DEM0001032MA - Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen

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DEM0001032MA
DEM0001032MA DEM0001032MA DE M0001032M A DEM0001032M A DE M0001032MA DE M0001032M A DEM0001032M A DE M0001032MA
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DE
Germany
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synthetic resins
hydrochloric acid
hydrocarbons
acid
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Ferdinand Dr. Meyer
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Beschreibimg
au dem Pstentgeeuch des Dr. Ferdlnsnd Meyer, Heideloerg, Bachstr. 2a betreffend?
aYerfahren gurj.IIeys teilung yqii Kuns vhargen_^_._
Hochmolekulare, öllösliche Kunstharze mit guter VIlahiidung lassen sich durch AilL age rung von reaktionsfähigen Stoffen an das ilaturhayamolektil unter Erhaltung eier Carboxylgruppe des ISaturharsea auf verschiedene Weise gewinne/u
Saah der deutschen Patentschrift 440O0J werden Piienolreaole alt Kolophonium zur Reaktion gebracht. Bs wird hierbei angBnominen, dass die Phenolresole mit der Abietinsäure unter Bildung eines Ohroinanringes au Polycarbonsäuren sueaiansen t re t en. Ferner laast sieh Maleinsäure mit Kolophonium nach Art einer Diensynthese umsetzen. Die auf diese Weise erhaltene Tricarbonoaure lasst sich ebenso wie die oben engeführtβ Polycarbons^ure axt Alkoholen gegebenenfalls in Segenwart weiterer Siuren verestern. Oh ee sich bei dem Ifeeeis von aus Xylol und JPoriaaldehyd gewonnenen JP-Haraen sit ivolophoniu® us eine Sernreaktion oder um eine Veresterung handelt, konnte noch nicht eindeutig geklärt werden,
wurde nun gefunden, dass sau auf einfache Weiss au hochmolekularen, Sl-. benzin- und kohlenwas8 er s t of f Ic* si i ohen Kunstharzen g->l *3 ν ilt t ^in- oder mehrfach ohlonaethylierte ia ehrkernige "Ov « η a" c-'c^f , wobei die einselnen sehrkernigeri Kohlenwasser-
of-f\ bi r-> •»f "1 Is durch Methylenbrücken m einem grösseren
h ' e1 1 τ rbuxiue ι sein können, auf Naturharse einwirken IsIsst.
!„(PuC1 liV rO- beaw. Polycarbonsäuren laasen eich in bekann- -^r iQ -^t c> , ·»onfalls unter HinaufUgen weiterer Säuren mit Ji J1Sn^1 ζ·»ι ho snn-jlekularen Kunstharzen verestern.
~-r i d «- t * gewonnenen IIarse jseiohnen sich durch ihre ' o~ r * „ * Feliigkeit, Ltteliohkeit in feiten ölen, Sensinnd OiliJi aJg"--.: soffen aus.
Iis halogenmetyliert© Kohlenwasnerstoffe lassen sich alle entsprechend substituierten AbkfJaalinge .eiohrkernigar Hingsysteme wie des Naphthalins, Tetrahydronanhthalins, Anthraaessi Diphenyleiioxydaf Cartaazols usw. verwenden;, die gegebenenfalls auch andere Subatituentsn als die Halogeimethylgrugpe enthalten können. Auch Gemische dieser Stoffe kPhmou verwendet werden.
Die Reaktlonsgeschwlndigkeit kann durch kaxalysatoran, wie Sinkchlorid, Sinkil Aluminiueichlorid und ähnlich wirkende Verbindungen beejefcleunigt werden.
A u a führ Uni .^heiepieler
Beispiel 1. 89 &ew.!P. Chlorraethylanaehthalin, 150 Gew.'f. Kolophonium und 23 Gew,T^ glycerin werden unter Hinssuf:igung einer fjpur Zinkchlorid auf IIOu erhitzt. NaohdeEi dia lebhafte Seairtion beendet ist, wird die Temperatur bis auf etwa 150 gee teigert. Die noch gelöste geringe öenge Selsss&ure kann durch Surohblasen innerter Gase oder durch Lysen des Haraes in KohleiuaaserBtoffen und nachfolgende Destillation leicht entfernt werden. Man erhält ein hartes j klares Haras das in fetten ölen, henkln und XoJilen«· wasserstoffen löslich ist und deseen Schselapuukt über IOOlj liegt, hie 3*durezahl iot niedriger als £0»

Claims (3)

Beispiel 2, 89 Gew.2. eines ohlormethylierter\ ITaphtMlifihargeas das durch Srliitsen von 64 Gew.2. Haphthalinj 30 Gew.ϊ.Paraformaidehyd UKd 55 Gew6S. kons. Salzsäure bis mir Harssbildung und ansohliesdeudeia Rtihren bei 65 unter Einleitung gasförmiger Salzsäure hergestellt wurde, 125 Gew.I1. Kolophonium, 25 Gew.Ϊ.Ste&r iiisäur© und 23 Gew.2. Giyoerin werden, wie im Beispiel 1 ausgeführt, sur Reaktion r;obracht. Daa erhaltene IIara giot mit IiQlxim verkocht Taesondere Uochglliasoadei wasserfeste und harte Pilae. Dss neue Verfahren gestattet die Herc «,ellung von beaoadijrs hellens wasserfesten und öllöslichen Kunstharzen, wie diese "bisher aus aehrkernigen Sohlenwasserstoffsn nicht jowdimen mräan & nujeu, Siri besonderer tsohiiischer Porsuhritt dos vorliegenden YerfahrertB ist uuihi darin ku erblicken, daoe dur Teuhnih damit ein Weg geseilt wird.j die in so reichem MaSe aufallsndeu aehrherai_:an ivolilonwaG nc rs to ff a durch ein einfache» Vertahrsn fur die Gewinnung tatedahlich hochwertiger ICimotharse nutzbar au machen. is war ^eineswess zu eruarten, dass nick die ein™ btuuv. Eiehrfach ohlorraethyliertea Kohlenv/asoerstoff e durch eine Kernreaktion mit don Haturharaen unter Erhaltung dwr Carboxylgruppe verbinden, wie die Beeliramung dar Säuresahl vor und nach d«r Varecteruug seist. PatenaasyrUohe;
1) 'Verfahren sur HeretaXluny von .Kunatltarseii durch QraBeiumng Ciiloraethylierter üohleuwauoerstoffe uit Uaturharseu1 dadurch gekennzeichnet» dass sau ein- oder mehrfach halo^enmethyllfsrt© rnehrkeruige Kohlenwasserstoffe, die gegebenenf alia durch Mothylenhrücken au grosseren Molekülen ucrbiuiduc sehn können, als Ausucixigsraaterial verwendet.
2) "erfahren nach Anscrucl Ii dadurch pekcnnscicrnet, daoa die Umsetsung gleichseitig unter Susutg von Alkoholen und gegebenenfalls weiterer Siureu arfolrt.
3) Verffihren nach Anspruch 1 und 2, dadaroh rckuc^Keicrret ? dass die Uasetsnng durch ihntalyc a to reu, wie η « lh öInkchlorid, ZiiiJc und Äliiiaiiiiujachlorid beuchlouniut wird.

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