg im hautnahen Mikroklima zu puffern und Feuchte und Temperatur auf Werten zu halten, die einen subjektiven Tragekomfort ermöglichen.
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Mit dem Pufferindex K
f wird derjenige Tragezustand erfasst, bei dem der Träger so stark schwitzt, dass auf seiner Heut flüssiger Schweiß auftritt. Unter der Annahme einer bestimmten Klimasituation kann die Menge an flüssigem Schweiß g berechnet werden, die in dem Textil pro m
2 Fläche und pro Stunde von der Haut abtransportiert wird.
| Prüfgerät: | Thermoregulationsmodell der menschlichen Haut (Hautmodell) |
| Prüfbedingungen: | nach EN 18534:2022A Verfahren A |
| Prüfklima: | 35°C; 30% r.F. |
| Prüfziel: | Mittelwert aus 3 Einzelmessungen an 3 verschiedenen Abschnitten pro Probe |
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Die erhaltenen Ergebnisse werden in Tabelle 3 gezeigt.
Tabelle 3: | Probe | Pufferkennzahl Kf | Schweißaufnahme (g) |
| 1 | 0,99 | 7,0 |
| 2 | 0,98 | 6,9 |
| 3 | 1,00 | 7,1 |
| 4 | 0,46 | 0,5 |
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Die gezeigten Daten belegen, dass die Verwendung des erfindungsgemäßen wasserlöslichen Waschblatts eine verbesserte Pufferwirkung gegenüber dem Feuchteanstieg im hautnahen Mikroklima und einen verbesserten subjektiven Tragekomfort bewirkt.
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Die in der vorangehenden Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen offenbarten Eigenschaften können, separat oder in einer Kombination, Gegenstand zur Realisierung der Aspekte der in den unabhängigen Ansprüchen gemachten Offenbarung in unterschiedlichen Formen davon sein.