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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Entschlüsselung verschlüsselter Übertragungen
und insbesondere ein System, eine Einrichtung und ein Verfahren
zum Bereitstellen hybriden bedingten Zugangs für Empfänger verschlüsselter Übertragungen.
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Anbieter
von Kabelfernsehdienst (KFS-Dienst) übertragen ein Signal über ein
Kabel an Abonnenten. Das Signal enthält mehrere Kanäle, die innerhalb
des Frequenzbereichs des Signals verteilt werden. Typischerweise
verschlüsseln
die KFS-Dienstanbieter ihre Übertragungssignale,
um Nicht-Abonnenten daran zu hindern, die Signale zu nutzen. Damit
der Fernseher oder Videorecorder des Abonnenten das Signal nutzen
kann, muss ein Mittel zum Empfangen des Signals, Entschlüsseln des
Signals und Auswählen
eines Kanals bereitgestellt sein. Das bereitgestellte Mittel ist
typischerweise eine Einrichtung, die als Set-Top-Box bekannt ist. Zum Empfangen des
Signals, das durch den KFS-Dienstanbieter übertragen wird, ist die Set-Top-Box
mit einem Kabel verbunden. Ferner ist die Set-Top-Box zum Bereitstellen
eines Signals, das anzeigefähig
ist, mit dem Fernseher oder Videorecorder des Abonnenten verbunden.
Die Set-Top-Box stellt typischerweise eine Navigationsfunktion und
eine Sicherungsfunktion bereit. Die Navigationsfunktion dient zum
Navigieren in und Auswählen
von Kanälen
innerhalb des empfangenen Signals. Die Sicherungsfunktion dient zum
Entschlüsseln
des empfangenen Signals. Die Sicherungsfunktion der Set-Top-Box
ist Teil eines Systems für
bedingten Zugang (BZ-Systems) zum Ermitteln der Berechtigungen der
Set-Top-Box des Abonnenten zu den Diensten, die durch den KFS-Dienstanbieter
bereitgestellt werden.
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Gemäß durch
die FCC erlassenen Vorschriften muss die Navigationsfunktion von
der Sicherungsfunktion getrennt gehalten werden. Dies ist typischerweise
durch Set-Top-Boxen erreicht worden, die entweder eine separate
permanente Sicherungsfunktion, die in den Set-Top-Boxen eingebettet
ist, oder eine separate entfernbare Sicherungsfunktion in Form einer
Chipkarte erreicht worden, die an die Set-Top-Box ankoppelt.
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Beim
Versehen einer Set-Top-Box nur mit einer eingebetteten Sicherungsfunktion
gibt es Nachteile. Die Sicherungsfunktion in der Set-Top-Box ist feststehend.
Wenn kritische Merkmale innerhalb des Zugangskontrollsystems geändert werden,
wird die Sicherungsfunktion in der Set-Top-Box funktionsunfähig. Beispielsweise
mögen Kabel-Dienstanbieter periodisch
das verwendete Verschlüsselungsverfahren ändern und
mögen ihren
Abonnenten unterschiedliche Berechtigungsebenen für gewisse
Kanäle
anbieten oder von diesen verlangen. Um einer Änderung bei Berechtigung oder
Verschlüsselungsverfahren
Rechnung zu tragen, ist eine neue Set-Top-Box mit einer unterschiedlichen
Sicherungsfunktion erforderlich, um die ursprüngliche zu ersetzen. Außerdem muss
jede Set-Top-Box spezialangefertigt werden, wie durch den KFS-Dienstanbieter vorgegeben,
womit hohe Herstellungskosten einhergehen.
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Das
Versehen der Set-Top-Box mit einer entfernbaren Sicherungsfunktion
stellt die Fähigkeit
bereit, die Sicherungsfunktion der Set-Top-Box zu ändern, ohne
sie ersetzen zu müssen.
Außerdem
könnte
eine Standard-Set-Top-Box für
verschiedene KFS-Dienstanbieter
verwendet werden, womit die Herstellungskosten gesenkt werden. Jedoch
gibt es Nachteile beim Versehen einer Set-Top-Box nur mit einem
entfernbaren Modul, das die Sicherungsfunktion bereitstellt. Beim
Fehlen oder Abkoppeln eines entfernbaren Moduls übersteuert die Set-Top-Box
die Navigierfunktion und ist nicht in der Lage, irgendeine der empfangenen Übertragungen
zu entschlüsseln. Ohne
das entfernbare Modul ist die Set-Top-Box nur in der Lage, Inhalt
zu zeigen, der kein verschlüsselter Inhalt
sind, die nicht von hohem Wert sind.
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EP-Anmeldung Nummer 0 585
833 A1 mit dem Titel „Video
Signal Decoder System" beschreibt eine
Set-Top-Box zum Decodieren von Videosignalen, wobei die Box zwei
Sicherungsfunktionsmodule beinhaltet: ein eingebettetes Sicherungsfunktionsmodul
und ein austauschbares Chipkarten-Sicherungsfunktionsmodul, das
an die Box ankoppelt. Jedoch weist die beschriebene Box eine Reihe
von Nachteilen auf. Beim Empfangen eines Signals wird die Entschlüsselung
durch eines der Sicherungsfunktionsmodule vorgenommen. Das Sicherungsfunktionsmodul
wird durch die Box über
ein Versuchs-und-Irrtums-Verfahren ausgewählt. Das eingebettete Sicherungsfunktionsmodul
wird als Erstes für die
Auswahl geprüft,
und die Chipkarte wird als Zweites geprüft. Das Sicherungsfunktionsmodul
entweder der eingebetteten Sicherungsfunktion oder der Chipkarten-Sicherungsfunktion,
das ausgewählt
worden ist, hängt
davon ab, welches einen Entschlüsselungsalgorithmus
aufweist, der dem Verschlüsselungsalgorithmus
des empfangenen Signals entspricht. Somit erfolgt die Auswahl eines
Sicherungsfunktionsmoduls zum Vornehmen der Entschlüsselung
gemäß dem Signal,
das durch die Box empfangen wird, wobei das andere Sicherungsfunktionsmodul
deaktiviert ist. Somit stellt die Box kein Standard-Sicherungsfunktionsmodul
bereit. Die Box erlaubt keine unterschiedlichen Zugangsebenen auf die
empfangene Übertragung.
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US-Patentschrift Nr. 5.742.680 beschreibt eine
Set-Top-Box zum Bereitstellen von Entschlüsselung eines empfangenen Signals,
wobei das Signal durch einen ausgewählten Sender von mehreren Sendern
gesendet wird und die Entschlüsselung durch
eine entsprechende Chipkarte von mehreren Chipkarten-Sicherungsfunktionsmodulen
vorgenommen wird. Die Box beinhaltet kein eingebettetes Sicherungsfunktionsmodul.
Ohne eine entsprechende Chipkarte für das ausgewählte Signal
kann die Set-Top-Box keine Entschlüsselung vornehmen.
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In
den oben erwähnten
Referenzen kann jedweder Inhaber einer Chipkarte die Chipkarte mit
jedweder kompatiblen Set-Top-Box verwenden. Jedoch halten es Anbieter übertragener
Signale oft für
einen Vorteil für
sich, Entschlüsselung
ihrer Signale auf die Set-Top-Box zu beschränken, die zum Abonnenten gehört. Außerdem sehen
die oben erwähnten
Referenzen kein Prüfen
der Berechtigung zum Entschlüsseln
der übertragenen
Signale vor. Auch deaktivieren sie keine Sicherungsfunktionsmodule,
die nicht mehr berechtigt sind. Um unberechtigte Entschlüsselung zu
verhindern, müssen
Anbieter von Signalübertragungen
den Verschlüsselungsalgorithmus
der übertragenen
Signale ändern.
Dies würde
die Verteilung neuer Chipkarten an alle berechtigten Kunden erfordern.
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EP-Anmeldung 0 570 785
A1 beschreibt ein Verfahren zum Erlauben von Entschlüsselung übertragener
Signale an definierten geografischen Ort unter Verwendung von Chipkarten.
Jedoch erfordert das obige Verfahren, um dies zu erreichen, die Übertragung
von mindestens zwei Datenkanälen,
die durch mindestens zwei separate Prozessoren zu empfangen sind.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Empfänger zum
Empfangen und Entschlüsseln
verschlüsselter Übertragungen
von einer Übertragungsstation
bereitzustellen, wobei der Empfänger
eine eingebettetes Standard-Sicherungsfunktionsmodul und ein entfernbares
Sicherungsfunktionsmodul zum Bereitstellen einer zusätzlichen
Zugangsebene auf die Übertragungen
aufweist und wobei die Standardbetriebsart ungeachtet der Verfügbarkeit
des entfernbaren Sicherungsfunktionsmoduls in Betrieb ist.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein System und
ein Verfahren zum Bereitstellen von Zugang zu verschlüsselten Übertragungen
von einem Übertragungssystem
durch einen Empfänger
bereitzustellen, wobei dem Empfänger verschiedene
Zugriffsebenen auf die Übertragung einschließlich einer
Standardebene erlaubt sind.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein System und
ein Verfahren zum Bereitstellen von Zugang zu verschlüsselten Übertragungen
von einem Übertragungssystem
durch einen Empfänger
gemäß Berechtigungen
eines von dem Benutzer und dem Empfänger zu den Übertragungen bereitzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein System und
Verfahren zum Bereitstellen eines Empfängers und Sicherungsfunktionsmoduls
bereitzustellen, die effizient herzustellen und zu verteilen sind,
während
sie maximalen Service bereitstellen.
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Um
die obigen Aufgaben zu lösen,
ist ein System und Verfahren, wie in den angehängten Ansprüchen dargelegt, beansprucht
worden.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht eine Übertragungsstation zum Übertragen
verschlüsselter Übertragungen
an einen Empfänger
ein. Die Übertragungsstation
umfasst mindestens eine Kopfstelle, die ein erstes Modul für bedingten
Zugang zum Verschlüsseln
eines ersten Signals und ein zweites Modul für bedingten Zugang zum Verschlüsseln eines zweiten
Signals aufweist. Die Kopfstelle umfasst ferner ein Berechtigungsmodul
zum Ermitteln, ob ein Empfänger
das Recht zum Entschlüsseln
des zweiten Signals aufweist. Bei einer positiven Ermittlung durch
das Berechtigungsmodul überträgt die Übertragungsstation
an den Empfänger
einen Berechtigungscode, der es dem Empfänger erlaubt, das zweite Signal
zu entschlüsseln.
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Daher
besteht Bedarf an einem System, in dem ein Empfänger eine Übertragung, die durch eine Übertragungsstation übertragen
wird, empfängt
und entschlüsselt,
wobei der Empfänger
sowohl ein eingebettetes Sicherungsfunktionsmodul als auch ein entfernbares
Sicherungsfunktionsmodul aufweist. Es besteht Bedarf daran, dass
das eingebettete Sicherungsfunktionsmodul eine Standardbetriebsart
bereitstellt, sodass Übertragungen
von der Übertragungsstation
ungeachtet der Verfügbarkeit
des entfernbaren Sicherungsfunktionsmoduls auf einer Standardebene
entschlüsselt
werden können.
Es besteht der Bedarf am Bereitstellen variierender Zugangsebenen
zu Übertragungen.
Es besteht Bedarf daran, Benutzer, die keine Berechtigungen haben, am
Betrachten be schränkter Übertragungen
zu hindern, ohne die permanente Deaktivierung vorhandener Sicherungsfunktionsmodule
zu erfordern.
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EP-Anmeldung 0 506 435 betrifft
einen Decodierer zum Descramblen codierter Satellitenübertragungen.
Der Decodierer umfasst ein internes Sicherungsmodul und ein austauschbares
Sicherungsmodul. Das Programmsignal wird mit einem Schlüssel gescramblet,
und dann wird der Schlüssel
selbst doppelt verschlüsselt
und mit dem gescrambleten Programmsignal gemultiplext. Der Decodierer
nimmt eine erste Schlüssel-Entschlüsselung
unter Verwendung der zweiten geheimen Seriennummer vor, die im Decodierer
gespeichert ist. Der teilweise entschlüsselte Schlüssel wird dann unter Verwendung der
ersten geheimen Seriennummer, die im austauschbaren Sicherungsmodul
gespeichert ist, durch das austauschbare Sicherungsmodul weiter
entschlüsselt.
Dann descramblet der Decodierer das Programm mithilfe des doppelt
entschlüsselten Schlüssels. Das
austauschbare Sicherungsmodul kann ausgetauscht werden, womit ermöglicht wird, dass
das Sicherungssystem auf eine Systemlücke folgend aktualisiert oder
geändert
wird. Auswählbar durch
ein Signal, das vom Codierer übertragen
wird, kann jedes der Sicherungsmodule zum aktiven Sicherungsmodul
werden, um den Gehalt abschließend
zu entschlüsseln.
Dementsprechend betrifft dieser Verweis Doppelschicht-Verschlüsselung.
Sowohl interne als auch entfernbare Entschlüsselungsmodule (Decodierer
und Sicherungsmodul) können separat/individuell
oder gemeinsam unter Kontrolle spezieller Adressbits arbeiten, die
durch einen Lenkungsmanager bedient werden. Weder lehrt dieser Verweis
die Erfindungsmerkmale eines Senders zum Übertragen einer Meldung darüber, dass
das entfernbare Modul aktiviert ist, an eine Station außerhalb des
Systems und des Empfangens einer Berechtigung, die das Entschlüsseln des
zweiten Signals aktiviert, von der Station daraufhin, falls das
entfernbare Modul zugelassen ist, noch legt er sie nahe. Das Aktivieren
erfolgt im bekannten System durch Benutzereingriff (Anschließen oder
Einsetzen des Moduls oder Ändern
der Einstellung des Empfängers
durch Umlegen eines Schalters.).
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EP-Anmeldung 0 752 635 betrifft
ein System und Verfahren, die transparente Integration von Chipkarten-Privatschlüsselbenutzung
mit einem vorhandenen Satz von Verschlüsselungsdiensten und Systemanwendungen
bereitstellen. Ein Schlüsselspeichermanager
verwaltet Benutzerschlüsseldaten
und behandelt Anforderungen um Schlüsselbenutzung von den Systemanwendungen.
Eine Benutzerinformationsdatei speichert Benutzerdaten einschließlich privater
Benutzerschlüssel
für Benutzer,
die keine Chipkarten besitzen, und einer Angabe jener Benutzer,
die Chipkarten besitzen. Ein Satz von Systemanwendungen koppelt über Verschlüsselungsprotokoll-spezifische
Anwendungsprogrammierungs-Schnittstellen an den Schlüsselspeichermanager
an. Benutzer verbinden sich mit dem System über Endgeräte oder entfernte Computer,
die mit Chipkartenlesern ausgerüstet
sein können.
Bei Benutzern, die Chipkarten besitzen, leitet der Schlüsselspeichermanager
Anforderungen um Privatschlüsselbenutzung,
wie z.B. Verschlüsselung
oder Entschlüsselung
mit dem privaten Schlüssel
des Benutzers, von den Systemanwendungen an die Chipkarten weiter.
Auf diese Art und Weise kann der private Schlüssel des Benutzers nicht durch
Darstellung gegenüber
dem Computersystem kompromittiert werden. Bei Benutzern ohne Chipkarten
leitet der Schlüsselspeichermanager
die Anforderung um Privatschlüsselbenutzung
zur Behandlung an einen Verschlüsselungsdienst
weiter. Der Schlüsselspeichermanager
kann nur Anforderungen um Privatschlüsselbenutzung behandeln, wobei
die Systemanwendungen die Benutzung öffentlicher Schlüssel direkt
identifizieren und behandeln, oder der Schlüsselspeichermanager kann sowohl
die Privatschlüsselbenutzung
als auch die Benutzung öffentlicher Schlüssel behandeln.
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EP-Anmeldung 0752 635 betrifft
das technische Gebiet vernetzter Computer und nicht die Umgebung
der Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, die in der aktuellen
Erfindung angesprochen wird.
EP-Anmeldung
0752 635 betrifft das Verfügbarmachen eines privaten Schlüssels für das System
auf verschiedene Art und Weise einschließlich Chipkarten und einer
Schlüsselspeichermanager-Software-Anwendung.
Weder lehrt
EP-Anmeldung 0752 635 die
Verarbeitung von Videoinhalt noch, dass eine Chipkarte ein eingebettetes
Modul übersteuert,
noch die Übertragung
von Meldungen, um eine Station darüber zu benachrichtigen, dass
eine Chipkarte aktiviert ist, noch das Empfangen von Berechtigungscodes
daraufhin, noch legt sie diese nahe.
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Die
obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden im Lichte der folgenden ausführlichen Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels
derselben in Verbindung mit den angehängten Zeichnungen offensichtlicher, wobei:
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1 ein
Blockschaltbild eines Systems nach Stand der Technik zur Entschlüsselung
durch einen Empfänger
eines verschlüsselten
Signals ist, das durch eine Übertragungsstation
eines KFS-Dienstanbieters übertragen
wird;
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2 ein
Blockschaltbild eines zweiten Systems nach Stand der Technik zur
Entschlüsselung durch
einen Empfänger
eines verschlüsselten
Signals ist, das durch eine Übertragungsstation
eines KFS-Dienstanbieters übertragen
wird;
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3 ein
Blockschaltbild eines Systems zur Entschlüsselung durch einen Empfänger eines
verschlüsselten
Signals ist, das durch eine Übertragungsstation übertragen
wird, gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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4 ein
beispielhaftes Flussdiagramm ist, das die Schritte darstellt, die
durch einen Empfänger entschlüsselter Übertragungen
durchgeführt
werden, gemäß der vorliegenden
Erfindung; und
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5 ein
beispielhaftes Flussdiagramm ist, das die Schritte darstellt, die
durch einen Sender verschlüsselter Übertragungen
durchgeführt
werden, gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Übergehend
zu den Zeichnungen, in denen über
die mehreren Ansichten hinweg ähnliche
Bezugszeichen ähnliche
oder identische Elemente identifizieren, ist ein System nach Stand
der Technik zur Entschlüsselung
verschlüsselter Übertragungen, die
durch eine Übertragungsstation übertragen
werden, in 1 abgebildet.
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Bezug
nehmend auf 1 beinhaltet das System nach
Stand der Technik, gezeigt unter 10, eine Übertragungsstation,
die eine Kopfstelle 12 aufweist, die ein Signal zu einem
Empfänger 14 überträgt. Die Übertragungsstation
ist typischerweise ein Kabelfernseh-(KFS-)-Dienstanbieter. Der Empfänger 14 ist
typischerweise ein Set-Top-Box. Ein Kabel, durch das die Übertragung übertragen
wird, verläuft zwischen
der Set-Top-Box und dem Übertragungssystem.
Die Set-Top-Box steht ferner in Kommunikation mit einem Fernseher
oder Videorecorder zum Betrachten der Übertragungen, sobald sie empfangen
und entschlüsselt
sind. Ein Sicherungssystem, das als System für bedingten Zugang (BZ-System) bekannt ist,
ist zum Sichern der Übertragung
dagegen bereitgestellt, dass auf sie durch einen Empfänger zugegriffen
wird, der keine Berechtigungen aufweist. Das BZ-System des in 1 gezeigten
Systems umfasst BZ-Modul 16 und BZ-Modul 18. BZ-Modul 16 befindet
sich in der Kopfstelle der Übertragungsstation.
BZ 16 verschlüsselt
Inhalte des Signals zur Übertragung,
während
BZ 18 das empfangene Signal zum Betrachten entschlüsselt. BZ 18 ist
als permanente Komponente innerhalb der Set-Top-Box eingebettet.
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Ein
anderes System nach Stand der Technik ist in 2 abgebildet.
Das gezeigte System nach Stand der Technik 20 beinhaltet
Kopfstelle 22 und Set-Top-Box 24. Das BZ-Modul 26 befindet
sich in Kopfstelle 22, und das BZ-Modul 28 befindet
sich in Set-Top-Box 24. BZ-Modul 28 ist eine entfernbare Chipkarte.
Das BZ-Modul 28 kann gegen eine unterschiedliche Chipkarte
ausgetauscht werden.
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Jetzt
Bezug nehmend auf 3 ist eine Ausführungsform
des Systems der vorliegenden Erfindung gezeigt. Das System 50 der
vorliegenden Erfindung stellt eine Übertragungsstation bereit,
die Kopfstelle 52 und eine Set-Top-Box 54 aufweist.
Die Set-Top-Box 54 empfängt über Kabel
oder über drahtlose
Mittel wie z.B. Funkwellen, die durch eine Satellitenschüsselantenne
empfangen werden, eine Übertragung
von einer Übertragungsstation 52.
Die Übertragungsstation 52 überträgt zwei
Signale. Ein erstes BZ-Modul 56 verschlüsselt das
erste Signal. Ein zweites BZ-Modul 58 verschlüsselt das
zweite Signal.
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Die
Set-Top-Box stellt eine Architektur für hybriden bedingten Zugang
bereit, die ein eingebettetes BZ-Modul 60 und ein entfernbares
BZ-Modul 62 zum Entschlüsseln
der Signale umfasst, die durch die Übertragungsstation übertragen
werden. Die Set-Top-Box ist mit einer Standardschnittstelle zum Eingreifen
von BZ-Modul 62 darin und Ankoppeln derselben an die Set-Top-Box
versehen.
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Während des
Betriebs empfängt
die Set-Top-Box anfangs die Signale von der Übertragungsstation, die durch
BZ-Modul 56 verschlüsselt sind,
und entschlüsselt
das erste verschlüsselte
Signal über
das eingebettete BZ-Modul 60. Zum Entschlüsseln der Übertragung
von der Übertragungsstation
auch dann, wenn ein entfernbares Modul nicht aktiviert oder nicht
verfügbar
ist, stellt BZ-Modul 60 eine standardmäßige bedingte Zugangsfähigkeit
bereit.
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Beim
Aktivieren von BZ-Modul 62 setzt eine Neuinitialisierungseinheit 64 die
Set-Top-Box durch Neuinitialisieren der Set-Top-Box zurück, um es BZ-Modul 62 zu
erlauben, die empfangene Übertragung
zu entschlüsseln,
weist die Set-Top-Box 54 an, eine Signaländerungsmeldung
zur Übertragungsstation 52 zu übertragen,
und stellt die Entschlüsselung des
ersten Signals durch BZ-Modul 60 ein. Die Signaländerungsmeldung
informiert die Übertragungsstation
darüber,
dass die Set-Top-Box 54 bereit ist, das zweite Signal zu
entschlüsseln.
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Die
Kopfstelle von Übertragungsstation 52 ermittelt
beim Empfangen der Signaländerungsmeldung,
ob die Set-Top-Box berechtigt ist, das zweite Signal zu empfan gen,
oder nicht. Die Ermittlung erfolgt nach Kriterien, die durch die
Manager der Übertragungsstation
festgelegt sind, wie z.B., ob die Eigentümer der Set-Top-Box die Abonnementgebühren für den Dienst,
der durch die Übertragungsstation
bereitgestellt wird, bezahlt haben oder nicht, wie in einer Datenbank
aufgezeichnet.
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Bei
einer positiven Ermittlung überträgt die Kopfstelle
einen Berechtigungscode, der die Set-Top-Box in die Lage versetzt,
das zweite Signal zu entschlüsseln.
Daraufhin, dass die Set-Top-Box 54 das zweite Signal mit
dem Berechtigungscode empfangt, fährt das BZ-Modul 62 fort,
das zweite Signal zu entschlüsseln.
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In
der Set-Top-Box der bevorzugten Ausführungsform ist das entfernbare
BZ-Modul 62 ein Standardmodul, das effiziente Herstellung
und Verteilung bereitstellt. Dies ist vorteilhaft zur Behandlung
von Aktualisierungen, Sicherheitsänderungen und neuen Produkten.
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4 und 5 sind
beispielhafte Flussdiagramme, die die Schritte darstellen, die durch
die Set-Top-Box bzw. die Übertragungsstation
einer Ausführungsform
der Erfindung durchgeführt
werden. Es versteht sich, dass nach Vorlieben, Konstruktionsentscheidungen
usw. Modifikationen implementiert werden könnten.
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Bezug
nehmend auf 4 werden nun die Schritte beschrieben,
die durch die Set-Top-Box durchgeführt werden. In Schritt 98 sendet
beim Aktivieren der Set-Top-Box 54,
um Übertragungen
zu empfangen, die Set-Top-Box 54 eine Meldung zur Übertragungsstation,
um die Übertragungsstation darüber zu informieren,
dass das BZ-Modul 60 der Set-Top-Box 54 bereit
ist, das erste Signal zu entschlüsseln.
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In
Schritt 100 empfangt die Set-Top-Box die Übertragungen.
In der bevorzugten Ausführungsform wird
das erste Signal zusammen mit einem Berechtigungscode für das erste
Signal empfangen. Der erste Signalberechtigungscode erlaubt es der Set-Top-Box, das erste
Signal zu empfangen. In einer anderen Ausführungsform stellt der Berechtigungscode
Schlüsseldaten
bereit, um es der Set-Top-Box zu erlauben, das Signal zu entschlüsseln. In
noch einer anderen Ausführungsform
erlaubt der Berechtigungscode beide obigen Funktionen.
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In
Entscheidungsschritt 102 wird ermittelt, ob der erste Signalberechtigungscode
empfangen wurde oder nicht. Falls nicht, kann das erste Signal nicht entschlüsselt werden,
und die Steuerung geht zu Schritt 103, um den Benutzer
der Set-Top-Box darüber
zu informieren, dass er nicht berechtigt ist, jedwede Signale zu
betrachten, und dass der Zugang verwehrt wird. Dann kehrt der Prozess
zu Schritt 98 zurück.
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Bei
Ermittlung, dass der erste Signalberechtigungscode empfangen wurde,
geht der Prozess zu Schritt 105 über. In Schritt 105 wird
das erste Signal durch BZ-Modul 60 entschlüsselt. In
Entscheidungsschritt 110 ermittelt die Set-Top-Box, ob
BZ-Modul 62 aktiviert
worden ist oder nicht. Während
des Betriebs kann das BZ-Modul 62 auf verschiedene Weise
aktiviert werden, wie z.B. durch Einsetzen des entfernbaren Moduls
oder durch Aktivieren eines Schalters, sobald es eingesetzt ist.
Ist BZ-Modul 62 nicht aktiviert, fährt die Set-Top-Box fort, das
erste Signal zu empfangen und entschlüsseln, und der Prozess kehrt
zu Schritt 110 zu rück.
Ist BZ-Modul 62 aktiviert worden, geht der Prozess zu Schritt 115 über.
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In
Schritt 115 wird die Set-Top-Box zurückgesetzt. Eine Initialisierungsroutine
wird durchgeführt, um
es dem BZ-Modul 62 zu erlauben, das empfangene Signal zu
entschlüsseln.
In Schritt 120 wird die Entschlüsselung des ersten Signals
durch BZ-Modul 60 eingestellt. In Schritt 125 überträgt die Set-Top-Box
eine Signaländerungsmeldung
zur Übertragungsstation,
um die Übertragungsstation darüber zu informieren,
dass das BZ-Modul 62 ausgewählt worden ist und bereit ist,
das zweite Signal zu entschlüsseln.
Die Reihenfolge der Durchführung der
Schritte 115–125 kann
gemäß Konstruktionsentscheidung
umgeordnet werden.
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In
Schritt 130 empfängt
die Set-Top-Box, falls zugelassen, von der Übertragungsstation den Berechtigungscode
für das
zweite Signal. In Entscheidungsschritt 132 wird ermittelt,
ob der zweite Signalberechtigungscode für das zweite Signal empfangen wurde
oder nicht. Falls nicht, kann das zweite Signal nicht entschlüsselt werden,
und der Prozess geht zum Neuinitialisieren der Set-Top-Box, um das
erste Signal zu entschlüsseln,
und Informieren der Übertragungsstation
darüber,
dass die Set-Top-Box bereit ist, das erste Signal zu entschlüsseln, zu
Schritt 133 über.
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Bei
Ermittlung in Schritt 132, dass der zweite Signalberechtigungscode
empfangen wurde, geht der Prozess zu Schritt 135 über. In
Schritt 135 entschlüsselt
BZ-Modul 62 das
zweite Signal. In Schritt 140 erfolgt eine Ermittlung dahin
gehend, ob BZ-Modul 62 noch
aktiviert ist oder nicht. Die Entschlüsselung des zweiten Signals
wird fortgesetzt, bis das BZ-Modul 62 deaktiviert wird.
Bei Deaktivierung von BZ-Modul 62 stellt die Set-Top-Box
das Entschlüsseln
des zweiten Signals ein, und der Prozess geht zur Neuinitialisierung,
um das erste Signal zu empfangen und entschlüsseln, zu Schritt 133 über.
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Als
Nächstes
werden unter Bezug auf 5 nun die Schritte beschrieben,
die durch die Übertragungsstation
durchgeführt
werden. Während
sie fortwährend
verschlüsselte
erste und zweite Signale überträgt, wartet
die Übertragungsstation
in Schritt 210 auf den Eingang einer Meldung, dass das BZ-Modul 60 bereit
ist, die erste Meldung zu entschlüsseln.
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Bei
Eingang der Meldung in Schritt 210 geht der Prozess zu
Entscheidungsschritt 215 über. In Schritt 215 ermittelt
die Übertragungsstation,
ob die Set-Top-Box berechtigt ist, das erste Signal zu entschlüsseln, oder
nicht. Falls nicht, kehrt der Prozess zu Schritt 210 zurück. Gemäß Konstruktionsentscheidung
kann alternativ eine Routine unter Verwendung verschiedener Schritte
durchgeführt
werden. Beispielsweise kann die Routine eine Meldung zur Set-Top-Box
senden, um den Benutzer darüber zu
informieren, dass er nicht berechtigt ist, die Inhalte der Übertragungen
zu betrachten, wonach der Prozess zu Schritt 210 zurückkehrt.
Auch können
die Schritte 210 und 215 zu einem Schritt kombiniert
werden, in dem nur Meldungen erkannt werden, die von Set-Top-Boxen
empfangen werden, die aktuelle Berechtigungen aufweisen. Falls in
Schritt 215 bestätigt wird,
dass die Set-Top-Box berechtigt ist, das erste Signal zu entschlüsseln, geht
der Prozess mit Schritt 225 weiter.
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In
Schritt 225 wird ein erster Signalberechtigungscode zur
Set-Top-Box übertragen.
Der erste Signalberechtigungscode erlaubt es der Set-Top-Box, das
erste Signal zu entschlüsseln.
Der erste Signalberechtigungscode ist in einer Ausführungsform
eine der Set-Top-Box entsprechende Adresse, die als Präfix der Übertragung
des ersten Signals beigefügt ist,
um es der Set-Top-Box zu erlauben, das erste Signal zu empfangen.
In einer anderen Ausführungsform
enthält
der erste Signalberechtigungscode einen Schlüssel, der es BZ-Modul 60 erlaubt,
einen Entschlüsselungsalgorithmus
zu verwenden, der dem Verschlüsselungsalgorithmus
entspricht, der durch BZ-Modul 56 verwendet wird. In noch
einer anderen Ausführungsform
kann das erste Signal durch jedwede Set-Top-Box in Kommunikation
mit der Übertragungsstation
empfangen und entschlüsselt werden,
ohne die Überprüfung der
Berechtigung zu erfordern. Bei Abschluss von Schritt 225 geht
der Prozess mit Schritt 230 weiter.
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Schritt 230 ist
ein Warteschritt, in dem die Übertragungsstation
auf Eingang einer Signaländerungsmeldung
von der Set-Top-Box wartet, die erklärt, dass das BZ-Modul 60 das
erste Signal nicht länger
entschlüsseln
wird und dass das BZ-Modul 62 bereit ist, das zweite Signal
zu entschlüsseln.
Bei Eingang einer Signaländerungsmeldung
geht der Prozess mit Schritt 235 weiter. In Entscheidungsschritt 235 überprüft die Übertragungsstation,
ob die Set-Top-Box berechtigt ist, das zweite Signal zu entschlüsseln. Auf
die Überprüfung hin
geht der Prozess mit Schritt 240 weiter.
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In
Schritt 240 überträgt die Übertragungsstation
einen zweiten Signalberechtigungscode zur Set-Top-Box. Der zweite
Signalberechtigungscode erlaubt es der Set-Top-Box, das zweite Signal
zu entschlüsseln.
Der zweite Signalberechtigungscode funktioniert in dem ersten Signalberechtigungscode ähnlicher
Art und Weise.
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Falls
ermittelt wurde, dass die Set-Top-Box nicht zur Entschlüsselung
des zweiten Signals berechtigt ist, kehrt der Prozess zu Schritt 225 zurück. Alternativ
kann gemäß Konstruktionsentscheidung eine
Routine durchgeführt
werden. Beispielsweise kann die Routine einen Schritt zum Senden
einer Meldung zur Set-Top-Box aufweisen, um den Benutzer darüber zu informieren,
dass er nicht berechtigt ist, die Inhalte des zweiten Signals zu
betrachten, und dann kann der Prozess zu Schritt 225 zurückgelenkt
werden, um es der Set-Top-Box zu erlauben, das erste Signal zum
Betrachten zu entschlüsseln.
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In
der in 4 und 5 abgebildeten Ausführungsform
wird bevorzugt, dass die Set-Top-Box das erste Signal empfängt und
entschlüsselt,
bevor ihr erlaubt wird, das zweite Signal zu empfangen und zu entschlüsseln. In
einer anderen Ausführungsform kann
das System und Verfahren modifiziert sein, um es dem Benutzer der
Set-Top-Box zu erlauben, anfangs entweder BZ-Modul 60 zur
Entschlüsselung des
zweiten oder BZ-Modul 62 zur Entschlüsselung des zweiten Signals
auszuwählen.
In einer möglichen
Modifikation überprüft die Übertragungsstation die
Berechtigung der Set-Top-Box, Übertragungen von
der Übertragungsstation
zu entschlüsseln,
bevor dem BZ-Modul 62 erlaubt wird, das zweite Signal zu entschlüsseln. Dies
begrenzt die Verwendung des entfernbaren BZ-Moduls 62 auf
die Verwendung mit Set-Top-Boxen, die Abonnenten mit vollständig geleisteten
Zahlungen gehören.
In einer anderen Modifikation werden die Berechtigungen individuell
für jedes
der BZ-Module 60, 62 überprüft, sodass das entfernbare
BZ-Modul 62 ungeachtet der Berechtigungen, die der Set-Top-Box
zugeordnet sind, in jedweder kompatiblen Set-Top-Box verwendet werden kann.
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In
einer anderen Ausführungsform
stellt das BZ-Modul 60 eine Basiszugangsebene bereit, und das
BZ-Modul 62 stellt Zusatzzugangsebenen bereit, stellt aber
nicht die Basiszugangsebene bereit. Wenn das BZ-Modul 62 aktiviert
ist, stellen die BZ-Module 60, 62 zusammen den
vollständigen
Bereich an Zugangsebenen bereit. Beispielsweise wird eine Übertragung
bereitgestellt, in der ein Transportstrom einen Videostrom und zwei
Audioströme
beinhaltet. Ein Audiostrom ist in Englisch und der andere Audiostrom
ist in Spanisch. BZ-Modul 60 kann nur den englischen Audiostrom
entschlüsseln,
während BZ-Modul 62 nur
den spanischen Audiostrom entschlüsseln kann. Vor dem Einsetzen
von BZ-Modul 62 in den Empfänger können Betrachter nur die englische
Sprache hören,
wobei den Betrachtern ein Standardzugang bereitgestellt wird. Auf
das Einsetzen des BZ-Modul 62 in den Empfänger hin
können die
Betrachter unter beiden Sprachen wählen, wobei den Betrachtern
ein Premiumzugang bereitgestellt wird.
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Wie
oben nahe gelegt, können,
während
die Ausführungsformen
ein „erstes
Signal" und ein „zweites
Signal" verwendet
haben, diese erste und zweite Pakete repräsentieren, die jedes mehrere
Signale umfassen. Beispielsweise kann ein erstes Paket von Signalen
Basiskabelkanälen
entsprechen, und ein zweites Paket von Signalen kann einem Paket
von Premiumkabelkanälen
entsprechen. Der Kabelanbieter kann eine Anzahl unterschiedlicher
Zweit- oder Premiumpakete verfügbar
machen. Jedes derartige Paket würde
ein bestimmtes entfernbaren BZ-Modul aufweisen, das die Signale
für jenes
Paket entschlüsselt.
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Darüber hinaus
kann der Empfänger
mehr als einen Port zum Aufnehmen einer Anzahl entfernbarer BZ-Module
aufweisen. Jedes derartige entfernbare Modul kann, wie oben beschrieben,
ein separates „zweites
Signal" empfangen,
anders ausgedrückt, ein
drittes, viertes usw. Signal. Jedes derartige entfernbare Modul
kann einen verschiedenen Entschlüsselungsalgorithmus
aufweisen, und das Zulassen der Entschlüsselung kann analog dem oben
beschriebenen Verarbeiten und Signalaustausch mit der Übertragungsstation
erfolgen. Darüber
hinaus kann ein Prioritätsschema
zum Aktivieren eines der eingebetteten BZ-Module und der mehreren
entfernbaren BZ-Module bei Deaktivieren der anderen festgelegt werden.
Beispielsweise können
die Ports im Empfänger
für die
entfernbaren BZ-Module
derart konfiguriert sein, dass nur das entfernbare Modul für ein gewisses
Kabelpaket darin angeschlossen werden kann. Sind mehrere Module
angeschlossen, kann der Premiumkanal oberster Ebene, der durch die Übertragungsstation
zugelassen ist, aktiviert sein, während alle anderen deaktiviert
sind.
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Es
ist vorgesehen, dass, wie durch die Leitung der Übertragungsstation gewünscht, die
Ermittlung von Berechtigungsrechten bei Rechten zum Entschlüsseln eines
der Signale unterbleibt.
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Die
in 4 und 5 abgebildete Ermittlung von
Berechtigungsrechten ist lediglich beispielhaft, und es könnte ein
unterschiedliches Verfahren gemäß den Zielen
der Leitung der Übertragungsstation
implementiert werden.
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Es
ist vorgesehen, dass das BZ-Modul 62 mehrere entfernbare
Module umfassen kann, wobei jedes entfernbare Modul eine unterschiedliche
Zugangsebene zur Übertragungsstation
bereitstellt, und dass das BZ-Modul 60 entfernbar und auswechselbar
ist, während
trotzdem eine Standardbetriebsart bereitgestellt wird.
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Es
ist ferner vorgesehen, dass die Übertragungsstation
ein Signal überträgt, wobei
die eingebetteten und entfernbaren BZ-Module unterschiedliche Zugangsebenen
auf dasselbe Signal bereitstellen. Somit kann beispielsweise das
System zum Entschlüsseln
verschlüsselter Übertragungen
mindestens eines Signals sein. Das System kann einen Empfänger zum
Empfangen von Übertragungen
des mindestens einen Signals umfassen. Der Empfänger weist ein erstes eingebettetes
Modul für
bedingten Zugang und ein zweites entfernbares Modul für bedingten
Zugang zum Entschlüsseln
empfangener Übertragungen
auf. Das Aktivieren des zweiten Moduls für bedingten Zugang veranlasst,
dass das zweite Modul für
bedingten Zugang das erste Modul für bedingten Zugang übersteuert.
Das erste eingebettete Modul für
bedingten Zugang und das zweite entfernbare Modul für bedingten
Zugang können
unterschiedliche Entschlüsselungsalgorithmen
aufweisen. Dort, wo ein einzelnes Signal empfangen wird, kann das
erste Modul für
bedingten Zugang des Entschlüsselns
nur gewisser Aspekte des Signals fähig sein (wie z.B. einer „Vorschau" einer Premiumsendung), wohingegen
der Entschlüsselungsalgorithmus
des zweiten entfernbaren Moduls für bedingten Zugang des Entschlüsselns des
gesamten Signals fähig
sein kann, womit das Betrachten der eigentlichen Premiumsendung
erlaubt wird. Wenn das zweite entfernbare Modul für bedingten
Zugang aktiviert ist, sieht der Betrachter somit die Premiumsendung.
-
Es
ist ferner vorgesehen, dass die Übertragungsstation
mehr als zwei Signale überträgt, während die
Set-Top-Box Übertragungen
von mehr als einer Übertragungsstation
empfängt.
-
Es
ist ferner vorgesehen, dass die Übertragungsstation
Signale über
jedwedes verfügbare
Medium überträgt und dass
das Signal jedweder Typ von Signal sein kann, für das Verschlüsselung
gewünscht
wird.
-
4
- 98:
- MELDUNG
AN ÜBERTRAGUNGSSTATION BZ-MOD. 60 FÜR 1. SIGNAL
BEREIT
- 100:
- 1.SIGNAL
UND 1. SIGNALBERECHTIGUNGSCODE EMPFANGEN
- 102:
- BERECHTIGUNGSCODE
EMPFANGEN?
- 103:
- BENUTZER
INFORMIEREN, DASS ZUGANG VERWEHRT WIRD
- 105:
- 1.
SIGNAL DURCH BZ-MODUL 60 ENTSCHLÜSSELN
- 110:
- IST
BZ-MODUL 62 AKTIVIERT?
- 115:
- EMPFÄNGER ZURÜCKSETZEN,
UM BZ-MOD. 62 ENTSCHLÜSSELN
DES SIGNALS ZU ERLAUBEN
- 120:
- ENTSCHLÜSSELUNG DES
1. SIGNALS DURCH BZ-MOD. 60 EINSTELLEN
- 125:
- SIGNALÄNDERUNGSMELDUNG
SENDEN
- 130:
- 2.
SIGNAL UND BERECHTIGUNGSCODE EMPFANGEN
- 132:
- BERECHTIGUNG
EMPFANGEN?
- 133:
- NEUINITIALISIEREN
ZUR ENTSCHLÜSSELUNG DES
1. SIGNALS
- 135:
- ZWEITES
SIGNAL DURCH BZ-MOD. 62 ENTSCHLÜSSELN
- 140:
- BZ-MOD 62 DEAKTIVIERT?
- ACTIVATE
SET-TOP BOX:
- SET-TOP
BOX AKTIVIEREN
- YES:
- JA
- NO:
- NEIN
-
2
- 210:
- AUF
EINGANG DER MELDUNG WARTEN, DASS BZ-MODUL 60 BEREIT IST
- 215:
- SET-TOP
BOX BERECHTIGT, 1. SIGNAL ZU ENTSCHLÜSSELN?
- 225:
- 1.
SIGNALBERECHTIGUNGSCODE ÜBERTRAGEN
- 230:
- AUF
EINGANG DER SIGNALÄNDERUNGSMELDUNG
WARTEN
- 235:
- SET-TOP
BOX BERECHTIGT, 2. SIGNAL ZU ENTSCHLÜSSELN?
- 240:
- 2.
SIGNALBERECHTIGUNGSCODE ÜBERTRAGEN
- TRANSMIT
ENCRYPTED 1ST & 2ND
SIGNALS:
- VERSCHLÜSSELTE 1. UND
2. SIGNALE ÜBERTRAGEN
- YES:
- JA
- NO:
- NEIN