LED-Leuchte mit Kühlflüssigkeit
Die Erfindung betrifft eine Leuchte mit einer LED (Licht emittierenden Diode) und einem Kühlkörper zur Kühlung der LED.
Bei LED-Leuchten ist es im Allgemeinen grundsätzlich erforderlich zu gewährleisten, dass die von der LED im Betrieb quasi „punktförmig" erzeugte Wärme effektiv abgeführt wird. Dazu werden meist Kühlkörper verwendet, die dieser Funktion entsprechend vergleichsweise groß sind.
Im Fall von LED-Leuchten, bei denen die Richtung der Lichtabgabe gezielt verändert werden kann, also beispielsweise bei LED-Spots oder LED-Strahlern, ist zur Realisierung dieser Richtungsveränderlichkeit üblicherweise vorgesehen, dass die LED und der Kühlkörper relativ zueinander starr angeordnet sind und entweder die LED und der Kühlkörper gemeinsam verstellt werden können oder ein optisches Element, das in Abstrahlrichtung vor der LED angeordnet ist, verstellt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine LED-Leuchte mit einer effektiven Kühlung der LED anzugeben, bei der die Richtung der Lichtabgabe verändert werden kann und die dabei kleinvolumig ausgeführt werden kann und herstellungsfreundlich ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit dem in dem unabhängigen Anspruch genannten Gegenstand gelöst. Besondere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Gemäß der Erfindung ist eine Leuchte mit wenigstens einer LED und einem Kühlkörper zur Kühlung der LED vorgesehen. Die LED ist dabei gegenüber dem Kühlkörper verschwenkbar angeordnet und die Leuchte weist weiterhin eine Kühlflüssigkeit zur Wärmeübertragung von der LED zu dem Kühlkörper auf.
Da die LED gegenüber dem Kühlkörper verschwenkt werden kann, ist ein separates optisches Element zur Veränderung der Richtung der Lichtabgabe nicht erforderlich; außerdem muss der Kühlkörper an sich nicht verschwenkbar angeordnet sein, so dass sich eine insgesamt vergleichsweise kleine Baugröße der Leuchte realisieren lässt.
Durch die Nutzung der Kühlllüssigkeit kann trotz der gegenseitigen Verstellbarkeit zwischen der LED und dem Kühlkörper - also trotz der „Entkopplung" zwischen der LED und dem Kühlkörper - eine gute Wärmeabtϊihr von der LED gewährleistet werden. Im Vergleich zu einer Wärmeübertragung, die nur über einen mechanischen Verschwenkmechanismus der LED gegenüber dem Kühlkörper vorgesehen wäre, können durch die Nutzung der Kühlflüssigkeit deutlich größere Kontaktflächen für den Wärmetransport ermöglicht werden; somit kann prinzipiell ein deutlich effektiverer Wärmetransport erzielt werden, denn eine entsprechende Schwenkmechanik würde mehrere Teile aufweisen, die nur über Punkt- oder Linienkontakte verbunden sind. Für die Bauteile, die bei der erfindungsgemäßen Leuchte zum Verschwenken der LED vorgesehen sind, müssen daher nur verhältnismäßig kleine gegenseitige Kontaktflächen vorgesehen sein und außerdem sind dabei vergleichsweise kleine Kräfte, die auf diese Kontaktflächen wirken, ausreichend.
Weiterhin kann es im Vergleich zu einer Wärmeleitung über einen Festkörper bei einer Wärmeleitung über eine Flüssigkeit zu einem konvektiven Transport von Wärme kommen; es ist insoweit eine „zusätzliche" Wärmeleitmöglichkeit zur Verfügung gestellt.
Vorteilhaft weist die Leuchte weiterhin einen Aufnahmeraum für die Kühlflüssigkeit auf, wobei der Aufnahmeraum teilweise von dem Kühlkörper und teilweise von einer Membran begrenzt ist. Dabei ist die Membran vorteilhaft derart mit der LED verbunden, dass bei einem Verschwenken der LED die Membran verformt wird. Durch die Membran lässt sich eine Flexibilität erzielen, mit der das Verschwenken der LED gegenüber dem Kühlkörper ermöglicht ist. Weiterhin kann durch die Nutzung der Membran die Anzahl der Bauteile, die zur Verschwenkbarkeit der LED vorgesehen sind, besonders klein gehalten werden; dies ist im Weiteren einem besonders direkten Wärmefluss von der LED zum Kühlkörper förderlich.
Weiterhin vorteilhaft ist dabei die LED auf einer Platine angeordnet und der
Aufnahmeraum weiterhin teilweise von der Platine begrenzt. Es ist jedoch auch vorteilhaft möglich, dass die LED auf einer Platine angeordnet ist, wobei die Leuchte weiterhin ein Trägerelement für die Platine aufweist und der Aufnahmeraum weiterhin teilweise von dem Trägerelement und/oder teilweise von der Platine begrenzt ist. Dabei kann vorteilhaft das Trägerelement weiterhin einen Reflektor für die LED bilden.
Beispielsweise kann also vorgesehen sein, dass der Aufnahmeraum ausschließlich von dem Kühlkörper, der Membran und dem Trägerelement begrenzt ist. Es kann auch
beispielsweise vorgesehen sein, dass der Aufnahmeraum ausschließlich von dem Kühlkörper, der Membran, dem Trägerelement und der Platine begrenzt ist.
Vorteilhaft umfasst die Kühlflüssigkeit Wasser. Wasser hat mit etwa 4180 J/kg K. eine vergleichsweise hohe Wärmekapazität, insbesondere eine etwa viermal größere Wärmekapazität als Luft und kann also entsprechend viel Wärme aufnehmen. Auch die Wärmeleitfähigkeit von Wasser ist mit 0,6 W/mK deutlich besser als diejenige von Luft (0,024 WM).
Weiterhin vorteilhaft enthält die Kühlflüssigkeit dabei wenigstens einen Zusatz zur Steigerung der Wärmeleitfähigkeit.
Vorteilhaft umfasst die Leuchte weiterhin wenigstens eine Heatpipe zur Wärmeübertragung von der LED zur Kühlflüssigkeit und/oder zum Kühlkörper. Dabei kann weiterhin vorteilhaft die Heatpipe lagefest gegenüber der LED angeordnet sein.
Vorteilhaft weist die Leuchte weiterhin Arretierungsmittel zur Arretierung der LED gegenüber dem Kühlkörper auf. Dabei kann vorteilhaft ein Teil der Arretierungsmittel von dem Kühlkörper gebildet sein. Die Arretierungsmittel können Rastelemente umfassen. Falls eine Heatpipe vorgesehen ist, kann ein Teil der Arretierungsmittel durch die Heatpipe gebildet sein.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine skizzierte Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Leuchte in aufgeschnittener Form,
Fig. 2a bis 2d Skizzen zu unterschiedlichen Varianten einer Verbindung zwischen der LED und der Membran einer erfindungsgemäßen
Leuchte,
Fig. 3a und 3b Skizzen zu einer ersten Variante der Membrangestaltung,
Fig. 4a und 4b Skizzen zu einer zweiten Variante der Membrangestaltung,
Fig. 5a und 5b Skizzen zu einer dritten Variante der Membrangestaltung,
Fig. 6 eine Skizze zu einer Variante der Λrretierungsmittel, und
Fig. 7 eine Skizze zu einer weiteren Variante der Λrretierungsmittel.
In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer ertlndungsgemäßen Leuchte in Form eines LED-Spots in aufgeschnittenem Zustand skizziert. Die Leuchte weist eine LED 2 auf, die als Lichtquelle dient. Es können auch mehrere LEDs als Lichtquelle vorgesehen sein. Mit einem Pfeil P ist dabei die Hauptabstrahlrichtung der LED 2 bzw. der Leuchte skizziert. Bei der LED 2 kann es sich um eine so genannte Hochleistungs- LED handeln. Weiter weist die Leuchte einen Kühlkörper 4 auf, der der Kühlung der LED 2 bzw. gegebenenfalls der LEDs im Betriebszustand dient. Der Kühlkörper 4 kann Kühlrippen 5 aufweisen.
Die LED 2 ist so angeordnet, dass sie gegenüber dem Kühlkörper 4 verschwenkt werden kann. Durch ein solches Verschwenken kann die Richtung der Lichtabgabe der Leuchte gezielt geändert werden, ohne dass der Kühlkörper 4 in seiner Lage verändert werden muss. Verschiedene Möglichkeiten zur Realisierung der Verschwenkbarkeit der LED 2 gegenüber dem Kühlkörper 4 sind weiter unten dargestellt.
Weiterhin weist die Leuchte eine Kühlflüssigkeit 8 auf, die zur Wärmeübertragung von der LED 2 zum Kühlkörper 4 dient. Die Wärmeübertragung von der LED 2 zum Kühlkörper 4 ist also zumindest teilweise über die Kühlflüssigkeit 8 vorgesehen. Durch die Nutzung der Kühlflüssigkeit 8 wird eine besonders großflächige und damit effektive Wärmeübertragung von der LED 2 zum Kühlkörper 4 ermöglicht.
Die Kühlflüssigkeit 8 kann Wasser umfassen. Beispielsweise kann es sich bei der Kühlflüssigkeit 8 um Wasser handeln. Es sind jedoch auch andere Flüssigkeiten, die eine gute Wärmeübertragung ermöglichen, als Kühlflüssigkeit möglich. Weiterhin kann die Kühlflüssigkeit 8 einen an sich bekannten Zusatz enthalten, der zur Steigerung der Wärmeleitfähigkeit dient. Natürlich können auch mehrere derartige Zusätze vorgesehen sein.
Bei dem hier gezeigten Austührungsbeispiel weist die Leuchte einen geschlossenen Aufnahmeraum 10 für die Kühlflüssigkeit 8 auf. Der Aufnahmeraum 10 kann dabei teilweise von dem Kühlkörper 4 und teilweise von einer Membran 6 begrenzt sein. Die Membran 6 ist dabei für die Kühlflüssigkeit 8 ausreichend dicht vorgesehen. Falls es sich bei der Kühlflüssigkeit 8 um Wasser handelt, ist die Membran 6 also wasserdicht vorgesehen.
Der Kühlkörper 4 weist bei dem in Fig. 1 skizzierten Λusführungsbeispiel eine vorzugsweise zylindrische Seitenwand 20 auf, die ringförmig geschlossen um die LED 2 herum angeordnet ist, wobei die Seitenwand 20 an demjenigen Endbereich, der in Richtung der Lichtabgabe der LED 2 weist, einen Randbereich 22 aufweist, der zur Verbindung mit der Membran 6 vorgesehen ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Membran 6 im Wesentlichen ringförmig und weist einen äußeren Randbereich 61 und einen inneren Randbereich 62 auf. Mit ihrem äußeren Randbereich 61 ist die Membran 6 dabei fest und zumindest im Wesentlichen undurchlässig für die Kühlflüssigkeit 8 direkt mit dem Randbereich 22 der Seitenwand 20 des Kühlkörpers 4 verbunden. Mit ihrem inneren Randbereich 62 ist die Membran unmittelbar oder mittelbar fest und zumindest im Wesentlichen undurchlässig für die Kühlflüssigkeit 8 mit der LED 2 verbunden.
Die Membran 6 besteht aus einem elastischen Material, so dass die Membran 6 verformt wird, wenn die LED 2 gegenüber dem Kühlkörper 4 verschwenkt wird. Die Membran 6 ist „frei verstellbar" und weist hierzu vorzugsweise wenigstens einen wellenförmigen Abschnitt auf. Weiterhin ist die Membran 6 dazu ausgelegt, mit einer Vorspannung versehen zu werden; hierdurch wird eine Arretierbarkeit der LED 2 in einer bestimmten Position relativ zu dem Kühlkörper 4 erleichtert.
Weiterhin ist beim Ausfuhrungsbeispiel die LED 2 auf einer Platine 12 angeordnet. Bei der in Fig. 1 skizzierten Ausführungsform ist weiterhin ein Trägerelement 14 für die Platine 12 vorgesehen, wobei der Aufnahmeraum 10 der Kühlflüssigkeit 8 weiterhin teilweise von dem Trägerelement 14 begrenzt ist. Insgesamt gesehen ist also bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel der Aufnahmeraum 10 von dem Kühlkörper 4, der Membran 6 und dem Trägerelement 14 begrenzt. Natürlich sind auch die Begrenzungsflächen des Kühlkörpers 4 und des Trägerelements 14 zu dem Aufnahmeraum 10 dicht für die Kühlflüssigkeit 8 vorgesehen. Falls es sich bei der Kühlflüssigkeit 8 um Wasser handelt, können die genannten Fläche also wasserdicht vorgesehen sein.
Mit Bezug auf die Begrenzung des Aufnahmeraums 10 für die Kühlflüssigkeit 8 sind jedoch auch Varianten möglich. Die im Folgenden für Varianten verwendeten Bezugszeichen beziehen sich jeweils auf entsprechende Teile.
Eine Variante ist in Fig. 2a skizziert; hierbei ist vorgesehen, dass die Membran 6 mit ihrem inneren Randbereich 62 unmittelbar mit der Platine 12 verbunden ist und die Platine 12 ebenfalls teilweise den Aufnahmeraum 10 begrenzt, so dass ein direkter
Kontakt zwischen der Rückseite der Platine 12 (also derjenigen Seite der Platine 12, die der LED 2 gegenüberliegt) und der Kühlflüssigkeit 8 gegeben ist. Bei dieser Variante ist also kein Trägerelement 14 vorgesehen und daher stellt diese Konfiguration in gewissem Sinne hinsichtlich der Wärmeübertragung die „Idealkonfiguration" dar. Gemäß der in Fig. 2b skizzierten Variante ist ebenfalls vorgesehen, dass die Platine 12 teilweise den Aufnahmeraum 10 begrenzt; allerdings ist weiterhin ein Trägerelement 14 für die Platine 12 vorgesehen, das ebenfalls teilweise den Aufnahmeraum 10 begrenzt. Die Platine 12 wird dabei an ihrem Umfang von dem Trägerelement 14 gehalten. Gemäß der in Fig. 2c gezeigten Variante ist die Platine 12 von dem Trägerelement 14 gehalten, aber die Platine 12 trägt nicht zur Begrenzung des Aufnahmeraums 19 bei. Das Trägerelement 14 jedoch begrenzt teilweise den Aufnahmeraum 10. Der Wärmefluss von der LED 2 zu der Kühlflüssigkeit 8 erfolgt hier also über das Trägerelement 14.
Allgemein ist gegebenenfalls für das Trägerelement 14 vorzugsweise ein besonders gut wärmeleitendes Material, beispielsweise Aluminium, vorgesehen.
Gegebenenfalls kann vorgesehen sein, dass das Trägerelement 14 einen Reflektor 13 für die LED 2 bildet, wie beispielsweise in Fig. 1 skizziert.
In den Figuren 3a und 3b ist eine Variante der Gestaltung der Membran 6 skizziert. Das Trägerelement 14 weist bei dieser Variante einen flanschartigen Randbereich 15 auf, der mit der Membran 6 verbunden ist. Die Membran 6 erstreckt sich bei dieser Variante im Wesentlichen längs der Innenseite der Seitenwand 20 des Kühlkörpers 4 und ist insoweit von dieser vor äußeren Einflüssen geschützt. Wie in Fig. 3a skizziert, ist auf diese Weise eine Neutralstellung der LED 2 gegenüber dem Kühlkörper 4 möglich, bei der die Membran 6 von außerhalb der Leuchte praktisch nicht zu sehen ist, da sie insbesondere von der Seitenwand 20 des Kühlkörpers 4 und dem Randbereich 15 des Trägerelements 14 verdeckt ist.
Bei der Variante, die in den entsprechenden Figuren 4a und 4b skizziert ist, weist der Kühlkörper 4 an seiner Begrenzungsfläche zu dem Aufnahmeraum 10 weitere Kühlrippen 5 ' zur weitergehenden Vergrößerung der Kontaktfläche zwischen der Kühlflüssigkeit 8 und dem Kühlkörper 4 auf.
Bei der Variante, die in den entsprechenden Figuren 5a und 5b skizziert ist, weist der Kühlkörper 4 einen Bereich auf, der die LED 2 ringförmig umgibt. Außerdem sind zwei Membranen 6, 6' vorgesehen, die sich jeweils zwischen dem Trägerelement 14
und dem Kühlkörper 4 erstrecken. Diese Variante ermöglicht eine besonders Hache Bauform der Leuchte.
Bei Betrachtung der gezeigten Varianten ergeben sich natürlich noch weitere, im Einzelnen nicht gezeigte weitere Varianten, auf naheliegende Weise. Beispielsweise kann bei der in Fig. 5a gezeigten Variante vorgesehen sein, dass der Kühlkörper weitere Kühlrippen aufweist, die denjenigen entsprechen, die in Fig. 4a gezeigt sind, usw.
Gemäß einer weiteren Variante, die in Fig. 7 skizziert ist, ist eine so genannte, an sich bekannte Heatpipe 18 zur weitergehenden Verbesserung der Wärmeleitung von der LED 2 zu der Kühlflüssigkeit 8 bzw. zu dem Kühlkörper 4 vorgesehen. Bei der Heatpipe 18 handelt es sich um eine längliche, abgeschlossene, hohle Röhre, die zum Teil mit einer Flüssigkeit gefüllt ist; die Flüssigkeit sammelt sich am wärmeren Ende der Röhre an und verdampft entsprechend, wobei am gegenüberliegenden Ende der Röhre die Wärme abgeführt wird. Die Verwendung einer Heatpipe 18 ist besonders geeignet, wenn die Entfernung zwischen der LED 2 und der Kühlflüssigkeit 8 vergleichsweise groß ist, wie dies beispielsweise bei der in Fig. 7 gezeigten Variante der Fall ist.
Eine mögliche Verbindung zwischen der Heatpipe 18 und der LED 2 ist in Fig. 2d skizziert. Hierbei ist ein Trägerelement 30 für die Heatpipe 18 vorgesehen, das zwischen dem inneren Randbereich 62 der Membran 6 und der Heatpipe 18 angeordnet ist. Die LED 2 kann dabei lagefest gegenüber der Heatpipe 18 angeordnet sein.
Wiederum mit Bezug auf Fig. 1 sind beim dort gezeigten Ausführungsbeispiel weiterhin Arretierungsmittel 16 vorgesehen, die zur Arretierung der LED 2 gegenüber dem Kühlkörper 4 in unterschiedlichen Relativpositionen dienen. Die Arretierungsmittel 16 können beispielsweise Vorsprünge und/oder Vertiefungen 50 aufweisen, die am Kühlkörper 4 angeordnet sind, in welche entsprechende Eingreifelemente 51, die lagefest mit der LED 2 verbunden sind, verrastend eingreifen können. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Vertiefungen 50 an der Begrenzungsfläche des Kühlkörpers 4 zum Aufnahmeraum 10 der Kühlflüssigkeit 8 angeordnet; die Eingreifelemente 51 sind am Trägerelement 14 der Platine 12 angeordnet. Das Trägerelement 14 ist hierzu an seinem Endbereich, der der Hauptabstrahlrichtung P abgewandt ist, entsprechend verlängert, so dass ein Zusammenwirken der Eingreifelemente 51 mit den Vertiefungen 50 im oben genannten Sinne möglich ist. Wie in Fig. 1 skizziert, kann dabei vorgesehen sein, dass
das Trägerclement 14 an seinem Endbereich, der zur direkten Kontaktierung mit dem Kühlkörper 4 vorgesehen ist, verbreitert ist, so dass die Möglichkeit zur Übertragung von Wärme an dieser Stelle verbessert ist. Dies ist besonders vorteilhaft, falls die Wärmeleitfähigkeit des Trägerelements 14 größer ist, als diejenige der Kühltlüssigkeit. Beispielsweise kann dies der Fall sein, wenn als Kühltlüssigkeit Wasser vorgesehen ist und das Trägerelement 14 aus Aluminium besteht. (Die Wärmeleitfähigkeit von Aluminium beträgt etwa 237 W/mK, diejenige von Wasser etwa 0,6 W/mK.)
In Fig. 6 ist eine Variante der Arretierungsmittel 16 skizziert. Hierbei sind zwei bogenförmige, rechtwinklig zueinander orientierte Zahnkämme vorgesehen, die verrastend ineinandergreifen können; einer der beiden Zahnkämme ist dabei an dem Kühlkörper 4 angeordnet, der andere an dem Trägerelement 14.
Bei der in Fig. 7 gezeigten Variante ist vorteilhaft vorgesehen, dass die Heatpipe 18 einen Teil der Arretierungsmittel 16 bildet. Dabei ist weiterhin vorgesehen, dass die Heatpipe 18 mit demjenigen Endbereich, der der LED 2 bzw. der Platine 12 gegenüberliegt, direkt den Kühlkörper 4 kontaktiert; hierfür sind an dem Kühlkörper 4 ringförmig angeordnete Vertiefungen vorgesehen, in die die Heatpipe 18 eingreifen kann.
Wie in den Figuren 3a, 3b, 4a und 4b angedeutet, können die Arretierungsmittel gemäß einer weiteren Variante einen Vorsprung umfassen, der am Kühlkörper 4 angeordnet ist sowie Vertiefungen, die am Trägerelement 14 angeordnet sind, wobei dieser Vorsprung und diese Vertiefungen dafür vorgesehen sind, verrastend zusammenzuwirken.
Es sei nochmals erwähnt, dass die gezeigten Varianten in vielfacher Weise kombiniert werden können. Die möglichen Kombinationen ergeben sich bei fachmännischer Betrachtung in selbsterklärender Weise.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass sich durch die Verwendung der Kühlflüssigkeit 8 für die erfindungsgemäße Leuchte im Allgemeinen mit Bezug auf einen effektiven Wärmetransport von der LED 2 zu dem Kühlkörper 4 eine bevorzugte Orientierung ergibt. Wenn der Kühlkörper 4 oberhalb der LED 2 angeordnet ist, ist der Wärmetransport effektiver als im umgekehrten Fall. Es ergibt sich in diesem Sinne eine bevorzugte Einbaulage für die erfindungsgemäße Leuchte.
Es wird abschließend nochmals angemerkt, dass der Vorteil der Verwendung der iMembran 6 darin liegt, dass hierdurch die Anzahl der Bauteile, die zum Verschwenken
der LED 2 erforderlich sind, reduziert werden kann. Durch den Einsatz der Kühl Flüssigkeit 8 werden großtlächige Kontaktbereiche für den Wärmetransport von der LED 2 zu dem Kühlkörper 4 ermöglicht, so dass ein besonders effektiver Wärmeabtransport von der LED 2 möglich ist. Zudem kann eine Kühlflüssigkeit 8 mit hoher Wärmekapazität gewählt werden, beispielsweise Wasser, so dass die Kühltlüssigkeit 8 auch selbst in nennenswertem Maße Wärme von der LED 2 aufnehmen kann.
Bezugszeichenliste
2 LED 4 Kühlkörper
5 Kühlrippen
5' weitere Kühlrippen
6 Membran
6' zweite Membran 8 Kühltlüssigkeit
IO Aufnahmeraum für die Kühlflüssigkeit
12 Platine
13 Reflektor
14 Trägerelement für die Platine 15 Randbereich des Trägerelements für die Platine
16 Arretierungsmittel
18 Heatpipe
20 Seitenwand des Kühlkörpers
22 Randbereich der Seitenwand des Kühlkörpers 30 Trägerelement für die Heatpipe
50 Vertiefungen
51 Eingreifelemente
61 äußerer Randbereich der Membran
62 innerer Randbereich der Membran