Titel
Verfahren zum Ermitteln einer eine Objekthöhe beschreibenden Objektinformation
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ermitteln einer wenigstens eine Objekthöhe eines Objekts beschreibenden Objektinformation mittels einer wenigstens einen Abstandssensor umfassenden Sensoreinrichtung, wobei sich das Objekt und der Abstandssensor relativ zueinander bewegen und der Abstandssensor in unterschiedlichen Entfernungen zu dem Objekt jeweils ein Signal aussendet, welches an dem Objekt reflektiert und als ein Echo von dem Abstandssensor wieder empfangen wird.
Abstandssensoren umfassen für üblicherweise eine Sendeeinrichtung, welche Signale aussendet sowie eine Empfangseinrichtung, welche an Objekten in der Umgebung reflektierte Signale als Echos empfängt. Dabei kann anhand einer Laufzeitdifferenz zwischen dem Zeitpunkt des Sendens des Signals und dem Zeitpunkt des Empfangs des Echos unter Berücksichtigung der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Signals der Abstand, oder anders ausgedrückt, die Entfernung zum Objekt bestimmt werden. Hierbei kann auch die Amplitude des reflektierten Signals bzw. des Echos ermittelt werden.
Üblicherweise können derartige Abstandssensoren in Kraftfahrzeugen zur Umfelderfassung eingesetzt werden. Besondere Bedeutung spielen dabei zum Beispiel Ultraschallsensoren, welche insbesondere bei semi-automatischen oder automatischen Fahrmanövern, vor allem im Zusammenhang mit Parkanwendungen, etwa der Parkdistanzmessung, Parklückensuche oder beim Parken, eingesetzt werden können. Dabei wird das Kraftfahrzeug üblicherweise relativ zu den Objekten bewegt, wobei während des Bewegens zu vorbestimmten Zeitpunkten jeweils ein Messzyklus durchgeführt wird. Bei jedem Messzyklus wird dabei mit einem Abstandssensor ein Signal ausgesendet.
Aus dem Stand der Technik sind bereits Verfahren und entsprechende Assistenzsysteme bekannt, welche dem Fahrer mithilfe von Ultraschallsensoren
unterschiedliche Informationen über die Umgebung des Kraftfahrzeugs zur Verfügung stellen und ihn beim Manövrieren des Kraftfahrzeugs und insbesondere beim Lokalisieren einer Parklücke und beim Einparken des Kraftfahrzeugs in die Parklücke unterstützen. Es existieren beispielsweise Assistenzsysteme, die mit einer Parklückenlokalisierung ausgestattet sind und dem Fahrer anzeigen, ob in der unmittelbaren Umgebung des Kraftfahrzeugs eine Parklücke vorhanden ist bzw. ob eine vorhandene Parklücke groß genug ist, um das Kraftfahrzeug darin parken zu können. Derartige Assistenzsystem benötigen zur sicheren Lokalisierung und Abmessung einer Parklücke Informationen über sich in der Umgebung des Kraftfahrzeugs befindliche Objekte, die beispielsweise durch parkende Fahrzeuge, Bordseine, Wände und Mauern gebildet sein können.
Neben der Entfernung des Kraftfahrzeugs zu einem Objekt ist üblicherweise auch die Höhe des Objekts von Bedeutung. Die Höhe ist ein wichtiger Faktor, um entscheiden zu können, ob ein Objekt beziehungsweise ein Hindernis überfahren werden kann oder nicht. Insbesondere wenn das Kraftfahrzeug auf Grundlage der Messungen eines Ultraschallsensors zumindest semi-autonom manövriert wird, ist es wünschenswert, die Höhe eines erfassten Objekts zu bestimmen.
Die Höhenbestimmung mit im Kraftfahrzeugbereich regelmäßig verwendeten eindimensionalen (1 D) Abstandsensoren, also Ultraschallsensoren oder auch Radarsensoren zur Entfernungsbestimmung, ist aufgrund physikalischer Einschränkungen grundsätzlich recht schwierig. Mithilfe eines solchen Ultraschallsensors kann die Höhe eines Objekts nicht direkt gemessen werden. Zur Höhenbestimmung wird daher beispielsweise zusätzlich eine Kamera verwendet und die Höhe basierend auf einem 2D-B ild geschätzt oder es wird eine auf mehreren Sensoren basierende Methode zur Abschätzung der Höhe auf Grundlage von Triangulation verwendet. Auf einer Kamera bzw. mehreren Sensoren basierende Verfahren nutzen dabei allerdings nicht die Vorteile eines 1 D-Ultraschallsensors hinsichtlich Kosten und Robustheit aus. Zur Höhenbestimmung mittels Abstandssensoren sind aus dem Stand der Technik verschiedene Ansätze bekannt.
In DE 10 2004 047 479 A1 wird ein Verfahren zur Klassifizierung einer Höhe eines
Objekts mittels eines Ultraschallsensors beschrieben. Dabei werden bei einer
Vorbeifahrt eines Kraftfahrzeugs an dem seitlich von dem Kraftfahrzeug befindlichen Objekt mittels des Ultraschallsensors des Kraftfahrzeugs Ultraschallsignale ausgesendet und die Echos der von den Objekten reflektierten Ultraschallsignale empfangen. Basierend auf einer Amplitude eines empfangenen Echos wird die Klassifizierung der Höhe des Objekts bestimmt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren zur Ermittlung einer eine Objekthöhe eines Objekts beschreibenden Objektinformation anzugeben, welches insbesondere eine genauere Ermittlung der Objekthöhe ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein Verlauf einer Amplitude von mehreren der Echos über der Entfernung ermittelt wird, wobei die Objektinformation in Abhängigkeit wenigstens einer aus dem Verlauf der Amplitude ermittelten, entfernungsabhängigen Amplitudenänderungsrate ermittelt wird.
Die Sensoreinrichtung bzw. der wenigstens eine Abstandssensor können zum Beispiel an einem Fahrzeug montiert sein. Der Abstandssensor kann dabei erfindungsgemäß als ein Ultraschallsensor oder als ein Radarsensor ausgeführt sein. Eine Relativbewegung zwischen dem Abstandssensor und dem Objekt kann beispielsweise auftreten, wenn sich das Fahrzeug relativ zu dem Objekt bewegt. Das Objekt kann dabei stationär sein oder sich ebenfalls relativ zu dem Fahrzeug bewegen. Bei dem Objekt kann es sich um einen anderen Verkehrsteilnehmer, beispielsweise ein anderes Fahrzeug, oder ein Infrastrukturobjekt, zum Beispiel einen Bordstein, eine Wand oder ein Abschnitt eines Gebäudes wie einer Garage oder Ähnliches, handeln.
Während der Relativbewegung zwischen dem Abstandssensor und dem Objekt, beispielsweise bei einer Annäherung des Abstandssensors an das Objekt oder bei einer Bewegung des Abstandssensors weg von dem Objekt, werden nacheinander folgend mehrere Signale von dem Abstandssensor ausgesendet. Aufgrund der Relativbewegung werden die Signale dabei jeweils in unterschiedlichen
Entfernungen bzw. bei unterschiedlichen Abständen zwischen dem Abstandsensor und dem Objekt ausgesendet.
Die von dem Abstandssensor ausgesendeten Signale werden an dem Objekt reflektiert und anschließend von dem Abstandssensor wieder als Echos empfangen. Die empfangenen Echos weisen jeweils eine Amplitude bzw. Signalstärke auf, wobei sich die Amplitude insbesondere für unterschiedliche Echos unterschieden kann. Die Amplitude kann dabei unter anderem von der Entfernung zwischen dem Abstandssensor und dem Objekt abhängen.
Die Amplituden der empfangenen Echos können zum Beispiel von dem Abstandssensor und/oder von einer Recheneinrichtung der Sensoreinrichtung ermittelt werden. Ferner wird für jedes der Echos eine Entfernung zu dem Objekt ermittelt. Die Entfernungsermittlung kann dabei beispielsweise aus einer Laufzeit des Signals, also der Zeitdauer zwischen dem Aussenden des Signals und dem Empfang des zugehörigen Echos, bestimmt werden. Aus dem jeweiligen Amplituden des Echos sowie aus den Entfernungen ermittelt beispielsweise die Recheneinrichtung einen entfernungsabhängigen Verlauf der Amplitude der empfangenen Echos. Anschließend wird aus der entfernungsabhängigen Amplitudenänderungsrate, welche aus dem ermittelten Verlauf bestimmt wird, die Objektinformation des Objekts abgeleitet.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass neben der Entfernung zwischen dem Abstandssensor und dem Objekt auch die Objekthöhe des Objekts einen Einfluss auf die Amplitude, insbesondere auf die Entfernungsabhängigkeit der Amplitude, hat. Die Objekthöhe beschreibt dabei insbesondere eine relative Höhe in Bezug zu dem Abstandssensor und/oder eine vertikale Ausdehnung des Objekts in Bezug zu dem Abstandssensor.
Objekte mit unterschiedlicher Objekthöhe relativ zu dem Sensor reflektieren die von dem Abstandssensor ausgesendeten Signale abhängig von der Entfernung zwischen dem Abstandssensor und dem Objekt in unterschiedlichen Teilbereichen eines vertikalen Erfassungsbereich des Abstandssensors. Dieser vertikale Erfassungsbereich wird zum Beispiel durch den Elevationswinkel der
Signalaussendung bestimmt. Da der vertikale Erfassungsteilbereich bzw. der Elevationswinkelteilbereich, in dem das Objekt liegt und in den die Signale ausgesendet bzw. aus dem die Echos empfangen werden, sowohl von der Objekthöhe als auch von der Entfernung abhängt, weisen die empfangenen Echos von Objekten mit unterschiedlicher Objekthöhe einen unterschiedlichen, entfernungsabhängigen Verlauf der Amplitude auf.
Je näher ein beispielsweise oberhalb des Abstandssensors angeordnetes Objekt dem Abstandssensor kommt, desto kleiner ist der von dem Objekt abgedeckte Teil des Elevationswinkelbereichs und desto weiter verschiebt sich das Objekt an den oberen Rand des Elevationswinkelbereichs. Da Abstandssensoren wie Ultraschalloder Radarsensoren den größten Teil ihrer Leistung in der Regel horizontal, d.h. bei einem Elevationswinkel von null, abstrahlen, nimmt die Amplitude der am Objekt reflektierten Echos ab. Gleichzeitig nimmt jedoch die Entfernung zwischen dem Abstandssensor und dem Objekt ab, sodass auch der Anteil an in freie Raumbereiche ausgestrahlter Leistung (engl. free space loss) abnimmt, was einen Anstieg der Amplitude der reflektierten Echos zur Folge hat. Beide Effekte überlagern sich und bewirken somit einen sich über die Entfernung in Abhängigkeit von den Objekteigenschaften ändernden Verlauf der Echoamplitude.
Die Objektinformation kann dabei in Abhängigkeit einer, beispielsweise in der Recheneinrichtung hinterlegten, Sensorinformation ermittelt werden, wobei die Sensorinformation eine Beschreibung der Abstrahlcharakteristik des Abstandssensors umfassen kann. Bei Objekten mit einer vergleichsweise komplexen Geometrie, beispielsweise bei Fahrzeugen, können insbesondere für einzelne Entfernungsteilbereiche auch mehrere Amplitudenänderungsraten ermittelt werden.
Vorteilhaft kann durch das Betrachten des Ausmaßes der entfernungsabhängigen Amplitudenänderung, also durch das Betrachten der entfernungsabhängigen Amplitudenänderungsrate, auf die Objekthöhe und/oder auf eine vertikale Ausdehnung des Objekts geschlossen werden. Auf diese Weise können mehrere Klassen von Objekten, welche sich jeweils hinsichtlich ihrer Höhe und/oder ihrer
vertikalen Ausdehnung unterscheiden, differenziert werden. Es wird also vorteilhaft eine mehrstufige Höhenklassifizierung ermöglicht. Je nach Signalqualität der empfangenen Echos ist auch eine genaue Bestimmung der Objekthöhe möglich, so dass für jedes Objekt eine Aussage über die jeweilige Objekthöhe getroffen werden kann. Vorteilhaft können dabei über den Abstandsensor und/oder über einen weiteren Sensor der Sensoreinrichtung ermittelte Objekte im Umfeld des Fahrzeugs hinsichtlich ihrer Objekthöhe ausgewertet werden.
Vorteilhaft kann somit bei der Verwendung von Abstandssensoren, welche ein an einem Objekt zu reflektierendes Signal aussenden, auch eine Objektinformation bezüglich einer Objekthöhe gewonnen werden. Dies erweitert die Funktion eines derartigen Abstandssensors, welcher beispielsweise als Ultraschallsensor oder als Radarsensor ausgebildet ist, über eine reine, beispielsweise laufzeitbasierte, Abstandserfassung bzw. Entfernungsermittlung hinaus. Die mithilfe derartiger Sensoren gewonnenen Umfelddaten können vorteilhaft um die jeweilige Objektinformation ergänzte Objekte enthalten, sodass ohne einen Bedarf an zusätzlichen Sensoren eine genauere Umfeldbestimmung ermöglicht wird.
Durch die erfindungsgemäße Auswertung der entfernungsabhängigen Amplitudenänderungsrate wird somit die über den Abstandssensor gewonnene Datenmenge vergrößert, sodass die Signale neben der Messung der Entfernung auch zum Erhalt von weiteren Informationen über im Umfeld eines Fahrzeugs vorhandene Objekte eingesetzt werden können. Neben der Verwendung in einem Fahrzeug sind auch weitere Anwendungen denkbar. Beispielsweise kann die den Abstandssensor umfassende Sensoreinrichtung auch in industriellen Prozessen, beispielsweise in Fertigungsprozessen, bei der Bewegung von autonomen Maschinen oder Maschinenteilen oder Ähnlichem eingesetzt werden.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Objektinformation eine absolute Objekthöhe in Bezug zu einer Referenzposition, insbesondere zu einer Position des Abstandssensors, eine vertikale Ausdehnung des Objekts und/oder eine Zuordnung des Objekts zu einer von mehreren, jeweils unterschiedliche Objekthöhen und/oder unterschiedliche vertikale Ausdehnungen von Objekten
umfassenden Höhenklassen erfolgt. Als Referenzposition kann zum Beispiel die Sensorhöhe bzw. eine Einbauhöhe des Abstandsensors, verwendet werden. Dabei kann die Ermittlung der Objekthöhe als absolute Höhendifferenz zwischen der Sensorhöhe und der Objekthöhe erfolgen. Auch die Verwendung einer anderen Referenzhöhe, beispielsweise der Höhe einer Fahrbahn, auf der sich ein die Sensoreinrichtung umfassendes Fahrzeug befindet, ist möglich.
Zusätzlich oder alternativ dazu kann die Objekthöhe als Zuordnung des Objekts zu einer von mehreren Höhenklasse (z.B. niedrige Objekte, mittlelhohe Objekte und hohe Objekte etc.) ermittelt werden. Auf diese Weise können vorteilhaft Objekte mit unterschiedlicher Objekthöhe und/oder unterschiedlicher vertikaler Ausdehnung, beispielsweise Bordsteine, Wände, Autos, in einem vertikalen Abstand vom Boden hängende Balken oder Ähnliches, unterschieden und entsprechend klassifiziert werden. Insbesondere sind dabei für die Objekthöhe drei oder mehr Klassen vorgesehen, welche entsprechend Objekte mit unterschiedlicher Objekthöhe und/oder unterschiedlicher vertikaler Ausdehnung umfassen, vorgesehen.
Es ist möglich, dass für ein Objekt mehrere Objekthöhen, beispielsweise eine auf einer Unterkante eines Objekts, beispielsweise einer Leitplanke bezogene, erste Objekthöhe und eine auf die Objektoberkante bezogene, zweie Objekthöhe ermittelt werden, wenn sich sowohl die Unterkante als auch die Oberkante zumindest ab einer gewissen Entfernung innerhalb des Erfassungsbereichs des Abstandssensors befinden. Zusätzlich oder alternativ ist es möglich, dass das Objekt entsprechend als eine Leitplanke, als ein Balken, ein Zaun oder einer vergleichbares Objekt klassifiziert wird. Auf diese Weise kann die vertikale Ausdehnung des Objekts berücksichtigt werden und zum Beispiel ein in einem Abstand über der Fahrbahn angeordnetes Objekt wie eine Leitplanke von einer sich vom Boden aus durchgehend zu einer Objekthöhe erstreckenden Struktur, wie einer Mauer oder einer Wand, unterschieden werden.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Objektinformation in Abhängigkeit des Betrages einer Zunahme und/oder einer Abnahme der Amplitudenänderungsrate bei abnehmender Entfernung ermittelt
wird. Unter einer Zunahme der Amplitudenänderungsrate bei abnehmender Entfernung ist in diesem Zusammenhang ein immer steiler werdender Anstieg der Amplitude bei Annäherung des Abstandssensors an das Objekt zu verstehen. Entsprechend ist unter einer Abnahme der Amplitudenänderungsrate ein immer stärkeres Abnehmen der Amplitude der Echos bei Annäherung des Abstandssensors an das Objekt zu verstehen. Die Zunahme und die Abnahme der Amplitude können dabei abhängig von der Objekthöhe des Objekts bzw. der vertikalen Ausdehnung des Objekts über die gesamte Entfernung erfolgen oder jeweils in unterschiedlichen Teilbereichen der Entfernung, also innerhalb von jeweils unterschiedlichen Entfernungsintervallen, auftreten.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass eine von der Objektinformation beschriebene relative Objekthöhe des Objekts in Bezug zu einer Sensorhöhe des Abstandssensors mit abnehmendem Betrag einer Zunahme und/oder Abnahme der Amplitudenänderungsrate bei abnehmender Entfernung zunimmt. In anderen Worten, je wenigster stark sich die Amplitude bei Annährung an das Objekt ändert, desto weiter oberhalb oder unterhalb des Sensors ist das Objekt angeordnet. Umgekehrt ergibt sich ein immer geringerer Höhenunterschied zwischen dem Objekt und dem Abstandssensor je stärker sich die Steigung der Amplitude über die Entfernung ändert.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Objektinformation in Abhängigkeit einer einem Wendepunkt der Amplitudenänderungsrate zugeordneten Wendepunktentfernung ermittelt wird. Der Wendepunkt stellt dabei die Entfernung dar, an der ein Übergang zwischen einer ansteigenden Amplitudenänderungsrate und einer abfallenden Amplitudenänderungsrate auftritt bzw. die Amplitudenänderungsrate eine Nullstelle aufweist. Entsprechend hat die über die Entfernung aufgetragene Amplitude einen Hochpunkt oder einen Tiefpunkt an der Position bzw. der Entfernung des Wendepunkts.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass eine von der Objektinformation beschriebene relative Objekthöhe des Objekts in Bezug zu einer Sensorhöhe des
Abstandssensors mit steigender Wendepunktentfernung zunimmt. In anderen Worten, je weiter die Entfernung, an der der Wendepunkt auftritt, von dem Objekt entfernt liegt, desto größer ist der relative Höhenunterschied zwischen der Objekthöhe und der Sensorhöhe. Umgekehrt ist der relative Höhenunterschied zwischen dem Objekt und dem Abstandssensor immer geringer, je geringer die dem Wendepunkt zugeordnete Entfernung ist.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Objekthöhe und/oder ein dem Objekt zugeordneter Objekttyp der Objektinformation in Abhängigkeit einer Varianz der Amplitudenänderungsrate zumindest innerhalb eines beschränkten Entfernungsbereichs und/oder in Abhängigkeit einer Varianz der Amplituden mehrerer, innerhalb einer Entfernung oder eines beschränkten Entfernungsbereichs empfangener Echos ermittelt wird.
Die Varianz der Amplituden der einzelnen Echos stellt dabei einen Messfehler dar, welcher sich für mehrere, einer Entfernung zugeordnete Echos ergibt. Aufgrund der Varianz in den Amplituden der insbesondere jeweils als ein Messpunkt aufgefassten Echos kann sich auch für die Amplitudenänderungsrate eine Varianz ergeben. Das Ausmaß dieser Varianz, welche sich beispielsweise als Streuung der Amplituden für eine Entfernung oder einen Entfernungsbereich bzw. ein Entfernungsintervall darstellt, kann ebenfalls als ein Hinweis auf die Beschaffenheit des Objekts herangezogen werden. Die Objektinformation kann daher unter Berücksichtigung der Varianz der Amplitudenänderungsrate innerhalb eines oder mehrerer Entfernungsintervalle und/oder unter Berücksichtigung der Varianz der Amplituden für eine oder mehrere einzelne Entfernungen und/oder innerhalb eines oder mehrerer Entfernungsintervalle ermittelt werden.
Es ist insbesondere möglich, dass für unterschiedliche Entfernungsintervalle jeweils eine Varianz der Amplituden mehrerer Echos und/oder der Amplitudenänderungsrate berücksichtigt wird. Die Amplitudenänderungsrate innerhalb eines Entfernungsintervalls kann zum Beispiel als eine lineare Approximation bzw. als ein linearer Fit der jeweils einen Messpunkt darstellenden Echos ermittelt werden.
Zusätzlich oder alternativ dazu kann auch die Objektinformation einen dem Objekt zugeordneten Objekttyp beschreiben, wobei der Objekttyp in Abhängigkeit einer Varianz der Amplitudenänderungsrate innerhalb eines oder mehrerer beschränkten Entfernungsbereiche bzw. Entfernungsintervalle und/oder in Abhängigkeit einer Varianz der Amplituden mehrerer, innerhalb einer Entfernung oder eines oder mehrerer beschränkten Entfernungsbereiche empfangener Echos ermittelt werden kann.
Bei einer als Teil eines Fahrzeugs realisierten Sensoreinrichtung, bei der der Abstandssensor zur Fahrzeugumfelderfassung verwendet wird, kann der Objekttyp zum Beispiel angeben, ob es sich bei dem Objekt um eine Wand, ein anderes Fahrzeug wie ein anderes Auto, einen Radfahrer oder Ähnliches handelt. Weitere unterscheidbare Objekttypen können auch Bordsteine, Leitplanken, Zäune oder Abschnitte von Gebäuden, zum Beispiel Dach- oder Stützbalken einer Garage, oder Bauwerke wie Brücken oder Ähnliches sein.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Objekthöhe und/oder der Objekttyp zusätzlich oder alternativ auch in Abhängigkeit von den einzelnen Echos zugeordneten Entfernungsfehlern ermittelt werden. Auch die den jeweils als Messpunkten herangezogenen Echos zugeordneten Entfernungen können einen Fehler aufweisen, welcher beispielsweise auf eine äußere Beschaffenheit des Objekts zurückzuführen sein kann, so dass aus der Auswertung des jeweiligen Entfernungsfehlers zusätzliche Informationen über die Objekthöhe und/oder den Objekttyp gewonnen werden kann.
Zusätzlich oder alternativ dazu kann die Objektinformation, insbesondere die Objekthöhe und/oder der Objekttyp, auch in Abhängigkeit der dem Objekt zugeordneten Echos aus einer Menge von einem oder mehreren Objekten zugeordneten Messpunkte ermittelt werden. Auch die Anzahl der Echos bzw. Messpunkte, welche von einem Objekt erhalten werden, bietet die Möglichkeit von Rückschlüssen auf die Objekthöhe und/oder einen Objekttyp des Objekts, so dass
diese für eine Verbesserung der Ermittlung von Objekthöhe und/oder Objekttyp ebenfalls herangezogen werden können.
Weiterhin kann vorgesehen sein, dass als Objektinformation das Quadrat einer Objekthöhe ermittelt wird und/oder dass ein dem Objekt zugeordneter Objekttyp in Abhängigkeit der Varianz der quadrierten Objekthöhe ermittelt wird. Durch das Berechnen einer quadrierten Objekthöhe kann vorteilhaft der Einfluss von Rauschen reduziert werden. Bei der Ermittlung eines dem Objekt zugeordneten Objekttyps kann zum Beispiel aus zwei oder mehr einzelnen Messpunkten, welche in unterschiedlichen Abständen zu dem Objekt aufgenommen wurden, jeweils ein eine quadrierte Objekthöhe beschreibender Höhenwert sowie eine Varianz dieses Höhenwerts ermittelt werden. Anschließend kann die Objektinformation bzw. die Objekthöhe und/oder der Objekttyp zusätzlich in Abhängigkeit des Höhenwerts ermittelt werden.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Amplitude der empfangenen Echos für die Ermittlung des Verlaufs über die Entfernung und/oder in Abhängigkeit einer dem Objekt zugeordneten Richtungsinformation normiert werden. Die Richtungsinformation kann dabei den dem jeweiligen Echo zugeordneten Azimuthwinkel umfassen, so dass eine unterschiedliche Abstrahlcharakteristik des Abstandssensors in Azimuthrichtung berücksichtigt werden kann. Durch die Normierung der Amplitude kann die Ermittlung der Objektinformation aus dem entfernungsabhängigen Amplitudenverlauf bzw. der entfernungsabhängigen Amplitudenänderungsrate für alle Teilbereiche des Erfassungsbereichs in Azimuthrichtung gleich ausgeführt werden. Auch für andere, insbesondere von der Entfernung abhängende Eigenschaften der Echos, wie die Varianz in Entfernung und/oder Amplitude, kann durch eine Normierung der Entfernung die Auswertung erleichtert werden. Dies kann vorteilhaft den Rechenaufwand für die Ermittlung der Objektinformation für mehrere, unterschiedlich angeordnete Objekte reduzieren.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Objektinformation zusätzlich in Abhängigkeit einer den Echos zugeordneten Richtungsvarianz ermittelt wird. Auch eine bei mehreren an einem Objekt reflektierten Echos auftretende Richtungsvarianz kann Hinweise auf die Objekthöhe
und/oder einen Objekttyp geben, so dass auch die Richtungsvarianz vorteilhaft bei der Ermittlung der Objektinformation berücksichtigt werden kann.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Objektinformation zusätzlich in Abhängigkeit des Auftretens von wenigstens einem weiteren Echo ermittelt wird, wobei das weitere Echo, bezogen auf ein aufgrund seiner Laufzeit einer Entfernung zugewiesenes Echo, ein ganzzahliges Vielfaches dieser Laufzeit aufweist. Echos, welche ein ganzzahliges Vielfaches der Laufzeit eines anderen Echos aufweisen, werden auch als Vielfache (engl. multiplicities) bezeichnet. Diese können insbesondere auf Grund von Mehrfachreflexionen zwischen dem Abstandssensor, oder einer den Abstandssensor umfassenden Vorrichtung, und dem Objekt auftreten. Das Auftreten und/oder die Anzahl von auftretenden Mehrfachreflexionen und somit auch das Auftreten der Vielfachen kann von einer Objekthöhe des Objekts abhängen, so dass vorteilhaft durch deren Berücksichtigung die Genauigkeit der Ermittlung der Objektinformation weiter gesteigert werden kann.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Objektinformation aus der Amplitudenänderungsrate in Abhängigkeit einer Zuordnungsvorschrift ermittelt wird, wobei eine mittels maschineller Klassifikation ermittelte Zuordnungsvorschrift verwendet wird. Die Zuordnungsvorschrift kann zum Beispiel in der Recheneinrichtung hinterlegt sein. Als Klassifikator kann zum Beispiel ein Entscheidungsbaum (decision tree), ein Neuronales Netz, ein naiver Bayes-Klassifikator, eine Support Vector Machine (SVM) oder Ähnliches eingesetzt werden.
Erfindungsgemäß kann in Abhängigkeit der Höheninformation die Ansteuerung eines Aktors und/oder einer von einem Benutzer betrachtbaren Anzeigeeinrichtung einer die Sensoreinrichtung umfassenden Vorrichtung erfolgen. Die Vorrichtung kann zum Beispiel als ein Fahrzeug ausgeführt sein, wobei in Abhängigkeit der Höheninformation wenigstens ein Querführungsaktor und/oder ein Längsführungsaktor angesteuert werden kann. Die Ansteuerung des wenigstens einen Aktors kann zum Beispiel im Rahmen eines teilautomatisierten oder
automatisierten Fahrmanövers erfolgen. Zusätzlich oder alternativ dazu kann die Höheninformtion auch einem Benutzer des Fahrzeugs auf einer Anzeigeeinrichtung, beispielsweise einem Display, angezeigt werden, insbesondere als Bestandteil einer das Umfeld des Kraftfahrzeugs zumindest teilweise darstellenden Umfeldkarte.
Für ein erfindungsgemäßes Computerprogrammprodukt ist vorgesehen, dass es Befehle umfasst, welche bei einer Ausführung des Programms durch eine Recheneinrichtung einer wenigstens einen Abstandssensor umfassenden Sensoreinrichtung die Recheneinrichtung veranlassen, ein Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche auszuführen.
Eine zur Durchführung des Verfahrens verwendete Recheneinrichtung kann insbesondere kommunizierend mit dem Abstandssensor verbunden sein, wobei der Abstandssensor die Echos, insbesondere die jeweilige Amplitude und die dem jeweiligen Echo zugeordnete Entfernung, beschreibende Messwertinformationen an die Recheneinrichtung übermittelt. Das erfindungsgemäße Verfahren kann als ein computerimplementiertes Verfahren ausgeführt sein.
Die Recheneinrichtung kann zum Beispiel ein Computer sein. Die Recheneinrichtung kann zum Beispiel als ein Mikrocontroller oder als ein Steuergerät ausgeführt sein. Die Recheneirichtung kann nur zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ausgebildet sein oder es kann eine Recheneinrichtung sein, welche zusätzlich auch weitere Verfahren und/oder Funktionen ausführen kann, beispielsweise eine zentrale Recheneinheit eines Fahrzeugs oder einer anderen Vorrichtung. Die Recheneinrichtung kann mit dem Abstandssensor in einer gemeinsamen Vorrichtung, beispielsweise einem Fahrzeug, angeordnet sein. Es ist auch möglich, dass die Recheneinrichtung räumlich getrennt von der Sensoreinrichtung angeordnet ist, wobei die Recheneinrichtung beispielsweise als ein Server ausgeführt sein kann.
Das Computerprogrammprodukt kann auf einem computerlesbaren Datenträger, beispielsweise einer CD, einem USB-Stick oder ähnlichem, gespeichert sein oder
über eine Kommunikationsverbindung, beispielsweise als Download aus dem Internet, übertragbar sein
Für eine erfindungsgemäße Sensoreinrichtung ist vorgesehen, dass sie wenigstens einen Abstandssensor sowie eine Recheneinrichtung umfasst, wobei die Recheneinrichtung zur Ausbildung eines erfindungsgemäßen Verfahrens eingerichtet ist.
Für ein erfindungsgemäßes Fahrzeug ist vorgesehen, dass es eine erfindungsgemäße Sensoreinrichtung umfasst.
Die vorangehend in Bezug zu dem erfindungsgemäßen Verfahren beschriebenen Vorteile und Ausgestaltungen gelten entsprechend auch für das erfindungsgemäße Computerprogrammprodukt, die erfindungsgemäße Sensoreinrichtung sowie für das erfindungsgemäße Fahrzeug und umgekehrt.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen ergeben sich aus den im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen. Diese sind schematische Darstellungen und zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fahrzeugs, umfassend ein erfindungsgemäße Sensoreinrichtung,
Fig. 2 ein erstes Diagramm, in dem für mehrere Objekte mit unterschiedlichen Objekthöhen berechnete, entfernungsabhängige Amplitudenverläufe dargestellt sind,
Fig. 3 - 6 weitere Diagramme, in denen jeweils für ein unterschiedliches Objekt erfasste Messwerte eines Ultraschallsensors dargestellt sind.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines Fahrzeug 1 dargestellt. Das Fahrzeug 1 ist beispielsweise als ein Personenkraftwagen oder als eine andere Art von Landfahrzeug ausgebildet. Das Fahrzeug 1 umfasst eine Sensoreinrichtung 2, welche wenigstens einen Abstandssensor 3 sowie eine damit kommunizierend
verbundene Recheneinrichtung 4 umfasst. Die Sensoreinrichtung 2 kann insbesondere mehrere Abstandssensoren 3 aufweisen, wobei vorliegend der Übersichtlichkeit halber nur ein Abstandssensor 3 dargestellt ist. Der Abstandssensor 3 kann zum Beispiel als ein Ultraschallsensor oder als ein Radarsensor ausgeführt sein.
Die Recheneinrichtung 4 kann zum Beispiel ein Steuergerät oder eine zentrale Recheneinheit des Fahrzeugs 1 sein. Es ist auch möglich, dass die Recheneinrichtung 4 in den Abstandssensor 3 integriert ist bzw. mit dem Abstandssensor 3 eine gemeinsame Baueinheit bildet. Alternativ kann es sich bei der Recheneinrichtung 4 um eine fahrzeugexterne Recheneinrichtung 4, beispielsweise einen Server, handeln, welcher außerhalb des Fahrzeugs 1 angeordnet ist und mit dem Abstandssensor 3 über eine Kommunikationsverbindung, beispielsweise das Internet, kommuniziert. Die Recheneinrichtung 4 kann neben einem Verfahren zur Ermittlung einer Objektinformation auch weitere Verfahren und/oder Funktionen ausführen.
Der Abstandssensor 3 ist dazu ausgebildet, Signale 5 auszusenden und an einem Objekt 6 reflektierte Signale 5 als Echos 7 wieder zu empfangen. Das Objekt 6 kann zum Beispiel ein Balken oder ein balkenartiger Abschnitt eines Gebäudes sein, welcher in einem vertikalen Abstand zu einer Fahrbahnoberfläche 12 angeordnet ist. Das Objekt 6 weist eine Objekthöhe bzw. eine vertikale Ausdehnung auf, welche vorliegend durch die Breite des Objekts in Höhenrichtung z sowie durch die Höhe der Unterkante und der Oberkante des Objekts in z-Richtung über der Fahrbahnoberfläche 12 charakterisiert ist.
Das Fahrzeug 1 bewegt sich in der in Fig. 1 dargestellten Szene auf das Objekt 6 zu. Das Objekt 6 ist in einer ersten Position 8 dargestellt. Gestrichelt ist das Objekt 6 auch in einer zweiten Position 9 dargestellt, wobei sich das Objekt 6 in der ersten Position 8 in einer größeren Entfernung r zu dem Fahrzeug 1 befindet als in der zweiten Position 9.
Weiterhin ist schematisch ein Erfassungsbereich 10 des Abstandssensors 3 dargestellt, welcher sich vorliegend in vertikaler Richtung z über einen Elevationswinkelbereich erstreckt. Ersichtlich verändert sich der Teil des Elevationswinkelbereichs, in dem sich das Objekt 8 befindet, mit der Entfernung bzw. dem Abstand zwischen dem Objekt 6 und dem Fahrzeug 1 . Dies gilt entsprechend auch für ein weiteres, vorliegend unterhalb des Abstandssensors 3 angeordnetes, Objekt 11 , das ebenfalls in der ersten Position 8 sowie in der zweiten Position 9 unterschiedliche Teilbereiche des Erfassungsbereichs 10 abdeckt. Das weitere Objekt 11 kann beispielsweise ein Bordstein sein, dessen Objekthöhe bzw. vertikale Ausdehnung durch den Abstand seiner Oberkante von der Fahrbahnoberfläche 12 bestimmt ist.
Da die von dem Abstandssensor 3 ausgesendeten Signale 5 für unterschiedliche Elevationswinkel mit unterschiedlichen Leistungen und somit mit unterschiedlichen Amplituden ausgestrahlt werden, verändert sich auch die Amplitude der von einem der Objekte 6, 11 reflektierten Echos 7 in Abhängigkeit der Entfernung r zwischen dem Objekt 6, 11 und dem Fahrzeug 1 . Da der Großteil der Leistung bei einem Ultraschall- oder Radarsensor in der Regel etwa in waagerechter Richtung abgestrahlt wird, nimmt die Amplitude des Echos 7 aufgrund der veränderten Abdeckung des Elevationswinkelbereichs bei sich annäherndem Fahrzeug 1 zumeist ab. Gleichzeitig nimmt jedoch aufgrund der sich verringernden Entfernung zu dem Objekt auch der Anteil an in freie Raumbereiche ausgestrahlter Leistung ab, was einen Anstieg der Amplitude der reflektierten Echos 7 zur Folge hat.
In Fig. 2 wird der Verlauf der Amplitude der Echos 7 über die Entfernung r dargestellt. Dabei ist die Amplitude in willkürlicher Einheit (engl. arbitrary unit, a.u.) auf der Ordinate und die Entfernung r zwischen dem Abstandssensor und dem Objekt in Meter auf der Abszisse dargestellt.
Die Abstrahlcharakteristik des Abstandssensors 3 in Bezug zu einem vertikalen Elevationswinkel I|J kann dabei als proportional einer Sine-Funktion bzw. Si-Funktion (sin(i|i)/ 40 angenommen werden. Für den in Fig. 2 gezeigten Amplitudenverläufe der vom Abstandssensor empfangenen Echos 7 wurde für die
Amplitude A der Echos 7 eine zusätzliche Abhängigkeit von der Entfernung r gemäß:
angenommen.
Dargestellt ist der entfernungsabhängige Amplitudenverlauf für fünf verschiedene Objekte 6, 11 , welche jeweils eine andere relative Objekthöhe in Bezug zu dem Abstandssensor 3 haben. Der mit durchgezogener Linie dargestellte Amplitudenverlauf entspricht einer Objekthöhe von 0, d.h. das Objekt, an dem die vom Abstandsensor empfangenen Echos 7 reflektiert wurden, weist dieselbe Höhe wie der Abstandssensor auf. Der mit gestrichelter Linie dargestellte Amplitudenverlauf entspricht einer Objekthöhe von 0,1 m, das Objekt, an dem die Echos 7 reflektiert wurden, befindet sich also 10 cm oberhalb oder unterhalb des Abstandssensors 3. Der mittels Kreisen dargestellte Amplitudenverlauf entspricht einer Objekthöhe von 0,5 m, der mittels Kreuzen dargestellte Amplitudenverlauf einer Objekthöhe von 1 m und der mittels Quadraten dargestellte Amplitudenverlauf einer Objekthöhe von 1 ,5 m. Für die Simulation der dargestellten Amplitudenverläufe wurde jeweils als Objekt ein einzelner Punkt in der jeweiligen Objekthöhe betrachtet.
Ersichtlich weisen die Amplitudenverläufe eine von der Objekthöhe abhängende Amplitudenänderungsrate, also eine von der Objekthöhe abhängende Steigung, auf. Auch die Änderung der Amplitudenänderungsrate über die Entfernung, also die Änderung der Steigung, ist für die verschiedenen Objekthöhen unterschiedlich.
Die gezeigten Amplitudenverläufe können während einer Bewegung des Fahrzeug 1 relativ zu dem Objekt 6, 11 von der Recheneinrichtung 4 ermittelt werden. Die Recheneinrichtung 4 ist zur Durchführung eines Verfahrens zum Ermitteln einer wenigstens eine Objekthöhe der Objekte 6, 11 beschreibenden Objektinformation ausgebildet, wobei der Abstandssensor 3 während dieser Bewegung in unterschiedlichen Entfernungen zu dem Objekt 6, 11 jeweils ein Signal 5 aussendet, welches an dem Objekt 6, 11 reflektiert und als ein Echo 7 von dem
Abstandssensor 3 wieder empfangen wird. Der Abstandssensor 3 kann die Amplitude des Echos 7 bestimmen und überträgt diese an die Recheneinrichtung 4. Weiterhin können der Abstandssensor 3 oder die Recheneinrichtung 4 beispielsweise aus einer Laufzeit des Signals 5 bzw. des Echos 7 eine Entfernung bestimmen.
Aus den Amplituden mehrerer Echos 7 sowie den zugehörigen Entfernungen ermittelt die Recheneinrichtung 4 einen entfernungsabhängigen Amplitudenverlauf. Weiterhin ist die Recheneinrichtung dazu eingerichtet eine wenigstens eine Objekthöhe des Objekts 6, 11 beschreibende Objektinformation in Abhängigkeit einer aus dem Verlauf der Amplitude ermittelten, entfernungsabhängigen Amplitudenänderungsrate zu ermitteln.
Die Recheneinrichtung 4 kann als Teil der Objektinformation eine absolute Objekthöhe in Bezug zu einer Referenzposition, eine vertikale Ausdehnung des Objekts 6, 11 und/oder eine Zuordnung des Objekts 6, 11 zu einer von mehreren, jeweils unterschiedliche Objekthöhen und/oder unterschiedliche vertikale Ausdehnungen von Objekten umfassenden Höhenklassen ermitteln. Als Referenzposition kann zum Beispiel die Sensorhöhe über der Fahrbahn 12 bzw. eine Einbauhöhe des Abstandsensors 3 im Fahrzeug 1 , verwendet werden. Dabei kann die Ermittlung der Objekthöhe als absolute Höhendifferenz zwischen der Sensorhöhe und der Objekthöhe erfolgen, so wie es beispielsweise in Fig. 2 für die unterschiedlichen Objekte erfolgt ist. Natürlich ist es möglich auch eine andere Referenzhöhe heranzuziehen, sodass die Objekthöhen beispielsweise in Bezug zu der Fahrbahn 12 als Referenzhöhe angegeben werden können.
Zusätzlich oder alternativ dazu kann die Objekthöhe als Zuordnung des Objekts 6, 11 zu einer von mehreren Höhenklasse (z.B. niedrige Objekte, mittlelhohe Objekte und hohe Objekte etc.) ermittelt werden. Das als Balken ausgebildete Objekt 6 könnte dabei beispielsweise als ein hohes Objekt aufgefasst werden, wohingegen das als Bordstein ausgebildete Objekt 11 als ein niedriges Objekt klassifiziert werden kann. Auch eine vertikale Ausdehnung, d.h. die Höhe einer Unterkante und die Höhe einer Oberkante des Objekts 6, 11 können als Objektinformation ermittelt
werden. Auch eine Klassifizierung der Objekte 6, 11 kann in Abhängigkeit der vertikalen Ausdehnung der Objekte 6, 11 erfolgen.
Auf diese Weise können vorteilhaft verschiedene Arten von Objekten 6, 11 mit unterschiedlicher Objekthöhe und/oder unterschiedlicher vertikaler Ausdehnung, beispielsweise Bordsteine, Wände, Autos, in einem vertikalen Abstand vom Boden hängende Leitplanken, Balken oder Ähnliches, unterschieden und entsprechend klassifiziert werden. Bevorzugt sind dabei für die Objekthöhe wenigstens drei unterschiedliche Klassen vorgesehen, welche entsprechend für die Klassifizierung von Objekten 6, 11 mit unterschiedlicher Objekthöhe und/oder unterschiedlicher vertikaler Ausdehnung verwendet werden.
Wie aus den in Fig. 2 gezeigten Amplitudenverläufen ersichtlich ist, kann die Objektinformation von der Recheneinrichtung 4 in Abhängigkeit des Betrages einer Zunahme und/oder einer Abnahme der Amplitudenänderungsrate bei abnehmender Entfernung ermittelt werden. Die Zunahme der Amplitudenänderungsrate, zumindest bis zu einem Wendepunkt der Amplitudenänderungsrate, und/oder die Abnahme der Amplitudenänderungsrate ab diesem Punkt sind abhängig von der Objekthöhe des Objekts 6, 11 und erlauben so die Bestimmung der Objektinformation aus einem gemessenen bzw. aufgezeichneten Amplitudenverlauf.
Eine von der Objektinformation beschriebene relative Objekthöhe des Objekts 6, 11 in Bezug zu der Sensorhöhe des Abstandssensors 3 nimmt mit abnehmendem Betrag einer Zunahme und/oder Abnahme der Amplitudenänderungsrate bei abnehmender Entfernung, das heißt bei einem flacheren Verlauf der entfernungsabhängigen Amplitudenänderungsrate, zu. Das heißt, je weniger stark sich die Amplitude bei Annährung an das Objekt 6, 1 1 ändert, desto weiter oberhalb oder unterhalb des Abstandssensors 3 ist das Objekt 6, 11 angeordnet. Umgekehrt ergibt sich ein immer geringerer Höhenunterschied zwischen dem Objekt 6, 11 und dem Abstandssensor 3 je stärker sich die Steigung der Amplitude über die Entfernung ändert.
Weiterhin kann die Recheneinrichtung 4 die Objektinformation in Abhängigkeit einer einem Wendepunkt 13 der Amplitudenänderungsrate zugeordneten Wendepunktentfernung rw ermitteln. In Fig. 2 sind für zwei der Amplitudenverläufe jeweils der Wendepunkt 13 sowie die zugehörige Wendepunktentfernung rw.i bzw. rw,2 eingezeichnet. Eine von der Objektinformation beschriebene relative Objekthöhe des Objekts 6, 11 in Bezug zu einer Sensorhöhe des Abstandssensors nimmt ersichtlich mit steigender Wendepunktentfernung zu, so dass die Ermittlung der Objekthöhe vorteilhaft in Abhängigkeit der Wendepunktentfernung vorgenommen werden kann.
Weitere Ausgestaltungen des Verfahrens zum Ermitteln der wenigstens eine Objekthöhe eines Objekts beschreibenden Objektinformation werden im Folgenden in Bezug zu den Fig. 3 - 6 beschrieben. Jede der Figuren 3 - 6 zeigt für verschiedene Objekte mit unterschiedlichen Objekthöhen aufgenommene Amplitudenverläufe unter Verwendung eines als Ultraschallsensors ausgebildeten Abstandssensors 3.
In Fig. 3 ist der entfernungsabhängige Amplitudenverlauf der Echos 7, welche an einem hängenden Balken mit einer relativen Objekthöhe in Bezug zum Abstandssensor von 2 m reflektiert werden, gezeigt. Weiterhin sind zwei lineare Fits 14, 15 der jeweils einzelne Messpunkte darstellenden Echos 7 gezeigt. Die linearen Fits 14, 15 sind für zwei angrenzende Entfernungsteilbereiche ermittelt worden. Die Steigung der linearen Fits 14, 15 bzw. der Geraden entspricht jeweils der Amplitudenänderungsrate in den unterschiedlichen Entfernungsteilbereichen, innerhalb denen die Messwerte jeweils über einen der linearen Fits 14, 15 approximiert wurden. Weiterhin dargestellt ist der Wendepunkt 13 mit der zugeordneten Wendepunktposition rw.
Fig. 4 zeigt den entfernungsabhängigen Amplitudenverlauf der Echos 7, welche an einem Bordstein mit einer relativen Objekthöhe in Bezug zum Abstandssensor von 0,4 m reflektiert wurden. Weiterhin sind auch hier ein Wendepunkt 13 der Amplitudenänderungsrate mit der zugehörigen Wendepunktposition rw sowie zwei
lineare Fits 16, 17 dargestellt, welche jeweils für einen Entfernungsteilbereich aus den einzelnen Echos 7 bestimmt wurden.
In Fig. 5 ist der entfernungsabhängige Amplitudenverlauf der Echos 7 für eine sich im betrachteten Entfernungsintervall vertikal über den gesamten Erfassungsbereich erstreckenden Wand dargestellt. Außerdem sind auch hier ein Wendepunkt 13 der Amplitudenänderungsrate mit der zugehörigen Wendepunktposition rw sowie zwei lineare Fits 18, 19 dargestellt, welche jeweils für einen Entfernungsteilbereich aus dem einzelnen Echos 7 bestimmt wurden.
Fig. 6 stellt den entfernungsabhängigen Amplitudenverlauf der Echos 7, welche an einem Fremdfahrzeug (Auto) reflektiert worden, dar. Das Fremdfahrzeug erstreckt sich im betrachteten Entfernungsintervall vertikal über den gesamten Erfassungsbereich des Abstandssensors 3. Weiterhin sind ein Wendepunkt 13 der Amplitudenänderungsrate mit der zugehörigen Wendepunktposition rw sowie vier lineare Fits 20 - 23 dargestellt, welche jeweils für einen Entfernungsteilbereich aus dem einzelnen Echos 7 bestimmt wurden. Das Fremdfahrzeug weist gegenüber den anderen, vorangehend in den Fig. 3 - 5 erfassten Objekte, eine komplexere Geometrie auf, so dass für das Entfernungsintervall zwischen 1 m und 5,5 m mehr als eine Amplitudenänderungsrate, beispielsweise durch die linearen Fits 21 , 22, ermittelt werden kann.
Um eine genauere Ermittlung der Objektinformation zu ermöglichen, kann die Recheneinrichtung 4 weitere Eigenschaften der Amplitudenverläufe bzw. der jeweils als Messpunkte verwendeten Echos 7 auswerten. Die Recheneinrichtung 4 kann zum Beispiel die Objekthöhe und/oder einen dem Objekt 6, 11 zugeordneten Objekttyp der Objektinformation in Abhängigkeit einer Varianz der Amplitudenänderungsrate zumindest innerhalb eines beschränkten Entfernungsbereichs und/oder in Abhängigkeit einer Varianz der Amplituden mehrerer, innerhalb einer Entfernung oder eines beschränkten Entfernungsbereichs empfangener Echos 7 ermitteln.
Das Ausmaß der Varianz der Amplituden, welche beispielsweise als Streuung der Amplituden für eine Entfernung oder einen Entfernungsbereich bzw. ein Entfernungsintervall in den Fig. 3 - 6 auftritt, kann ebenfalls als ein Hinweis auf die Beschaffenheit des Objekts 6, 11 herangezogen werden. Die Varianz der Amplituden für eine gegebene Entfernung bzw. für mehrere Entfernungen innerhalb eines Entfernungsintervalls bewirken, dass beispielsweise auch die möglichen linearen Fits eine Varianz aufweisen können, wobei diese Varianz entsprechend eine Varianz der Amplitudenänderungsrate darstellt.
Diese Varianzen können sich für unterschiedliche Objekthöhen und/oder unterschiedliche Objekttypen, beispielsweise für die Wand (Fig. 5) und das Fremdfahrzeug (Fig. 6), unterscheiden. Die Objektinformation kann von der Recheneinrichtung 4 daher unter Berücksichtigung der Varianz der Amplitudenänderungsrate innerhalb eines oder mehrerer Entfernungsintervalle und/oder unter Berücksichtigung der Varianz der Amplituden für eine oder mehrere einzelne Entfernungen und/oder innerhalb eines oder mehrerer Entfernungsintervalle ermittelt werden. Es ist insbesondere möglich, dass für unterschiedliche Entfernungsintervalle jeweils eine Varianz der Amplituden mehrerer Echos 7 und/oder eine Varianz der Amplitudenänderungsrate berücksichtigt wird.
Bei der als Teil eines Fahrzeugs 1 realisierten Sensoreinrichtung 2, bei der der Abstandssensor 3 zur Fahrzeugumfelderfassung verwendet wird, kann der Objekttyp zum Beispiel angeben, ob es sich bei dem Objekt 6, 11 um eine Wand, ein anderes Fahrzeug wie ein anderes Auto, einen Radfahrer oder Ähnliches handelt. Weitere unterscheidbare Objekttypen können auch Bordsteine, Leitplanken, Zäune oder Abschnitte von Gebäuden, zum Beispiel Dach- oder Stützbalken einer Garage, oder Bauwerke wie Brücken oder Ähnliches sein. Die Objektinformation kann dabei für jedes der Objekte eine jeweils einer unterschiedlichen Objekthöhe zugeordnete Objektklasse angeben.
Weitere Möglichkeiten zur Verbesserung der Genauigkeit der Ermittlung der
Objektinformation durch die Recheneinrichtung 4 können umfassen, dass die
Objekthöhe und/oder der Objekttyp in Abhängigkeit von den einzelnen Echos 7 zugeordneter Entfernungsfehler ermittelt werden und/oder dass die Objektinformation, insbesondere die Objekthöhe und/oder der Objekttyp, auch in Abhängigkeit der dem Objekt 6, 11 zugeordneten Echos 7 aus einer Menge von einem oder mehreren Objekten 6, 11 zugeordneten Echos 7 bzw. Messpunkten ermittelt wird.
Es ist möglich, dass die Amplituden der empfangenen Echos 7 für die Ermittlung des Amplitudenverlaufs in Abhängigkeit einer dem Objekt 6, 11 zugeordneten Richtungsinformation normiert werden. Die Richtungsinformation kann dabei den dem jeweiligen Echo 7 zugeordneten Azimuthwinkel umfassen, so dass eine unterschiedliche Abstrahlcharakteristik des Abstandssensors 3 in Azimuthrichtung, also bezüglich einer Ebene parallel zur Fahrbahnoberfläche 12, berücksichtigt werden kann. Zusätzlich oder alternativ dazu können die Amplituden der Echos 7 auch über die Entfernung normiert werden, so dass Eigenschaften der Echos 7, beispielsweise die Varianz in der Entfernung und/oder der Richtung, welche mit der Entfernung variieren können, für Objekte 6, 11 in unterschiedlichen Entfernungen analog zueinander ausgewertet werden können.
Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Objektinformation von der Recheneinrichtung 4 in Abhängigkeit einer den Echos 7 zugeordneten Richtungsvarianz in Azimuthrichtung und/oder in Abhängigkeit des Auftretens von wenigstens einem weiteren Echo 7 ermittelt wird, wobei das weitere Echo 7, bezogen auf ein aufgrund seiner Laufzeit einer Entfernung zugewiesenes Echo 7, ein ganzzahliges Vielfaches dieser Laufzeit aufweist.
Die Recheneinrichtung 4 kann zur Ermittlung der Objektinformation aus der Amplitudenänderungsrate eine Zuordnungsvorschrift verwenden, welche beispielsweise in einer Speichereinrichtung der Recheneinrichtung hinterlegt ist. Dabei kann insbesondere eine mittels maschineller Klassifikation ermittelte Zuordnungsvorschrift verwendet werden, wobei als Klassifikator zum Beispiel ein Entscheidungsbaum (decision tree), ein Neuronales Netz, ein naiver
Bayes-Klassifikator, eine Support Vector Machine (SVM) oder Ähnliches eingesetzt werden kann.
Die Recheneinrichtung 4 kann insbesondere dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit der Höheninformation die Ansteuerung wenigstens eines Aktors (nicht dargestellt) des Fahrzeugs 1 vorzunehmen. Bei dem wenigstens einen Aktor kann es sich zum Beispiel um einen Querführungsaktor und/oder einen Längsführungsaktor handeln. Die Ansteuerung des wenigstens einen Aktors kann zum Beispiel im Rahmen eines teilautomatisierten oder automatisierten Fahrmanövers, wie eines Einpark- oder Ausparkvorgangs, erfolgen. Zusätzlich oder alternativ dazu kann die Höheninformation auch einem Benutzer des Fahrzeugs 1 auf einer Anzeigeeinrichtung (nicht dargestellt), beispielsweise einem Display, angezeigt werden, insbesondere als Bestandteil einer das Umfeld des Fahrzeugs 1 zumindest teilweise darstellenden Umfeldkarte.