EP4749133A1 - Bohrlochpumpe, tauchmotorpumpe oder tauchmotor-rührwerk - Google Patents
Bohrlochpumpe, tauchmotorpumpe oder tauchmotor-rührwerkInfo
- Publication number
- EP4749133A1 EP4749133A1 EP25216140.1A EP25216140A EP4749133A1 EP 4749133 A1 EP4749133 A1 EP 4749133A1 EP 25216140 A EP25216140 A EP 25216140A EP 4749133 A1 EP4749133 A1 EP 4749133A1
- Authority
- EP
- European Patent Office
- Prior art keywords
- motor
- pump
- submersible
- submersible motor
- connector
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D13/00—Pumping installations or systems
- F04D13/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D13/06—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
- F04D13/08—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven for submerged use
- F04D13/10—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven for submerged use adapted for use in mining bore holes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/25—Mixers with both stirrer and drive unit submerged in the material being mixed
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D13/00—Pumping installations or systems
- F04D13/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D13/06—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
- F04D13/0686—Mechanical details of the pump control unit
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D13/00—Pumping installations or systems
- F04D13/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D13/06—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
- F04D13/0693—Details or arrangements of the wiring
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D13/00—Pumping installations or systems
- F04D13/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D13/06—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
- F04D13/08—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven for submerged use
- F04D13/086—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven for submerged use the pump and drive motor are both submerged
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F05—INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
- F05D—INDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
- F05D2260/00—Function
- F05D2260/80—Diagnostics
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F05—INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
- F05D—INDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
- F05D2270/00—Control
- F05D2270/30—Control parameters, e.g. input parameters
- F05D2270/334—Vibration measurements
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F05—INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
- F05D—INDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
- F05D2270/00—Control
- F05D2270/80—Devices generating input signals, e.g. transducers, sensors, cameras or strain gauges
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F05—INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
- F05D—INDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
- F05D2270/00—Control
- F05D2270/80—Devices generating input signals, e.g. transducers, sensors, cameras or strain gauges
- F05D2270/807—Accelerometers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Abstract
Gegenstand der Erfindung ist eine Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) mit einem getauchten Motorgehäuse (3), einem innerhalb des Motorgehäuses (3) angeordneten Elektromotor (6) zum Antreiben eines Laufrads der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe (1) oder des Tauchmotor-Rührwerks (26), und einem an dem Motorgehäuse (3) angeordneten Anschlusskabel (10) zum elektrischen Anschließen des Elektromotors (6), wobei das Anschlusskabel (10) eine Motorsteuerung (14) zum Steuern des Elektromotors (6) aufweist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Bohrlochpumpe, eine Tauchmotorpumpe oder ein Tauchmotor-Rührwerk mit einem getauchten Motorgehäuse, einem innerhalb des Motorgehäuses angeordneten Elektromotor zum Antreiben eines Laufrads der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotors-Rührwerks, und einem an dem Motorgehäuse angeordneten Anschlusskabel zum elektrischen Anschließen des Elektromotors.
- Bohrlochpumpen, Tauchmotorpumpen und Tauchmotor-Rührwerke sind aus dem Stand der Technik bekannt.
- Mittels Bohrlochpumpen lassen sich Flüssigkeiten, in der Regel Wasser als Fördermedium, insbesondere aus Bohrlöchern und demnach großen Tiefen fördern. Zweckmäßigerweise ist ein Motorgehäuse der Bohrlochpumpe lang und schmal ausgeführt, um einfach in das Bohrloch eingeführt zu werden. Das Motorgehäuse ist in dem Bohrloch in der Regel vollständig in das Fördermedium eingetaucht. Das von der Bohrlochpumpe geförderte Medium wird in der Regel über vertikale Rohrleitungen aus dem Bohrloch an die Oberfläche gefördert. Verwendung finden Bohrlochpumpen insbesondere bei Brunnen zur Wasserversorgung und in der Geothermie.
- Tauchmotorpumpen, auch Tauchpumpen genannt, für Klar- und/oder Schmutzwasser sind vielseitig einsetzbar und bewältigen große Fördermengen. Tauchmotorpumpen dienen insbesondere zur Entwässerung, zur Brunnen- und Trinkwasserversorgung sowie zur Garten- und Teichbewässerung und finden Verwendung bei Industrieanwendungen. Kennzeichen der Tauchmotorpumpe ist, dass das Motorgehäuse der Tauchmotorpumpe wenigstens zum Teil insbesondere vollständig in das Fördermedium eingetaucht betreibar ist.
- Tauchmotor-Rührwerke dienen zum Umrühren und Mischen von Flüssigkeiten wie Klar- , Schmutz- und/oder Abwasser als Rührmedium und sind oftmals ebenso vollständig in das Rührmedium eingetaucht. Anstelle eines bei der Bohrlochpumpe und der Tauchmotorpumpe vorgesehenen Laufrads verwendet das Tauchmotor-Rührwerk einen vergleichbar gestalteten Rührflügel oder Propeller. Tauchmotor-Rührwerke finden Verwendung in Kläranlagen, in Industrieprozessen, in der Landwirtschaft oder zur Wasseraufbereitung.
- Derartige Bohrlochpumpen, Tauchmotorpumpen und Tauchmotor-Rührwerke verwenden eine Motorsteuerung, die innerhalb des jeweiligen Motorgehäuses zum Steuern eines ebenso innerhalb des Motorgehäuses angeordneten Elektromotors angeordnet ist. Im Falle eines Defektes der Motorsteuerung muss das Motorgehäuse vielfach aufwendig geöffnet werden, um die defekte Motorsteuerung entnehmen und ersetzen zu können. Gerade bei den vorgenannten Anwendungsbereichen der Bohrlochpumpen, Tauchmotorpumpen und Tauchmotor-Rührwerke in Kläranlagen, Industrieprozessen oder der Wasseraufbereitung geht ein solcher Austausch oftmals mit einer langen und insofern kostenintensiven Unterbrechung der Förderung einher.
- Ausgehend von dieser Situation ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe oder Tauchmotor-Rührwerk anzugeben, deren/dessen Motorsteuerung in wesentlich einfacherer Weise austauschbar ist.
- Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Demnach wird die Aufgabe gelöst durch ein Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe oder Tauchmotor-Rührwerk mit
- einem getauchten Motorgehäuse,
- einem innerhalb des Motorgehäuses angeordneten Elektromotor zum Antreiben eines Laufrads der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks, und
- einem an dem Motorgehäuse angeordneten Anschlusskabel zum elektrischen Anschließen des Elektromotors, wobei
- das Anschlusskabel eine Motorsteuerung zum Steuern des Elektromotors aufweist.
- Gegenüber herkömmlichen Ausgestaltungen, bei denen das Motorgehäuse geöffnet werden musste, um für Wartungs- oder Reparaturzwecke Zugang zu der Motorsteuerung zu erhalten, was in der Regel recht komplex und zeitaufwendig ist, entfällt bei der vorgeschlagenen Lösung das Öffnen des Motorgehäuses. Da im Falle einer Fehlfunktion nur das Anschlusskabel, insbesondere eine von dem Anschlusskabel umfasste Kabeleinführung und/oder ein von dem Anschlusskabel umfasster Steckverbinder, mit der insbesondere darin und/oder daran vorgesehenen Motorsteuerung ausgetauscht werden muss, entfällt das Öffnen des Motorgehäuses, so dass die Wartung erheblich vereinfacht wird. Durch Anordnung der Motorsteuerung an bzw. insbesondere in dem Anschlusskabel, vorzugsweise an oder in der Kabeleinführung und/oder dem Steckverbinder, verbessert sich auch die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerk.
- Mit anderen Worten ausgedrückt ist die Motorsteuerung bei der vorgeschlagenen Lösung gerade nicht innerhalb des Motorgehäuses räumlich beabstandet von dem Anschlusskabel und insbesondere von der Kabeleinführung und/oder dem Steckverbinder beispielsweise unmittelbar an dem Elektromotor angeordnet, sondern innerhalb und/oder zugeordnet zu dem Anschlusskabel und insbesondere zu der Kabeleinführung und/oder dem Steckverbinder. Eine derartige Anordnung schließt insofern nicht aus, dass die Motorsteuerung von dem Anschlusskabel und insbesondere der Kabeleinführung und/oder dem Steckverbinder in das Motorgehäuse hineinreichen kann oder sogar in dem Motorgehäuse jedoch an dem Anschlusskabel und insbesondere an der Kabeleinführung und/oder dem Steckverbinder angeordnet bzw. Teil dessen ist. Entscheidend ist insbesondere, dass durch Austauschen des Anschlusskabels und insbesondere der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders ebenso ein Austausch der Motorsteuerung einhergehen kann bzw. einhergeht.
- Die Bohrlochpumpe, die Tauchmotorpumpe und/oder das Tauchmotor-Rührwerk kann grundsätzlich wie aus dem Stand der Technik bekannt gestaltet sein, insbesondere als Kreiselpumpe. Insofern kann insbesondere die Bohrlochpumpe und/oder die Tauchmotorpumpe, auch Tauchpumpe genannt, ein bevorzugt an das Motorgehäuse an- und/oder aufgesetztes Pumpengehäuse aufweisen, in dem das Laufrad vorgesehen ist. Das Laufrad ist bevorzugt mittels einer Welle, insbesondere einer Motorwelle, bevorzugt drehfest mit dem Elektromotor verbunden. Im Falle des Tauchmotor-Rührwerks ist das Laufrad bevorzugt als Propeller gestaltet. Das Motorgehäuse ist bevorzugt fluiddicht gestaltet. Der Begriff getauchtes Motorgehäuse bedeutet, dass das Motorgehäuse insbesondere im regulären Betrieb wenigstens teilweise, besonders bevorzugt vollständig in dem zu fördernden bzw. zu rührenden Medium, beispielsweise Wasser und/oder Abwasser angeordnet ist. Insofern ist der Begriff getauchtes Motorgehäuse so zu verstehen, dass das Motorgehäuse vom dem Förder- bzw. Rührmedium wenigstens zum Teil, bevorzugt vollständig umgeben ist.
- Das Anschlusskabel und insbesondere die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder sind bevorzugt entnehmbar an dem Motorgehäuse angeordnet. Das Anschlusskabel und insbesondere die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder kann grundsätzlich wie aus dem Stand der Technik bekannt gestaltet sein, insbesondere staubdicht, schmutzdicht und/oder feuchtigkeitsdicht in das Motorgehäuse einsetzbar sein. Beispielsweise kann die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder ein zylinderartiges, zylindrisches oder ovalförmiges Gehäuse aufweisen, das in das Motorgehäuse einsetzbar ist.
- Ferner kann das Anschlusskabel und insbesondere die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder einen Dichtungsring, beispielsweise eine Gummidichtung, eine Verschraubung, beispielsweise eine Überwurfmutter und/oder eine Kappe, zum Komprimieren und entsprechenden Abdichten mittels der Gummidichtung und/oder ein Gewindeteil zum ortsfesten Verbinden mit dem Motorgehäuse aufweisen. Ebenso oder alternativ kann das Anschlusskabel und insbesondere die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder eine Klemmeinrichtung aufweisen, einerseits zum Befestigen an dem Motorgehäuse und/oder zum Befestigen und/oder zum Zugentlasten des mit der Kabeleinführung und/oder dem Steckverbinder verbundenen Anschlusskabels zum elektrischen Anschließen des Elektromotors.
- Die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder kann ferner aus Kunststoff, beispielsweise aus Polyamid, aus Metall und/oder einer Kombination dessen gestaltet sein. Die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder kann zudem zum Verbinden des Motorgehäuses mit einem einzigen Anschlusskabel oder mit mehreren Anschlusskabeln, insbesondere als Haupt- und Steuerleitungseinführung, gestaltet sein. Der Steckverbinder kann als weiblicher oder männlicher Steckverbinder, insbesondere als Buchse oder Stecker, gestaltet sein, wobei an dem Motorgehäuse ein Gegensteckverbinder vorgesehen sein kann, mit dem der Steckverbinder verbindbar ist. Das Anschlusskabel und insbesondere die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder kann zudem Leiter bzw. Litzen zum Übertragen von elektrischen Steuersignalen umfassen.
- Wie bereits erörtert, bedeutet an und insbesondere innerhalb des Anschlusskabels und insbesondere der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders vorgesehen, dass die Motorsteuerung dem Anschlusskabel und insbesondere der Kabeleinführung und/oder dem Steckverbinder zugeordnet ist. Im Stand der Technik ist die Motorsteuerung demgegenüber dem Motorgehäuse und/oder dem Elektromotor zugeordnet, beispielsweise innerhalb oder außerhalb des Motorgehäuses ortsfest an diesem angeordnet. Bei der vorgeschlagenen Lösung lässt sich die dem Anschlusskabel und insbesondere der Kabeleinführung und/oder dem Steckverbinder zugeordnete Motorsteuerung durch Austauschen des Anschlusskabels und insbesondere der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders mit dieser/diesem austauschen. Die Motorsteuerung umfasst insbesondere einen Mikroprozessor oder Mikrocontroller, der beispielsweise in das Anschlusskabel und insbesondere die Kabeleinführung und/oder den Steckverbinder integriert und/oder eingesetzt oder auf das Anschlusskabel und insbesondere die Kabeleinführung und/oder den Steckverbinder aufgesetzt ist.
- Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks umfasst das Anschlusskabel eine die Motorsteuerung aufweisende Kabeleinführung und/oder einen die Motorsteuerung aufweisende Steckverbinder, ist die Motorsteuerung innerhalb, in und/oder an der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders vorgesehen ist und/oder ist die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder durch das Motorgehäuse hindurchgeführt und/oder in das Motorgehäuse eingeführt. Bevorzugt ist die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder fluiddicht, druckdicht und/oder staubdicht durch das Motorgehäuse hindurchgeführt bzw. entsprechend gestaltet. Bevorzugt weist die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder einen sich in Bezug auf eine Einsteckrichtung radial erstreckenden Kragen auf, der die Öffnung umlaufend, beispielsweise mittels einer Dichtung, gegen Eindringen des Fördermediums bzw. Rührmediums in das Motorgehäuse abgedichtet. Besonders bevorzugt ist in dem Kragen eine umlaufende Nut ausgebildet, die die Dichtung, beispielsweise eine O-Ringdichtung, aufnimmt. Weiter bevorzugt ist die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder ortsfest in das Motorgehäuse einsetzbar gestaltet. Der Begriff hindurchgeführt bzw. eingeführt meint insbesondere, dass mindestens ein Teil der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders durch das Motorgehäuse hindurchgeführt bzw. eingeführt ist und im regulären Betrieb innerhalb des Motorgehäuses angeordnet ist. Insofern kann beispielsweise ein erster Teil der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders außerhalb des Motorgehäuses angeordnet sein, während ein zweiter Teil, beispielsweise Steckkontakte des Steckverbinders, in das Motorgehäuse eingeführt sind, also insbesondere in das Motorgehäuse hineinragen.
- Gemäß einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks umfasst das Anschlusskabel eine die Motorsteuerung aufweisende Kabeleinführung und/oder einen die Motorsteuerung aufweisende Steckverbinder und weist das Motorgehäuse eine Öffnung auf, die durch die Kabeleinführung und/oder den Steckverbinder insbesondere fluiddicht und/oder druckdicht verschließbar ist. Die Öffnung ist bevorzugt kreisrund, oval oder rechteckig gestaltet, wobei auch andere Formen denkbar sind. Bevorzugt befindet sich die Öffnung im regulären Betrieb der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks an einer Oberseite derselben. Bevorzugt ist die Öffnung im regulären Betrieb der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks getaucht, also innerhalb des Fördermediums bzw. Rührmediums. Die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder weist bevorzugt eine äußere, zu der Öffnung korrespondierende Form auf.
- Nach einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks umfasst das Anschlusskabel eine die Motorsteuerung aufweisende Kabeleinführung und/oder einen die Motorsteuerung aufweisende Steckverbinder und weist die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder ein Gehäuse auf, welches von außerhalb des Motorgehäuses durch die Öffnung in das Motorgehäuse hinein derart einführbar ist, dass in einem eingeführten Zustand die Motorsteuerung innerhalb des Motorgehäuses angeordnet ist. Bevorzugt ist die Motorsteuerung im eingeführten Zustand wenigstens zum Teil und insbesondere vollständig innerhalb des Motorgehäuses angeordnet. Derart ist die Motorsteuerung gegen externe Einflüsse geschützt. Das Gehäuse ist bevorzugt wenigstens zum Teil in die Öffnung einführbar, insbesondere derart, dass das Gehäuse durch die Öffnung hindurchragt. Bevorzugt liegt das Gehäuse an der Öffnung insbesondere berührend an, um die Öffnung gegen Eindringen beispielsweise des Fördermediums abzudichten.
- Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotorrührwerks umfasst das Anschlusskabel eine die Motorsteuerung aufweisende Kabeleinführung und/oder einen die Motorsteuerung aufweisenden Steckverbinder und ist die Motorsteuerung innerhalb der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders vergossen und/oder ist das Anschlusskabel mit der Kabeleinführung und/oder dem Steckverbinder vergossen und/oder ist das Anschlusskabel mit einer Leiterplatte der Motorsteuerung verbunden, insbesondere verlötet und vergossen. Das Vergießen erfolgt bevorzugt mittels einer Vergussmasse, um die Motorsteuerung gegen äußere Einflüsse zu schützen und/oder einen stabilen, dauerhaften Betrieb und/oder Verbindung mit dem Anschlusskabel zu gewährleisten. Als Vergussmasse lässt sich beispielsweise Epoxidharz, Polyurethan, Acrylate und/oder Silikon verwenden. Bevorzugt ist die Motorsteuerung derart vergossen, dass elektronische Bauteile der Motorsteuerung mittels der Vergussmasse vergossen sind, die Motorsteuerung jedoch entnehmbar aus sowie innerhalb der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders gestaltet ist. Beispielsweise kann die Motorsteuerung einen Platinenstecker, auch Randstecker oder Kantensteckverbinder genannt, aufweisen, mittels derer die Motorsteuerung im regulären Betrieb insbesondere innerhalb des Motorgehäuses auf die Kabeleinführung und/oder den Steckverbinder aufgesteckt ist.
- Nach einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks umfasst das Anschlusskabel eine die Motorsteuerung aufweisende Kabeleinführung und/oder einen die Motorsteuerung aufweisende Steckverbinder und ist die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder mit dem Motorgehäuse verschraubbar. Bevorzugt weist die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder eine Schraubmutter auf, die auf ein Gewinde des Motorgehäuse insbesondere fluiddicht und/oder staubdicht aufschraubbar ist. Besonders bevorzugt ist die Schraubmutter mit einer Dichtung versehen, beispielsweise eine umlaufende O-Ringdichtung. Weiter bevorzugt ist das Anschlusskabel mit dem Motorgehäuse verschraubbar, insbesondere mittels der Schraubmutter.
- Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotorrührwerks umfasst die Motorsteuerung eine Leiterplatte mit einem darauf angeordneten Mikroprozessor oder Mikrocontroller, wobei die Motorsteuerung insbesondere auf Linux basiert und/oder einen Webserver umfasst. Der Mikroprozessor oder Mikrocontroller ist bevorzugt ausgestaltet, den Elektromotor zu steuern. Dazu kann die Motorsteuerung ein Programm aufweisen, das durch den Mikroprozessor oder Mikrocontroller zum Steuern des Elektromotors ausführbar ist. Bevorzugt ist die Motorsteuerung ausgestaltet, mittels extern erhaltener Steuersignale, also von außerhalb der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks erhaltener Steuersignale, den Elektromotor zu steuern. Linux-basiert meint insbesondere, dass auf den Mikroprozessor oder Mikrocontroller ein Betriebssystem mit einer Linux-Kernel-Architektur vorgesehen ist. Bevorzugt ist das Betriebssystem veränderbar gestaltet und/oder durch den Webserver konfigurierbar. Besonders bevorzugt dient der Webserver einerseits zum Programmieren der Motorsteuerung und/oder andererseits zum Anzeigen und/oder Visualisieren von Betriebsparametern der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks.
- Nach einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks umfasst das Anschlusskabel, insbesondere die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder, eine Ethernet Schnittstelle, insbesondere eine Single Pair Ethernet Schnittstelle, Litzen für einen Sicherheitskreis des Elektromotors und/oder ein Anschlusskabel für den Elektromotor. Ein Vorteil dieser Ausgestaltung liegt in einer einfacheren Verdrahtung und Verwendbarkeit von Standardleitungen, da keine spezielle, demgegenüber teurere Datenleitungen benötigt werden. Bevorzugt ist die Ethernet Schnittstelle durch das Anschlusskabel kontaktierbar und/oder beinhaltet das Anschlusskabel Litzen zur Kontaktierung der Ethernet Schnittstelle. Das Anschlusskabel umfasst bevorzugt eine Haupt- und Steuerleitung, also einerseits ein Stromkabel sowie andererseits eine Leitung zum Übertragen von Steuerungssignalen zum Steuern des Elektromotors. Die Single Pair Ethernet Schnittstelle ist bevorzugt nach einem IEEE 802.3 SPE Standard gestaltet, beispielsweise gemäß 802.3bp 2016-06, 802.3bw 2015-10, 802.3da, 802.3dg, 802.3cg 2019-11 oder dergleichen. Die Kabeleinführung und/oder der Steckverbinder weist bevorzugt wenigstens einen innerhalb des Motorgehäuses angeordneten Stecker zum Verbinden der Litzen für den Sicherheitskreis des Elektromotors auf.
- Gemäß einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks umfasst die Motorsteuerung einen Steuerungsalgorithmus zum Anfahren des Elektromotors und/oder zum Reinigen der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotors-Rührwerks. Der Steuerungsalgorithmus kann programmierbar gestaltet sein, beispielsweise mehrere Sequenzen und oder Algorithmen zum Reinigen in Abhängigkeit von einer Art der Verstopfung umfassen, beispielsweise durch wiederholtes Anfahren des Elektromotors und/oder Betreiben des Elektromotors in unterschiedlichen Drehrichtungen.
- Nach einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks weist diese/dieser einen innerhalb des Motorgehäuses angeordneten Umrichter für den Elektromotor auf, wobei die Motorsteuerung zum Überwachen und/oder Steuern des Umrichters ausgestaltet ist. Der Umrichter ist bevorzugt innerhalb eines Umrichtergehäuses und/oder benachbart zu dem Elektromotor und/oder beanstandet zu der Kabeleinführung und/oder dem Steckverbinder vorgesehen. Bevorzugt ist die Motorsteuerung zum Überwachen und/oder Steuern des Umrichters mittels wenigstens eines nachfolgend beschriebenen Sensors ausgestaltet.
- Gemäß einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks umfasst das Anschlusskabel eine die Motorsteuerung aufweisende Kabeleinführung und/oder einen die Motorsteuerung aufweisende Steckverbinder und ist an und/oder innerhalb der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders ein Vibrations- und/oder Beschleunigungssensor vorgesehen. Der Vibrations- und/oder der Beschleunigungssensor ist bevorzugt schwingungstechnisch an die Kabeleinführung und/oder an das Motorgehäuse angebunden. Bevorzugt ist der Vibrations- und/oder der Beschleunigungssensor starr mit der Kabeleinführung und/oder dem Steckverbinder und/oder mit dem Motorgehäuse verbunden, beispielsweise verschraubt oder vernietet.
- Ebenso kann der Vibrations- und/oder der Beschleunigungssensor mittels eines starren Zwischenelements wie beispielsweise einer metallenen Befestigungsplatte starr an die Kabeleinführung und/oder den Steckverbinder und/oder an das Motorgehäuse angebunden sein. Bevorzugt ist der Vibrations- und/oder der Beschleunigungssensor eingerichtet, Vibrationen und/oder Schwingungen bis 1 kHz, bevorzugt bis 500 Hz und besonders bevorzugt bis 300 Hz zu erfassen. Weiter bevorzugt ist der Vibrations- und/oder Beschleunigungssensor im installierten Zustand der Kabeleinführung innerhalb des Motorgehäuses vorgesehen. Weiter bevorzugt ist der Vibrations- und/oder Beschleunigungssensor auf der Leiterplatte angeordnet. Der Vibrations- und/oder Beschleunigungssensor ist beispielsweise als MEMS, Micro-Electro-Mechanical Systems,-Sensor oder als piezoelektrische Sensoren gestaltet und/oder als 1-Achsen, 2-Achsen oder 3-Achsen Sensor gestaltet.
- Durch Positionierung des Vibrations- und/oder Beschleunigungssensor an, in und/oder innerhalb der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders lassen sich genauere Messwerte erzielen, da Vibrationen vom Motorgehäuse und/oder Pumpengehäuse genauer auf den Vibrations- und/oder Beschleunigungssensor an seiner vordefinierten Position an und/oder innerhalb der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders übertragen werden können. Im Vergleich zu bekannten Lösungen aus dem Stand der Technik, bei denen Vibrations- und/oder Beschleunigungssensoren auf Leiterplatten innerhalb des Motorgehäuses angeordnet sind, führt diese Anordnung des Vibrations- und/oder Beschleunigungssensors an und/oder innerhalb der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders zu einer höheren Effizienz und Genauigkeit der Messwerte.
- Die vorgeschlagene Anordnung des Vibrations- und/oder Beschleunigungssensors reduziert Wartungszeit und Ressourcenaufwand, da das Öffnen des Motorgehäuses nicht mehr erforderlich ist, um einen defekten Vibrations- und/oder Beschleunigungssensor auszutauschen. Eine Platzierung des Vibrations- und/oder Beschleunigungssensors an und/oder innerhalb der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinders erhöht zudem die Lebensdauer und Zuverlässigkeit der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks. Im Vergleich zu Vibrations- und/oder Beschleunigungssensoren auf Leiterplatten innerhalb des Motorgehäuses erleichtert eine Verlagerung des Vibrations- und/oder Beschleunigungssensors an und/oder innerhalb der Kabeleinführung und/oder des Steckverbinder die Qualität des Sensorsignals zu erhöhen und die Genauigkeit der Messwerte zu verbessern. Insgesamt stellt die diese Anordnung eine vereinfachte, effiziente und genauere Lösung für Bohrlochpumpen, Tauchmotorpumpen und des Tauchmotor-Rührwerke bereit.
- Nach einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks ist die Motorsteuerung zum Steuern wenigstens eines weiteren Elektromotors wenigstens einer weiteren Bohrlochpumpe, wenigstens einer weiteren Tauchmotorpumpe oder wenigstens eines weiteren Tauchmotors-Rührwerks ausgestaltet. Mit anderen Worten ist die Motorsteuerung ausgestaltet, beispielsweise mittels eines entsprechenden Programms, die wenigstens eine weitere Bohrlochpumpe, die wenigstens eine weitere Tauchmotorpumpe oder das wenigstens ein weitere Tauchmotors-Rührwerk zu steuern. Die wenigstens eine weitere Bohrlochpumpe, die wenigstens eine weitere Tauchmotorpumpe oder das wenigstens ein weitere Tauchmotors-Rührwerk kann beispielsweise benachbart oder entfernt zu der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder zu dem Tauchmotor-Rührwerk angeordnet sein und/oder mit dieser/diesem kommunikationstechnisch über die Ethernet Schnittstelle verbunden sein.
- Gemäß einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks umfasst diese/dieser ein innerhalb des Motorgehäuses angeordneten Sensorikeinrichtung zum Erfassen wenigstens eines jeweiligen Betriebsparameters der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotors-Rührwerks, wobei die Sensorikeinrichtung räumlich von der Motorsteuerung abgesetzt angeordnet und mittels eines Feldbusses mit der Motorsteuerung verbunden ist. Nach einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks umfasst die Sensorikeinrichtung eine Mehrzahl mit der Sensorikeinrichting verbindbarer Sensoren zum Erfassen eines jeweiligen Betriebsparameters der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotors-Rührwerks, wobei die Sensorikeinrichtung eine Sensorikplatine und eine Mehrzahl darauf vorgesehener Sensorsteckverbinder zum Anschließen der Mehrzahl Sensoren umfasst und/oder ist die Sensorikeinrichting benachbart zu dem Elektromotor angeordnet. Insofern kann es sein, dass auf der Sensorikplatine selbst keine Sensoren vorhanden sind, sondern die Sensoren wiederum abgesetzt von der Sensorikplatine beispielsweise direkt an dem Elektromotor angeordnet sind.
- Demnach ist also vorgesehen, dass die Motorsteuerung räumlich beabstandet zu den Sensoren, die beispielsweise an dem Elektromotor vorgesehen sind, angeordnet ist. Die Sensorikeinrichtung weist bevorzugt einen Mikrocontroller oder dergleichen auf, um von den Sensoren erhaltene Sensorsignale mittels des Feldbusses der Motorsteuerung zuzuführen. Die Sensorikeinrichtung kann insofern einerseits die Sensorsignale ungefiltert mittels Feldbus an die Motorsteuerung weiterleiten oder zuvor eine Vorverarbeitung, beispielweise Filterung, der Sensorsignale durchführen, um derart die vorverarbeiteten Signale weiterzuleiten. Die Sensorikeinrichtung weist bevorzugt ein Sensorikgehäuse auf, innerhalb dessen die Sensorikplatine und die Sensorsteckverbinder angeordnet sind. Als Feldbus lässt sich prinzipiell jeder aus dem Stand der Technik bekannte Feldbus verwenden, beispielsweise Modbus oder Profibus. Die Sensoren können beispielsweise als Feuchtigkeitssensoren und/oder Temperatursensoren gestaltet sein. Ebenso oder alternativ kann die Motorsteuerung über weitere Sensoren verfügen, beispielsweise ebenso Feuchtigkeitssensoren und/Temperatursensoren.
- Unter einem Betriebsparameter ist regelmäßig eine gemessene Größe bzw. Kennzahl zu verstehen, die sich insbesondere auf einen Betrieb der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks bezieht. In einem einfachen Fall bezieht sich der Betriebsparameter beispielsweise auf die momentane Förderleistung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks. Der Betriebsparameter kann beispielsweise Messdaten, ein Signal und/oder einen Wert umfassen. Der Betriebsparameter kann eine physikalische bzw. dimensionsbehaftete Kennzahl darstellen, sich auf physikalische Größen beziehen und/oder eine dimensionslose Kennzahl sein. Der Betriebsparameter kann ausgewählt sein aus einer Drehzahl bzw. einer Drehzahl des Elektromotors der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks, einer Förderhöhe, einer Zwischenkreisspannung, einem Motorstrom, einer Temperatur, einer Schwingung, einer Vibration, einer elektrischen Leistung, einer Betriebsspannung, einem Volumenstrom und/oder einer Schwingungsfunktion der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks.
- Gemäß einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks ist die Motorsteuerung eingerichtet, Sensordaten, insbesondere Druck und/oder Temperatur, von der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerk, insbesondere zwecks Steuerung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerks zu verarbeiten und/oder wobei die Motorsteuerung eingerichtet ist, eine Fehlerdiagnose und/oder - meldung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe oder des Tauchmotor-Rührwerk durchzuführen. Bevorzugt weist die Motorsteuerung einen Steuerungsalgorithmus und/oder ein Programm auf, mittels dessen die Sensordaten verarbeitbar sind und/oder die Fehlerdiagnose und/oder -meldung durchführbar ist.
- Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
- In den Zeichnungen zeigen
- Fig. 1
- eine schematisch perspektivische Ansicht einer Tauchmotorpumpe gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 2
- eine schematisch perspektivische teilgeöffnete Ansicht der Tauchmotorpumpe gemäß
Fig. 1 , - Fig. 3
- eine schematisch perspektivische Ansicht einer Kabeleinführung der Tauchmotorpumpe gemäß
Fig. 1 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, - Fig. 4
- eine schematisch perspektivische teilgeöffnete Ansicht der Kabeleinführung gemäß
Fig. 3 , - Fig. 5
- eine schematisch perspektivische Ansicht einer Sensorikeinrichtung der Tauchmotorpumpe gemäß
Fig. 1 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, und - Fig. 6
- eine schematische teilgeöffnete Seitansicht eines Tauchmotor-Rührwerks gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
-
Fig. 1 zeigt eine schematisch perspektivische Ansicht einer Tauchmotorpumpe 1 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, währendFig. 2 eine schematisch perspektivische teilgeöffnete Ansicht der Tauchmotorpumpe 1 derFig. 1 zeigt. - Die Tauchmotorpumpe 1 weist ein Pumpengehäuse 2 mit einem in der Zeichnungsebene axial oberhalb aufgesetztes und darauf aufgeschraubtes Motorgehäuse 3 auf. Das Pumpengehäuse 2 weist einen in der Zeichnungsebene axial unten vorgesehenen und nur angedeuteten Einlass 4 bzw. Saugmund auf, durch den ein Fördermedium, beispielsweise Wasser oder Abwasser, mittels eines in dem Pumpengehäuse 2 vorgesehenen, nicht gezeigten Laufrads angesaugt wird, um dann durch einen radial seitlich an dem Pumpengehäuse 2 vorgesehenen Auslassstutzen 5 hinausgefördert zu werden.
- Innerhalb des ebenso wie das Pumpengehäuse 2 metallen ausgeführten Motorgehäuses 3 ist ein Elektromotor 6 vorgesehen, der das Laufrad mittels einer nicht gezeigten, sich axial erstreckenden Motorwelle antreibt. Das sich axial, zylinderartig erstreckende Motorgehäuse 3 sowie entsprechend das in der Zeichnungsebene axial darunter angeordnete Pumpengehäuse 2 ist getaucht, befindet sich im regulären Betrieb wenigstens zum Teil insbesondere vollständig innerhalb des Fördermediums eingetaucht.
- Das Motorgehäuse 3 ist zweiteilig ausgeführt, wobei die beiden Teile mittels sich axial erstreckender Schrauben miteinander verbunden sind. In dem unteren zylinderartigen Teil ist der Elektromotor 6 angeordnet, während in dem oberen geschlossenen, haubenartigen Teil innerhalb eines zylinderartigen Umrichtergehäuses ein mit dem Elektromotor 6 verbundener Umrichter 7 vorgesehen ist. Außen an dem oberen haubenartigen Teil ist in der Zeichnungsebene axial oben ein Griff 8 zum Aufstellen und Transportieren der Tauchmotorpumpe 1 angeformt.
- An dem oberen haubenartigen Teil sind zwei Kabeleinführungen 9 vorgesehen, die jeweils radial beabstandet zueinander und zu dem Griff 8 durch entsprechende Öffnungen axial leicht geneigt durch das Motorgehäuse 3 zum Einführen von Haupt- und Steuerleitungen 10 als Anschlusskabel für die Tauchmotorpumpe 1 hindurchgeführt sind. Während
Fig. 1 beide Kabeleinführungen 9 zeigt, ist in der teilgeöffneten Ansicht der Tauchmotorpumpe 1 derFig. 2 nur eine einzige Kabeleinführung 9 gezeigt. Ebenso kann die Tauchmotorpumpe 1 nur eine einzige Kabeleinführung 9 für die Haupt- und Steuerleitungen 10 aufweisen. Die Kabeleinführung 9 kann ferner als nicht gezeigter Steckverbinder gestaltet sein. - Die in
Fig. 3 schematisch perspektivisch sowie inFig. 4 schematisch perspektivisch sowie teilgeöffnet gezeigte Kabeleinführung 9 weist ein metallenes zylinderartiges Gehäuse 11 auf, das durch die Öffnung des Motorgehäuses 3 derart hindurchgeführt ist, dass im regulären Betrieb ein äußerer Teil außerhalb des Motorgehäuses 3 und ein innerer Teil innerhalb des Motorgehäuses vorgesehen ist. An dem äußeren Teil ist ein sich radial von dem zylinderartigen Gehäuse 10 weg erstreckender in axialer Draufsicht ovalartiger Kragen 12 vorgesehen, der berührend an dem Motorgehäuse 3 anliegt. - Im den Kragen 12 sind zwei entgegensetzt angeordnete Bohrungen vorgesehen, durch die Schrauben in das Motorgehäuse 3 hindurchgeführt sind, um die Kabeleinführung 9 ortsfest an dem Motorgehäuse 3 zu befestigen. Der Kragen 12 weist eine um das zylinderartige Gehäuse 11 herum erstreckende Nut auf, in die eine nicht gezeigte O-Ringdichtung eingesetzt ist, die derart den Kragen 12 und damit die Kabeleinführung 9 gegenüber dem Motorgehäuse 3 fluiddicht abgedichtet. Die Steuerleitung 10 ist außenseitig in das zylinderartige Gehäuse 11 eingeführt und mittels einer Überwurfmutter 13 und nicht gezeigtem durch die Überwurfmutter 13 komprimierten Dichtungsring fluiddicht an der Kabeleinführung 9 fixiert.
- Innerhalb der Kabeleinführung 9 ist eine Motorsteuerung 14 zum Steuern des Elektromotors 6 vorgesehen. Die Motorsteuerung 14 ist an dem inneren Teil der Kabeleinführung 9 und insofern innerhalb der Kabeleinführung 9 sowie im regulären Betrieb der Tauchmotorpumpe 1 bzw. installierten Zustand der Kabeleinführung 9 innerhalb des Motorgehäuses 3 angeordnet. Die Motorsteuerung 14 weist eine Leiterplatte 15 mit einem darauf angeordneten Mikroprozessor 16 oder einem Mikrocontroller sowie weiteren auf der Leiterplatte 15 vorgesehenen elektronischen Bauelementen auf. Der Mikroprozessor 16 weist ein Linux-basiertes Betriebssystem auf, auf dem ein Steuerungsalgorithmus zum Anfahren des Elektromotors 6 und zum Reinigen der Tauchmotorpumpe 1 abläuft.
- Auf dem Linux-basierten Betriebssystem läuft ferner ein Webserver, mittels dessen der Steuerungsalgorithmus parametrierbar ist. Zudem ist die Motorsteuerung 14 mittels des Steuerungsalgorithmus zum Überwachen und Steuern des Umrichters 7 ausgestaltet. Daneben ist der Steuerungsalgorithmus der Motorsteuerung 14 eingerichtet, Sensordaten, insbesondere Druck und/oder Temperatur, von der Tauchmotorpumpe 1, insbesondere zwecks Steuerung der Tauchmotorpumpe 1 und bedarfsweise eine Fehlerdiagnose und/oder -meldung der Tauchmotorpumpe 1 durchzuführen. Der Steuerungsalgorithmus erlaubt zudem das Steuern wenigstens eines weiteren Elektromotors wenigstens einer weiteren Tauchmotorpumpe, die entfernt oder benachbart zu der Tauchmotorpumpe 1 vorgesehen ist.
- Die Motorsteuerung 14 kann alternativ oder zusätzlich an dem Kabeleinführung 9 und/oder dem Steckverbinder vorgesehen sein. Ebenso ist möglich, dass die Motorsteuerung 14 an dem Anschlusskabel 10 vorgesehen ist, beispielsweise innerhalb des Anschlusskabels 10 oder an dem Anschlusskabel 10 befestigt.
- Zudem oder alternativ ist innerhalb der Kabeleinführung 9 ist ein Vibrations- und/oder Beschleunigungssensor 17 zum Detektieren von Vibrationen und/oder Beschleunigungen der Bohrlochpumpe 1 in zwei, bevorzugt drei Dimensionen zwecks Erfassens eines Betriebsparameters der Bohrlochpumpe 1 vorgesehen. Der Vibrations- und/oder Beschleunigungssensor 17 ist auf der Leiterplatte 15 und insofern ebenso an dem inneren Teil der Kabeleinführung 9 und innerhalb der Kabeleinführung 9 sowie im regulären Betrieb der Tauchmotorpumpe 1 bzw. installierten Zustand innerhalb des Motorgehäuses 3 angeordnet. Derart ist der Vibrations- und/oder der Beschleunigungssensor 17 schwingungstechnisch an die Kabeleinführung 9 sowie an das Motorgehäuse 3 angebunden. Der Vibrations- und/oder der Beschleunigungssensor 17 ist eingerichtet, Vibrationen und/oder Schwingungen bis 1 kHz, bevorzugt bis 500 Hz und besonders bevorzugt bis 300 Hz zu erfassen.
- Die Motorsteuerung 14 ist einschließlich der Leiterplatte 15 mit den darauf angeordneten elektronischen Bauelementen und dem Mikroprozessor 16 sowie des Vibrations- und/oder Beschleunigungssensor 17 mit einem Vergussmaterial vergossen. Die Leiterplatte 14 ist mittels eines daran vorgesehenen Platinensteckers in eine entsprechende an der Kabeleinführung 9 vorgesehenen Buchse 18 axial eingesteckt, so dass die Motorsteuerung 14 derart austauschbar gestaltet ist. Die Leiterplatte 14 erstreckt sich im montierten Zustand von der Buchse 18 in das Motorgehäuse 3 hinein und ist von einer auf die Kabeleinführung 9 axial aufsteckbaren Kappe 19 aus einem Metall, insbesondere Zinkdruckguss, oder Kunststoff abgedeckt.
- Ein Ende des Anschlusskabels 10 ist ebenso innerhalb der Kabeleinführung 9 vergossen, wobei das Anschlusskabel 10 mit einer weiteren innerhalb der Kabeleinführung 9 vorgesehenen Leiterplatte verlötet ist. Auf der weiteren Leiterplatte kann zudem eine Ethernet Schnittstelle, insbesondere eine Single Pair Ethernet Schnittstelle, vorgesehen sein, die durch das Anschlusskabel 10 kontaktierbar ist. Die Single Pair Ethernet Schnittstelle ist bevorzugt nach einem IEEE 802.3 SPE Standard gestaltet, beispielsweise gemäß 802.3bp 2016-06, 802.3bw 2015-10, 802.3da, 802.3dg, 802.3cg 2019-11 oder dergleichen. Ferner sind auf dieser weiteren Leiterplatte die Buchse 18 sowie zwei Stecker 20 vorgesehen, die sich im installierten Zustand der Kabeleinführung 9 axial in das Motorgehäuse 3 hinein erstrecken. Mittels des Steckers 20 lassen sich Litzen für einen Sicherheitskreis des Elektromotors 6 verbinden.
- Zudem ist mittels des Steckers 20 eine in
Fig. 5 gezeigte Sensorikeinrichtung 21 kontaktierbar, wobei die Motorsteuerung 14 und die Sensorikeinrichtung 21 mittels eines Feldbusses miteinander kommunizieren. Die Sensorikeinrichtung 21 ist in einem Sensorikgehäuse 22 vorgesehen, wobei inFig. 5 eine Sensorikplatine 23 nach Art einer Explosionsansicht aus dem nur zum Teil gezeigten Sensorikgehäuse 22 herausgenommen dargestellt ist. - Wie aus
Fig. 2 ersichtlich, ist die Sensorikeinrichtung 21 innerhalb des Motorgehäuses 3 jedoch räumlich abgesetzt, also beanstandet, von der Motorsteuerung 14 bzw. der Kabeleinführung 9 angeordnet. Konkret ist die Sensorikeinrichtung 21 an dem Umrichter 7 etwa 10 bis 15 cm entfernt von der Kabeleinführung 9 vorgesehen und wie vorbeschrieben mittels des Feldbusses mit der Motorsteuerung 14 verbunden. Wie ausFig. 5 ersichtlich, sind auf der Sensorikplatine 23 eine Mehrzahl Sensorsteckverbinder 24 vorgesehen, die mit jeweiligen Sensoren 25, nur exemplarisch gezeigt, zum Erfassen eines jeweiligen Betriebsparameters der Tauchmotorpumpe 1, beispielsweise Temperatur des Elektromotors 6, verbindbar sind. - Anstelle einer Tauchmotorpumpe 1 lässt sich die vorgeschlagene Lösung auch bei einer nicht gezeigten Bohrlochpumpe oder einem Tauchmotor-Rührwerk 26 verwenden, wobei ein Rührflügel 27 des Tauchmotor-Rührwerks 26 als Laufrad zu verstehen ist.
Fig. 6 zeigt ein solches Tauchmotor-Rührwerk 26 in einer schematisch teilgeöffneten Seitansicht gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit der Kabeleinführung 9 und der Sensorikeinrichtung 21. Ebensolches gilt für den Steckverbinder, der analog zu der Kabeleinführung 9 gestaltbar ist. - Die beschriebenen Ausführungsbeispiels sind lediglich Beispiele, die im Rahmen der Ansprüche auf vielfältige Weise modifiziert und/oder ergänzt werden können. Jedes Merkmal, das für ein bestimmtes Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, kann eigenständig oder in Kombination mit anderen Merkmalen in einem beliebigen anderen Ausführungsbeispiel genutzt werden. Jedes Merkmal, dass für ein Ausführungsbeispiel einer bestimmten Kategorie beschrieben wurde, kann auch in entsprechender Weise in einem Ausführungsbeispiel einer anderen Kategorie eingesetzt werden.
-
Tauchmotorpumpe 1 Pumpengehäuse 2 Motorgehäuse 3 Einlass 4 Auslassstutzen 5 Elektromotor 6 Umrichter 7 Griff 8 Kabeleinführung 9 Haupt- und Steuerleitung, Anschlusskabel 10 Gehäuse 11 Kragen 12 Überwurfmutter 13 Motorsteuerung 14 Leiterplatte 15 Mikroprozessor 16 Vibrations- und/oder Beschleunigungssensor 17 Buchse 18 Kappe 19 Stecker 20 Sensorikeinrichtung 21 Sensorikgehäuse 22 Sensorikplatine 23 Sensorsteckverbinder 24 Sensor 25 Tauchmotor-Rührwerk 26 Rührflügel 27
Claims (14)
1. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) mit
einem getauchten Motorgehäuse (3),
einem innerhalb des Motorgehäuses (3) angeordneten Elektromotor (6) zum Antreiben eines Laufrads der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe (1) oder des Tauchmotor-Rührwerks (26), und
einem an dem Motorgehäuse (3) angeordneten Anschlusskabel (10) zum elektrischen Anschließen des Elektromotors (6), wobei
das Anschlusskabel (10) eine eine Motorsteuerung (14) zum Steuern des Elektromotors (6) aufweisende Kabeleinführung (9) und/oder einen die Motorsteuerung (14) aufweisenden Steckverbinder umfasst, und
das Motorgehäuse (3) eine Öffnung aufweist, die durch die Kabeleinführung (9) und/oder den Steckverbinder insbesondere fluiddicht und/oder druckdicht verschließbar ist.
2. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Anschlusskabel (10) eine die Motorsteuerung (14) aufweisende Kabeleinführung (9) und/oder einen die Motorsteuerung (14) aufweisenden Steckverbinder umfasst, die Motorsteuerung (14) innerhalb und/oder an der Kabeleinführung (9) und/oder des Steckverbinders vorgesehen ist, und/oder die Kabeleinführung (9) und/oder der Steckverbinder durch das Motorgehäuse (3) hindurchgeführt ist.
3. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Anschlusskabel (10) eine die Motorsteuerung (14) aufweisende Kabeleinführung (9) und/oder einen die Motorsteuerung (14) aufweisenden Steckverbinder umfasst und die Kabeleinführung (9) und/oder der Steckverbinder ein Gehäuse (11) aufweist, welches von außerhalb des Motorgehäuses (3) durch die Öffnung in das Motorgehäuse (3) hinein derart einführbar ist, dass in einem eingeführten Zustand die Motorsteuerung (14) innerhalb des Motorgehäuses (3) angeordnet ist.
4. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Anschlusskabel (10) eine die Motorsteuerung (14) aufweisende Kabeleinführung (9) und/oder einen die Motorsteuerung (14) aufweisenden Steckverbinder umfasst und die Motorsteuerung (14) innerhalb der Kabeleinführung (9) und/oder des Steckverbinder vergossen ist und/oder das Anschlusskabel (10) mit der Kabeleinführung (9) und/oder dem Steckverbinder vergossen ist, und/oder das Anschlusskabel (10) mit einer Leiterplatte (15) der Motorsteuerung (14) verbunden, insbesondere verlötet, und vergossen ist.
4. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Anschlusskabel (10) eine die Motorsteuerung (14) aufweisende Kabeleinführung (9) und/oder einen die Motorsteuerung (14) aufweisenden Steckverbinder umfasst und die Kabeleinführung (9) und/oder der Steckverbinder mit dem Motorgehäuse (3) verschraubbar ist.
6. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Motorsteuerung (14) eine Leiterplatte (15) mit einem darauf angeordneten Mikroprozessor (15) oder Mikrocontroller umfasst, und die Motorsteuerung (14) insbesondere linuxbasiert ist und/oder einen Webserver umfasst.
7. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Anschlusskabel (10) eine Ethernet Schnittstelle, insbesondere eine Single Pair Ethernet Schnittstelle, Litzen für einen Sicherheitskreis des Elektromotors (6) und/oder ein Anschlusskabel (10) für den Elektromotor (6) umfasst.
8. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Motorsteuerung (14) einen Steuerungsalgorithmus zum Anfahren des Elektromotors (6) und/oder zum Reinigen der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe (1) oder des Tauchmotors-Rührwerks (26) umfasst.
9. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem innerhalb des Motorgehäuses (3) angeordneten Umrichter (7) für den Elektromotor (6), wobei die Motorsteuerung (14) zum Überwachen und/oder Steuern des Umrichters (7) ausgestaltet ist.
10. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Anschlusskabel (10) eine die Motorsteuerung (14) aufweisende Kabeleinführung (9) und/oder einen die Motorsteuerung (14) aufweisenden Steckverbinder umfasst und innerhalb der Kabeleinführung (9) und/oder des Steckverbinders ein Vibrations- und/oder Beschleunigungssensor (17) vorgesehen ist.
11. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Motorsteuerung (14) zum Steuern wenigstens eines weiteren Elektromotors wenigstens einer weiteren Bohrlochpumpe, wenigstens einer weiteren Tauchmotorpumpe oder wenigstens eines weiteren Tauchmotors-Rührwerks ausgestaltet ist.
12. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer innerhalb des Motorgehäuses (3) angeordneten Sensorikeinrichtung (21) zum Erfassen wenigstens eines Betriebsparameters der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe (1) oder des Tauchmotors-Rührwerks (26), wobei die Sensorikeinrichtung (21) räumlich von der Motorsteuerung (14) abgesetzt angeordnet und mittels eines Feldbusses mit der Motorsteuerung (14) verbunden ist.
13. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Sensorikeinrichtung (21) eine Mehrzahl mit der Sensorikeinrichting (21) verbindbarer Sensoren zum Erfassen eines jeweiligen Betriebsparameters der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe (1) oder des Tauchmotors-Rührwerks (26) umfasst, wobei die Sensorikeinrichtung (21) eine Sensorikplatine (23) und eine Mehrzahl darauf vorgesehener Sensorsteckverbinder (24) zum Anschließen der Mehrzahl Sensoren umfasst, und/oder wobei die Sensorikeinrichting (21) benachbart zu dem Elektromotor (6) angeordnet ist.
14. Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe (1) oder Tauchmotor-Rührwerk (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Motorsteuerung (14) eingerichtet ist, Sensordaten, insbesondere Druck und/oder Temperatur, von der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe (1) oder des Tauchmotor-Rührwerk (26), insbesondere zwecks Steuerung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe (1) oder des Tauchmotor-Rührwerks (26) zu verarbeiten und/oder wobei die Motorsteuerung (14) eingerichtet ist, eine Fehlerdiagnose und/oder -meldung der Bohrlochpumpe, der Tauchmotorpumpe (1) oder des Tauchmotor-Rührwerk (26) durchzuführen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE20245815A BE1032661B9 (de) | 2024-11-22 | 2024-11-22 | Bohrlochpumpe, Tauchmotorpumpe oder Tauchmotor-Rührwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP4749133A1 true EP4749133A1 (de) | 2026-05-27 |
Family
ID=94173456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP25216140.1A Pending EP4749133A1 (de) | 2024-11-22 | 2025-11-17 | Bohrlochpumpe, tauchmotorpumpe oder tauchmotor-rührwerk |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP4749133A1 (de) |
| BE (1) | BE1032661B9 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2777047A1 (fr) * | 1998-04-03 | 1999-10-08 | Ksb Sa | Groupe motopompe submersible a dispositif de commande fixe sur l'enveloppe du moteur |
| US20090124111A1 (en) * | 2005-04-14 | 2009-05-14 | Selta S.R.L. | Plug-In Unit For Supplying And Controlling An Electric Motor |
| US20130294931A1 (en) * | 2012-05-04 | 2013-11-07 | Sulzer Pump Solutions Ab | Pump system |
| EP3477114A1 (de) * | 2017-10-25 | 2019-05-01 | Xylem IP Management S.à.r.l. | Tauchfähige elektrische maschinenanordnung |
| US20220025894A1 (en) * | 2020-04-02 | 2022-01-27 | Wayne/Scott Fetzer Company | Motor leakage current detector, devices using same and related methods |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11035367B1 (en) * | 2018-03-01 | 2021-06-15 | Flint & Walling, Inc. | Sump pump system with an electronic controller module secured in a sump pump power cord |
-
2024
- 2024-11-22 BE BE20245815A patent/BE1032661B9/de active IP Right Grant
-
2025
- 2025-11-17 EP EP25216140.1A patent/EP4749133A1/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2777047A1 (fr) * | 1998-04-03 | 1999-10-08 | Ksb Sa | Groupe motopompe submersible a dispositif de commande fixe sur l'enveloppe du moteur |
| US20090124111A1 (en) * | 2005-04-14 | 2009-05-14 | Selta S.R.L. | Plug-In Unit For Supplying And Controlling An Electric Motor |
| US20130294931A1 (en) * | 2012-05-04 | 2013-11-07 | Sulzer Pump Solutions Ab | Pump system |
| EP3477114A1 (de) * | 2017-10-25 | 2019-05-01 | Xylem IP Management S.à.r.l. | Tauchfähige elektrische maschinenanordnung |
| US20220025894A1 (en) * | 2020-04-02 | 2022-01-27 | Wayne/Scott Fetzer Company | Motor leakage current detector, devices using same and related methods |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE1032661B9 (de) | 2026-02-23 |
| BE1032661B1 (de) | 2026-01-08 |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PUAI | Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012 |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: THE APPLICATION HAS BEEN PUBLISHED |
|
| AK | Designated contracting states |
Kind code of ref document: A1 Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |