Head-up-Display für einen Kraftwagen, Kraftwagen mit einem Head-up- Display und Verfahren zum Anordnen eines Head-up-Displays in einem
Kraftwagen
BESCHREIBUNG:
Die Erfindung betrifft ein Head-up-Display für einen Kraftwagen der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art. Des Weiteren betrifft die Erfindung einen Kraftwagen mit einem Head-up-Display sowie ein Verfahren zum Anordnen eines Head-up-Displays in einem Kraftwagen.
Die DE 10 2010 002 956 A1 zeigt ein Head-up-Display für einen Kraftwagen, welches eine bildgebende Einheit und ein Spiegelmodul zum Umlenken eines von der bildgebenden Einheit aussendbaren Strahlengangs aufweist. Das Spiegelmodul umfasst unterschiedliche Spiegelflächen, welche in den Strahlengang bewegbar sind. Dies dient dazu, eine einfache und schnelle Umschaltung der mittels des Head-up-Displays angezeigten Inhalte zwischen verschiedenen Fokussierungsebenen beziehungsweise Darstellungsweisen zu ermöglichen.
Die DE 10 2007 047 232 A1 zeigt ebenfalls ein Head-up-Display für einen Kraftwagen, wobei ein Spiegel des Head-up-Displays flexibel positioniert werden kann, um einen Einbau in verschiedenen Fahrzeugtypen zu ermöglichen.
Die DE 10 2007 010 381 A1 zeigt auch ein Head-up-Display für einen Kraftwagen, wobei das Head-up-Display eine Basisbaugruppe mit zwei Spiegeln zum Einbau in verschiedenen Fahrzeugtypen aufweist. Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Verwendung eines Head- up-Displays in unterschiedlichen Fahrzeugtypen auf vereinfachte Weise zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch ein Head-up-Display für einen Kraftwagen, einen Kraftwagen mit einem Head-up-Display und durch ein Verfahren zum Anordnen eines Head-up-Displays in einem Kraftwagen mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen und nicht-trivialen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Das erfindungsgemäße Head-up-Display für einen Kraftwagen umfasst zumindest eine bildgebende Einheit zum Aussenden einer Abbildung in Form eines Strahlengangs und zumindest ein Spiegelmodul zum Umlenken des von der bildgebenden Einheit aussendbaren Strahlengangs, wobei das Spiegelmodul wenigstens zwei unterschiedliche Spiegel aufweist, welche in den Strahlengang bewegbar sind. Das erfindungsgemäße Head-up-Display zeichnet sich dabei dadurch aus, dass eine jeweilige Krümmung der Spiegel an jeweilige fahrzeugspezifische Windschutzscheibenvarianten angepasst ist. Das erfindungsgemäße Head-up-Display kann auch durchaus mehrere bildgebende Einheiten und Spiegelmodule aufweisen.
Die zumindest eine bildgebende Einheit ist also dazu ausgebildet, eine be- stimmte Abbildung, beispielsweise Geschwindigkeitsangaben, Navigationshinweise oder dergleichen, anzuzeigen. Das Spiegelmodul ist dabei derart angeordnet, dass üblicherweise ein Fahrer über das Spiegelmodul die mittels der bildgebenden Einheit angezeigte Abbildung sehen kann. Die Abbildung nimmt der Fahrer dann zum Beispiel in 2 Meter Entfernung schwebend über einer Motorhaube des betreffenden Kraftwagens wahr.
Es ist somit erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Head-up-Display also ein Spiegelmodul mit unterschiedlich ausgebildeten Krümmungswinkeln aufweist. Dadurch ist es möglich, das Head-up-Display für unterschiedliche Fahrzeuge und Scheiben einzusetzen. Die eigentliche Baugruppe, aus welcher das Head-up-Display zusammengesetzt ist, kann somit fahrzeugvarian- ten- und insbesondere auch windschutzscheibenvariantenunabhängig verwendet werden, ohne dass irgendwelche Komponenten des Head-up- Displays ausgetauscht werden müssen. Die Anzahl der unterschiedlichen Spiegel des Spiegelmoduls ist dabei nicht auf die zumindest zwei unterschiedlichen Spiegel begrenzt. Stattdessen kann es auch vorgesehen sein, dass das Spiegelmodul mehr als zwei Spiegel, beispielsweise drei, vier oder auch fünf unterschiedliche Spiegel aufweist, deren jeweilige Krümmungen an jeweilige fahrzeugspezifische Windschutzscheibenvarianten angepasst sind.
Je mehr Spiegel das Spiegelmodul mit jeweils unterschiedlichen Krümmungen aufweist, desto universeller ist das gesamte Head-up-Display ohne den Austausch irgendwelcher Komponenten fahrzeug- und windschutzscheiben- variantenübergreifend einsetzbar.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die jeweilige Krümmung der Spiegel an jeweilige fahrzeugspezifische Krümmungen der Windschutzscheibenvarianten angepasst ist. Dadurch kann der Tatsache Rechnung getragen werden, dass bei unterschiedlichen Fahrzeugen insbe- sondere unterschiedliche Windschutzscheibenvarianten mit unterschiedlich starken Krümmungen eingesetzt werden, sodass durch die jeweils an die fahrzeugspezifischen Krümmungen der Windschutzscheiben angepassten Krümmungen der eingesetzten Spiegel des Spiegelmoduls der Einsatz von ein und demselben Head-up-Display bei unterschiedlichen Fahrzeugen er- folgen kann.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass die jeweilige Krümmung der Spiegel an jeweilige fahrzeugspezifische Herstelltoleranzen der Windschutzscheibenvarianten ange- passt ist. Zum einen können bei der Herstellung der Scheiben an sich die Abmaße und Krümmungen der Scheiben leicht variieren, je nachdem, welche Herstelltoleranzen vorgegeben sind. Üblicherweise werden moderne Windschutzscheiben als Verbundglasscheiben hergestellt, welche eine erste Scheibe und eine zweite Scheibe aufweisen, die über eine Folie miteinander verbunden sind. Dabei können gewisse Dickentoleranzen beziehungsweise Dickenschwankungen bei derartigen Verbundscheiben auftreten, wobei die jeweiligen Krümmungen der Spiegel beispielsweise an derartige fahrzeugspezifische beziehungsweise windschutzscheibenvariantenspezifische Toleranzen angepasst sein können. Ferner können auch bei der Montage der Scheiben an dem Kraftwagen unterschiedliche Maßtoleranzen erlaubt sein, sodass die Windschutzscheiben nicht immer exakt gleich gegenüber dem Kraftwagen positioniert sind. Auch dies kann beispielsweise durch die jeweiligen Krümmungen der Spiegel berücksichtigt werden. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Head-up-Display zumindest einen Faltspiegel und zumindest einen Asphärenspiegel aufweist, welcher ausgehend von der bildgebenden Einheit in Richtung des Strahlengangs hinter dem Faltspiegel angeordnet ist, wobei der Faltspiegel und/oder der Asphärenspiegel als das Spiegelmodul ausge-
bildet ist. Durch das aus dem Faltspiegel und dem Asphärenspiegel ausgebildete optische System wird der Strahlengang künstlich verlängert. Der Asphärenspiegel, welcher auch als Konkavspiegel, Hauptspiegel oder Korrekturspiegel bezeichnet wird, parallelisiert dabei die Lichtstrahlen des Strah- lengangs, vergrößert üblicherweise die Abbildung des Head-up-Displays und gleicht üblicherweise Verzerrungen aus, die durch die Krümmung der Windschutzscheibe entstehen. Der Asphärenspiegel kann dabei konkav oder konvex ausgebildet sein. Falls der Asphärenspiegel konkav ausgebildet ist, vergrößert dieser die von der bildgebenden Einheit bereitgestellte Abbildung. Falls der Asphärenspiegel konvex ausgebildet ist, kann dieser er den Strahlengang verlängern. Mit dem Faltspiegel wird der Strahlengang gefaltet. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, dass das mittels des Head-up- Displays angezeigte virtuelle Bild in einem vorbestimmten Abstand, beispielsweise in zwei Meter Entfernung von einem Betrachter knapp über der Motorhaube des Kraftwagens, sichtbar wird. Je nach Packaging, also Bauraumsituation innerhalb des Kraftwagens, kann das Spiegelmodul dabei entweder den Faltspiegel und/oder den Asphärenspiegel ausbilden, um so eine Anpassung des Head-up-Displays an jeweilige fahrzeugspezifische Windschutzscheibenvarianten zu ermöglichen.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Spiegelmodul derart translatorisch bewegbar ausgebildet ist, dass. zum Verändern einer virtuellen Bilddistanz ein Abstand in Richtung des Strahlengangs zwischen dem Faltspiegel und dem Asphärenspiegel veränderbar ist. Je nach Präferenz eines Benutzers kann also das Spiegelmodul derart translatorisch bewegt werden, dass die virtuelle Bilddistanz auf einfache Weise verändert werden kann.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Spiegelmodul derart drehbar ausgebildet ist, dass die jeweiligen Spiegel des Spiegelmoduls in den Strahlengang verschwenkbar sind. Dadurch können die unterschiedlichen Spiegel mit den jeweils unterschiedlichen Krümmungen auf besonders einfache Weise in den Strahlengang bewegt werden.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Head-up-Display einen Aktuator aufweist, mittels welchem das Spiegelmodul verdrehbar und/oder translatorisch bewegbar ist. Zum einen kann das
Spiegelmodul dadurch besonders exakt und zum anderen auch besonders einfach wunschgemäß positioniert werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Head-up-Display eine Bedieneinrichtung aufweist, durch deren Betätigung der Aktuator zum Bewegen der Spiegel ansteuerbar ist. Beispielsweise kann eine derartige Bedieneinrichtung in einem Cockpit des Kraftwagens angeordnet sein, sodass zum Beispiel ein Fahrer durch die Betätigung der Bedieneinrichtung den Abstand zwischen dem Faltspiegel und dem Asphärenspiegel derart verändern kann, dass eine für ihn wunschgemäße virtuelle Bilddistanz eingestellt wird. Zudem ist es auch möglich, dass durch Betätigung der Bedieneinrichtung bereits während der Montage des Head- up-Displays mit Hilfe des Aktuators das Spiegelmodul derart verdreht wird, dass der für die jeweilige Windschutzscheibenvariante passende Spiegel mit der entsprechenden Krümmung in den Strahlengang verdreht werden kann.
Der erfindungsgemäße Kraftwagen umfasst das erfindungsgemäße Head- up-Display oder eine vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Head-up-Displays.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Anordnen eines Head-up-Displays in einem Kraftwagen umfasst die folgenden Schritte:
Anordnen zumindest einer bildgebenden Einheit des Head-up-Displays in dem Kraftwagen, welche dazu ausgebildet ist, eine Abbildung in Form eines Strahlengangs auszusenden;
Bereitstellen zumindest eines wenigstens zwei unterschiedliche Spiegel aufweisenden Spiegelmoduls des Head-up-Displays in dem Kraftwagen, welches zum Umlenken des von der bildgebenden Einheit aussendbaren Strahlengangs ausgebildet ist, wobei eine jeweilige Krüm- mung der Spiegel an jeweilige fahrzeugspezifische Windschutzscheibenvarianten angepasst ist;
Auswählen desjenigen Spiegels, dessen Krümmung auf die fahrzeugspezifisch ausgebildete Windschutzscheibenvariante des Kraftwagens angepasst ist, in welchem das Head-up-Display angeordnet wird;
- Anordnen des ausgewählten Spiegels in einem Bereich, durch welchen der Strahlengang bei aktivierter bildgebender Einheit verläuft.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann also während der Montage eines Kraftwagens, insbesondere während der Montage eines Head-up-
Displays in dem Kraftwagen, durch die entsprechende Ausrichtung des Spiegelmoduls eine windschutzscheibenspezifische und somit auch fahrzeugspezifische Einstellung des Head-up-Displays auf besonders einfache und zuverlässige Weise erfolgen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figu- renbeschreibung genannten und/oder in der Figur alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Die Zeichnung zeigt in der einzigen Figur eine schematische Darstellung eines Head-up-Displays, mittels welchem ein virtuelles Bild angezeigt wird.
Ein insgesamt mit 10 bezeichnetes Head-up-Display ist in einer schematischen Darstellung in der einzigen Figur gezeigt. Das Head-up-Display 10 umfasst eine bildgebende Einheit 12, einen Faltspiegel 14 sowie ein Spiegelmodul 16. Das Spiegelmodul 16 weist vorliegend drei unterschiedlich gekrümmte Spiegel 18, 20, 22 auf, welche an einem Grundkörper 24 des Spiegelmoduls 16 angeordnet sind. Wie zu erkennen, sind die drei unterschiedlichen Spiegel 18, 20, 22 an jeweils unterschiedlichen Seiten des Grundkör- pers 24 angeordnet. Das Spiegelmodul 16 ist dabei um eine Drehachse 26 in der mit dem Pfeil 28 gekennzeichneten Drehrichtung verdrehbar beziehungsweise verschwenkbar ausgebildet. Die Spiegel 18, 20, 22 können dabei sowohl konkav also auch konvex ausgebildet sein. Die bildgebende Einheit 12 ist dazu ausgebildet, einen Strahlengang 30 auszusenden. Der Faltspiegel 14 und das Spiegelmodul 16 bilden dabei ein optisches System aus, mittels welchem der Strahlengang 30 künstlich verlängert wird. Vorliegend ist der Spiegel 18 derart angeordnet, dass dieser in den Strahlengang 30 bewegt ist. Der Spiegel 18 fungiert als Asphärenspiegel, welcher auch als Konkavspiegel bezeichnet wird, und dient dazu, die Lichtstrahlen des Strahlengangs 30 zu parallelisieren, eine virtuelle Abbildung 32 zu vergrößern und Verzerrungen auszugleichen, die durch die Krümmung einer Windschutzscheibe 34 entstehen. Mit dem Faltspiegel 14 wird der Strahlengang 30 gefaltet. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, dass das
virtuelle Bild 32 in einem vorgegebenen Abstand, beispielsweise von zwei Metern Entfernung von einem Betrachter 36, üblicherweise dem Fahrer, knapp über einer Motorhaube eines Kraftwagens sichtbar wird. Unterschiedliche Kraftwagen weisen üblicherweise auch fahrzeugspezifische Windschutzscheibenvarianten auf. Die unterschiedlichen Spiegel 18, 20, 22 weisen dabei jeweils unterschiedliche Krümmungen auf, die an jeweilige fahrzeugspezifische Krümmungen jeweiliger Windschutzscheibenvarianten angepasst sind. Darüber hinaus können die Krümmungen der unterschiedli- chen Spiegel 18, 20, 22 auch an jeweilige fahrzeugspezifische Herstelltoleranzen der unterschiedlichen Windschutzscheibenvarianten angepasst sein.
Bei einem Einbau des Head-up-Displays 10 müssen somit keinerlei Komponenten ausgetauscht werden, um eine Anpassung an unterschiedliche Wind- schutzscheibenvarianten zu erzielen. Stattdessen wird während des Einbaus des Head-up-Displays 10 lediglich der passende Spiegel 18, 20 oder 22 ausgewählt, dessen Krümmung auf die jeweils fahrzeugspezifisch ausgebildete Windschutzscheibenvariante des Kraftwagens angepasst ist, in welchem das Head-up-Display 10 angeordnet werden soll. Das Spiegelmodul 16 muss nach dessen Anordnung innerhalb des Kraftwagens lediglich noch um die Achse 26 derart verdreht werden, dass der für die Windschutzscheibenvariante beziehungsweise die Fahrzeugvariante passende Spiegel 18, 20, 22 in dem Strahlengang 30 angeordnet wird. Das Spiegelmodul 16 kann darüber hinaus derart translatorisch bewegbar ausgebildet sein, dass zum Verändern einer virtuellen Bilddistanz 38 ein Abstand 40 in Richtung des Strahlengangs 30 zwischen dem Faltspiegel 14 und dem gerade als Asphärenspiegel dienenden Spiegel 18, 20, 22 des Spiegelmoduls 16 veränderbar ist. Das Head-up-Display 10 kann darüber hinaus einen Aktuator aufweisen, mittels welchem das Spiegelmodul 16 zum einen um die Drehachse 26 verdrehbar und zusätzlich in der vorstehend erläuterten Weise translatorisch bewegbar ist. Darüber hinaus kann das Head-up- Display 10 auch eine Bedieneinrichtung aufweisen, durch deren Betätigung der Aktuator zum Bewegen des Spiegelmoduls 16, also zum einen zum Verschwenken und zum anderen zum translatorischen Bewegen, ansteuerbar ist.
Eine derartige Bedieneinrichtung kann beispielsweise im Fahrzeuginnenraum eines Kraftwagens angeordnet sein, sodass zum Beispiel ein Fahrer
durch Betätigung der Bedieneinrichtung den Aktuator ansteuern kann, sodass dieser wiederum das Spiegelmodul 16 translatorisch bewegt, sodass die virtuelle Bilddistanz 38 wunschgemäß angepasst werden kann. Darüber hinaus kann eine derartige Bedieneinrichtung auch dazu dienen, während der Montage des Head-up-Displays 10 in einem Kraftwagen den passenden Spiegel 18, 20 oder 22 in den Bereich des Strahlengangs 30 zu verschwenken.
In den bislang erläuterten Ausführungsbeispielen dienten die unterschiedli- chen Spiegel 18, 20, 22 also als Asphärenspiegel. Stattdessen ist es aber auch möglich, dass das Spiegelmodul 16 anstelle des Faltspiegels 14 angeordnet wird und als Asphärenspiegel ein einziger Spiegel verwendet wird. Die Anpassung an unterschiedliche Windschutzscheibenvarianten geschieht dabei in analoger Weise wie zuvor erläutert, wobei lediglich anstelle des starr angeordneten Faltspiegels 14 nun das Spiegelmodul 16 jeweils derart bewegt werden kann, dass der passende Spiegel 18, 20 oder 22 windschutz- scheibenvariantenspezifisch ausgewählt und positioniert wird.
Die unterschiedlichen Spiegel 18, 20, 22 können - unabhängig davon, ob das Spiegelmodul 16 an der Position des Faltspiegels oder des Asphärenspiegels angeordnet ist - auch austauschbar ausgebildet sein, sodass weitere Spiegel mit unterschiedlichen Krümmungswinkeln je nach Kundenwunsch an dem Spiegelmodul 16 angebracht und gegen andere Spiegel ausgetauscht werden können.