DE69717847T2 - Hautgeruchsreduzierungskompositionen - Google Patents
HautgeruchsreduzierungskompositionenInfo
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Description
- Ein Körpergeruch wird meistens durch Fettsäuren auf der Haut und durch schlechte Gerüche von mikrobiellen Quellen erzeugt. Die menschliche Haut ist natürlicherweise von zahlreichen Mikroorganismen bevölkert, welche durch verschiedene, von der Haut abgeschiedene Substanzen (eccriner und apocriner Schweiß und Sebum), Hautzellendebris, Zerfallsprodukte auf der Haut und die Organismen selbst ernährt. Dies unangenehmen Körpergerüche sind hauptsächlich organische Moleküle, welche unterschiedliche Strukturen und funktionale Gruppen haben, wie Amine, Säuren, Alkohole, Aldehyde, Ketone, Phenole, polyzyklische, indole Aromaten, Polyaromaten etc.. Sie können auch von Schwefel enthaltenen funktionalen Gruppen aufgebaut werden, wie Thiol, Mercaptan, Sulfid- und/oder Disulfidgruppen.
- Ferner ist der tägliche Kontakt mit Substanzen, welche unangenehme oder anhaltende Gerüche auf dem Körper und dem Haar einer Person hinterlassen, fast unvermeidbar. Lebensmittel, wie Fisch, Pilze, Knoblauch oder andere Gewürze, Kochgerüche, Rauch, Tabak und Benzin sind nur einige wenige der gewöhnlichen Umweltquellen von üblen Gerüchen im täglichen Leben.
- Zahlreiche Versuche wurden unternommen, um unangenehme Gerüche durch die Verwendung von deodorierenden Zusammensetzungen zu verdecken. Diese Zusammensetzungen beruhen typischerweise auf das Vorhandensein von schweren Duftstoffen oder Parfümen, um Gerüche zu maskieren. Solche Parfüm- und Duftstoffe sind häufig nicht nur nicht geeignet zum vollständigen Überdecken von Schlechtgerüchen, sie sind häufig auch für den Benutzer irritierend. Das Parfüm bzw. der Duftstoff selbst kann die Haut des Benutzers, das Atmungssystem und/oder den Geruchssinn sowie nahe stehende Personen irritieren oder angreifen.
- Es wurden Versuche unternommen, den Mikroben, die für den Körpergeruch verantwortlich sind, der feuchten/humiden Umgebung zu berauben, die sie benötigen, um sich zu vermehren und zu wachsen. Solche Anstrengungen umfassen die Verwendung von Pulvern und/oder Antischweißmitteln. Körperpulver sind häufig unerwünscht, da sie schwierig aufzutragen sein können und beim Anziehen abreiben oder abfallen. Antischweißmittel werden in einem Körpergeruchs- Regulierungsprodukt nicht immer bevorzugt, da sie, wenn die über dem gesamten Körper verwendet werden, den Wärmeregulierungsprozeß des Körpers stören können, indem eine Transpiration durch die Wirkung von astringenten Salzen verhindern. Zudem können solche Salze für eine große Anzahl von Benutzern irritierend sein, insbesondere dann, wenn sie auf empfindliche Flächen, wie die Beckenregion, aufgebracht werden.
- Weitere Deodorant-Zusammensetzungen zielten auf ein Bekämpfen/Kontrollieren des Körpergeruchs ab, der mit Hautsekretionen verbunden ist, die in der chemischen und kosmetischen Literatur beschrieben wurden, umfassen, Emulsionssticks oder Suspensionssticks, Aerosole, Roll-ons, Pads, Pumpsprays und sogar Seifenstangen. Diese bekannten Deodorantien versuchen, den Geruch durch eine Vielfalt von Mitteln zu regulieren. Zum Beispiel offenbart US Patent Nr. 5,525331 für Betts, veröffentlicht am 11. Juni 1996, Zusammensetzungen, welche das Wachstum von Mikroorganismen in den Körpersektreten unterbinden. Deodorantien können auch antibakterielle Verbindungen enthalten, welche dabei helfen, die Menge von Bakterien, die auf der Haut vorhanden ist, zu zerstören/regulieren, wodurch der über bakterielle Metabolismen der Hautsekrete erzeugte Geruch minimiert wird.
- Die HU-A-60 127 und die WO-A-94 22501 offenbaren geruchsabsorbierende Zusammensetzungen mit Cyclodextrin. Diese Zusammensetzungen enthalten jedoch Dimethicon.
- Zeolithe, wie sie unter dem Markennamen ABSCENTS von Union Carbide Corporation und UOP vertrieben werden, sind bekannte Geruchsabsorbierer. Diese allgemein bekannten Feststoff-Geruchsabsorbierer, zusätzlich zu bekannten Geruchsabsorbierern aus aktivierter Holzkohle, verlieren ihre Funktionalität, wenn sie naß sind. Deshalb werden diese Geruchsabsorbierer, wenn sie durch Körperfluide benäßt werden oder wenn sie in einer wäßrigen Lösung transportiert werden, nicht bevorzugt, da sie ihre gewünschten geruchsabsorbierenden Eigenschaften verlieren. Ferner können Zeolithe ein "rauhes" Gefühl verleihen, falls zu viel davon auf der Haut abgelagert wird.
- Das US Patent Nr. 5,534,165 für Pilosof et al., veröffentlicht am 09. Juli 1996 beschreibt wäßrige, geruchsabsorbierende Zusammensetzungen zum Regulieren von Gerüchen auf Textilien, insbesondere Kleidungsstücken. Solche Zusammensetzungen jedoch sind nicht für eine direkte Verwendung auf der menschlichen Haut gedacht.
- So bleibt ein Bedürfnis nach einer verbesserten geruchsabsorbierenden Zusammensetzung, welche im wesentlichen frei von irritierenden Inhaltsstoffen ist, wie Parfümen oder astringenten Antitranspiranzmitteln ist, und welches für die Verwendung auf dem gesamten Körper sicher und wirksam ist. Insbesondere gibt es ein Bedürfnis nach einer angenehmen Zusammensetzung zum Auftragen, welche in der Lage ist, ein breites Spektrum von Körper- und Umgebungsgerüchen zu absorbieren, die nicht durch die vorerwähnten Mittel vollständig unterdrückt werden.
- Es wurde erkannt, daß eine solche verbesserte Körpergeruchsregulierung sicher für den gesamten Körper geschaffen werden kann, indem eine Zusammensetzung aufgebracht wird, welche auf der Haut belassen wird, welche geruchsabsorbierende, entkomplexte Cyclodextrine in einer wäßrigen Lösung enthält. Es wurde erkannt, daß ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung die Fähigkeit ist, einen angenehmen, nicht störenden Geruchsschutz zu schaffen, wenn dieser auf verdeckte Hautbereiche, wie die Beckenregion, die äußere Vagina, der Höschenbereich, der BH-Bereich und Hautfalten, welche sehr empfindlich sein können. Ferner wurde die Verwendung von entkomplexten Cyclodextrinen und anderen optionalen Komponenten für das Regulieren von Körper- und Umgebungsgeruch auf menschliche Haut entdeckt. Solche Zusammensetzungen und die Verwendung derselben schafft eine auf der Haut hinterlassene Lösung mit optimalen geruchsabsorbierenden Eigenschaften und einer verlängerten Lagerfähigkeit. Darüber hinaus wurde entdeckt, daß die vorerwähnten Vorteile in einer wäßrigen Lösung geliefert werden können, welche auch optional hautunterstützende Vorteile für den Nutzer liefert, wie einen Schutz und/oder eine Befeuchtung.
- Diese und andere Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden der detaillierten Beschreibung, die folgt, ohne weiteres offensichtlich.
- Alle Prozentangaben, Verhältnisse und Teile in der Beschreibung, den Beispielen und den Ansprüchen sind auf das Gewicht bezogen, sofern dies nicht anders ausgeführt ist. Der Ausdruck "g", wie hier verwendet, bedeutet Gramm. Der Ausdruck "ml", wie hier verwendet, bedeutet Milliliter.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine wäßrige, geruchsabsorbierende Zusammensetzung, welche für die Verwendung auf einer menschlichen Haut sicher ist und umfaßt von etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-% der Zusammensetzung aufgelösten, wasserlösliches, entkomplextes Cyclodextrin; von etwa 0,5 Gew.-% bis etwa 30 Gew.-% der Zusammensetzung ein lineares Dimethicon mit einer nominalen Viskosität von 350 Zentistokes oder weniger; und einen wäßrigen Träger. Die Zusammensetzungen können auch ein oder mehrere der folgenden optionalen Komponenten umfassen: Polyole von geringem Molekulargewicht; wasserlösliche, antimikrobielle Konservierungsmittel; Zinksalze; wasserlösliche Polymere; lösliche Karbonat- oder Bikarbonatsalze; gelatierende Mittel; Zeolithe; aktivierten Kohlenstoff; und Mischungen davon. Die Zusammensetzungen direkt als Spray, aus einer Flasche gegossen und durch Hand aufgebracht werden oder über ein Wischtuch aufgebracht werden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf die Verwendung von Cyclodextrinzusammensetzungen beim Regulieren oder Körper-, Vaginal- und/oder Umgebungsgerüchen auf der Haut.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine parfümfreie, wäßrige, geruchsabsorbierende Zusammensetzung. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf die Verwendung der geruchsabsorbierenden Zusammensetzung beim Verringern eines Körper- und/oder Umgebungsgeruchs auf der Haut. Die Zusammensetzung kann direkt auf die Haut als Spray, aus einer Flasche gegossen aufgebracht werden und durch Hand aufgebracht werden oder über ein Wischtuch aufgebracht werden, welches naß ist.
- Der Ausdruck "Körperfluide", wie hier verwendet, umfaßt eccrinen Schweiß, apocrinen Schweiß, den Aufbau sensibler Feuchtigkeit aus transepidermalem Wasserverlust, vaginale Ausscheidungen, Urin und Mischungen davon.
- Der Ausdruck "Körpergeruch", wie hier verwendet, bedeutet Gerüche, welche als Ergebnis der natürlichen Funktionsweise eines menschlichen Körpers erzeugt werden. Solche Gerüche umfassen, sind aber nicht beschränkt darauf, Gerüche, die durch Mikroorganismen der menschlichen Haut erzeugt werden (das heißt, bakterielle Zersetzung von Hautsekreten), Urin oder eine vaginale Ausscheidung und Mischungen davon.
- Der Ausdruck "gesamter Körper" bedeutet die gesamte äußere Oberfläche der menschlichen Haut bzw. der Haut von Säugern.
- Der Ausdruck "vaginaler Geruch" bezieht sich speziell auf solche Körpergerüche, welche von der Beckenregion einer Frau, insbesondere der Vagina und dem Höschenbereich ausgehen.
- Eine detaillierte Beschreibung wesentlicher und optionaler Komponenten der vorliegenden Erfindung wird unten gegeben.
- CYCLODEXTRIN Wie hier verwendet, umfaßt der Ausdruck "Cyclodextrin" irgendwelche der bekannten Cyclodextrine, wie unsubstituierte Cyclodextrine, die von sechs bis zwölf Glucoseeinheiten enthalten, insbesondere Alpha-Cyclodextrin, Beta-Cyclodextrin, Gamma-Cyclodextrin und/oder ihre Derivate oder Mischungen davon.
- Der Ausdruck "entkomplextes Cyclodextrin", wie hier verwendet, bedeutet, daß die Hohlräume innerhalb des Cyclodextrins in der Lösung der vorliegenden Erfindung im wesentlichen ungefüllt bleiben sollten, während sich dieses in Lösung befindet, um dem Cyclodextrin zu erlauben, verschiedene Geruchsmoleküle zu absorbieren, wenn die Lösung auf einer Oberfläche aufgebracht wird. Der Ausdruck "wasserlösliches, entkomplextes Cyclodextrin", wie hier verwendet, bedeutet ein entkomplextes Cyclodextrin mit einer minimalen Löslichkeitsgrenze von 1% (1 Gramm in 100 Gramm Wasser).
- Nicht abgeleitetes Beta-Cyclodextrin kann in einem Anteil bis zu seiner Löslichkeitsgrenze von etwa 1,85% bei Raumtemperatur vorhanden sein. Wenn Beta- Cyclodextrin auf ein Wischsubstrat aufgebracht ist, können höhere Anteile als seine Löslichkeitsgrenze verwendet werden.
- Vorzugsweise sind die Cyclodextrine, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, in höchstem Maße wasserlöslich, wie Alpha-Cyclodextrin und/oder Derivate davon, Gamma-Cyclodextrin und/oder Derivate davon, abgeleitete Beta- Cyclodextrine und/oder Mischungen davon. Die Derivate des Cyclodextrins bestehen hauptsächlich aus Molekülen, in welchen einige der OH-Gruppen zu OR- Gruppen konvertiert sind. Höchst wasserlösliche Cyclodextrine sind solche mit einer Wasserlöslichkeit von wenigstens etwa 10 g in 100 ml Wasser bei Raumtemperatur, vorzugsweise wenigstens etwa 20 g in 100 ml Wasser, ganz bevorzugt wenigstens etwa 25 g in 100 ml Wasser bei Raumtemperatur. Ganz bevorzugt werden Beta-Cyclodextrin, Hydroxypropylalpha-Cyclodextrin, Hydroxypropylbeta- Cyclodextrin, denaturisiertes Alpha-Cyclodextrin und denaturisiertes Beta- Cyclodextrin.
- Es wird auch vorgezogen, eine Mischung von Cyclodextrin zu verwenden. Solche Mischungen absorbieren Körpergerüche in breiterer Weise, indem sie mit einem breiteren Bereich von geruchsbildenden Molekülen einem breiteren Bereich von Molekülgrößen Komplexe bilden. Die Anteile von Cyclodextrin betragen von etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,2 Gew.-% bis etwa 4 Gew.-%, ganz bevorzugt von etwa 0,3 Gew.-% bis etwa 3 Gew.-%, äußerst bevorzugt von etwa 0,4 Gew.-% bis etwa 2 Gew.-% der Zusammensetzung.
- Konzentrierte Zusammensetzungen können auch verwendet werden. Wenn ein konzentriertes Produkt verwendet wird, das heißt, wenn der Anteil des verwendeten Cyclodextrins von etwa 3 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-% beträgt, wird vorgezogen, die Zusammensetzung vor dem Aufbringen auf die Haut zu verdünnen, um ein klebriges Hautgefühl und/oder eine unerwünschte Restmenge zu vermeiden. Vorzugsweise wird Cyclodextrin mit etwa 50 Gew.-% bis etwa 2000 Gew.-%, ganz bevorzugt mit etwa 60 Gew.-% bis etwa 1000 Gew.-%, äußerst bevorzugt mit etwa 75 Gew.-% bis etwa 500 Gew.-% der Zusammensetzung mit Wasser verdünnt.
- Die komplexe Bildung zwischen Cyclodextrin und Geruchsmolekülen tritt bei Vorhandensein von Wasser schnell auf, wenn die löslich gemachten Cyclodextrine zuerst auf die Haut aufgebracht sind. Zudem werden Cyclodextrine, welche trocken auf die Hautoberflächen aufgebracht sind, wieder verbesserte Absorptionseigenschaften erhalten, wenn sie mit Körperfluiden neu benäßt werden. Dies ist angenehm für den Benutzer, weil die Cyclodextrine, während sie sich auf trockner Haut befinden, ihre Hohlräume nicht mit anderen Umgebungsgerüchen füllen, welche andernfalls diese weniger wirksam hinsichtlich des Absorbierens von Körpergerüchen machen würde. Insbesondere werden bei Auflösung der Cyclodextrine durch die Körperfluide die isolierten Hohlräume verfügbar, um Einschlußkomplexe mit den Körpergeruchsmolekülen zu bilden. So ist schließlich die Verfügbarkeit eines aufgelösten, entkomplexten Cyclodextrins wesentlich für eine wirksame und effiziente Geruchsregulierungsleistung. Eine vollständigere Beschreibung von Cyclodextrinen und Cyclodextrinderivaten, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, kann gefunden werden in US Patent Nr. 5,534,165, Pilosof et al., veröffentlicht am 09. Juli 1996, welche hier durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit mit aufgenommen ist.
- DIMETHICON Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung umfaßt auch einen wirksamen Anteil von Dimethicon, welcher dabei hilft, eine Hautstörung zu verhindern oder zu verringern und auch zu weiteren Vorteilen beitragen kann, wie einer Verringerung der Haut-an-Haut-Reibung. Ein "effektiver Anteil" von Dimethicon, wie hier verwendet, ist ein Anteil, welcher die erwünschten Hautvorteile von Dimethicon wirksam liefen. Die Dimethicone, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, müssen lineare Dimethicone sein, mit nominalen Viskositäten von 350 mm²/s (Zentistokes) oder weniger. Bevorzugt werden lineare Dimethicone mit nominalen Viskositäten von etwa 50 mm²/s (Zentistokes) bis etwa 100 mm²/s (Zentistokes), die erhältlich sind als Dow Corning® 200 Fluid.
- Typischerweise ist das Dimethicon in einem Anteil von etwa 0,5 Gew.-% bis etwa 30 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 1 Gew.-% bis etwa 2 Gew.-% der Zusammensetzung vorhanden.
- WÄSSRIGER TRÄGER Die in der vorliegenden Erfindung nützlichen Cyclodextrine sollten in einem wäßrigen Träger aufgelöst und dispergiert sein. Die verdünnte wäßrige Lösung liefert die maximale Separierung von Cyclodextrinmolekülen auf der Haut und maximiert die Chance, daß ein Geruchsmolekül mit einem Cyclodextrinmolekül interagieren wird. Ein wäßriger Träger ist auch dahin gehend günstig, daß dieser ein sauberes, angenehmes Mittel zum Aufbringen des Cyclodextrins auf die gewünschten Hautstellen liefert. Zudem kann ein wäßriger Träger einen Grad an Reinigungsenergie an und für sich beim Abwaschen von Hautzellendebris und Hautsekreten, welche von Bakterien zugeführt wurden, sowie der Bakterien selbst, verleihen.
- Der Ausdruck "wäßriger Träger", wie hier verwendet, bedeutet Wasser und/oder irgendwelche wasserlöslichen Materialien, die zur Verwendung als Lösungsmittel geeignet sind. Irgendein Wasser kann verwendet werden, wie ein destilliertes, deionisiertes oder Leitungswasser. Wasser dient nicht nur alleine als der Flüssigkeitsträger für die Cyclodextrine, sondern erleichtert auch die Komplexbildungsreaktion zwischen den Cyclodextrinmolekülen und irgendwelchen schlecht riechenden Molekülen, die sich auf der Hautstelle befinden, wenn die Zusammensetzung aufgebracht wird.
- Der wäßrige Träger der vorliegenden Erfindung umfaßt typischerweise von etwa 80 Gew.-% bis etwa 98 Gew.-% der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung. Vorzugsweise umfaßt die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung den wäßrigen Träger mit von etwa 85% bis etwa 95%.
- POLYOLE MIT GERINGEM MOLEKULARGEWICHT Die vorliegende Zusammensetzung kann auch Polyole mit geringem Molekulargewicht umfassen. Der Ausdruck "Polyole mit geringem Molekulargewicht", wie hier verwendet, bezieht sich auf lineare organische Verbindungen mit mehr als einer funktionalen Alkoholgruppe pro Molekül, wobei das Molekulargewicht weniger als 95 beträgt. Polyole mit geringem Molekulargewicht mit relativ hohen Siedepunkten, im Vergleich zu Wasser, wie Propylenglycol und Glycerol, sind bevorzugte Inhaltsstoffe zum Verbessern der Geruchsregulierungsleistung der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung. Nicht gebunden an Theorie wird angenommen, daß der Einbau einer kleinen Menge von Glycolen mit geringem Molekulargewicht in die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung die Bildung der Cyclodextrin-Einschlußkomplexe verbessert, wenn die Haut trocknet.
- Es wird angenommen, daß die Fähigkeit der Polyole, für eine längere Zeitdauer als Wasser auf der Haut zu bleiben, wenn die Haut trocknet, dieser erlaubt, ternäre Komplexe mit dem Cyclodextrin und einigen schlecht riechenden Molekülen zu bilden. Die Hinzufügung der Glycole soll den Lückenraum in die dem Cyclodextrinhohlraum, der nicht durch einige schlecht riechende Moleküle relativ kleiner Größen gefüllt werden kann, aufzufüllen. Vorzugsweise ist das verwendete Glycol ein Propylenglycol. Cyclodextrine, die durch Prozesse präpariert werden, die zu einem Anteil solcher Polyole führen, sind höchst erwünscht, da sie ohne Entfernung der Polyole verwendet werden können.
- Optimalerweise werden die Polyole mit geringem Molekulargewicht in einem wirksamen Anteil hinzu gegeben, um einer Komplexbildung ohne eine signifikante Verringerung der verfügbaren Cyclodextrinkapazität, um die schlecht riechenden Moleküle mit größeren Größen zu absorbieren, zu unterstützen. Typischerweise werden Polyole mit geringem Molekulargewicht der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung in einem Anteil von etwa 0,01 Gew.-% bis etwa 1 Gew.-% der Zusammensetzung, vorzugsweise von etwa 0,02 Gew.-% bis etwa 0,5 Gew.-%, ganz bevorzugt von etwa 0,03 Gew.-% bis etwa 0,3 Gew.-% der Zusammensetzung hinzu gegeben.
- ANTIMIKROBIELLES KONSERVIERUNGSMITTEL Die Zusammensetzungen können optional aber vorzugsweise gelöste, milde, wasserlösliche, antimikrobielle Konservierungsmittel enthalten, welche dahin gehend wirksam sind, ein mikrobielles Wachstum in der Zusammensetzung zu unterbinden und/oder zu regulieren. Ein Verunreinigung der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung durch Mikroorganismen und ein sich daraus ergebenes mikrobielles Wachstum kann zu unansehnlichen oder schlecht riechenden Zusammensetzungen führen. Ebenso werden Mikroorganismen typischerweise in Cyclodextrin-Lieferungen gefunden und ihr Wachstum in wäßrigen Lösungen ist möglich. Der Einschluß der antimikrobiellen Konservierungsmittel hilft beim Verbessern der Lagerungsstabilität der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung. In der vorliegenden Erfindung ist das wasserlösliche, antimikrobielle Konservierungsmittel in einer effektiven Menge enthalten.
- Der Ausdruck "effektive Menge" eines wasserlöslichen antimikrobiellen Konservierungsmittels, wie hier verwendet, bedeutet einen ausreichenden Anteil, um einen Ausschuß zu verhindern oder ein Wachstum von unabsichtlich zu der Zusammensetzung hinzu geführter Mikroorganismen über eine spezifizierte Zeitdauer zu verhindern.
- Antimikrobielle Konservierungsmittel, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, umfassen biozide und biostatische Verbindung (Substanzen, die Mikroorganismen töten und/oder das Wachstum der Mikroorganismen regulieren). Geeignete antimikrobielle Konservierungsmittel haben eine Löslichkeit von 0,3% oder größer. Zudem sind geeignete Konservierungsmittel solche, welche ohne hohes Irritationspotential mit der Haut in Kontakt kommen können. Bevorzugte antimikrobielle Konservierungsmittel sind solche, die wasserlöslich sind und in geringen Anteilen wirksam sind, weil die wasserunlöslichen, organischen Konservierungsmittel Einschlußkomplexe mit den Cyclodextrinmolekülen bilden können und mit den schlecht riechenden Molekülen um die Cyclodextrinhohlräume kämpfen, um so die Cyclodextrine als geruchsregulierende Aktivstoffe unwirksam zu machen. Konservierungsmittel, die zur Verwendung in den vorliegenden Zusammensetzungen geeignet sind, sind vollständig beschrieben in The Theory and Practice of Industrial Pharmacy, von Lachman, Lieberman, Kanig, dritte Ausgabe, Seiten 466-467 und 520-522 (1986), und US Patent Nr. 5,534,165 für Pilosof et al., veröffentlicht am 09. Juli 1996.
- Es wird vorgezogen, ein Konservierungsmittel mit breitem Spektrum zu verwenden, wie ein solches, das sowohl gegen Bakterien (sowohl Gramm positive als Gramm negativ) als auch gegen Pilze wirksam ist. Ein Konservierungsmittel mit beschränktem Spektrum, wie ein solches, das nur gegen eine einzelne Gruppe von Mikroorganismen, z. B. Pilze, wirksam ist, kann in Kombination mit einem Konservierungsmittel mit breitem Spektrum oder anderen Konservierungsmitteln mit beschränktem Spektrum mit einer komplementären und/oder zusätzlichen Aktivität verwendet werden. Ein Gemisch aus Konservierungsmitteln mit einem breiten Spektrum kann auch verwendet werden.
- Bevorzugte wasserlösliche Konservierungsmittel enthalten das Folgende: Natriumhydroxymethylglycinat (das heißt, Suttocide® A. von Sutton Labs, Chatham, NJ); Natriumbenzoat; zyklische, organische Stickstoffverbindungen, einschließlich Imidatzolidindion-Verbindungen (wie Dimethyloldimethylhydantoin, das heißt, Glydant® Plus von Lonza, Diazolidinylurea und Imidazolidinylurea) und bizyklisches Polymethoxyoxazolidin; Phenyl- und Phenoxyverbindungen, einschließlich Benzylalkohol, 2-phenoxyethanol und Hexamidinisethionat; quartäre Ammoniumverbindungen, einschließlich Polyhexamethylenbiguanid; Aldehyde mit geringem Molekulargewicht, einschließlich Formaldehyd und Glutaraldehyd; halogenierte Verbindungen, einschließlich Chlorhexidin, Chlorbutanol und Dibromopropamidin; und Mischungen davon.
- Um das meiste der Cyclodextrine für eine Geruchsregulierung frei zu halten, sollte die minimale Menge eines wirksamen Konservierungsmittels verwendet werden. Bevorzugte Anteile von Konservierungsmittel sind von etwa 0,0001 Gew.-% bis etwa 2 Gew.-%, ganz bevorzugt von etwa 0,0002 Gew.-% bis etwa 1 Gew.-%, ganz bevorzugt von etwa 0,01 Gew.-% bis etwa 0,5 Gew.-% der Zusammensetzung.
- pH-Wert Wäßrige Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sollten einen pH-Wert von etwa 3 bis etwa 10 haben, vorzugsweise von etwa 3,5 bis etwa 8, ganz bevorzugt von etwa 3,5 bis etwa 6. Einige herkömmlicher Puffermittel sind im Stand der Technik bekannt, welche verwendet werden können, um den pH-Wert auf das gewünschte Maß bedarfsweise einzustellen. Zum Beispiel Kombinationen von Salzen und Säuren, wie die folgenden Beispiele: Natriumlactat, Natriumcitrat, Kaliumphosphat, Lactinsäure, Zitronensäure, Phosphorinsäure sind nützlich. Eines der Wirksamkeit dieser Inhaltsstoffe kann verloren gehen, wenn sie mit dem Cyclodextrin einen Komplex bilden, so ist Sorge für die Formulierung zu tragen, um dies richtig einzustellen. Weitere optionale Puffer stehen in The Theory and Practice of Industrial Pharmacy, Lachman, Lieberman, Kanig, dritte Ausgabe.
- WEITERE KOMPONENTEN Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann optional anhängende geruchsregulierende Materialien enthalten, wie Zinksalze, wasserlösliche kationische Polymere, wasserlösliche anionische Polymere, wasserlösliche Carbonatsalze, wasserlösliche Bicarbonatsalze, Zeolithe und aktivierten Kohlenstoff; gelatierende Mittel; Farbstoffe; und/oder Antitranspiranzmittel.
- Optional, aber höchst bevorzugt, kann die vorliegende Erfindung Zinksalze für eine zusätzliche Geruchsabsorption und/oder zusätzliche antimikrobielle Vorzüge für die Cyclodextrinlösung enthalten. Zinkverbindungen werden wegen ihrer Fähigkeit, schlechte Gerüche zu verbessern, am häufigsten verwendet, z. B. in Mundhygieneprodukten, wie dies offenbart ist in US Patent Nrn. 4,325,939, veröffentlicht am 20. April 1982 und 4,469,674, veröffentlicht am 04. September 1993 für N. B. Shah et al. Hoch ionisierte und wasserlösliche Zinksalze, wie Zinkchlorid, liefern die beste Quelle für Zinkionen. Das Zinksalz, Zinkphenolsulfonat, wird zur Verwendung in der Hautzusammensetzung der vorliegenden Erfindung bevorzugt; obwohl andere auch in den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung fallen können. Es mußt jedoch Sorge bei der Auswahl von Zinksalzen sowie ihrer Anteile getragen werden, da einige irritierend für die Haut sein können und deshalb für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung nicht bevorzugt werden.
- Die Zinksalze unterstützen das Absorbieren von Aminen und Schwefel enthaltenden Verbindungen mit geringem Molekulargewicht. Die Amine mit geringem Molekulargewicht und/oder die Schwefel enthaltenden Materialien mit geringem Molekulargewicht, wie Sulfide und Mercaptane, sind Komponenten vieler Typen von schlechtem Geruch, wie Lebensmittelgerüchen (Knoblauch, Zwiebel), Atemgeruch, Uringerüche und insbesondere Körper-/Schweißgeruch.
- Wenn Zinksalze zu der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hinzu gegeben werden, sind typischerweise in einem Anteil von etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 10 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,2 Gew.-% bis etwa 8 Gew.-%, ganz bevorzugt von etwa 0,3 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-% der Zusammensetzung vorhanden.
- Einige wasserlösliche Polymere, wie ein wasserlösliches kationisches Polymer und wasserlösliche anionische Polymere, können in der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung verwendet werden, um zusätzliche geruchsregulierende Vorteile zu schaffen. Wasserlösliche kationische Polymere, wie solche, die Aminofunktionalitäten, Amidofunktionalitäten und Mischungen davon enthalten, sind in der vorliegenden Erfindung nützlich, um bestimmte säureartigen Gerüche zu regulieren. Wasserlösliche anionische Polymere, wie Polyacrylsäuren und ihre wasserlöslichen Salze, sind in der vorliegenden Erfindung nützlich, um bestimmte Amingerüche zu regulieren. Bevorzugte Polyacrylsäuren und ihre Alkalimetallsalze haben ein mittleres Molekulargewicht von weniger als etwa 20.000, ganz bevorzugt von weniger als 5.000. Polymere, die Sulfonsäuregruppen, Phosphorgsäuregruppen, Phophonsäuregruppen und ihre wasserlöslichen Salze und Mischungen davon und Mischungen mit Carboxylsäure und Carboxylatgruppen enthalten, sind auch geeignet.
- Wasserlösliche Polymere, die sowohl kationische als auch anionische Funktionalitäten enthalten, sind auch geeignet. Beispiele dieser Polymere sind gegeben in US Patent 4,909,986, veröffentlicht am 20. März 1990 für N. Kabayashi und A. Kavazoe. Ein weiteres Beispiel wasserlöslicher Polymere, die sowohl kationische als auch anionische Funktionalitäten enthalten, ist ein Copolymer aus Dimethyldiallylammoniumchlorid und Acrylsäure im Handel erhältlich unter dem Markennamen Merquat 280® von Calgon.
- Obwohl die vorerwähnten wasserlöslichen Polymere in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, muß, wenn diese Materialien verwendet werden, Sorge dafür getragen werden, sicher zu stellen, daß keine restliche Acrylsäure vorhanden ist, und zwar wegen der Sicherheit, die mit dem Vorhandensein von Acrylsäure zu beachten ist.
- Wasserlösliche Alkalimetallcarbonat- und/oder Bicarbonatsalze, wie Natriumbicarbonat, Kaliumbicarbonat, Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat und Mischungen davon, können der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hinzu gegeben werden, um dabei zu helfen, bestimmte Säuregerüche zu regulieren. Bevorzugte Salze sind Natriumcarbonatmonohydrat, Kaliumcarbonat, Natriumbicarbonat, Kaliumbicarbonat und Mischungen davon. Wenn diese Salze der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hinzu gegeben werden, sind sie typischerweise in einem Anteil von etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,2 Gew.-% bis etwa 3 Gew.-%, ganz bevorzugt von etwa 0,3 Gew.-% bis etwa 2 Gew.-% der Zusammensetzung vorhanden. Wenn diese Salze in der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hinzu gegeben werden, wird vorgezogen, daß inkompatible Metallsalze in der Erfindung nicht vorhanden sind. Vorzugsweise sollte, wenn diese Salze verwendet werden, die Zusammensetzung im wesentlichen frei von Zink und anderen inkompatiblen Metallionen, z. B. Ca, Fe, etc., sein, welche wasserunlösliche Salze bilden.
- Aminsäure gelatierende Mittel, wie Ethylendiamintetraacetinsäure (EDTA) kann optional zu der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hinzu gegeben sein, um die Aktivität des wasserlöslichen, antimikrobiellen Konservierungsmittels zu verbessern. Wenn ein gelatierendes Mittel zu der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hinzu gegeben wird, ist dieses typischerweise in einem Anteil von etwa 0,01 Gew.-% bis etwa 0,3 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,05 Gew.-% bis etwa 0,2 Gew.-% der Zusammensetzung vorhanden. Es ist wichtig, daß die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung im wesentlichen frei von irgendwelchen hinzu gegebenen Metallionen ist, die durch ein Gelat bildendes Mittel, das der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hinzu gegeben wird, gelatiert werden können, weil solche Metallionen mit den Gelat bildenden Mitteln einen Komplex bilden und deaktiv werden.
- Zeolithe können auch in der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Ein bevorzugte Klasse von Zeolithen sind charakterisiert als "mittlere" Silicat/Aluminat- Zeolithe, insbesondere zur Verwendung in absorbierenden Amingerüchen. "Hohe" Zeolithe werden bevorzugt zur Regulierung von Schwefel enthaltenden Gerüchen, z. B. Thiolen, Mercaptanen. Zeolithe, sowohl "mittlere" als auch "hohe", werden vollständiger erläutert in US Patent Nr. 5,429,628 für Trinh et al., veröffentlicht am 04. Juli 1995, welche hier durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit mit aufgenommen ist.
- Das Kohlenstoffmaterial, das zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet ist, ist das Material, das in der wirtschaftlichen Praxis als Absorbenz für organische Moleküle und/oder für Luftreinigungszwecke allgemein bekannt ist. Häufig wird ein solches Kohlenstoffmaterial bezeichnet als "aktivierter" Kohlenstoff "aktivierte" Holzkohle. Ein solcher Kohlenstoff ist erhältlich aus gewerblichen Quellen unter solchen Markennamen wie: Calgon-Typ CPG®; Typ PCB®; Typ SGL®; Typ CAL® und Typ OL®:
- Farben und Farbstoffe können zusätzlich zu den geruchsabsorbierenden Zusammensetzungen für das optische Erscheinungsbild und den optischen Eindruck optional hinzu gegeben werden. Wenn Farben verwendet werden, muß bei der Auswahl von Farbstoffen Sorge getragen werden, daß diese nicht die Haut färben. Bevorzugte Farben zur Verwendung in den vorliegenden Zusammensetzungen sind hochgradig wasserlösliche Farbstoffe, z. B. Säure Blau 3, Säure Blau 104, Säure Grün 1, Säure Grün 25, Säure Gelb 3, Säure Gelb 73, Natriumsalz, D & C Grün Nr. 5, 6 & 8, D & C Gelb Nr. 7, 8, 10 & 11, D & C Violett Nr. 2, FD & C Blau Nr. 1 & 2, FD & C Grün Nr. 3, FD & C Gelb Nr. 5 & 6 und Mischungen davon.
- Optional kann die vorliegenden Hautzusammensetzung auch bekannte Antitranspiranzmittel und/oder andere bekannte deodorierende Zusammensetzungen umfassen, die vorher nicht ausdrücklich offenbart wurden. Beispiele von Antitranspiranzmitteln, die für wäßrige Lösungen geeignet sind, umfassen Aluminium- Zirkoniumtetrachlorhydrexglycin, Aluminium-Zirkoniumpentachlorhydrat, Aluminiumsesquichlorhydrat oder Aluminiumchlorhydrat und Mischungen davon.
- Die Zusammensetzungen, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, werden durch ein Verfahren präpariert, das die Schritte des Herstellens eines Gemisches aus einem wäßrigen Träger und allen Inhaltsstoffen (mit Ausname Dimethicon) durch Mischen, bis alle gelöst sind und das Gemisch homogen ist, umfaßt. Der Ausdruck "homogen", wie hier verwendet, meint eine gleichmäßig dispergierte Lösung. Falls Dimethicon verwendet wird, umfaßt das Verfahren des Präparierens der Zusammensetzung ferner ein Mischen des Gemisches mit dem Dimethicon unter Verwendung einer hohen Scherung (z. B. unter Verwendung einer Mühle), bis die Zusammensetzung homogen ist.
- Da die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung direkt auf die Haut aufgebracht werden, sind verschiedene Applikatoren nützlich, um die Zusammensetzungen auf den gesamten Körper zur maximalen Geruchsregulierung abzugeben. Zum Beispiel werden die Zusammensetzungen vorzugsweise auf einem Papierprodukt abgelagert, wie einem Wischtuch, welches später mit der Haut in Kontakt gebracht wird, um die Zusammensetzung auf die Haut zu übertragen.
- Wischtuchstrukturen oder Verfahren zum Herstellen von Wischtuchstrukturen, die im Stand der Technik allgemein bekannt sind, können in der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Das Wischtuch umfaßt ein flexibles Ausgabemittel. Der Ausdruck "flexibles Ausgabemittel", wie hier verwendet, umfaßt Papiere, Tücher, Vliesstoffe, Filme, Schäume, Schwämme, Roller, Pads, Tissues, Baumwollkugeln und dergleichen. Bevorzugte Wischtuchsubstrate umfassen ein poröses Material, wie die Vliesstoffsubtrate, Schäume oder Schwämme, welche in der Lage sind, die Zusammensetzung innerhalb der Poren der Substrate zu halten. Beispiele von zelluloseförmigen Vliesstoffen, die in der vorliegenden Erfindung besonders nützlich und wirtschaftlich sind, sind beschrieben in US Patent Nr. 4,191,609, Trokhan, veröffentlicht am 04. März 1980. Eine weitere Beschreibung nützlicher Wischtücher und Verfahren zum Herstellen von Wischtüchern wird gefunden in dem Weltpatent 95/17175 für Mitra et al., Veröffentlichungsdatum 29. Juni 1995.
- Techniken zum Kombinieren der Wischtuchsubstrate mit der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung sind im Stand der Technik allgemein bekannt. Beispiele allgemeiner Verfahren zum Kombinieren der Zusammensetzung mit dem Wischtuchsubstrat kann ein Beschichten, Imergieren, Eintauchen oder Besprühen des Wischtuchsubstrats mit der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung umfassen. Wenn Dimethicon in der vorliegenden Erfindung enthalten ist, muß Sorge dafür getragen werden, sicher zu stellen, daß die Lösung mit einer hohen Scherung gemischt wird (wie durch ein Mahlen), uni eine homogene Lösung unmittelbar vor dem Aufbringen auf die Wischtücher zu erhalten. Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung wird dem Wischtuchsubstrat in einem ausreichenden Anteil hinzu gegeben, um die gewünschten geruchsreguierenden und/oder anderen gewünschten Hautvorteile der vorliegenden Erfindung zu schaffen. Ein bequemes Verfahren zum Kombinieren der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung mit dem gewählten Substrat ist, das Substrat innenseitig einer offenen Verpackung anzuordnen, welche ganz zum Schluß das fertige Produkt bis zur Benutzung aufnehmen wird. Die Zusammensetzung wird auf das Substrat gegossen und darf sich darin verteilen. In den Fällen, in welchen die Zusammensetzung Dimethicon umfaßt, wird vorgezogen, daß die homogene Zusammensetzung auf jedes Wischtuch einzeln gegossen wird, anstatt auf einen Stapel von Wischtüchern. Die Verpackung wird dann geschlossen und die Wischtücher sind fertig zur Verwendung.
- Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann auch über einen Sprühspender oder eine Flasche als eine Flüssigkeit ausgegeben werden. Bevorzugt ist ein manuell aktivierter Sprühspender, um die Verwendung von Aerosolen zu vermeiden, welche empfindliche Flächen den Körpers irritieren können. Sprühspender, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, sind vollständiger beschrieben in US Patent Nr. 5,534,165.
- Die vorliegende Erfindung umfaßt auch die Verwendung der hier beschriebenen Zusammensetzungen beim Reduzieren von Körpergeruch beim Aufbringen der hier beschriebenen Zusammensetzungen auf die Haut.
- Die vorliegende Erfindung umfaßt auch die Verwendung der hier beschriebenen Zusammensetzungen beim Reduzieren von vaginalem Geruch beim Aufbringen der hier beschriebenen Zusammensetzungen auf eine Beckenregion, die externe Vagina und/oder im Höschenbereich. Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sollten jedoch weder in die Vagina eingeführt noch auf die Vulva aufgebracht werden.
- Die vorliegende Erfindung umfaßt auch unter Verwendung der hier beschriebenen Zusammensetzungen beim Reduzieren von Umweltgerüchen auf der Haut bei der Aufbringung der hier beschriebenen Zusammensetzungen auf die Haut.
- Eine "effektive Menge" der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung, wie hier verwendet, meint eine ausreichende Menge, um Körper-, Vaginal- und/oder Umweltgerüche bis zu einem Punkt zu absorbieren, der von dem menschlichen Geruchssinn nicht mehr wahrnehmbar ist.
- Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung werden lokal direkt auf der Haut oder dem Haar aufgebracht. Die Zusammensetzungen können durch Anordnen der Zusammensetzung in einem Ausgabemittel und durch Aufbringen einer effektiven Menge über einen Sprühvorgang oder einem Reiben der Zusammensetzung auf der gewünschten Hautfläche; typischerweise dem gesamten Körper, abgegeben werden. Vorzugsweise ist das Ausgabemittel ein Wischtuch mit einem flexiblen Ausgabemittel, wenn die Zusammensetzung kein Dimethicon umfaßt, ein Sprühspender. Die Verteilung der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann erreicht werden, indem ein vorgeformtes Wischtuch, eine Hand oder eine Sprühflasche verwendet wird.
- Alternativ kann, wenn die Zusammensetzung kein Dimethicon enthält, der Benutzer die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung mit einem Wischtuch mit einem flexiblen Ausgabemittel seiner oder ihrer eigenen Wahl kombinieren. Um dies zu tun, muß der Benutzer einfach ein flexibles Ausgabemittel, wie ein Waschlappen, wählen und auf einer Flasche oder einem geeigneten Behälter eine Lösung der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung über das gewählte flexible Ausgabemittel gießen und die Zusammensetzung auf die gewünschte Fläche des Körpers aufbringen. In dieser Weise kann der Benutzer so viel oder so wenig der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung verwenden, wie er/sie es wünscht, abhängig von ihrer gedachten Verwendung und dem Grad an notwendiger Geruchsregulierung.
- Die folgenden, nicht beschränkenden Beispiele stellen die Formulierungen und Verfahren zur Verwendung der vorliegenden Erfindung dar. BEISPIEL I, II und III
- *Optional kann Propylenglycol zu den obigen Beispiel mit von etwa 1 Gew.-% bis etwa 1,9 Gew.-% hinzu gegeben werden. Zitronensäure kann auch zu den obigen Beispielen mit etwa 0,12 Gew.-% hinzu gegeben werden.
- Präpariere die Beispiele I und II wie folgt: Gebe Tetranatrium EDTA in etwa 66 Gew.-% des destillierten Wassers in jeder Formel und mische bis dies gelöst ist. Dann gebe jeden der verbleibenden Inhaltsstoffe, mit Ausnahme des Dimethicon, in der oben angegebenen Reihenfolge unter Mischen hinzu. Stelle sicher, daß jeder Inhaltsstoff entweder gelöst oder die Lösung homogen ist, bevor der nächste Inhaltsstoff hinzu gegeben wird. Gebe das verbleibende Wasser jeder der Gesamtformeln hinzu und rühre bis dies homogen ist. Schließlich gebe das Dimethicon unter Verwendung einer hohen Scherung hinzu, bis das Dimethicon in dem Gemisch gleichförmig dispergiert ist.
- Präpariere Beispiel III wie folgt: Gebe jeden der Inhaltsstoffe in der oben angegebenen Reihenfolge unter Mischen hinzu. Stelle sicher, daß jeder Inhaltsstoff entweder gelöst ist oder die Lösung homogen ist, bevor der nächste Inhaltsstoff hinzu gegeben wird. Schließlich gebe das verbleibende Wasser jeder der Gesamtformeln hinzu und rühre bis dies homogen ist.
- Präparierung zur Aufbringung auf die Haut: Die Lösungen der vorliegenden Erfindung, wie jene, die aus den Beispielen gebildet werden, können auf ein Wischtuch aufgebracht, in eine Sprühvorrichtung gegossen oder direkt auf die Haut oder auf ein flexibles Ausgabemittel nach Wahl des Benutzers für eine bequeme Aufbringung auf die Haut aufgebracht werden.
- Um Wischtücher zu präparieren: Ordne eine trockene Textilstoff oder Wischtuchsubstanz in einer offenen Verpackung an, welche letzten Endes das Fertigprodukt enthalten wird. In den Fällen, in welchen die Zusammensetzung Dimethicon umfaßt, sollte das Gemisch noch einmal kräftig gemischt werden, um ein gleichförmig dispergiertes Gemisch zu erhalten. Gieße die Zusammensetzung auf den Textilstoff, um dieses darin zu verteilen. Schließe die Verpackung zur Lagerung bis zur Benutzung durch einen Verbraucher.
- Um den Sprüher zu präparieren: Gieße die Zusammensetzung in die ausgewählte Sprühverpackung. Schließe die Verpackung zur Lagerung, bis zur Benutzung durch einen Verbraucher.
- Beispiel IV Eine Frau mit einer streßbedingten Urininkontinenz findet, daß die mit diesem Zustand verbundene Feuchtigkeit einen vaginalen Geruch verursacht. Nach dem Urinieren wischt die Frau ihre externe Vagina mit einem Wischtuch ab, das die Zusammensetzung in Beispiel I enthält. Das Cyclodextrin und die Zinksalze in der Zusammensetzung bilden einen Komplex mit Gerüchen, wie polyzyklische Verbindungen und Amine (jeweils), welche im Urin zu finden sind. Die Frau stellt nach Verwendung der Wischtücher weniger Geruch fest.
- Beispiel V Eine Frau mit großer Brust findet, daß sie, wenn sie trainiert, dazu neigt, unter ihren Brüsten zu schwitzen und die Haut scheuert. Vor und nach dem Trainieren bringt sie die Zusammensetzung aus Beispiel II mit einem Wischtuch auf Sie wischt die Zusammensetzung unter ihre Brüste, und die Zusammensetzung liefert einen Geruchsschutz gegen Geruchsverbindungen, die mit dem Schweiß und/oder einer Schweißzersetzung abgesondert werden. Die Frau stellt nach Verwendung des Wischtuches weniger Geruch fest und fühlt sich angenehmer.
- Beispiel VI Ein Mann hat eine ernste Allergie gegen kosmetische Deodorant- und Antitranspiranzmittel und vermeidet die Verwendung solcher Produkte. Dies führt zu einem unkontrollierten und peinlichen Körpergeruch. Sein Doktor schlägt vor, die milde, geruchsabsorbierende Zusammensetzung aus Beispiel III aufzutragen. Der Mann trägt die Zusammensetzung über einen Sprüher jeden Morgen nach dem Duschen auf und leidet an keiner allergischen Reaktion. Er hat nicht länger einen peinlichen Körpergeruch. Der Mann hält eine Tasche mit Wischtüchern bei der Arbeit bereit, welche auch die Zusammensetzung aus Beispiel III enthalten, um diese bedarfsweise bequem und diskret neu aufzutragen.
- Beispiel VII Ein Mann kocht Fisch und eine würzige Soße, was das Schneiden von Knoblauch, Zwiebeln und verschiedenen Paprikas erfordert. Ihm wird gesagt, daß seine Hände und sein Haar nach diesen Lebensmittelgerüchen riecht, und er möchte dies Gerüche von seinem Körper entfernen. Der Mann reibt seine Hände und sein Haar mit Wischtüchern ein, welche die Zusammensetzung aus Beispiel I enthalten. Der Mann stellt nach Verwendung der Wischtücher einen geringeren Geruch fest.
- Beispiel VIII Eine Frau findet, daß ihre Hände und ihr Gesicht, nachdem sie während einer Arbeitspause eine Zigarette geraucht hat, nach Rauch und Tabak riechen. Sie trägt die Zusammensetzung aus Beispiel II über ein vorgeformtes Wischtuch auf. Sie reißt eine verschlossene Verpackung auf und reibt das Wischtuch (welches mit der Zusammensetzung befeuchtet ist) auf ihrem Gesicht und ihren Händen. Die Zusammensetzung entfernt die restlichen Rauch- und Tabakgerüche, welche sie so unangenehm findet. Die Frau stellt nach Verwendung des Sprays weniger Geruch fest und fühlt sich angenehmer, wenn sie zu ihrem Arbeitsplatz zurück kehrt.
- Beispiel IV Ein Mann hält auf seinem Weg zu einem wichtigen Treffen an, um Benzin für sein Auto zu kaufen. Als er den Benzintank füllt, spritzt Benzin auf seine Hände. Der Mann wischt seine Hände an einem Papiertuch ab, aber der Benzingeruch bleibt an seinen Händen. Der Mann nimmt eine kleine Flasche aus seiner Sporttasche, welche die Zusammensetzung aus Beispiel III enthält. Er öffnet die Flasche und gießt etwas der Zusammensetzung auf seine Hände. Er riecht dann an seinen Händen und bemerkt, daß der Benzingeruch nicht länger vorhanden ist.
Claims (9)
1. Wasserhaltige geruchsabsorbierende Zusammensetzung mit:
a. 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% der Zusammensetzung aus gelöstem,
wasserlöslichem, entkomplexten Cyclodextrin,
b. 0,5 Gew.-% bis 30 Gew.-% der Zusammensetzung aus einem linearen
Dimethicon mit einer nominalen Viskosität von 250 mm²/s (centistokes) oder
weniger; und
c. einem wasserhaltigen Träger;
und wobei die Zusammensetzung für eine Verwendung auf der Haut sicher ist.
2. Wasserhaltige geruchsabsorbierende Zusammensetzung nach Anspruch 1, ferner
mit:
d. einer effektiven Menge eines gelösten, wasserlöslichen, antimikrobiellen
Konservierungsmittels.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, ferner mit 0,01 Gew.-% bis 1 Gew.-%
der Zusammensetzung aus Poliolen mit geringem Molekulargewicht, die ein
Molekulargewicht von weniger als 95 haben.
4. Zusammensetzung nach den Ansprüchen 2 oder 3, in welcher das wasserlösliche,
antimikrobielle Konservierungsmittel ein Natriumhydroximethylglycinat ist.
5. Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche, in welchem das
Cyclodextrin ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Beta-Cyclodextrinen,
Derivaten von Beta-Cyclodextrinen, Alpha-Cyclodextrinen, Derivaten von Alpha-
Cyclodextrinen, Gamma-Cyclodextrinen, Derivaten von Gamma-Cyclodextrinen
und Mischungen davon.
6. Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner mit ein oder
mehreren anhängenden Geruchsregulierungsmaterialien, ausgewählt aus der Gruppe
bestehend aus Zinksalzen, Zeolithen, aktiviertem Kohlenstoff, wasserlöslichen
Polymeren, wasserlöslichen Carbonaten, wasserlöslichen Bicarbonaten und
Mischungen davon.
7. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 3-6, in welcher die Polyole mit
geringem Molekulargewicht ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus
Propylenglycol, Glycerol und Mischungen daraus.
8. Vorgeformte Wischzusammensetzung, in welcher die Zusammensetzung von
einem der vorstehenden Ansprüche auf einem Wischtuch abgelagert ist, welches ein
flexibles Abgabemittel aufweist.
9. Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1-7, in welcher die Zusammensetzung
unter Verwendung einer Sprühflasche auf die Haut aufgebracht wird.
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