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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wischeinheit für ein Reinigungsgerät, insbesondere einen Reinigungsroboter, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 und ein Reinigungsgerät gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 15.
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Aus dem Stand der Technik sind manuell bewegbare Reinigungsgeräte insbesondere als Wischmopp oder selbsttätig fortbewegende bzw. selbstfahrende Reinigungsgeräte insbesondere als (teil-)autonome Wischroboter und Wisch-Saug-Roboter zur Reinigung von Flächen, wie Fußböden, bekannt.
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Derartige Reinigungsgeräte sind üblicherweise mit einer Wischeinheit zum Feuchtwischen der Reinigungsfläche ausgestattet. Die Wischeinheit weist einen Grundkörper auf, an dem ein Reinigungstuch befestigt ist. Das Reinigungstuch ist über den Grundkörper in der Regel auf der Unterseite des Reinigungsgeräts befestigt. Vor oder während eines Reinigungsvorgangs kann das Reinigungstuch manuell oder automatisch befeuchtet werden. Durch die (Fahr-)Bewegung des Reinigungsgeräts wird das Reinigungstuch über die zu reinigende Fläche bewegt, wodurch die Fläche feucht gewischt wird.
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Insbesondere in Ecken und an Rändern von Räumen oder Reinigungsflächen lagern sich Staub und sonstige Verschmutzungen regelmäßig ab und/oder reichern sich vermehrt an, weshalb eine gute Reinigung dieser Bereiche besonders wichtig ist.
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Nachteilig an aus dem Stand der Technik bekannten Reinigungsgeräten ist die mangelnde Wischleistung in Ecken und an Rändern der zu reinigenden Fläche. Da die Reinigungstücher auf der Unterseite des Reinigungsgeräts befestigt sind, ist die äußere Form des Reinigungsgeräts ausschlaggebend für die Zugänglichkeit des Reinigungsgeräts und somit des Reinigungstuchs in die Ecken der zu reinigenden Fläche. Entspricht die Kontur des Reinigungsgeräts im Bereich des Reinigungstuchs nicht der Kontur der Ecke, kann das Reinigungstuch im Bereich der Ecke nicht vollständig an der Kontur der Seitenwände entlanggeführt werden, wodurch in der Ecke keine oder lediglich eine unzureichende Reinigung erfolgt.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im Vergleich zum Stand der Technik verbesserte Wischeinheit und ein verbessertes, insbesondere selbstfahrendes, Reinigungsgerät anzugeben, wobei eine besonders gute und gleichmäßige Reinigung von Ecken und Rändern ermöglicht und/oder verbessert wird, wobei gleichzeitig eine hohe Beweglichkeit des Reinigungsgeräts sichergestellt ist.
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Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch die Wischeinheit gemäß Anspruch 1 oder das Reinigungsgerät gemäß Anspruch 15 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Die erfindungsgemäße Wischeinheit ist zur Verwendung bei einem Reinigungsgerät, insbesondere einem Reinigungsroboter, vorgesehen.
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Ein Reinigungsgerät gemäß der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise ein (teil-) autonomer bzw. selbstfahrender Wischroboter oder Wisch-Saug-Roboter. Insbesondere ist ein Reinigungsgerät im Sinne der vorliegenden Erfindung dazu ausgebildet, während eines Reinigungsvorgangs eine Reinigungsfläche selbsttätig bzw. (teil-)autonom zu reinigen. Unter dem Begriff "Reinigungsgerät" im Sinne der vorliegenden Erfindung sind aber auch manuell zu bedienende bzw. zu führende Reinigungsgeräte insbesondere zum feuchten Reinigen von Fußböden zu verstehen, wie Wischmopps oder dergleichen. Es kann sich bei dem Reinigungsgerät im Sinne der vorliegenden Erfindung aber auch um eine sonstige Vorrichtung zur Reinigung, Bearbeitung und/oder Pflege von Flächen, insbesondere Fußböden, handeln. Beispielsweise sind auch Poliergeräte bzw. -roboter oder Fensterputzgeräte bzw. -roboter grundsätzlich als Reinigungsgeräte im Sinne der vorliegenden Erfindung zu verstehen.
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Eine Wischeinheit im Sinne der vorliegenden Erfindung ist zum, insbesondere feuchten, Wischen einer Reinigungsfläche, beispielsweise eines Fußbodens, einer Fassade, eines Fensters oder dergleichen, ausgebildet.
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Die Wischeinheit weist hierzu einen insbesondere flächigen bzw. scheibenartigen Grundkörper auf, der mit dem Reinigungsgerät verbunden oder verbindbar ist. Der Grundkörper kann auch integraler Bestandteil des Reinigungsgeräts bzw. des Gehäuses des Reinigungsgeräts sein. Die Wischeinheit weist darüber hinaus ein Reinigungstuch auf, das mit dem Grundkörper verbunden bzw. am Grundkörper vorzugsweise austauschbar befestigt ist.
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Das Reinigungstuch weist vorzugsweise mindestens einen zumindest im Wesentlichen rechtwinkligen Eckbereich auf. Besonders bevorzugt ist das Reinigungstuch zumindest im Wesentlichen rechteckig ausgebildet. Auf diese Weise ist es möglich, Ecken und Randbereiche der Reinigungsfläche ausreichend zu reinigen.
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Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist die Wischeinheit ein insbesondere zumindest teilweise oder abschnittsweise flexibles, nachgiebiges bzw. elastisches und/oder längliches bzw. fingerartiges Federelement auf. Das Federelement ist dabei am Grundkörper befestigt und ragt in den Eckbereich des Reinigungstuchs hinein.
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Das Federelement ermöglicht eine Beweglichkeit der Wischeinheit, insbesondere des Reinigungstuchs, wodurch die Wischeinheit gezielt an Konturen entlanggeführt und/oder angepasst werden kann.
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Das Federelement bewirkt insbesondere, dass die Wischeinheit zumindest abschnittsweise flexibel und/oder verbiegbar ausgebildet ist, wodurch das Reinigungstuch gezielt an Konturen von Hindernissen und Begrenzungen der Reinigungsfläche, wie beispielsweise Seitenwände, entlanggeführt werden kann. Auf diese Weise wird die Reinigung verbessert.
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Insbesondere kann das Reinigungstuch flach bzw. flachgespannt gehalten werden, wodurch eine Faltenbildung innerhalb des Reinigungstuch verhindert und die Reinigungsfläche besonders gleichmäßig gereinigt werden kann.
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Durch die Beweglichkeit bzw. Flexibilität der Wischeinheit bzw. des Reinigungstuchs kann das Reinigungsgerät eine besonders gute Beweglichkeit und Wendigkeit aufweisen, wodurch auch schwer zugängliche Bereiche zuverlässig gereinigt werden können, ohne dass sich das Reinigungsgerät verkantet.
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Das Federelement bildet insbesondere einen weiteren Befestigungsbereich für das Reinigungstuch. Das Reinigungstuch ist dann während eines Reinigungsvorgangs nicht nur mit dem Grundkörper, sondern auch mit dem Federelement verbunden.
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Vorzugsweise kann das Federelement das Reinigungstuch während des Reinigungsvorgangs in Richtung der Reinigungsfläche belasten, wodurch ein Anpressen des Reinigungstuchs, insbesondere des Eckbereichs, auf die Reinigungsfläche erreicht werden kann. Auf diese Weise kann das Reinigungstuch an einer weiteren Stelle, und insbesondere an einer vom Grundkörper entfernten Stelle, gegen die Reinigungsfläche gedrückt werden, wodurch auch entfernt vom Grundkörpers Druck auf das Reinigungstuch ausgeübt werden kann. Gleichzeitig ist es möglich, die Zugänglichkeit und damit die Reinigung in Ecken insgesamt zu verbessern.
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In einer vorteilhaften Ausführungsform ragt das Reinigungstuch über den Grundkörper hinaus. Insbesondere ist vorgesehen, dass zumindest der Eckbereich des Reinigungstuchs nach außen über den Grundkörper hinausragt. Auf diese Weise kann einerseits eine größere Kontaktfläche zwischen dem Reinigungstuch und der Reinigungsfläche erzielt werden. Andererseits können auch Ecken und Randbereiche zuverlässig gereinigt werden. Die Reinigungswirkung in Ecken ist dann nicht mehr durch die äußere Form des Reinigungsgeräts vorgegeben bzw. wird nicht mehr durch die Form des Reinigungsgeräts limitiert.
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Insbesondere ist vorgesehen, dass das Federelement im Eckbereich gegen das Reinigungstuch drückt und/oder mittels des Reinigungstuchs vorgespannt ist. Insbesondere kann das Reinigungstuch in einer senkrecht zur Reinigungsfläche angeordneten Ebene vorgespannt werden. Auf diese Weise kann ein für die Reinigung vorteilhafter Druck auf das Reinigungstuch und somit auf die Reinigungsfläche ausgeübt werden. Es kann dann auch auf den Eckbereich des Reinigungstuchs während des Reinigungsvorgangs derart Druck ausgeübt werden, dass das Reinigungstuch im Eckbereich gegen die Reinigungsfläche gedrückt wird. Wird der Eckbereich entlang der Kontur einer die Reinigungsfläche begrenzenden Ecke oder eines Hindernisses geführt, kann auf diese Weise auch in Ecken und Randbereichen eine gute Reinigungswirkung sichergestellt werden.
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Vorzugsweise definiert die dem Reinigungstuch zugewandten Seite des Grundkörpers eine Hauptebene, wobei die Hauptebene im Gebrauchszustand parallel zur Reinigungsfläche und/oder zur Unterseite des Gehäuses des Reinigungsgeräts angeordnet ist.
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Das Federelement erstreckt sich vorzugsweise über die Hauptebene hinaus und/oder ist zur Hauptebene versetzt, insbesondere derart, dass das Federelement senkrecht zur Hauptebene vorgespannt ist und/oder das Reinigungstuch im Eckbereich von der Hauptebene wegdrückt. Das Reinigungstuch kann somit auf konstruktiv besonders einfache Weise durch das Federelement in Richtung zur Reinigungsfläche gedrückt werden, um einen für die Reinigung geeigneten und/oder ausreichenden Druck zu erzeugen. Insbesondere kann auf den Eckbereich des Reinigungstuchs auf diese Weise ein Druck aufgebaut werden, wodurch bei einem Reinigungsvorgang auch in Ecken eine gute Reinigungswirkung erzielt werden kann.
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Zusätzlich oder alternativ kann das Federelement parallel zur Hauptebene vorgespannt sein, insbesondere nach außen bezogen auf das Reinigungsgerät, wodurch eine Faltenbildung des Reinigungstuchs während der Reinigung und eine damit verbundene ungleichmäßige Reinigung durch das Reinigungstuch besonders effektiv verhindert werden kann. Auf diese Weise kann das Federelement das Reinigungstuch im Eckbereich auseinanderziehen, wodurch das Reinigungstuch während des Reinigungsvorgangs in Ecken im besonderen Maße faltenfrei gehalten werden kann. Die Reinigung kann hierdurch insgesamt verbessert werden.
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Kommt das Federelement, beispielsweise bei einer Rotation des Reinigungsroboters in einer Ecke, in Kontakt mit einer Seitenwand oder einem anderen Hindernis, kann das Federelement parallel zur Hauptebene nach innen bewegt bzw. gebogen werden. Das Federelement drückt dabei insbesondere den Eckbereich des Reinigungstuchs weiter gegen die Reinigungsfläche. Durch die Bewegung des Federelements kann sichergestellt werden, dass das Federelement in Ecken und bei Kontakt mit Hindernissen das Reinigungstuch maximal weit außen parallel zur Hauptebene hält, um eine optimale Reinigung in den entsprechenden Ecken und Randbereichen zu ermöglichen.
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Um eine gleichmäßige und zuverlässige Kraftübertragung zwischen dem Federelement und dem Reinigungstuch sicherstellen zu können, ist das Federelement, insbesondere ein freies Ende des Federelements, vorzugsweise form-, kraft- und/oder stoffschlüssig mit dem Reinigungstuch verbunden. Insbesondere kann das Reinigungstuch eine Aufnahme zum wenigstens teilweisen Aufnehmen des Federelements bzw. des freien Endes aufweisen. Das Federelement greift dann vorzugsweise wenigstens mit seinem freien Ende in die Aufnahme des Reinigungstuchs ein.
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Wie bereits erläutert, ist das Federelement zumindest teilweise oder abschnittsweise nachgiebig bzw. flexibel ausgebildet.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann die Wischeinheit, insbesondere das Federelement, ein Gelenk aufweisen, vorzugsweise wobei das Federelement mittels des Gelenks mit dem Grundkörper verbunden ist. Aufgrund des Gelenks weist das Federelement wenigstens einen (kinematischen) Freiheitsgrad auf. Es ist jedoch auch möglich, ein Gelenk mit mehr als einem Freiheitsgrad vorzusehen.
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Das Federelement ist vorzugsweise mittels des Gelenks verschwenkbar bzw. an den Grundkörper anlegbar. Es ist dann möglich, das Federelement zu verschwenken und auf diese Weise die auf das Reinigungstuch wirkende Kraft zu verändern und/oder die Richtung der auf das Reinigungstuch wirkenden Kraft zu verändern bzw. anzupassen.
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So kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Federelement zumindest im Wesentlichen innerhalb der bzw. parallel zur Hauptebene verschwenkbar ist.
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Eine von außen auf das Federelement wirkende Kraft kann dann ein Verschwenken des Federelements innerhalb der Hauptebene nach innen bewirken, beispielsweise bei einer Rotation des Reinigungsgeräts in Ecken oder bei Kontakt mit einem Hindernis. Das Federelement kann dann entgegen der Vorspannung in eine Auslenkstellung verschwenkbar sein, in der das Federelement den Eckbereich des Reinigungstuchs nicht oder weniger auseinanderzieht und/oder an den Grundkörper angelegt ist. Nach Wegfall der Kraft, kann das Federelement das Reinigungstuch wieder auseinanderziehen. Somit wird das Reinigungstuch immer unmittelbar an Konturen von Hindernissen oder die Reinigungsfläche begrenzenden Seitenwänden vorbeigeführt, so dass auch in Ecken eine zuverlässige Reinigung erfolgt.
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Gemäß einem weiteren Aspekt ist das Gelenk als Filmscharnier ausgebildet. Filmscharniere sind kostengünstig und einfach herstellbar. Gleichzeitig kann eine lange und zuverlässige Lebensdauer sichergestellt werden.
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Vorzugsweise sind der Grundkörper und das Federelement einstückig ausgebildet. Insbesondere sind der Grundkörper, das Gelenk und das Federelement einstückig miteinander ausgebildet, wodurch die Komplexität der Wischeinheit geringgehalten werden kann.
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Besonders bevorzugt sind der Grundkörper, das Federelement und/oder das Gelenk aus einem, insbesondere thermoplastischen, Kunststoff hergestellt. Auf diese Weise können der Grundkörper, das Federelement und/oder das insbesondere als Filmscharnier ausgebildete Gelenk in einem gemeinsamen Spritzgießverfahren hergestellt sein, wodurch eine schnelle und kostengünstige Herstellung bei einer besonders hohen Maßgenauigkeit auch bei großen Stückzahlen sichergestellt werden kann.
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Insbesondere ist vorgesehen, dass das Federelement nachgiebiger als der Grundkörper ausgebildet ist. Das Federelement ist dann vorzugsweise elastisch verformbar und erlaubt im Vergleich zum Grundkörper eine größere elastische Verformung. Das Federelement kann aufgrund der höheren Nachgiebigkeit auch ohne den Einsatz eines Gelenks vorgespannt und biegbar sein. Bei Einsatz eines Gelenks kann die Biegefähigkeit des Gelenks die Verschwenkbarkeit des Federelements unterstützen, wodurch die Bewegbarkeit insgesamt verbessert sowie die Vorspannung erhöht werden kann. Die unterschiedliche Nachgiebigkeit kann aufgrund eines anderen eingesetzten Materials, einer anderen konstruktiven Ausgestaltung oder dergleichen erzielt werden.
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In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Wischeinheit mehrere, insbesondere zwei, Federelemente auf. Die Federelemente können jeweils unterschiedlichen Eckbereichen oder demselben Eckbereich des Reinigungstuchs zugeordnet sein.
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Sind zwei Federelemente einem Eckbereich zugeordnet, können die Federelemente parallel zueinander angeordnet und versetzt zueinander am Grundkörper befestigt sein. Alternativ oder zusätzlich können die Federelemente aus unterschiedlichen Richtungen in den Eckbereich hineinragen. Insbesondere können die Federelemente bzw. die Längsachsen der Federelemente im vorgespannten Zustand einen Winkel von zumindest im Wesentlichen 90° zueinander ausbilden. In beiden Fällen kann die den Eckbereich auseinanderziehende Kraft sowie die das Reinigungstuch auf die Reinigungsfläche drückende Kraft erhöht werden, wodurch die Reinigung insgesamt verbessert werden kann.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Federelemente fächerartig aufeinandergelegt und/oder über ein gemeinsames Gelenk mit dem Grundkörper verbunden. Auf diese Weise kann eine flächige Pressung des Reinigungstuchs auf die Reinigungsfläche im Bereich der Federelemente erzielt werden.
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Durch die fächerartige Ausgestaltung können die Federelement zumindest teilweise übereinander geschoben werden, wenn ein Federelement oder die Federelemente seitlich mit einem Hindernis derart in Kontakt kommt bzw. kommen, dass eine parallel zur Hauptebene gerichtete Kraft von außen auf das Federelement bzw. die Federelemente wirkt. Auf diese Weise kann das Federelement und damit das Reinigungstuch um die Kontur des Hindernisses geführt werden, indem die Federelemente und damit das Reinigungstuch zumindest im Wesentlichen entlang der Hauptebene zusammengeschoben werden bzw. wird. Nach Wegfall des Kontakts können die Federelemente aufgrund der Vorspannung automatisch fächerartig auseinandergeschoben werden und den Eckbereich des Reinigungstuchs auseinanderziehen.
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Ein weiterer, auch unabhängig realisierbarer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Reinigungsgerät mit einer vorschlagsgemäßen Wischeinheit. Durch die Verwendung der vorschlagsgemäßen Wischeinheit in einem Reinigungsgerät können entsprechende Vorteile erzielt werden. Insbesondere kann die Reinigungswirkung in Ecken verbessert werden.
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Auf alle Ausführungen zur vorschlagsgemäßen Wischeinheit darf insoweit verwiesen werden.
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Die vorgenannten Aspekte, Merkmale und Verfahrensschritte bzw. -varianten der vorliegenden Erfindung sowie die sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung ergebenden Aspekte, Merkmale und Verfahrensschritte bzw. -varianten der vorliegenden Erfindung können grundsätzlich unabhängig voneinander, aber auch in beliebiger Kombination bzw. Reihenfolge realisiert werden.
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Weitere Aspekte, Vorteile, Merkmale und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform anhand der Figuren. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines vorschlagsgemäßen Reinigungsgeräts mit einer vorschlagsgemäßen Wischeinheit;
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht des Reinigungsgeräts aus Fig. 1 in einer Seitenansicht in einem von der Reinigungsfläche angehobenen Zustand;
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht des Reinigungsgeräts aus Fig. 1 in einer Seitenansicht in einem auf der Reinigungsfläche aufliegenden Zustand;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht der Wischeinheit aus Fig. 1;
- Fig. 5
- eine schematische Ansicht der Wischeinheit aus Fig. 4 von oben;
- Fig. 6
- eine schematische Ansicht einer vorschlagsgemäßen Wischeinheit gemäß einer weiteren Ausführungsform von oben;
- Fig. 7
- eine schematische Ansicht einer vorschlagsgemäßen Wischeinheit gemäß einer weiteren Ausführungsform von oben; und
- Fig. 8
- eine schematische Ansicht einer vorschlagsgemäßen Wischeinheit gemäß einer weiteren Ausführungsform von oben.
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In den teilweise nicht maßstabsgerechten, nur schematischen Figuren werden für gleiche, gleichartige oder ähnliche Bauteile und Komponenten dieselben Bezugszeichen verwendet, wobei entsprechende oder vergleichbare Eigenschaften und Vorteile erreicht werden, auch wenn von einer wiederholten Beschreibung abgesehen wird.
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Fig. 1 zeigt schematisch ein vorschlagsgemäßes Reinigungsgerät 1 mit einer vorschlagsgemäßen Wischeinheit 2 von oben. Fig. 2 und Fig. 3 zeigen das Reinigungsgerät 1 mit der Wischeinheit 2 schematisch in einer Seitenansicht.
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Das Reinigungsgerät 1 ist vorzugsweise selbstfahrend. Es ist jedoch auch möglich, dass das Reinigungsgerät 1 nicht selbstfahrend bzw. manuell, insbesondere händisch, bewegbar ist.
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Das Reinigungsgerät 1 wird vorzugsweise in einem Innenraum eines Gebäudes eingesetzt bzw. zur Reinigung einer Reinigungsfläche F eines Innenraums verwendet. Es ist aber auch grundsätzlich möglich, das Reinigungsgerät 1 in einem Außenraum/-bereich einzusetzen bzw. zur Reinigung einer Reinigungsfläche F eines Außenraums bzw. -bereichs zu verwenden.
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Das Reinigungsgerät 1 ist vorzugsweise als Wischroboter und/oder Staubsaugerroboter und/oder Wisch-Saug-Roboter, im Folgenden gemeinsam Wischroboter genannt, ausgebildet bzw. dazu ausgebildet, eine Reinigungsfläche F während eines oder mehrerer Reinigungsvorgänge selbsttätig bzw. autonom abzufahren, um die Reinigungsfläche F zu reinigen, insbesondere zu wischen und/oder abzusaugen. Insbesondere ist das Reinigungsgerät 1 dazu ausgebildet, die Reinigungsfläche F feucht bzw. mit Hilfe einer Reinigungsflüssigkeit zu wischen. Zusätzlich kann das Reinigungsgerät 1 dazu ausgebildet sein, Sauggut bzw. Luft zusammen mit Sauggut aus der Umgebung bzw. von der Reinigungsfläche F zu saugen.
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Ein Reinigungsvorgang im Sinne der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise ein Vorgang, bei dem ein Reinigen der Reinigungsfläche F mittels des Reinigungsgeräts 1 erfolgt und/oder bei dem das Reinigungsgerät 1 eine Reinigungsfläche F reinigt, insbesondere wischt und/oder absaugt.
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Vorzugsweise wird die Reinigungsfläche F durch einen Fußboden gebildet. Es ist jedoch auch möglich, dass eine sonstige Fläche, wie ein Fenster oder eine Fassade, die Reinigungsfläche F aufweist oder bildet.
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Das Reinigungsgerät 1 weist ein Gehäuse 3 und mehrere, vorliegend zwei, elektromotorisch angetriebene Räder 4, insbesondere zum selbstständigen Fahren, auf.
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Das Reinigungsgerät 1 ist insbesondere dazu ausgebildet, in einer Hauptbewegungsrichtung X zu fahren. Unter einer Bewegung in der Hauptbewegungsrichtung X ist vorliegend ein Vorwärtsfahren des Reinigungsgeräts 1 zu verstehen.
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Insbesondere ist das Reinigungsgerät 1 auch dazu ausgebildet, entgegen der Hauptbewegungsrichtung X, insbesondere rückwärts, zu fahren, um auch schlecht zugängliche Ecken bzw. Bereiche der Reinigungsfläche F zu erreichen und/oder aus Engstellen herausmanövrieren zu können.
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Das Gehäuse 3 weist vorzugsweise eine Unterseite 3A und eine Oberseite 3B auf. Die Unterseite 3A und die Oberseite 3B sind vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet.
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Insbesondere weisen die Unterseite 3A und die Oberseite 3B zumindest im Wesentlichen dieselbe Form auf. Es ist jedoch auch möglich, dass die Unterseite 3A und die Oberseite 3B unterschiedliche Formen aufweisen und/oder nicht parallel zueinander ausgerichtet sind.
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Die Unterseite 3A ist im Gebrauchszustand bzw. während eines Reinigungsvorgangs vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel zur Hauptbewegungsrichtung X und/oder zur Reinigungsfläche F ausgerichtet.
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Unter dem Begriff "Gebrauchszustand" ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung der Zustand des Reinigungsgeräts 1 während eines Reinigungsvorgangs zu verstehen.
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Das Gehäuse 3 ist vorzugsweise kastenförmig bzw. quaderförmig ausgebildet, insbesondere wobei das Gehäuse 3 eine gebogene Seite, insbesondere Hinterseite bzw. Rückwand, aufweist.
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Vorzugsweise ist bzw. sind die Unterseite 3A und/oder die Oberseite 3B aus einem Kreissegment und einem an die Schnittgerade des Kreissegments unmittelbar anschließenden Rechteck gebildet. Es sind jedoch auch andere Formen möglich. So kann bzw. können die Unterseite 3A und/oder die Oberseite 3B beispielsweise auch kreisförmig, polygonförmig oder dergleichen sein.
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Das Gehäuse 3 weist darüber hinaus vorzugsweise eine Vorderseite 3C und eine Rückseite 3D bezogen auf die Hauptbewegungsrichtung X des Reinigungsgeräts 1 auf. Im Gebrauchszustand bzw. während eines Reinigungsvorgangs ist die Vorderseite 3C bezogen auf die Hauptbewegungsrichtung X vorne und die Rückseite 3D hinten angeordnet.
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Die Vorderseite 3C kann als im Wesentlichen gerade Fläche, insbesondere mit abgerundeten Außenkanten, ausgebildet sein. Es sind jedoch auch andere Formen, beispielsweise eine gebogene Form, möglich.
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Die Vorderseite 3C kann quer, insbesondere senkrecht, zur Hauptbewegungsrichtung X, zur Unterseite 3A und/oder im Gebrauchszustand zur Reinigungsfläche F ausgerichtet sein. Es ist jedoch auch möglich, dass die Vorderseite 3C einen Winkel zur Reinigungsfläche F, zur Unterseite 3A und/oder zur Hauptbewegungsrichtung X aufweist, wobei der Winkel größer oder kleiner als 90° ist.
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Die Rückseite 3D des Gehäuses 3 ist vorzugsweise (kreis-)bogenförmig ausgebildet. Die Rückseite 3D kann jedoch auch eine andere Form aufweisen.
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Das Gehäuse 3 weist des Weiteren vorzugsweise eine erste Außenseite 3E und eine zweite Außenseite 3F auf, wobei sich die erste und zweite Außenseite 3E, 3F jeweils zumindest im Wesentlichen entlang der Hauptbewegungsrichtung X und/oder quer, insbesondere senkrecht, zur Vorderseite 3C und/oder zur Unterseite 3A bzw. Oberseite 3B erstrecken. Insbesondere verbinden die erste und zweite Außenseite 3E, 3F jeweils die Vorderseite 3C mit der Rückseite 3D und/oder die Unterseite 3A mit der Oberseite 3B.
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Die erste Außenseite 3E bildet vorzugsweise die rechte Seite und die zweite Außenseite 3F die linke Seite des Gehäuses 3 bezogen auf die Hauptbewegungsrichtung X aus.
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Das Reinigungsgerät 1 weist darüber hinaus eine Navigationseinrichtung 5, eine Datenverarbeitungseinrichtung 6 und/oder eine Steuereinrichtung 7 auf. Die Navigationseinrichtung 5, die Datenverarbeitungseinrichtung 6 und/oder die Steuereinrichtung 7 sind vorzugsweise in dem Gehäuse 3 angeordnet.
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Mittels der Navigationseinrichtung 5, der Datenverarbeitungseinrichtung 6, der Steuereinrichtung 7 und der Räder 4 kann sich das Reinigungsgerät 1 selbsttätig/autonom innerhalb einer Umgebung bzw. auf der Reinigungsfläche F orientieren und fortbewegen.
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Das Reinigungsgerät 1 weist vorzugsweise auf der Unterseite 3A bzw. einer der Reinigungsfläche F zugewandten Seite eine längliche bzw. schlitzartige Ansaugöffnung 8 auf, über die Sauggut und/oder auf die Reinigungsfläche F aufgebrachtes Reinigungsmittel aufgenommen bzw. eingesaugt werden kann.
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Das Reinigungsgerät 1 ist vorzugsweise mit einem elektromotorisch angetriebenen Gebläse (nicht dargestellt) und einem Sammelbehälter (nicht dargestellt) für das Sauggut ausgestattet.
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Die Steuereinrichtung 7 ist vorzugsweise dazu ausgebildet, die Räder 4 bzw. die Elektromotoren des Reinigungsgeräts 1 und/oder das Gebläse des Reinigungsgeräts 1 zu steuern, insbesondere zu aktivieren und/oder zu deaktivieren, und/oder die Leistung anzupassen, vorzugsweise zumindest teilweise automatisch.
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Im Falle eines Wisch-Saug-Roboters oder Staubsaugerroboters wird das aufgenommene Sauggut von der Luft abgeschieden, beispielsweise mittels eines Filters (nicht dargestellt), wobei die (gereinigte) Luft anschließend wieder an die Umgebung abgegeben werden kann.
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Im Reinigungsbetrieb bzw. während eines Reinigungsvorgangs kann mittels des Gebläses über die Ansaugöffnung 8 Sauggut bzw. Luft und/oder Reinigungsmittel zusammen mit Sauggut aus der Umgebung bzw. von der Reinigungsfläche F in das Reinigungsgerät 1, insbesondere in den Behälter, gesaugt werden.
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Das Reinigungsgerät 1, insbesondere die Navigationseinrichtung 5, ist vorzugsweise mit mehreren Sensoren ausgestattet, um die Umgebung, insbesondere Objekte, wie Hindernisse in der Umgebung, zu erfassen und/oder die (relative) Position des Reinigungsgeräts 1 in der Umgebung zu bestimmen, insbesondere durch Messen des Abstandes zwischen dem Reinigungsgerät 1 und Referenzpunkten bzw. Objekten in der Umgebung.
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Bevorzugt weist das Reinigungsgerät 1, insbesondere die Navigationseinrichtung 5, ein oder mehrere Sensoren, insbesondere Abstandssensoren, zur Messung der Entfernung zu Objekten der Umgebung und ein oder mehrere Sensoren, insbesondere Inertialsensoren, zur Messung der Eigenbewegung, insbesondere der Beschleunigung und/oder Geschwindigkeit, auf.
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Der Abstandssensor ist vorzugsweise als Laserabstandssensor, insbesondere Lidar-Sensor, PMD-Sensor bzw. Time-of-Flight-Sensor oder Radarsensor, oder als Ultraschallsensor ausgebildet.
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Wie Fig. 1 bis Fig. 3 im Einzelnen zeigen, ist das Reinigungsgerät 1 mit der Wischeinheit 2 zum Reinigen, insbesondere feuchten Wischen, der Reinigungsfläche F ausgestattet.
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Die Wischeinheit 2 weist einen Grundkörper 9 auf, der mit dem Reinigungsgerät 1 verbunden und/oder verbindbar ist, wie Fig. 1 bis Fig. 3 zeigen.
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Besonders bevorzugt ist der Grundkörper 9 mit dem Gehäuse 3, insbesondere der Unterseite 3A des Gehäuses 3, verbindbar und von diesem lösbar. Insbesondere kann der Grundkörper 9 beliebig häufig mit dem Gehäuse 3 verbunden und von diesem gelöst werden, um einen Austausch bzw. eine Reinigung der Wischeinheit 2 zu ermöglichen oder zu vereinfachen.
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Es ist alternativ auch möglich, dass der Grundkörper 9 integraler Bestandteil des Gehäuses 3 ist oder durch das Gehäuse 3, insbesondere die Unterseite 3A, ausgebildet ist.
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Die Wischeinheit 1, insbesondere der Grundkörper 9, ist im mit dem Gehäuse 3 verbundenen Zustand vorzugsweise im Bereich der Rückseite 3D und/oder in einem an die Rückseite 3D angrenzenden Bereich der Unterseite 3A mit dem Gehäuse 3 verbunden.
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Die Wischeinheit 1, insbesondere der Grundkörper 9 ist vorzugsweise flach und/oder scheibenartig ausgebildet.
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Der Grundkörper 9 weist eine Unterseite 9A auf, die im mit dem Gehäuse 3 verbundenen Zustand bzw. im Gebrauchszustand der Reinigungsfläche F zugewandt ist. Die Unterseite 9A definiert dabei eine Hauptebene H, die im Gebrauchszustand vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel zur Reinigungsfläche F angeordnet ist. Insbesondere kann die Unterseite 3A des Gehäuses 3 parallel zur Hauptebene H angeordnet sein.
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Der Grundkörper 9 weist vorzugsweise eine Oberseite 9B auf. Der Grundkörper 9 kann über die Oberseite 3 mit dem Gehäuse 3 form- und/oder kraftschlüssig verbunden sein. Hierzu kann die Oberseite 9B wenigstens ein Verbindungselement aufweisen.
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Die Breite des Grundkörpers 9 entspricht vorzugsweise der Breite des Gehäuses 3. Der Begriff "Breite" ist vorliegend auf eine Richtung senkrecht zur Hauptbewegungsrichtung X und parallel zur Hauptebene H bezogen. Der Grundkörpers 9 kann jedoch auch schmaler als das Gehäuse 3 ausgebildet sein.
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Die Höhe des Grundkörpers 9 beträgt vorzugsweise weniger als 10 mm, weiter vorzugsweise weniger als 5 mm. Der Begriff "Höhe" ist vorliegend vorzugsweise auf die Richtung senkrecht zur Hauptebene H bezogen.
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Die Form des Grundkörpers 9 ist vorzugsweise an die Kontur des Gehäuses 3 im Bereich der Rückseite 3D und/oder der Unterseite 3A angepasst. Insbesondere endet der Grundkörper 9 bündig mit der Rückseite 3D des Gehäuses 3. Besonders bevorzugt ragt der Grundkörper 9 nicht über das Gehäuse 3 hinaus, wodurch das Reinigungsgerät 1 klein gehalten und somit eine gute Zugänglichkeit des Reinigungsgeräts 1 in Ecken und Eckbereich erzielt werden kann. Gleichzeitig erhöht ein kleines Gehäuse 3 die Wendigkeit des Reinigungsgeräts 1.
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Der Grundkörper 9 kann insbesondere eine kreissegmentförmige, ringsegmentförmige und/oder kreissektorförmige Grundfläche aufweisen. Auch andere Grundflächen, wie beispielsweise eine rechteckige oder polygonförmige Grundfläche oder dergleichen, sind möglich.
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Des Weiteren weist die Wischeinheit 2 ein Reinigungstuch 10 zur Aufnahme von Reinigungsflüssigkeit und/oder zum Wischen der Reinigungsfläche F auf. Das Reinigungstuch 10 ist vorzugsweise dazu ausgebildet, über die Reinigungsfläche F geführt zu werden und auf diese Weise die Reinigungsfläche F feucht zu wischen.
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Die Wischeinheit 2 bzw. das Reinigungstuch 10 ist bezogen auf die Hauptbewegungsrichtung X hinter der Ansaugöffnung 8 angeordnet. Auf diese Weise kann das Reinigungsgerät 1 beim Vorwärtsfahren entlang der Hauptbewegungsrichtung X zunächst einen Abschnitt der Reinigungsfläche F absaugen und von Staub und anderen absaugbaren Verschmutzungen reinigen, bevor der gesaugte Abschnitt der Reinigungsfläche F mittels des Reinigungstuchs 10 feucht gewischt wird. Der Reinigungsvorgang führt somit zu einer besonders gründlichen Reinigung der Reinigungsfläche F.
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Die Wischeinheit 2 bzw. das Reinigungstuch 10 ist bezogen auf die Hauptbewegungsrichtung X hinter den Rädern 4 angeordnet, um Radspuren vermeiden zu können.
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Das Reinigungsgerät 1 weist vorzugsweise eine Befeuchtungseinrichtung 13 zum Befeuchten des Reinigungstuchs 10 mit einer Flüssigkeit, insbesondere Reinigungsflüssigkeit, auf, wie schematisch in Fig. 1 angedeutet. Mittels der Befeuchtungseinrichtung 13 kann dem Reinigungstuch 10 Reinigungsflüssigkeit zugeführt werden, um das Reinigungstuch 10 zu befeuchten. Auf diese Weise kann das Reinigungstuch 10 während eines Reinigungsvorgangs automatisch, insbesondere gleichbleibend bzw. gleichmäßig, feucht gehalten werden, wodurch eine gleichmäßige Reinigung während des gesamten Reinigungsvorgangs sichergestellt werden kann.
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Das Reinigungstuch 10 ist vorzugsweise aus Natur- oder Kunstfasern hergestellt. Es ist alternativ auch möglich, dass das Reinigungstuch 10 aus Papier hergestellt ist oder Papier aufweist.
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Das Reinigungstuch 10 ist vorzugsweise als textiles Flächengebilde bzw. als zweidimensionales Textilerzeugnis ausgebildet. Das Reinigungstuch 10 kann ein garnbasiertes textiles Flächengebilde, beispielsweise ein Gewirk, Gestrick, Gewebe oder Geflecht, sein. Es ist auch möglich, dass das Reinigungstuch als faserbasiertes Flächengebilde, beispielsweise als Vliesstoff, ausgebildet ist.
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In Fig. 4 ist die Wischeinheit 2 im Einzelnen gezeigt. Das Reinigungstuch 10 weist vorzugsweise einen hinteren, rechteckigen Abschnitt auf und ist in einem vorderen Bereich an die Form des Grundkörpers 9 angepasst, wie Fig. 4 beispielhaft zeigt und nachfolgend noch im Einzelnen beschrieben wird.
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Das Reinigungstuch 10 weist vorzugsweise eine umlaufende Außenkante 11 auf. Die Außenkante 11 weist insbesondere eine Vorderkante 11A, eine Hinterkante 11B, eine erste Seitenkante 11C und eine zweite Seitenkante 11D bezogen auf die Hauptbewegungsrichtung X auf, wie Fig. 4 zeigt.
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Das Reinigungstuch 10 ist mit dem Grundkörper 9 insbesondere unmittelbar verbunden. Die Verbindung zwischen dem Reinigungstuch 10 und dem Grundkörper 9 kann stoffschlüssig, formschlüssig und/oder kraftschlüssig ausgebildet sein. Besonders bevorzugt ist das Reinigungstuch 10 zumindest im Bereich seiner Vorderkante 11A mit dem Grundkörper 9 verbunden. Auf diese Weise ist das Reinigungstuch 10 einerseits sicher und zuverlässig mit dem Grundkörper 9 verbunden. Andererseits kann eine für den Reinigungsvorgang notwendige Bewegungsfreiheit des Reinigungstuchs 10 sichergestellt werden.
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Insbesondere ist das Reinigungstuch 10 lösbar mit dem Grundkörper 9, insbesondere der Unterseite 9A, verbunden. So kann das Reinigungstuch 10 insbesondere mittels einer Klettverschlussverbindung mit dem Grundkörper 9 verbunden sein. Es sind auch andere lösbare Verbindungen zwischen dem Grundkörper 9 und dem Reinigungstuch 10 möglich, wie eine Druckknopfverbindung oder eine klemmende Verbindung.
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Alternativ kann das Reinigungstuch 10 auch nicht lösbar mit dem Grundkörper 9 verbunden sein. So ist es beispielsweise möglich, dass das Reinigungstuch 10 stoffschlüssig mit dem Grundkörper 9 verbunden, beispielsweise verklebt ist.
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Das Reinigungstuch 10 ist vorzugsweise zumindest abschnittsweise an die Form des Grundkörpers 9 angepasst. Das Reinigungstuch 10 kann insbesondere im Bereich seiner Vorderkante 11A an die Form des Grundkörpers 9 angepasst sein, wie Fig. 4 beispielhaft zeigt. Insbesondere kann das Reinigungstuch 10 im Bereich der Vorderkante 11A zumindest im Wesentlichen kongruent zum Grundkörper 9 oder einem Abschnitt des Grundkörpers 9 ausgebildet sein.
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Das Reinigungstuch 10 kann wenigstens einen Eckbereich 12 aufweisen. Der Eckbereich 12 ist vorzugsweise zum Reinigen von Ecken und Randbereichen der Reinigungsfläche F ausgebildet. Insbesondere kann der Eckbereich 12 hierfür rechtwinklig ausgebildet sein.
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In den in den Figuren gezeigten Ausführungsformen weist das Reinigungstuch 10 zwei Eckbereiche 12 auf. Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich lediglich auf den in den Figuren 4 bis 8 links gezeigten Eckbereich 12, der zwischen der Hinterkante 11B und der ersten Seitenkante 11C ausgebildet ist. Alle Ausführungen können analog auch für den anderen Eckbereich 12 gelten, der zwischen der Hinterkante 11B und der zweiten Seitenkante 11D ausgebildet ist.
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Der Eckbereich 12 weist vorzugsweise eine Ecke auf, die einen Winkel von zumindest im Wesentlichen 90° einschließt.
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Insbesondere ragt der Eckbereich 12 über den Grundkörper 9 hinaus, wie Fig. 4 bis Fig. 8 beispielhaft zeigen.
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Zusätzlich ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Eckbereich 12 im Gebrauchszustand ausgehend vom Gehäuse 3 vorzugsweise nach außen ragt bzw. das Gehäuse 3 überragt.
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Unter dem Begriff "überragen" oder "über etwas hinausragen" ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verstehen, dass sich das Gehäuse 3 bzw. das Reinigungstuch 10 in einer Draufsicht jeweils über den Rand der anderen Komponente in einer Richtung parallel zur Hauptebene H erstreckt.
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Im befestigten Zustand überragt das Reinigungstuch 10, insbesondere die Hinterkante 11B, vorzugsweise das Gehäuse 3 entgegen der Hauptbewegungsrichtung X. Insbesondere überragt das Reinigungstuch 10 die Rückseite 3D des Gehäuses 3.
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Das Reinigungstuch 10 ist vorzugsweise genauso breit wie das Gehäuse 3. Insbesondere kann das Reinigungstuch 10 im mit dem Gehäuse 3 verbundenen Zustand in einer Draufsicht bündig mit der ersten Außenseite 3E und/oder der zweiten Außenseite 3F bzw. einer Verlängerung der ersten bzw. zweiten Außenseite 3E, 3F abschließen.
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Die Wischeinheit 2 weist vorschlagsgemäß ein Federelement 14 zum (Vor-)Spannen des Reinigungstuchs 10 und/oder zur Erzeugung einer Kraft, die das Reinigungstuch 10 gegen die Reinigungsfläche F drückt und/oder das Reinigungstuch 10 auseinanderzieht, auf.
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Das Federelement 14 ist insbesondere dazu ausgebildet, das Reinigungstuch 10 gegen die Reinigungsfläche F zu pressen, um eine gleichmäßige und gute Reinigung zu erreichen. Gleichzeitig ist das Federelement 14 dazu ausgebildet, das Reinigungstuch 10, insbesondere den Eckbereich 12, zu spannen, um eine Faltenbildung des Reinigungstuch 10 zu verhindern. Wie nachfolgend noch erläutert wird, kann das Reinigungstuch 10 mittels des Federelements 14 unmittelbar an den Konturen von Hindernissen oder die Reinigungsfläche F begrenzenden Seitenwänden entlanggeführt werden, um auch Ecken, Randbreiche und schwer zugängliche Bereiche der Reinigungsfläche F zuverlässig reinigen zu können.
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Insbesondere hält bzw. spannt das Federelement 14 den das Gehäuse 3 überragenden Bereich des Reinigungstuchs 10, wodurch auch der das Gehäuse 3 überragende Abschnitt des Reinigungstuchs 10 auf die Reinigungsfläche F gedrückt wird.
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Das Federelement 14 ist vorzugsweise ganz oder teilweise bzw. abschnittsweise flexibel/elastisch ausgebildet oder weist wenigstens einen flexiblen/elastischen Abschnitt auf. Das Federelement 14 kann dann bei Kollision mit einem Hindernis elastisch verformt werden, wodurch die Wischeinheit 2 bzw. das Reinigungstuch 10 der Kontur des Hindernisses besonders gut folgen kann.
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Dabei ist sichergestellt, dass das Federelement 14 das Reinigungstuch 10 gegen die Reinigungsfläche F drückt, um eine gute Reinigung zu realisieren. Gleichzeitig hält bzw. fixiert das Federelement 14 den Eckbereich 12, wodurch das Reinigungstuch 10 über einen weiteren Fixierungspunkt gehalten wird.
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Zusätzlich kannt das Federelement 14 den Eckbereich 12, insbesondere parallel, zur Hauptebene H spannen, wodurch eine Faltenbindung des Reinigungstuchs 10 verhindert und die Reinigung verbessert werden kann.
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Vorzugsweise ist das Federelement 14 länglich, fingerartig bzw. hebelartig ausgebildet. Das Federelement 14 erstreckt sich insbesondere entlang einer Längsachse L. Die Erstreckung des Federelements 14 entlang der Längsachse L ist vorzugsweise größer als die Erstreckung quer, insbesondere senkrecht, zur Längsachse L. Bevorzugt ist die Erstreckung des Federelements 14 entlang der Längsachse L mehr als doppelt so groß, vorzugsweise mehr als dreimal so groß, weiter vorzugsweise mehr als fünfmal so groß, wie die Erstreckung des Federelements 14 quer zu seiner Längsachse L.
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Das Federelement 14 weist vorzugsweise eine Erstreckung entlang der Längsachse L von wenigstens 2 cm, weiter vorzugsweise von wenigstens 4 cm, weiter vorzugsweise von wenigstens 5 cm, und/oder von weniger als 15 cm, weiter vorzugsweise von weniger als 13 cm, weiter vorzugsweise von weniger als 11 cm, auf.
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Die Erstreckung des Federelements 14 quer, insbesondere senkrecht, zur Längsachse L kann von 0,5 cm bis 3 cm betragen.
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Das Federelement 14 ist vorzugsweise am Grundkörper 9 befestigt und ragt in den Eckbereich 12 des Reinigungstuchs 10 hinein, wie Fig. 4 beispielhaft zeigt. Alternativ ist es auch möglich, dass das Federelement 14 integraler Bestandteil des Reinigungstuchs 10 ist oder zumindest teilweise in das Reinigungstuch 10 integriert ist. Das Federelement 14 kann alternativ auch Bestandteil des Gehäuses 3 oder unmittelbar mit dem Gehäuse 3 verbunden sein.
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Das Federelement 14 weist vorzugsweise einen L-förmigen Querschnitt bezogen auf die Längsachse Lauf (Fig. 4). Das Federelement 14 weist insbesondere einen ersten Schenkel 14Aauf, der im Gebrauchszustand zumindest im Wesentlichen parallel zur Reinigungsfläche F und/oder zur Hauptebene H angeordnet ist. Ausgehend vom ersten Schenkel 14A erstreckt sich vorzugsweise ein zweiter Schenkel 14B, der quer, insbesondere senkrecht, zum ersten Schenkel 14A angeordnet ist.
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Das Federelement 14 ist vorzugsweise derart ausgebildet und/oder angeordnet, dass das Federelement 14, insbesondere der erste Schenkel 14A, im Eckbereich 12 gegen das Reinigungstuch 10 drückt und/oder mittels des Reinigungstuchs 10 vorgespannt ist. Insbesondere drückt das Federelement 14 den Eckbereich 12 in Richtung zur Reinigungsfläche F, wodurch das Reinigungstuch 10 auch im Eckbereich 12 zuverlässig gegen die Reinigungsfläche F gedrückt wird. Die Reinigungswirkung kann auf diese Weise verbessert werden.
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Wie Fig. 4 beispielhaft zeigt, ist das Federelement 14 vorzugsweise einstückig mit dem Grundkörper 9 ausgebildet und/oder integraler Bestandteil des Grundkörpers 9. Es ist auch möglich, dass das Federelement 14 als separate Komponente ausgebildet ist und stoffschlüssig, formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem Grundkörper 9 verbunden oder verbindbar ist.
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Wie Fig. 4 und Fig. 5 beispielhaft zeigen, ist das Federelement 14 vorzugsweise an einem Außenbereich des Grundkörpers 9 befestigt bzw. mit diesem verbunden.
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Das Federelement 14 weist vorzugsweise einen Verbindungsabschnitt auf, über den das Federelement 14 mit dem Grundkörper 9 verbunden ist. Insbesondere ist der Verbindungsabschnitt dünner als der an den Verbindungsabschnitt angrenzende Bereich des Federelements 14 und/oder dünner als der an den Verbindungsabschnitt angrenzende Bereich des Grundkörpers 9 ausgebildet. Der Verbindungsabschnitt kann die Flexibilität bzw. Nachgiebigkeit des Federelements 14 zumindest teilweise bereitstellen.
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Vorzugsweise bestehen das Federelement 14 und der Grundkörper 9 aus dem gleichen Material, insbesondere Kunststoffmaterial.
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Besonders bevorzugt sind das Federelement 14 und der Grundkörper 9 gemeinsam in einem Spritzgießprozess hergestellt. Auf diese Weise kann eine maßgenaue und besonders reproduzierbare Produktion des Grundkörpers 9 und des Federelements 14 bei geringen Kosten erreicht werden.
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Das Federelement 14 weist vorzugsweise eine gleiche oder geringere Höhe als der Grundkörper 9 auf, wodurch die Wischeinheit 2 besonders flach ausgebildet werden kann. Es ist jedoch auch möglich, dass das Federelement 14 höher ausgebildet ist als der Grundkörper 9. Der Begriff "Höhe" ist vorliegend in Bezug auf das Federelement 14 auf die Erstreckung des Federelements 14 senkrecht zur Hauptebene H und/oder zur Längsachse L bezogen.
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In Fig. 2 ist das Reinigungsgerät 1 in einem Zustand gezeigt, indem das Reinigungsgerät 1 von der Reinigungsfläche F angehoben ist und die Reinigungsfläche F nicht berührt, insbesondere nicht auf dieser aufliegt. Wie Fig. 2 des Weiteren zeigt, ist vorzugsweise vorgesehen, dass sich das Federelement 14 über die Hauptebene H hinaus erstreckt und/oder zur Hauptebene H versetzt ist, insbesondere wenn das Reinigungsgerät 1 nicht auf der Reinigungsfläche F aufliegt. Insbesondere erstreckt sich das Federelement 14 über die Hauptebene H hinaus oder ist zur Hauptebene H derart versetzt, und zwar dass das Federelement 14 senkrecht zur Hauptebene H vorgespannt ist und/oder das Reinigungstuch 10 im Eckbereich 12 von der Hauptebene H wegdrückt.
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Wie Fig. 2 des Weiteren zeigt, drückt das Federelement 14 das Reinigungstuch 10 bzw. den Eckbereich 12 von der Hauptebene H bzw. dem Gehäuse 3 weg, insbesondere nach unten.
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Die Längsachse L bzw. das Federelement 14 ist bzw. sind vorzugsweise schräg zur Hauptebene H angeordnet und/oder schneidet bzw. schneiden die Hauptebene H. Insbesondere bildet die Längsachse L bzw. das Federelement 14 einen Winkel mit der Hauptebene H, wobei der Winkel vorzugweise weniger als 45°, weiter vorzugsweise weniger als 30°, weiter vorzugsweise weniger als 20°, und/oder mehr als 5°, vorzugsweise mehr als 10°, beträgt.
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Aufgrund dieser Anordnung drückt das Federelement 14 wenigstens den Eckbereich 12 des Reinigungstuchs 10 während eines Reinigungsvorgangs gegen die Reinigungsfläche F, wodurch der Anpressdruck des Reinigungstuchs 10 auf die Reinigungsfläche F erhöht und damit die Reinigung verbessert werden kann, wie nachfolgend in Bezug auf Fig. 3 noch erläutert wird.
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In Fig. 3 ist das Reinigungsgerät 1 im Gebrauchszustand gezeigt, in dem das Reinigungsgerät 1 auf der Reinigungsfläche F aufliegt und diese reinigt. Wie der Übergang von Fig. 2 auf Fig. 3 zeigt, wird das Federelement 14 durch den Kontakt mit der Reinigungsfläche F in Richtung zur Hauptebene H gebogen bzw. verschwenkt. Gleichzeitig wird der Eckbereich 12 durch das Federelement 14 gegen die Reinigungsfläche F gedrückt, wodurch eine besonders gute Reinigung erzielt werden kann. Wie Fig. 3 des Weiteren zeigt, liegt das Reinigungstuch 10 vorzugsweise vollflächig, insbesondere mit seiner Unterseite, gegen die Reinigungsfläche F an, so dass das gesamte Reinigungstuch 10 zur Reinigung beiträgt bzw. verwendet werden kann.
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Das Federelement 14 ist vorzugsweise zusätzlich oder alternativ parallel zur Hauptebene H, insbesondere nach außen, in den Figuren in Richtung zur ersten Außenseite 3E, vorgespannt, insbesondere derart, dass das Federelement 14 das Reinigungstuch 10 im Eckbereich 12 auseinanderzieht. Auf diese Weise wird eine Faltenbildung des Reinigungstuchs 10 während des Reinigungsvorgangs verhindert, wodurch die Reinigung mittels des flach gespannten Reinigungstuchs 10, das auf die Reinigungsfläche F gedrückt wird, erfolgen kann. Insbesondere kann eine besonders gleichmäßige und gute Reinigung der Reinigungsfläche F erzielt werden.
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In der in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigten Ausführungsform erstreckt sich das Federelement 14 zumindest im Wesentlichen entlang der Seitenkante 11C bzw. ist die Längsachse L entlang der Seitenkante 11C und/oder parallel dazu angeordnet.
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Das Federelement 14 kann sich alternativ jedoch auch entlang der Hinterkante 11B erstrecken, wie in Bezug auf Fig. 6 nachfolgend noch im Einzelnen beschrieben wird. Die Längsachse L ist dann entlang der Hinterkante 11B ausgerichtet/angeordnet.
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Das Federelement 14 ist mit dem Reinigungstuch 10 vorzugsweise form-, kraft- und/oder stoffschlüssig verbunden. Insbesondere weist das Federelement 14 ein freies Ende 14C auf, das mit dem Reinigungstuch 10 verbunden und/oder verbindbar ist.
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Das Federelement 14 bzw. das freie Ende 14C kann beispielsweise mittels einer Klettverschlussverbindung mit dem Reinigungstuch 10 verbunden sein. Es ist auch möglich, dass das Federelement 14 mit dem Reinigungstuch 10 verklebt, vernäht und/oder auf andere Weise verbunden ist, beispielsweise mittels einer Druckknopfverbindung.
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Insbesondere ist das Federelement 14 über den ersten und/oder zweiten Schenkel 14A, 14B mit dem Reinigungstuch 10 verbunden. So kann beispielweise der zweite Schenkel 14B mittels einer Klettverschlussverbindung mit dem Reinigungstuch 10 verbunden sein. Alternativ oder zusätzlich kann das Reinigungstuch 10 mittels einer Klettverschlussverbindung mit dem ersten Schenkel 14A verbunden sein.
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Insbesondere ist vorgesehen, dass das Reinigungstuch 10 eine, vorzugsweise taschenförmige, Aufnahme zum zumindest teilweisen Aufnehmen des Federelements 14 aufweist, wobei das Federelement 14, insbesondere das freie Ende 14C, in die Aufnahme eingreift. Auf diese Weise kann eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Federelement 14 und der Aufnahme des Reinigungstuchs 10 realisiert werden.
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Das Federelement 14 weist vorzugsweise ein Gelenk 15 zum Verschwenken des Federelements 14 relativ zum Grundkörper 9 auf. Hierzu ist das Federelement 14 vorzugsweise mittels des Gelenks 15 mit dem Grundkörper 9 verbunden wie Fig. 4 bis Fig. 8 beispielhaft zeigen. Insbesondere sind das Federelement 14, das Gelenk 15 und der Grundkörper 9 einstückig miteinander ausgebildet. Es ist jedoch auch möglich, dass das Federelement 14 und der Grundkörper 9 als separate Komponenten ausgebildet und mittels des Gelenks 15 miteinander verbunden sind.
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Bei einer Kollision mit einem Hindernis kann das Federelement 14 mittels des Gelenks 15 verschwenkt werden. Das Gelenk 15 ist dann vorzugsweise dazu ausgebildet, das Federelement 14 parallel zur Hauptebene H derart zu verschwenken, dass das Federelement 14 der Kontur das Hindernisses folgt. Durch das Gelenk 15 ist sichergestellt, dass das Federelement 14 und damit das Reinigungstuch 10 der Kontur des Hindernisses folgen kann. Auf diese Weise kann Mithilfe des Reinigungstuchs 10 auch in Ecken und Randbereichen eine zuverlässige Reinigung erzielt werden.
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Wie Fig. 4 beispielhaft zeigt, ist das Gelenk 15 vorzugsweise als Festkörpergelenk, insbesondere Filmscharnier, ausgebildet. Filmscharniere sind besonders kostengünstig herstellbar. Das Filmscharnier ermöglicht ein zuverlässiges und langlebiges Verschwenken des Federelement 14 relativ zum Grundkörper 9. Ein Filmscharnier kann insbesondere gemeinsam mit dem Grundkörper 9 und dem Federelement 14 in einem gemeinsamen Spritzgießprozess kostengünstig hergestellt werden.
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Das Gelenk 15 kann auch gemäß einer anderen Gelenkform ausgebildet sein.
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Das Federelement 14, insbesondere das Gelenk 15, ist vorzugsweise nachgiebiger als der Grundkörper 9 ausgebildet, wodurch eine insbesondere elastische Verformung des Federelements 14 ermöglicht wird. Gleichzeitig kann der Grundkörper 9 bei einer elastischen Verformung des Federelements 14 zumindest im Wesentlichen nicht verformt werden bzw. keine Verformung aufweisen.
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Es ist auch möglich, dass das Federelement 14 aus einem anderen, insbesondere nachgiebigeren, Material besteht als der Grundkörper 9.
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Die höhere Nachgiebigkeit des Federelement 14 kann alternativ oder zusätzlich auch durch eine geringere Materialstärke des Federelements 14, insbesondere des Verbindungsabschnitts bzw. des Gelenks 15, im Vergleich zum Grundkörper 9 und/oder durch Materialaussparungen im Federelement 14 erreicht werden. Alternativ oder zusätzlich kann der Grundkörper 9 eine Versteifungsstruktur, wie beispielsweise Versteifungsrippen, aufweisen, wodurch der Grundkörper 9 steifer und damit weniger nachgiebig ausgebildet sein kann als das Federelement 14. Zur Erzielung einer höheren Nachgiebigkeit ist es auch möglich, dass der Kunststoff des Federelements 14 einen geringeren Vernetzungsgrad als der Grundkörper 9 aufweist.
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Die Nachgiebigkeit bzw. Verformbarkeit des Federelements 14 führt dazu, dass sich die Wischeinheit 1 zumindest abschnittsweise bei Kollision mit einem Hindernis elastisch verformen kann.
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Kommt das Federelement 14 während eines Reinigungsvorgangs, insbesondere beim Reinigen bzw. Durchfahren einer Ecke, mit einem Hindernis in Kontakt, wie einer Seitenwand, kann eine von außen in Richtung des Reinigungstuchs 10 gerichtete Kraft auf das Federelement 14 wirken, insbesondere parallel zur Hauptebene H. Das Federelement 14 kann durch die Kraft parallel zur Hauptebene H elastisch verformt werden. Auf diese Weise kann das Reinigungstuch 10 bzw. das Federelement 14 eine Ausgleichsbewegung zusätzlich zur Schwenkbewegung des Federelements 14 durchführen. Durch die Ausgleichsbewegung kann das Reinigungstuch 10 besonders genau entlang der Kontur des Hindernisses geführt werden, wodurch eine Reinigung unmittelbar bis zum Hindernis sichergestellt werden kann. Auf diese Weise können auch Ecken/Raumecken zuverlässig gewischt und gereinigt werden.
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Zusätzlich kann das Federelement 14 nach außen, insbesondere in Richtung der ersten Außenseite 3E elastisch vorgespannt sein, wodurch das Reinigungstuch 10 flach und insbesondere faltenfrei gehalten werden kann. Bei einer Kollision mit einem Hindernis kann das Federelement 14 entgegen seiner Vorspannung verbogen und/oder mittels des Gelenks 15 verschwenkt werden. Bei Wegfall des Kontakts mit dem Hindernis, kann sich das Federelement 14 aufgrund der Vorspannung automatisch zurückstellen bis das Reinigungstuch 10 wieder flach und faltenfrei gehalten bzw. gespannt ist.
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Die Vorspannung kann durch das Federelement 14 selbst, insbesondere das Gelenk 15, erzeugt werden.
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Das Federelement 14 ist vorzugsweise in eine Grundstellung vorgespannt, in der das Federelement 14 das Reinigungstuch 10 im Eckbereich 12 auseinanderzieht, und insbesondere faltenfrei hält, und/oder das Reinigungstuch 10 im Eckbereich 12 von der Hauptebene H wegdrückt. Ausgehend von der Grundstellung ist das Federelement 14 insbesondere in eine Auslenkstellung verschwenkbar, wie in Fig. 4 durch die gestrichelten Linien angedeutet ist.
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In der Auslenkstellung kann das Federelement 14 an den Grundkörper 9 angelegt sein und/oder diesen berühren. Alternativ oder zusätzlich kann das Reinigungstuch 10 in der Auslenkstellung im Eckbereich 12 weniger als in der Grundstellung oder nicht auseinandergezogen sein. Des Weiteren kann alternativ oder zusätzlich das Federelement 14 in der Auslenkstellung das Reinigungstuch 10 weniger von der Hauptebene H wegdrücken als in der Grundstellung.
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Wirkt während eines Reinigungsvorgangs eine Kraft von außen, insbesondere entlang der Hauptebene H, auf die Außenkante 11 des Reinigungstuch 10 im Bereich des Federelements 14, beispielsweise weil das Federelement 14 mit einem Hindernis oder einer die Reinigungsfläche F begrenzende Seitenwand, beispielsweise einer Fuß- oder Abschlussleiste, in Kontakt kommt, kann das Federelement 14 von seiner Grundstellung in Richtung seiner Auslenkstellung entgegen der Vorspannung mittels des Gelenks 15 verschwenkt und/oder aufgrund seiner Nachgiebigkeit gebogen werden. Auf diese Weise wirkt eine nach außen zur Außenkante 11 gerichtete Kraft auf das Reinigungstuch 10. Auf diese Weise kann das Federelement 14 und damit das Reinigungstuch 10 dem Verlauf der Seitenwand folgen, wodurch auch in Ecken der Reinigungsfläche F eine gleichmäßige und gute Reinigungswirkung erzielt werden kann. Gleichzeitig wird das Reinigungstuch 10 dauerhaft auf die Reinigungsfläche F gedrückt/gepresst, wodurch ein für eine gute Reinigungswirkung ausreichender Druck des Reinigungstuchs 10 auf die Reinigungsfläche F sichergestellt ist. Nach Wegfall des Kontakts mit dem Hindernis oder der Seitenwand wird das Federelement 14 aufgrund seiner Vorspannung automatisch wieder in seine Grundstellung verschwenkt, wodurch das Reinigungstuch faltenfrei gehalten wird. Unabhängig vom Grad der Verschwenkung bzw. Verbiegung des Federelements 14 ist jederzeit sichergestellt, dass das Reinigungstuch 10 gegen die Reinigungsfläche F gedrückt wird, um eine ausreichende Reinigung zu gewährleisten.
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Das Gelenk 15 ist vorzugsweise als Multifunktionsteil ausgebildet, das neben der Schwenkbarkeit des Federelements 14 relativ zum Grundkörper 9 auch das Vorspannen des Federelements 14 in die Grundstellung übernimmt.
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Das Federelement 14 kann ferner dazu ausgebildet sein, das Reinigungstuch 10 anzuheben. Hierzu kann das Federelement 14, insbesondere das Gelenk 15, als Feder ausgebildet oder eine Feder aufweisen und derart geprägt sein, dass das Federelement 14 einen stabilen und einen metastabilen Zustand nach Art eines Knackfroschs aufweist. Im stabilen Zustand kann das Federelement 14 das Reinigungstuch 10 von der Hauptebene H in Richtung der Reinigungsfläche F drücken. Beim Übergang in den metastabilen Zustand kann das Federelement 14 zumindest abschnittsweise derart verformt werden, dass das Reinigungstuchs 10 senkrecht zur Hauptebene H von der Reinigungsfläche F wegbewegt wird, wobei das Reinigungstuch 10 von der Reinigungsfläche F angehoben und im metastabilen Zustand innerhalb oder oberhalb der Hauptebene H gehalten wird. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass beim Überfahren eines Teppichs das Reinigungstuch 10, zumindest der Eckbereich 12, nicht mit diesem in Kontakt kommt.
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Das als Feder ausgebildete Federelement 14, insbesondere das Gelenk 15, kann ausgehend von dem stabilen Zustand durch eine Krafteinleitung in den metastabilen Zustand und umgekehrt überführt werden. Insbesondere kann das Federelement 14 selektiv, manuell und/oder automatisch vom stabilen Zustand in den metastabilen Zustand und umgekehrt überführt werden.
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In der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform ist das Federelement 14 entlang der Hinterkante 11B angeordnet. Entsprechend unterscheidet sich diese Ausführungsform von der in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigten Ausführungsform lediglich in der Ausrichtung des Federelements 14. Auch hier kann das Federelement 14 der Kontur eines Hindernisses bzw. einer Seitenwand folgen, wie oben bereits in Bezug auf die Ausführungsform der Fig. 1 bis Fig. 5 beschrieben worden ist.
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In den in Fig. 1 bis Fig. 6 gezeigten Ausführungsformen weist die Wischeinheit 2 vorzugsweise ein Federelement 14 auf.
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Es ist alternativ auch möglich, dass die Wischeinheit 2 zwei Federelemente 14 aufweist, wie Fig. 7 und Fig. 8 beispielhaft zeigen. Das zweite Federelement 14 kann dem anderen, in den Figuren rechten, Eckbereich 12, der zwischen der Hinterkante 11B und der zweiten Seitenkante 11D ausgebildet ist, zugeordnet sein. Es ist dann jedem Eckbereich 12 jeweils ein Federelement 14 zugeordnet. Es ist auch möglich, dass die Wischeinheit 2 mehr als zwei Federelemente 14 aufweist.
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In den in Fig. 7 und Fig. 8 gezeigten Ausführungsformen weist die Wischeinheit 2 zwei Federelemente 14 auf, wobei die beiden Federelemente 14 demselben Eckbereich 12 zugeordnet sind. Durch den Einsatz eines zweiten Federelements 14 kann eine höhere Kraft auf das Reinigungstuch 10 übertragen werden, wodurch das Reinigungstuch 10 mit einer besonders hohen Kraft von der Hauptebene H weggedrückt werden kann. Gleichzeitig kann auf diese Weise die das Reinigungstuch 10 im Eckbereich 12 auseinanderziehende Wirkung verstärkt werden.
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In der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform weisen die beiden Federelemente 14 in ihrer Grundstellung zumindest im Wesentlichen dieselbe Ausrichtung bzw. parallel zueinander angeordnete Längsachsen L auf. Die Federelemente 14 können dann insbesondere nacheinander und/oder zusammen ausgelenkt werden, wie nachfolgend noch im Einzelnen beschrieben wird.
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Wie Fig. 7 des Weiteren zeigt, ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Federelemente 14 in ihrer Grundstellung parallel zueinander angeordnet sind.
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Die Federelemente 14 können jeweils eine unterschiedliche oder dieselbe Länge/Erstreckung entlang ihrer Längsachse L aufweisen.
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Besonders bevorzugt weisen die freien Enden 14C der Federelemente 14 jeweils denselben Abstand zur Hinterkante 11B des Reinigungstuchs 10 auf, wie Fig. 7 zeigt. Es ist alternativ auch möglich, dass die freien Enden 14C jeweils einen unterschiedlichen Abstand zur Hinterkante 11B aufweisen.
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Wirkt bei einer Kollision mit einem Hindernis auf die erste Seitenkante 11C eine von außen in Richtung des Reinigungstuchs 10 wirkende Kraft parallel zur Hauptebene H, kann das äußere bzw. näher an der Seitenkante 11C angeordnete Federelement 14 von seiner Grundstellung in Richtung seiner Auslenkstellung verschwenkt und/oder elastisch gebogen werden. Das Federelement 14 kann dabei in Kontakt mit dem anderen Federelement 14 kommen, wodurch auch das andere Federelement 14 aus seiner Grundstellung in Richtung seiner Auslenkstellung verschwenkt werden kann. Das näher an der Seitenkante 11C angeordnete Federelement 14 kann somit zu Beginn alleine und nach Kontakt mit dem anderen Federelement 14 gemeinsam mit diesem in Richtung der jeweiligen Auslenkstellung verschwenkt werden.
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Es ist alternativ auch möglich, die beiden Federelemente 14 derart beabstandet voneinander anzuordnen, dass beide Federelemente 14 unabhängig voneinander verschwenkbar sind. Insbesondere können die beiden Federelemente 14 derart angeordnet sein, dass eine Berührung bzw. Kollision der beiden Federelemente 14 untereinander jederzeit ausgeschlossen ist.
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In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsform der Wischeinheit 2 mit zwei Federelementen 14 gezeigt. Wie Fig. 8 zeigt, sind die beiden Federelemente 14 schräg, insbesondere senkrecht, zueinander angeordnet.
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Das eine Federelement 14 erstreckt sich vorzugsweise entlang der ersten Seitenkante 11C. Das andere Federelement 14 erstreckt sich vorzugsweise entlang der Hinterkante 11B.
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Es ist vorzugsweise vorgesehen, dass die beiden Federelemente 14 in ihrer Grundstellung einen Winkel von zumindest im Wesentlichen 90°, bezogen auf die Hauptebene H, zueinander ausbilden. Wie Fig. 8 des Weiteren zeigt, sind die beiden freien Enden 14C vorzugsweise einander zugewandt.
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Beide Federelemente 14 drücken den Eckbereich 12 gegen die Reinigungsfläche F, um ein gutes Reinigungsergebnis sicherzustellen. Das entlang der Seitenkante 11C angeordnete Federelement 14 spannt das Reinigungstuch 10 vorzugsweise in Richtung quer zur Hauptbewegungsrichtung X und insbesondere parallel zur Hauptebene H vor. Gleichzeitig ist vorzugsweise vorgesehen, dass das entlang der Hinterkante 11B angeordnete Federelement 14 das Reinigungstuch 10 entlang der Hauptbewegungsrichtung X und insbesondere parallel zur Hauptebene H vorspannt.
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Fährt das Reinigungsgerät 1 beispielsweise entgegen der Hauptbewegungsrichtung X gegen ein Hindernis oder eine die Reinigungsfläche F begrenzenden Seitenwand, kann das entlang der Hinterkante 11B angeordnete Federelement 14 ausgehend von seiner Grundstellung in Richtung seiner Auslenkstellung verschwenkt werden. Wird der Kontakt des Reinigungstuchs 10 bzw. des Federelements 14 mit dem Hindernis bzw. der Seitenwand unterbrochen, beispielsweise durch ein Verfahren des Reinigungsgeräts 1 in der Hauptbewegungsrichtung X, kann das Federelement 14 wieder in seine Grundstellung übergehen, wodurch das Reinigungstuch 10 vorgespannt und im Wesentlichen flach gehalten wird.
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Kommt die Seitenkante 11C bzw. das entlang der Seitenkante 11C angeordnete Federelement 14 mit einem Hindernis oder einer die Reinigungsfläche F begrenzende Seitenwand in Kontakt, kann dieses Federelement 14 von seiner Grundstellung in Richtung seine Auslenkstellung verschwenkt werden. Wird der Kontakt beendet, kann das Federelement 14 wieder in seine Grundstellung verschwenken, wodurch das Reinigungstuch 10 vorgespannt und im Wesentlichen flach gehalten wird.
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Es ist auch möglich, dass beim Verschwenken des einen Federelements 14 dieses mit dem anderen Federelement 14 in Kontakt kommt, so dass ein weiteres Verschwenken des ersten Federelements 14 ein gleichzeitiges Verschwenken des anderen Federelements 14 bewirkt, bis beide Federelemente 14 jeweils ihre Auslenkstellung erreicht haben.
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In einer weiteren Ausführungsform (nicht dargestellt) weist die Wischeinheit 2 vorzugsweise zwei Federelemente 14 auf, wobei das eine Federelement 14 entlang der Seitenkante 11C und das andere Federelement 14 entlang der Hinterkante 11B angeordnet ist und die beiden Federelemente 14 an ihren freien Enden 14C miteinander gekoppelt sind.
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Es ist dann möglich, dass das eine Federelement 14 in einer entlang des anderen Federelements 14 verlaufenden Gleitschiene, Kulisse oder Ausnehmung linear verschiebbar gelagert ist. Insbesondere ist das freie Ende 14C des entlang der Hinterkante 11B angeordneten Federelements 14 linear verschiebbar in der Gleitschiene des anderen Federelements 14 gelagert. Auf diese Weise kann eine gekoppelte Schwenkbewegung zwischen den beiden Federelementen 14 erreicht werden, unabhängig davon, auf welches Federelement 14 unmittelbar eine Kraft von außen wirkt. Gleichzeitig kann der Eckbereich 12 in besonders gleichmäßiger Weise von der Hauptebene H weggedrückt und/oder auf die Reinigungsfläche F gepresst werden, wodurch die Reinigung in besonders gleichmäßiger und zuverlässiger Weise erfolgen kann.
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In einer weiteren Ausführungsform (nicht dargestellt) kann das Federelement 14 zumindest im Wesentlichen bogenförmig, L-förmig, doppel-L-förmig und/oder U-förmig ausgebildet sein, wobei insbesondere die Längsachse L entsprechend bogenförmig, L-förmig, doppel-L-förmig und/oder U-förmig ausgebildet ist. Insbesondere ist vorgesehen, dass das Federelement 14 wenigstens zwei Verbindungsstellen mit dem Grundkörper 9 aufweist. Die Verbindungsstellen können jeweils mittels eines Gelenks 15 realisiert sein.
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Ist beispielsweise ein L-förmiges Federelement 14 vorgesehen, so kann das Federelement 14 einen ersten Federelementschenkel aufweisen, an den sich in Längsrichtung abgewinkelt ein zweiter Federelementschenkel anschließt.
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Es ist dann vorzugsweise vorgesehen, dass das Federelement 14 elastisch verformbar ist, so dass sich die Form und/oder Ausrichtung des Federelements 14 durch eine von außen auf das Federelement 14 entlang der Hauptebene H wirkende Kraft bei einer Kollision mit einem Hindernis verändern kann. So kann beispielsweise der Winkel zwischen den beiden Federelementschenkeln des Federelements 14 elastisch verändert werden, wenn das Federelement 14 mit einem Hindernis und/oder einer die Reinigungsfläche F begrenzenden Seitenwand in Kontakt kommt. Alternativ oder zusätzlich kann wenigstens ein Federelementschenkel des Federelements 14 elastisch verformt werden. Auf diese Weise kann das Federelement 14 und damit das Reinigungstuch 10 der Kontur der Seitenwand folgen. Das Federelement 14 stellt dann trotz des Kontakts weiterhin sicher, dass das Reinigungstuch 10 auf die Reinigungsfläche F gedrückt wird, wodurch die Reinigung insgesamt verbessert werden kann.
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Gleichzeitig kann das Federelement 14 und damit das Reinigungstuch 10 der Kontur der Seitenwand folgen.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform (nicht dargestellt) kann ein Druckelement vorgesehen sein, welches das Reinigungstuch 10 und/oder das Federelement 14 von der Hauptebene H wegdrückt und/oder in Richtung der Reinigungsfläche F oder auf die Reinigungsfläche F drückt.
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Das Druckelement kann vorzugsweise in eine Grundstellung vorgespannt sein, in der das Druckelemente das Reinigungstuch 10 und/oder das Federelement 14 von der Hauptebene H wegdrückt, insbesondere in Richtung zur Reinigungsfläche F. Vorzugsweise ist das Druckelement von der Grundstellung in eine Ruhestellung verschwenkbar bzw. überführbar, in der das Druckelement keinen Druck auf das Reinigungstuch 10 und/oder das Federelement 14 ausübt. In der Ruhestellung kann das Druckelement gegen eine Außenseite, insbesondere die Rückseite 3D, die erste Außenseite 3E und/oder die zweite Außenseite 3F anliegen und/oder zumindest im Wesentlichen parallel zur Rückseite 3D, zur ersten Außenseite 3E und/oder zur zweiten Außenseite 3F angeordnet sein.
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Das Druckelement kann mittels eines automatisch und/oder manuell aktivierbaren Mechanismus von seiner Grundstellung in seine Ruhestellung verschwenkt bzw. überführt werden. So kann das Druckelement beispielsweise in seine Ruhestellung überführt werden, wenn eine Kraft, die von außen auf das Federelement 14 wirkt, einen vorgegebenen Schwellenwert erreicht und/oder übersteigt.
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Das Druckelement ist vorzugsweise nicht mit dem Reinigungstuch 10 verbunden.
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Mittels des Druckelements lässt sich eine nur temporär für die Eckenreinigung auf das Reinigungstuch 10 wirkende Druckkraft einstellen.
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Das Druckelement kann dann beispielsweise selektiv in die Grundstellung verschwenkt werden, wenn die Reinigung mittels der Wischeinheit 2 und/oder die Reinigung einer Ecke der Reinigungsfläche F erfolgen soll.
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Nach Beendigung des Reinigungsvorgangs im Bereich der Ecke der Reinigungsfläche F kann das Druckelement in die Ruhestellung verstellt werden, um die Navigation des Reinigungsgeräts 1 zu vereinfachen.
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In einer weiteren Ausführungsform (nicht dargestellt) kann die Wischeinheit 2 mehrere Federelemente 14 aufweisen. Die Federelemente 14 können fächerartig aufeinandergelegt sein und/oder über ein gemeinsames Gelenk 15 mit dem Grundkörper 9 verbunden sein.
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Die Federelemente 14 können in der Grundstellung aufgefächert sein und sich nicht oder lediglich geringfügig gegenseitig überlappen bezogen auf eine Ebene quer, insbesondere senkrecht zur Hauptebene H.
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Beim Überführen in die Auslenkstellung können die Federelemente 14 wenigstens teilweise oder abschnittsweise übereinander geschoben werden. Insbesondere können die Federelemente 14 eine größere Überlappung aufweisen als in der Grundstellung.
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Die Federelemente 14 können derart ausgebildet und/oder angeordnet sein, dass sich das freie Ende 14C jedes oder eines Federelements 14 in der Auslenkstellung geringfügig anhebt bzw. anheben. Unter dem Begriff "Anheben" ist vorliegend eine Bewegung senkrecht zur Hauptebene H in Richtung zur Oberseite 3B des Gehäuses 3 zu verstehen. Auf diese Weise kann das Reinigungstuch 10 angehoben werden bzw. die auf das Reinigungstuch 10 senkrecht zur Hauptebene H wirkende Kraft reduziert werden.
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In einer weiteren Ausführungsform (nicht dargestellt) kann das Federelement 14 an seinem freien Ende 14C ein Borstenbüschel mit mehreren Borsten aufweisen oder durch ein Borstenbüschel mit mehreren Borsten gebildet sein. Die Borsten können dabei eine Kraft quer zur Hauptebene H auf das Reinigungstuch 10 ausüben, so dass das Reinigungstuch 10 von der Hauptebene H wegdrücken wird, wodurch das Reinigungstuch 10 auf die Reinigungsfläche F gedrückt wird.
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Die Borsten können bei einer von außen auf die Außenkante 11 entlang der Hauptebene H wirkenden Kraft in horizontaler Richtung, insbesondere elastisch, verschwenken, wodurch nach Wegfall der Kraft das Reinigungstuch 10, insbesondere der Eckbereich 12, durch eine Rückstellung der Borsten wieder auseinandergezogen werden kann.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform (nicht dargestellt) kann das Federelement 14 plattenförmig ausgebildet sein. Durch die Verbindung mit dem Reinigungstuch 10 kann das plattenförmige Federelement 14 in seiner Grundstellung abschnittsweise elastisch verbogen sein, insbesondere vertikal nach oben, so dass das freie Ende 14C nach oben zeigt und/oder nach oben gebogen ist. Vorzugsweise ist das Federelement 14 in seine Grundstellung vorgespannt.
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Kommt es nun zu einer Kollision des Federelements 14 mit einem Hindernis und/oder einer die Reinigungsfläche F begrenzende Seitenwand, kann das Federelement 14 weiter elastisch verformt und in seine Auslenkstellung überführt werden, wodurch das freie Ende 14C weiter angehoben werden kann. Nach der Kollision kann das Federelement 14 wieder in seine Grundstellung übergehen.
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Einzelne Aspekte, Merkmale und Verfahrensschritte bzw. -varianten der vorliegenden Erfindung können unabhängig voneinander, aber auch in beliebiger Kombination oder Reihenfolge realisiert werden.
Bezugszeichenliste: | 1 | Reinigungsgerät | 11 | Außenkante |
| 2 | Wischeinheit | 11A | Vorderkante |
| 3 | Gehäuse | 11B | Hinterkante |
| 3A | Unterseite | 11C | Seitenkante |
| 3B | Oberseite | 11D | Seitenkante |
| 3C | Vorderseite | 12 | Eckbereich |
| 3D | Rückseite | 13 | Befeuchtungseinrichtung |
| 3E | Außenseite | 14 | Federelement |
| 3F | Außenseite | 14A | Schenkel |
| 4 | Rad | 14B | Schenkel |
| 5 | Navigationseinrichtung | 14C | Freies Ende |
| 6 | Datenverarbeitungseinrichtung | 15 | Gelenk |
| 7 | Steuereinrichtung | | |
| 8 | Ansaugöffnung | F | Reinigungsfläche |
| 9 | Grundkörper | H | Hauptebene |
| 9A | Unterseite | L | Längsachse |
| 9B | Oberseite | X | Hauptbewegungsrichtung |
| 10 | Reinigungstuch | | |