DE69701232T2 - Ternäre feste Lösungen von 1,4-Diketopyrrolopyrrolen und Chinacridonen - Google Patents

Ternäre feste Lösungen von 1,4-Diketopyrrolopyrrolen und Chinacridonen

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DE69701232T2
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Ciba SC Holding AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C09B67/0034Mixtures of two or more pigments or dyes of the same type
    • C09B67/0039Mixtures of diketopyrrolopyrroles

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einphasische ternäre feste Lösungen, die zumindest zwei unterschiedliche symmetrische 1,4-Diketopyrrolopyrrole und eine dritte Komponente enthalten, die ein Chinacridon oder ein drittes 1,4-Diketopyrrolopyyrol ist.
  • 1,4-Diketopyrrolopyyrole, einschließlich symmetrischer und asymmetrischer 1,4-Diketopyrrolopyrrole, das heißt vom Typ
  • worin A und B für Arylgruppen stehen, ihre Herstellung und ihre Verwendung hiervon als Pigmente, sind unter anderem im US Patent 4 579 949 beschrieben. Das US Patent 4 778 899 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von reinen asymmetrischen 1,4-Diketopyrrolopyrrolen. Dieses Verfahren besteht aus einer komplizierten Synthese, die über die Stufe von speziellen Aminoestern oder Pyrrolinonen ausgeführt wird.
  • Das US Patent 4 783 540 beschreibt darüberhinaus, daß feste Lösungen durch Mischen von zwei verschiedenen 1,4-Diketopyrrolopyrrolen, vorzugsweise im Verhältnis von 65-90. 10-35 Gewichtsprozent und der Ausführung einer anschließenden Behandlung erhalten werden können, wie Kneten, Mahlen oder Fällen. Feste Lösungen, die ein Pigment vom Diketopyrrolopyrroltyp und ein Pigment einer anderen Klasse, beispielsweise ein Chinacridon oder Chinacridonchinon enthalten, werden im US Patent 4 810 304 beschrieben. Die beschriebenen festen Lösungen werden durch ihre Röntgenbeugungsmuster charakterisiert, wobei die Röntgenbeugunsmuster der festen Lösungen sich von der Summe der Röntgenbeugungsmuster der einzelnen Komponenten unterscheiden. Jedoch wurde festgestellt, daß diese Produkte im allgemeinen feste Polyphasenlösungen sind.
  • Die europäische Patentanmeldung 0 704 496 (offengelegt am 3.4.1996) beansprucht ternäre feste Lösungen, die aus 2,5-Diphenyl-1,4-diketopyrrolo[3,4-c]pyrrol, 2,5-Di(4'-chlorphenyl)- 1,4-diketopyrrolo[3,4-c]pyrrol und substituierten Chinacridonen bestehen, wobei dieser bestimmte Fall nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist.
  • Es wurde festgestellt, daß Gemische von zwei unterschiedlichen symmetrischen 1, 4-Diketopyrrolopyrrolen der Formeltypen
  • in einem molaren Verhältnis von 1 : 1, wenn sie auf eine Weise behandelt werden, wie sie beispielsweise oben beschrieben ist, neue gemischte Kristalle bilden, die sehr überraschend isomorph sind mit den Kristallen der entsprechenden asymmetrischen 1,4- Diketopyrrolopyrrolen vom Typ
  • Diese Produkte sind einphasische Produkte, deren Röntgenbeugungsmuster sich von denen der einzelnen Komponenten des gemischten Kristalls und auch von dem ihres physikalischen Gemisches unterscheidet. Das Röntgenbeugungsmuster des gemischten Kristalls ist jedoch faktisch mit dem der asymmetrischen Einzelkomponente identisch.
  • Es wurde nun festgestellt, daß durch die Zugabe eines Chinacridons oder eines dritten 1,4-Diketopyrrolo[3,4-c]pyrrols zum äquimolaren Gemisch der zwei 1,4-Diketopyrrolo[3,4-c]pyrrole der Formeln I und II sich sehr überraschend der oben beschriebene äquimolar gemischte Kristall bildet und das Chinacridon oder das 1,4-Diketopyrrolo[3,4-c]pyrrol in das Kristallgitter unter Bildung einer ternären einphasischen festen Lösung eingebaut wird. Demnach hat die so erhaltene einphasische ternäre feste Lösung dasselbe Kristallgitter, wie der äquimolar gemischte Kristall und die entsprechenden Röntgenbeugungsmuster sind im wesentlichen dieselben. Dies macht es erneut möglich, sehr interessante und unerwartete Veränderungen im Farbton zu erhalten, ohne die guten Pigmenteigenschaften zu beeinflussen.
  • Demnach betrifft die Erfindung ferner einphasische ternäre Lösungen, die aus zwei unterschiedlichen Verbindungen der folgenden Formeln bestehen
  • worin A und B, die unterschiedlich sein müssen, jeweils für eine Gruppe der folgenden Formel stehen
  • worin
  • R&sub1; und R&sub2; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Halogen, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkyl, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkoxy, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkylmercapto, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkylamino, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkoxycarbonyl, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkylaminocarbonyl, -CN, - CONH&sub2;, -NO&sub2;, Trifluormethyl, C&sub5;-C&sub6; Cycloalkyl, Phenyl, -C = N- (C&sub1;- C&sub1;&sub8; Alkyl),
  • Imidazolyl, Pyrrazolyl, Triazolyl, Piperazinyl, Pyrrolyl, Oxazolyl, Benzoxazolyl, Benzothiazolyl, Benzimidazolyl, Morpholinyl, Piperidinyl oder Pyrrolidinyl stehen,
  • G für -CH&sub2;-, -CH (CH&sub3;) -, -C (CH&sub3;)&sub2;-, -CH=N-, -N = N-, -O-, -S-, -SO-, - SO&sub2;-, -CONH- oder NR&sub7;- steht, R&sub3; und R&sub4; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Halogen, C&sub1;-C&sub6; Alkyl, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkoxy oder - CN stehen, R&sub5; und R&sub6; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Halogen oder C&sub1;-C&sub6; Alkyl stehen und R&sub7; für Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub6; Alkyl steht,
  • und einer dritten Komponente, die ein Chinacridon der folgenden Formel ist
  • worin R für Wasserstoff, Halogen, C&sub1;-C&sub6; Alkyl oder C&sub1;-C&sub6; Alkoxy steht, oder
  • wobei die dritte Komponente ein 1,4-Diketopyrrolo[3,4-c]pyrrol der sich von I und II unterscheidenden Formel ist
  • worin X und Y jeweils unabhängig voneinander für eine Gruppe der folgenden Formel stehen
  • wobei R&sub1; und R&sub2; dieselbe oben angegebene Bedeutung haben, wobei die ternäre feste Lösung ein Röntgenbeugungsmuster aufweist, das im wesentlichen dasselbe ist, wie das Röntgenbeugungsmuster, das ein gemischter Kristall zeigt, der sich aus einer äquimolaren Menge von (I) und (II) zusammensetzt, mit der Maßgabe, daß die dritte Komponente weder ein disubstituiertes Chinacridon ist, wenn die Komponenten (I) und (II) 1,4-Diketo- 3,6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol und 1,4-Diketo-3,6-di(4-chlorphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol sind, noch eine Verbindung der folgenden Formel ist
  • worin A mit A der Verbindung der Formel (I) identisch ist und B mit B der Verbindung der Formel (II) identisch ist.
  • Die Diketopyrrolopyrrolverbindungen werden bequemerweise mit (I) und (II) bezeichnet. Natürlich sind diese untereinander in der obigen Formel vollständig austauschbar.
  • Der Ausdruck "im wesentlichen dasselbe wie" soll meinen, daß in den Röntgenbeugungsmustern eine ausreichende Überlappung besteht, um den Schluß zu unterstützen, daß die dritte Komponente in das Kristallgitter des gemischten Kristalls aus (I) und (II) eingebaut wird. Gemäß dieser Definition ist es für im wesentlichen gleiche Röntgenbeugungsmuster möglich, Peaks in leicht unterschiedlichen relativen Positionen und/oder einen oder mehrere kleine Peaks weniger oder zusätzliche kleine Peaks aufzuweisen. Im allgemeinen sind kleine Peaks die, die eine relative Intensität von weniger als 20 Prozent des größten Peaks haben.
  • Als Halogen definierte Substituenten sind typischerweise Iod, Fluor, vorzugsweise Brom, und am meisten bevorzugt Chlor.
  • C&sub1;-C&sub6; Alkyl steht typischerweise für Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, sek-Butyl, tert-Butyl, n-Amyl, tert-Amyl und Hexyl und C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkyl steht zusätzlich typischerweise für Hep tyl, Octyl, 2-Ethylhexyl, Nonyl, Decyl, Dodecyl, Tetradecyl, Hexadecyl oder Octadecyl.
  • C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkoxy steht auch in C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkoxycarbonyl typischerweise für Methoxy, Ethoxy, n-Propoxy, Isopropoxy, Butoxy, Hexyloxy, Decyloxy, Dodecyloxy, Hexadecyloxy oder Octadecyloxy.
  • C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkylmercapto steht beispielsweise für Methylmercapto, Ethylmercapto, Propylmercapto, Butylmercapto, Octylmercapto, Decylmercapto, Hexadecylmercapto oder Octadecylmercapto.
  • C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkylamino steht auch in C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkylaminocarbonyl typischerweise für Methylamino, Ethylamino, Propylamino, Hexylamino, Decylamino, Hexadecylamino oder Octadecylamino.
  • C&sub5;-C&sub6; Cycloalkyl steht typischerweise für Cyclopentyl und vorzugsweise für Cyclohexyl.
  • Von besonderem Interesse sind ternäre feste Lösungen, worin A und B in den Formeln I und II jeweils für eine Gruppe der folgenden Formel stehen
  • worin R&sub1; und R&sub2; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Chlor, Brom, C&sub1;-C&sub4; Alkyl, C&sub1;-C&sub6; Alkoxy, C&sub1;-C&sub6; Alkyl amino, Phenyl oder CN stehen,
  • G für -O-, -NR&sub7;-, -N = N- oder SO&sub2;- steht,
  • R&sub3; und R&sub4; für Wasserstoff stehen und R&sub7; für Wasserstoff, Methyl oder Ethyl steht,
  • und insbesondere die ternären festen Lösungen, worin A und B in den Formeln I und II jeweils für eine Gruppe der folgenden Formel stehen
  • worin R&sub1; und R&sub2; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Methyl, tert-Butyl, Chlor, Brom, Phenyl oder CN stehen.
  • Eines von R&sub1; und R&sub2; steht vorzugsweise für Wasserstoff.
  • Die 2,9- und 4,11-disubstituierten Chinacridone, die durch die Formel III umfaßt werden, sind besonders als dritte Chinacridonkomponenten geeignet.
  • Bevorzugte Chinacridone der Formel III sind die, worin R für Wasserstoff, Chlor, C&sub1;-C&sub3; Alkyl, Methoxy oder Ethoxy steht, speziell die, worin R für Wasserstoff, Chlor oder Methyl steht.
  • Bevorzugte 1,4-Diketopyrrolo[3,4-c]pyrrole der Formel IV sind die, worin R&sub1; und R&sub2; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Chlor, Brom, C&sub1;-C&sub4; Alkyl, C&sub1;-C&sub6; Alkoxy, C&sub1;-C&sub6; Alkyl amino oder CN stehen, und insbesondere jene, worin X und Y für identische Gruppen stehen und R&sub1; und R&sub2; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Methyl, tert-Butyl, Chlor, Brom, Phenyl oder CN stehen, wobei eines von R1 und R2 vorzugsweise für Wasserstoff steht und das andere in para-Position steht.
  • Speziell brauchbare ternäre feste Lösungen sind die, worin (I) und (II) aus der Gruppe ausgewählt sind, die besteht aus 1,4- Diketo-3, 6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol (unsubstituiertes DPP) 1,4-Diketo-3, 6-di(4-chlorphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol (Dichlor- DPP) und 1,4-Diketo-3,6-di(4-tert-butylphenyl)pyrrolo[3,4-c]- pyrrol (Di(t-butylphenyl) DPP). Beispiele für solche ternären festen Lösungen umfassen die, worin (I) für 1,4-Diketo-3,6- diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol steht und (II) für 1,4-Diketo-3,6- di(4-chlorphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol steht, die worin (I) für 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo [3,4-c] pyrrol steht und (II) für 1,4-Diketo-3, 6-di(4-tert-butylphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol steht oder die, worin (I) für 1,4-Diketo-3,6-di(4-chlorphenyl)pyrrolo- [3,4-c]pyrrol steht und (II) für 1,4-Diketo-3,6-di(4-tert-butylphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol steht. Solche ternären festen Lösungen haben im allgemeinen Farbcharakteristiken, die ähnlich zu den im Handel erhältlichen Perylenpigmenten sind, aber dunkler und intensiver.
  • Als dritte Chinacridonkomponente sind 2,9-Dichlorchinacridon und 2,9-Dimethylchinacridon besonders brauchbar.
  • Von besonderem Interesse sind ternäre feste Lösungen, die Halogenfreie DPPs als Komponenten (I) und (II) und 2,9-Dimethylchinacridon als dritte Komponente enthalten. Solche Pigmente liefern ein umweltverträgliches Pigment, das frei von Chlor ist. Solche ternären festen Lösungen können in einer hochtransparenten attraktiven Farbe erhalten werden, insbesondere durch Fällung des entsprechenden Pigmentgemisches aus basischem DMSO.
  • Brauchbare ternäre feste Lösungen umfassen jene, worin (I) 1,4- Diketo-3,6-di(4-chlorphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol ist, (II) 1,4- Diketo-3, 6-di(4-tert-butylphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol ist und die dritte Komponente 1,4-Diketo-3, 6-diphenylpyrrolo[3,4-c]- pyrrol oder 2,9-Dichlorchinacridon ist. Wenn die dritte Komponente 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol ist, werden solche ternären festen Lösungen durch ein Röntgenbeugungsmuster charakterisiert, das Peaks bei 4,6 ± 0,2º 2Θ, 18,0 ± 0,2º 2Θ und 26,7 ± 0,2º 2Θ aufweist. Wenn die dritte Komponente 2,9-Dichloracridon ist, sind solche ternären festen Lösungen durch ein Röntgenbeugungsmuster charakterisiert, das Peaks bei 4,6 ± 0,2º 2Θ, 17,9 ± 0,2º 2Θ und 26,5 ± 0,2º 2Θ zeigt. In jedem Fall ist das Röntgenbeugungsmuster der ternären festen Lösung im wesentlichen dasselbe wie das des binär gemischten Kristalls, der ein molares 1 : 1 Gemisch aus 1,4-Diketo-3,6-di(4-chlorphenyl)- pyrrolo[3,4-c]pyrrol und 1,4-Diketo-3,6-di(4-tert-butylphenyl)- pyrrolo[3,4-c]pyrrol enthält. Jedoch sind solche ternären festen Lösungen signifikant blauer, als der binäre gemischte Kristall und extrem dunkel im Massenton beim Ausstrich. Im allgemeinen liegen solche ternären festen Lösungen im selben Farbbereich, wie die im Handel erhältlichen Perylenpigmente.
  • Eine besonders brauchbare ternäre feste Lösung des im vorangehenden Absatz beschriebenen Typs besteht aus 20 Gewichtsteilen des 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrols, etwa 38 Gewichtsteilen des 1,4-Diketo-3, 6-di(4-chlorphenyl)pyrrolo[3,4-c] - pyrrols und etwa 42 Gewichtsteilen des 1,4-Diketo-3,6-di(4-tertbutylphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrols.
  • Andere brauchbare ternäre feste Lösungen umfassen, die, worin (I) 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol ist und (II) 1,4-Diketo-3, 6-di(4-tert-butylphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol ist und die dritte Komponente 2,9-Dichlorchinacridon oder 2,9- Dimethylchinacridon ist. Solche ternären festen Lösungen sind durch ein Röntgenbeugungsmuster charakterisiert, das Peaks bei 4,7 ± 0,2º 2Θ, 18, 0 ± 0,2º 2Θ und 26,7 ± 0,2º 2Θ zeigt. Daher ist das Röntgenbeugungsmuster dasselbe, wie das des binär gemischten Kristalls, der äquimolare Mengen von (I) und (II) enthält.
  • Die ternäre feste Lösung, die unsubstituiertes DPP als Komponente (I) und Di(t-butylphenyl) DPP als Komponente (II) und 2,9- Dimethylchinacridon als dritte Komponente enthält, ist besonders interessant.
  • Brauchbare ternäre feste Lösungen umfassen auch die, worin (I) 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol ist, (II) 1,4-Diketo-3,6-di(4-tert-butylphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol ist und die dritte Komponente 1,4-Diketo-3, 6-di(4-chlorphenyl)pyrrolo[3,4- c]pyrrol ist. Solche ternären festen Lösungen werden durch ein Röntgenbeugungsmuster charakterisiert, das Peaks bei 4,8 ± 0 2º 2Θ, 18,0 ± 0,2º 2Θ und 26,6 ± 0,2º 2Θ zeigt, und im wesentlichen dasselbe ist, wie das des binär gemischten Kristalls, der äquimolare Mengen an (I) und (II) enthält.
  • Vorzugsweise umfassen die ternären festen Lösungen der vorliegenden Erfindung äquimolare Mengen der Komponenten (I) und (II) und weniger als 30 Molprozent der dritten Komponente, beispielsweise 4 bis 28 Molprozent der dritten Komponente. In einer spezifischen Ausführungsform umfassen die ternären festen Lösungen der vorliegenden Erfindung 4 bis 20 Molprozent der dritten Kom ponente. Viele brauchbare ternäre feste Lösungen der vorliegenden Erfindung umfassen 15 bis 25 Molprozent der dritten Komponente. Für den Zweck dieser Anwendung umfassen feste Lösungen, die äquimolare Mengen der Komponenten (I) und (II) enthalten, ternäre feste Lösungen, worin das Molverhältnis von (I) und (II) 0,95 bis 1,05, vorzugsweise 0,98 bis 1,02 beträgt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft auch Pigmentzusammensetzungen, die ein oder mehrere der oben beschriebenen ternären festen Lösungen umfassen, insbesondere die Pigmentzusammensetzungen, die eine oben beschriebene ternäre feste Lösung zusammen mit einem Überschuß der dritten Komponente umfassen.
  • Die neuen ternären festen Lösungen können ausgehend von physikalischen Gemischen der oben definierten Komponenten der Formeln I und II im allgemeinen gemäß den folgenden an sich bekannten Verfahren hergestellt werden:
  • - durch Zusammenbringen in polaren organischen Lösemitteln, vorzugsweise durch Rühren des Komponentengemisches bei Rückflußtemperatur,
  • - durch alkalische Fällung des Komponentengemisches aus polaren organischen Lösemitteln, wie beispielsweise DMSO oder durch Rühren des Komponentengemisches in polaren organischen Lösemitteln in Gegenwart von Alkalimetallalkoholaten, Alkalimetallhydroxiden oder quarternären Ammoniumverbindungen, oder
  • - durch Säurefällung, beispielsweise durch Lösen des Komponentengemisches in Säure und Fällen der festen Lösung durch Verdünnung mit Wasser,
  • - durch Mahlmethoden, beispielsweise durch Mahlen des Komponentengemisches in einer Kugelmühle in Gegenwart von Mahlmedien, Abtrennen des Komponentengemisches von den Mahlmedien und anschließendes Unterziehen des Pulvers einem Kristallwachstumsschritt, beispielsweise durch Mahlen des Komponentengemisches in verdünnter Säure, wie 2% Schwefelsäure, - durch Herstellen eines vorgemahlenen Pulvers des Komponentengemisches und anschließendes Unterziehen des vorgemahlenen Pulvers einem Reifungsschritt mittels eines organischen Lösemittels oder eines wäßrigen Mediums, vorzugsweise in Gegenwart eines oberflächenaktiven Mittels,
  • wobei die Verfahren im allgemeinen gemäß den Verfahren ausgeführt werden, die im Detail unter anderem im US Patent 4 783 540 beschrieben sind.
  • Falls die festen Lösungen durch ein Verfahren hergestellt werden, worin die Komponenten in einem Lösemittel gelöst werden, können die Verbindungen der Formel I oder II entweder in pulverisierter Form im gewünschten Verhältnis durch bekannte Standardmethoden gemischt werden und das Gemisch wird dann im Lösemittel gelöst, oder sie werden zuerst einzeln im Lösemittel gelöst und die Lösungen werden dann im gewünschten Verhältnis gemischt.
  • Die folgenden Lösemittel können bequem verwendet werden: Ether, wie Tetrahydrofuran oder Dioxan oder Glykolether, wie Ethylenglykolmethylether, Ethylenglykolethylether, Diethylenglykolmonomethylether oder Diethylenglykolmonoethylether, Polyalkohole, wie Polyethylenglykol, Ketone, wie Aceton, Ethylmethylketon, Isobutylmethylketon oder Cyclohexanon, und auch dipolare aprotische Lösemittel, die typischerweise umfassen Acetonitril, Benzonitril, N,N-Dimethylformamid, N,N-Dimethylacetamid, Nitrobenzol, N-Methylpyrrolidon, Dimethylsulfoxid, halogenierte aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Trichlorethan, Dichlormethan, Chloroform, Benzol oder Alkyl-, Alkoxy- oder halogensubstituiertes Benzol, typischerweise Toluol, Xylol, Anisol oder Chlorbenzol, aromatische N-Heterozyklen, wie Pyridin, Picolin oder Chinolin oder hochsiedende Lösemittel, wie Decalin, N- Dodecan oder Kerosin oder Gemische hiervon. Bevorzugte Lösemittel sind typischerweise Toluol, Diphenylether, N-Methylpyrrolidon, N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid und Chinolin.
  • Die Konzentration der Verbindungen der Formel I oder II im Lösemittel oder Lösemittelsystem kann in Abhängigkeit des Lösemittels stark variieren. Es ist bequem 0,1 bis 20 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,2 bis 5 Gewichtsprozent der Verbindung der Formel I oder II basierend auf der Gesamtlösung zu verwenden.
  • Wie bereits erwähnt ist das Röntgenbeugungsmuster der neuen festen Lösungen wie auch das der gemischten Kristalle von (I) und (II), worin (I) und (II) in einem molaren Verhältnis von 1 : 1 kombiniert sind, durch Linien charakterisiert, die sich von dem des Röntgenbeugungsmusters der entsprechenden physikalischen Mischung und der entsprechenden Einzelkomponenten unterscheiden, aber das Röntgenbeugungsmuster ist im wesentlichen dasselbe, wie das des asymmetrischen Diketopyrrolopyrrols vom folgenden Typ
  • In Abhängigkeit der Anforderungen aus der Endverwendung kann eine Nachbehandlung des Pigments vorteilhaft sein. Erforderlichefalls wird eine Umkristallisation oder thermische Behandlung durch herkömmliche Verfahren für Pigmente ausgeführt. Das gewöhnliche Verfahren ist das der thermischen Nachbehandlung in Wasser, verdünnter Säure oder in einem organischen Lösemittel und erforderlichenfalls unter Druck. Es ist bevorzugt organische Lösemittel zu verwenden, typischerweise Benzole, die durch Halogenatome, Alkylgruppen oder Nitrogruppen substituiert sind, wie Xylole, Chlorbenzol, o-Dichlorbenzol oder Nitrobenzol, wie auch Pyridinbasen, typischerweise Pyridin, Picolin oder Chinolin und auch Ketone, wie Cyclohexanon, Alkohole, wie Isopropanol, Butanole oder Pentanole, Ether, wie Ethylenglykolmonomethylether und Ethylenglykolmonoethylether, Amide, wie Dimethylformamid oder 1- Methyl-2-pyrrolidon, wie auch Dimethylsulfoxid oder Sulfolan. Die Nachbehandlung kann auch in Wasser, unter normalem oder erhöhtem Druck, in Gegenwart von organischen Lösemitteln und/oder unter Zugabe von oberflächenaktiven Mitteln ausgeführt werden.
  • Die ternären festen Lösungen werden vorteilhafterweise durch Fällung aus basischem DMSO hergestellt.
  • Die neuen ternären festen Lösungen und Pigmentzusammensetzungen sind brauchbar als Pigmente für die Färbung von organischem Material mit hohem Molekulargewicht.
  • Illustrative Beispiele mit hochmolekularen organischen Materialien, die mit den neuen ternären festen Lösungen und Pigmentzusammensetzungen gefärbt werden können, sind Celluloseether und -ester, typischerweise Ethylcellulose, Nitrocellulose, Celluloseacetat, Cellulosebutyrat, natürliche Harze oder synthetische Harze, typischerweise Polymerisations- oder Kondensationsharze, wie Aminoplaste, vorzugsweise Harnstoff/Formaldehyd und Melamin/Formaldehydharze, Alkydharze, phenolische Kunststoffe; Polycarbonate, Polyolefine, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyamide, Polyurethane, Polyester, ABS, Polyphenylenoxide, Gummi, Casein, Silicon und Siliconharze, einzeln oder in Gemischen.
  • Die obigen hochmolekularen organischen Verbindungen werden einzeln oder als Gemische als Kunststoffe, Schmelzen oder in Form von Spinnlösungen, Anstrichen, Beschichtungsmaterialien oder Druckfarben erhalten. In Abhängigkeit der Erfordernisse der Endverwendung ist es zweckmäßig, die erfindungsgemäßen ternären festen Lösungen oder Pigmentzusammensetzungen als Toner oder in Form von Präparationen zu verwenden.
  • Die erfindungsgemäßen ternären festen Lösungen und Pigmentzusammensetzungen werden in einer Menge von 0,01 bis 30 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,1 bis 10 Gewichtsprozent auf der Grundlage des zu pigmentierenden hochmolekularen organischen Materials verwendet.
  • Die Pigmentierung der hochmolekularen organischen Materialien mit der ternären festen Lösung und den Pigmentzusammensetzungen der Erfindung wird bequem durch die Einarbeitung solcher fester Lösungen an sich oder in Form von Masterbatches in die Substrate mittels Rollmühlen, einem Misch- oder Mahlgerät bewirkt. Das pigmentierte Material wird dann durch Verfahren, die an sich bekannt sind, in die gewünschte Endform gebracht, bequemerweise durch Walzen, Formen, Extrudieren, Beschichten, Gießen oder durch Spritzgießen. Es ist oft erwünscht, Weichmacher in die hochmolekularen Verbindungen vor dem Verarbeiten einzuarbeiten, um keine spröden Formteile herzustellen oder ihre Sprödigkeit zu verringern. Geeignete Weichmacher sind typischerweise Ester der Phosphorsäure, Phthalsäure oder Sebacinsäure. Die Weichmacher können in die neuen festen Lösungen vor oder nach dem Einarbeiten der Pigmente in die Polymere eingearbeitet werden. Um unterschiedliche Farbtöne zu erhalten, ist es auch möglich, zu den hochmolekularen organischen Materialien Füllstoffe oder andere chromophore Komponenten, wie weiße, farbige oder schwarze Pigmente in jeder Menge zusätzlich zu den neuen festen Lösungen zuzugeben.
  • Für pigmentierende Anstriche, Beschichtungsmaterialien und Druckfarben werden die hochmolekularen organischen Materialien und die ternären festen Lösungen oder Pigmentzusammensetzungen der Erfindung zusammen mit optionalen Additiven, wie Füllstoffen, anderen Pigmenten, Trocknungsmitteln oder Weichmachern in einem herkömmlichen organischen Lösemittel oder Lösemittelgemisch fein dispergiert oder gelöst. Das Verfahren kann so sein, daß die einzelnen Komponenten an sich oder auch mehrere zusammen im Lösemittel dispergiert oder gelöst werden und danach alle Komponenten gemischt werden.
  • Die neuen ternären festen Lösungen und Pigmentzusammensetzungen sind insbesondere geeignet für die Färbung von Kunststoffen, insbesondere Polyvinylchlorid und Polyolefinen und Anstrichen, vorzugsweise Autolacken.
  • Wenn sie für die Färbung von beispielsweise Polyvinylchlorid oder Polyolefinen verwendet werden, haben die neuen ternären festen Lösungen und Pigmentzusammensetzungen gute Allgemeinpigmenteigenschaften, wie gute Dispersibilität, sehr gute Farbstärke und Reinheit, gute Widerstandfähigkeit gegenüber Migration, Hitze, Licht und Bewitterung wie auch gutes Deckvermögen.
  • Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert aber nicht beschränkt. Alle Teile sind Gewichtsteile, falls nichts anderes angegeben ist.
  • Beispiel 1: Eine Suspension aus 1,61 g (4,5 mmol) 1,4-Diketo- 3,6-di-(4'-chlorphenyl)-pyrrolo[3,4-c]-pyrrol, 1,80 g (4,5 mmol) 1,4-Diketo-3,6-di-(4'-tert-butylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol, 0,28 g (0,9 mmol) β-Chinacridon und 1, 22 g (21, 78 mmol) Kaliumhydroxid in 100 ml Dimethylsulfoxid wird auf 50ºC erhitzt und bei dieser Temperatur für 2 Stunden gerührt. Das rote Reaktionsgemisch wird dann auf Raumtemperatur abgekühlt und zu einer gut gerüphrten Lösung aus 2,23 g (21,78 mmol) Schwefelsäure (96%) in 300 ml Wasser bei 0ºC überführt. Die netstehende rote Suspension wird bei 0ºC für weitere 2 Stunden gerührt und kann sich dann auf Raumtemperatur erwärmen. Das Produkt wird durch Filtration gewonnen, mit 300 ml Methanol gefolgt von 300 ml Wasser gewaschen, unter Vakuum bei 80ºC getrocknet und pulverisiert. Dies ergibt 2,92 g eines dunkelroten Pigments (79% der Theorie).
  • Das Röntgenbeugungsmuster wird durch die folgenden Beugungslinien charakterisiert:
  • Durch einen Vergleich mit dem binär gemischten Kristall aus 1,4- Diketo-3,6-di(4'-chlorphenyl)-pyrrolo-[34-c]-pyrrol und 1,4-Diketo-3,6-di-(4'-tert-butylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol, der durch das folgende Röntgenbeugungsmuster gekennzeichnet ist
  • kann man erkennen, daß die feste Lösung im Kristallgitter des gemischten Kristalls (der Wirtssubstanz) vorliegt.
  • Beispiel 2: Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 außer daß 0,31 g (0,9 mmol) 2,9-Dimethylchinacridon anstelle des β-Chinacridons verwendet werden, erhält man 3,36 g (90% der Theorie) eines tiefroten Pigments.
  • Das Röntgenbeugungsmuster wird durch die folgenden Beugungslinien charakterisiert:
  • Durch einen Vergleich mit dem binär gemischten Kristall aus 1,4- Diketo-3,6-di(4'-chlorphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol und 1,4- Diketo-3, 6-di-(4'-tert-butylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol (siehe Beispiel 1) kann man erkennen, daß die feste Lösung im Kristallgitter des gemischten Kristalls (der Wirtssubstanz) vorliegt.
  • Beispiel 3: Ein Gemisch, das 1,60 g (4,5 mmol) 1,4-Diketo-3,6- di-(4'-chlorphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol, 1,80 g (4,5 mmol) 1,4-Diketo-3, 6-di-(4'-tert-butylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol, 0,38 g (1,0 mmol) 2,9-Dichlorchinacridon und 1,68 g (29,9 mmol) Kaliumhydroxid in 110 ml tert-Amylalkohol enthält, wird auf 100ºC erhitzt und bei dieser Temperatur für 1 Stunde gerührt. Ein Teil des Lösemittels (etwa 40 ml) wird dann abdestilliert. Das entstehende violett gefärbte Gemisch wird auf 50ºC abgekühlt und in ein gut gerührtes Gemisch aus 0,88 ml (15 mmol) Schwefelsäure (92%), 100 ml Wasser und 100 ml Methanol überführt. Die so erhaltene rote Suspension wird bei Raumtemperatur für weitere 2 Stunden gerührt und dann filtriert. Der Preßkuchen wird mit 300 ml Methanol gefolgt von 500 ml Wasser gewaschen, bei 60ºC unter Vakuum getrocknet und pulverisiert. Dies ergibt 2,8 g (74 % der Theorie) eines roten Pigments.
  • Das Röntgenbeugungsmuster wird durch die folgenden Beugungslinien charakterisiert:
  • Durch einen vergieicn mit dem binär gemischten Kristall aus 1,4- Diketo-3,6-di(4'-chlorphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol und 1,4-Diketo-3,6-di-(4'-tert-butylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol (siehe Beispiel 1) kann man erkennen, daß die feste Lösung im Kristallgitter des gemischten Kristalls (der Wirtssubstanz) vorliegt.
  • Beispiel 4: Ein Gemisch aus 1,80 g (4,5 mmol) 1,4-Diketo-3,6-di- (4'-tert-butylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol, 1,30 g (4,5 mmol) 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo-[3,4-c]-pyrrol, 0,31 g (1,0 mmol) β-Chinacridon und 1,68 g (29,9 mmol) Kaliumhydroxid in 50 ml Dimethylsulfoxid wird auf 50ºC erhitzt und bei dieser Temperatur für eine Stunde gerührt. Das violett gefärbte Reaktionsgemisch wird in ein gut gerührtes Gemisch überführt, das 0,88 ml (15 mmol) Schwefelsäure (92%), 100 ml Wasser und 100 ml Methanol enthält. Die entstehende rote Suspension wird bei Raumtemperatur für weitere 2 Stunden gerührt und filtriert. Der Preßkuchen wird mit 500 ml Methanol gefolgt von 500 ml Wasser gewaschen und bei 60ºC unter Vakuum getrocknet. Dies ergibt 3,05 g (89% der Theorie) eines roten Pigments.
  • Das Röntgenbeugungsmuster wird durch die folgenden Beugungslinien charakterisiert:
  • Durch einen Vergleich mit dem gemischten Kristall aus 1,4- Diketo-3,6-di(4'-tert-butylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol und 1,4-Diketo-3, 6-diphenylpyrrolo-[3,4-c]-pyrrol, der durch das folgende Röntgenbeugungsmuster gekennzeichnet ist
  • kann man erkennen, daß die feste Lösung im Kristallgitter des gemischten Kristalls (der Wirtssubstanz) vorliegt.
  • Beispiel 5: Ein Gemisch aus 1,68 g (4,7 mmol) 1,4-Diketo-3,6-di- (4'-chlorphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol, 1,49 g (4,7 mmol) 1,4- Diketo-3,6-di-(3'-methylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol, 0,23 g (0,6 mmol) 2,9-Dichlorchinacridon und 1,68 g (29,9 mmol) Kaliumhydroxid in 50 ml Dimethylsulfoxid wird auf dieselbe Weise, wie dies oben in Beispiel 4 beschrieben ist, unter Bildung von 3,05 g (90% der Theorie) eines orange gefärbten Pigments behandelt.
  • Das Röntgenbeugungsmuster wird durch die folgenden Beugungslinien charakterisiert:
  • Durch einen Vergleich mit dem gemischten Kristall aus 1,4-Diketo-3,6-di-(4'-chlorphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol und 1,4-Diketo-3, 6-di-(3'-methylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol, der durch das folgenden Röntgenbeugungsmuster gekennzeichnet ist
  • kann man erkennen, daß die feste Lösung im Kristallgitter des gemischten Kristalls (der Wirtssubstanz) vorliegt.
  • Beispiel 6: Ein Gemisch aus 1,55 g (4,35 mmol) 1,4-Diketo-3,6- di-(4'-chlorphenyl)pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol, 1,38 g (4,35 mmol) 1,4-Diketo-3,6-di-(3'-methylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]pyrrol, 0,41 g (1,3 mmol) 1,4-Diketo-3,6-di(4'-methylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]- pyrrol und 1,68 g (29,9 mmol) Kaliumhydroxid in 110 ml tert- Amylalkohol wird auf dieselbe Weise, wie dies oben in Beispiel 4 beschrieben ist, unter Bildung von 2,6 g (78% der Theorie eines orange gefärbten Pigments behandelt.
  • Das Röntgenbeugungsmuster wird durch die folgenden Beugungslinien charakterisiert:
  • Man kann beobachten, daß die feste Lösung im Kristallgitter des gemischten Kristalls (der Wirtssubstanz) aus 1,4-Diketo-3,6-di- (4'-chlorphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol und 1,4-Diketo-3,6-di- (3'-methylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol vorliegt (siehe Beispiel 5).
  • Beispiel 7: Ein Gemisch aus 1,60 g (3,99 mmol) 1,4-Diketo-3,6- di-(4'-tert-butylphenyl)pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol, 1,15 g (3,99 mmol) 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo-[3,4-c]pyrrol, 0,67 g (1,98 mmol) 1,4-Diketo-3,6-(4'-cyanophenyl)-pyrrolo-[3,4-c] -pyrrol und 1,68 g (29,9 mmol) Kaliumhydroxid in 50 ml Methylsulfoxid wird auf dieselbe Weise, wie dies in Beispiel 4 beschrieben ist, unter Bildung von 2,95 g (86% der Theorie) eines roten Pigments behandelt.
  • Das Röntgenbeugungsmuster wird durch die folgenden Beugungslinien charakterisiert:
  • Man kann beobachten, daß die feste Lösung im Kristallgitter des gemischten Kristalls (der Wirtssubstanz) aus 1,4-Diketo-3, 6-di- (4'-tert-butylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol und 1,4-Diketo-3, 6- diphenylpyrrolo-[3,4-c]-pyrrol vorliegt (siehe Beispiel 4).
  • Es wird ein RIGAKU Modell D-MAX-B mit einer CU-K α-Quelle verwendet, um alle Röntgenbeugungsmuster aufzuzeichnen, die in den Beispielen 8 bis 17 angegeben sind.
  • Beispiel 8: Äquimolare Mengen (auf die erste Dezimalstelle gerundet, um insgesamt auf 10,0 g zu kommen) an 1,4-Diketo-3,6- diphenylpyrrolo-[3,4-c]-pyrrol (4,2 g, 0,0146 mol) und 1,4- Diketo-3,6-di-(4-tert-butylphenyl)-pyrrolo-[3,4-c]-pyrrol (5,8 g, 0,0145 mol) wie auch Dimethylglutarat (1,0 g) und Aluminiumsulfat (Al&sub2; (SO&sub4;) 3 · 15-18 H&sub2;O, 40,0 g) werden in eine 1000 ml Kugelmühle gegeben, die Stahlkugeln (1500 g, 1,2 cm Durchmesser) und Nägel (150 g, 3,0 cm Länge) als Mahlmittel enthält. Die Mühle wird dicht verschlossen und auf einem Roller für 24 Stunden gerollt. Der Inhalt der Mühle wird dann entnommen und von den Mahlmitteln abgetrennt. Das so erhaltene Mühlenpulver wird mit 2% wäßriger Schwefelsäure (500 ml) für 2 Stunden bei 90ºC gerührt. Die entstehende Pigmentaufschlämmung wird filtriert, mit heißem Wasser gewaschen, bis sie neutral und frei von Salzen ist und dann getrocknet.
  • Ein Ausstrich des entstehenden Pigments zeigt eine sehr blaurote Farbe, die zu der des im Handel erhältlichen Perylenrotpigments ähnlich ist, aber in der Farbsättigung weit überlegen ist. Das entstehende Pigment ist ein binär gemischter Kristall, der durch das folgende Röntgenbeugungsmuster charakterisiert ist:
  • Beispiel 9: Gemäß dem in Beispiel 8 verwendeten Verfahren wird mittels 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol (3,3 g, 0,0115 mol), 1,4-Diketo-3,6-di(4-tert-butylphenyl)pyrrolo[3,4- c]pyrrol (4,7 g, 0,0118 mol) und 2,9-Dichlorchinacridon (2,0 g, 0,0053 mol) ein Pigment hergestellt.
  • Das entstehende Pigment zeigt eine dunkle Massentönung und ist in der Farbe zu dem in Beispiel 8 beschriebenen binär gemischten Kristall ähnlich. Die entstehende ternäre feste Lösung zeigt ein Röntgenbeugungsmuster, das im wesentlichen dasselbe ist, wie das des binären gemischten Kristalls von Beispiel 8, was eine feste Gast-Wirt-Lösung anzeigt, worin die binäre feste Verbindung als Wirt für 2,9-Dichlorchinacridon dient. Das Röntgenbeugungsmuster wird durch die folgenden Beugungslinien charakterisiert:
  • Beispiel 10: Gemäß dem Verfahren von Beispiel 8 wird ein Pigment mittels 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol (3,3 g, 0,0115 mol), 1,4-Diketo-3,6-di(4-tert-butylphenyl)pyrrolo[3,4- c]pyrrol (4,7 g,0,0118 mol) und 1,4-Diketo-3,6-di(4- chlorphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol (2,0 g, 0,0056 mol) hergestellt.
  • Die entstehende ternäre feste Lösung zeigt ein Röntgenbeugungsmuster, das im wesentlichen dasselbe ist, wie das des in Beispiel 8 beschriebenen binären gemischten Kristalls, was eine feste Gast-Wirt-Lösung anzeigt, worin der binäre gemischte Kristall als Wirt für 1,4-Diketo-3,6-di(4-chlorphenyl)pyrrolo[3,4- c]pyrrol dient. Das Röntgenbeugungsmuster wird durch die folgenden Linien charakterisiert:
  • Beispiel 11: Gemäß Beispiel 8 wird unter Verwendung von äquimolaren Mengen an 1,4-Diketo-3, 6-di(4-chlorphenyl)-pyrrolo[3,4- c]pyrrol (4,7 g, 0,0132 mol) und 1,4-Diketo-3,6-di(4-tertbutylphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol (5,3 g, 0,0133 mol) anstelle von 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol und 1,4-Diketo- 3,6-di(4-tert-butylphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol hergestellt.
  • Das entstehende binäre gemischte Kristallpigment gleicht von der Farbe her sehr einem im Handel erhältlichen Perylenpigment und ist durch das folgende Röntgenbeugungsmuster charakterisiert:
  • Beispiel 12: Gemäß dem in Beispiel 8 verwendeten Verfahren wird mittels 1,4-Diketo-3,6-di(4-chlorphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol (3,8 g, 0,0105 mol), 1,4-Diketo-3,6-di(4-tert-butylphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol (4,2 g, 0,0105 mol) und 2,9-Dichlorchinacridon (2,0 g, 0,0053 mol) hergestellt.
  • Die entstehende ternäre feste Lösung zeigt ein Röntgenbeugungsmuster, das im wesentlichen identisch ist zu dem des binären gemischten Kristalls und in Beispiel 10 beschrieben ist, was eine feste Gast-Wirt-Lösung anzeigt, worin der binäre gemischte Kristall als Wirt für 2,9-Dichlorchinacridon dient. Das Röntgenbeugungsmuster wird durch die folgenden Linien charakterisiert:
  • Das Pigment zeigt eine dunkle Massentönung und ist in der Farbe zu dem in Beispiel 11 beschriebenen binären gemischten Kristall ähnlich.
  • Beispiel 13: Gemäß dem in Beispiel 8 verwendeten Verfahren wird mittels 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol (2,0 g, 0,0069 mol), 1,4-Diketo-3,6-di(4-tert-butylphenyl)pyrrolo[3,4- c]pyrrol (4,2 g, 0,0105 mol) und 1,4-Diketo-3,6-di(4-chlorphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol (3,8 g, 0,0106 mol) hergestellt.
  • Die entstehende ternäre feste Lösung zeigt ein Röntgenbeugungsmuster, das im wesentlichen zu dem des binären gemischten Kristalls identisch und in Beispiel 11 beschrieben ist, was eine feste Gast-Wirt-Lösung anzeigt, worin der binäre gemischte Kristall als Wirt für 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol dient. Die Ausstrichevaluierung zeigt, daß das Pigment im selben Farbbereich liegt, wie das eines im Handel erhältlichen Perylenpigments. Das Röntgenbeugungsmuster ist durch die folgenden Linien gekennzeichnet:
  • Beispiel 14: Ein 500 ml Kolben, der mit einem Thermometer, einem Rührer und einem Kühler ausgestattet ist, wird mit 15,7 Gramm wäßrigem 45% Kaliumhydroxid, 13 ml Wasser und 120 ml DMSO gefüllt. 12,0 g 1,4-Diketo-3,6-di(4-tert-butylphenyl)pyrrolo[3,4- c]pyrrol und 8,7 g 1,4-Diketo-3,6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol werden unter Rühren bei 40-50ºC zugegeben. Das Gemisch wird auf 50-55ºC erhitzt und bei 50-55ºC für 5 Minuten gerührt. Die ent stehende Lösung wird bei 20-30ºC in 550 ml Wasser gegossen, was das Pigment ausfallen läßt. Die Pigmentsuspension wird für 1 Stunde bei 25-30ºC gerührt und filtriert. Der Preßkuchen wird mit Wasser bis zu einem pH von 7-8 DMSO-frei gewaschen und getrocknet. Das pulverisierte Pigment zeigt einen starken kastanienbraunen Ton bei einem Ausstrich gemäß dem ASTM Verfahren D- 387-60 in einem lithographischen Lack. Das Röntgenbeugungsmuster ist durch die folgenden Linien charakterisiert:
  • Beispiel 15: Das Verfahren von Beispiel 14 wird unter Verwendung von zusätzlichen 2,6 g 2,9-Dimethylchinacridon als dritte Pigmentkomponente und 17,7 g wäßrigem 45% Kaliumhydroxid und 16 ml Wasser unter Bildung einer ternären festen Pigmentlösung wiederholt. Relativ zum gemischten Kristall von Beispiel 14 weist die ternäre feste Lösung eine höhere Transparenz und Sättigung auf und ist dunkler, wenn sie durch einen Ausstrich gemäß dem ASTM Verfahren D-387-60 in einem lithographischen Lack angewendet wird. Die ternäre feste Lösung hat ein Röntgenbeugungsmuster, das im wesentlichen dasselbe ist, wie das Röntgenbeugungsmuster des gemischten Kristalls von Beispiel 14. Das Röntgenbeugungsmuster wird durch die folgenden Linien charakterisiert:
  • Beispiel 16: Das Verfahren von Beispiel 14 wird mittels 3,5 g 2,9-Dimethylchinacridon als dritte Pigmentkomponente und 18,5 g wäßrigem 45% Kaliumhydroxid und 16 ml Wasser unter Bildung einer ternären festen Pigmentlösung wiederholt, die ein Röntgenbeugungsmuster zeigt, das im wesentlichen dasselbe ist, wie das des wie in Beispiel 14 beschrieben hergestellten gemischten Kristalls. Im Vergleich zu dem Produkt von Beispiel 14 weist die ternäre feste Lösung eine höhere Transparenz und Sättigung auf und ist dunkler, wenn sie durch einen Ausstrich gemäß dem ASTM Verfahren D-387-60 in einem lithographischen Lack angewendet wird. Das Röntgenbeugungsmuster ist durch die folgenden Linien charakterisiert:
  • Beispiel 17: Das Verfahren von Beispiel 14 wird unter Verwendung von zusätzlichen 4,1 g 2,9-Dichlorchinacridon als dritte Pigmentkomponente, 18,6 g wäßrigem 45% Kaliumhydroxid und 18 ml Wasser und durch Überführen der Pigmentlösung in 700 ml Wasser anstelle von 550 ml Wasser wiederholt. Die entstehende ternäre feste Pigmentlösung zeigt im wesentlichen dasselbe Röntgenbeugungsmuster, wie das des wie in Beispiel 14 beschrieben hergestellten gemischten Kristalls. Im Vergleich mit dem Produkt von Beispiel 14 weist die ternäre feste Lösung eine höhere Transparenz und Sättigung auf und ist dunkler, wenn sie durch einen Ausstrich gemäß dem ASTM Verfahren D-387-60 in einem lithographischen Lack angewendet wird. Das Röntgenbeugungsmuster ist durch die folgenden Linien charakterisiert:
  • Beispiel 18: Das Beispiel erläutert die Einarbeitung der hoch transparenten ternären festen Pigmentlösung, die gemäß Beispiel 15 erhalten wurde, gemischt mit einem schillernden Glimmerpigment in eine Automobilendlackierung.
  • Pigmentdispersion
  • 80,0 g nichtwäßriges Dispersionsharz (NAD-Harz), 17,6 g Dispergierharz, 70,4 g aromatisches Lösemittel (SOLVESSO 100 von Esso) und 32,0 g DPP Pigment, das gemäß Beispiel 15 erhalten wurde, werden für 64 Stunden mit einer Kugelmühle gemahlen. Die Dispersion enthält 16, 0% Pigment und 48, 0% Feststoffe in einem Pigment zu Bindemittelverhältnis von 0,5.
  • Stabilisierte Harzlösung
  • 144,6 g Xylol, 90,0 g Methanol, 1353,0 g NAD-Harz, 786,2 g Melaminharz, 65,6 g UV-Schutzlösung, 471,6 g Acrylurethanharz und 89,0 g Katalysatorlösung werden mit einem Schnellrührer in einem eine Gallone fassenden Gefäß gemischt.
  • Glimmerformulierung
  • 251,1 g schillerndes, Titandioxid-beschichtetes Glimmerpigment, 315,0 g NAD-Harz und 180,0 g Acrylurethanharz werden in einem Glasbehälter gemischt. Die Glimmerformulierung enthält 27,9% Glimmerpigment und 57,3% Feststoffe in einem Pigment zu Bindemittelverhältnis von 0,5.
  • Anstrichformulierung (50 Teile Pigment / 50 Teile Glimmer)
  • 28,7 g der oben beschriebenen Pigmentdispersion, 16,5 g der oben beschriebenen Glimmerformulierung, 61,0 g Acrylurethanharz, 3,5 g NAD Harz und 70,2 g der oben beschriebenen stabilisierten Harzlösung werden gemischt und auf eine grundierte Aluminiumplatte gesprüht, wonach ein Sprühen eines Klarlackharzes über die gefärbte Grundbeschichtung erfolgt. Die Platte wird für 10 Minuten Umgebungstemperatur ausgesetzt und für 30 Minuten bei 130ºC in den Ofen gegeben. Man erhält eine einzigartige kastanienbraun getönte gefärbte Beschichtung, die im Erscheinungsbild eine Farbtiefe und einen starken Flop mit ausgezeichneter. Bewitterungsstabilität zeigt.
  • Ähnlich gefärbte Platten erhält man unter Verwendung der gemäß den Beispielen 16 und 17 hergestellten Pigmente.
  • Beispiel 19 : 7,5 g der festen Lösung von Beispiel 1, 98, 9 g einer CAB Lösung, die besteht aus
  • 41,0 g Celluloseacetobutyrat CAB 531.1®, 20% in Butanol/Xylol 2 : 1 (Eastman Chem.)
  • 1,5 g Zirkoniumoctoat,
  • 18,5 g SOLVESSO 150® (aromatische Kohlenwasserstoffe, ESSO),
  • 21,5 g Butylacetat, und
  • 17,5 g Xylol
  • 36,5 g Polyesterharz DYNAPOL H700® (Dynamit Nobel), 4,6 g Melaminharz MAPRENAL MF650 (Hoechst) und 2,5 g Dispergiermittel DIS- PERBYK 160® (Byk Chemie) werden über 90 Minuten in einem Dispergiergerät zusammen dispergiert (Gesamtlack: 150 g, 5% Pigment).
  • Für die Grundbeschichtung werden 27,69 g des so erhaltenen massegetönten Lacks mit 17,31 g Al Stammlösung (8%) gemischt, die besteht aus
  • 12,65 g SILBERLINE SS 334AR®, 60% (Silberline Ltd.)
  • 56,33 g CAB Lösung (Zusammensetzung wie oben)
  • 20,81 g Polyesterharz DYNAPOL H700®
  • 2,60 g Melaminharz MAPRENAL MF650®
  • 7,59 g SOLVESSO 150®
  • und auf ein Aluminiumblech gesprüht (nasser Film etwa 20 um). Nach dem Trocknen an der Luft für 30 Minuten bei Raumtemperatur wird ein TSA Lack, der besteht aus
  • 29,60 g Acrylharz URACRON 2263 XB®, 50% in Xylol / Butanol (Chem. Fabrik Schweizerhalle)
  • 5,80 g Melaminharz CYMEL 327®, 90% in Isobutanol,
  • 2,75 g Butylglykolacetat,
  • 5,70 g Xylol,
  • 1,65 g n-Butanol,
  • 0,50 g Siliconöl, 1% in Xylol,
  • 3,00 g Lichtstabilisator TINUVIN 900®, 10% in Xylol (Ciba),
  • 1,00 g Lichtstabilisator TTNUVIN 292®, 10% In Xylol (Ciba),
  • wird hierauf als Endlackierung gesprüht (nasser Film etwa 50 um). Nach dem Trocknen an der Luft für weitere 30 Minuten bei Raumtemperatur kommt der Lack für 30 Minuten bei 130ºC in den Ofen.
  • Beispiel 20: 0,6 g der festen Lösung von Beispiel 2 werden mit 67 g Polyvinylchlorid, 33 g Dioctylphthalat, 2 g Dibutylzinndilaurat und 2 g Titandioxid gemischt und auf einer Rollmühle für 15 Minuten bei 160ºC zu einem dünnen Film verarbeitet. Der so erhaltene PVC Film weist eine sehr gute Farbstärke auf und ist gegenüber Migration und Licht unempfindlich.
  • Beispiel 21: 1000 g Polypropylengranulat (DAPLEN PT-55®, Chemie LINZ) und 20 g einer 50% Pigmentpräparation, die aus 10 g der festen Lösung von Beispiel 6 und 10 g Magnesiumbehenat besteht, wird in einer Mischtrommel sorgfältig gemischt. Das so behandelte Granulat wird dann gemäß dem Schmelzspinnverfahren im Temperaturbereich von 260 bis 285ºC gesponnen. Man erhält rote Filamente mit ausgezeichneten Licht- und Textilfestigkeitseigenschaften.

Claims (12)

1. Einphasische ternäre feste Lösung bestehend aus zwei unterschiedlichen Verbindungen der Formeln
worin A und B, die unterschiedlich sein müssen, jeweils für eine Gruppe der folgenden Formel stehen
oder
worin R&sub1; und R&sub2; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Halogen, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkyl, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkoxy, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkylmercapto, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkylamino, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkoxycarbonyl, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkylaminocarbonyl, -CN, -CONH&sub2;, -NO&sub2;, Trifluormethyl, C&sub5;-C&sub6; Cycloalkyl, -C = N- (C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkyl),
Phenyl, Imidazolyl, Pyrrazolyl, Triazolyl, Piperazinyl, Pyrrolyl, Oxazolyl, Benzoxazolyl, Benzothiazolyl, Benzimidazolyl, Morpholinyl, Piperidinyl oder Pyrrolidinyl steht,
G für -CH&sub2;-, -CH (CH&sub3;)-, -C(CH&sub3;)&sub2;-, -CH=N-, -N = N-, -O-, -S-, -SO-, -SO&sub2;-, -CONH- oder NR&sub7;- steht, R&sub3; und R&sub4; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Halogen, C&sub1;-C&sub6; Alkyl, C&sub1;-C&sub1;&sub8; Alkoxy oder -CN stehen, R&sub5; und R&sub6; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Halogen oder C&sub1;-C&sub6; Alkyl stehen und R&sub7; für Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub6; Alkyl steht,
und einer dritten Komponente, wobei die dritte Komponente ein Chinacridon der folgenden Formel ist
worin R für Wasserstoff, Halogen, C&sub1;-C&sub6; Alkyl oder C&sub1;-C&sub6; Alkoxy steht, oder wobei die dritte Komponente ein 1,4-Diketopyrrolo[3,4-c]pyrrol der sich von I und II unterscheidenden Formel ist
worin X und Y jeweils unabhängig voneinander für eine Gruppe der folgenden Formel stehen
wobei R&sub1; und R&sub2; dieselbe oben angegebene Bedeutung haben, wobei die ternäre feste Lösung ein Röntgenbeugungsmuster aufweist, das im wesentlichen dasselbe ist, wie das Röntgenbeugungsmuster, das ein gemischter Kristall zeigt, der sich aus einer äquimolaren Menge von (I) und (II) zusammensetzt, mit der Maßgabe, daß die dritte Komponente weder ein disubstituiertes Chinacridon ist, wenn die Komponenten (I) und (II) 1,4-Diketo- 3,6-diphenylpyrrolo[3,4-c]pyrrol und 1,4-Diketo-3,6-di(4-chlorphenyl)pyrrolo[3,4-c]pyrrol sind, noch eine Verbindung der folgenden Formel ist
worin A mit A der Verbindung der Formel (I) identisch ist und B mit B der Verbindung der Formel (II) identisch ist.
2. Ternäre feste Lösung nach Anspruch 1, worin A und B in den Formeln I und II jeweils eine Gruppe der folgenden Formel sind
worin R&sub1; und R&sub2; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Chlor, Brom, C&sub1;-C&sub4; Alkyl, C&sub1;-C&sub6; Alkoxy, C&sub1;-C&sub6; Alkylamino oder CN stehen, G für -O-, -NR&sub7;-, -N = N- oder SO&sub2;- steht, 1% und R&sub4; für Wasserstoff stehen und R&sub7; für Wasserstoff, Methyl oder Ethyl steht.
3. Ternäre feste Lösung nach Anspruch 2, worin A und B in den Formeln I und II jeweils für eine Gruppe der folgenden Formel stehen
worin R&sub1; und R&sub2; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Methyl, tert-Butyl, Chlor, Brom oder CN stehen.
4. Ternäre feste Lösung nach Anspruch 3, worin zumindest eines von R&sub1; und R&sub2; für Wasserstoff steht.
5. Ternäre feste Lösung nach Anspruch 1, worin die dritte Komponente ein Chinacridon der Formel III ist, worin R für Wasserstoff, Chlor, C&sub1;-C&sub3; Alkyl, Methoxy oder Ethoxy steht.
6. Ternäre feste Lösung nach Anspruch 5, worin R für Wasserstoff, Chlor oder Methyl steht.
7. Ternäre feste Lösung nach Anspruch 1, worin die dritte Komponente ein 1,4-Diketopyrrolo [3,4-c] pyrrol der Formel IV ist, worin R&sub1; und R&sub2; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Chlor, Brom, C&sub1;-C&sub4; Alkyl, C&sub1;-C&sub6; Alkoxy, C&sub1;-C&sub6; Alkyl amino oder CN stehen.
8. Ternäre feste Lösung nach Anspruch 7, worin in Formel IV X und Y für identische Gruppen stehen und R&sub1; und R&sub2; jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, Methyl, tert-Butyl, Chlor, Brom oder CN stehen.
9. Ternäre feste Lösung nach Anspruch 8, worin zumindest eines von R&sub1; und R&sub2; für Wasserstoff steht und das andere jeweils in der Paraposition von (I) und (II) steht.
10. Ternäre feste Lösung nach Anspruch 1, die 4 bis 28 Molprozent der dritten Komponente umfaßt.
11. Ternäre feste Lösung nach Anspruch 1, die ein äquimolares Verhältnis von (I) und (II) umfaßt.
12. Pigmentzusammensetzung, die eine ternäre feste Lösung nach Anspruch 1 zusammen mit einem Überschuß der dritten Komponente umfaßt.
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