DEP0003748BA - - Google Patents

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DEP0003748BA
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2 5 feb 1953 Feltx Schoepp, BerliB-Lichterfeläe, Gerichtet*.
» FSrbefolie insbesondere Wasehblaufolie »
Unter Waschblau, Stoffarben für den Hausgebrauch, Holzbeize» usw. versteht maa bekanntlich Ültramariablau oder Äailinfarteea in der Regel pulverisiert oder in Tablettenform auch mit Zu sitzen voa Chemikalien o.dgl., die zum Blauem der Wäsche oder als Plekchenfarbea für eine bestimmte Menge Faserstoff aus Wolle Baumwolle, Leisen, Seide, Kunstseide usw. zum Färbe» dienen.
Bekannt sind auch gefErbte Papiere z.B.Waschblaupapier und alt anderer Zweckbestimmung fospw. für Nahrungsmittel. Ostereierfarbeis zu® SSaea der lierschaie, ferner Gelatine mit geringes Zu sitzen voa Pflanzen- oder Teerfarbstoffes zum Färfeea von Sülze oder Gelles,
Bei Waschblaupapier dient tespw.als friger ffr den Farbstoff gewShnliches Papier.
Die bisherige Art der Herstellung hat viele Haehteile»
Waschblau, Stoffarfcea o.dgl., pulverisiert oder in fafeletteaform haben den Nachteil, dass sie stark hygroskopisch sind, und die PIckehea bei lingerem Lagern durch atmosphärische limwirkung durchschlage» und unansehnlich werde©, für Exportzwecke eine besonders kostspielige Verpackung erfordern, wobei das hohe Iransportgewicht sehr ungünstig ist.
Ei»* schnelle lad vollständige Auflösung von Farbtafelettea oder -pulver ist nur schwer möglich und erfordert einige Zeit, Is treten daher durch Zeitmangel bezw.durch Unachtsamkeit der Hauefrau bei am* Färbung leicht Flecke durch ungelösten Farbstoff ein·
Bei W&schblampapier o.dgl. wird der Waschblaufarbstoff auf den Bapiertrager aufgebracht und feewirkt feei der Unterschiedlichkeit der Papierso2»ten eis mehr oder weniger starkes Festhalten des Farbstoffes, eiae Durchtrlakuag und eine vollkommene DurchfErfeung des ^apiertrlgers bessw.der Papiercellulosef aser, so dass es usvermeidlich ist, dass fcspw. ia felaugefirfeten, farfeabgebeade» Papier moch Farbstoff zurückgehalten wird.
Zum Hauen der Wische bspw. wird das Waschblau papier zur Abgabe des Farbstoffes im Wasser him^ und herbewegt oder zur leichterea Abgabe gedrückt.
Durch diese VorgEage treten durch die Einwirkung des Wassers ein© starke Durchtrnnkusg und Ünreichutig fi©s Papiertrlgers ein, wodurch die Festigkeit und Widerstandskraft sehr stark herafegemlncl?»pt wird.
E besonders grosser Nachteil ist, dass sich von dem^erweichteu, nicht widerstandsfähigen und vollkommen blau durchgefärbten Papier aach Abgabe des Farbstoffes Oellulosefaserte^lchea von dem abfErbenden Panier ablösen uaS beiis Blauea der Wische auf dea

Claims (1)

  1. FtsehestuOken festhaften and Farbflecke verursachen. Ähnliche
    Vorgänge sind feel pulverisierte» Waschblau zu beobachten, da ungelöste Farbstoffteilehea zu lodern sinke».
    Alle diese Qebelstünde beseitigt erfimduagsgeaiss die neue Wasehblaafolie. Flrbwfolie ©,dgl·» bei der an Stelle von pulverisierte» ode? tablettenformigen Farbstoffen oder» gewöhnlichen. Papier— trSgern als Sriger fu> das Waschblau oder des Farbstoff eine Folii ans eimern wusseraneapfindlichen unlöslichem, widerstandsflMgea Oellulosematerial z.B. aus Viskose« Kupferoxydammoniak-^Cellulose ixsd Glashart odei» «mall ans gehEptetei» txlei» löslicher G-elatiae verwe&det wird.
    Das Waschblau odei» ein beliebige!· Farbstoff wlpd auf des neue* ^misslichem Si»agei· im komzemtrieptej· odep hoclikomzenti?ieptei» Fowa gegebeaeafalls "aatei» Vei»weBdm«^ vo» liademittels ein- oder doppelseitig aufgebracht odei» bei ISslioker Oelatiae auch einverleibt»
    Der Farbstoff löst sielt leicht trad vollständig von dem neuea liocbglaazenden ualSslicheii Tragermatepial, das auch bedeutend widerstandsfähiger gegen Femefetigkeit, sowie gegea mechaaisohe Bean spruch-UBg ist. Da es wasserunempfiBölich und unlöslich ist. kann es aicht erweichen und ist somit gewohnlichen Papier weit u1 teerlege», wlhjpead m»geh,lrtete öelatiRe mit einverleibtem Farbstoff siei vollkomaea 16st*
    Is kBmiiea sieli weder »eftrbte noch ungefärbte Oellulosefaserteilchea ablSsea, da die Itrakturbesohaffeaheit dieses Rieht zulasst, so dass dadurch beim Bläuen mad Farben keine Farbflecke entstehen kennen.
    Die hauptsächlichsten Vorteile der aeuea Flrbefoliem sind t Siafaeüheit9 ZuverlSssigkeity Haltbarkeit, Leichtigkeit, Lagerfthigkeit, geringere Hygroskopizität, Lösung des Farbstoffes ia feinster Verteilung, amsserdem fallen alle Unbequemlichkeiten nad SraasportSchwierigkeiten restlos fort durch liasparung bedeutender leagea von Chemikalien, da diese, falls notwendig, ohne Schwi« rigkeit am Ort des Verbrauchs zugesetzt werden können, was ins besondere ffr SxBortzweoke sehr wesentlich ist·
    Die Wasohblaufolie,. FErbefoliea kSnnen amsser üsum Wlsehebliuen auch zum Farben von Faserstoffen, Beizen von Holz asr. verwendet werden·
    Patentamspruca
    Farbefolie, insbesondere Waschblaufolie bestehend aus einer wasserunempfinfiliehern, unlöslichen und nach Abgabe des Farbstoffes nicht abfärbenden Folie aus Cellulosemateri&l bezw, gehärteter Q-elatine oder loslicher G-elatiae, auf die die Farl stoffe, insbesondere feseheblau, in konzentrierter Form ein- oder doppelseitig aufgebracht oder in diese einverleibt sind4

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