EP4711147A1 - Sicherheitselement - Google Patents

Sicherheitselement

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EP4711147A1
EP4711147A1 EP24199859.0A EP24199859A EP4711147A1 EP 4711147 A1 EP4711147 A1 EP 4711147A1 EP 24199859 A EP24199859 A EP 24199859A EP 4711147 A1 EP4711147 A1 EP 4711147A1
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EP
European Patent Office
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metal layer
layer
deposited metal
embossing structure
metallic printing
Prior art date
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Pending
Application number
EP24199859.0A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Marco Mayrhofer
Helmut Käferböck
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Hueck Folien GmbH
Original Assignee
Hueck Folien GmbH
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Publication date
Application filed by Hueck Folien GmbH filed Critical Hueck Folien GmbH
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Pending legal-status Critical Current

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Abstract

Sicherheitselement (1) zur Absicherung von Datenträgern oder Wertdokumenten, umfassend
- ein Trägersubstrat (2),
- eine auf dem Trägersubstrat zumindest bereichsweise angeordnete Prägestruktur (3), die vorzugsweise eine Mikrostruktur oder eine diffraktive Struktur bildet,
- eine abgeschiedene Metallschicht (4), die als Reflexionsschicht für die Prägestruktur zumindest bereichsweise direkt auf der Prägestruktur angeordnet ist und dem Verlauf der Prägestruktur folgt, um gemeinsam mit der Prägestruktur einen optischen Effekt zu erzielen,
- eine metallische Druckschicht (5), die nicht der Prägestruktur (3) folgt, sofern sie bereichsweise über der Prägestruktur (3) oder über der abgeschiedenen Metallschicht (4) angeordnet ist, wo jene abgeschiedene Metallschicht (4) direkt auf der Prägestruktur angeordnet ist, wobei zur einfachen Herstellung von metallisch erscheinenden Mustern oder Informationen in Kombination mit Prägestrukturen vorgesehen ist,

dass die metallische Druckschicht (5) zumindest bereichsweise nicht mit der abgeschiedenen Metallschicht (4) überlappt,
wobei im Auflicht mit Blick auf die Prägestruktur (3) gesehen im sichtbaren Wellenlängenbereich ein erster Flächenbereich (6) der abgeschiedenen Metallschicht (4) neben einem ersten Flächenbereich (7) der metallischen Druckschicht (5) sichtbar ist.

Description

    GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sicherheitselement zur Absicherung von Datenträgern oder Wertdokumenten, umfassend
    • ein Trägersubstrat,
    • eine auf dem Trägersubstrat zumindest bereichsweise angeordnete Prägestruktur, die vorzugsweise eine Mikrostruktur oder eine diffraktive Struktur bildet,
    • eine abgeschiedene Metallschicht, die als Reflexionsschicht für die Prägestruktur zumindest bereichsweise direkt auf der Prägestruktur angeordnet ist und dem Verlauf der Prägestruktur folgt, um gemeinsam mit der Prägestruktur einen optischen Effekt zu erzielen,
    • eine metallische Druckschicht, die nicht der Prägestruktur folgt, sofern sie bereichsweise über der Prägestruktur oder über der abgeschiedenen Metallschicht angeordnet ist, wo jene abgeschiedene Metallschicht direkt auf der Prägestruktur angeordnet ist.
  • Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung Verfahren zur Herstellung eines solchen Sicherheitselements sowie einen Datenträger oder ein Wertdokument umfassend das Sicherheitselement.
  • STAND DER TECHNIK
  • Sicherheitselemente, die zur Absicherung von Datenträgern oder Wertdokumenten zumindest ein optisches Element aufweisen, das eine Prägestruktur mit einer abgeschiedenen Metallschicht als Reflexionsschicht umfasst, sind aus dem Stand der Technik bekannt. Die Sicherheitselemente sind Teil der Datenträger oder Wertdokumente, um deren Fälschungssicherheit zu erhöhen.
  • Bei Datenträgern oder Wertdokumenten handelt es sich üblicherweise um flächige Elemente, die zwei flächige Seiten aufweisen, wobei zumindest ein Sicherheitselement auf einer dieser flächigen Seiten angeordnet sein kann. Das Sicherheitselement kann dann nur von einer flächigen Seite im Auflicht sichtbar sein, oder von beiden Seiten, zumindest teilweise, im Auflicht sichtbar sein. Letzteres kann insbesondere bei einem Sicherheitsfaden einer Banknote der Fall sein, der zumindest teilweise auf beiden flächigen Seiten der Banknote zutage treten kann. Sowohl die Datenträger als auch die Wertdokumente können abschnittsweise transparent ausgebildet sein oder eine Durchbrechung haben, wobei dann das Sicherheitselement in diesem transparenten bzw. materialfreien Abschnitt angeordnet sein und von beiden Seiten im Sinne eines Fenstersicherheitselements sichtbar sein kann.
  • Die abgeschiedene Metallschicht kann auch außerhalb der Prägestruktur belassen werden, und metallisch glänzende Muster oder Informationen zu bilden. Um die Fälschungssicherheit zu erhöhen, wurden bei solchen Sicherheitselementen auch schon zwei verschiedene abgeschiedene Metallschichten verwendet, was allerdings einige zusätzliche Prozessschritte benötigt, insbesondere das Entfernen der weiteren Metallschicht von Flächenbereichen, die nicht damit versehen sein sollen.
  • Aus der EP 2257841 A2 sind Sicherheitselemente in Form von Sicherheitsstreifen bekannt, wo auf ein Prägehologramm, bestehend aus einer Prägelackschicht und einer aufgedampften Metallschicht, zusätzlich gefärbte Metalleffektfarben auf das Prägehologramm aufgedruckt werden, die einen Hintergrund für eine weitere, darüber angeordnete Phasen-Verzögerungsschicht aus nematischem Flüssigkristallmaterial bildet. Hier werden somit Metalleffektfarben verwendet, um den Farbeindruck der geprägten Lackschicht zu verändern.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Sicherheitselement zur Absicherung von Datenträgern oder Wertdokumenten zur Verfügung zu stellen, das die Nachteile des Stands der Technik überwindet und auf einfache Art metallisch erscheinende Muster oder Informationen in Kombination mit Prägestrukturen, die eine abgeschiedene Metallschicht als Reflexionsschicht aufweisen, hergestellt werden kann. Insbesondere sollen für die Herstellung weniger Verfahrensschritte notwendig sein als bei zwei abgeschiedenen Metallschichten, ohne dass die Fälschungssicherheit des Sicherheitselements negativ beeinträchtigt wird.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Sicherheitselement zur Absicherung von Datenträgern oder Wertdokumenten nach Anspruch 1 gelöst. Dieses umfasst:
    • ein Trägersubstrat,
    • eine auf dem Trägersubstrat zumindest bereichsweise angeordnete Prägestruktur, die vorzugsweise eine Mikrostruktur oder eine diffraktive Struktur bildet,
    • eine abgeschiedene Metallschicht, die als Reflexionsschicht für die Prägestruktur zumindest bereichsweise direkt auf der Prägestruktur angeordnet ist und dem Verlauf der Prägestruktur folgt, um gemeinsam mit der Prägestruktur einen optischen Effekt zu erzielen,
    • eine metallische Druckschicht, die nicht der Prägestruktur folgt, sofern sie bereichsweise über der Prägestruktur oder über der abgeschiedenen Metallschicht angeordnet ist, wo jene abgeschiedene Metallschicht direkt auf der Prägestruktur angeordnet ist,
    • und ist dadurch gekennzeichnet,
    • dass die metallische Druckschicht zumindest bereichsweise nicht mit der abgeschiedenen Metallschicht überlappt,
    • wobei im Auflicht mit Blick auf die Prägestruktur gesehen im sichtbaren Wellenlängenbereich ein erster Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht neben einem ersten Flächenbereich der metallischen Druckschicht sichtbar ist.
  • Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der der erste Flächenbereich der metallischen Druckschicht nicht mit der abgeschiedenen Metallschicht überlappt. In diesem Fall sind beim Sicherheitselement von beiden Seiten beide ersten Flächenbereiche sichtbar.
  • Die metallische Druckschicht erscheint also im Auflicht metallisch, im Wesentlichen genauso metallisch wie die abgeschiedene Metallschicht. Auf diese Weise kann mit freiem Auge im sichtbaren Wellenlängenbereich nicht unterschieden werden, ob die metallische Druckschicht aufgedruckt oder abgeschieden, insbesondere aufgedampft, ist. Das Aufbringen der metallischen Druckschicht erfordert nur einen Arbeitsschritt, während das Abscheiden einer weiteren Metallschicht zumindest einen weiteren Arbeitsschritt benötigen würde: entweder das Entfernen der weiteren Metallschicht aus Bereichen, wo diese nicht gewünscht ist, etwa aus den Bereichen der Prägestruktur, die einen optischen Effekt erzielen soll, z.B. mittels Laserablation oder Ätzen, oder das vorherige Aufbringen einer Waschfarbe in jenen Bereichen, wo keine weitere Metallschicht gewünscht ist, und das anschließende Demetallisieren durch Abwaschen der Waschfarbe und der darüber angeordneten weiteren Metallschicht.
  • Das erfindungsgemäße Sicherheitselement lässt sich somit einfacher, und wirtschaftlicher herstellen, ist aber trotzdem entsprechend fälschungssicher. Das erfindungsgemäße Sicherheitselement kann insbesondere als Sicherheitsfaden für Banknoten verwendet werden.
  • Die Prägestruktur, die vorzugsweise eine Mikrostruktur oder eine diffraktive Struktur bildet, kann vorteilhaft aus einem Prägelack gebildet werden, könnte aber auch mittels Heißprägeverfahren hergestellt werden. Die Prägestruktur kann direkt auf das Trägersubstrat aufgebracht werden, oder über eine oder mehrere Zwischenschichten, wie eine Grundierung (Primer) oder eine Kleberschicht. Für eine Transferanwendung kann die Zwischenschicht eine haftungsvermindernde Schicht sein, die später ein Lösen des Trägersubstrats von der Prägestruktur erlaubt.
  • Der Prägelack kann entweder thermoplastisch sein oder strahlungshärtend, etwa UV- oder Elektronenstrahl-härtend. Strahlungshärtende Prägelacke sind besonders wirtschaftlich, da zum einen die Prägung selbst in-situ im gleichen Verfahrensschritt, in dem der Prägelack auf das Trägersubstrat aufgebracht wird, hergestellt werden kann und zum anderen bei einer Transferanwendung des Sicherheitselements gewünschte Transfereigenschaften bzw. eine Haftung am Trägersubstrat über die Zusammensetzung des Prägelacks und/oder die Intensität der Strahlungstrocknung eingestellt werden kann.
  • Bei der Prägestruktur handelt es sich vorzugsweise um eine Mikrostruktur oder um eine diffraktive Struktur. Es kann sich ein Bereich ohne Prägestruktur, also ein ebener Bereich, neben der Prägestruktur befinden. Insofern muss nicht der gesamte Flächenbereich des Trägersubstrats eine Prägestruktur aufweisen, er kann aber ganzflächig einen Prägelack aufweisen, der eben bereichsweise mit einer Prägestruktur versehen ist und bereichsweise nicht.
  • Im Rahmen der gegenständlichen Erfindung wird unter Mikrostruktur eine Struktur verstanden, die eine Anordnung von Erhebungen und Vertiefungen zur Bildung von Mikrostrukturelementen aufweist, wobei die Mikrostrukturelemente durch einen Strukturabstand von 1 Mikrometer oder mehr charakterisiert sind. Ein Strukturabstand, auch als Strukturgröße bezeichnet, von 1 Mikrometer oder mehr stellt z. B. bei einem Sicherheitselement mit solch einer Mikrostruktur sicher, dass diese Mikrostruktur weitgehend achromatisch, also ohne störende Farbaufspaltung wirkt. Beispiele für solche Mikrostrukturen sind Mikrospiegelstrukturen, Mikrolinsenstrukturen oder andere achromatische Strukturen. Die Mikrostruktur erzeugt also als optischen Effekt beispielsweise einen Spiegeleffekt, der unterschiedlich ist für in unterschiedliche Richtungen orientierte Mikrospiegel, oder einen Linseneffekt, weil die einzelnen Mikrolinsen eine Vergrößerung der darunter abgebildeten Elemente bewirken.
  • Unter diffraktiver Struktur wird hier eine Struktur verstanden, welche einfallendes Licht beugt, es tritt somit als optischer Effekt ein Beugungseffekt auf. Die diffraktive Struktur kann hierbei beispielsweise in Form eines Liniengitters (eindimensional) oder Kreuzgitters (zweidimensional) ausgeführt sein. Die Abmessungen der gitterartigen Strukturen, also die Abstände der (eindimensionalen) Linien oder (zweidimensionalen) Erhebungen, liegen im Bereich der Wellenlänge des einfallenden Lichts, also in der Regel sichtbares Licht. Die diffraktive Struktur kann z.B. ein Hologramm, wie ein Oberflächenstruktur-Hologramm, bilden, oder ein Kinegramm.
  • Die abgeschiedene Metallschicht, im Folgenden auch kurz Metallschicht, passt sich als Reflexionsschicht in den Bereichen der Prägestruktur dieser an, sodass die Struktur derselben, vorzugsweise die Mikrostruktur bzw. die diffraktive Struktur, in der Reflexionsschicht erhalten bleibt und der optische Effekt auftritt. Bevorzugt wird die abgeschiedene Metallschicht in einem Vakuum-Aufdampfverfahren oder mittels Elektronenstrahl oder Sputtering vollflächig aufgebracht und werden jene Flächenbereiche, wo keine Metallschicht gewünscht ist, mittels Wasch- oder Ätzverfahren oder mittels Laserablation entfernt. Die Metallschicht weist vorzugsweise zumindest ein Metall ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Aluminium, Gold, Chrom, Silber, Kupfer, Zinn, Platin, Nickel und deren Legierungen auf.
  • Prägestruktur und abgeschiedene Metallschicht können deckungsgleich sein, weil ja die primäre Aufgabe der abgeschiedenen Metallschicht darin liegt, als Reflexionsschicht für die Prägestruktur zu dienen. Damit aber bestimmte, noch zu erläuternde weitere Effekte mit der metallischen Druckschicht realisiert werden können, kann die abgeschiedene Metallschicht auch außerhalb der Prägestruktur vorhanden sein, etwa auf einem ebenen Bereich des Materials, z.B. des Prägelacks, das sonst die Prägestruktur bildet. In einem ebenen Bereich tritt kein optischer Effekt auf, es ist im sichtbaren Licht nur die metallische Farbe der Metallschicht sichtbar.
  • Die metallische Druckschicht wird durch Auftragen einer Druckfarbe mit metallischen Pigmenten hergestellt, vorzugsweise enthalten die Pigmente zumindest ein Metall ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Aluminium, Gold, Chrom, Silber, Kupfer, Zinn, Platin, Nickel und deren Legierungen.
  • Die metallische Druckschicht kann bereichsweise mit der Metallschicht überlappen, weist aber zumindest einen Flächenbereich auf, der nicht mit der Metallschicht überlappt. Sofern die metallische Druckschicht in zumindest einem Flächenbereich auch überlappend mit der Prägestruktur über dieser angeordnet ist, oder sofern sie über der Metallschicht angeordnet ist, die direkt auf der Prägestruktur angeordnet ist, so folgt sie dieser nicht, sondern ebnet die Prägestruktur ein. Im Bereich, wo die metallische Druckschicht mit der Prägestruktur überlappt, tritt daher kein optischer Effekt auf. Wesentlich ist aber, dass die metallische Druckschicht bereichsweise nicht mit der Metallschicht überlappt, damit in zumindest einem Flächenbereich des Sicherheitselements die metallische Druckschicht neben der abgeschiedenen Metallschicht sichtbar ist, also dass dort sowohl die metallische Druckschicht als auch die abgeschiedenen Metallschicht sichtbar sind. Diese beiden nebeneinander liegenden, metallisch erscheinenden Bereiche können dazu verwendet werden, gemeinsam ein Muster oder eine Information (wie Buchstaben oder Ziffern) zu erzeugen.
  • Wenn der erste Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht nicht auf der Prägestruktur angeordnet ist, ist sichergestellt, dass dort kein optischer Effekt auftritt und nur die beiden verschiedenen, metallisch erscheinenden Flächenbereiche, jener der abgeschiedenen Metallschicht und jener der metallischen Druckschicht, auf den Betrachter wirken. Dies kann bei diffraktiven Strukturen sinnvoll sein. Bei Mikrostrukturen würde ohnehin kein die Farbe verändernder optischer Effekt auftreten.
  • Wenn der erste Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht und metallische Druckschicht einander nicht überlappen, dann können Effekte zwischen den beiden verschiedenen, metallisch erscheinenden Flächenbereich im Auflicht von beiden Seiten des Sicherheitselements gesehen werden.
  • In einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der erste Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht im Auflicht gesehen im sichtbaren Wellenlängenbereich einen anderen Farbeindruck erzeugt als der erste Flächenbereich der metallischen Druckschicht. Wenn Metalle oder Legierungen unterschiedlicher Farbe für die abgeschiedene Metallschicht und für die metallische Druckschicht verwendet werden, können diese gemeinsam ein Muster oder ein Bild darstellen. Mögliche Farben der Metalle oder Legierungen können silberfarben, goldfarben, kupferfarben, etc. bzw. weißlich, gelblich, rötlich, etc. sein.
  • In einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der erste Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht im Auflicht gesehen im sichtbaren Wellenlängenbereich den gleichen Farbeindruck erzeugt wie der erste Flächenbereich der metallischen Druckschicht, wobei diese zusätzlich in weißem Licht nicht erkennbare Bestandteile enthält. Der Betrachter würde mit freiem Auge bei Tageslicht oder bei Beleuchtung mit weißem Licht keinen Unterschied der beiden metallisch erscheinenden Bereiche erkennen. Dies bietet die Möglichkeit, die metallische Druckschicht mit weiteren Bestandteilen zu versetzen, die ohne Hilfsmittel nicht erkennbar sind.
  • Hier kann vorgesehen sein, dass die metallische Druckschicht zumindest in einem Flächenbereich einen Lumineszenzfarbstoff enthält. Unter einem Lumineszenzfarbstoff versteht man einen Farbstoff, der bei Zufuhr von Energie angeregt wird und beim Übergang in den Grundzustand Photonen aussendet. Vorzugsweise wird Photolumineszenz zur Anwendung kommen, die Farbstoffe werden also mittels Photonen angeregt und zeigen dann Fluoreszenz oder Phosphoreszenz. Die Anregung kann durch entsprechende Beleuchtung im passenden Frequenzbereich (meist IR, sichtbar, UV) erfolgen und erst das Lumineszenzlicht lässt dann relativ zur abgeschiedenen Metallschicht einen Unterschied erkennen, sodass hier als zusätzliches Merkmal zur Fälschungssicherheit ein im weißen Licht nicht sichtbares Muster entsteht bzw. absichtlich gebildet wird. Dieses Muster kann eine bestimmte, mit freiem Auge sichtbare Farbe haben (z.B. rot, orange, gelb, grün, blau, violett). Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass das durch den Lumineszenzfarbstoff gebildete Muster bei Anregung nur im nicht sichtbaren Wellenlängenbereich erkennbar ist, oder - zusätzlich zum sichtbaren Wellenlängenbereich - auch im nicht sichtbaren Wellenlängenbereich erkennbar ist, etwa weil der Lumineszenzfarbstoff mehrere Emissionsmaxima bei unterschiedlichen Wellenlängen hat. Es wäre also z.B. denkbar, dass der Lumineszenzfarbstoff nach Anregung Infrarotstrahlung aussendet, sodass das Muster nicht mit freiem Auge, sondern nur mit einem entsprechenden Detektor erkannt werden kann.
  • Oder es kann vorgesehen sein, dass unterschiedliche Flächenbereiche der metallischen Druckschicht unterschiedliche Lumineszenzfarbstoffe enthalten, die zu einer bereichsweise unterschiedlichen Lumineszenzfarbe der metallischen Druckschicht führen. Die Anregung kann wieder durch entsprechende Beleuchtung im passenden Frequenzbereich bzw. nötigenfalls in mehreren passenden Frequenzbereichen (meist IR, sichtbar, UV) erfolgen und erst das Lumineszenzlicht lässt dann relativ zur abgeschiedenen Metallschicht einen Unterschied erkennen, sodass hier als zusätzliches Merkmal zur Fälschungssicherheit innerhalb der Konturen des ersten Flächenbereichs der metallischen Druckschicht ein im weißen Licht nicht sichtbares, zwei- oder mehrfarbiges Muster entsteht bzw. absichtlich gebildet werden kann. Dieses Muster kann entsprechend zwei oder mehr bestimmte sichtbare Farbe haben (z.B. rot, orange, gelb, grün, blau, violett). Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass das durch die verschiedenen Lumineszenzfarbstoffe gebildete Muster bei Anregung bereichsweise nur im nicht sichtbaren Wellenlängenbereich erkennbar ist, oder - zusätzlich zum sichtbaren Wellenlängenbereich - auch im nicht sichtbaren Wellenlängenbereich erkennbar ist. Es wäre also denkbar, dass zumindest einer der Lumineszenzfarbstoffe nach Anregung (nur oder zusätzlich zur mit freiem Auge sichtbaren Farbe) Infrarotstrahlung aussendet, sodass das Muster dieses Lumineszenzfarbstoffs nur, oder auch, mit einem entsprechenden Detektor erkannt werden kann.
  • Grundsätzlich könnte auch bei der ersten Ausführungsform der Erfindung die metallische Druckschicht zusätzlich in weißem Licht nicht erkennbare Bestandteile enthalten.
  • Insbesondere bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn der erste Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht und der erste Flächenbereich der metallischen Druckschicht so angeordnet sind, dass sie aneinander angrenzen. Denn dann ist mit freiem Auge im weißen Licht gar kein Muster bzw. keine Information aufgrund der Unterschiede der beiden Beschichtungen erkennbar, der erste Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht und der erste Flächenbereich der metallischen Druckschicht bilden eine gemeinsame Fläche mit dem gleichen Farbeindruck. Insbesondere kann der erste Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht den ersten Flächenbereich der metallischen Druckschicht umgeben, oder umgekehrt.
  • Es kann aber auch bei der ersten Erfindungsvariante sinnvoll sein, wenn der erste Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht und der erste Flächenbereich der metallischen Druckschicht so angeordnet sind, dass sie aneinander angrenzen. Insbesondere kann auch hier der erste Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht den ersten Flächenbereich der metallischen Druckschicht umgeben, oder umgekehrt. Auf diese Weise wird ein Muster bzw. eine Information mit einer durchgehenden metallisch erscheinenden Fläche geschaffen, die in sich zumindest zwei verschiedene Farbeindrücke erzeugt.
  • Eine mögliche Schichtreihenfolge beim erfindungsgemäßen Sicherheitselement lautet: Trägersubstrat, Prägestruktur, abgeschiedene Metallschicht, metallische Druckschicht. Es befinden sich somit alle aufgebrachten Schichten auf einer Seite des Trägersubstrats. Dafür wird z.B. auf das Trägersubstrat - direkt oder über eine Kleber- oder Primerschicht - zuerst zumindest bereichsweise die Prägestruktur aufgebracht, auf diese, zumindest bereichsweise, direkt die abgeschiedene Metallschicht, dann wird die metallische Druckschicht aufgebracht. Diese kann auf den bestehenden Schichtverbund aus Trägersubstrat, gegebenenfalls Kleber- oder Primerschicht, Prägestruktur und abgeschiedene Metallschicht aufgedruckt sein bzw. werden, in dem Fall auf die Seite der abgeschiedenen Metallschicht. Dabei kann die metallische Druckschicht direkt auf die Prägestruktur bzw. abgeschiedene Metallschicht aufgedruckt sein bzw. werden, oder es kann eine Grundierung zwischen der metallischen Beschichtung und der metallischen Druckfarbe vorgesehen sein bzw. werden. Es ist aber auch möglich, dass die metallische Druckschicht auf einer Trägerfolie angeordnet ist bzw. wird, welche Trägerfolie mit dem restlichen Schichtaufbau, umfassend zumindest das Trägersubstrat, die Prägestruktur und die abgeschiedene Metallschicht, verklebt ist bzw. wird.
  • Eine andere mögliche Schichtreihenfolge beim erfindungsgemäßen Sicherheitselement lautet: metallische Druckschicht, Trägersubstrat, Prägestruktur, abgeschiedene Metallschicht. Es befinden sich somit ein Teil der aufgebrachten Schichten - zumindest die Prägestruktur und die abgeschiedene Metallschicht - auf einer Seite des Trägersubstrats, während sich zumindest die metallische Druckschicht auf der anderen Seite des Trägersubstrats befindet. Dafür wird z.B. auf eine Seite des Trägersubstrats - direkt oder über eine Kleber- oder Primerschicht - zuerst zumindest bereichsweise die Prägestruktur aufgebracht, auf diese, zumindest bereichsweise, direkt die abgeschiedene Metallschicht. Dann wird die metallische Druckschicht auf die andere Seite des Trägersubstrats aufgebracht. Die metallische Druckschicht kann direkt auf die andere Seite des Trägersubstrats aufgedruckt sein bzw. werden, oder es kann vor dem Aufdrucken eine Grundierung zwischen dem Trägersubstrat und der metallischen Druckfarbe vorgesehen sein bzw. werden. Es ist aber auch möglich, dass die metallische Druckschicht auf einer Trägerfolie angeordnet ist bzw. wird, welche Trägerfolie auf die andere (freie) Seite des Trägersubstrats geklebt ist bzw. wird. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass zuerst die metallische Druckschicht, durch Aufdrucken oder auf einer Trägerfolie angeordnet, mit einer Seite des Trägersubstrats verbunden wird und erst anschließend auf der anderen Seite des Trägersubstrats zumindest die Prägestruktur und die abgeschiedene Metallschicht angebracht wird.
  • Für das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, wobei die Schritte jeweils in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt werden:
    • Erste Möglichkeit:
      • Herstellen einer Prägestruktur, die vorzugsweise eine Mikrostruktur oder eine diffraktive Struktur bildet, auf einem Trägersubstrat,
      • Abscheiden einer Metallschicht, die als Reflexionsschicht für die Prägestruktur dient, zumindest bereichsweise direkt auf der Prägestruktur, sodass die abgeschiedene Metallschicht dem Verlauf der Prägestruktur folgt, um gemeinsam mit der Prägestruktur einen optischen Effekt zu erzielen,
        (- gegebenenfalls Aufbringen einer Grundierung für die metallische Druckschicht auf die abgeschiedene Metallschicht, )
      • Aufbringen einer metallischen Druckschicht auf den Schichtverbund aus zumindest Trägersubstrat, Prägestruktur und abgeschiedener Metallschicht so, dass diese zumindest bereichsweise nicht mit der abgeschiedenen Metallschicht überlappt und nicht der Prägestruktur folgt, sofern sie bereichsweise direkt über der Prägestruktur oder über der abgeschiedenen Metallschicht angeordnet ist, wo jene abgeschiedene Metallschicht direkt auf der Prägestruktur angeordnet ist, wobei im Auflicht mit Blick auf die Prägestruktur gesehen im sichtbaren Wellenlängenbereich ein erster Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht neben einem ersten Flächenbereich der metallischen Druckschicht sichtbar ist.
    • Zweite Möglichkeit:
      • zumindest bereichsweises Aufbringen einer metallischen Druckschicht auf eine Seite des Trägersubstrats (entweder direkt auf das Trägersubstrat oder über eine Zwischenschicht, etwa eine Grundierung),
      • Herstellen einer Prägestruktur, die vorzugsweise eine Mikrostruktur oder eine diffraktive Struktur bildet, auf der anderen Seite des Trägersubstrats,
      • Abscheiden einer Metallschicht, die als Reflexionsschicht für die Prägestruktur dient, zumindest bereichsweise direkt auf der Prägestruktur, sodass die abgeschiedene Metallschicht dem Verlauf der Prägestruktur folgt, um gemeinsam mit der Prägestruktur einen optischen Effekt zu erzielen, und die abgeschiedene Metallschicht zumindest bereichsweise nicht mit der metallischen Druckschicht überlappt.
    • Dritte Möglichkeit:
      • Herstellen einer Prägestruktur, die vorzugsweise eine Mikrostruktur oder eine diffraktive Struktur bildet, auf der anderen Seite des Trägersubstrats,
      • Abscheiden einer Metallschicht, die als Reflexionsschicht für die Prägestruktur dient, zumindest bereichsweise direkt auf der Prägestruktur, sodass die abgeschiedene Metallschicht dem Verlauf der Prägestruktur folgt, um gemeinsam mit der Prägestruktur einen optischen Effekt zu erzielen, und die abgeschiedene Metallschicht zumindest bereichsweise nicht mit der metallischen Druckschicht überlappt,
      • zumindest bereichsweises Aufbringen einer metallischen Druckschicht auf eine Seite des Trägersubstrats (entweder direkt auf das Trägersubstrat oder über eine Zwischenschicht, etwa eine Grundierung).
  • Die in den abhängigen Patentansprüchen des erfindungsgemäßen Sicherheitselements genannten Merkmale können entsprechend beim erfindungsgemäßen Verfahren verwirklicht werden.
  • Das Sicherheitselement ist für die Betrachtung im Auflicht gedacht, also bei Beleuchtung des Sicherheitselements von einer Seite und Betrachtung des Sicherheitselements von derselben Seite. Es wird dabei die Seite des Sicherheitselements beleuchtet und betrachtet, welche die Prägestruktur und die abgeschiedene Metallschicht trägt, sodass der optische Effekt der z.B. Mikrostruktur oder diffraktiven Struktur erkennbar ist.
  • Auch bei Betrachtung der anderen Seite, die der Prägestruktur abgewandt ist, im Auflicht, ergibt sich bei transparentem Trägersubstrat und transparentem oder transluzentem (etwa eingefärbtem) Prägelack ebenfalls der optische Effekt der Prägestruktur. Bei einer Betrachtung im Durchlicht sieht man im Bereich der Prägestruktur keinen optischen Effekt.
  • Vorzugsweise sind sowohl das Trägersubstrat als auch die Prägestruktur transparent ausgebildet. Insbesondere wenn das Sicherheitselement nicht vom Trägersubstrat abgelöst und transferiert wird und im Auflicht von der Seite des Trägersubstrats oder im Durchlicht betrachtet werden soll, ist es zwingend notwendig, dass das Trägersubstrat und die Prägestruktur transparent oder zumindest transluzent ausgebildet sind.
  • Ganz allgemein wird an dieser Stelle festgehalten, dass das Sicherheitselement auf einer oder auf beiden Oberflächen oberflächenbehandelt, beschichtet oder kaschiert, beispielsweise mit Kunststoffen beschichtet oder kaschiert, oder lackiert sein kann, um die auf dem Sicherheitselement vorhandenen Sicherheitsmerkmale gegen mechanische, physikalische und/oder chemische Einflüsse zu schützen. Eine Schutzschicht kann beispielsweise auf Basis von Nitrocellulose, Acrylaten und deren Copolymeren, Polyamiden und deren Copolymeren, Polyvinylchloriden und deren Copolymeren aufgebaut sein oder aus einem vernetzenden Lack bestehen. Ferner kann das Sicherheitselement ein- oder beidseitig mit einer Kleberschicht versehen werden, um eine Festlegung auf oder in einem Datenträger oder Wertdokumente zu ermöglichen. Diese Kleberschicht kann entweder in Form einer Heißsiegel-, Kaltsiegel- oder Selbstklebebeschichtung ausgeführt sein.
  • Selbstverständlich ist nicht ausgeschlossen, dass das Sicherheitselement mehr als einen Bereich mit einer Prägestruktur aufweist. Die zusätzlichen Bereiche können die gleiche Prägestruktur oder andere Prägestrukturen wie die erste Prägestruktur aufweisen. Entsprechend kann das Sicherheitselement mehrere sichtbare Anordnungen von einem ersten Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht neben einem ersten Flächenbereich der metallischen Druckschicht aufweisen. Insbesondere können sich eine bestimmte Prägestruktur und eine bestimmte Anordnung von ersten Flächenbereichen in einer Richtung, insbesondere periodisch, wiederholen, z.B. wenn das Sicherheitselement als Sicherheitsstreifen oder Sicherheitsfaden ausgebildet ist.
  • Grundsätzlich können als Trägersubstrat, insbesondere flexible, Kunststofffolien verwendet werden, beispielsweise aus Polypropylen (PP), monoaxial orientiertes Polypropylen (MOPP), biaxial orientiertes Polypropylen (BOPP), Polyimid (PI), Polyethylen (PE), Polyphenylensulfid (PPS), Polyetheretherketon (PEEK), Polyetherketon (PEK), Polyethylenimid (PEI), Polysulfon (PSU), Polyaryletherketon (PAEK), Polyethylennaphthalat (PEN), flüssigkristalline Polymere (LCP), Polyester, Polybutylenterephthalat (PBT), Polyethylenterephthalat (PET), Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Cycloolefincopolymere (COC), Polyoximethylen (POM), Acrylnitril-butadien-styrol (ABS), Polyvinylchlorid (PVC) Ethylentetrafluorethylen (ETFE), Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyvinylfluorid (PVF), Polyvinylidenfluorid (PVDF) und Ethylen-Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Fluorterpolymer (EFEP), Cellulose- oder Lignin-basierten Kunststoffen, Polyhydroxyalkanoaten (PHA), thermo-plastischer Stärke (TPS), Polymilchsäure (PLA), Polycaprolacton (PCL), Polybutylensuccinat (PBS), Polybutylenadipat-terephthalat (PBAT), und/oder aus zumindest einem recycelten und/oder biologisch und/oder marin abbaubaren Kunststoff, und/oder aus Co-Polymeren der vorgenannten Materialien und/oder aus Mischungen von mehreren der vorgenannten Materialien.
  • Das Trägersubstrat ist in der Regel flächig und weist vorzugsweise eine Dicke von 5-700 µm, bevorzugt 5-200 µm, besonders bevorzugt 5-50 µm auf. Soll das Sicherheitselement einen Sicherheitsstreifen oder einen Sicherheitsfaden bilden, liegt die Breite des Trägersubstrats typischer Weise bei 0,5 bis 30 mm, insbesondere bei 0,8 bis 20 mm.
  • Es ist vorgesehen, dass das Sicherheitselement insbesondere im Zusammenhang mit Datenträgern oder Wertdokumenten angewendet wird, also das Sicherheitselement Teil eines Wertdokuments oder Datenträgers ist, um die Fälschungssicherheit zu erhöhen. Selbstverständlich ist eine andere Anwendung des Sicherheitselements nicht ausgeschlossen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
  • Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Zeichnungen sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keinesfalls einengen oder gar abschließend wiedergeben. Dabei zeigen
  • Fig. 1
    eine Aufsicht des erfindungsgemäßen Sicherheitselements,
    Fig. 2
    einen Längsschnitt durch das erfindungsgemäße Sicherheitselement aus Fig. 1 entlang der Schnittlinie A-A,
    Fig. 3
    eine Aufsicht nur der abgeschiedenen Metallschicht in Fig. 1,
    Fig. 4
    eine Aufsicht nur der metallischen Druckschicht in Fig. 1.
    WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß Fig. 1 wird das Sicherheitselement 1 durch ein Trägersubstrat 2 mit verschiedenen Beschichtungen gebildet. Das Trägersubstrat 2 kann eine transparente Kunststofffolie sein. Es wird auf einer Seite vollflächig mit einem Prägelack 9 versehen, der hier nur in einem kreisrunden Bereich mit einer Prägestruktur 3 versehen wird. Diese kann im fertigen Zustand z.B. ein Hologramm 8 (siehe Fig. 2) verwirklichen. Die Prägestruktur 3 sowie ausgewählte Bereiche, hier ein unterbrochenes, zick-zack-förmiges breites Band sowie einzelne kleine Kreise außerhalb dieses Bands, sind mit einer abgeschiedenen Metallschicht 4 versehen. Dies kann beispielsweise erfolgen durch Auftragen von Waschfarbe auf jene Bereiche, die später keine Metallschicht 4 tragen sollen, anschließendes vollflächiges Abscheiden einer Metallschicht 4 über das gesamte Trägersubstrat 2 und dann Abwaschen der Waschfarbe samt darüber befindlicher Metallschicht 4. Die Metallschicht 4 folgt dem Verlauf der Prägestruktur 3, sodass beide gemeinsam den gewünschten optischen Effekt erzielen. Außerhalb der Prägestruktur 3 bildet der Prägelack 9 hier eine ebene Oberfläche, sodass eine dort befindliche Metallschicht 4 keinen optischen Effekt zeitigt. Es wäre auch denkbar, dass die Prägestruktur 3 sich über den Bereich des Hologramms 8 hinaus fortsetzt (etwa nach oben, wo in Fig. 1 keine Metallschicht 4 vorgesehen ist), dort allerdings die abgeschiedene Metallschicht 4 später wieder entfernt wird, etwa durch eine Laserbehandlung, durch Ätzen oder durch Abwaschen einer vor dem Abscheiden der Metallschicht 4 dort aufgebrachten Waschfarbe.
  • Jener Bereich der Metallschicht 4, der das zick-zack-förmige breite Band bildet, ist durch Bereiche unterbrochen, welche Bereiche der metallischen Druckschicht 5 zeigen.
  • Die Metallschicht 4 allein ist in Fig. 3 dargestellt.
  • Ebenso ist gemäß Fig. 1 auf das Trägersubstrat 2 bereichsweise eine metallische Druckschicht 5 aufgebracht, die hier ein durchgehendes, zick-zack-förmiges schmales Band bildet, wobei einzelne kleine Kreise innerhalb dieses Bands nicht mit der metallischen Druckschicht 5 beschichtet sind. In diesen kleinen Kreisen ist aber die Metallschicht 4 angeordnet.
  • Die metallische Druckschicht 5 allein ist in Fig. 4 dargestellt.
  • Im Auflicht sind daher im Bereich der Prägestruktur 3 ein kreisförmiges Hologramm und daran anschließend zwei metallisch erscheinende zick-zack-förmige Bänder zu sehen, wobei eines durch die Metallschicht 4 und eines durch die metallische Druckschicht 5 gebildet wird. Somit gibt es einen ersten Flächenbereich 6 der abgeschiedenen Metallschicht 4, der neben einem ersten Flächenbereich 7 (siehe Fig. 2) der metallischen Druckschicht 5 sichtbar ist, der nicht mit der abgeschiedenen Metallschicht 4 überlappt. Der erste Flächenbereich 6 der Metallschicht 4 ist hier nicht auf der Prägestruktur 3 angeordnet. Der erste Flächenbereich 6 der Metallschicht 4 überlappt hier auch gar nicht mit der metallischen Druckschicht 5 - diese hat eine kreisförmige Ausnehmung, in welcher sich - in Aufsicht gesehen - der kreisförmige erste Flächenbereich 6 der Metallschicht 4 befindet.
  • Wenn die Metallschicht 4 und die metallische Druckschicht 5 aufgrund unterschiedlicher enthaltener Metalle bzw. Legierungen einen anderen Farbeindruck erzeugen, so ist mit nur einer abgeschiedenen Metallschicht 4 und einer metallischen Druckschicht 5 ein zweifarbiges Muster darstellbar, hier kleine Kreise in einem zick-zack-förmigen Band und zwei in unterschiedlicher metallischer Farbe erscheinende Bänder. So könnte etwa als Metallschicht 4 eine Kupferschicht verwendet werden, die rötlich erscheint, wodurch die kleinen Kreise und das breite Band kupferfarbig erscheinen, während eine metallische Druckschicht 5 verwendet werden kann, die Silber enthält und weißlich erscheint, wodurch das schmale Band, soweit in Aufsicht erkennbar, silberfarbig erscheint.
  • Wenn die Metallschicht 4 und die metallische Druckschicht 5 aufgrund ähnlicher enthaltener Metalle bzw. Legierungen, und einer entsprechenden Größe und Dichte von Metallpartikeln in der metallischen Druckschicht 5, den gleichen Farbeindruck erzeugen, dann würde der Betrachter im sichtbaren Licht keinen Unterschied zwischen den beiden Schichten erkennen, aneinander angrenzende Flächenbereiche der Metallschicht 4 und der metallischen Druckschicht 5 würden als eine Fläche erscheinen. Er würde in Fig. 1 ein Gitter aus zwei unterschiedlich breiten, zueinander versetzten Zick-Zack-Linien sehen, die nur durch das Hologramm 8 im Bereich der Prägestruktur 3 unterbrochen werden. Insbesondere die kleinen Kreise in der metallischen Druckschicht 5 wären nicht erkennbar.
  • Fügt man in die metallische Druckschicht 5 zusätzlich in weißem Licht nicht erkennbare Bestandteile ein, wie durch UV-Licht anregbare, fluoreszierende Stoffe, so können die unterschiedlichen Materialien der Metallschicht 4 und der metallischen Druckschicht 5 sichtbar gemacht werden. Wird das Sicherheitselement im Auflicht mit UV-Licht bestrahlt, so erscheint die metallische Druckschicht 5 in der mit freiem Auge sichtbaren Fluoreszenzfarbe, z.B. in Grün. Es wäre auch denkbar, für die metallische Druckschicht 5 in unterschiedlichen Flächenbereichen unterschiedliche Fluoreszenzfarbstoffe einzufügen, sodass diese Flächenbereiche bei UV-Beleuchtung in unterschiedlicher Fluoreszenzfarbe erscheinen.
  • In Fig. 2 ist der Schichtaufbau des Sicherheitselements 1 aus Fig. 1 dargestellt, entlang der Schnittlinie A-A in Fig. 1. Dabei ist auf einer Seite des Trägersubstrats 2, hier auf der Oberseite, eine vollflächige Schicht aus Prägelack 9 aufgebracht, der nur im Bereich des späteren Hologramms 8 eine entsprechende Prägestruktur 3 aufweist. Die Metallschicht 4 ist nur im Bereich der Prägestruktur 3 sowie in den kleinen Kreisen vorhanden, von denen hier nur einer sichtbar ist, der den ersten Flächenbereich 6 der abgeschiedenen Metallschicht 4 bildet. Unterhalb des ersten Flächenbereichs 6 ist keine Prägestruktur 3 vorhanden. Zwischen Trägersubstrat 2 und Prägelack 9 könnte zur Verbesserung der dauerhaften Verbindung eine Grundierung (Primer) oder eine Kleberschicht vorgesehen sein.
  • Auf der anderen Seite des Trägersubstrats 2, hier auf der Unterseite, ist auf dieses bereichsweise eine metallische Druckschicht 5 aufgebracht. Links und rechts von der Projektion des ersten Flächenbereichs 6 bildet diese den ersten Flächenbereich 7 der metallischen Druckschicht 5, der im Auflicht, hier von oben gesehen, nicht mit der Metallschicht 4 überlappt und so die metallischen Druckschicht 5 neben dem kreisförmigen ersten Flächenbereich 6 der Metallschicht 4 mit freiem Auge sichtbar ist. Dort, wo die Prägestruktur 3 liegt, die ja mit der Metallschicht 4 beschichtet ist, kann die metallische Druckschicht 5 nicht gesehen werden.
  • Die metallische Drucksicht 5 könnte auch auf einer Trägerfolie (nicht dargestellt) angeordnet werden, und diese könnte dann von unten auf das Trägersubstrat 2 geklebt werden. Die metallische Druckschicht 5 könnte auch im selben Muster wie dargestellt oben auf den bestehenden Schichtverbund aufgebracht werden.
  • Allerdings müssten dann zusätzlich noch jene Bereiche der Metallschicht 4 ausgespart werden, die von oben sichtbar sein sollen, also die Prägestruktur 3 und die Kreuzungsbereiche mit den bandförmigen Abschnitten der Metallschicht 4 ohne kleine Kreise - siehe strichlierte Darstellung der metallischen Druckschicht 5 in Fig. 1. Wenn die metallische Druckschicht 5 oben auf den bestehenden Schichtverbund aufgebracht wird, kann dies durch direktes Drucken auf den Schichtverbund erfolgen, oder wieder durch Drucken auf eine Trägerfolie, die dann von oben auf den Schichtverbund geklebt wird.
  • Betrachtet man das Sicherheitselement 1 in Fig. 2 von oben, erhält man die Ansicht gemäß Fig. 1: Man sieht ein Hologramm 8 im Bereich der Prägestruktur 3 und metallisch erscheinende zick-zack-förmige Bänder.
  • Erscheinen Metallschicht 4 und metallische Druckschicht 5 in der selben Farbe, so ist außerhalb des Hologramms 8 von oben im sichtbaren Licht, ohne UV-Anregung, ein metallisch erscheinendes Gitter aus einem breiten und einem schmalen Zick-Zack-Band zu sehen. Die kleinen Kreise im schmalen Band sind nicht zu sehen. Auch von unten ist im Auflicht bei sichtbarem Licht, ohne UV-Anregung, bei transparentem (oder zumindest transluzentem) Trägersubstrat 2 und transparentem (oder zumindest transluzentem) Prägelack 9, im Bereich der Prägestruktur 3 das Hologramm 8 zu sehen, soweit es nicht von der metallischen Druckschicht 5 verdeckt ist (siehe strichlierte Darstellung der metallischen Druckschicht 5 in Fig. 1). Weiters ist ein zusammenhängendes metallisches Muster zu sehen, das aus einer Überlagerung der Muster, gebildet aus Metallschicht 4 (ohne den Bereich der Prägestruktur 3) und metallischer Druckschicht 5, aus Fig. 3 und Fig. 4 besteht. Sind in der metallischen Druckschicht 5 UV-aktivierbare Fluoreszenzfarbstoffe enthalten, so sieht man von oben bei UV-Anregung nur jene Flächenbereiche der metallischen Druckschicht 5, die nicht durch die Metallschicht 4 abgedeckt sind. Von unten ist das gesamte schmale Band der metallischen Druckschicht 5 im Fluoreszenzlicht leuchtend zu sehen, mit Ausnahme der kleinen Kreise. Dies entspricht der Darstellung in Fig. 4.
  • Erscheinen Metallschicht 4 und metallische Druckschicht 5 nicht in der selben Farbe, so ist außerhalb des Hologramms 8 von oben im sichtbaren Licht, ohne UV-Anregung, ein metallisch erscheinendes Gitter aus einem breiten und einem schmalen Zick-Zack-Band zu sehen, wobei die beiden Bänder in unterschiedlicher metallischer Farbe erscheinen. Die kleinen Kreise im schmalen Band sind dann zu sehen. Auch von unten ist im Auflicht bei sichtbarem Licht, ohne UV-Anregung, bei transparentem (oder zumindest transluzentem) Trägersubstrat 2 und transparentem (oder zumindest transluzentem) Prägelack 9, außerhalb des Hologramms 8 ein zweifärbiges metallisches Muster zu sehen, das aus einer Überlagerung der Muster aus Fig. 3 und Fig. 4 besteht, wobei das Muster aus Fig. 4 überlappende Bereiche mit Fig. 3 verdeckt. Sind in der metallischen Druckschicht 5 UV-aktivierbare Fluoreszenzfarbstoffe enthalten, so sieht man von oben bei UV-Anregung nur jene Flächenbereiche der metallischen Druckschicht 5, die nicht durch die Metallschicht 4 abgedeckt sind. Von unten ist das gesamte schmale Band der metallischen Druckschicht 5 im Fluoreszenzlicht leuchtend zu sehen, mit Ausnahme der kleinen Kreise. Dies entspricht wieder der Darstellung in Fig. 4.
  • BEZUGSZEICHENLISTE
  • 1
    Sicherheitselement
    2
    Trägersubstrat
    3
    Prägestruktur
    4
    abgeschiedene Metallschicht
    5
    metallische Druckschicht
    6
    erster Flächenbereich der abgeschiedenen Metallschicht
    7
    erster Flächenbereich der metallischen Druckschicht
    8
    Hologramm
    9
    Prägelack

Claims (14)

  1. Sicherheitselement (1) zur Absicherung von Datenträgern oder Wertdokumenten, umfassend
    - ein Trägersubstrat (2),
    - eine auf dem Trägersubstrat zumindest bereichsweise angeordnete Prägestruktur (3), die vorzugsweise eine Mikrostruktur oder eine diffraktive Struktur bildet,
    - eine abgeschiedene Metallschicht (4), die als Reflexionsschicht für die Prägestruktur zumindest bereichsweise direkt auf der Prägestruktur angeordnet ist und dem Verlauf der Prägestruktur folgt, um gemeinsam mit der Prägestruktur einen optischen Effekt zu erzielen,
    - eine metallische Druckschicht (5), die nicht der Prägestruktur (3) folgt, sofern sie bereichsweise über der Prägestruktur (3) oder über der abgeschiedenen Metallschicht (4) angeordnet ist, wo jene abgeschiedene Metallschicht (4) direkt auf der Prägestruktur angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass die metallische Druckschicht (5) zumindest bereichsweise nicht mit der abgeschiedenen Metallschicht (4) überlappt,
    wobei im Auflicht mit Blick auf die Prägestruktur (3) gesehen im sichtbaren Wellenlängenbereich ein erster Flächenbereich (6) der abgeschiedenen Metallschicht (4) neben einem ersten Flächenbereich (7) der metallischen Druckschicht (5) sichtbar ist.
  2. Sicherheitselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Flächenbereich (7) der metallischen Druckschicht (5) nicht mit der abgeschiedenen Metallschicht (4) überlappt.
  3. Sicherheitselement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Flächenbereich (6) der abgeschiedenen Metallschicht (4) nicht auf der Prägestruktur (3) angeordnet ist.
  4. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Flächenbereich (6) der abgeschiedenen Metallschicht (4) und metallische Druckschicht (5) einander nicht überlappen.
  5. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Flächenbereich (6) der abgeschiedenen Metallschicht (4) im Auflicht gesehen im sichtbaren Wellenlängenbereich einen anderen Farbeindruck erzeugt als der erste Flächenbereich (7) der metallischen Druckschicht (5).
  6. Sicherheitselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Flächenbereich (6) der abgeschiedenen Metallschicht (4) im Auflicht gesehen im sichtbaren Wellenlängenbereich den gleichen Farbeindruck erzeugt wie der erste Flächenbereich (7) der metallischen Druckschicht (5), wobei diese zusätzlich in weißem Licht nicht erkennbare Bestandteile enthält.
  7. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Druckschicht (5) zumindest in einem Flächenbereich einen Lumineszenzfarbstoff enthält.
  8. Sicherheitselement (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Flächenbereiche der metallischen Druckschicht (5) unterschiedliche Lumineszenzfarbstoffe enthalten, die zu einer bereichsweise unterschiedlichen Lumineszenzfarbe der metallischen Druckschicht führen.
  9. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Flächenbereich (6) der abgeschiedenen Metallschicht (4) und der erste Flächenbereich (7) der metallischen Druckschicht (5) so angeordnet sind, dass sie aneinander angrenzen.
  10. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtreihenfolge lautet:
    Trägersubstrat (2), Prägestruktur (3), abgeschiedene Metallschicht (4), metallische Druckschicht (5).
  11. Sicherheitselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtreihenfolge lautet: metallische Druckschicht (5), Trägersubstrat (2), Prägestruktur (3), abgeschiedene Metallschicht (4).
  12. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Druckschicht (5) auf einer Trägerfolie angeordnet ist, welche mit dem restlichen Schichtaufbau, umfassend zumindest das Trägersubstrat (2), die Prägestruktur (3) und die abgeschiedene Metallschicht (4), verklebt ist.
  13. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, umfassend die folgenden Schritte in der angegebenen Reihenfolge:
    - Herstellen einer Prägestruktur (3), die vorzugsweise eine Mikrostruktur oder eine diffraktive Struktur bildet, auf einem Trägersubstrat (2),
    - Abscheiden einer Metallschicht (4), die als Reflexionsschicht für die Prägestruktur (3) dient, zumindest bereichsweise direkt auf der Prägestruktur (3), sodass die abgeschiedene Metallschicht (4) dem Verlauf der Prägestruktur (3) folgt, um gemeinsam mit der Prägestruktur einen optischen Effekt zu erzielen,
    - Aufbringen einer metallischen Druckschicht (5) auf den Schichtverbund aus zumindest Trägersubstrat (2), Prägestruktur (3) und abgeschiedener Metallschicht (4) so, dass diese zumindest bereichsweise nicht mit der abgeschiedenen Metallschicht (4) überlappt und nicht der Prägestruktur (3) folgt, sofern sie bereichsweise über der Prägestruktur oder über der abgeschiedenen Metallschicht angeordnet ist, wo jene abgeschiedene Metallschicht direkt auf der Prägestruktur angeordnet ist, wobei im Auflicht mit Blick auf die Prägestruktur (3) gesehen im sichtbaren Wellenlängenbereich ein erster Flächenbereich (6) der abgeschiedenen Metallschicht (4) neben einem ersten Flächenbereich (7) der metallischen Druckschicht (5) sichtbar ist,
    für ein Sicherheitsmerkmal nach einem der Ansprüche 1-10 und 12, oder umfassend die folgenden Schritte in der angegebenen Reihenfolge:
    - zumindest bereichsweises Aufbringen einer metallischen Druckschicht (5) auf eine Seite des Trägersubstrats (2),
    - Herstellen einer Prägestruktur (3), die vorzugsweise eine Mikrostruktur oder eine diffraktive Struktur bildet, auf der anderen Seite des Trägersubstrats (2),
    - Abscheiden einer Metallschicht (4), die als Reflexionsschicht für die Prägestruktur (3) dient, zumindest bereichsweise direkt auf der Prägestruktur (3), sodass die abgeschiedene Metallschicht (4) dem Verlauf der Prägestruktur (3) folgt, um gemeinsam mit der Prägestruktur einen optischen Effekt zu erzielen, und die abgeschiedene Metallschicht (4) zumindest bereichsweise nicht mit der metallischen Druckschicht (5) überlappt,
    für ein Sicherheitsmerkmal nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und 11 bis 12, oder umfassend die folgenden Schritte in der angegebenen Reihenfolge:
    - Herstellen einer Prägestruktur (3), die vorzugsweise eine Mikrostruktur oder eine diffraktive Struktur bildet, auf der anderen Seite des Trägersubstrats (2),
    - Abscheiden einer Metallschicht (4), die als Reflexionsschicht für die Prägestruktur (3) dient, zumindest bereichsweise direkt auf der Prägestruktur (3), sodass die abgeschiedene Metallschicht (4) dem Verlauf der Prägestruktur (3) folgt, um gemeinsam mit der Prägestruktur einen optischen Effekt zu erzielen, und die abgeschiedene Metallschicht (4) zumindest bereichsweise nicht mit der metallischen Druckschicht (5) überlappt,
    - zumindest bereichsweises Aufbringen einer metallischen Druckschicht (5) auf eine Seite des Trägersubstrats (2),
    für ein Sicherheitsmerkmal nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und 11 bis 12.
  14. Datenträger oder Wertdokument umfassend ein Sicherheitselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
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