DE4239665C2 - Tragbares Schlagwerkzeug mit Vibrationsdämpfung - Google Patents
Tragbares Schlagwerkzeug mit VibrationsdämpfungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein tragbares Schlagwerkzeug, insbeson
dere in Form eines Drucklufthammers, der im wesentlichen aus
einer Haltegriffeinheit, die die Antriebselemente aufnimmt,
einem Zylinder mit darin angeordnetem Schlagkolben und einer
Buchse zur Aufnahme des Schaftes des eigentlichen Bearbei
tungswerkzeuges besteht.
In sämtlichen Bereichen des Hoch- und Tiefbaus und der Natur
steinbearbeitung werden für die verschiedenartigsten Bearbei
tungsprozesse von Stein, Beton usw. tragbare Schlagwerkzeuge,
unter anderem auch in Form von Keilloch- oder Meißelhämmern
eingesetzt, die mittels Druckluft angetrieben werden oder aber
einen elektromotorischen beziehungsweise elektromagnetischen
Antrieb aufweisen.
Diese tragbaren Handwerkzeuge sind vorrangig für den Einsatz
in waagerechter oder auch schräger Arbeitsposition vorgesehen
und müssen deshalb handlich und so leicht wie möglich ausge
führt sein.
Aus Gründen des Schutzes der Gesundheit der mit diesen Schlag
werkzeugen arbeitenden Menschen werden hohe Anforderungen an
Schwingungsdämpfung und Lärmminderung gestellt, die über EG-
Normen dem Schlagwerkzeughersteller vorgegeben werden und von
diesem eingehalten werden sollten. Dabei unterliegen diese
Normen in steigendem Maße strengeren Vorgaben.
Die Benutzung der Schlagwerkzeuge in waagerechter beziehungs
weise schräger Arbeitsposition bedingt, daß der Arbeiter das
Werkzeug mit beiden Händen festhalten muß. Mit einer Hand hält
er das Werkzeug am dafür vorgesehenen Handgriff und mit der
anderen Hand umfaßt er das Endstück des Zylinders beziehungs
weise eine darauf befestigte Haltekappe, die der Halterung der
Buchse zur Aufnahme des Schaftes eines Bearbeitungswerkzeuges,
wie beispielsweise eines Meißels, dient. Sowohl der Zylinder
wie auch die Haltekappe sind dabei aus Metall hergestellt, was
Nachteile bei der Benutzung des Werkzeuges mit sich bringt.
Gerade in dem Bereich der Buchse und des Zylinders, der von
der zweiten Hand des Benutzers umfaßt wird, entsteht durch die
ständige und sehr schnelle Hin- und Herbewegung des Schlagkol
bens und der Reibung des Werkzeuges in der Buchse sehr hohe
Reibungswärme. Diese Reibungswärme wird nach außen übertragen,
so daß ein Festhalten mit bloßen Händen bei Dauergebrauch
nahezu unmöglich ist. Der Benutzer kann sich nur durch das
ständige Tragen von speziellen Handschuhen vor der Wärme
schützen. Dies ist aber inbesondere bei der Benutzung der
Schlagwerkzeuge in Räumlichkeiten oder im Sommer von Nachteil.
Im Winter tritt außerdem noch der Fall ein, daß das Schlag
werkzeug zumindest bei Inbetriebnahme sehr kalt ist und der
Benutzer auch dadurch zum ständigen Tragen von Handschuhen
gezwungen ist.
Weiterhin sind tragbare Schlagwerkzeuge bekannt, die einen
zweiten Griff aufweisen, der im Bereich des werkzeugaufnahme
seitigen Zylinderendes und rechtwinklig zur Schlagwerkzeug
achse angeordnet ist und dadurch seitlich über das Schlagwerk
zeug hinausragt. Dieser zweite Griff hat zwar den Vorteil, daß
das Tragen von Handschuhen nicht zwingend notwendig ist, nach
teilig daran ist aber, daß der Griff bei der Ausführung be
stimmter Arbeiten, zum Beispiel in Eckbereichen oder Engstel
len, hinderlich ist. Oftmals ist in solchen Situationen das
Schlagwerkzeug überhaupt nicht einsetzbar. Außerdem erfordern
diese Ausführungsformen einen erhöhten Herstellungsaufwand,
sie sind schwerer und unhandlicher zu transportieren.
Eine weitere technische Lösung offenbart die Offenlegungs
schrift 26 17 097, in der ein von Hand geführtes, kraft
betriebenes Schlagwerkzeug beschrieben wird, das einen
Führungshandgriff aufweist, der zur unmittelbaren Führung des
Arbeitswerkzeuges bestimmt ist. Neben dieser Führungsfunktion
dient der Führungshandgriff auch der Halterung und Führung des
Arbeitswerkzeuges im Schlagwerkzeug und als Sicherungselement
für weitere Kupplungselemente. Der Führungshandgriff ist dabei
zweiteilig ausgebildet und besteht aus einer starren Fassung
aus Stahl und einem schwingungsdämpfenden, büchsenförmigen
Griffteil. Die beiden Teile werden dadurch zusammengehalten,
daß der Griffteil, der aus einem gummielastischen Material
besteht, die Fassung umspannt.
Eine Schwingungsdämpfung geschieht hierbei nur in dem Maße,
wie es das verwendete gummiähnliche Material für den Griffteil
zuläßt. Maßnahmen zum Wärme- und Kälteschutz beziehungsweise
zur Minderung der Lärmbelastung sind nach dieser Lösung nicht
vorgesehen.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, auf kostengünstige Art
und Weise und mit geringem Aufwand ein tragbares Schlagwerk
zeug der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß es be
züglich der Schwingungsdämpfung und Lärmbelastung mindestens
den vorgeschriebenen EG-Normen entspricht, daß es universell
einsetzbar ist und wenigstens im Bereich der Griffläche für
die zweite Hand wärme- beziehungsweise kältegeschützt ausge
führt ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das
werkzeugaufnahmeseitige Zylinderendstück des Zylinders
zumindest im Bereich der Buchse und des Schlagkolbenendes mit
einer temperaturausgleichenden, lärm- und schwingungs
dämpfenden Schutzkappe versehen ist, die vom Benutzer mit der
zweiten Hand zumindest teilweise umfaßt und festgehalten
werden kann, wobei Schutzkappe und Zylinderendstück lediglich
im Bereich einer formschlüssigen Befestigungsstelle direkt
miteinander verbunden sind und wobei das Zylinderendstück über
seinen äußeren Umfang im Bereich der übergreifenden Schutz
kappe mindestens eine Querschnittsverminderung und/oder die
Schutzkappe über ihren inneren Umfang mindestens eine
Querschnittserweiterung zur Bildung mindestens eines
Luftpolsters zwischen Schutzkappe und Zylinderendstück
aufweist.
Mit der Anordnung einer Schutzkappe im unmittelbaren Griff
bereich für die zweite Hand und im Bereich der Entstehung der
Reibungswärme wird sowohl eine Wärmeisolation als auch ein
Kälteschutz erreicht, so daß sich das Tragen von Handschuhen
erübrigt. Des weiteren werden auch keine zusätzlich angeord
nete Griffelemente benötigt. Da die Schutzkappe auch den Be
reich umschließt, in dem die störenden Schwingungen und der
Körperschall entstehen, nämlich im Bereich des Aufschlagens
des Schlagkolbens auf den Werkzeugschaft, dient die aus einem
Kunststoff hergestellte Schutzkappe gleichzeitig der Schwin
gungs- und Schalldämpfung.
Diese positiven Eigenschaften der Schutzkappe werden zusätz
lich dadurch noch weiter verbessert, daß die am Zylinderend
stück ausgebildeten Querschnittsverminderungen und/oder die
am inneren Umfang der Schutzkappe angeordneten Querschnitt
serweiterungen Luftspalte zwischen Zylinderendstück und
Schutzkappe bilden. Die Luftspalte dienen dabei sowohl der
Aufnahme und Abführung der hinderlichen Reibungswärme als auch
der die Gesundheit schädigenden Schwingungs- und Schallfre
quenzen, die insbesondere bei den geforderten hohen Schlagzah
len auftreten.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Lösung ist die Schutzkappe vorzugsweise aus einem elastomeren
Kunststoffmaterial hergestellt.
Dieses gummiähnliche Material zeichnet sich durch seine hohe
Flexibilität, seine gute Wärmeisolation und Schwingungsdämp
fung aus. Es besitzt einen geringen Wärmeausdehnungskoeffi
zienten, so daß weder die Gefahr besteht, daß sich die Schutz
kappe infolge der auftretenden Wärme zu stark ausdehnt noch die
Gefahr besteht, daß es infolge Temperaturschwankungen bis in
den Minusbereich zu Rißbildungen und damit zur Zerstörung der
Schutzkappe kommt.
Nach einer weiteren Fortbildung der Erfindung ist die form
schlüssige Verbindung derart ausgebildet, daß am inneren Um
fang der Schutzkappe ein radialer Vorsprung angeordnet ist,
der in eine nutförmige Aussparung im Zylinderendstück ein
greift. Dabei ist die Schutzkappe vorzugsweise mittels Preß
passung auf dem Zylinderendstück angeordnet.
Diese Ausführungsform gewährleistet eine einfache und kosten
günstige Montage und Demontage der Schutzkappe auf den bezie
hungsweise vom Zylinder unter Ausnutzung der elastischen
Materialeigenschaften. Die Preßpassung garantiert einen siche
ren Sitz der Schutzkappe auf dem Zylinderendstück.
Die Erfindung soll nachfolgend am Beispiel eines Meißelhammers
näher erläutert werden. Die dazugehörige Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine prinzipielle Darstellung der Schutzkappe montiert
auf dem Zylinder des Meißelhammers und
Fig. 2 eine Ausführungsform der Schutzkappe in Schnittdar
stellung.
Der erfindungsgemäße Meißelhammer nach Fig. 1 besteht im we
sentlichen aus einer nichtdargestellten Haltegriffeinheit, an
der ein Druckluftanschluß angeordnet ist und in die die Ele
mente eines Druckluftantriebes eingesetzt sind. Die Halte
griffeinheit ist mittels eines Klemmringes mit einem Zylin
der 1 verbunden, der einen Schlagkolben 2 umschließt. In das
untere Zylinderendstück 3 ist eine Buchse 4 eingepreßt, die
den Schaft des eigentlichen Bearbeitungswerkzeuges 5, den
Meißel, aufnimmt. Je nach Ausführungsform kann die Buchse 4 in
ihrem Inneren einen runden oder eckigen Querschnitt aufweisen,
wobei es für spezielle Anwendungsvarianten von Vorteil ist,
wenn die Buchse 4 eine Keillochform besitzt.
Der Griffbereich zum Festhalten des Meißelhammers mit der
zweiten Hand während des Gebrauches in waagerechter oder
schräger Lage des Bearbeitungswerkzeuges 5 befindet sich unmittelbar im
Endbereich des Zylinderendstückes 3. Das ist aber genau der
Bereich, in dem die durch die hohen Schlagzahlen im Inneren
des Zylinderendstückes 3 entstehende Reibungswärme die Zylin
deroberfläche stark erhitzt, so daß ein Festhalten mit bloßen
Händen über einen längeren Zeitraum kaum möglich ist.
Zur Unterbindung dieses Nachteils ist erfindungsgemäß das
Zylinderendstück 3 in diesem Bereich mit einer Schutzkappe 6
versehen, die aus einem gummiähnlichen elastomeren Material
hergestellt ist. Das verwendete Material weist einen geringen
Wärmeausdehnungskoeffizienten auf, überträgt kaum Schwingungen
und besitzt gute Wärmeisoliereigenschaften. Damit wird er
reicht, daß der Meißelhammer zumindest im Griffbereich 7 für
die zweite Hand schwingungs-, schallgedämpft und wärmeisoliert
ausgeführt ist.
Die Befestigung der Schutzkappe 6 auf dem Zylinderendstück 3
geschieht unter Ausnutzung der elastischen Eigenschaften des
eingesetzten Materials. Dazu ist das Zylinderendstück 3 mit
einer in Umfangsrichtung verlaufenden nutförmigen Aussparung
8 versehen, in die formschlüssig ein am inneren Umfang der
Schutzkappe 6 angeordneter radialer Vorsprung 9 eingreift. Die
nutförmige Aussparung 8 und der radialer Vorsprung 9 sind
dabei so dimensioniert, daß beide mittels Preßpassung mitein
ander verbunden werden. Damit ist eine sichere Verbindung von
Schutzkappe 6 und Zylinderendstück 3 hergestellt, ein radiales
Verdrehen der Schutzkappe 6 wird ebenfalls verhindert.
Zur weiteren Verbesserung des Schwingungs-, Schalldämpfungs-
und Wärmeisolationsverhaltens der Schutzkappe 6, sind am inne
ren Umfang der Schutzkappe 6 Querschnittserweiterungen 10 in
Form von Ringnuten vorgesehen. Gleichermaßen sind Quer
schnittsverminderungen 11 am äußeren Umfang des Zylinderend
stückes 3, die in Umfangsrichtung verlaufen, angeordnet, um
Luftspalte zwischen der Schutzkappe 6 und dem Zylinderendstück
3 zu erzeugen. Damit wird erreicht, daß lediglich im Bereich
der Verbindungsstelle beide Teile 3 und 6 direkt miteinander
verbunden sind und daß die in den Luftspalten vorhandenen
Luftpolster die Schwingungs- und Schallfrequenzen und die Rei
bungswärme auffangen und ableiten.
Die Oberfläche der Schutzkappe 6 kann entsprechend profiliert
ausgeführt sein, um ein Abrutschen der Hand während der Betä
tigung zu vermeiden. Ebenso ist es von Vorteil, das meißelsei
tige Ende der Schutzkappe 6 abgerundet auszuführen, da übli
cherweise die Hand das unterste Ende umfaßt. Damit können
eventuelle Verletzungen von vornherein ausgeschlossen werden.
Die erfindungsgemäße Lösung gestattet auch ohne größeren Mate
rial- und Arbeitsaufwand die Umrüstung vorhandener Schlagwerk
zeuge, um sie den vorgegebenen Normen der Schwingungs- und
Schalldämpfung anzupassen und um ihre Handhabung durch Wärme
isolation im Griffbereich 7 für die zweite Hand des Benutzers
zu verbessern.
Bezugszeichenliste
1 Zylinder
2 Schlagkolben
3 Zylinderendstück
4 Buchse
5 Bearbeitungswerkzeug
6 Schutzkappe
7 Griffbereich
8 nutförmige Aussparung
9 Vorsprung
10 Querschnittserweiterung
11 Querschnittsverminderung
2 Schlagkolben
3 Zylinderendstück
4 Buchse
5 Bearbeitungswerkzeug
6 Schutzkappe
7 Griffbereich
8 nutförmige Aussparung
9 Vorsprung
10 Querschnittserweiterung
11 Querschnittsverminderung
Claims (4)
1. Tragbares Schlagwerkzeug, insbesondere in Form eines
Drucklufthammers, der im wesentlichen aus einer
Haltegriffeinheit, die die Antriebselemente aufnimmt,
einem Zylinder mit darin angeordnetem Schlagkolben und
einer Buchse zur Aufnahme des Schaftes des eigentlichen
Bearbeitungswerkzeuges besteht, dadurch ge
kennzeichnet, daß das werkzeugaufnahmeseitige
Zylinderendstück (3) des Zylinders (1) zumindest im
Bereich der Buchse (4) und des Schlagkolbenendes (2) mit
einer temperaturausgleichenden, lärm- und
schwingungsdämpfenden Schutzkappe (6) versehen ist, die
vom Benutzer mit der zweiten Hand zumindest teilweise
umfaßt und festgehalten werden kann, wobei Schutzkappe (6)
und Zylinderendstück (3) lediglich im Bereich einer
formschlüssigen Befestigungsstelle direkt miteinander
verbunden sind und wobei das Zylinderendstück (3) über
seinen äußeren Umfang im Bereich der übergreifenden
Schutzkappe (6) mindestens eine Querschnittsverminderung
(11) und/oder die Schutzkappe (6) über ihren inneren
Umfang mindestens eine Querschnittserweiterung (10) zur
Bildung mindestens eines Luftpolsters zwischen Schutzkappe
(6) und Zylinderendstück (3) aufweist.
2. Schlagwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schutzkappe (6) aus einem
Kunststoffmaterial besteht.
3. Schlagwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die formschlüssige
Befestigungsstelle derart ausgebildet ist, daß am inneren
Umfang der Schutzkappe (6) ein radialer Vorsprung (9)
angeordnet ist, der in eine nutförmige Aussparung (8) im
Zylinderendstück (3) eingreift.
4. Schlagwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schutzkappe (6) mittels
Preßpassung auf dem Zylinderendstück (3) befestigt ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19924239665 DE4239665C2 (de) | 1992-11-26 | 1992-11-26 | Tragbares Schlagwerkzeug mit Vibrationsdämpfung |
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| DE19924239665 DE4239665C2 (de) | 1992-11-26 | 1992-11-26 | Tragbares Schlagwerkzeug mit Vibrationsdämpfung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4239665A1 DE4239665A1 (de) | 1994-06-01 |
| DE4239665C2 true DE4239665C2 (de) | 1996-06-13 |
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Families Citing this family (1)
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1992
- 1992-11-26 DE DE19924239665 patent/DE4239665C2/de not_active Expired - Fee Related
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