DE396141C - Fangschiff zum Fang polarer Tiere - Google Patents

Fangschiff zum Fang polarer Tiere

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DE396141C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B35/14Fishing vessels
    • B63B35/24Fish holds

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

  • Fangschiff zum Fang polarer Tiere. Die bisherige Ausbeute polarer Fangschiffe erstreckt sich nur auf Tran und Fell der Tiere. Das Fleisch und die Knochen der erlegten Seehunde werden, soweit ersteres nicht in frischem Zustande als Nahrungsmittel von der Mannschaft des Fangschiffes verwendet wird, liegengelassen. Körper und Knochen der Wale werden auf modernen Walfangstationen allenfalls zu Dünger verarbeitet. Die Erfindung bezweckt die Konservierung des Fleisches, um dieses, das bisher als Abfall behandelt wird, zur Ernährung des Binnenlandes zu verwenden. Hierzu sollen an Bord des Fangschiffes eingebaute Konservierungsanlagen (insbesondere Gefrierräume, Räucherkammer, Anlage für Büchsenfleisch) dienen.
  • Gefrierräume sind bisher nur auf Transportschiffen bekannt (z. B. zum Transport argentinischen Gefrierfleisches), aber nicht auf Fangschiffen. Während dort aber die Erzeugnisse der argentinischen Viehzucht über See lediglich befördert werden, ohne daß Verarbeitung an Bord stattfindet, handelt es sich bei der Erfindung darum, durch Verarbeitung von Abfall der Tran- und Felljagd an Bord des Schiffes selbst Lebensmittel zu gewinnen.
  • Als Konservierungsmethode auf Fischereifahrzeugen wird bisher lediglich schmelzendes Eis angewendet, wodurch die Haltbarkeit begrenzt ist und ein Gefrieren nicht eintritt. Durch Verbindung des Fischfangs mit Gefrier-und Räucheranlage und Konservenfabrik läßt sich auch hier die Reise ausdehnen, der Schiffsraum besser ausnutzen und die Entwertung des Fangs, die durch sein Altern eintritt, verringern.
  • Das grundsätzlich Neue der Erfindung für den Fischereibetrieb besteht darin, daß die Trennung zwischen der vorläufigen Konservierung auf dem Schiff und der gründlicheren Konservierung auf dem Lande aufgegeben wird. Der Fisch gelangt infolgedessen in frischem Zustande zur gründlichen Konservierung. Bis-. her ermöglicht nur sofortiges Einsalzen (Pökeln) die gründliche Konservierung des Fangs in frischem Zustande. Durch Pökeln aber leidet der Geschmacks- und Nährwert der Lebensmittel so stark, daß diese Konservierung als nicht befriedigend angesehen werden muß. Eine bessere Art der Konservierung aber setzt zur Zeit am Lande erst zu einem Zeitpunkt ein, wo die Zersetzung des Fisches bereits eingeleitet ist.
  • Ein Versuch, Walfischfleisch zur Volksernährung zu verwenden, ist in Norwegen während des Krieges igi8 gemacht worden. Immer aber handelte es sich um Konservierung in gesalzenem oder gepökeltem Zustande, die nicht befriedigen konnte, so daß der Versuch wieder aufgegeben wurde. An Schmackhaftigkeit und Nährwert des Trantierfleisches, sobald es vom Tran befreit wird, ist nach dem übereinstimmenden Zeugnis aller wissenschaftlichen Expeditionen, die sich mit dieser Frage befaßt haben, .unter denen das Zeugnis Nansens hervorgehoben werden mag, denen auch meine persönlichen Erfahrungen entsprechen, kein Zweifel möglich. Das freilich dunkelfarbige, blutreiche Fleisch gilt als bestes Mittel gegen Skorbut (Ernährungskrankheit infolge mangelhafter oder einseitiger Ernährung).
  • Es ist notwendig, auf eine weitere Maßnahme hinzuweisen, die bei der Konservieiung von Trantieren beachtet werden muß. Diese besteht darin, daß das Fleisch von den ölhaltigen Knochen und dem tranhaltigen Speck vor der Konservierung abgetrennt wird, so daß die zum menschlichen Genuß und die für andere Zwecke bestimmten Teile getrennt konserviert werden. Diese Maßnahme ist notwendig, damit das Fleisch nicht durch die nicht genießbaren Teile tranigen Beigeschmack erhält. Eine Konservierung der letzteren für technische Zwecke bestimmten Teile ist dabei gleichwohl notwendig, da auch hier der Grad der Konservierung entscheidend ist für VerwendungsrnZ)glichkeit und Bewertung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fangschiff, besonders zum Fang polarer Tiere, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Konservierung und Verarbeitung des tierischen Materials (Gefrierraum, Räucherraum, Konservenfabrik).
  2. 2. Fangschiff nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum menschlichen Genuß und zur technischen Verwendung bestimmten Teile getrennt konserviert werden.
DEW64834D 1923-10-31 1923-10-31 Fangschiff zum Fang polarer Tiere Expired DE396141C (de)

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