EP4699189A1 - Schutzkappe für ein kabelelement zum abdecken von wenigstens einem anschlusselement des kabelelements - Google Patents

Schutzkappe für ein kabelelement zum abdecken von wenigstens einem anschlusselement des kabelelements

Info

Publication number
EP4699189A1
EP4699189A1 EP24717643.1A EP24717643A EP4699189A1 EP 4699189 A1 EP4699189 A1 EP 4699189A1 EP 24717643 A EP24717643 A EP 24717643A EP 4699189 A1 EP4699189 A1 EP 4699189A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
cable
protective cap
fastening
cable element
order
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
EP24717643.1A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Sebastian Pfestorf
Dr. Paul ZELLER
Patrick Martin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Murrelektronik GmbH
Original Assignee
Murrelektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Murrelektronik GmbH filed Critical Murrelektronik GmbH
Publication of EP4699189A1 publication Critical patent/EP4699189A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/46Bases; Cases
    • H01R13/52Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof cases
    • H01R13/5213Covers
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/46Bases; Cases
    • H01R13/465Identification means, e.g. labels, tags, markings
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/60Means for supporting coupling part when not engaged

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schutzkappe (10) für ein Kabelelement (20) zum Abdecken von wenigstens einem Anschlusselement (23) des Kabelelements (20), aufweisend: - ein Abdeckelement (30) für das Abdecken des wenigstens einen Anschlusselements (23) in einem Abdeckungszustand (AZ) des Abdeckelements (30), - wenigstens ein Identifikationsmittel (51), um eine Installationsinformation über die Schutzkappe (10) und/oder über das Kabelelement (20) bereitzustellen, vorzugsweise zur Installation von räumlich dezentral angeordneten, elektrischen Komponenten (2) einer Maschine (1), insbesondere einer elektrischen Anlage (1), - wenigstens einen Befestigungsmechanismus (200), um die Schutzkappe (10) auf wenigstens zwei verschiedenen Stellen (P1, P2) am Kabelelement (20) zu befestigen, und um wenigstens eine der Befestigungen als eine zusätzliche und insbesondere verlustsichere Befestigung zumindest außerhalb des Abdeckungszustands (AZ) des Abdeckelements (30) am Kabelelement (20) bereitzustellen.

Description

Schutzkappe für ein Kabelelement zum Abdecken von wenigstens einem Anschlusselement des Kabelelements
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schutzkappe für ein Kabelelement zum Abdecken von wenigstens einem Anschlusselement des Kabelelements. Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung und Anwendung der Schutzkappe.
Hintergrund
Beim Transport, bei der Lagerung oder beim Versand von konfektionierten Kabeln an oder zu einer Baustelle oder einem Montageort können ohne einen entsprechenden Schutz gegen Umwelteinflüsse die Kontakte eines Steckers oder Steckverbinders leicht verschmutzen oder sogar beschädigt werden. Derartige Verschmutzungen sind für eine dauerhafte und fehlerfreie weitere Verwendung oft nachteilig, weil durch verschmutzte Kontakte des Steckverbinders die Übertragung von elektrischen Signalen verschlechtert, gestört oder sogar verhindert wird. Ebenfalls besteht das Risiko, dass einzelne Pins verbiegen oder abbrechen können.
Im Stand der Technik sind u.a. Lösungen bekannt, dass fertig konfektionierte Kabel aufwändig in Folie oder Plastikbeutel verpackt und versiegelt werden, um den äußeren Umwelteinflüssen so entgegenzuwirken. Dadurch eine große Menge an Verpackungsmüll produziert, was die Nachhaltigkeit solcher Produkte reduzieren kann. Andere Ansätze verfolgen die Verwendung von einfachen Schutzkappen, die auf Steckverbindern gesteckt werden. Nachteilig dabei ist, dass die verwendeten Schutzkappen nicht fest genug auf dem Steckverbinder sitzen und sich beim Transport oder Versand oft durch Erschütterungen oder Vibrationen ablösen können.
Offenbarung der Erfindung
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die voranstehend beschriebenen Nachteile zumindest teilweise zu beheben. Insbesondere ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schutzkappe für ein Kabelelement bereitzustellen, um eine sichere und fehlerfreie Installation von elektrischen Komponenten zu ermöglichen, sowie den späteren Installateur eine verlustfreie Beschriftung zu ermöglichen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schutzkappe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 14 sowie ein weiteres Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 15. Weitere Merkmale und Details der Erfindung ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen. Dabei gelten Merkmale und Details, die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Schutzkappe beschrieben sind, selbstverständlich auch im Zusammenhang mit dem jeweiligen erfindungsgemäßen Verfahren, und jeweils umgekehrt, so dass bezüglich der Offenbarung zu den einzelnen Erfindungsaspekten stets wechselseitig Bezug genommen wird bzw. werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist insbesondere eine Schutzkappe für ein, vorzugsweise Signalübertragungs-, Datenübertragungs-, Energieübertragungs- oder optisches, Kabelelement, insbesondere eines Steckverbinders, zum Abdecken von wenigstens einem Anschlusselement des Kabelelements.
Die erfindungsgemäße Schutzkappe kann ein Abdeckelement für das Abdecken des wenigstens einen Anschlusselements in einem Abdeckungszustand des Abdeckelements aufweisen. Der Abdeckungszustand bezieht sich somit insbesondere auf einen Zustand, in welchem das Abdeckelement mit einem Kabelkopf des Kabelelements verbunden ist, um das wenigstens eine Anschlusselement vor äußeren Einflüssen zu schützen. Der Abdeckungszustand kann dadurch gekennzeichnet sein, dass in diesem Zustand das wenigstens eine Anschlusselement nicht zur Herstellung einer festen oder lösbaren, elektrischen Steckverbindung (z. B. mit einem Gegenstück wie einer Buchse oder einem Stecker) dienen kann, da die Herstellung der Steckverbindung durch das Abdeckelement blockiert wird. Entsprechend kann es zur Herstellung der Steckverbindung erforderlich sein, dass zunächst das Abdeckelement entfernt und somit der Abdeckungszustand verlassen wird.
Ferner kann die erfindungsgemäße Schutzkappe wenigstens ein Identifikationsmittel aufweisen, um eine Installationsinformation über die Schutzkappe und/oder über das Kabelelement bereitzustellen, vorzugsweise zur Installation von räumlich dezentral angeordneten, elektrischen Komponenten einer Maschine, insbesondere einer elektrischen Anlage. Das Identifikationsmittel kann dabei als ein mechanisches Mittel ausgeführt sein, um die Installationsinformation zuverlässig wiederzugeben. Dies kann in einem mit weniger technischen Aufwand umzusetzenden Fall eine Beschriftung oder Bedruckung sein. Auch können aufwendigere Maßnahmen zur Bereitstellung der Installationsinformation vorgesehen sein, wie bspw. Die Ausbildung des Identifikationsmittels als ein RFID- oder NFC-Tag oder dergleichen. Damit kann die Schutzkappe auch zur späteren Kennzeichnung oder Identifikation beim Einbau genutzt werden. Außerdem kann die erfindungsgemäße Schutzkappe wenigstens einen oder mindestens zwei oder mindestens drei Befestigungsmechanismen aufweisen, um die Schutzkappe auf wenigstens zwei verschiedenen Stellen am Kabelelement zu befestigen. Dabei kann wenigstens eine der Befestigungen als eine (vorzugsweise zusätzliche und insbesondere verlustsichere) Befestigung zumindest außerhalb des Abdeckungszustands des Abdeckelements am Kabelelement bereitgestellt sein. In anderen Worten kann die Schutzkappe durch diese (zusätzliche) Befestigung (auch) dann am Kabelelement befestigt sein (oder bleiben), wenn der Abdeckungszustand verlassen worden ist. Einer der Befestigungsmechanismen kann dagegen die Befestigung der Schutzkappe am Kabelelement ausschließlich im Abdeckungszustand bereitstellen, wenn bspw. Das Abdeckelement am Kabelkopf aufgesetzt oder geschraubt ist. Nach dem Verlassen des Abdeckungszustands, also bspw. Nach dem Abnehmen oder Abschrauben des Abdeckelements vom Kabelkopf, ist diese Befestigung entsprechend gelöst. Daher kann die zusätzliche Befestigung die Wirkung haben, dass im Abdeckungszustand die Schutzkappe zusätzlich und außerhalb des Abdeckungszustand weiterhin am Kabelelement befestigt bleibt.
Die erfindungsgemäße Schutzkappe ermöglicht eine bessere, sichere und fehlerfreie Installation von Kabeln und/oder Komponenten. Die verlustsichere Befestigung hat den Vorteil, dass die erfindungsgemäße Schutzkappe außerhalb des Abdeckungszustands nicht verloren geht. Innerhalb des Abdeckungszustands des Abdeckelements ermöglicht die erfindungsgemäße Schutzkappe einen effektiven und effizienten Schutz des wenigstens einen Anschlusselements gegen Umwelteinflüsse wie Schmutz, Staub oder Feuchtigkeit. Das wenigstens eine Identifikationsmittel zur Bereitstellung einer Installationsinformation hat den Vorteil, dass ein Benutzer für die Installation der Maschine wesentlich effizienter unterstützt wird. Zudem ermöglicht die unmittelbare Verfügbarkeit der Installationsinformation an der Schutzkappe, dass der Installationsprozess verbessert und vereinfacht werden kann. Die erfindungsgemäße Schutzkappe dient insbesondere zur deutlich nachhaltigeren Reduzierung und Vermeidung von Verpackungsmüll, da die erfindungsgemäße Schutzkappe auf den Kabelkopf aufgesetzt werden kann, um das wenigstens eine Anschlusselement gegen Umwelteinflüsse abzudecken und damit auf den Einsatz von Plastikbeuteln oder Folien verzichtet werden kann. Ferner reduziert die Erfindung vorteilhafterweise den Einsatz von Kabelzusatzmaterial oder -Zubehör für die Kennzeichnung von Kabel wie beispielsweise von Tüllen zur Beschriftung.
Das Kabelelement kann als ein Signalübertragungs-, Informationsübertragungs-, Datenübertragungs-, Energieübertragungs- oder optisches Kabelelement ausgebildet sein. Das Kabelelement ist insbesondere als ein Kabel und/oder Steckverbinder ausgebildet, d. h. vorzugsweise als ein Kabel mit einem Kabelkopf. Die Ausbildung des Kabelelements bzw. Kabels kann in verschiedenen Varianten vorgesehen sein, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, M8, M12, M23 und RJ45 Kabelköpfe bzw. Anschlüsse. Das Kabel, insbesondere in der Form eines Kabels für eine Signal-, Daten-, Energieübertragung oder eines optischen Kabels, kann hochflexibel und mit einer 360° Vollschirmung versehen sein, um das Einwirken von EMV-Einflüssen auf die Datenübertragung zu vermeiden. Das Kabel umfasst vorzugsweise wenigstens ein oder mehrere Anschlusselemente zum Anschluss an Komponenten, wie zusätzliche Geräte und/oder Aktoren und/oder Sensoren, oder auch Netzwerke. Darüber hinaus kann das Kabelelement eine Umspritzung aufweisen, vorzugsweise eine PUR-Umspritzung. PUR-Umspritzungen beziehen sich auf die Verwendung von Polyurethan (PUR) als Ummantelungsmaterial für Kabel. Der Kabelkopf kann bspw. Eine Verbindung wie eine Rast- oder Schraubverbindung aufweisen, um eine sichere und zuverlässige Verbindung des wenigstens einen Anschlusselements sicherzustellen. Optional kann diese Verbindung auch zur Bereitstellung eines ersten Befestigungsmechanismus dienen, um das Abdeckelement am Kabelkopf zu befestigen. Als Steckverbinder kann ein elektrisches oder elektronisches Bauteil verstanden werden, das dazu dient, zwei oder mehr elektrische Leiter miteinander zu verbinden. Der Steckverbinder kann hierzu bspw. Als Stecker oder Buchse vorgesehen sein. Die Anschlusselemente können entsprechend als Pins oder Kontakte ausgebildet sein, um elektrischen Strom, Signale oder Daten zwischen den verbundenen Elementen zu übertragen. Steckverbinder können für verschiedene Anwendungen und in verschiedenen Größen, Formen und Polzahlen (Anzahl der Kontakte) ausgeführt sein.
Die Maschine kann als wenigstens eine der nachfolgend genannten Maschinen ausgebildet sein:
Eine Automatisierungsanlage,
Eine Produktionsanlage,
Eine Logistikanlage,
Eine Produktionsstraße,
Ein Bearbeitungszentrum,
Ein Industrieroboter,
Eine Fertigungsanlage,
Ein Aggregat, Ein Elektrogerät.
Insbesondere kann die Maschine dabei als eine Maschine mit modularem Charakter oder auch als mobile oder bewegliche Maschine ausgebildet sein, bei welcher einzelne Teile der Maschine modular gemäß einer Installationsvorgabe installiert werden. Diese Installation erfolgt zumindest teilweise manuell durch einen Benutzer wie einem Werker. Ein Benutzer kann bspw. Ein Installateur und/oder Anlagenmechaniker und/oder Elektriker und/oder Werker und/oder Planer und/oder mechanischer Konstrukteur oder Entwickler und/oder elektrischer Konstrukteur oder Entwickler und/oder SPS-Programmierer und/oder Inbetriebnehmer und/oder Instandhalter und/oder Maschinenführer sein.
Die Komponenten, insbesondere in der Form von Komponenten für die Übertragung von elektrischen oder optischen Signalen und von Daten oder Komponenten für die Energieübertragung, können Installationselemente wie das Kabelelement, also bspw. Kabel und/oder Steckverbinder, umfassen. Ferner können die Komponenten, insbesondere in der Form von elektrischen Komponenten, Module wie Verbindungsmodule umfassen, wobei die Verbindungsmodule eine dezentrale und modulare Verbindung von Installationselementen ermöglichen können. Dezentral kann sich dabei darauf beziehen, dass die Verbindungsmodule zumindest teilweise einen zentralen Schaltschrank ersetzen, indem die Verbindungsmodule zwar jeweils nur einen Teil der Verbindungen für die Maschine bereitstellen, diese Verbindungen aber dezentral im Feld ermöglichen. Bei einer zentralen Topologie, also bspw. Einem zentralisierten Schaltschrankkonzept, wird insbesondere von einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung gesprochen, d.h. der Startpunkt, die Verbindung und der Endpunkt sind klar definiert. Im Gegensatz dazu ist es bei dezentralen Anwendungen möglich, bzw. kann sogar oftmals notwendig sein, zwischen dem Startpunkt und dem Endpunkt mehrere Komponenten anzuordnen oder zu verbinden. In diesem Fall kann z. B. von einer Modul-Modul oder Modul-Hub-Punkt-Verbindung gesprochen werden.
Grundsätzlich können bei einer Maschine bspw. Die folgenden Komponenten vorgesehen sein: Geräte wie Aktoren und/oder Sensoren, die Verbindungsmodule, Installationselemente, bspw. Zur Verkabelung. Entsprechend können die Komponenten auch als Installationselemente ausgeführt sein.
Für die Installation der Maschine können mehrere Komponenten vorgesehen sein. Bspw. erfolgt über die installierten Komponenten eine Verschaltung von Aktoren und/oder Sensoren mit einer Steuerungsvorrichtung, damit die Steuerungsvorrichtung wie eine SPS die Aktoren und/oder Sensoren ansteuern und/oder auslesen kann. Den Komponenten wie beispielsweise den Kabelelementen bzw. Kabeln kann jeweils eine Installationsinformation oder ein Identifikator zum Beispiel mittels des Identifikationsmittels der erfindungsgemäßen Schutzkappe zugeordnet sein, durch welche die Komponente oder das Kabel bzw.
Kabelelement eindeutig identifiziert werden können. Der Identifikator kann entsprechend eine Installationsinformation umfassen, welche bspw. digital verarbeitet werden kann. Dabei kann der Identifikator z. B. eine Betriebsmittelkennzeichnung und/oder Produktinformation umfassen. Es ist daher auch möglich, dass technische Eigenschaften des Kabelelements oder der Komponente anhand des Identifikators ermittelt werden können. Auch ist es möglich, dass in einem elektrischen Schaltplan z. B. durch die Produktinformation angegeben ist, an welchem Installationsort welche technischen Anforderungen an eine Komponente vorliegen. Dies ermöglicht eine Zuordnung der Komponente zu einem oder mehreren Installationsorten.
Als ein Installationsort wird im Rahmen der Erfindung z. B. eine (elektrische) Anschlussstelle und/oder ein Bauteil und/oder ein Verbindungselement und/oder ein Maschinenteil der Maschine bezeichnet, mit welcher bzw. welchem die Komponente elektrisch und/oder mechanisch verbunden werden kann.
Die jeweilige Komponente kann den Identifikator dadurch aufweisen, dass ein physisches oder ein elektronisches Identifikationsmittel an der Schutzkappe bzw. am Installationselement vorgesehen und/oder angebracht ist. Die Komponenten können bspw. Kabelelemente, Installationselemente, Verbindungsmodule, Geräte, Kabel oder Bauteile sein, welche ein funktionaler Teil der Maschine sind.
Vorzugsweise kann das Installationselement das Kabelelement bzw. ein Kabel und/oder ein Bauteil umfassen, wobei das Kabelelement bzw. Kabel mindestens oder genau einen Steckverbinder aufweisen kann, und bevorzugt einseitig konfektioniert sein kann, d.h. einseitig einen weiblichen oder männlichen Stecker und an der anderen Seite ein offenes Ende aufweist. Alternativ kann das Kabelelement bzw. Kabel auch zweiseitig konfektioniert sein, d.h. an jeder Seite weist das Kabelelement bzw. Kabel einen weiblichen oder männlichen Stecker auf.
Auch ist es optional denkbar, dass die nachfolgenden Befestigungsmechanismen vorgesehen sind: ein erster Befestigungsmechanismus, vorzugsweise mit dem Abdeckelement in der Form eines Aufnahmeelements, um die Schutzkappe an einer ersten Stelle am Kabelelement, insbesondere am Kabelkopf, zu befestigen und/oder um das wenigstens eine Anschlusselement zu schützen und abzudecken, wobei hierzu das Abdeckelement im Abdeckungszustand auf den Kabelkopf aufgesetzt oder geschraubt sein kann, ein zweiter Befestigungsmechanismus, vorzugsweise mit einem (insbesondere zumindest abschnittsweise flachen) Verbindungselement, um die Schutzkappe an einer zweiten Stelle am Kabelelement vorzugsweise zusätzlich und insbesondere verlustsicher zu befestigen, um auch nach einem Lösen der Befestigung an der ersten Stelle die Schutzkappe am Kabelelement zu halten, d.h. insbesondere auch außerhalb - nach einem Verlassen - des Abdeckungszustands, ein dritter Befestigungsmechanismus, vorzugsweise in der Form eines Sicherungsmechanismus, um nach dem Lösen der Befestigung an der ersten Stelle das gelöste Ende der Schutzkappe, vorzugsweise das Abdeckelement, am Kabelelement zu fixieren, d.h. insbesondere ausschließlich außerhalb - nach einem Verlassen - des Abdeckungszustands.
Dies hat den Vorteil, dass das das wenigstens eine Anschlusselement des Kabelelements schnell und einfach wirksam gegen Umwelteinflüsse oder mechanische Einwirkungen auf den Kabelkopf geschützt werden kann. Ferner ermöglicht dies, dass die erfindungsgemäße Schutzkappe gegen einen Verlust oder Ablösen vom Kabelelement effektiver und sicherer geschützt werden kann.
Ferner ist es optional vorgesehen, dass das Identifikationsmittel als ein bedruckbarer oder bedruckter Bereich ausgebildet ist, um einen Identifikator zur Darstellung der Installationsinformation auszubilden, vorzugsweise in der Form eines QR-Codes oder eines DMC-Code (Data Matrix Code) oder eines anderen maschinell lesbaren Codes. Dies hat den Vorteil, dass eine einfachere und schnellere Installation des Kabelelements oder der Komponente gewährleistet wird. Ferner ermöglicht dies, dass ein Benutzer einfach und komfortabel Produkt- oder Kabelinformation erfassen kann. Der QR-Code (Quick Response Code) ist eine Art zweidimensionaler (2D) Barcode, der entwickelt wurde, um Informationen schnell und effizient zu speichern und abzulesen. Der QR-Code umfasst dabei bspw. Eine quadratische Matrix aus schwarzen und weißen Punkten (Modulen), die eine bestimmte Anordnung von Daten repräsentieren.
In einer weiteren Möglichkeit kann es vorgesehen sein, dass das Identifikationsmittel als ein Bereich für eine Laserbeschriftung ausgebildet ist, um durch die Laserbeschriftung einen Identifikator zur Darstellung der Installationsinformation bereitzustellen, wobei das Identifikationsmittel hierzu vorzugsweise ein Additiv aufweist. Dies ermöglicht es, dass eine dauerhafte und haltbarere Beschriftung des Identifikationsmittels vor der Installation des Kabelelements oder nachträglich gewährleistet wird. Ferner hat dies den Vorteil, dass eine einfachere und schnellere Installation des Kabelelements oder der Komponente ermöglicht wird. Um den Bereich für die Laserbeschriftung auszubilden, kann eine Anpassung des Materials der Schutzkappe zumindest in diesem Bereich vorgesehen sein. Um das Material - insbesondere in der Form eines Kunststoffs - für die Laserbeschriftung auszubilden, kann bspw. die Verwendung von speziellen Additiven erfolgen, die die Lasermarkierbarkeit des Materials bzw. Kunststoffs verbessern. Diese Additive können bspw. Farbstoffe oder Pigmente sein, die in den Kunststoff eingemischt werden, um die Absorption des Laserstrahls zu erhöhen und eine klarere, kontrastreichere Beschriftung zu erzeugen.
Ferner ist es optional vorgesehen, dass das Identifikationsmittel als eine zumindest bereichsweise transparente Kavität, insbesondere ein Tunnel, ausgebildet ist, um einen Identifikator mit der Installationsinformation in die Kavität einzuschieben, um bevorzugt die Installationsinformation durch den transparenten Bereich sichtbar bereitzustellen. Dies hat den Vorteil, dass ein Benutzer sehr einfach, flexibel und schnell eine Installationsinformation an dem Identifikationsmittel anbringen kann. Um einen Teil des Materials der Schutzkappe als den transparenten Bereich auszubilden, kann bspw. Ein transparenter Kunststoff, insbesondere amorpher Kunststoff, verwendet werden. Dies ermöglicht es, dass der Identifikator durch diesen transparenten Bereich für einen Benutzer lesbar ist.
Optional ist es denkbar, dass der Identifikator zur Bereitstellung der Installationsinformation in der Form einer Produktinformation, vorzugsweise Kabelinformation über das Kabelelement, und/oder weiterer Informationen wie Sicherheitshinweisen und/oder Verwendungshinweisen ausgeführt ist, um die Installationsinformation nach einem Einlesen für die Installation der Komponenten zu verwenden. Dies hat den Vorteil, dass ein Benutzer deutlich effizienter und schneller beim Installationsprozess durch die bereitgestellte Installationsinformation unterstützt werden kann.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass ein Sicherungsmechanismus vorgesehen ist, um die zusätzliche insbesondere verlustsichere Befestigung bereitzustellen, wobei vorzugsweise der Sicherungsmechanismus einen Widerhaken und/oder einen Kabelbinder und/oder einen Schnapphaken und/oder wenigstens eine oder wenigstens zwei Ausnehmungen für einen Kabelbinder umfasst. Der Sicherungsmechanismus ermöglicht eine zusätzliche Sicherung der erfindungsgemäßen Schutzkappe gegen ein Ablösen des Kabelelements außerhalb des Abdeckungszustands.
Optional ist es denkbar, dass die Schutzkappe mit dem Sicherungsmechanismus einstückig ausgebildet ist, und vorzugsweise aus wenigstens einer oder wenigstens zwei oder wenigstens drei unterschiedlichen Kunststoffkomponenten hergestellt ist. Dies hat den Vorteil, dass eine schnellere Sicherung der erfindungsgemäßen Schutzkappe für einen Benutzer ermöglicht wird, da das Vorhalten von externen Sicherungsmechanismen wie beispielsweise von separaten Kabelbindern oder Befestigungshaken wie Widerhaken oder Schnapphaken entfallen kann. Die unterschiedlichen Kunststoffkomponenten können sich dabei bspw. Hinsichtlich ihrer Elastizität und/oder Farbe und/oder Transparenz unterscheiden.
Zudem ist im Rahmen der Erfindung denkbar, dass der Sicherungsmechanismus wenigstens oder genau zwei Kunststoffkomponenten mit unterschiedlicher Elastizität aufweist, um eine bewegungsabhängige Sicherung der Befestigung bereitzustellen, vorzugsweise zur Verhinderung einer Bewegung in Richtung eines Kabelkopfes des Kabelelements und/oder zur Ausbildung des Widerhakens. Dies hat den Vorteil, dass eine bewegungsabhängige Sicherung der Befestigung gewährleistet wird.
Vorteilhafterweise kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, dass der Befestigungsmechanismus das Abdeckelement in der Form eines Aufnahmeelements aufweist, welches im Abdeckungszustand zur lösbaren Befestigung an einem Kabelkopf des Kabelelements und zur Aufnahme zumindest eines Abschnittes eines Steckverbinders des Kabelelements ausgestaltet ist, vorzugsweise vor einer Herstellung einer Steckverbindung des Steckverbinders mit einem Gegenstück, um diesen vor Schmutz, Feuchtigkeit und Beschädigung zu schützen. Dies ermöglicht einen effizienteren und effektiveren Schutz des Kabelkopfs oder des Steckverbinders des Kabelelements gegen Umwelteinflüsse oder mechanische Einflüsse. Das Gegenstück ist bspw. Eine Buchse, wenn der Steckverbinder als Stecker ausgebildet ist, oder ein Stecker, wenn der Steckverbinder als Buchse ausgebildet ist.
Von weiterem Vorteil kann vorgesehen sein, dass der Befestigungsmechanismus ein Befestigungsmittel aufweist, vorzugsweise, um die zusätzliche insbesondere verlustsichere Befestigung am Kabelelement bereitzustellen, vorzugsweise nach der Herstellung der Steckverbindung mit dem Gegenstück und/oder außerhalb des Abdeckungszustands, wobei bevorzugt das Befestigungsmittel einstückig am Aufnahmeelement angeformt ist und vorzugsweise als ein elastischer Clip und/oder eine elastische Klemme und/oder ein angeformter Kabelbinder ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass die verlustsichere Befestigung durch das zusätzliche Befestigungsmittel weiter verbessert wird. Dabei kann das Befestigungsmittel in eine form- und/oder kraftschlüssige Verbindung mit dem Kabelelement gebracht werden, vorzugsweise unterhalb des Kabelkopfes, um eine weitere Befestigung der Schutzkappe am Kabelelement zu ermöglichen. Somit kann auf separate Befestigungsmittel, wie Kabelbinder, ggf. verzichtet werden.
Vorteilhafterweise kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, dass der Befestigungsmechanismus eine Öffnung aufweist, insbesondere in einem (ggf. zumindest teilweise flachen) Verbindungselement der Schutzkappe, um das Kabelelement durch die Öffnung zu ziehen und/oder um die Schutzkappe am Kabelelement zu fixieren und vorzugsweise über das Kabelelement zu stülpen, wobei hierzu die Öffnung vorzugsweise einen geringeren Durchmesser aufweist als das Kabelelement und elastisch ausgestaltet ist. Dies ermöglicht es, dass ein Anbringen oder Lösen des Befestigungsmechanismus am Kabelelement sehr einfach und schnell ermöglicht werden kann. Die elastische Ausgestaltung mit geringerem Durchmesser kann einen sicheren Halt der Schutzkappe am Kabelelement bewirken.
Optional kann es vorgesehen sein, dass das Aufnahmeelement dazu ausgeführt ist, zusätzlich zur Befestigung an dem Kabelkopf an einer ersten Stelle des Kabelelements auch eine weitere und/oder die zusätzliche insbesondere verlustsichere Befestigung an einer zweiten (oder weiteren) Stelle des Kabelelements bereitzustellen, nachdem die Befestigung an dem Kabelkopf gelöst worden ist, wobei vorzugsweise ein Befestigungsmittel für das Kabelelement vorgesehen ist, um das Aufnahmeelement daran verlustsicher zu befestigen. Dies hat den Vorteil, dass das Aufnahmeelement der erfindungsgemäßen Schutzkappe flexibel und sehr einfach außerhalb des Abdeckungszustands an dem Kabelelement befestigt werden kann.
Ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Schutzkappe, umfassend die nachfolgenden Schritte:
Ausbilden zumindest eines Teils eines Kabelelements durch ein Spritzgussverfahren, vorzugsweise durch ein Umspritzen eines Kabelkopfes des Kabelelements,
Sammeln von Spritzgussresten bei dem Ausbilden zumindest des Teils des Kabelelements,
Verwenden der gesammelten Spritzgussreste zur Ausbildung der Schutzkappe durch ein Spritzgussverfahren.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es, dass die Herstellung der erfindungsgemäßen Schutzkappe vorteilhafterweise nachhaltiger, material- und umweltschonender erfolgen kann. Ferner hat dies den Vorteil, dass eine effizientere Vermeidung von Abfall in Form von Spritzgussresten gewährleistet wird.
Ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Anwendung einer erfindungsgemäßen Schutzkappe, umfassend die nachfolgenden Schritte:
Bereitstellen eines Kabelelements und einer Schutzkappe, welche am Kabelelement befestigt ist, Erfassen eines Identifikators, welcher zur Bereitstellung einer Installationsinformation an einem Identifikationsmittel der Schutzkappe vorgesehen ist, um die Installationsinformation einzulesen,
Digitales Verarbeiten der eingelesenen Installationsinformation, um einem Anwender einen Hinweis für einen Installationsort des Kabelelements auszugeben.
Dies hat den Vorteil, dass ein Benutzer bei der Installation der Maschine wesentlich effizienter unterstützt werden kann. Ferner ermöglicht dies, dass der Installationsprozess schneller und einfacher durchgeführt werden kann.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung im Einzelnen beschrieben sind. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein. Es zeigen:
Fig. 1: Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2: Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 3: ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 4: ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 5: ein fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 6: ein sechstes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 7: ein siebtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, und
Fig. 8: eine schematische Darstellung von Schritten der Verfahren gemäß Ausführungsbeispielen der Erfindung.
In den nachfolgenden Figuren werden für die gleichen technischen Merkmale auch von unterschiedlichen Ausführungsbeispielen die identischen Bezugszeichen verwendet.
In den nachfolgenden Figuren 1 bis 3 werden die Ausführungsbeispiele in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. In den Figuren 4 bis 7 werden die jeweiligen Ausführungsbeispiele in verschiedenen Ansichten I., II., III., IV. und V. dargestellt. Dabei zeigt die Ansicht I. eine Draufsicht, die Ansicht II. eine perspektivische Ansicht, die Ansicht III. eine Ansicht von vorne, die Ansicht IV eine Seitenansicht und die Ansicht V. eine Ansicht von unten. Fig. 1 veranschaulicht gemäß Ausführungsbeispielen der Erfindung eine Schutzkappe 10 für ein Kabelelement 20 zum Abdecken von wenigstens einem Anschlusselement 23 des Kabelelements. Das Kabelelement 20 kann beispielsweise ein Steckverbinder und vorzugsweise ein Kabel mit Kabelkopf 21 zur Übertragung von elektrischen und optischen Signalen und von Daten oder von Energie sein.
In Fig. 1 ist ferner ein Abdeckelement 30 für das Abdecken des wenigstens einen Anschlusselements 23 des Abdeckelements 30 abgebildet. Das Abdeckelement 30 ist in Fig. 2 und 3 mit weiteren Einzelheiten erkennbar. Dabei kann das Abdeckelement 30 eine Öffnung und eine Kavität aufweisen, in welcher im Abdeckungszustand AZ der Kabelkopf 21 zumindest teilweise aufgenommen wird (s. Fig. 2). Dies ermöglicht die Abdeckung und damit einen Schutz des wenigstens einen Anschlusselements 23.
Ferner ist in Fig. 1 ein Identifikationsmittel 51 dargestellt, um eine Installationsinformation über die Schutzkappe 10 und/oder über das Kabelelement 20 bereitzustellen, vorzugsweise zur Installation von räumlich dezentral angeordneten, elektrischen Komponenten 2 einer Maschine 1, insbesondere einer elektrischen Anlage 1. Das Identifikationsmittel 51 kann als ein bedruckbarer oder bedruckter Bereich 50 ausgebildet sein, um einen Identifikator 52 zu Darstellung der Installationsinformation auszubilden. Beispielsweise kann die Darstellung der Installationsinformation in Form eines QR-Codes 52 oder eines anderen maschinell lesbaren Codes 52 ausgeführt sein. Das Identifikationsmittel 51 kann auch als ein Bereich für eine Laserbeschriftung ausgebildet sein, um durch die Laserbeschriftung einen Identifikator 52 zur Darstellung der Installationsinformation bereitzustellen. Dabei kann das Identifikationsmittel 51 beispielsweise ein Additiv aufweisen, um die Laserbeschriftung zu ermöglichen. Dies ermöglicht bspw. Das Aufdrucken des QR-Codes 52.
In Fig. 1 ist ferner ein Befestigungsmechanismus 200 abgebildet. Der Befestigungsmechanismus 200 kann beispielsweise dazu dienen, die Schutzkappe 10 auf wenigstens zwei verschiedenen Stellen P1 , P2 am Kabelelement 20 zu befestigen, und um wenigstens eine der Befestigungen als eine zusätzliche und insbesondere verlustsichere Befestigung zumindest außerhalb eines Abdeckungszustands AZ des Abdeckelements 30 am Kabelelement 20 bereitzustellen. Der Abdeckungszustand ist insbesondere definiert als der Zustand, in welchem die Schutzkappe 10, insbesondere das Abdeckelement 30, das wenigstens eine Anschlusselement 23 des Steckverbinders 22 an der Stelle P1 des Kabelelements 20 abdeckt.
Wie in Fig. 1 und 2 abgebildet ist, kann der Befestigungsmechanismus 200 mehrere Befestigungsmechanismen umfassen. So ist ein erster Befestigungsmechanismus 30 in Fig. 2 veranschaulicht, welcher beispielsweise das Abdeckelement 30 in der Form eines Aufnahmeelements 30 vorsieht, um die Schutzkappe 10 an einer ersten Stelle P1 am Kabelelement 20, insbesondere am Kabelkopf 21 , zu befestigen und das wenigstens eine Anschlusselement 23 zu schützen und abzudecken. Diese Befestigung kann nur im Abdeckungszustand AZ möglich sein.
Ferner zeigt Fig. 1 und 2 einen zweiten Befestigungsmechanismus 40,41, welcher beispielsweise ein - ggf. zumindest abschnittsweise flaches - Verbindungselement 40 vorsieht, um die Schutzkappe 10 an einer zweiten Stelle P2 am Kabelelement 20 zusätzlich und verlustsicher zu befestigen. Da diese Befestigung im und außerhalb des Abdeckungszustands AZ vorliegen kann, ist es möglich, dass damit auch nach einem Lösen der Befestigung an der ersten Stelle P1 die Schutzkappe 10 am Kabelelement 20 weiterhin festgehalten wird. Hierzu kann bspw. Das Kabelelement 20 durch eine Öffnung 41 geführt sein, um diese Befestigung zu ermöglichen. Mit anderen Worten „hängt“ die Schutzkappe 10 über das Verbindungselement 40 und über die Öffnung 41 am Kabelelement 20.
Ferner ist in Fig. 1 und 2 ein dritter Befestigungsmechanismus 60 dargestellt, welcher beispielsweise in Form eines Sicherungsmechanismus 60 ausgebildet ist, um nach dem Lösen der Befestigung an der ersten Stelle P1 das gelöste Ende 30 der Schutzkappe 10, beispielsweise das Abdeckelement 30, am Kabelelement 20 zu fixieren. Wenn die zweite Stelle P2 in einem Bereich des Kabelelements 20 unterhalb des Kabelkopfes 21 vorgesehen ist, kann diese Befestigung gemäß dem dritten Befestigungsmechanismus 60 ebenfalls in diesem Bereich an einer weiteren Stelle erfolgen, jedoch selbstverständlich versetzt von der Befestigung gemäß dem zweiten Befestigungsmechanismus 60 an der zweiten Stelle P2. In der Ausführungsvariante gemäß Fig. 1 weist der Sicherungsmechanismus 60 hierzu zwei Ausnehmungen 64 auf, um einen separaten Kabelbinder (nicht abgebildet) durchführen zu können. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist der Kabelbinder 62 bereits einstückig an der Schutzkappe 10 ausgebildet. In Fig. 2 ist für den Sicherungsmechanismus 60 ein Haken 63 vorgesehen. Dadurch wird eine zusätzliche und verlustsichere Befestigung für die Schutzkappe 10 bereitgestellt.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung. Insbesondere stellt Fig. 2 ein zweites Beispiel für eine erfindungsgemäße Schutzkappe 10 dar. Dabei wird die Schutzkappe 10 in dem Abdeckungszustand AZ abgebildet, d.h., dass die Schutzkappe 10, insbesondere das Abdeckelement 30, das Anschlusselement 23 des Steckverbinders 22 an der Stelle P1 des Kabelelements 20 abdeckt.
Fig. 2 zeigt ferner die Schutzkappe 10, welche das Identifikationsmittel 51 umfasst. Das Identifikationsmittel 51 ist beispielsweise als ein bedruckbarer oder bedruckter Bereich 50 ausgebildet, um den Identifikator 52 zu Darstellung der Installationsinformation auszubilden. Ferner sind in Fig. 2 ein erster Befestigungsmechanismus 30 und ein zweiter Befestigungsmechanismus 40, 41 dargestellt, wie bereits für Fig. 1 ausgeführt. Im Unterschied zum Sicherungsmechanismus 60 gemäß Fig. 1 weist die Schutzkappe 10 in Fig. 2 einen Sicherungsmechanismus 60 auf, welcher einen Schnapphaken 63 umfasst, um die Schutzkappe 10 außerhalb des Abdeckungszustands AZ am Kabelelement 20 fixieren zu können. Optional kann dieser Sicherungsmechanismus 60 der Schutzkappe 10 einstückig ausgebildet sein. Ferner kann der Sicherungsmechanismus 60 beispielsweise aus wenigstens einer oder wenigstens zwei oder wenigstens drei unterschiedlichen Kunststoffkomponenten hergestellt sein. Diese Ausführung gilt ebenso für alternative Sichermechanismen 60 wie beispielsweise als Widerhaken 61 oder als integrierter Kabelbinder 62.
Optional kann die Schutzkappe 10 gemäß Fig. 2 zudem eine zumindest bereichsweise transparente Kavität 80 aufweisen, welche beispielsweise als ein Tunnel 80 ausgebildet ist, um einen Identifikator 52 mit der Installationsinformation in die Kavität 80 einzuschieben zu können. Dadurch kann eine Installationsinformation durch den transparenten Bereich 81 sichtbar bereitgestellt werden.
Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Insbesondere zeigt Fig. 3 eine Schutzkappe 10, welche zwei Befestigungsmechanismen 30, 40, 41 wie schon in Fig. 1 und Fig. 2 beschrieben, darstellt. Im Unterschied zu den beiden vorherigen Figuren zeigt Fig. 3 einen Sicherungsmechanismus 60, welcher als integrierter Kabelbinder 62 ausgebildet ist. Dieser Sicherungsmechanismus 60, d.h. der integrierte Kabelbinder 62, dient dazu, dass die Schutzkappe 10 außerhalb des Abdeckungszustands AZ am Kabelelement 20 fixiert werden kann.
Fig. 4 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung in den verschiedenen Ansichten I., II, III., IV. und V. Ansicht I. zeigt in der Draufsicht eine Schutzkappe 10, wobei die Kavität 80 an einer anderen Stelle der Schutzkappe 10 angeordnet ist als in Fig. 2 gezeigt. Ferner zeigt Fig. 4 ein Verbindungselement 40 und das Identifikationsmittel 51. Das Verbindungselement
40 ist flächig ausgebildet und umfasst einen bedruckbaren oder bedruckten Bereich 50 des Identifikationsmittels 51.
Ansicht II. zeigt eine perspektivische Ansicht der Schutzkappe 10 gemäß diesem Ausführungsbeispiel. Die Schutzkappe 10 umfasst einen Befestigungsmechanismus 200, weicher eine Öffnung 41 aufweist, beispielsweise in einem zumindest teilweise flachen Verbindungselement 40 der Schutzkappe 10. Das Kabelelement 20 kann durch die Öffnung
41 gezogen werden, um die Schutzkappe 10 am Kabelelement 20 zu fixieren und beispielsweise über das Kabelelement 20 zu stülpen. Dabei weist die elastisch ausgestaltete Öffnung 41 beispielsweise einen geringeren Durchmesser auf als das Kabelelement 20.
Ferner zeigt Fig. 4 in dieser Ansicht einen Sicherungsmechanismus 60, welcher die zusätzliche und verlustsichere Befestigung bereitstellt, Der Sicherungsmechanismus (60) weist hierzu einen Widerhaken 61 auf. Optional kann der Sicherungsmechanismus 60 zwei Kunststoffkomponenten mit unterschiedlicher Elastizität aufweisen, um eine bewegungsabhängige Sicherung der Befestigung bereitzustellen, beispielsweise zur Verhinderung einer Bewegung in Richtung eines Kabelkopfes 21 des Kabelelements 20 und/oder zur Ausbildung des Widerhakens 61.
Fig. 4 zeigt in Ansicht II. und III. ein Befestigungsmittel 70 des Befestigungsmechanismus 200. Das Befestigungsmittel 70 kann am Abdeck- bzw. Aufnahmeelement 30 vorgesehen sein und ist insbesondere so ausgebildet, dass eine weitere Befestigung am Kabelelement 20 bereitgestellt wird, beispielsweise nach der Herstellung der Steckverbindung mit dem Gegenstück. Dabei kann das Befestigungsmittel 70 einstückig am Abdeck- bzw. Aufnahmeelement 30 angeformt sein und zum Beispiel als ein elastischer Clip und/oder eine elastische Klemme ausgebildet sein. Somit kann das Aufnahmeelement 30 dazu ausgeführt sein, zusätzlich zur Befestigung an dem Kabelkopf 21 an einer ersten Stelle P1 des Kabelelements 20 auch eine weitere und/oder die zusätzliche insbesondere verlustsichere Befestigung an einer zweiten P2 oder weiteren Stelle des Kabelelements 20 bereitzustellen, nachdem die Befestigung an dem Kabelkopf 21 gelöst worden ist, wobei vorzugsweise das Befestigungsmittel 70 für das Kabelelement 20 vorgesehen ist, um das Aufnahmeelement 30 daran verlustsicher zu befestigen. Nach einem Lösen der Befestigung an der ersten Stelle P1, also nach einem Verlassen des Abdeckungszustands AZ (s. Fig. 2), kann das lose Ende 30 durch einen Benutzer mit dem Befestigungsmittel 70 ebenfalls am Kabelelement 20 unterhalb des Kabelkopfes 21 befestigt werden. Damit kann die Schutzkappe 10 somit an zwei Positionen am Kabelelement 20 fixiert werden.
Das in Fig. 4 abgebildete Abdeckelement 30 weist ein Aufnahmeelements 30 auf, welches im Abdeckungszustand AZ zur lösbaren Befestigung an einem Kabelkopf 21 des Kabelelements 20 und zur Aufnahme zumindest eines Abschnittes eines Steckverbinders 22 des Kabelelements 20 ausgestaltet ist. Beispielsweise kann so vor einer Herstellung einer Steckverbindung des Steckverbinders 22 mit einem Gegenstück dieser vor Schmutz, Feuchtigkeit und Beschädigung geschützt werden.
Ansicht IV. zeigt eine Seitenansicht der Schutzkappe 10 und bildet das Aufnahmeelement 30 der Schutzkappe 10 ab, welches an einem Ende des flächig ausgebildeten Verbindungselements 40 angeordnet ist. Ansicht V. stellt eine Ansicht der Schutzkappe 10 von unten dar und zeigt das Abdeckungselement 30 sowie das Identifikationsmittel 51.
Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung in den verschiedenen Ansichten I., II., III. und IV. Dabei ist das Identifikationsmittel 51 beispielsweise als eine zumindest bereichsweise transparente Kavität 80, insbesondere als ein Tunnel 80, ausgebildet, um einen Identifikator 52 mit der Installationsinformation wie beispielsweise eine Betriebsmittelkennzeichnung in die Kavität 80 einzuschieben. Dadurch kann eine Installationsinformation durch den transparenten Bereich 81 (nicht abgebildet) sichtbar bereitgestellt werden.
In Fig. 6 ist die Öffnung 41 im Unterschied zu Fig. 5 in einer schlüssellochartigen Form ausgebildet, d.h. dass die Öffnung 41 eine kreisrunden Abschnitt aufweist, an dem zwei sich gegenüberliegende Verengungen angeordnet sind. Diese Form der Öffnung 41 ermöglicht auch ein nachträgliches Überstülpen oder Überziehen über das Kabelkopf 21. Die Öffnung ist mit einem Widerhaken 61 ausgebildet, um ein Herausrutschen des Kabelelements 40 aus der Öffnung 41 zu verhindern. Die Widerhaken 61 wird bspw. durch die Verwendung von unterschiedlichen Kunststoffkomponenten der Schutzkappe 10 im Bereich der Öffnung 41 ermöglicht. D.h. dass auf einer Seite des Verbindungselements 40, beispielsweise der oberen Seite, eine elastische oder verformbare Kunststoffkomponente und auf der andere Seite, beispielsweise der unteren Seite des Verbindungselements 40, eine harte oder nicht elastische Kunststoffkomponente angeordnet ist. Über die Seite mit der elastischen Kunststoffkomponente kann die Schutzkappe 10 über das Kabel 20 gestülpt oder gezogen werden. Die harte, unelastische Kunststoffkomponente auf der anderen Seite oder Gegenseite des Verbindungelements 40 der Schutzkappe erzeugt einen Widerhakeneffekt und verhindert ein Rückziehen oder Abziehen der Kunststoffkappe 10 vom Kabel 20.
Fig. 7 eine Ausführungsvariante, bei welcher zwei verschiedene Flächen als bedruckbarer Bereich 50 vorgesehen sein können. Diese ermöglichen somit eine Bereitstellung des Identifikators 52 (s. bspw. Fig. 1). Dabei kann der Identifikator 52 zur Bereitstellung der Installationsinformation in der Form einer Produktinformation, vorzugsweise Kabelinformation über das Kabelelement 20, und/oder weiterer Informationen wie Sicherheitshinweisen und/oder Verwendungshinweisen ausgeführt sein, um die Installationsinformation nach einem Einlesen für die Installation der Komponenten 2 zu verwenden.
Fig. 8 zeigt eine schematische Darstellung von Schritten der Verfahren gemäß Ausführungsbeispielen der Erfindung. Insbesondere werden in Fig. 8 ein Verfahren 100 zur Herstellung der erfindungsgemäßen Schutzkappe 10 und ein Verfahren 200 zur Anwendung der erfindungsgemäßen Schutzkappe 10 visualisiert. Gemäß einem ersten Verfahrensschritt 101 erfolgt dabei ein Ausbilden zumindest eines Teils eines Kabelelements 20 durch ein Spritzgussverfahren, beispielsweise durch ein Umspritzen eines Kabelkopfes 21 des Kabelelements 20. Gemäß einem zweiten Verfahrensschritt 102 werden Spritzgussreste bei dem Ausbilden zumindest des Teils des Kabelelements 20 gesammelt. Dann werden gemäß einem dritten Verfahrensschritt 103 die gesammelten Spritzgussreste zur Ausbildung der Schutzkappe 10 durch ein Spritzgussverfahren verwendet.
Gemäß einem Schritt 201 des Verfahrens 200 wird ein Kabelelement 20 und eine Schutzkappe 10 bereitgestellt, welche am Kabelelement 20 befestigt werden. Dann wird in Schritt 202 ein Identifikator erfasst, welcher zur Bereitstellung einer Installationsinformation an einem Identifikationsmittel 51 der Schutzkappe 10 vorgesehen ist, um die Installationsinformation einzulesen. Danach wird gemäß Schritt 203 ein digitales Verarbeiten der eingelesenen Installationsinformation durchgeführt, um einem Anwender einen Hinweis für einen Installationsort des Kabelelements 20 auszugeben.
Die voranstehende Erläuterung der Ausführungsformen beschreibt die vorliegende Erfindung ausschließlich im Rahmen von Beispielen. Selbstverständlich können einzelne Merkmale der Ausführungsformen, sofern technisch sinnvoll, frei miteinander kombiniert werden, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Bezugszeichenliste
1 Maschine
2 Komponenten
10 Schutzkappe
20 Kabelelement
21 Kabel köpf
22 Steckverbinder
23 Anschlusselemente
30 Abdeckelement, Aufnahmeelement
40 Verbindungselement
41 Öffnung
50 bedruckter oder bedruckbarer Bereich
51 Identifikationsmittel
52 Identifikator
60 Sicherungsmechanismus
61 Widerhaken
62 Kabelbinder
63 Schnapphaken
64 Ausnehmungen
70 Befestigungsmittel
80 Kavität
81 transparenter Bereich
100 Verfahren
200 Befestigungsmechanismus
AZ Abdeckungszustand
P1 erste Stelle
P2 zweite Stelle
P1,P2 verschiedenen Stellen

Claims

Ansprüche
1 . Schutzkappe (10) für ein Kabelelement (20) zum Abdecken von wenigstens einem Anschlusselement (23) des Kabelelements (20), aufweisend: ein Abdeckelement (30) für das Abdecken des wenigstens einen Anschlusselements (23) in einem Abdeckungszustand (AZ) des Abdeckelements (30),
- wenigstens ein Identifikationsmittel (51), um eine Installationsinformation über die Schutzkappe (10) und/oder über das Kabelelement (20) bereitzustellen, vorzugsweise zur Installation von räumlich dezentral angeordneten, elektrischen Komponenten (2) einer Maschine (1), insbesondere einer elektrischen Anlage (1),
- wenigstens einen Befestigungsmechanismus (200), um die Schutzkappe (10) auf wenigstens zwei verschiedenen Stellen (P1 ,P2) am Kabelelement (20) zu befestigen, und um wenigstens eine der Befestigungen als eine zusätzliche und insbesondere verlustsichere Befestigung zumindest außerhalb des Abdeckungszustands (AZ) des Abdeckelements (30) am Kabelelement (20) bereitzustellen.
2. Schutzkappe (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die nachfolgenden Befestigungsmechanismen (200) vorgesehen sind: ein erster Befestigungsmechanismus (30), vorzugsweise mit dem Abdeckelement (30) in der Form eines Aufnahmeelements (30), um die Schutzkappe (10) an einer ersten Stelle (P1) am Kabelelement (20), insbesondere am Kabelkopf (21), zu befestigen und das wenigstens eine Anschlusselement (23) zu schützen und abzudecken, ein zweiter Befestigungsmechanismus (40,41), vorzugsweise mit einem zumindest abschnittsweise flachen Verbindungselement (40), um die Schutzkappe (10) an einer zweiten Stelle (P2) am Kabelelement (20) zusätzlich und insbesondere verlustsicher zu befestigen, um auch nach einem Lösen der Befestigung an der ersten Stelle (P1) die Schutzkappe (10) am Kabelelement (20) zu halten, ein dritter Befestigungsmechanismus (60), vorzugsweise in der Form eines Sicherungsmechanismus (60), um nach dem Lösen der Befestigung an der ersten Stelle (P1) das gelöste Ende (30) der Schutzkappe (10), vorzugsweise das Abdeckelement (30), am Kabelelement (20) zu fixieren.
3. Schutzkappe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Identifikationsmittel (51) als ein bedruckbarer oder bedruckter Bereich (50) ausgebildet ist, um einen Identifikator (52) zu Darstellung der Installationsinformation auszubilden, vorzugsweise in der Form eines QR-Codes (52) oder eines anderen maschinell lesbaren Codes (52).
4. Schutzkappe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Identifikationsmittel (51) als ein Bereich für eine Laserbeschriftung ausgebildet ist, um durch die Laserbeschriftung einen Identifikator (52) zur Darstellung der Installationsinformation bereitzustellen, wobei das Identifikationsmittel (51) hierzu vorzugsweise ein Additiv aufweist.
5. Schutzkappe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Identifikationsmittel (51) als eine zumindest bereichsweise transparente Kavität (80), insbesondere ein Tunnel (80), ausgebildet ist, um einen Identifikator (52) mit der Installationsinformation in die Kavität (80) einzuschieben, um bevorzugt die Installationsinformation durch den transparenten Bereich (81) sichtbar bereitzustellen.
6. Schutzkappe (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Identifikator (52) zur Bereitstellung der Installationsinformation in der Form einer Produktinformation, vorzugsweise Kabelinformation über das Kabelelement (20), und/oder weiterer Informationen wie Sicherheitshinweisen und/oder Verwendungshinweisen ausgeführt ist, um die Installationsinformation nach einem Einlesen für die Installation der Komponenten (2) zu verwenden.
7. Schutzkappe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sicherungsmechanismus (60) vorgesehen ist, um die zusätzliche insbesondere verlustsichere Befestigung bereitzustellen, wobei vorzugsweise der Sicherungsmechanismus (60) einen Widerhaken (61) und/oder einen Kabelbinder (62) und/oder einen Schnapphaken (63) und/oder wenigstens eine oder wenigstens zwei Ausnehmungen (64) für einen Kabelbinder (62) umfasst.
8. Schutzkappe (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (10) mit dem Sicherungsmechanismus (60) einstückig ausgebildet ist, und vorzugsweise aus wenigstens einer oder wenigstens zwei oder wenigstens drei unterschiedlichen Kunststoffkomponenten hergestellt ist.
9. Schutzkappe (10) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsmechanismus (60) wenigstens oder genau zwei Kunststoffkomponenten mit unterschiedlicher Elastizität aufweist, um eine bewegungsabhängige Sicherung der Befestigung bereitzustellen, vorzugsweise zur Verhinderung einer Bewegung in Richtung eines Kabelkopfes (21) des Kabelelements (20) und/oder zur Ausbildung des Widerhakens (61).
10. Schutzkappe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsmechanismus (200) das Abdeckelement (30) in der Form eines Aufnahmeelements (30) aufweist, welches im Abdeckungszustand (AZ) zur lösbaren Befestigung an einem Kabelkopf (21) des Kabelelements (20) und zur Aufnahme zumindest eines Abschnittes eines Steckverbinders (22) des Kabelelements (20) ausgestaltet ist, vorzugsweise vor einer Herstellung einer Steckverbindung des Steckverbinders (22) mit einem Gegenstück, um diesen vor Schmutz, Feuchtigkeit und Beschädigung zu schützen.
11. Schutzkappe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsmechanismus (200) ein Befestigungsmittel (70) aufweist, um eine weitere Befestigung am Kabelelement (20) bereitzustellen, vorzugsweise nach der Herstellung der Steckverbindung mit dem Gegenstück, wobei das Befestigungsmittel (70) einstückig am Aufnahmeelement (30) angeformt ist und vorzugsweise als ein elastischer Clip und/oder eine elastische Klemme ausgebildet ist.
12. Schutzkappe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsmechanismus (200) eine Öffnung (41) aufweist, insbesondere in einem zumindest teilweise flachen Verbindungselement (40) der Schutzkappe (10), um das Kabelelement (20) durch die Öffnung (41) zu ziehen und/oder um die Schutzkappe (10) am Kabelelement (20) zu fixieren und vorzugsweise über das Kabelelement (20) zu stülpen, wobei hierzu die Öffnung (41) vorzugsweise einen geringeren Durchmesser aufweist als das Kabelelement (20) und elastisch ausgestaltet ist.
13. Schutzkappe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (30) dazu ausgeführt ist, zusätzlich zur Befestigung an dem Kabelkopf (21) an einer ersten Stelle (P1) des Kabelelements (20) auch eine weitere Befestigung an einer zweiten oder weiteren Stelle (P2) des Kabelelements (20) bereitzustellen, nachdem die Befestigung an dem Kabelkopf (21) gelöst worden ist, wobei vorzugsweise ein Befestigungsmittel (70) für das Kabelelement (20) vorgesehen ist, um das Aufnahmeelement (30) daran verlustsicher zu befestigen.
14. Verfahren (100) zur Herstellung einer Schutzkappe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend die nachfolgenden Schritte:
- Ausbilden (101) zumindest eines Teils eines Kabelelements (20) durch ein Spritzgussverfahren, vorzugsweise durch ein Umspritzen eines Kabelkopfes (21) des Kabelelements (20),
Sammeln (102) von Spritzgussresten bei dem Ausbilden zumindest des Teils des Kabelelements (20),
Verwenden (103) der gesammelten Spritzgussreste zur Ausbildung der Schutzkappe (10) durch ein Spritzgussverfahren.
5. Verfahren (200) zur Anwendung einer Schutzkappe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend die nachfolgenden Schritte:
Bereitstellen (201) eines Kabelelements (20) und einer Schutzkappe (10), welche am Kabelelement (20) befestigt ist,
Erfassen (202) eines Identifikators, welcher zur Bereitstellung einer Installationsinformation an einem Identifikationsmittel (51) der Schutzkappe (10) vorgesehen ist, um die Installationsinformation einzulesen,
Digitales Verarbeiten (203) der eingelesenen Installationsinformation, um einem Anwender einen Hinweis für einen Installationsort des Kabelelements (20) auszugeben.
EP24717643.1A 2023-04-16 2024-04-04 Schutzkappe für ein kabelelement zum abdecken von wenigstens einem anschlusselement des kabelelements Pending EP4699189A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102023109525.0A DE102023109525A1 (de) 2023-04-16 2023-04-16 Schutzkappe für ein Kabelelement zum Abdecken von wenigstens einem Anschlusselement des Kabelelements
PCT/EP2024/059150 WO2024217878A1 (de) 2023-04-16 2024-04-04 Schutzkappe für ein kabelelement zum abdecken von wenigstens einem anschlusselement des kabelelements

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP4699189A1 true EP4699189A1 (de) 2026-02-25

Family

ID=90719773

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP24717643.1A Pending EP4699189A1 (de) 2023-04-16 2024-04-04 Schutzkappe für ein kabelelement zum abdecken von wenigstens einem anschlusselement des kabelelements

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP4699189A1 (de)
DE (1) DE102023109525A1 (de)
WO (1) WO2024217878A1 (de)

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT1200265B (it) * 1986-07-02 1989-01-12 Grafoplast Spa Terminale per cavi elettrici con corpo e portasigle ad alveolo liberi di ruotare rispetto alla punta metallica
US5547388A (en) * 1994-09-13 1996-08-20 Yazaki Corporation Connector cover having a squeeze release
US6325339B1 (en) * 1998-06-22 2001-12-04 William L. Lewis Accessory device for communications headset
GB0207366D0 (en) * 2002-03-28 2002-05-08 Mayall & Co Ltd Improvements relating to electrical connectors
JP5625969B2 (ja) * 2011-02-04 2014-11-19 住友電装株式会社 充電用コネクタ
US9111466B2 (en) * 2013-01-17 2015-08-18 Mellanoy Technologies Ltd. Efficient access to connectivity information using cable identification
USD941253S1 (en) * 2018-07-03 2022-01-18 Wirthco Engineering, Inc. Trailer-light plug cover
DE102018127899A1 (de) * 2018-11-08 2020-05-14 Auto-Kabel Management Gmbh Kontaktelement zur elektrischen Kontaktierung eines elektrischen Leiters an ein Anschlussteil einer elektrischen Anlage und Verfahren zu dessen Herstellung
DE202021104374U1 (de) * 2021-08-17 2021-10-28 K.S. Terminals Inc. Ladepistolenschutzvorrichtung und Ladepistole

Also Published As

Publication number Publication date
WO2024217878A1 (de) 2024-10-24
DE102023109525A1 (de) 2024-10-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19612765A1 (de) Kunststoffsensor und Verfahren zu dessen Herstellung
DE102012107270A1 (de) Steckverbinder-Gehäuse mit einem RFID-Transponder
EP2683227B1 (de) Elektronikmodul zum Einstecken in eine Trägereinheit
EP0909122A2 (de) Elektronisches Gerät
DE102018210892A1 (de) Steckverbindungselement für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Herstellen eines solchen Steckverbindungselements
DE102010034634B3 (de) Anschlussdose mit Halteeinrichtung für Steckverbinder
EP2091113B1 (de) Verbindungssystem für Lichtbänder oder Leuchten
WO2010055069A1 (de) Elektrisches gerät
DE102009032055A1 (de) Anordnung zum Verbinden zweier Elektroschränke und Elektroschrank zur Aufnahme von Elektroinstallationsgeräten
EP1608994A1 (de) Sensoranordnung einer einparkhilfe
EP1039589B1 (de) Verteiler zum Verbinden von Aktoren und/oder Sensoren
WO2024217878A1 (de) Schutzkappe für ein kabelelement zum abdecken von wenigstens einem anschlusselement des kabelelements
WO2022218465A1 (de) Kabelanschlusseinheit für eine anschlussdose
DE102016112181A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Elektrokomponententrägers für automobile Anwendungen
DE102012204400A1 (de) Elektronikgehäuse für Schaltgeräte, insbesondere für Niederspannungsschaltgeräte
DE102018106880A1 (de) Modularer Kontaktträger für einen Industriesteckverbinder
EP1841020A2 (de) Pinschutz
DE202008002358U1 (de) Elektrische Reihenklemme
DE102016121577A1 (de) Montagewerkzeug für eine Steckerverbindung
DE102019134359B4 (de) Ordnungssystem für Anschlussleitungen
DE102022124490A1 (de) Steckverbindersystem
DE102019100583B4 (de) Verfahren und Baukastensystem zum Herstellen eines Steckverbinders durch Auswahl eines Einsatzelements
DE202010011497U1 (de) Anschlussdose mit Halteeinrichtung für Steckverbinder
DE102023113562A1 (de) Steckverbindermodul für einen modularen Industriesteckverbinder
EP1833126A2 (de) Verbindungsstecker

Legal Events

Date Code Title Description
STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: UNKNOWN

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE

PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE

17P Request for examination filed

Effective date: 20251110

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR