DE9414476U1 - Vorrichtung zur Überwachung von abgestellten Fahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zur Überwachung von abgestellten FahrzeugenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
- B60R25/10—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles actuating a signalling device
- B60R25/1004—Alarm systems characterised by the type of sensor, e.g. current sensing means
- B60R25/1012—Zone surveillance means, e.g. parking lots, truck depots
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- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Traffic Control Systems (AREA)
Description
PGGO2 T3
Vorrichtung zur überwachung von abgestellten Fahrzeugen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Überwachung
von abgestellten Fahrzeugen, umfassend einen transportablen
Transponder, der wenigstens einen Neigungssensor, einen Bordnetzanschluß und eine Sendeeinheit enthält,
die mit einem zentralen Empfänger, der mit einer
zentralen Überwachungseinheit verbunden ist, drahtlos Signale des Sensors austauschen kann.
Aus der DE 84 05 049 Ul ist eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bekannt. Die Vorrichtung umfaßt
einen Erschütterungsschalter, dessen Warnsignal mittels eines Senders auf einem beim Besitzer des Fahrzeuges
befindlichen Empfänger durch Funksignal übertragen wird. Der Empfänger löst beim Empfang eines Warnsignals ein
akkustisches oder optisches Signal aus. Der Besitzer kann sich dann um sein offensichtlich gefährdetes
Fahrzeug kümmern.
Nachteilig ist, daß ein Erschütterungssensor als auslösendes Element allein ungeeignet ist, da bei empfindlicher
Einstellung mit häufigen Fehlauslösungen zu rechnen ist, bei unempfindlicherer Einstellung jedoch
• · f · ·, &psgr; &psgr;
ein Fahrzeugaufbruch nicht mit Sicherheit detektiert
wird.
Es stellt sich demgegenüber die Aufgabe, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die nicht nur mit einem Erschütterungssensor arbeitet, sondern
weitere Überwachungselemente inkorporiert und die in einfacher Weise in einem Fahrzeug für vorübergehende
Zeit installiert werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch einen Transponder
gelöst, der neben dem Neigungssensor auch eine Raumüberwachungseinheit und eine Spannungswächtereinheit umfaßt
und der mit einer im Fahrzeug vorhandenen Steckdose mit 15
dem Bordnetz verbindbar ist, wobei mit der Spannungsüberwachungseinheit
auch das Bordnetz überprüfbar ist.
Die vorgenannten Überwachungselemente, nämlich Neigungssensor, Raumüberwachungseinheit und Spannungswächter
sind als solche an sich bekannt und als Elemente käuflich erhältlich. Der Begriff "Transponder" soll eine
kleine tragbare Einheit beschreiben, die diese Elemente in an sich dem Fachmann geläufiger Art verdrahtet
enthält und die temporär in einem Fahrzeug untergebracht
werden kann.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der Innenraum des Fahrzeuges in
jeder Hinsicht überwacht wird, beispielsweise auch
dahingehend, ob die Türen geöffnet oder ob der Fahrzeuginnenraum betreten wird. Durch die Spannungsüberwachung
wird erkannt, ob das System durch Herausziehen des Steckers vom Bordnetz getrennt wurde oder ob die
Batterie komplett lahmgelegt wird.
Durch die dreifache Überwachung werden sämtliche Schritte einer unrechtmäßigen Fahrzeug-Kontaktierung
sJ»* · · ♦ ·
erfaßt. Es ist möglich, einen beabsichtigten Diebstahl des Fahrzeuges oder einzelner Teile in einem frühen
Stadium zu erkennen und zu unterbinden.
Vorteilhaft ist weiterhin, wenn die übertragung vom Transponder zur Eiapfangseinheit über ein UHF-Band,
vorzugsweise im 433 MHz-Band vorgenommen wird. Durch die Verwendung des 433 MHz-Bandes ist eine sichere und
genaue Übertragung der jeweiligen Auslösesignale ohne 10
aufwendige Antenneninstallation möglich.
Vorteilhaft ist weiterhin, wenn mittels vom Transponder kommender Signale verschiedene Arten von Alarmsignalen
in der zentralen Überwachungseinheit auslösbar sind. So
kann beispielsweise beim Entfernen des Fahrzeuges als 15
Ganzes ein Hupsignal ertönen, während beim öffnen des
Fahrzeuges zunächst ein "stiller Alarm" gegeben wird.
Schließlich wird vorgeschlagen, daß vom Transponder ein Einzelidentifikationssignal ausgebbar ist, was für die
Fälle vorteilhaft ist, wo mehrere Fahrzeuge gleichzeitig überwacht werden und die überwachende Person erkennen
soll, welches Fahrzeug unrechtmäßig kontaktiert wird.
Damit kann in einem abgestellten Fahrzeug durch ein-
faches Hineinlegen des Transponders ohne weitere Installation ein erheblicher Schutz erreicht werden. Durch die
Verwendung eines kurzwelligen Frequenzbandes für die Funkübertragung, z. B. das 433 MHz-Band, ist es nicht
erforderlich eine Antenne außerhalb des Fahrzeuges
anzubringen. Jedes Anheben des Fahrzeuges, gleich in welcher Achse, wird vom Neigungssensor zuverlässig
erkannt. Kleinere Erschütterungen, wie Klopfen oder dergleichen werden dagegen ignoriert. Auch ein Einbruch
in den Fahrgastraum, gleich auf welche Weise, wird von der Raumüberwachungseinheit registriert, wobei Fehlauslösungen,
etwa durch Insekten, die sich im Fahrgastraum befinden, oder durch extreme Temperaturschwankungen,
technisch auszuschließen ist, wie an sich bekannt ist.
Darüber hinaus wird das Trennen des Transponders von der Bordspannung, z. B. durch Abklemmen der Fahrzeugbatterie,
als Alarmkriterium ausgewertet und ein entsprech-5
endes Alarm bzw. Funksignal abgesetzt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Die Figuren der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung die
Funktionskomponenten der Überwachungseinrichtung;
Fig. 2a und 2b ein Anwendungsschema.
Fig. 2a und 2b ein Anwendungsschema.
Die transportable Überwachungseinrichtung, d. h. der Transponder 1.0, umfaßt gemäß Figur 1 eine Sendereinheit
1.4, an die ein Neigungssensor 1.1, eine Spannungswächtereinheit 1.2 und eine Raumüberwachungseinheit 1.3
angeschlossen sind. An den Transponder 1.0 ist darüber
hinaus ein Bordnetzanschlußstecker 1.6 und eine Sendeantenne 1.5 angeschlossen. Über eine Funkstrecke 3
besteht Verbindung zu einem zentralen Empfänger 2.0, der im Überwachungsgebäude untergebracht ist.
Im Empfänger 2.0 ist eine Empfängereinheit 2.2 installiert, an die eine Empfangsantenne 2.1 angeschlossen
ist. Der Empfänger 2.0 weist eine Einzelidentifizierungseinheit 2.3 auf, die optional angeschlossen
werden kann, insbesondere als Mehrkanal-Modul. Weiterhin
wird das Signal von einer Alarmierungseinheit 2.4 empfangen, und nach den erwünschten Kriterien an weitere
Signal-Verarbeitungseinheiten gegeben. Dies kann beispielsweise örtlich-optisch geschehen, beispielsweise
durch eine Blitzeinrichtung 2.10, durch eine Hupe 2.11, durch eine Anschaltung 2.12 an eine vorhandene Alarmanlage
sowie über eine Telekomverbindung 2.13, wobei eine Anwahl einer zu benachrichtigenden Person erfolgt.
Derartige Signalgeber sind an sich bekannt.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung zur Diebstahlerfassung
und -überwachung von Fahrzeugen, wie sie sich aus dem 5
dargestellten Ausführungsbeispiel ergibt, sei anhand der Figur 2 erläutert.
Es bestehe die Aufgabe, auf der Parkfläche 6, die in Figur 2b abgebildeten Fahrzeuge 4 zu überwachen. Hierzu
wird der Transponder 1.0, der sich als "schwarzes Kästchen" darstellt, in den Fahrgastraum 5 hineingestellt,
und zwar vorzugsweise auf die Mittelkonsole, vor oder hinter dem Schalthebel bzw. zwischen den Sitzen.
Dies ist die optimale Stellung für den Neigungssensor. 15
Der Transponder 1.0 wird mit Hilfe des Bordnetzanschluß-Steckelementes
1.5 in die Steckdose des Fahrzeuges, vor zugsweise in den Zigarettenanzünder eingesteckt.
Danach wird das Fahrzeug 4 verschlossen. Wird durch
Diebe versucht, das Fahrzeug 4 auf ein Transportfahrzeug mit einer Hebeeinrichtung von der Parkfläche zu entfernen,
spricht der Neigungssensor 1.1 an. Wird hingegen versucht, die Tür oder die Fenster zu öffnen, so spricht
die Raumüberwachungseinheit 1.2 an. In beiden Fällen wird über den Sender 1.4 ein Signal an den Empfänger 2.0
übertragen, die die akkustische und/oder optische Signalgebereinheit ansprechen läßt.
Darüber hinaus kann durch eine Einzeldifferenzierungs-
einheit 2.3 auch unterschieden werden, von welchem Transponder in welchem Fahrzeug das Signal ausgeht.
Hierdurch kann der an einem Überwachungsplatz sitzende Wachmann das Fahrzeug als dasjenige bestimmen, an dem
sich Diebe zu schaffen machen.
Auch der Empfänger kann in einem kleinen, leicht unterzubringenden Gerät eingebaut sein (vgl. Figur 2b).
Die einzelnen Transponder können beispielsweise auch in Hotels oder auf Parkplätzen an Äutoeigentümer vermietet
werden. In diesem Falle würde der Empfänger 2.0 sich bei einem Nachtportier befinden, der entsprechende Schutzmaßnahmen
veranstalten könnte.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Überwachung von Fahrzeugen, umfassend
einen transportablen Transponder, der wenigstens einen Neigungssensor, einen Bordnetzanschluß und eine
Sendeeinheit enthält, die mit einem zentralen 15
Empfänger, der an einem zentralen überwachten Ort abgestellt ist, drahtlos Signale des Sensors
austauschen kann,
dadurch gekennzeichnet, daß der Transponder neben dem Neigungssensor auch eine Raumüberwachungseinheit und
eine Spannungswächtereinheit umfaßt und mit einer im Fahrzeug vorhandenen Steckdose mit dem Bordnetz
verbindbar ist, wobei mit der Spannungswächtereinheit auch die Bordspannung überprüfbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendeeinheit und der Empfänger auf einem
UHF-Band, vorzugsweise im 433 MHz-Band, Signale übertragen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mittels der vom Transponder kommenden Signale verschiedene Arten von Alarmsignalen in der zentralen
Öberwachungseinheit auslösbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Transponder ein Einzelidentifizierungssignal
aussendbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9414476U DE9414476U1 (de) | 1994-09-07 | 1994-09-07 | Vorrichtung zur Überwachung von abgestellten Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9414476U DE9414476U1 (de) | 1994-09-07 | 1994-09-07 | Vorrichtung zur Überwachung von abgestellten Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9414476U1 true DE9414476U1 (de) | 1994-12-08 |
Family
ID=6913366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9414476U Expired - Lifetime DE9414476U1 (de) | 1994-09-07 | 1994-09-07 | Vorrichtung zur Überwachung von abgestellten Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9414476U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999064275A1 (en) * | 1998-06-08 | 1999-12-16 | Peter Schepers | Communication set, in particular alarm device |
| FR2795121A1 (fr) | 1999-06-15 | 2000-12-22 | Siemens Ag | Dispositif de commande, notamment dispositif de controle de l'acces de vehicule ou dispositif anti-demarrage et procede concu pour ce dispositif |
| DE10027747B4 (de) * | 2000-06-05 | 2006-07-20 | Sentronik Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Diebstahlsicherung von Kraftfahrzeugen |
| EP1762447A2 (de) | 2003-08-13 | 2007-03-14 | Idas Informations- Daten- und Automationssysteme GmbH | Verfahren und Vorrichtung zur Sicherung eines Fahrzeugs gegen Diebstahl |
-
1994
- 1994-09-07 DE DE9414476U patent/DE9414476U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999064275A1 (en) * | 1998-06-08 | 1999-12-16 | Peter Schepers | Communication set, in particular alarm device |
| FR2795121A1 (fr) | 1999-06-15 | 2000-12-22 | Siemens Ag | Dispositif de commande, notamment dispositif de controle de l'acces de vehicule ou dispositif anti-demarrage et procede concu pour ce dispositif |
| DE19927253A1 (de) * | 1999-06-15 | 2001-01-11 | Siemens Ag | Steuersystem, insbesondere Kraftfahrzeug-Zugangskontrollsystem oder Wegfahrsperrensystem, und hierfür ausgelegtes Verfahren |
| DE19927253C2 (de) * | 1999-06-15 | 2001-08-30 | Siemens Ag | Steuersystem, insbesondere Kraftfahrzeug-Zugangskontrollsystem oder Wegfahrsperrensystem, und hierfür ausgelegtes Verfahren |
| DE10027747B4 (de) * | 2000-06-05 | 2006-07-20 | Sentronik Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Diebstahlsicherung von Kraftfahrzeugen |
| EP1762447A2 (de) | 2003-08-13 | 2007-03-14 | Idas Informations- Daten- und Automationssysteme GmbH | Verfahren und Vorrichtung zur Sicherung eines Fahrzeugs gegen Diebstahl |
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