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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Umluftweichenvorrichtung für eine Dunstabzugshaube, ein Versperrelement für eine Umluftweiche, eine Umluftweiche und eine Dunstabzugsvorrichtung mit einer Dunstabzugshaube und einer Umluftweichenvorrichtung.
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Bei Dunstabzugshauben wird Luft über ein in einem Dunstabzugsgehäuse angeordneten Gebläse in das Dunstabzugsgehäuse eingesaugt und nach Passieren des Gebläses wieder abgegeben. Bei Dunstabzugshauben, die im Umluftbetrieb betrieben werden, strömt die von dem Dunstabzugsgehäuse ausgeblasene, gefilterte Luft in der Regel in ein Luftrohr, das auch als Luftkanal bezeichnet werden kann, und wird von dort über eine Umluftweiche in zwei Luftströme aufgeteilt und diese Luftströme werden zurück in das Küchenumfeld geleitet.
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Eine solche Dunstabzugshaube mit Umluftweiche ist beispielsweise in der
DE 10 2008 023 311 A1 beschrieben. Hierbei wird durch eine in einem Kamin installierte Umluftweiche der Luftstrom in einem 90° Winkel zu beiden Seiten umgelenkt. Wie sich aus
Figur 16 ergibt, wird, wenn sich auf der linken Seite ein Hängeschrank befindet, der Luftstrom von der Umluftweiche nach unten auf das Kochfeld gezwungen. Insbesondere verursacht die zu den Seiten der Dunstabzugshaube ausströmende Luft somit spezifische Raumströmungen im jeweiligen Küchenumfeld. Je nach Umgebungsbedingungen können dadurch Querströmungen zwischen dem Kochfeld und der Dunstabzugshaube entstehen. Unsymmetrische Querströmungen, das heißt Strömungen, bei denen Luft verstärkt von einer zur anderen Seite des Kochfeldes strömt, haben einen negativen Einfluss auf die Wrasenfangrate der Dunstabzugshaube. Die Küchenumgebung beziehungsweise das Küchenumfeld, das auf die aus der Dunstabzugshaube austretende Luft Einfluss hat, sind beispielsweise Raumwände, die in der Nähe der Dunstabzugshaube liegen, oder andere Versperrungen der Strömung, durch Hoch- oder Hängeschränke, die in der Nähe der Dunstabzugshaube montiert sind. Diese Raumwand oder Seitenwand eines Schrankes versperrt dabei das seitliche Ausströmen der Luft aus der Dunstabzugshaube beziehungsweise deren Umluftweiche normal zur Strömungsrichtung. Die ausströmende Luft wird daher durch die Raumwand oder Seitenwand des Schrankes nach oben und unten gezwungen. Der nach unten gerichtete Teil des Luftstroms kann über dem Kochfeld einen asymmetrischen oder Richtung Benutzer gerichteten Luftstrom verursachen, durch den aufsteigender Wrasen in Querrichtung oder nach vorne mitgerissen wird und somit nicht von der Dunstabzugshaube eingesaugt werden kann. Zudem kann zumindest ein Teil der bereits gereinigten Luft wieder in die Dunstabzugshaube eingeleitet werden. Diese Strömungen können auch als induzierte Strömungen bezeichnet werden. Die Wrasenfangrate der Dunstabzugshaube ist somit beeinträchtigt und im Extremfall kann es dazu kommen, dass das Ansaugen von Wrasen und damit die eigentliche Funktion der Dunstabzugshaube verhindert werden. Die Strömungsverhältnisse bei einer Umluftweiche nach dem Stand der Technik sind beispielhaft in
Figur 16 gezeigt.
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Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Lösung zu schaffen, mittels derer die Wrasenfangrate einer Dunstabzugshaube, insbesondere einer Dunstabzugshaube im Umluftbetrieb, auf einfache Weise insbesondere bei einer asymmetrischen Einbausituation der Dunstabzugshaube verbessert werden kann.
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Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass diese Aufgabe gelöst werden kann, indem eine Umluftweiche mit mindestens einem Versperrelement nachgerüstet werden kann, um den Volumenstrom aus der Umluftweiche in unterschiedlichen Richtungen individuell justieren zu können.
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Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung daher eine Umluftweichenvorrichtung für eine Dunstabzugshaube, wobei die Umluftweichenvorrichtung eine Umluftweiche aufweist, die mindestens zwei Auslassöffnungen aufweist. Die Umluftweichenvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Umluftweichenvorrichtung mindestens ein Versperrelement umfasst, das an der Umluftweiche befestigbar ist und das im befestigten Zustand zumindest einen Teil einer der Auslassöffnungen der Umluftweiche abdeckt.
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Als Umluftweiche wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung bezeichnet, durch die ein Luftstrom, der in die Vorrichtung eintritt, umgelenkt werden kann. Zudem wird in der Umluftweiche ein eintretender Luftstrom in mindestens zwei unterschiedlich gerichtete Luftströme aufgeteilt. Die Umlenkung des eintretenden Luftstroms kann beispielsweise 90° betragen. Die Umluftweiche kann aus einem oder mehreren Teilen hergestellt sein.
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Bei einer mehrteiligen Umluftweiche wird im Folgenden mit Umluftweiche die zusammengefügte Umluftweiche bezeichnet.
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Als Dunstabzugshaube wird erfindungsgemäß eine Küchendunstabzugshaube bezeichnet, die über einem Kochfeld montiert werden kann. In einer bevorzugten Ausführungsform stellt die Dunstabzugshaube dabei eine sogenannte Wandesse dar, die mit deren Rückseite an einer Raumwand der Küche befestigt ist. Die Dunstabzugshaube weist vorzugsweise ein Dunstabzugsgehäuse, einen Luftkanal und einen Kamin auf. In dem Dunstabzugsgehäuse ist das Gebläse der Dunstabzugshaube aufgenommen. In dem Dunstabzugsgehäuse, insbesondere in der Unterseite des Dunstabzugsgehäuses liegt eine Absaugöffnung, über die Luft in das Dunstabzugsgehäuse von dem Raum oberhalb eines Kochfeldes abgesaugt werden und in das Dunstabzugsgehäuse gelangen kann. An dem Dunstabzugsgehäuse kann in Strömungsrichtung nach dem Gebläse ein Luftkanal angeschlossen sein. Der Luftkanal kann ein starres Rohr oder ein flexibles Rohr darstellen. Der Luftkanal kann an einem an dem Dunstabzugsgehäuse angeordneten Auslassstutzen befestigt sein und sich vorzugsweise von dem Dunstabzugsgehäuse aus nach oben erstrecken. Der Luftkanal kann in einem Kamin aufgenommen sein. Der Kamin deckt dabei vorzugsweise den Luftkanal nach vorne und zu den Seiten ab. Zusätzlich zu dem Luftkanal kann in dem Kamin auch das Dunstabzugsgehäuse aufgenommen sein. Bei dieser Ausführungsform kann die Unterseite des Kamins die Absaugöffnung bilden oder an der Unterseite des Kamins ein Wrasenschirm befestigt sein, in dem die Absaugöffnung gebildet ist. Die Unterseite des Dunstabzugsgehäuses oder des Kamins kann in der Horizontalen liegen oder nach oben geneigt sein. In der letzteren Ausführungsform kann die Dunstabzugshaube auch als Kopffrei-Esse oder Schrägesse bezeichnet werden.
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Die erfindungsgemäße Umluftweiche wird vorzugsweise in dem Kamin einer Dunstabzugshaube angeordnet und ist mit dem Luftkanal verbunden. Dunstabzugshauben mit einem Kamin können auch als dekorative Dunstabzugshauben bezeichnet werden. Die Dunstabzugshaube kann aber auch ohne Kamin ausgestaltet sein. Zudem kann die Umluftweiche auch direkt auf dem Dunstabzugsgehäuse montiert sein, das heißt, dass kein Luftkanal zwischen dem Dunstabzugsgehäuse und der Umluftweiche vorliegt. Die erfindungsgemäße Umluftweiche kann auch bei einer Dunstabzugshaube zum Einsatz kommen, die in einem Oberschrank einer Küche integriert ist.
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Die Umluftweiche weist erfindungsgemäß eine mindestens zwei Auslassöffnungen auf. Die Auslassöffnungen können in den Seiten der Umluftweiche liegen. Zusätzlich kann die Umluftweiche in deren Vorderseite mindestens eine Auslassöffnung aufweisen. Weiterhin kann die Umluftweiche auch an jeder der Seiten und oder der Vorderseite mehr als eine Auslassöffnung aufweisen.
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Die Auslassöffnungen können in vertikaler Richtung jeweils durch die Oberseite und die Unterseite der Umluftweiche begrenzt werden. Alternativ oder zusätzlich können die Auslassöffnungen durch ein oder mehrere Luftführungselemente der Umluftweiche begrenzt werden. Beispielsweise kann eine Auslassöffnung durch die Oberseite und ein Luftführungselement, durch zwei Luftführungselemente oder durch ein Luftführungselement und die Unterseite in vertikaler Richtung begrenzt werden. In horizontaler Richtung kann die Auslassöffnung beispielsweise durch eine Vorderwand und eine Rückwand der Umluftweiche begrenzt werden. Alternativ oder zusätzlich kann eine Auslassöffnung in horizontaler Richtung beispielsweise durch ein oder mehrere Luftführungselemente begrenzt werden. Beispielsweise kann eine Auslassöffnung durch die Vorderseite und ein Luftführungselement, durch zwei Luftführungselemente oder durch ein Luftführungselement und die Rückseite der Umluftweiche in vertikaler Richtung begrenzt werden. Als Auslassöffnung wird eine Öffnung bezeichnet, über die im unversperrten Zustand Luft in eine vorgegebene Richtung ausgegeben werden kann. Gemäß einer Ausführungsform können mehrere Auslassöffnungen daher gemeinsam eine durchgehende Öffnung bilden. Beispielsweise kann sich diese Öffnung über die Vorderseite und zwei Seiten der Umluftweiche erstrecken. In diesem Fall liegt eine Auslassöffnung in der Vorderseite und jeweils eine weitere Auslassöffnung in jeder der Seiten der Umluftweiche.
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Richtungsangaben, wie vorne, hinten, oben und unten beziehen sich -soweit nicht anderweitig definiert - auf die Umluftweiche, die Umluftweichenvorrichtung und deren jeweilige Bestandteile in einem montierten Zustand. Die Rückseite der Umluftweiche und der Umluftweichenvorrichtung ist dabei die Seite, die der Raumwand, an der die Umluftweiche befestigt ist, zugewandt ist. Die Vorderseite ist die der Rückseite gegenüberliegende Seite. Die Seiten, das heißt die seitlichen Flächen der Umluftweiche, erstrecken sich zwischen der Vorderseite und Rückseite. Als Oberseite wird die bei einer horizontal montierten Umluftweiche nach oben gerichtete Seite der Umluftweiche bezeichnet. Die Unterseite stellt die bei einer horizontal montierten Umluftweiche nach unten gerichtete Seite dar. In der Unterseite der Umluftweiche ist vorzugsweise die Lufteinlassöffnung eingebracht, über die Luft von der Dunstabzugshaube in die Umluftweiche eintreten kann.
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Zusätzlich zu der Umluftweiche weist die Umluftweichenvorrichtung erfindungsgemäß mindestens ein Versperrelement auf. Das Versperrelement ist an der Umluftweiche befestigbar, das heißt kann an der Umluftweiche befestigt werden. Hierzu können das Versperrelement und/oder die Umluftweiche Befestigungsmittel aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann das Versperrelement und/oder die Umluftweiche zur gegenseitigen Befestigung aus flexiblem Material gebildet sein.
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Als Versperrelement wird ein Bauteil bezeichnet, das in dem an der Umluftweiche befestigten Zustand zumindest einen Teil einer der Auslassöffnungen abdeckt. Somit behindert das Versperrelement zumindest einen Teil des Luftstroms aus einer der Auslassöffnungen der Umluftweiche. Insbesondere behindert das Versperrelement nach dem Befestigen an der Umluftweiche beim Betrieb der Dunstabzugshaube zumindest einen Teil des Luftstroms aus der Auslassöffnung, an der dieses befestigt ist. Das Versperrelement weist daher vorzugsweise einen flächigen Bereich, der auch als Sperrfläche bezeichnet wird, auf. Das Versperrelement ist vorzugsweise zumindest in dem Bereich der Sperrfläche luftundurchlässig. Es liegt aber auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung, dass das Versperrelement und insbesondere die Sperrfläche aus einem porösen Material besteht. Bei dieser Ausführungsform wird der Luftstrom an dem Versperrelement und insbesondere der Sperrfläche nicht vollständig blockiert aber verringert. Das Versperrelement stellt ein zu der Umluftweiche separates Bauteil dar, das an der Umluftweiche befestigt werden kann. Insbesondere kann das Versperrelement durch den Benutzer der Dunstabzugshaube oder einem Monteur an der Umluftweiche befestigt werden. Die Befestigung des Versperrelementes kann erfindungsgemäß vorzugsweise nach dem Zusammenbau der Umluftweiche und vorzugsweise auch nach deren Montage an einer Raumwand erfolgen.
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Ein Versperrelement kann an der Umluftweiche eine gesamte Auslassöffnung abdecken. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, dass ein Versperrelement nur einen Teil einer Auslassöffnung abdeckt. An einer Auslassöffnung kann ein einziges Versperrelement angeordnet sein und das Maß der Abdeckung und damit der Behinderung des Luftstroms kann durch die Abmessungen der Versperrelement in der Ebene der Auslassöffnung bestimmt werden. Alternativ können auch mehr als ein Versperrelement an einer Auslassöffnung angeordnet werden. Hierbei kann das Maß der Abdeckung und damit der Behinderung des Luftstroms durch die Summe der Abmessungen der Versperrelemente bestimmt werden.
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Indem die erfindungsgemäße Umluftweichenvorrichtung, die auch als Umluftweichensystem bezeichnet werden kann, zusätzlich zu der Umluftweiche mindestens ein Versperrelement aufweist, kann eine Umluftweiche nachträglich, das heißt nach der Herstellung der Umluftweiche und gegebenenfalls auch nach der Montage der Umluftweiche in der Küche, an eine Bausituation angepasst werden. Insbesondere kann durch die partielle oder vollständige Blockade einer oder mehrerer Auslassöffnungen der beim Betrieb der Dunstabzugshaube, an die die Umluftweiche angeschlossen ist, der aus der Umluftweiche austretende Volumenstrom entsprechend der örtlichen Gegebenheiten justiert werden. Insbesondere kann durch die Blockade der Druckverlust lokal derart erhöht werden, dass der Volumenstrom vermehrt durch eine oder mehrere andere Auslassöffnungen der Umluftweiche ausströmt. Querströmungen unterhalb der Dunstabzugshaube können dadurch vermieden werden. Somit kann die Wrasenfangrate der Dunstabzugshaube, an die die Umluftweiche angeschlossen ist, auf einfache Weise verbessert werden.
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Gemäß einer Ausführungsform ist das mindestens eine Versperrelement lösbar an der Umluftweiche befestigt. Hierdurch kann die Umluftweichenvorrichtung flexibel angepasst werden. Beispielweise kann bei der Montage der Dunstabzugshaube und der Umluftweichenvorrichtung die Position, Art und Anzahl an Versperrelementen variiert und gegebenenfalls geändert werden. Zudem kann bei einem Umzug der aus der Umluftweichenvorrichtung austretende Luftstrom der neuen Bausituation angepasst werden oder nach Kundenwunsch geändert werden. Als lösbar wird hierbei eine Befestigung des Versperrelementes an der Umluftweiche bezeichnet, deren Lösen zerstörungsfrei erfolgen kann. Vorzugsweise kann die Befestigung des Versperrelementes ohne Werkzeuge hergestellt und gelöst werden.
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Sind mehrere Versperrelemente in der Umluftweichenvorrichtung vorhanden, so können diese alle jeweils über die gleiche Befestigungsart an der Umluftweiche befestigt werden. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, dass ein oder mehrere Versperrelemente über eine andere Befestigungsart als das oder die weiteren Versperrelemente an der Umluftweiche befestigt sind.
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Gemäß einer Ausführungsform ist das mindestens eine Versperrelement an der Umluftweiche über eine Klemmverbindung befestigt. Als Klemmverbindung wird insbesondere eine Verbindung verstanden, bei der das Versperrelement und/oder die Umluftweiche zumindest bereichsweise flexibel ausgestaltet ist und die Verbindung durch eine Klemmkraft erfolgt. Zusätzlich oder alternativ kann beispielsweise an dem Versperrelement ein Vorsprung angeordnet sein und an der Umluftweiche eine Vertiefung eingebracht sein, mit der der Vorsprung in Eingriff gebracht werden kann. Hierdurch kann ein Einrasten des Versperrelementes an der Umluftweiche erzeugt werden.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Umluftweiche an der Auslassöffnung eine Einschubnut auf und das Versperrelement weist einen Vorsprung auf, der in die Einschubnut eingeschoben werden kann. Die Einschubnut kann beispielsweise in der Unterseite eines Oberteils der Umluftweiche und/oder der Oberseite eines Unterteils der Umluftweiche eingebracht sein. Die Einschubnut erstreckt sich dabei vorzugsweise bis an den Rand des Oberteils oder Unterteils, so dass das Versperrelement mit dessen Vorsprung von der Seite aus eingeschoben werden kann. Alternativ zu einer Einschubnut kann die Umluftweiche auch eine Vertiefung oder Senke aufweisen, die zu einem Rand der Umluftweiche beabstandet ist. In diesem Fall ist die Umluftweiche zumindest in dem Bereich zwischen der Vertiefung und dem Rand flexibel ausgestaltet, so dass das Versperrelement mit dessen Vorsprung zu der Vertiefung geschoben werden kann und dort einrasten kann.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Umluftweiche in einem Abstand zu der Auslassöffnung eine Einschuböffnung auf und das Versperrelement kann durch die Einschuböffnung eingeschoben werden. Bei dieser Ausführungsform ist die Einschuböffnung vorzugsweise in der Oberseite, der Unterseite, der Vorderseite und/oder der Rückseite der Umluftweiche eingebracht und zu der Auslassöffnung benachbart. Die Einschuböffnung kann dabei einen Schlitz darstellen, der der Form des Versperrelementes entspricht. Über diesen Schlitz kann das Versperrelement von außen eingeschoben beziehungsweise eingesteckt werden und nach dem Einführen die Auslassöffnung ganz oder teilweise abdecken.
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Gemäß einer Ausführungsform ist das Versperrelement im befestigten Zustand an der Umluftweiche drehbar gelagert. Durch diese Ausführungsform kann das Versperrelement bezüglich der Auslassöffnung verschwenkt werden. Hierdurch kann eine noch genauere Justierung der Blockade des Luftstroms erfolgen. Gemäß einer Ausführungsform ist mindestens ein Anschlag an der Umluftweiche angeordnet, wodurch das Versperrelement in einem Winkel zu der Auslassöffnung gehalten wird.
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Gemäß einer Ausführungsform ist das Versperrelement im befestigten Zustand zumindest teilweise im Inneren der Umluftweiche angeordnet. Insbesondere ist das Versperrelement im befestigten Zustand so angeordnet, dass dieses im befestigten Zustand zu der Auslassöffnung entgegen der Strömungsrichtung nach innen versetzt angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform stellt das Versperrelement vorzugsweise eine Lamelle dar. Diese kann aus einer Sperrfläche bestehen. Bei dieser Ausführungsform kann das Versperrelement beispielsweise durch eine Einschuböffnung in das Innere der Umluftweiche eingeschoben werden. Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Lamelle eine Achse aufweisen, die an zwei gegenüberliegenden Rändern der Sperrfläche als Vorsprünge über die Sperrfläche hinausragen. Bei dieser Ausführungsform kann das Versperrelement beispielsweise durch die Auslassöffnung in das Innere der Umluftweiche geschoben werden und in einer Nut oder einer Vertiefung gehalten werden.
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Gemäß einer Ausführungsform ist das Versperrelement im befestigten Zustand von außen an der Umluftweiche befestigt. Insbesondere kann das Versperrelement dabei die Ränder von zumindest zwei Teilen der Umluftweiche, die die Auslassöffnung begrenzen, von außen umfassen. Bei dieser Ausführungsform stellt das Versperrelement vorzugsweise eine Klammer dar, die auch als Bügel bezeichnet werden kann. Bei dieser Ausführungsform weist das Versperrelement eine Sperrfläche sowie mindestens zwei sich von der Sperrfläche vorzugsweise senkrecht erstreckende Schenkel auf.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Umluftweiche zumindest zwei Luftführungselemente auf, die die Auslassöffnung begrenzen, und das mindestens eine Versperrelement deckt den Abstand zwischen zwei Luftführungselementen an der Auslassöffnung zumindest teilweise ab. Die Luftführungselemente erstrecken sich hierbei vorzugsweise von der Auslassöffnung in das Innere der Umluftweiche. Als Luftführungselement wird ein Element bezeichnet, das die Luftströmung in der Umluftweiche in eine vorgegebene Richtung leitet und insbesondere umlenkt. Das oder die Luftführungselemente sind Teil der Umluftweiche und vorzugsweise starr in dieser montiert oder mit weiteren Teilen der Umluftweiche, wie beispielsweise einem Oberteil und/oder Unterteil der Umluftweiche einteilig ausgestaltet. In einer Ausführungsform ist nur ein einziges Luftführungselement in der Umluftweiche angeordnet. In weiteren Ausführungsformen sind aber mehr als ein Luftführungselement in der Umluftweiche angeordnet, wobei diese unterschiedlich ausgestaltet sein können. Das Luftführungselement kann eine Sperrwand darstellen, die sich in dem Inneren der Umluftweiche vorzugsweise von einer Auslassöffnung zu einer gegenüberliegenden Auslassöffnung erstreckt. Alternativ kann das Luftführungselement ein Luftleitelement darstellen, das sich im Inneren der Umluftweiche vorzugsweise von der Auslassöffnung zu einer Lufteinlassöffnung der Umluftweiche erstreckt. Die Lufteinlassöffnung ist vorzugsweise in die Unterseite der Umluftweiche eingebracht.
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Gemäß einer Ausführungsform deckt das mindestens eine Versperrelement den Abstand zwischen zwei Luftführungselementen an der Auslassöffnung zumindest teilweise ab. Alternativ kann mindestens ein Versperrelement den Abstand zwischen einem Luftführungselement und einer Oberseite, Unterseite, Vorderseite oder Rückseite der Umluftweiche zumindest teilweise abdecken.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Umluftweiche ein Unterteil mit einer Lufteinlassöffnung, ein geschlossenes Oberteil und mindestens ein Luftführungselement auf, das sich zwischen dem Oberteil und dem Unterteil erstreckt und den Abstand zwischen dem Oberteil und Unterteil abdeckt. Bei dieser Ausführungsform werden zumindest zwei vertikal verlaufende Auslassöffnungen gebildet, die in horizontaler Richtung zueinander benachbart sind. In einer bevorzugten Ausführungsform deckt das mindestens eine Versperrelement den Abstand zwischen dem Oberteil und dem Unterteil an der Auslassöffnung in dem Bereich zwischen zwei benachbarten Luftführungselementen ab.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Umluftweiche ein Unterteil mit einer Lufteinlassöffnung, ein geschlossenes Oberteil und mindestens ein Luftführungselement auf, das sich zwischen dem Oberteil und dem Unterteil erstreckt und sich zumindest an der Auslassöffnung parallel zu dem Oberteil und Unterteil erstreckt. Bei dieser Ausführungsform werden zumindest zwei horizontal verlaufende Auslassöffnungen gebildet, die in vertikaler Richtung zueinander benachbart sind.
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Gemäß einer Ausführungsform deckt das mindestens eine Versperrelement den Abstand zwischen dem Oberteil und einem benachbarten Luftführungselement, den Abstand zwischen Unterteil und einem benachbarten Luftführungselement oder den Abstand zwischen zwei benachbarten Luftführungselementen zumindest bereichsweise ab.
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Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Versperrelement zum Befestigen an einer Umluftweiche zur Bildung einer erfindungsgemäßen Umluftweichenvorrichtung. Das Versperrelement ist insbesondere dazu ausgestaltet an einer Auslassöffnung abgeordnet zu werden. Insbesondere ist das Versperrelement vorzugsweise so ausgestaltet, dass dieses in der Nähe der Auslassöffnung an der Umluftweiche befestigt werden kann. Das Versperrelement kann hierzu Befestigungsmittel aufweisen. Beispielsweise kann das Versperrelement einen oder mehrere Vorsprünge zum Eingreifen mit einer oder mehreren Vertiefungen an der Umluftweiche aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann das Versperrelement beispielsweise ein Magnetelement aufweisen. Diese Art des Versperrelementes kann insbesondere an einer Umluftweiche, die aus Metall hergestellt ist oder an der ein Metallelement befestigt ist, durch magnetische Verbindung befestigt werden.
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Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung eine Umluftweiche für eine erfindungsgemäße Umluftweichenvorrichtung. Gemäß einer Ausführungsform weist die Umluftweiche einen Befestigungsbereich für die Befestigung des Versperrelementes auf. Der Befestigungsbereich kann beispielsweise einen elastischen Bereich, eine Vertiefung, eine Nut und/oder einen metallischen Bereich darstellen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung eine Dunstabzugsvorrichtung mit einer Dunstabzugshaube und einer erfindungsgemäßen Umluftweichenvorrichtung.
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Vorteile und Merkmale, die bezüglich der einzelnen Aspekte der Erfindung beschrieben werden, gelten - soweit anwendbar - auch für die weiteren Aspekte und jeweils umgekehrt.
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Die Erfindung wird im Folgenden erneut unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Dunstabzugsvorrichtung;
- Figur 2:
- eine schematische, perspektivische Draufsicht einer ersten Ausführungsform einer Umluftweiche einer erfindungsgemäßen Umluftweichenvorrichtung;
- Figur 3:
- eine schematische, perspektivische Draufsicht einer zweiten Ausführungsform einer Umluftweiche einer erfindungsgemäßen Umluftweichenvorrichtung;
- Figur 4:
- eine schematische, perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Versperrelementes;
- Figur 5:
- eine schematische, perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Versperrelementes;
- Figur 6:
- eine schematische, perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Versperrelementes;
- Figur 7:
- eine schematische Darstellung des Befestigens der dritten Ausführungsform des Versperrelementes an einer Umluftweiche;
- Figur 8:
- eine schematische, perspektivische Draufsicht eines Unterteils einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Umluftweichenvorrichtung;
- Figur 9:
- eine schematische, perspektivische Draufsicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Umluftweichenvorrichtung nach Figur 8;
- Figur 10:
- eine schematische, perspektivische Draufsicht eines Unterteils einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Umluftweichenvorrichtung;
- Figur 11:
- eine schematische, perspektivische Draufsicht eines Unterteils einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Umluftweichenvorrichtung;
- Figur 12:
- eine schematische Schnittansicht einer vierten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Umluftweichenvorrichtung;
- Figur 13:
- eine schematische Perspektivansicht einer fünften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Umluftweichenvorrichtung;
- Figur 14:
- eine schematische Seitenansicht der fünften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Umluftweichenvorrichtung nach Figur 13;
- Figur 15:
- eine schematische Perspektivansicht einer sechsten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Umluftweichenvorrichtung; und
- Figur 16:
- eine schematische Darstellung der Strömung aus einer Dunstabzugshaube nach dem Stand der Technik.
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In Figur 1 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugsvorrichtung 1 gezeigt. Die Dunstabzugsvorrichtung 1 weist eine Dunstabzugshaube 10 und eine Umluftweiche 2 auf. Dunstabzugshaube 10 weist in der gezeigten Ausführungsform ein Dunstabzugsgehäuse 100 auf, in dem das Gebläse (nicht gezeigt) aufgenommen ist. An das Dunstabzugsgehäuse 100 schließt sich ein Luftkanal 11 an, der zu der Umluftweiche 2 führt. In der gezeigten Ausführungsform sind das Dunstabzugsgehäuse 100, der Luftkanal 11 und die Umluftweiche 2 in einem Kamin 12 aufgenommen. An der Unterseite des Dunstabzugsgehäuses 100 ist eine Sichthaube 13 angeordnet. In der gezeigten Ausführungsform ist die Sichthaube 13 horizontal angeordnet. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, dass die Sichthaube 13 zu der Horizontalen nach oben geneigt angeordnet ist. In dieser Ausführungsform stellt die Dunstabzugshaube 10 eine Schrägesse dar.
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Die Umluftweiche 2 befindet sich im oberen Bereich des Kamins 12. Auf der Höhe der Umluftweiche 2 können in der Vorderseite und/oder den beiden Seitenwänden des Kamins 12 Luftaustrittsöffnungen (nicht gezeigt) in Form von Schlitzen eingebracht sein.
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In Figur 2 ist eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Umluftweiche 2 gezeigt. Die Umluftweiche 2 weist eine Kastenform auf. Insbesondere weist die Umluftweiche 2 ein Oberteil 21 und ein Unterteil 21 auf. An dem Unterteil 20 schließt sich nach unten ein Verbindungsstutzen 201 an, über den die Umluftweiche 2 mit einem Luftkanal 11 oder direkt mit dem Dunstabzugsgehäuse 100 einer Dunstabzugshaube 10 verbunden werden kann. Der Verbindungsstutzen 201 kann auch einteilig mit dem Unterteil 20 ausgestaltet sein.
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In der gezeigten Ausführungsform weist die Umluftweiche 2 an den Seitenwänden Auslassöffnungen 24 auf. In der gezeigten Ausführungsform ist die Vorderseite der Umluftweiche 2 eine geschlossene Fläche. Die Auslassöffnungen 24 an den Seitenwänden erstrecken sich in der gezeigten Ausführungsform zwischen dem Oberteil 21 und dem Unterteil 20 der Umluftweiche 2. In der ersten Ausführungsform können in dem Oberteil 21 Einschuböffnungen 214 vorgesehen sein, die in Figur 2 schematisch durch die gestrichelten Linien gezeigt sind. Durch jede Einschuböffnung 214 kann jeweils ein Versperrelement 5, das später genauer beschrieben wird, in die Umluftweiche 2 von oben eingeführt werden. In der gezeigten Ausführungsform sind an jeder der Seitenwände drei Auslassöffnungen 24 gebildet. Die Auslassöffnungen 24 sind dabei durch Luftführungselemente 22 voneinander getrennt. Die Auslassöffnungen 24 erstrecken sich bei der ersten Ausführungsform in Höhenrichtung der Umluftweiche 2, das heißt in vertikaler Richtung.
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In Figur 3 ist eine zweite Ausführungsform der Umluftweiche 2 gezeigt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, dass die Auslassöffnungen 24 sich in Tiefenrichtung der Umluftweiche 2, das heißt in horizontaler Richtung erstrecken. In der gezeigten Ausführungsform ist nur ein Luftführungselement 22 vorgesehen, das sich parallel zu dem Oberteil 21 und dem Unterteil 20 erstreckt und dadurch die obere und untere Auslassöffnung 24 voneinander trennt.
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Die Darstellungen in Figuren 2 und 3 sind schematische Darstellungen. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, dass bei diesen Ausführungsformen beispielsweise die Umluftweiche in der Oberseite eine Vertiefung aufweist, auch in der Vorderseite mindestens eine Auslassöffnung aufweist und/oder mehr oder weniger Luftführungselemente vorgesehen sind.
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In den Figuren 4 bis 6 sind Ausführungsformen von Versperrelementen 5 gezeigt, die an einer Umluftweiche 2 befestigt werden können.
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In Figur 4 ist eine erste Ausführungsform eines Versperrelementes 5 für die Umluftweiche gezeigt. Die erste Ausführungsform des Versperrelementes 5 kann auch als Bügel, Klipp oder Klammer bezeichnet werden. In dieser Ausführungsform weist das Versperrelement 5 eine Sperrfläche 50 und zwei sich von der Sperrfläche 50 aus senkrecht erstreckende Schenkel 51 auf. In der ersten Ausführungsform ist jeweils an dem oberen und dem unteren Ende der Sperrfläche 50 ein Schenkel 51 angeordnet. An jedem Schenkel 51 ist an dem freien Enden an der Innenseite ein Rastvorsprung 510 als Befestigungsmittel angeordnet. Die Rastvorsprünge 510 können mit entsprechenden Rastnuten an der Umluftweiche in Eingriff gebracht werden.
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In Figur 5 ist eine zweite Ausführungsform eines Versperrelementes 5 gezeigt, die auch als Bügel, Klipp oder Klammer bezeichnet werden kann. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, dass an der Innenseite der Schenkel 51 statt eines Rastvorsprungs jeweils eine Magnetschicht 511 angebracht ist. die Magnetschicht 511 erstreckt sich in der gezeigten Ausführungsform über die gesamte Länge der Innenseite der Schenkel 51.
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In Figur 6 ist eine dritte Ausführungsform eines Versperrelementes 5 gezeigt, die auch als Lamelle bezeichnet werden kann. Bei dieser Ausführungsform weist das Versperrelement 5 eine Sperrfläche 50 und eine Achse 52 auf, die sich entlang einer Kante der Sperrfläche 50 erstreckt. Die Achse 52 weist eine Länge auf, die größer ist als die Länge der Sperrfläche 50. Hierdurch werden an dem oberen Ende und dem unteren Ende des Versperrelementes 5 jeweils ein Vorsprung 520 gebildet. Die Vorsprünge 520 können jeweils in eine entsprechende Vertiefung 203, 213 in dem Oberteil 21 und Unterteil 20 eingreifen. Diese Art der Installation des Versperrelementes 5 in der Umluftweiche 2 ist in Figur 7 schematisch gezeigt.
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In den Figuren 8 und 9 ist eine erste Ausführungsform einer Umluftweichenvorrichtung 4 dargestellt. Die Umluftweichenvorrichtung 4 besteht aus einer Umluftweiche 2 und Sperrelementen 5. In der gezeigten Ausführungsform weist die Umluftweichenvorrichtung 4 zwei Sperrelemente 5 auf, von denen in Figur 9 nur eines gezeigt ist.
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Die Umluftweiche 2 umfasst ein Unterteil 20 und ein Oberteil 21. Das Unterteil 20 der dargestellten Ausführungsform besteht aus einem Grundkörper 202 in Form einer Platte und einen sich von dem Grundkörper 202 nach unten erstreckenden Verbindungsstutzen 201. Der Verbindungsstutzen 201 weist einen runden Querschnitt auf. Im oberen Bereich erweitert sich der Verbindungsstutzen 201 nach oben. Der Übergang von rohrförmigen unteren Teil des Verbindungsstutzens 201 zu dem Grundkörper 202 des Unterteils 20 ist abgerundet. Das Oberteil 21 umfasst in der dargestellten Ausführungsform ebenfalls einen Grundkörper 211, der eine Platte darstellt. In dem Oberteil 21 ist eine Vertiefung 210 eingebracht. Die Vertiefung 210 liegt in der Mitte des Oberteils 21 und erstreckt sich von dem Grundkörper 211 nach unten, das heißt in Richtung des Unterteils 20. Die Vertiefung 210 ist in einem Abstand zu der Vorderseite des Oberteils 21 nach hinten versetzt. In der dargestellten Ausführungsform verläuft die Vertiefung 210 bis zu der Rückseite des Oberteils 21. Im vorderen Bereich weist die Vertiefung 210 die Form eines Teils einer Kegel-Mantelfläche auf. Im weiteren Verlauf stellt die Vertiefung 210 eine V-förmige Rinne dar. Die Übergänge der Vertiefung 210 zu der Grundfläche und die Spitze der V-Form der Rinne sind jeweils abgerundet.
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Zwischen dem Unterteil 20 und dem Oberteil 21 sind, wie in Figur 8 und 9 erkennbar, Luftführungselemente 22 angeordnet. Ein Luftführungselement 22 stellt eine Sperrwand 220 dar. Die Sperrwand 220 erstreckt sich zwischen dem Oberteil 21 und dem Unterteil 20 und deckt den Abstand zwischen dem Oberteil 21 und dem Unterteil 20 ab. Die Sperrwand 220 ist an dem hinteren Rand der Lufteinlassöffnung 200 des Unterteils 20 angeordnet. Als Lufteinlassöffnung 200 wird hierbei der Querschnitt des rohrförmigen Teils des Verbindungsstutzens 201 des Unterteils 20 bezeichnet, das heißt der Querschnitt bevor der Durchmesser zu dem Grundkörper 202 des Unterteils 20 zunimmt. Zur Überbrückung des Übergangsbereichs des Verbindungsstutzens 201 weist die Sperrwand 220 an der Unterseite einen Vorsprung auf, der in den Übergangsbereich des Verbindungsstutzens 201 ragt. An den seitlichen Enden der Sperrwand 220 weist diese jeweils einen nach vorne gekrümmten Bereich 2200 auf. Die Sperrwand 220 erstreckt sich über die gesamte Breite des Unterteils 20. An der Rückseite der Umluftweiche 2 ist in der gezeigten Ausführungsform ein Befestigungselement 3 vorgesehen, über das die Umluftweiche 2 an einer Raumwand befestigt werden kann.
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In der ersten Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4 weist die Umluftweiche 2 zusätzlich zu der Sperrwand 220 weitere Luftführungselemente 22 auf. Die weiteren Luftführungselemente 22 stellen Luftleitelemente 221 dar, die an dem Übergang zwischen Vorderseite und einer der Seiten der Umluftweiche 2 angeordnet sind. Die Luftleitelement 221 werden daher auch als vordere, seitliche Luftleitelemente bezeichnet. Insbesondere stellen die Luftleitelemente 221 gekrümmte Lamellen dar, die sich jeweils von einer der vorderen Ecken des Unterteils 2 zu der Lufteinlassöffnung 200 des Unterteils 20 erstrecken. Die Luftleitelemente 221 sind in der gezeigten Ausführungsform an den Verbindungselementen 23 angeordnet und erstrecken sich von dem jeweiligen Verbindungselement 23 nach innen zu der Lufteinlassöffnung 200. Die Luftleitelemente 221 weisen jeweils eine von der Lufteinlassöffnung 200 nach vorne gekrümmte Form auf. In der dargestellten Ausführungsform ist die Höhe jedes der Luftleitelemente 221 an dem Ende, das an der Lufteinlassöffnung 200 angrenzt, größer als die Höhe an dem Ende, das an der vorderen Ecke der Umluftweiche 2 liegt. Hierdurch ragt das Luftleitelement 221 in den Übergangsbereich des Verbindungsstutzens 201 hinein. Dadurch kann ein gezieltes Führen des Luftstroms, der aus der Lufteinlassöffnung 200 austritt, gewährleistet werden.
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Zusätzlich zu der Sperrwand 220 und den vorderen, seitlichen Luftleitelementen 221 ist in der ersten Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung jeweils zwischen dem vorderen, seitlichen Luftleitelement 221 und der Sperrwand 220 ein weiteres Luftführungselement 22 in Form eines Luftleitelement 222 angeordnet, das auch als mittleres oder mittleres, seitliches Luftleitelement 222 bezeichnet werden kann. Jedes der mittleren Luftleitelemente 222 erstreckt sich von der Lufteinlassöffnung 200 zu einer der Seiten des Unterteils 20. Die mittleren Luftleitelemente 222 sind dabei nach vorne gekrümmt. Die Krümmung der mittleren Luftleitelemente 222 entspricht der Krümmung der vorderen, seitlichen Luftleitelemente 221.
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Bei der ersten Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4 nach Figuren 8 und 9 sind zwei Versperrelemente 5 vorgesehen. Diese entsprechen der in der Figur 6 gezeigten dritten Ausführungsform des Versperrelementes 5. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, dass ein oder mehrere Versperrelemente 5 eine andere Ausführungsform aufweisen, beispielsweise eine Ausführungsform des Versperrelementes 5 nach Figur 4 oder 5. In der ersten Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4 ist ein Versperrelement 5 an einer Seite der Umluftweiche 2 zwischen dem vorderen, seitlichen Luftleitelement 221 und dem mittleren, seitlichen Luftleitelement 222 angeordnet. Das Versperrelement 5 deckt dabei die Auslassöffnung 24, die zwischen dem Luftleitelement 221 und Luftleitelement 222 gebildet ist, vollständig ab. Alternativ kann Versperrelement 5 aber auch angewinkelt installiert werden, so dass der Luftstrom durch die Auslassöffnung 24 nur teilweise versperrt beziehungsweise umgelenkt wird. Der Luftaustritt aus der hinteren Auslassöffnung 24 zwischen dem mittleren, seitlichen Luftleitelement 222 und der Sperrwand 220 ist bei der gezeigten Ausführungsform nicht durch ein Versperrelement versperrt.
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An der Vorderseite der Umluftweiche 2 ist bei der ersten Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4 ein weiteres Versperrelement 5 vorgesehen. Dieses ist zu dem vorderen, seitlichen Luftleitelement 221 beabstandet und deckt die vordere Auslassöffnung 24 nur teilweise ab. Zudem ist das Versperrelement 5 von der Vorderseite der Umluftweiche 2 nach innen geneigt angeordnet.
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Durch die Versperrelemente 5 kann zum einen eine partielle Blockage der rechten Seite erzielt werden, wodurch die Umluftweichenvorrichtung 4 und insbesondere die Dunstabzugsvorrichtung mit einer solchen Umluftweichenvorrichtung 4 in Kochnischen eingesetzt werden kann. Zum anderen kann ein Teil des Volumenstromes schief in die Küche einströmen, um gegebenenfalls induzierte Raumströmungen zu vermeiden.
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In Figur 10 ist eine zweite Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4 dargestellt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, dass die Umluftweiche 2 zwischen dem vorderen, seitlichen Luftleitelement 221 und der Sperrwand 220 kein weiteres Luftführungselement 22 aufweist. Das Versperrelement 5 weist in der gezeigten Ausführungsform eine Breite auf, die den Abstand zwischen dem vorderen, seitlichen Luftleitelement 221 und der Sperrwand 220 abdeckt. Somit wird die zwischen den Luftführungselementen 220 und 221 gebildete Auslassöffnung 24 durch das Versperrelement 5 im befestigten Zustand vollständig abgedeckt.
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In Figur 11 ist eine dritte Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4 dargestellt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der zweiten Ausführungsform dadurch, dass die Umluftweiche 2 außer der Sperrwand 220 kein weiteres Luftführungselement 22 aufweist. An den vorderen Ecken des Unterteils 20 ist jeweils ein Verbindungselement 23 angeordnet. Über die Verbindungelemente 23 können das Oberteil 21 und Unterteil 20 im vorderen Bereich miteinander verbunden werden. Das Versperrelement 5 weist in der gezeigten Ausführungsform eine Breite auf, die den Abstand zwischen dem Verbindungselement 23 und der Sperrwand 220 abdeckt. Somit wird die zwischen dem Verbindungselemente 23 und der Sperrwand 220 gebildete Auslassöffnung 24 durch das Versperrelement 5 im befestigten Zustand vollständig abgedeckt.
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Das Oberteil der Umluftweiche 2 der zweiten und dritten Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4, das in den Figuren nicht gezeigt ist, entspricht dem Oberteil der Umluftweiche 2 der ersten Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4.
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Bei den ersten drei Ausführungsformen der Umluftweichenvorrichtung 4 kann in dem Oberteil 21 und/oder Unterteil 20 eine Vertiefung (nicht gezeigt) beispielsweise in Form einer Einschubnut oder eine Rastsenke, eingebracht sein, in die der Überstand 520 der Achse 52 des Versperrelementes 5 eingreifen kann.
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In Figur 12 ist eine vierte Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform besteht die Umluftweiche 2 aus einem Oberteil 21, einem Unterteil 20, einer Vorderwand und einer Rückwand (in Figur 12 nicht sichtbar). Das Oberteil 21 besteht aus zwei bogenförmigen Seitenteilen, die so zueinander angeordnet sind, dass zwischen den Seitenteilen eine Vertiefung 210 gebildet wird. Auch das Unterteil 20 weist zwei bogenförmige Seitenteile auf, die zu dem Oberteil 21 so nach unten versetzt sind, dass zwischen den bogenförmigen Seitenteilen des Oberteils 21 und des Unterteils 20 jeweils ein Kanal gebildet wird. An der Unterseite der Seitenteile des Unterteils 20 kann ein Anschluss für den Anschluss an einen Luftkanal 11 vorgesehen sein.
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Die Umluftweiche 2 der vierten Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4 weist zwei Auslassöffnungen 24 auf, die an den gegenüberliegenden Seiten der Umluftweiche 2 liegen. Die Vorderseite und Rückseite der Umluftweiche 2 sind durch Wände verschlossen.
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In der vierten Ausführungsform in Figur 12 weist die Umluftweichenvorrichtung 4 ein Versperrelement 5 auf, das die rechte Auslassöffnung 24 vollständig abdeckt. Das Versperrelement 5 kann ein Versperrelement 5 nach der ersten Ausführungsform nach Figur 4 oder der zweiten Ausführungsform nach Figur 5 darstellen. Das Versperrelement 5 weist eine Sperrfläche 50 auf, die sich über die Höhe der Auslassöffnung 24 erstreckt. Die Schenkel 51 des Versperrelementes 5 ragen über den Rand der Oberseite des Oberteils 21 beziehungsweise den Rand der Unterseite des Unterteils 20 hinaus und das Versperrelement 5 ist darüber an der Umluftweiche 2 befestigt. Bei der vierten Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4 nach Figur 12 ist somit die rechte Auslassöffnung 24 offen und die linke Auslassöffnung 24 durch das Versperrelement 5 verschlossen.
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In Figuren 13 und 14 ist eine fünfte Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4 gezeigt. Die fünfte Ausführungsform unterscheidet sich von der vierten Ausführungsform dadurch, dass die Umluftweiche 2 zwischen dem Oberteil 21 und dem Unterteil 20 ein Luftführungselement 22 aufweist, das sich parallel zu dem Oberteil 21 und Unterteil 20 erstreckt. Die Umluftweiche 2 weist daher eine obere und eine untere Auslassöffnung 24 auf. In der fünften Ausführungsform ist ein Versperrelement 5 vorgesehen, das die untere Auslassöffnung 24 vollständig versperrt. Das Versperrelement 5 kann auch bei dieser Ausführungsform ein Versperrelement 5 nach der ersten Ausführungsform nach Figur 4 oder der zweiten Ausführungsform nach Figur 5 darstellen. Die Sperrfläche 50 überdeckt dabei die untere Auslassöffnung 24. Die Schenkel 51 des Versperrelementes 5 erstrecken sich dabei über den Rand der Vorderwand und den Rand der Rückwand der Umluftweiche 2.
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In Figur 14 ist der Luftstrom schematisch gezeigt, der von der fünften Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4 ausgegeben wird. Hieraus ergibt sich, dass der Luftstrom, der aus den linken Auslassöffnungen 24 der Umluftweiche 2 über die gesamte Höhe der Umluftweiche 2 austreten kann und damit größer ist als der Luftstrom, der aus der oberen, nicht verschlossenen rechten Auslassöffnung 24 austreten kann.
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In Figur 15 ist eine sechste Ausführungsform der Umluftweichenvorrichtung 4 gezeigt. Die sechste Ausführungsform unterscheidet sich von der fünften Ausführungsform dadurch, dass statt eines Versperrelementes 5 drei Versperrelemente 5 an der Umluftweiche 2 angebracht sind. Jedes der Versperrelemente 5 weist dabei eine Breite auf, die geringer ist als die Tiefe der Auslassöffnung 24. Alle drei Versperrelemente 5 gemeinsam decken dabei nicht die gesamte Tiefe der Auslassöffnung 24 ab. Die Versperrelemente 5 sind in Tiefenrichtung der Auslassöffnung mittig angeordnet. Zudem unterscheidet sich die sechste Ausführungsform von der fünften Ausführungsform dadurch, dass die Versperrelemente 5 vertikal angeordnet sind. Der untere Schenkel 51 der Versperrelemente 5 umfasst dabei die Unterseite des Unterteils 20 und der obere Schenkel 51 der Versperrelemente 5 die Oberseite des Luftführungselementes 22.
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Figur 16 zeigt schematisch die Strömung aus einer Umluftweiche gemäß dem Stand der Technik, bei dem Luft über die Umluftweiche nur zu den Seiten ausgegeben wird. Die Luft wird hierbei durch die Umluftweiche in einem 90° Winkel zu beiden Seiten umgelenkt. Der austretende Luftstrom kann, je nach Küchenumfeld, starke Querströmungen zwischen Dunstabzugshaube und Kochfeld verursachen. Spezielle Versperrungen an den Seiten der Dunstabzugshaube, normal zur Luftausströmungsrichtung, in Form von Hoch- und Hängeschränken oder sonstigen Flächen, können einen asymmetrischen Luftstrom, oder einen ungewünschten Luftstrom Richtung Benutzer über dem Kochfeld verursachen. Figur 16 zeigt ein spezifisches Küchenumfeld mit hervorgerufenen Querströmungen. Auf der linken Seite der Dunstabzugshaube befindet sich ein Hängeschrank, der den Luftstrom, der von der Umluftweiche zu der Seite parallel zu der Raumwand austritt, nach unten auf die Arbeitsplatte zwingt. Durch die asymmetrischen Strömungsverhältnisse entsteht eine Querströmung über dem Kochfeld von links nach rechts, welche den aufsteigenden Wrasen mitreißen und die Wrasenfangrate beeinträchtigen kann.
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Mit der vorliegenden Erfindung wird somit eine nachträgliche Anpassbarkeit einer Umluftweiche durch separate Bauteile geschaffen, durch die die Wrasenfangrate in unterschiedlichen Umgebungsbedingungen verbessert werden kann.
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Die Versperrelemente können an der Umluftweiche befestigt werden, indem in der Ausströmebene der Umluftweiche sowohl im Oberteil, das auch als Deckel bezeichnet werden kann, als auch im Unterteil, das auch als umlaufender "Boden" bezeichnet werden kann, kleine Vertiefungen vorgesehen sind, die auch als Senken bezeichnet werden können. Separat erhältliche Versperrelemente, die beispielsweise Lamellen darstellen können, können dadurch beim Benutzer mit der Umluftweiche montiert werden. Diese Lamellen können angewinkelt installiert werden, sodass sie eine Strömungsführung herstellen, oder vollständig quer zur Strömung installiert werden, um die Ausströmung einseitiger zu gestalten. Die Installation der Versperrelement kann durch den Kundendienst durchgeführt werden. Alternativ kann der Benutzer selbst die Installation durchführen. Zum Installationsprozess kann auch eine Anleitung, wie man am besten vorgeht und welches Kriterium erfüllt sein sollte bereitgestellt werden. Dies kann anhand von Beispielen geschehen oder auch indem allgemeine Tipps gegeben werden (Kochtopf mit kochendem Wasser bereitstellen, mit der Hand identifizieren, wo im Raum es zieht und entsprechend einige Lamellen installieren und mit den Winkeln "spielen" bis die Querströmungen sich abbauen). Die Anleitung kann auch in Form von Videos erfolgen.
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Die vorliegende Erfindung weist eine Reihe von Vorteilen auf. Insbesondere kann dem Benutzer ein Lösungsweg angeboten werden, durch den das Problem einer geringen Wrasenfangrate durch den Benutzer selbst oder unter Mithilfe des Kundendienstes behoben oder wenigstens verbessert werden kann. Zudem bei der vorliegenden Erfindung die Umluftweiche nachträglich mit Versperrelementen versehen werden und somit nachgerüstet werden.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Dunstabzugsvorrichtung
- 10
- Dunstabzugshaube
- 100
- Dunstabzugsgehäuse
- 11
- Luftkanal
- 12
- Kamin
- 13
- Sichthaube
- 2
- Umluftweiche
- 20
- Unterteil
- 200
- Lufteinlassöffnung
- 201
- Verbindungsstutzen
- 202
- Grundkörper
- 203
- Vertiefung
- 21
- Oberteil
- 210
- Vertiefung
- 211
- Grundkörper
- 212
- Rahmen
- 213
- Vertiefung
- 214
- Einschuböffnung
- 22
- Luftführungselement
- 220
- Sperrwand
- 2200
- gekrümmter Bereich
- 221
- vorderes Luftleitelement
- 222
- mittleres Luftleitelement
- 23
- Verbindungselement
- 24
- Auslassöffnung
- 3
- Befestigungselement
- 4
- Umluftweichenvorrichtung
- 5
- Versperrelement
- 50
- Sperrfläche
- 51
- Schenkel
- 510
- Rastvorsprung
- 511
- Magnetschicht
- 52
- Achse
- 520
- Vorsprung