EP4501171B1 - Klappvormichtung für einen klapptisch und klapptisch mit dieser klappvorrichtung - Google Patents

Klappvormichtung für einen klapptisch und klapptisch mit dieser klappvorrichtung

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EP4501171B1
EP4501171B1 EP23000107.5A EP23000107A EP4501171B1 EP 4501171 B1 EP4501171 B1 EP 4501171B1 EP 23000107 A EP23000107 A EP 23000107A EP 4501171 B1 EP4501171 B1 EP 4501171B1
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tabletop
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Klappvorrichtung für einen Klapptisch mit mindestens einer Tischplatte und mindestens einer Tragkonstruktion nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Weiter bezieht sich die Erfindung auf einen Klapptisch mit dieser Klappvorrichtung.
  • Insbesondere geht es um einen Tisch für die Gastronomie, wo Klapptische hauptsächlich für den Aussenbereich gefragt sind. Klapptische finden darüber hinaus aber auch in der Saalausstattung Verwendung und selbstverständlich auch in der privaten Sitzplatzmöblierung. In jedem Fall müssen diese Klapptische platzsparend gelagert werden können und rasch und sicher wieder aufstellbar sein. Bekannt sind hierzu auch zweiteilige Klapptische, bei denen die Tischplatte von der Tragkonstruktion zu Lager- und Transportzwecken trennbar ist. Ein entsprechender Klapptisch ist aus der Veröffentlichung CH-705 825 ersichtlich. Der nächstliegende Stand der Technik geht aus US-5 174 225 hervor. Um zum Klappen des Tischs den Sperrmechanismus zu lösen, müssen gleichzeitig zwei einander gegenüberliegende Sperrriegel entgegen der Kraft je einer Feder gezogen werden, wobei zu beiden Tischseiten spiegelgleich Sperrmechanismen vorhanden sind.
  • Bei den bekannten Klapptischen mit Sperrhebelmechanismus befindet sich mindestens ein Sperr-Haken jeweils an der Unterseite der Tischplatte. Er ist um eine an der Tischplatte angeordnete Achse schwenkbar. Im Fall von rechteckigen Tischen für vier Personen, die gewöhnlich zwei senkrechte Stützen aufweisen, sind üblicherweise zwei Sperr-Haken vorhanden, die mit einer waagerechten Griffstange verbunden sein können. Dadurch lassen sich beide Sperr-Haken durch Drücken oder Ziehen dieser Griffstange betätigen. Dieser Sperrhebelmechanismus ist im Prinzip sehr einfach. Bei genauerer Betrachtung erweist er sich aber als unpraktisch. Dies besonders dann, wenn, wie es in der Gastronomie meistens der Fall ist, jeweils eine Vielzahl von Klapptischen wiederholt gehandhabt werden muss. Beispielsweise dann, wenn im Freien stehende Klapptische über Nacht weggeräumt und am nächsten Tag wieder aufgestellt werden müssen, was bei auf öffentlichem Grund aufgestellten Klapptischen häufig der Fall ist. Ähnliches gilt auch für Säle, die jeweils für verschiedene Zwecke zur Verfügung gestellt werden müssen, wobei wechselweise eine unterschiedliche Anzahl von unterschiedlich aufgestellten Tischen oder auch nur eine Bestuhlung benötigt wird.
  • Dabei machen sich verschiedene Nachteile unangenehm bemerkbar. Für das die Klapptische handhabende Personal ist von oben nicht ersichtlich, auf welcher Seite des Klapptischs sich die dem Lösen der Arretierung der Klappvorrichtung dienende Griffstange befindet. Um das festzustellen, muss man sich unter die Tischplatte bücken und allenfalls wieder aufstehen, um den Klapptisch herumgehen und von der gegenüberliegenden Tischseite her unter die Tischplatte greifen, um dort die längs der Tischmitte verlaufende Griffstange zu betätigen. Erst dann lässt sich der Klapptisch in der konstruktiv vorgesehenen Klapprichtung klappen und entsprechend wegtragen. Dabei zu bedenken ist, dass das die Klapptische aufstellende Personal in der Regel nicht in derselben Schicht tätig ist, wie das später die Klapptische wieder wegräumende Personal. Zudem kommt es vor, dass die Klapptische, sei es im Freien oder in Sälen, während deren Standzeit umgestellt werden. Nicht zuletzt kann die Griffstange durch einen Gast unbeabsichtigt durch Drücken mit einem Knie oder Fuss aus der sicheren Arretierposition gelöst werden, was den Klapptisch unstabil macht und schlimmstenfalls ein unbeabsichtigtes Klappen bewirken kann.
  • Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse setzt sich die Erfindung die Aufgabe, eine Klappvorrichtung für einen Klapptisch zu schaffen, die einfach und sicher zu bedienen ist, wobei der damit ausgerüstete Klapptisch optimal zu handhaben ist.
  • Die erfindungsgemässe Klappvorrichtung entspricht den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1. Weitere vorteilhafte Ausbildungen des Erfindungsgedankens sind aus den abhängigen Patentansprüchen ersichtlich. Der mit dieser Klappvorrichtung ausgestattete Klapptisch geht aus dem Patentanspruch 12 hervor.
  • Der erfindungsgemässe Klapptisch kann, dank der erfindungsgemässen Klappvorrichtung, von jeder Tischseite her entriegelt und auch beliebig entweder um die eine oder auch um die andere Tischlängsachse geklappt werden. Die Frage, wie der betreffende Klapptisch gerade steht, erübrigt sich. Und das nicht nur bei Abbauen, sondern auch beim Aufstellen der Klapptische. Das bedeutet nicht nur eine Zeitersparnis bei der Handhabung einer Vielzahl von Klapptischen, sondern verkürzt auch die Zeit, in der die Klapptische herumgetragen und Positioniert werden müssen. Nicht zuletzt müssen die Klapptische dadurch nicht mehr als unbedingt notwendig angehoben werden.
  • Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben.
  • Fig. 1
    zeigt eine Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Klapptischs;
    Fig. 2 - 3
    zeigen denselben Klapptisch, einmal mit nach links und ein mal mit nach rechts geklappter Tischplatte;
    Fig. 4
    zeigt das Abheben und Entfernen der Tischplatte;
    Fig. 5 - 8
    zeigen den mechanisch wesentlichen Teil der Klappvorrichtung in verschiedenen Sperr- und Freigabestellungen;
    Fig. 9
    zeigt eine Perspektivdarstellung des mechanischen Teils der Klappvorrichtung nach den Fig. 5 - 8, wobei die dargestellte Position derjenigen nach Fig. 7 entspricht.
  • Der dargestellte Klapptisch ist als Beispiel zu verstehen. Die Form und die Ausführung der Tischplatte 1 sind nicht Gegenstand der Erfindung. Ebenso wenig die der Tragkonstruktion 2, beziehungsweise der Tischfuss. Diese können beliebig gestaltet sein. Wesentlich ist hier die Klappvorrichtung 3.
  • Die Klappvorrichtung 3 kann, wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel, doppelt vorhanden sein, das heisst, im Bereich eines jeden Tischendes je eine als Schloss dienende, spiegelbildliche Klappvorrichtung 3 und 4. Die beiden Klappvorrichtungen 3 und 4 dieses Klappsystems werden durch eine im vorliegenden Ausführungsbeispiel in einem Zentralrohr 5 verlaufende Stange 6 verbunden. Das Zentralrohr 5 weist hier einen rechteckigen Querschnitt auf, kann aber auch eine andere Form haben. Die Stange 6 ist dadurch unsichtbar und optimal geschützt. Sie muss nicht zugänglich sein, denn sie hat nicht mehr die Bedienfunktion früherer Griffstangen, sondern dient der mechanischen Verbindung der beiden bezüglich der Tischenden einander gegenüber liegenden Klappvorrichtungen 3 und 4. Diese sind dadurch wahlweise von einem der beiden Tischenden oder Tischschmalseiten her, synchron bedienbar.
  • Zur Bedienung der mindestens einen Klappvorrichtung 3 und 4 ist am Tischende ein unter der Tischkante zugänglicher Bedienungshebel 7 vorhanden. In der vorliegenden, bevorzugten Ausführung, ist aussen je ein Bedienungshebel 7 und 8 vorgesehen, wie in Fig. 2 zu sehen. Die Bedienung erfolgt wahlweise über das Betätigen, das heisst, Rotieren eines der beiden Bedienungshebel 7 oder 8.
  • Wie aus den Fig. 5 bis 8 ersichtlich, weist die Klappvorrichtung 3 und 4 jeweils zwei bewegliche Sperrelemente 9 und 10 auf, die jeweils um eine Schwenkachse 11 und 12 rotierbar sind. Diese Schwenkachsen 11 und 12 verlaufen parallel zur Rotationsachse 13 der Bedienungshebel 7 und 8, die zugleich der Achse der die beiden Klappvorrichtungen 3 und 4 verbindenden Stange 6 entspricht.
  • Die beiden schwenkbaren Sperrelemente 9 und 10 weisen oben jeweils einen Haken 14 und 15 auf. Dadurch ist, bezogen auf die beiden Klappvorrichtungen 3 und 4, für jede Klapprichtung mindestens ein Haken 14 oder 15 vorhanden.
  • Dadurch wird das Klappsystem symmetrisch und es spielt keine Rolle, von welcher Tischseite her es bedient wird. Die Tischplatte 1 kann von beiden Seiten eingesetzt, geöffnet, geschlossen und abgenommen werden. Bei der vorliegenden Ausführung mit zwei spiegelbildlichen und durch die Stange 6 verbundenen Klappvorrichtungen 3 und 4 mit je einem Bedienungshebel 7 und 8, spielt es nicht einmal mehr eine Rolle von welchem Tischende her die Bedienung erfolgt.
  • In jedem Fall erfolgt, die Bedienung über das Rotieren eines der beiden Bedienungshebel 7 oder 8. Diese können sowohl nach links als auch nach rechts gedreht werden. Es gibt vier verschiedene Positionen des Bedienungshebels 7 und 8:
    1. a) Bedienungshebel 7 oder 8 nach unten = Beide Haken 14 und 15 sind geschlossen und die Tischplatte 1 in der horizontalen Position fixiert Siehe Fig. 5.
    2. b) Bedienungshebel 7 oder 8 nach links = Der linke, erste Haken 14 ist geöffnet, die Tischplatte 1 ist links frei und kann nach rechts geklappt werden. Sie ist aber immer noch fest im rechten, zweiten Haken 15 fixiert und kann nicht abgenommen werden. Siehe Fig. 6.
    3. c) Bedienungshebel 7 oder 8 nach rechts = Der rechte, zweite Haken 15 ist geöffnet, die Tischplatte 1 ist rechts frei und kann nach links geklappt werden. Sie ist aber immer noch fest im linken, ersten Haken 14 fixiert und kann nicht abgenommen werden. Siehe Fig. 7.
    4. d) Bedienungshebel 7 oder 8 nach oben = Beide Haken 14 und 15 sind geöffnet und die Tischplatte 1 kann abgenommen werden. Siehe Fig. 8.
  • Die besagten Haken 14 und 15 umgreifen jeweils einen Bolzen 16 und 17, der gemäss Fig. 1 an einem mit der Tischplatte 1 zu verbindenden Bauteil 18 und 19 der Klappvorrichtung 3 und 4 angeordnet ist. Das heisst, die wegzuklappende Tischplatte 1 wird entweder um den ersten Bolzen 16 oder um den zweiten Bolzen 17 geschwenkt und kann, bei Freigabe auch dieses Bolzens 16 oder 17, nach oben weggehoben und von der Tragkonstruktion 2 abgenommen werden. Die Bolzen 16 und 17 sind zugleich die Rotationsachse der jeweiligen Klapprichtung der Klappvorrichtung 3 und 4, beziehungsweise der Tischplatte 1 des damit ausgerüsteten Klapptischs.
  • Die jeweils die Haken 14 und 15 aufweisenden, schwenkbaren Sperrelemente 9 und 10 können gemäss Fig. 5 bis 8 je mit einer Feder 20 und 21 wirkverbunden sein. Gegen die Kraft dieser Federn 20 und 21 können die beiden Haken 14 und 15 geöffnet werden, auch wenn der Bedienungshebel 7 oder 8 in der Sperrposition ist Hierzu sind die beiden Haken 14 und 15 an ihrer oberen Kante zur Spitze hin abgeschrägt, so dass sie infolge des Gewichts der Tischplatte 1 durch die von oben kommenden Bolzen 16 und 17 in die Öffnungsposition gedrückt werden und sich danach, durch die Kraft der Federn 20 und 21, wieder schliessen. Die Tischplatte 1 kann somit bei der Bereitstellung des Klapptischs aufgesetzt werden, ohne dass die Bedienungshebel 7 oder 8 betätigt werden müssen. Diese können in der bei Gebrauch des Klapptischs erforderlichen Sperrposition bleiben. Das Aufstellen der Klapptische wird dadurch vereinfacht, es bedarf keiner weiteren Überlegungen und es wird Zeit eingespart.
  • Das Übertragen der Rotation des Bedienungshebels 7 oder 8 auf die, jeweils die Haken 14 und 15 aufweisenden, schwenkbaren Sperrelemente 9 und 10 erfolgt in der vorliegenden Ausführung gemäss Fig. 5 über ein sich je mit dem Bedienungshebel 7 oder 8 mitdrehenden Rotationselement 22. Dieses weist mindestens einen exzentrisch angeordneten Treibanschlag 23 auf, der mit je einem Arm 25 und 26 der Sperrelemente 9 und 10 zusammenwirkt.
  • In der vorliegenden Ausführung sind an einem im Wesentlichen scheibenförmigen Rotationselement 22 zwei Treibanschläge 23 und 24 vorhanden. Diese erheben sich jeweils aus. der Fläche des Rotationselements 22 und ragen als verbreiterter Sektor aus dessen Körper hervor oder sind an diesem angebracht. Siehe hierzu auch Fig. 9, wo das Rotationselement 22 aus der Perspektive zu sehen ist. Der erste Treibanschlag 23 ist auf der einen Seite des Rotationselements 22 angeordnet, die hier dem Betrachter zugewandt und in den Fig. 5 - 8 mit durchgezogener Linie dargestellt ist. Der zweite Treibanschlag 24 ist auf der gegenüberliegenden Seite des Rotationselements 22 angeordnet, die hier dem Betrachter abgewandt ist und in den Fig. 5 - 8 mit gestrichelter Linie dargestellt ist Der zweite Treibanschlag 24 ist zudem gegenüber dem ersten.Treibanschlag 23 versetzt, das heisst, rotationsverschoben angeordnet. Der erste Arm 25 des ersten Sperrelements 9 ist dem ersten Treibanschlag 23 zugeordnet und ragt vor die erste, hier vordere Seite des Rotationselements 22. Der zweite Arm 26 des zweiten Sperrelements 10 ist dem zweiten Treibanschlag 24 zugeordnet und ragt vor die zweite, hier hintere Seite des Rotationselements 22.
  • In der Rotationsposition nach Fig. 5 ragt der erste, annähernd sektorförmige Treibanschlag 23 nach oben rechts, während der zweite, annähernd sektorförmige Treibanschlag 24 nach oben links ragt. In Fig. 8 ist es jeweils nach unten links und unten rechts. Der erste Treibanschlag 23 ist dem ersten Arm 25 des ersten Sperrelements 9 zugeordnet und drückt diesen in der Rotationsposition nach Fig. 5 nach unten, so dass der Haken 14 in der Öffnungsposition ist. In der Rotationsposition nach Fig. 8 wird auch der zweite Arm 26 des zweiten Sperrelements 10 durch den zweiten Treibanschlag 24 nach unten gedrückt, so dass sich auch der zweite Haken 15 in der Öffnungsposition befindet.
  • Die in den Fig. 5 - 9 dargestellte Klappvorrichtung 3 und/oder 4 bildet je eine eigene Baugruppe. Daher kann sie auch als separates, eventuell lösbares Bauteil an einer entsprechenden Montageplatte 27 der Tragkonstruktion 2 des Klapptischs angeordnet sein. Diese Möglichkeit ist insbesondere für den Tischhersteller interessant, da eine standardmässige Tragkonstruktion 2 je nach Bestellungsspezifikation ausgerüstet werden kann. Die Bandbreite kann von nicht klappbarer, fester Montage der Tischplatte 1 gehen, über eine nur einseitig klappbare Ausführung bis hin zur Ausstattung mit der vorliegenden, erfindungsgemässen Klappvorrichtung 3 und 4, die so ausgebildet ist, dass die Tischplatte 1 alternativ in zwei einander gegenüberliegende Klapprichtungen wegklappbar ist. Auch Nachrüstungen wären theoretisch denkbar.
  • Das zeichnerisch dargestellte Ausführungsbeispiel bietet eine optimale und sehr einfach zu bedienende Lösung. Selbstverständlich liegt es aber im Rahmen der Erfindung nach den Patentansprüchen 1 und 12 Klappvorrichtung und den Klapptisch sowie deren Bauteile 3 - 27 auch anders als gezeichnet auszubilden.
  • Bezugszeichenverzeichnis:
  • 1
    Tischplatte
    2
    Tragkonstruktion
    3
    Klappvorrichtung
    4
    Klappvorrichtung (zweiter, spiegelbildlicher Teil)
    5
    Zentralrohr
    6
    Stange
    7
    Erster Bedienungshebel
    8
    Zweiter Bedienungshebel
    9
    Erstes Sperrelement
    10
    Zweites Sperrelement
    11
    Erste Schwenkachse.
    12
    Zweite Schwenkachse
    13
    Rotationsachse (der Bedienungshebel)
    14
    Erster Haken
    15
    Zweiter Haken
    16
    Erster Bolzen
    17
    Zweiter Bolzen
    18
    Erstes am Tisch anzuordnendes Bauteil
    19
    Zweites am Tisch anzuordnendes Bauteil
    20
    Erste Feder
    21
    Zweite Feder
    22
    Rotationselement
    23
    Erster Treibanschlag
    24
    Zweiter Treibanschlag
    25
    Erster Arm
    26
    Zweiter Arm
    27
    Montageplatte

Claims (14)

  1. Klappvorrichtung (3, 4) für einen Klapptisch mit mindestens einer Tischplatte (1) und mindestens einer Tragkonstruktion (2), wobei die Klappvorrichtung (3, 4) mindestens eine Sperreinrichtung aufweist, um die Tischplatte (1) gegenüber der Tragkonstruktion (2) in einer horizontalen Position zu sichern und wobei die Klappvorrichtung (3, 4) so ausgebildet ist, dass die Tischplatte (1) alternativ in zwei einander gegenüberliegende Klapprichtungen wegklappbar ist und mindestens eine Rotationsachse je Klapprichtung und mindestens eine Sperreinrichtung aufweist, mit der die Klappvorrichtung (3, 4) in jeder der beiden Klapprichtungen sperrbar ist, wobei die Sperreinrichtung mindestens zwei bewegliche Haken (14, 15) aufweist, nämlich für jede Klapprichtung mindestens einen, wodurch die Tischplatte (1) nach beiden Seiten wegklappbar und wieder aufklappbar ist, mit mindestens einem Bedienungshebel (7, 8), der um eine Drehachse schwenkbar ist und mit mindestens einem der mindestens zwei beweglichen Haken (14, 15) wirkverbunden ist, welche mit je einer Einrastung zusammenwirken, die an einem mit der Tischplatte (1) zu verbindenden Bauteil (18, 19) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die besagten Einrastungen als Bolzen (16, 17) ausgebildet sind.
  2. Klappvorrichtung (3, 4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die besagten Bolzen (16, 17) jeweils zugleich als Rotationsachse für je eine Klapprichtung dienen, wodurch für jede Klapprichtung eine Rotationsachse vorhanden ist.
  3. Klappvorrichtung (3, 4) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei beweglichen Haken (14, 15) jeweils an einem Sperrelement (9, 10) angeordnet sind, das zum Öffnen oder Schliessen der Haken (14, 15) jeweils um eine Schwenkachse (11, 12) rotierbar ist.
  4. Klappvorrichtung (3, 4) nach Anspruch 1 und Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Sperrelemente (9, 10) jeweils einen Arm (25, 26) aufweisen, der durch den mindestens einen schwenkbaren Bedienungshebel (7, 8) derart betätigbar ist, dass das jeweilige Sperrelement (9, 10) um seine Schwenkachse (11, 12) rotiert.
  5. Klappvorrichtung (3, 4) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Übertragen der Rotation des mindestens einen Bedienungshebels (7, 8) auf mindestens einen Arm (25, 26) eines der beiden Sperrelemente (9, 10) ein sich je mit dem mindestens einen schwenkbaren Bedienungshebel (7, 8) mitdrehendes Rotationselement (22) vorhanden ist.
  6. Klappvorrichtung (3, 4) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das besagte Rotationselement (22) mindestens einen exzentrisch angeordneten Treibanschlag (23, 24) aufweist, der mit je einem Arm (25, 26) der Sperrelemente (9, 10) zusammenwirkt.
  7. Klappvorrichtung (3, 4) nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch zwei Treibanschläge (23, 24), wobei der zweite Treibanschlag (24) gegenüber dem ersten Treibanschlag (23) versetzt, das heisst, rotationsverschoben angeordnet ist.
  8. Klappvorrichtung (3, 4) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Treibanschlag (23) dem Arm (25) des ersten Sperrelements (9) zugeordnet ist und der zweite Treibanschlag (24) dem Arm (26) des zweiten Sperrelements (10) zugeordnet ist.
  9. Klappvorrichtung (3, 4) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Treibanschlag (23) auf der einen Seite des Rotationselements (22) angeordnet ist und der zweite Treibanschlag (24) auf der gegenüberliegenden Seite des Rotationselements (22) angeordnet ist.
  10. Klappvorrichtung (3, 4) nach einem der Ansprüche 7 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotationselement (22) im Wesentlichen scheibenförmig ist und die beiden Treibanschläge (23, 24) annähernd sektorförmig an dessen Oberfläche angeordnet sind.
  11. Klappvorrichtung (3, 4) nach einem der Ansprüche 3 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei beweglichen Haken (14, 15) jeweils mit einer Feder (20, 21) wirkverbunden sind, gegen deren Kraft die beiden Haken (14, 15) öffenbar sind, auch wenn der Bedienungshebel (7, 8) in der Sperrposition ist.
  12. Klapptisch mit einer Klappvorrichtung (3, 4) nach Anspruch 1, mit mindestens einer Tischplatte (1) und mindestens einer Tragkonstruktion (2).
  13. Klapptisch nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappvorrichtung (3, 4) aus zwei Teilen besteht, nämlich einer ersten Klappvorrichtung (3) im Bereich eines ersten Tischendes und einer zweiten Klappvorrichtung (4) im Bereich eines zweiten Tischendes.
  14. Klapptisch nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die besagten beiden Klappvorrichtungen (3, 4) durch eine Stange (6) wirkverbunden sind, die beispielsweise in einem Zentralrohr (5) angeordnet ist, wobei der Klapptisch mittels eines Bedienungshebels (7, 8) wahlweise vom ersten oder vom zweiten Tischenden her bedienbar ist.
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